Drei Gestalten,
geformt aus Zeit und Verwandlung,
stehen im Raum wie lebendige Fragmente.
Sie tragen keine Gesichter,
doch ihre Präsenz spricht:
Hier ist die Grenze,
hier beginnt der Wandel.
Tropfende Linien,
Bahnen aus Licht und Schwere,
zeichnen das Feld der Schwelle –
kein Ende, kein Anfang,
sondern der Atem dazwischen.
Die Wächter halten nicht auf.
Sie erinnern.
Sie prüfen.
Sie laden ein.
Nur wer bereit ist,
tritt hindurch –
und findet sich neu.
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Bildbeschreibung:
Maße: 80 x 80 cm, Leinwand auf 4 cm Galerie-Keilrahmen, verschiedene Techniken, Schicht- und Spachtelvariationen, Farben aus reinen Pigmenten eigens hergestellt, Marmormehl, Kreiden und Beize.
Das Bild zeigt drei skulpturale Formen, verbunden durch kraftvolle Linien und tropfende Vertikalen. Sie wirken wie Hüterfiguren, die den Übergang markieren: nicht als Barriere, sondern als Einladung. Ein Werk über Wandel, Erinnerung und den Mut, den Schritt ins Neue zu gehen.
Das Werk strahlt eine Atmosphäre von tiefem Wandel und Transformation aus. Drei skulpturale Formen wirken wie Hüterfiguren, die den Übergang markieren: nicht als Barriere, sondern als Einladung.
Die Kombination aus Zerfall (die herunterlaufenden Linien), Struktur (die horizontalen Linien) und innerer Leuchtkraft (die goldenen Akzente) symbolisieren den Prozess der Katharsis. Es geht darum, sich von alten Formen zu lösen und etwas Neues aus dem Chaos entstehen zu lassen. Es wirkt wie eine Metapher für das menschliche Erleben von Veränderung und das Finden von Stärke im Zerbrechlichen.
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