Im Riss des Lebens,
wo Schmerz wie Feuer brennt,
zeigt sich ein Leuchten.
Nicht trotz des Schmerzes,
sondern in ihm.
Nicht als Flucht,
sondern als Verwandlung.
Gold bahnt sich seinen Weg
durch Dunkel und Schwere,
als stille Botschaft:
Auch im Zerbrechen
liegt ein Anfang.
Auch im Abschied
strahlt die Liebe.
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Bildbeschreibung:
Maße: 100 x 70 cm, Leinwand auf 2 cm Keilrahmen, Schicht- und Spachteltechniken, natürlichen Materialien wie Haftgrundgips, Marmormehl, reine Pigmente, Draht, Collagen,
„Das Gold im Schmerz“ ist ein Werk über den Abschied, den Verlust und die Verwandlung. Entstanden im Kontext des Sterbens meiner Mutter, trägt es die Spuren von Dunkelheit und Schmerz – doch ebenso das Leuchten, das daraus geboren wird. Goldene Linien und Strukturen heben die Schwere in ein neues Licht und machen sichtbar: Im tiefsten Schmerz kann etwas Kostbares entstehen, das bleibt – eine Spur der Liebe, die den Tod überdauert.