Im Zentrum dieses Werkes ruht eine stille Ordnung.
Eine Achse, die Himmel und Erde verbindet,
Licht und Materie,
Bewegung und Ruhe.
Das Licht durchdringt die Form nicht als Effekt,
sondern als Erinnerung an das,
was jenseits aller Gegensätze trägt.
Hier begegnen sich die Pole nicht im Widerstand,
sondern im Gleichgewicht.
Die Achse des Seins ist kein Ort,
sondern ein Zustand:
Ausrichtung, Sammlung, Gegenwärtigkeit.
Dieses Lichtbild öffnet einen Raum,
in dem das Getrennte wieder zueinander findet –
leise, klar und wesentlich.
Bildbeschreibung:
Maße: 80 x 80 cm, Leinwand auf Galeriekeilrahmen 4 cm, verschiedene Spachteltechniken, Marmormehl, Hautleim, Reine Pigmente mit Wechsel-Licht-Installation
Das Werk ist ein Lichtbild über Ausrichtung und Balance. Die vertikale Lichtachse verbindet die Ebenen von Himmel und Erde, während die horizontale Struktur die Integration der Gegensätze sichtbar macht.
Das Werk wirkt als ruhendes Zentrum – ein Ort der Sammlung, an dem Materie und Bewusstsein in ein harmonisches Gleichgewicht treten.
Zur Serie „Lichtbilder“
Dieses Werk nimmt innerhalb der Serie „Lichtbilder – Die Verbindung von Materie und Bewusstsein“ eine zentrale Rolle ein.Es markiert den Punkt der Ausrichtung, an dem Licht nicht mehr dargestellt, sondern als lebendige Präsenz erfahrbar wird.
Während andere Lichtbilder Bewegung, Fluss oder Transformation betonen, steht „Achse des Seins – Vereinigung der Pole“ für das ruhende Zentrum. Es ist die stille Ordnung hinter allen Prozessen – die Achse, um die sich Wandlung überhaupt erst entfalten kann.

