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Vom Finden der Lebensaufgabe

Aktuell, in dieser von Krisen gebeutelten Zeit, fragen immer mehr Menschen nach dem Sinn des Lebens.

In diesem Zusammenhang taucht auch die Frage nach der Lebensaufgabe auf. Hat jeder Mensch eine Lebensaufgabe und damit seine Bestimmung?

Nun, das Wort Lebensaufgabe enthält bereits den Schlüssel. Dieses Wort setzt sich zusammen aus Leben + Aufgabe und im Wort Aufgabe steckt wieder die GABE.

Auf diese Weise erschließt sich, dass die Lebensaufgabe darin besteht die mitgebrachten Gaben und Talente zu entfalten und sie als Aufgabe zu verstehen.

Hier ein kleines Beispiel: Oftmals sind uns unsere Gaben und Talente so selbstverständlich, dass wir uns ihrer nicht bewusst sind. Dies verhält sich so wie mit dem Fisch im Wasser. Wenn du ihn nach dem Wasser fragen würdest, würde er antworten: „Wasser? Kenne ich nicht.“

Gaben sind Aufgaben des Lebens – eben Lebensaufgaben

Somit gilt es Ausschau zu halten nach jenen Begabungen, wieder so ein Wort in dem die Gabe enthalten ist. Am besten du fragst einen guten Freud, von dem du weißt dass er es ehrlich mit dir meint. Frag ihn was er an dir bewundert, bzw. was er als eine Begabung von dir sieht. Oftmals ist ein Blick von außen sehr hilfreich, denn wir selbst haben ja oftmals den bekannten Balken im Auge – vor allem wenn es um uns geht.

Lebensgesetzmäßigkeiten – Lebensgesetze

Eine andere Frage die ich oft höre ist: Ist das Leben Zufall oder Bestimmung? Mein Antwort darauf ist: Weder noch!

Schau, das Leben folgt gewissen Gesetzmäßigkeiten, von denen uns niemand erzählt hat. Weder in der Familie, noch später in der Schule oder im Beruf haben wir davon erfahren. Da braucht es eine gewisse Neigung das Leben verstehen zu wollen. Eines dieser Gesetze besagt Gleiches zieht Gleiches an. Das ist das Gesetz der Resonanz. Alles ist Energie und Information. Das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Und diese Energie schwingt in unerschiedlichen Frequenzen, je nach Art.

Das, was dir zufällt, dazu hast du eine Resonanz. Du schwingst damit gleich. Es geschieht nicht zufällig, sondern gemäß dem Gesetz der Resonanz. Der Volksmund hat dazu früher gesagt: Wie du in den Wald hinein schreist, so hallt es zurück. Das besagt das gleiche.

Hat jeder eine Bestimmung?

Nun zur Bestimmung. Du hast eine Bestimmung, ja. Alles in der Natur hat einen Bauplan. Der Weizensamen wird ein Weizen, die Eichel wird eine Eiche, etc. Warum sollte der Mensch da eine Ausnahme bilden?

Schau dir hier das kurze Video dazu an.                                   (Klicke dazu auf das Bild)

Auch in uns gibt es einen Bauplan, bzw. einen Entwicklungsplan. Den kennt unsere Persönlichkeit in jungen Jahren jedoch nicht. Erst später erkennen wir, dass wir durch eine unsichtbare Anleitung gelenkt und geführt werden. Die Regentin letztendlich ist unsere Seele und sie hat eine Entwicklungs-Absicht in diesem Leben.

Die Kunst, und wenn du willst die Lebenskunst besteht darin, dass wir durchlässig werden für das, was unsere Seele will und dass wir ihr folgen. Dann entfalten wir uns zu unserer bestmöglichen Version und zugleich erfüllen wir unsere Lebensaufgabe.

Warum kommen bestimmte Menschen in unser Leben?

Eine andere Frage, die ich oft höre ist: Warum kommen bestimmte Menschen in unser Leben? Nun auch das geschieht gemäß dem Gesetz der Resonanz. Oftmals treffen wir Menschen die uns augenscheinlich enttäuschen, die uns verraten,  uns betrügen, etc.. Wir sind dann verletzt und fühlen uns leicht als Opfer. Doch das ist nicht so. Diese Menschen zeigen uns lediglich unsere schwachen Punkte. Denn wenn uns jemand enttäuscht dann kann das nur geschehen, weil wir uns getäuscht haben in dieser Person. Vielleicht haben wir nicht richtig hingesehen, wollten die Person so sehen, wie es für uns gerade gut war. So haben wir eine Lektion bekommen durch diese Person und daran können wir wachsen, wenn wir nicht in die Opferrollen-Falle tappen.

Wenn Menschen in unser Leben kommen, mit denen wir uns gut verstehen und wir uns gegenseitig unterstützen und weiterhelfen, dann sind das die Zeiten, wo wir mal durchschnaufen und das Leben in vollen Zügen genießen können, bis die nächste Übungsmatte auftaucht und uns zur Weiterentwicklung ruft.

Du merkst schon, ich sehe das mittlerweile sehr sportlich und vor allem mit einer großen Prise Humor. Das Leben hat mich das gelehrt und so kann ich es dir hier auch weitergeben.

Eine kleine Geschichte zur Lebensaufgabe

Zum Abschluss möchte ich dir noch eine kleine Geschichte ans Herz legen.

Der Schüler geht zu seinem Meister und fragt: „Meister wie finde ich meine Lebensaufgabe. Ich habe mir soviel Wissen angeeignet, doch je mehr ich weiß, desto unfreier bin ich und desto weiter fühle ich mich entfernt von dem, was ich mit diesem Wissen erreichen wollte – nämlich meine Lebensaufgabe herauszufinden.“

Der Meister antwortet: „Ob dich das Wissen dich frei oder unfrei macht ,hängt davon ab, in welchem Buch du liest. Schau es gibt letztendlich nur drei Bücher. 

Das erste Buch ist das Buch der Möglichkeiten. Das ist das größte. Du kannst es nie auslesen. Das Wissen darin vergrößert sich ständig, denn es beinhaltet alles Wissen über die äußere Welt. Hier findet sich alles über Mode, Politik, Erfindungen, bekannte Persönlichkeiten etc.

Dieses Buch liegt immer aufgeschlagen vor uns und oftmals verlieren wir uns darin. Heute in modernen Zeiten ist es das Internet.  

Unter dem großen Buch der Möglichkeiten liegt das zweite Buch. Es ist viel kleiner. Es ist das Buch der Selbsterkenntnis und darin steht alles was du erlebt und erfahren hast. Und darunter liegt noch ein Buch. Das Buch der Wahrheit. Es ist so dünn, dass es viele überhaupt nicht sehen. 

Denn die meiste Zeit verbringen sie mit dem großen und schweren Buch der Möglichkeiten und blättern darin und diskutieren mit anderen über alles mögliche. Dabei übersehen sie die beiden anderen Bücher. 

Wenn du jedoch du selbst sein und deine Lebensaufgaben finden willst, gilt es das große Buch der Möglichkeiten aus der Hand zu legen und das zweite Buch, das Buch der Selbsterkenntnis aufzuschlagen und darin zu lesen. Wenn du es dann gelesen hast, entdeckst du darunter auch das dritte Buch – das Buch der Wahrheit. Es hat keine Seiten und wir können es nicht lesen, sondern nur betrachten. Dabei fließt das Wissen aus den beiden anderen Büchern in das Buch der Wahrheit ein und plötzlich wandelt sich dein Wissen in Erkenntnis und du veränderst dich. 

Mit dieser Erkenntnis liest du im ersten Buch ganz anders und es beginnt sich das herauszulösen, das zu dir gehört, alles andere löst sich auf. Dadurch wird das vormals dicke Buch immer kleiner, bis nur noch eine einzige Seite übrig bleibt. Diese Seite ist deine Aufgabe im Leben und hier kannst du wahrhaftig wirken.

Wir alle haben die Aufgabe uns selbst zu erkennen aus dem großen Buch der Möglichkeiten unsere Seite – unsere Lebensaufgabe herauszufinden, um auf dieser Erde wahrhaftig wirken zu können. „

Der Schüler bedankte sich bei seinem Meister. Nachdenklich verließ er ihn und machte sich am nächsten Tag daran im Buch der Selbsterkenntnis zu lesen. 

Inspiriert vom Büchlein „Der MaiTai trinkende Mönch“ von Stefan Weiss. 

Wie hat dir die Geschichte gefallen? Welche Erkenntnis für dich selbst hast du daraus gewonnen?

Freue mich auf deine Gedanken dazu – gerne im Kommentarfeld.

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