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Warum es sich lohnt unsere Herkunft zu klären

 

Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter kann man vorausschauen.
(Winston Churchill)

 

Das moderne Leben fordert uns derzeit viel ab. Die Schnelllebigkeit, die große Flut an Informationen, die wir zum Teil nicht mehr verarbeiten können, und vor allem die Technik und das Internet fressen unsere Energie und kostbare Lebenszeit. Wir sind gefangen im Netz des Worldwideweb und in dem ganzen Technik-Gedöns. Hier suchen wir unsere Bekanntheit zu steigern und sichtbar zu werden auf den verschiedenen Plattformen. Wenn dann in unserem Business etwas nicht rund läuft, wir zu wenige Kunden und Aufträge haben, dann versuchen viele in Gruppen und kostenlosen Angeboten die passenden Informationen zu ergattern. Doch all diese Aktionen kosten viel Zeit, viel Energie und bringen oftmals doch nicht den gewünschten Erfolg. 

Während unsere Aufmerksamkeit und Energie im Außen ist und wir dort für die Symptome Abhilfe suchen, bleiben die wahren Ursachen meist unbemerkt und es ändert sich wenig, oftmals über Jahre hinweg.

Eine Aufstellung der Sippe bringt die Ursache ihrer Probleme ans Licht

Eine Ahnen-Aufstellung, die ich in der vergangenen Woche mit einer Klientin mittleren Alters gemacht habe, hat mir das wieder einmal sehr deutlich vor Augen geführt.

Sie kam zu mir, weil sie mit ihrem Business nicht richtig vorwärts kam. Mit ihrer Feinfühligkeit konnte sie spüren, dass es mit etwas zusammen hing, zu dem sie selbst keinen Zugang hatte. Doch die Anzeichen, die sich in letzter zeit gehäuft hatten, deuteten darauf hin, dass es mit ihrer Sippe zusammen hing.

Sie berichtete mir eingangs auch, dass sie gerne weitere Heilmethoden in ihrer Praxis anwenden möchte, jedoch eine Stimme in ihr sagte, dass sie doch keine Heilerin sei. Und so fühlte sie sich nicht ermächtigt, das zu tun, und ließ es bleiben, war jedoch unzufrieden mit sich selbst.

Es gilt alte Versprechen zu lösen um frei für das eigene zu sein

Während der Aufstellung kam dann ans Licht, dass es vor allem in ihrer weiblichen Ahnenreihe stets sehr dominante, starke Frauen waren, die jedoch mit ihrer äußeren Stärke nur ihre innere Verletztheit geschützt hatten. Meine Kundin, als jüngstes Sippenmitglied, hatte sich geschworen diese Vermeidungsstrategie ihrer Ahninnen nicht weiterzuführen. Stattdessen ging sie in die Opposition. Sie hielt ihre Kraft unter Verschluss, zeigte sich damit nicht und trat somit auch mit ihrem Business nicht entsprechend auf. Sie hatte einen kleinen Praxisraum in ihrem Haus, das in einer Siedlung in zweiter Reihe lag. Kein Schild an der Tür deutete darauf hin, dass es hier eine Praxis gab. Bislang war ihr das nicht aufgefallen. 

Nachdem meine Klientin erkannte, dass sie sich durch diesen Schwur ins Abseits gebracht hatte, konnten wir auf der inneren Ebene die erforderliche Korrektur erwirken. Auf dieser tiefen Ebene im Unterbewusstsein gab sie sich die Erlaubnis und das Versprechen, ab jetzt ihre Kraft in Liebe zu leben und sich damit auch zu zeigen. Damit macht sie jetzt den Unterschied zu ihren Vorfahrinnen.

In Liebe annehmen, statt dagegen zu gehen

In der energetischen Verbindung mit ihrer  6. Generation erlebte sie dann eine sehr berührende, tiefe Begegnung mit einer Ahnin, die ihr absprach eine Heilerin zu sein. Das war ihr wundester Punkt und zugleich ihr größter Wunsch. Das war die Stimme, in ihr, die ihr immer gesagt hatte, dass sie keine Heilerin sei. 

Meine Klientin fand für sich unter meiner Hinführung heraus, was es brauchte, um die Ahnin für sich zu gewinnen. Statt gegen sie zu gehen, öffnete sie sich ganz für sie und nahm die Ahnin vorbehaltlos an. Dabei geschah das Wunder-volle. Die Liebesenergie meiner Klientin durchdrang die Machtmauer der Ahnin und sie wurde weich, öffnete sich auf berührende Weise, so dass viele Tränen flossen. 

Zum Abschluss übergab sie meiner Klientin den Heiler-Stab als Ahnen-Gabe und diese war völlig fassungslos, zu Tränen gerührt und unendlich glücklich. So ist es, wenn wir das, was wir uns n der Tiefe unseres Herzens ersehnen, plötzlich erhalten. 

Die Ursache statt das Symptom behandeln 

Dieses kleinen Ausschnitt aus der vergangenen Aufstellung berichte ich, um dir zu zeigen, wie wichtig es ist, zu den Ursachen für unsere Probleme zu gelangen und dort die Korrektur vorzunehmen, statt viel Zeit und Energie aufzuwenden und dabei erfolglos an den Symptomen herum zu doktern.

Meine Klientin hatte zuvor bereits viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung investiert. Sie dachte, das wäre das Wichtigste, um eine Praxis erfolgreich zu betreiben. Dabei ist das Know-How sicherlich ein wichtiger Punkt, doch unsere innere Befindlichkeit ist am wichtigsten. Denn aus ihr heraus gestalten wir unsere Realität –  erfolgreich oder erfolglos

Aus eigener Erfahrung 

Durch meine Ausbildung in der asiatischen Kunst und Wissenschaft des Feng Shui vor über zwanzig Jahren, bin ich mit dem Thema Ahnen nah in Berührung gekommen. In Asien ist die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur. Jedes gläubige Haus in China besitzt einen Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist. Damit werden den Seelen der Toten Opfergaben angeboten werden und mit Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben. Aus diesem Grund werden bei wichtigen Entscheidungen auch der Rat der Ahnen hinzugezogen. 

In allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen.

Durch meine eigene Entwurzelung in der frühen Kindheit bin ich zum Thema Ahnen stark in Resonanz gegangen und so habe ich mich damit sehr ausführlich beschäftigt. Im Laufe der Jahre bin ich immer tiefer in das Feld meiner Sippe eingetaucht und so habe ich auch meine schamanischen Wurzeln in meiner 5. Generation entdeckt. Seither fließt mir aus dieser Generation die schamanische Kraft und auch das Wissen darum zu, ohne dass ich dafür viel tun muss. 

Über diese Entdeckung habe ich in meinem e-Book “Das Potenzial aus deiner Herkunft” ausführlich geschrieben. Wenn du interessiert bist, kannst du dir hier das e-Book zum Aktionspreis  holen.

Mit 7 Generationen verbunden – nicht immer fließt die Energie

Über die Zellinformation sind wir mit den letzten 7 Generationen unserer Sippe verbunden – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, ob es uns passt oder nicht. 

Oftmals sind wir auch verstrickt mit unseren Ahnen. Dann tragen wir ihre Lasten, verspüren ihre Abneigungen und Vorlieben und übernehmen manchmal sogar ihre Krankheiten. 

In diesem Fall ist der Kraftfluss der Seele gemindert, oder gar blockiert. Es fehlt uns an Inspiration und Schaffenskraft. Wir haben das Gefühl nicht richtig vorwärts zu kommen. Wir tun uns schwer unsere Ziele zu erreichen und mit unseren Unternehmungen erfolgreich zu sein.  

Vor allem in diesen stürmischen Zeiten, wo die äußeren Sicherheiten weg brechen und die rasanten Entwicklungen im Außen uns viel abverlangen, tut es gut, wenn uns die Ahnen über den Energiefluss, der uns über die vielen Generationen mit der Urkraft der Schöpfung verbindet, unterstützen. 

Unser Privileg, als Frau in der neuen Zeit

Mit einer geklärten und liebevollen Verbindung zu unserer Herkunft erfahren wir unsere Ahnen als eine Quelle von Kraft und Weisheit für unser Leben und für unseren Erfolg in unserer Selbständigkeit. Achten wir daher vermehrt auf unsere innere Befindlichkeit und erspüren und er-ahnen wir unsere Verbindung zu unserer Sippe. 

Für den Fall, dass wir uns belastet und sogar unfrei fühlen, gilt es unsere Herkunft zu klären und die blockierenden Erfahrungen und die damit verbundenen Energien zu heilen. So kann der Kraftstrom der Seele wieder zu uns und durch uns in die Welt strömen kann. Vor allem wir Frauen haben in dieser neuen Zeit das Privileg, die Ahnenlinie zu heilen und zu segnen und diesen Kraftstrom an unsere Kinder und an die kommenden Generationen weiter zu geben. 

 

Was denkst du über dieses Thema? Welche Erfahrungen hast du ggf. schon damit gemacht?
Gerne lese ich auch deine Gedanken im Kommentarfeld. Danke!

 

Vielleicht auch interessant zu lesen:  Gesundes Wachstum für Ihr Business – Der Baum als Symbol

Wenn du dich von meinem Text angesprochen fühlst und vielleicht schon länger in dieser Richtung etwas für dich und deine Ahnenlinie tun wolltest, dann kommt mein JUNI-ANGEBOT genau zum richtigen Zeitpunkt.

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biete ich die Einzel-Aufstellung der 7 Generationen „Der Ahnenfrieden“ zum Aktionspreis an.
Der Aufstellungstermin kann zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
Alle weiteren Informationen findest du hier.

 

Der Kraftfluss der Seele und was ihn stärkt – Teil 2

 

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und, sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“

Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es mir darum aufzuzeigen, dass wir über unsere Herkunft eine starke Anbindung an das Lebendige erfahren. Insbesondere sind es Vater und Mutter, die den Kraftfluss unserer Seele nähren. Ihre Kraftlinien verbinden sich in uns, leben in uns und werden auch durch uns weitergegeben an unsere Kinder. Solltest du den 1. Teil „Der Kraftfluss der Seele und was ihn stärkt“ verpasst haben, kannst du ihn hier nachlesen.

 

Im zweiten Teil möchte ich nun aufzeigen, dass auch die größere Familie unserer Herkunft, unsere Sippe, zum einen eine Quelle der Kraft und Weisheit ist. Zum anderen bringt sie oftmals auch Last und Bürde mit sich bringt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Da sich die Menschen im Westen gerade auf dem Weg der Individuation befinden, bedeutet dies, dass wir uns von den Ahnenverstrickungen lösen müssen, um in unser Potenzial zu gelangen  und unseren ganz individuellen Weg gehen zu können.

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum, den der nächste Sturm umweht. Wenn Teile der Wurzeln fehlen fühlt der Mensch eine innere Leere. Dabei ist eine liebevolle Verbindung zur Herkunft, zu den Eltern und Ahnen eine wesentliche Quelle für Kraft und Weisheit im Alltag. Damit gewinnt der Mensch an innerer Sicherheit, an Schaffenskraft und auch an Mut den Herausforderungen in seinem Leben zu begegnen. Ganz aktuell zeigt sich ein Trend auf breiter Masse – die Individualisierung. Auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei uns mit unseren Wurzeln und unserer Herkunft zu beschäftigen und uns von dem zu lösen, das uns hindert unsere Individualität und unser Potenzial zu leben.

Wenn wir uns in der Natur umsehen und einen Baum betrachten, so erkennen wir, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen.

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden.

 

Traumatische Erfahrungen werden über Generationen weiter gegeben

Die DNA als Träger der Erbinformation liefert mit den Genen den Bauplan für alle Zellen des Körpers. In der Epigenetik, ein neues Forschungsgebiet der Biologie, wird untersucht, wie die Aktivität eines Gens gesteuert und seine Funktion eingestellt werden kann und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Bisherige Erkenntnisse zeigen: Wie wir leben und was wir erleben, wirkt sich auf unsere Gene aus – und sogar auf die unserer Kinder und Enkel.

Dabei sind Ernährung und Umwelt oft entscheidende Faktoren. Aber auch Stress kann epigenetische Spuren hinterlassen. So zeigte eine Studie von Forschern der Universität Konstanz, dass die Babys von Frauen, die in der Schwangerschaft misshandelt wurden, noch in ihren Teenagerjahren epigenetische Veränderungen zeigten. Durchlittene Entbehrungen, Misshandlungen, aber auch Zeiten des Überflusses prägen nicht nur einen Menschen. Solche Erfahrungen können auch über Generationen weitergegeben werden.

Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“

Die tiefen Gefühle der Entwurzelung enden nicht mit der nachfolgenden Generation. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sie sich auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl, gespeichert auf der Zellebene, in sich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in uns durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Wir sind mit unserer Ahnenreihe, unsere Sippe nicht nur genetisch, sondern auch energetisch verbunden.  So wie ein Baum seine Wurzeln hat, um damit Halt zu finden in der Erde, so erben wir von unseren Vorfahren sowohl deren Schmerz, als auch ihre Kräfte und Potenziale in Form der Ahnengaben. 

 

Fehlende Verbindung zwischen den Generationen

Unsere sozialen Gefüge haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten drastisch verändert. Sippe und Großfamilien schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Jetzt fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen.

Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

In vielen Familie gibt es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr. Da ist es mehr als verständlich, dass die Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant sind. Vielmehr werden sie oft einfach ignoriert. Die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus animieren nicht gerade dazu, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

 

”Wer seine Herkunft nicht ehrt, verliert seine Zukunft” 

 

Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene.

 

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit daraus Kraft und Weisheit für das eigene Leben bezogen werden kann.

 

”Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln” 

 

Klärung und Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar. Mit solch einem  Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist, dient dazu den Seelen der Toten Opfergaben anzubieten.. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Rat der Ahnen hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Hier finden wir eine sehr effektive Möglichkeit der Wiederanbindung an die Ahnen. Der Hilfesuchende kommt auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln, zurück bis zur siebten Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und meist ist dann ein Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft spürbar.

 

”Wenn wir nicht wissen wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen wohin wir gehen.”

 

Eine Klientin, die an einem Aufstellungsritual teilgenommen hat, schreibt später darüber wie folgt: „Seit der Aufstellung kann ich sagen, dass ich mich mit der Kraft und Lebensfreude meiner nicht gekannten Großmutter immer wieder verbinden kann und hieraus enorme Kraft und ein inneres Lächeln spüren kann. Das tut soooo gut! Mit meinen Eltern fühle ich mich von Tag zu Tag noch mehr im Frieden und spüre die Liebe, die endlich frei geworden ist und hier fließen kann. All das was in diesem Kontakt zu meinen Eltern immer so schwer für mich, war hat sich einfach aufgelöst, wie wenn es niemals existiert hätte. Ein Geschenk, dass meine Eltern noch am Leben sind und ich dieses noch mit ihnen zusammen erleben kann.“

Für Menschen, die ihre Wurzeln geklärt haben, öffnen sich oftmals neue Türen im Berufsleben, auch geschehen Heilungen, wenn die Krankheit von einem Sippenmitglied übernommen war. Und bei einem Großteil harmonisierten sich die Familienverhältnisse. Letztendlich tritt ein Frieden ein, der einher geht mit mehr Ruhe und mehr Kraft für den Alltag. Weitere Erfahrungen aus den Workshops und auch den Einzelaufstellungen kannst du hier lesen.

 

Individuation – ein evolutionärer Impuls

In der jetzigen Zeit des Bewusstseinswandels stößt ein evolutionärer Impuls die Individuation des Menschen auf breiter Ebene an.  Damit das eigene, individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt ein Mensch ist. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden. Einstellungen wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ sind der Entfaltung des individuellen Potentzials zu opfern. Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

Es ist mir ein großes Bedürfnis andere Menschen dabei zu unterstützen ganz in ihre Kraft zu gelangen. Meine eigens gemachten intensiven Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ein wichtiger Grund dafür. Als erfahrene Seelenmentorin lade ich daher Menschen zu meinem Aufstellungsritual Der Ahnenfriedenein. Dabei befreien sie sich  von der Last ihrer Sippe und erfahren stattdessen ihre Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit.

Die Transformation, die hierbei geschieht, ist ein wertvoller Beitrag für zukünftige Generationen. Wer seine Wurzeln klärt, tut dies auch für die Gemeinschaft – für seine Familie, seine Kinder und Enkel und darüber hinaus.

Wagen wir es daher die alten Lasten und Bürden abzugeben und uns davon zu befreien. Und möge so der Kern unseres Wesens immer mehr zum Vorschein kommen und sein Licht in eine langsam erwachende Welt strahlen – heiter und vergnügt.

 

P.S.:  Falls du dich für das Thema näher interessierst:

Seit Herbst 2017 gibt es auch einen Online-Kurs zum Thema.
“Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft”                               
Vielleicht interessierst du dich dafür, dann kannst du dir hier weitere Informationen holen.

Wie wir über die Klärung unserer Herkunft in die Entfaltung unseres seelischen Potenzials gelangen

 

Teil 1 – Warum es in dieser Zeit so wichtig ist, die eigenen Wurzeln zu klären

Die Kräfte in der Natur ziehen sich allmählich wieder zurück nach innen. Auf den aktiven Zyklus des Wachstums folgt nun eine Zeit der Ruhe, der Regeneration, der Rekreation. Im Außen wandeln sich die Farben der Natur. Einem Feuerwerk gleich leuchten die Blätter der Bäume auf im Licht der milden Herbstsonne, bevor sie, getragen vom Herbstwind, zur Erde niedersinken. Hier gleichen sie sich im Farbton der Erde an, verschmelzen mit ihr, gehen ein in sie. Die Bäume stehen kahl in ihrer Struktur vor dem Hintergrund eines klaren spätherbstlichen Himmels. Jetzt sammeln sich die Kräfte im Inneren zur Regeneration. Alle aktiven, augenscheinlichen Wachtumsprozesse verlangsamen sich.

Herbst – Zeit für inneres Wachstum

Diese Zeit ist auch für uns Menschen eine Zeit des langsamen Rückzugs. Eine Zeit, in der wir die Ernte des Jahres feiern, bevor sich dann auch unsere Kräfte zurück ziehen und wir uns wieder vermehrt unserem inneren Wachstum zuwenden und in uns einkehren.

Doch diese Zeit bereitet vielen Menschen, die mit sich selbst nicht im Reinen sind, Schwierigkeiten. Im Herbst schnellt die Selbstmordrate in die Höhe. Das innere Unbehagen wird deutlicher spürbar. All das, was durch die Aktivitäten in der Sommerzeit nicht gefühlt werden musste, meldet sich jetzt, wenn der Mensch mehr zur Ruhe kommt, weil es die Natur einfordert. Die sommerliche Wärme weicht der Kälte des Winters und so sind wir mehr oder weniger gezwungen uns drinnen in den Häusern aufzuhalten.

Hier finden wir weniger Abwechslung, wenngleich die Medien wie Fernsehen, Smartphone und Tablet uns viele Schlupflöcher und Hintertürchen der Ablenkung bieten, durch die wir wieder vor uns selbst flüchten können. Wir flüchten vor dem, was in uns verdrängt, unerlöst und unerhört ist und dennoch im Unterbewusstsein schaltet und waltet und Stimmung erzeugt.

 

Die Generation der Kriegsenkel hatte keine Vorbilder für inneres Wohlbefinden

Doch wir, die Generation der Kriegsenkel, geboren zwischen 1960 und 1975, haben nicht gelernt mit dem, was in uns ist zu leben bzw. damit umzugehen. Wir hatten Eltern, die Kriegskinder waren und deren Aufgabe war es, das Land wieder aufzubauen. Da gab es keine Zeit für die inneren Belange, vielmehr war der Blick nach vorne gerichtet auf eine verheißungsvolle Zukunft, auf eine bessere Welt, die es zu errichten galt. Und so blieb vieles, von dem was den Menschen noch tief in den Knochen steckte, unbeachtet. Wenn es sich denn mal meldete, war dafür keine Zeit. Leistung war angesagt, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. So entstanden im Laufe der Zeit Systeme, in denen der Mensch immer mehr zum Diener der Systeme entartete und sich dabei immer mehr von sich selbst und seiner Natur entfremdete.

Bei all diesem künstlichen, an ein System angepasstes Streben und Werden, hat der Mensch seine Innenwelt und damit auch seine Herzensbedürfnisse und seine Seele vernachlässigt. Das Ergebnis davon spiegelt sich in den Statistiken über die derzeitig häufigsten Krankheiten. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das entspricht rund 17,8 Millionen betroffenen Personen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Angststörungen (15,4 %), gefolgt von affektiven Störungen (9,8 %, unipolare Depression allein 8,2 %) und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum (5,7 %).

Psychische Erkrankungen zählen in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bösartigen Neubildungen und muskuloskelettalen Erkrankungen zu den vier wichtigsten Ursachen für den Verlust gesunder Lebensjahre. Die Gesundheitsberichterstattung der Krankenkassen zeigt, dass Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen vor allem seit dem Jahr 2006 kontinuierlich ansteigen: im Rahmen der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hat die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen (AU-Fälle) bis 2015 um knapp 50 % und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) um gut 70 % zugenommen.

 

Die Krise reißt den Menschen die Maske vom Gesicht

In der jetzigen Zeit, wo die alte Ordnung und die gewohnten Sicherheiten in der Außenwelt weg brechen, herrscht eine große Orientierungslosigkeit. Vor allem melden sich jetzt Ängste von tief innern her, die gar lange im Unbewussten lagerten, ausgegrenzt vom Leistungsprinzip. All diese weggesteckten und  verdrängten Gefühle drängen jetzt nach oben. In dieser unsicheren Zeit, wo die Schutzwälle der Komfortzonen von den großen Wogen der Evolution einfach hinweg gerissen und fortgespült werden.
Plötzlich stehen wir da, ohne die gewohnte Sicherheit. Wir sind zurück geworfen auf uns selbst, auf dieses Selbst, das wir so lange nicht mehr beachtet und uns deshalb auch davon entfremdet haben. Das ist die eigentliche Krise, in der sich derzeit viele Menschen befinden.

Diese Krise reißt die Maske vom Gesicht. Der entstehende Schmerz geht durch Mark und Bein und erweckt das, was lange nicht mehr gespürt wurde – das unterdrückte Leid. In dieser schmerzlichen Nacktheit werden wir wieder berührbar, wird spürbar, was noch in uns  lebt und sich danach sehnt ans Licht zu kommen und endlich erkannt, gefühlt und angenommen zu werden. All dieser Schmerz erweckt auch das Leben erneut in uns mit all seiner Lebendigkeit.

 

Im Angesicht der nackten Wahrheit wandelt sich die Krise zur Chance

In solchen Moment wandelt sich die Krise und schenkt uns das, was tief in ihr verborgen war – eine neue Chance. Wenn wir loslassen von den alten Vorstellungen über uns selbst und das Leben, ist es uns möglich, sie zu ergreifen.
Lassen wir uns wieder berühren von dem was erhört und erlöst werden will in uns, können diese vernachlässigten Anteile von uns integriert werden und wir gelangen langsam in einen Einklang, in eine Kohärenz mit dem, was größer ist als wir. Dann spüren wir wieder, dass unsere Herzen mit dem Pulsschlag des Lebens schlagen.

Doch wie können wir wieder Zugang zu uns selbst finden? Wie können wir das, was wir so lange ausgegrenzt hatten wieder in unser Bewusstsein und damit auch in unser Leben integrieren? Nun, um Antworten auf diese Fragen zu finden können wir uns wieder an der Natur orientieren. Ein Baum braucht gesunde, starke Wurzeln, um gut genährt zu werden und sich zu einem stattlichen Baum zu entfalten und reichlich Früchte zu tragen.

Genauso verhält es sich auch bei uns Menschen. Unsere Wurzeln sind unsere Herkunft, unsere Ahnen, unsere Sippe. Damit stehen wir in einer energetischen Verbindung, die 7 Generationen weit zurückreicht. Ob wir das wissen oder nicht, ob uns das passt oder nicht. Diese Wurzeln vermögen uns Halt zu schenken und uns auch Flügeln zu verleihen, wenn wir sie klären und damit ins Reine kommen. Wie das gelingen kann, darüber schreibe ich im 2. Teil dieser 3-teiligen Artikelserie in Kürze.

Danke, dass du bisher gelesen hast.

Ich wünsche dir eine genussvolle Herbstzeit und Dankbarkeit für all die Segnungen, mit denen wir täglich beschenkt werden.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka

Hier kannst du in Teil 2 einen Praxisbericht zu einer Ahnenaufstellung lesen.

Lies hier im 3. Teil meine Geschichte, wie ich meine schamanisches Potenzial entdeckte

 

 

Inspiration findest du auch in diesen Artikeln

Folge deiner Freude – Finde zum Wasser des Lebens

Schöpfungsprinzipien erkennen und leben

 

P.S. Vielleicht interessiert dich das auch.

Einladung zum GRATIS-Webinar

 

Er-Finde dich neu! – Mit sich selbst ins Reine kommen

Die nächsten Termine 
02.11./16.11./30.11.2017 – immer donnerstags von 19 – 20 h

  • Du lernst du die Hintergründe für deine inneren Konflikte kennen
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    und lernst wie du dich in Einklang bringst.
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    Webinar ändern und dich neu er-finden

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Bildnachweis:
Foto©Kevin Young – by Unsplash

 

 

 

Wie wir durch das Klären unserer Herkunft unsere Vergangenheit befrieden und uns auf die Entfaltung unserer Potenziale ausrichten

 

Das Reich unserer Ahnen bildet die Wurzeln unseres Lebensbaumes, der sich im Physischen als unsere Wirbelsäule ausdrückt. Die Nahrung, die uns hier aus unserer Sippe zufließt, kann uns ungehindert erreichen, wenn wir unsere Wurzeln geklärt haben.

Durch schwerwiegende Ereignisse, wie zum Beispiel durch unnatürlichen Tod bei Verbrennen, Todschlag, Freitod usw. in einer Generation wird die Weitergabe der Ahnenkräfte unterbrochen. In dem Fall fehlt den darauffolgenden Generationen diese Lebenskraft und ihre entsprechenden Qualitäten wie z.B. Stärke, Mut, Durchhaltevermögen, aber auch Leichtigkeit und Freude.

Stattdessen gehen Empfindungen wie „in sich gefangen sein“, „ an einem Gummiseil festgebunden sein“, Unfähigkeit sich auszudrücken, zu sagen, was wichtig ist und der inneren Wahrheit entspricht“, aber auch Trauer, Ohnmacht, bis hin zu körperlichen Leiden unterschiedlichster Art einher. Eine Last, die sich aus der Herkunft zeigt, drückt sich überwiegend als Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbelbereich aus. Oftmals werden hierfür jedoch rationale Begründungen als Ursache abgegeben.

 

Den Kraftstrom der Herkunft in Bewegung bringen

Die Arbeit mit den Ahnen löst solche Blockaden auf den verschiedenen Ebenen und bringt den Kraftstrom wieder in Bewegung, so dass er frei fließen und unseren Alltag bereichern kann. Beim Aussöhnen mit unserer Herkunft erkennen wir auch, dass all die Schwierigkeiten, die wir auf unserem bisherigen Weg erfahren haben, dazu gedient haben, uns wachsen zu lassen. Unser unter Leid und Schmerz angesammeltes Erfahrungswissen ist der Humus für unser späteres Glück.

In der bereitwiligen Hinwendung an unsere Herkunft und dem Lösen der Verstrickungen befrieden wir unsere Vergangenheit und damit auch die derzeitigen Schwierigkeiten in unserem Alltag, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Diese haben sich meist aus den Mustern der Verwicklungen gebildet. Sind diese Verstrickungen gelöst, können uns jetzt die Gaben unserer Vorfahren, ihre Stärken, die sie entwickelt hatten, als segensreiche Kraft zufließen und unseren Alltag bereichern.

Eine befriedete Vergangenheit lässt uns eintreten in eine größere innere Freiheit, in der wir uns so erfahren, wie wir in unserer einzigartigen Anlage, in unserem Wesen sind. Dann ist der Weg frei in die Entfaltung, in die Auf- und Ausrichtung auf unser innewohnendes, einzigartiges Potenzial. Auf diese Weise gelangen wir zu unserer Krone und wir öffnen uns dem Wollen unserer Seele und unserer größeren Verbundenheit.

 

Aufrichtiges und ausgerichtetes Sein

In diesem aufrichtigen und ausgerichteten Sein fließen uns die Kräfte unserer geistig-seelischen Heimat, unserer Seelenfamilie, in Form von Inspiration und Botschaften zu. Mit den Gabenqualitäten unserer Ahnen sind wir gestärkt für unseren Lebensweg hinein in die Entfaltung unserer größt- und bestmöglichen Version unserer Selbst. Dabei erfahren wir Führung und Fügung in unserem Leben und oftmals eine Entwicklung, von der wir vormals nicht mal zu träumen gewagt hätten. Wenn wir den Baum unseres Lebens in die volle Entfaltung bringen sind wir auf diesem Weg zu diesem Baum geworden, der mit seinen reichen Früchten als segensreiche Nahrung seinen  einzigartigen Beitrag für diese Welt einbringt.

 

Im Workshop und auch in der Einzel-Aufstellung “DER AHNENDFRIEDEN – die Kraft der Herkunft” geschieht dies mittels eines schamanischen Rituals, bei dem ich Sie tief in Ihr Unterbewusstsein führe und sich die Lasten der jeweiligen Generationen energetisch in Ihrem Körper zeigen, so dass Sie erkannt und auch gelöst werden können.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu .

Seit Herbst 2017 gibt es die Aufstellung auch als 7-teiligen Online-Kurs.

Alle Infos hierzu findest du hier.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

Die Sippe als weitere Quelle der Kraft und Weisheit

 

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und, sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“  (Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie)

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es mir darum aufzuzeigen, dass wir über unsere Herkunft eine starke Anbindung an das Lebendige erfahren. Insbesondere sind es Vater und Mutter, die den Kraftfluss unserer Seele nähren. Ihre Kraftlinien verbinden sich in uns, leben in uns und werden auch durch uns weitergegeben an unsere Kinder. Sollten Sie den ersten Teil „Das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich – Vater und Mutter“ verpasst haben, können Sie ihn hier nachlesen.

Im zweiten Teil möchte ich nun aufzeigen, dass auch die größere Familie unserer Herkunft, unsere Sippe, zum einen eine Quelle der Kraft und Weisheit ist und zum anderen jedoch auch Last und Bürde mit sich bringt, die oftmals von Generation zu Generation weitergegeben werden. Da sich die Menschen im Westen gerade auf dem Weg der Individuation befinden, bedeutet dies, dass wir uns von den Ahnenverstrickungen lösen müssen, um in unser Potenzial zu gelangen und unseren ganz individuellen Weg gehen zu können.

 

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum, den der nächste Sturm umweht. Wenn Teile der Wurzeln fehlen fühlt der Mensch eine innere Leere. Dabei ist eine liebevolle Verbindung zur Herkunft, zu den Eltern und Ahnen eine wesentliche Quelle für Kraft und Weisheit im Alltag. Damit gewinnt der Mensch an innerer Sicherheit, an Schaffenskraft und auch an Mut den Herausforderungen in seinem Leben zu begegnen. Ganz aktuell zeigt sich ein Trend auf breiter Masse – die Individualisierung. Auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei uns mit unseren Wurzeln und unserer Herkunft zu beschäftigen und uns von dem zu lösen, das uns hindert unsere Individualität und unser Potenzial zu leben.

Wenn wir uns in der Natur umsehen und einen Baum betrachten, so erkennen wir, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen.

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden.

 

Traumatische Erfahrungen werden über Generationen weiter gegeben

Die DNA als Träger der Erbinformation liefert mit den Genen den Bauplan für alle Zellen des Körpers. In der Epigenetik, ein neues Forschungsgebiet der Biologie, wird untersucht, wie die Aktivität eines Gens gesteuert und seine Funktion eingestellt werden kann und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Bisherige Erkenntnisse zeigen: Wie wir leben und was wir erleben, wirkt sich auf unsere Gene aus – und sogar auf die unserer Kinder und Enkel.

Dabei sind Ernährung und Umwelt oft entscheidende Faktoren. Aber auch Stress kann epigenetische Spuren hinterlassen. So zeigte eine Studie von Forschern der Universität Konstanz, dass die Babys von Frauen, die in der Schwangerschaft misshandelt wurden, noch in ihren Teenagerjahren epigenetische Veränderungen zeigten. Durchlittene Entbehrungen, Misshandlungen, aber auch Zeiten des Überflusses prägen nicht nur einen Menschen. Solche Erfahrungen können auch über Generationen weitergegeben werden.

Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“

Die tiefen Gefühle der Entwurzelung enden nicht mit der nachfolgenden Generation. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sie sich auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl, gespeichert auf der Zellebene, in sich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in uns durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Wir sind mit unserer Ahnenreihe, unsere Sippe nicht nur genetisch, sondern auch energetisch verbunden, ob uns das passt oder nicht. So wie ein Baum seine Wurzeln hat um damit Halt zu finden in der Erde, so erben wir von unseren Vorfahren sowohl deren Schmerz, als auch ihre Kräfte und Potenziale in Form der Ahnengaben. 

 

Fehlende Verbindung zwischen den Generationen

Unsere sozialen Gefüge haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten drastisch verändert. Sippe und Großfamilien schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Jetzt fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen.

Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

In vielen Familie gibt es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr, da ist es mehr als verständlich, dass die Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant sind. Vielmehr werden sie oft einfach ignoriert, weil die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus nicht gerade dazu animieren, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

 

[bctt tweet=”Wer seine Herkunft nicht ehrt verliert seine Zukunft” username=”Biankamaria”]

 

Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und somit von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene.

 

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit er daraus Kraft und Weisheit für sein Leben beziehen kann.

 

[bctt tweet=”Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln” username=”Biankamaria”]

 

Klärung und Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar, den Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist und mithilfe dessen den Seelen der Toten auch Opfergaben angeboten werden. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Ahnenaltar hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Hier finden wir eine sehr effektive Möglichkeit der Wiederanbindung an die Ahnen. Der Hilfesuchende kommt auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln, zurück bis zur siebten Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und meist ist dann ein Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft spürbar.

 

[bctt tweet=”Wenn wir nicht wissen wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen wohin wir gehen” username=”Biankamaria”]

Eine Klientin, die an einem Aufstellungsritual teilgenommen hat, schreibt später darüber wie folgt: „Seit der Aufstellung kann ich sagen, dass ich mich mit der Kraft und Lebensfreude meiner nicht gekannten Großmutter immer wieder verbinden kann und hieraus enorme Kraft und ein inneres Lächeln spüren kann. Das tut soooo gut! Mit meinen Eltern fühle ich mich von Tag zu Tag noch mehr im Frieden und spüre die Liebe, die endlich frei geworden ist und hier fließen kann. All das was in diesem Kontakt zu meinen Eltern immer so schwer für mich, war hat sich einfach aufgelöst, wie wenn es niemals existiert hätte. Ein Geschenk, dass meine Eltern noch am Leben sind und ich dieses noch mit ihnen zusammen erleben kann.“

Für Menschen, die ihre Wurzeln geklärt haben, öffnen sich oftmals neue Türen im Berufsleben, auch geschehen Heilungen, wenn die Krankheit von einem Sippenmitglied übernommen war. Und bei einem Großteil harmonisierten sich die Familienverhältnisse. Letztendlich tritt ein Frieden ein, der einher geht mit mehr Ruhe und mehr Kraft für den Alltag. Weitere Erfahrungen aus den Workshops und auch den Einzelaufstellungen lesen Sie hier.

 

Individuation – ein evolutionärer Impuls auf breiter Ebene

In der jetzigen Zeit des Bewusstseinswandels, in der ein evolutionärer Impuls die Individuation des Menschen auf breiter Ebene anstößt, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien, damit das eigene individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann.

Dabei spielt es keine Rolle, wie alt ein Mensch ist. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden, die einher gehen mit den Wörtern wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ etc.. Stattdessen ist  das individuelle Potenzial zu entfalten, wenn es an die Oberfläche des Bewusstseins drängt, weil vom Kraftfluss der Seele jetzt begünstigt.

Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

Meine eigens gemachten intensiven Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ein wichtiger Grund, dafür, dass es mir ein großes Bedürfnis ist andere Menschen dabei zu unterstützen ganz in ihre Kraft zu gelangen. Als erfahrene Seelenmentorin lade ich Menschen in meinem Aufstellungsritual Der Ahnenfrieden dazu ein, sich von der Last ihrer Sippe zu befreien und stattdessen ihre Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit zu entdecken – auf ihrem Weg der Individuation hinein die Entfaltung ihres geistig-seelischen Potenzials.