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Sich dem eigenen Selbst hinzugeben bedeutet sich ins eigene Sein hinein zu entspannen. Dabei muss die Persona, die Persönlichkeit still werden und loslassen von allem Wollen und Streben.

Bei diesem Entspannen ins eigene Sein wird der Strom der Gedanken zum Rinsal und verebbt langsam in einer Präsenz, die jetzt gefühlt und wahrgenommen werden kann. Hier lösen sich die Sorgen und Probleme der Persönlichkeit, fallen ab als zentnerschwere Last. Im Körper lösen sich zeitgleich die Anspannungen.  Weit und frei wird der Raum, in dem sich das Bewusstsein befindet. Gedanken und Gefühle können so aus einer Distanz heraus wahrgenommen werden, ohne dass das Bewusstsein daran anhaftet.

 

Die Stille des Urgrunds erfahren

Der Raum weitet sich und mit ihm vertieft sich die Stille aus dem Urgrund des Seins . Die Persona ist jetzt durchlässig für die Präsenz des Selbst.

Zur grenzenlosen Freiheit gesellt sich das Feuer des ewigen Seins, das tief im Selbst ruht und brodelt und ganz allmählich aufsteigt in Form reiner Freude, die sich zuerst im Herzen ausbreitet und sich dann ausdehnt und überfließt, wie aus einem riesigen Kelch und sich in Wellen ausdehnt ins Grenzenlose. In diesem wahren Sein ist grenzenlose Freiheit, reine Freude und tiefer Frieden erfahrbar. Das Bewusstsein erfährt sich in seiner wahren Natur.

 

Die Schleier der Illusion werden durchlässiger

Nach solch einer Selbst-Erfahrung kehren wir durchlichtet und neu geordnet in unser Alltagsbewusstsein zurück, weiterhin spürbar getragen vom ewigen Seinsgrund. Unsere Sicht auf unsere Alltagsrealität ist milder geworden. Aus Mauern sind Schleier geworden, die uns jetzt bewusst sind.

Wir können uns täglich diesen Luxus gönnen und ein Bad im eigenen Selbst nehmen und uns auf diese Weise immer weniger mit der Persönlichkeit identifizieren. So gewinnen wir Abstand zu den Wirrungen, Problemen und Kämpfen, die die Persona anzettelt in ihrer Unbeständigkeit. Stattdessen vertrauen wir uns immer mehr unserem beständigen Selbst an und finden Lösung und Inspiration für unseren Alltag, wo vorher noch Verwirrung und Unüberwindbares war.

Genießen wir so unsere Lebensreise und staunen und bewundern wir das, was sich auf unserer Lebensleinwand im JETZT zeigt.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

“Durch das Herz zum Kern unseres Wesens”

Die Leichtigkeit des Seins

3 Schritte in die bestmögliche Version deiner selbst

 

Noch ein Tipp: Nimm dir mehrmals eine kleine Atempause und gelange so ins Sein.

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– die  ersten 7 wichtigsten Schritte

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mit dir selbst zu kommen.

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Schritt 1 – Erlauben

Ich erlaube mir heute die bestmögliche Version meiner Selbst zu sein, zu leben und zu erfahren. Ich entscheide mich dafür. Ich bin einverstanden mit mir Selbst. Ich bin einverstanden damit im Jetzt die bestmögliche Version meiner Selbst zu sein.
Ich bin der bestmögliche individuelle Ausdruck des Lebens. Nie vorher gab es eine bessere Version von mir. Ganz präsent im Jetzt zu sein bedeutet die bestmögliche Version meiner Selbst zu sein.

Schritt 2 – Fühlen

Ich fühle meine bestmögliche Version und erfahre mich als solche. Gelassenheit und tiefer Friede erfüllen mein Sein. Ich bin jetzt meine bestmögliche Version und hieraus lebe, gestalte und erfahre ich das Gewebe des Lebens.
Alle Zweifel an mir, an meinen Fähigkeiten an meiner Bestimmung lösen sich auf in diesem bewussten Sein meiner bestmöglichen Version in diesem Augenblick. Alle Gedanken wie „ich sollte, ich müsste“ verlieren ihre Macht. Der Verstand zieht sich bescheiden zurück und begrenzt sich auf seine ursprüngliche Aufgabe. Als Unterscheidungswerkzeug ist er mir jetzt ein hilfreicher Diener.

 

Schritt 3 – Sein

In meiner bestmöglichen Version bin ich mein Sein, meine Seele und das Leben, das durch mich hindurch fließt, mich wandelt von Moment zu Moment. Die beste Version meiner Selbst vertraut sich diesem Fluss an, diesem Bewegt werden von Augenblick zu Augenblick. Entscheidungen treffe ich intuitiv aus der Wahrheit des Augenblicks heraus – aus dem, was sich für mich echt, wahr und authentisch anfühlt.
Selbstzweifel und Selbstverleugnung waren die Schatten, die der Verstand immer wieder bekräftigt hat, als er noch der Herrscher in meinem Reich war. Jetzt ist er Diener und meine Seele waltet als Königin. Ich erkenne in der bestmöglichen Version meiner Selbst, dass ich eins bin mit ihr.

 

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