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Raus aus der Schnelllebigkeit

 

Ja, ich weiß. Du denkst dir jetzt … und das jetzt vor Weihnachten. Doch gerade jetzt komme ich mit meinem Appell, denn jetzt unterstützt uns die Zeitqualität dabei zu entschleunigen. Darum von mir heute in diesem Beitrag ein paar Impulse  und Gedanken dazu.

Nachfolgend ein Auszug aus meinem Buch „Die Zeit ist reif …!“, in dem ich beschreibe, dass wir derzeit einen falschen Umgang mit der Zeit haben und welche Auswirkungen dies hat.

“Unser Zeitempfinden hängt von unserem Bewusstseinsstand ab. Noch im Kindesalter vergeht die Zeit wie im Flug, wird der Moment im Spiel zur Ewigkeit. Die Zeitwahrnehmung, das Empfinden für Zeit, fehlt gänzlich. Mit den Jahren lernen wir mehr und mehr die Zeit kennen. Chronos, der griechische Gott der Zeit, hat sich in den Chronometern, den Uhren, verewigt und brachte die gemessene Zeit ins Bewusstsein der Menschen.

Das Empfinden für die Qualität der Zeit, das dem Gott Kairon unterstellt war, ist aus dem Alltag des modernen Menschen verschwunden. Nicht, dass es ihn nicht mehr gäbe, den richtigen Zeitpunkt. Allerdings nehmen wir ihn aus unserem verengten Blickfeld heraus nicht mehr wahr. Was wir nicht wahrnehmen, scheint es nicht zu geben, oder unterliegen wir da einem weiteren großen, modernen Irrtum?

Jesus sprach: „Wahrlich ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen.” Kinder vergessen im Spiel die Zeit. Das kindliche Spiel wird getragen von der Lust und Freude und dabei weiten sich Zeiträume zur Ewigkeit. Ähnlich wie im Erwachsenenalter die sexuelle Lust das Zeit- und Raumempfinden aufzulösen vermag.

Das starke Sich-Einbinden in die lineare Zeit versklavt uns Menschen. Wir sind getrieben, laufen der Zeit hinterher. Dabei verengen sich die Zeitraumgrenzen und es entsteht als Folge davon Hektik, Stress und die Schnelllebigkeit. Hinter dieser Entwicklung, die vordergründig mit der Industrialisierung und dem technischen Fortschritt erklärt werden kann, stehen die Ängste. Sie führen, weil unbewusst, ein mächtiges Schattendasein. Existenzangst, Lebensangst, Angst vor Kontrollverlust, Macht und Ohnmacht sind die wahren Regenten auf unserem Planeten.

Aus bisheriger Sicht hat das, was wir bis jetzt getan haben, immer gut geklappt. Natürlich gab es viele Krisen, doch irgendwie ging es doch weiter. Die Frage ist, haben wir aus unseren Fehlern, die in die Krise geführt haben, wirklich etwas gelernt oder fallen wir da sowohl unserer eigenen Unehrlichkeit, als auch unserer begrenzten Sichtweise zum Opfer? Haben wir es lange genug versäumt, genau hinzusehen und unser Leben so wahrzunehmen, wie es wirklich ist?

Unsere Persönlichkeit – eine Maske, die unser Wesen verbirgt

Wir haben uns nach außen eine heile Welt geschaffen, die es zu kontrollieren gilt. Wir versuchen uns so gut wie nur möglich vor Eventualitäten in unserem Leben abzusichern. Auf diese Weise überdecken wir unsere unbewusste Ohnmacht und die mangelnde Selbstkontrolle. Wir haben vieles aus unserem menschlichen Leben verdrängt, ohne uns bewusst zu sein, dass wir es uns selbst geschaffen haben. Es ist unsere Persönlichkeit, die Persona, die Maske, die sich mächtig macht, um sich nicht ohnmächtig fühlen zu müssen. Ja, unsere Persönlichkeit ist unsere Maske, die uns anerzogen wurde. Im Laufe der Zeit haben wir uns immer mehr damit identifiziert, sodass wir uns für das halten, was wir nach außen darstellen. Wir halten uns für die Rollen, die wir spielen. Doch wer steckt dahinter?

Die Zeit ist reif, hinter die Maske zu sehen und dem Wesen in uns auf die Spur zu kommen. Das Leben unterstützt uns dabei, denn in diesen Zeiten funktioniert nichts mehr so wie bisher. Da ist Sand ins mechanistische Weltgetriebe gekommen. Oder hat es einen Frequenzwechsel gegeben und wir haben es noch nicht bemerkt? Was bisher Erfolg versprechend war, läuft nicht mehr, erfüllt nicht mehr in der bisherigen Weise. Das Dasein erscheint vielen sinnentleert. Das selbstzerstörerische Leistungsbewusstsein und die Wahrnehmung der Zeit als rein quantitative Größe hat uns in die beschleunigte Zeit hineingetrieben.

In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verschlingt die abwärts drehende Verfallspirale Menschenleben, Existenzen, Unternehmen und Abermillionen von Euros. Wertverfall statt Wertschöpfung, wohin das Auge blickt. Wer keine Zeit mehr hat, sich und sein Dasein wahrzunehmen, verliert beides. Zeit ist Geld, ist Lebensenergie. Doch es handelt sich hier um ein großes Missverständnis, denn es geht darum, sich Zeit zu nehmen, um Zeit zu haben. Nur so kann Wertschöpfung entstehen und ein erfülltes Dasein möglich werden. Denke für eine Weile darüber nach – nimm dir diese Zeit!”

Die Leichtigkeit des Seins  wieder entdecken

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen, sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt. Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen. Das ist das Ideal, doch die Realität sieht derzeit anders aus.

Wir haben uns isoliert vom großen Strom des Lebens und uns ein  eigenes Leben geschaffen, eine eigene kleine Insel. Manchen Menschen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen. Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern und fühlen sich isoliert und einsam. Zu bedrohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

So haben wir unsere Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit unseren Gedanken und Gefühlen, hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Jetzt trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und uns Existenz verleiht.

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen, desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein, seine Ansichten und Standpunkte zu vertreten, zu verteidigen und ggf. sogar dafür zu kämppfen. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und nährend zugleich. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur, gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens selbst im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher:

  • Wie könnte das Leben aussehen, wenn wir uns wieder diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie könnte ich damit im Kleinen beginnen?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU erkennen mit Licht und Schatten?
  • Wie würden wir uns fühlen getragen zu sein vom großen Strom des Lebens hinauf auf die nächste Oktave unserer Entwicklung?

Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags, oder schreib mir eine Mail. Ich antworte dir gerne.

 

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Anne führt ein inneres Selbstgespräch, während sie abends auf dem Sofa sitzt. Sie verspürt seit einiger Zeit eine gewisse Unzufriedenheit mit sich selbst und mit ihrer Lebenssituation. Ihr Leben fühlt sich an wie ein ausgetretener Schuh, der einfach nicht mehr richtig passt. Doch sie beschwichtigt sich damit, dass sie doch zufrieden sein müsse. Schließlich hat sie doch alles, was es baucht. Ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu Essen und so weiter, während es anderen Menschen ja so viel schlechter geht. 

„Ja, seit längerer Zeit verspüre ich, dass ich etwas ändern soll, vielleicht sogar muss. Doch irgendwie weiß ich nicht so genau, wo und wie anzufangen. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig, was ich wirklich will, denn in den letzten Jahren habe ich meine Wünsche oft hintan gestellt, weil alles andere immer wichtiger war, meine Familie, meine Aufgaben und Pflichten, meine Verantwortung in verschiedenen Bereichen.

Was braucht es von mir, dass ich es wage meiner Unzufriedenheit zu lauschen und mich ihr ehrlich zu stellen mit allen Konsequenzen? 

 

Veränderung ist der Ruf des Lebens

Ja, ich ahne bereits, dass ich mich dann verändern, meine Komfortzone verlassen und der Unwägbarkeit des Lebens begegnen müsste. Es ist wahrscheinlich eine Angst, die mich in alten,  ausgetretenen Pfaden hält. Dabei spüre ich, dass ich immer energie- und freudloser werde, je länger ich hier verharre. Was braucht es, damit ich mir den Schritt erlaube, der mich über meine bisherige Komfortzone hinaustreten lässt ins Unbekannte, in das, was ich jetzt noch nicht kenne und und daher nicht überschauen kann?

Ich lausche in mich hinein und langsam werde ich mir gewahr, dass es diesen brennenden Wunsch nach mehr Lebendigkeit, nach mehr Leichtigkeit und Lebensfreude braucht, den ich schon lange in mir verspüre, den jedoch mein Verstand mit seinem lauten Getose übertönt. Die vielen Argumente und Rechtfertigungen, warum das Neue jetzt nicht möglich ist, verhindern, dass ich dem Ruf meines Herzens folge.

Und so verweile ich Jahr für Jahr weiter im bisher Vertrauten, wage es nicht, mich dem Leben anzuvertrauen und  eine Entscheidung für meine Selbstentfaltung zu treffen. Zu hoch das Risiko, die Unwägbarkeit, das Sicherheitsbedürfnis.

 

Sich die vielleicht wichtigste Frage stellen

Ich wiege mich also weiter in einer falschen Bescheidenheit, die verhindert, dass sich meine Lebenskreise erweitern und ich neue Erfahrungen mache. Dabei würde ich neue Facetten meiner selbst kennenlernen und das, was noch in mir steckt, wecken und entfesseln. Aber vielleicht wage ich jetzt, mir zumindest eine wichtige Frage zu stellen.

Was kostet es mich, wenn ich weiterhin die gleichen Einstellungen und Ansichten als Maßstab gelten lasse, wenn ich mich weiter von der Angst in Schach halten lasse?

Kostet es mich meine Lebenskraft und meine Lebenszeit? Mein Mut schwindet wahrscheinlich auch mit jedem Jahr und mein Sicherheitsbedürfnis nimmt noch mehr zu. So leben ja die meisten Menschen. Das habe ich schließlich allerorts immer vorgelebt bekommen.

 

Im großen Stundenglas rieseln meine Lebensjahre dahin

Ich bewundere Menschen, die so frei sind und dem Ruf des Lebens, ihrem Herzen, folgen. Menschen, die zu dem, was sie tun auch bedingungslos stehen und sich damit zeigen, die einfach sie selbst sind und sich dabei ein Leben kreieren, das ihnen wirklich entspricht – ein freies, authentisches und erfülltes Leben.

Sobald ich jedoch von so einem Leben träume und auch mein Herz voll dabei ist, erzählt mir mein Verstand sofort, dass ich mir dieses Leben nicht leisten kann, dass ich ggf. dafür schon zu alt bin, dass ich über zu wenig Zeit und auch Energie dafür verfüge. Vor allem mach ich mir sofort auch Gedanken darüber, was wohl die anderen dazu sagen, ob ich dadurch meine Zugehörigkeit verliere, weil sie mich nicht mehr verstehen, weil sie sich dadurch auch in Frage stellen müssten.

Und während ich mich von den Argumenten und Befürchtungen meines Verstandes einlullen lasse, schließt sich unmerklich die Tür hinaus in das größere Leben. Mein Traum und auch die Regungen meines Herzens verblassen wieder und ich begnüge mich mit dem Altbekannten, dem Vertrauten, wenngleich es mich nicht mehr nährt, mir keine Energie und Freude mehr schenkt. Ich verliere meine Lebendigkeit. Wie in einem großen Stundenglas rieseln meine Lebenszeit und Lebensenergie hindurch und verringert sich Jahr für Jahr.

Was braucht es also, dass ich es schaffe durch diese Tür zu gehen, die mir die Sehnsucht meines Herzens öffnet?

 

Lausche der Antwort deines Herzens

Soweit das innere Selbstgespräch von Anne, bei dem sicherlich so manches in dir angeklungen ist und dich vielleicht sogar berührt und bewegt hat.

Stelle dir die Fragen, die Anne sich gestellt hat, in einem stillen Moment und lausche dann auf die Regungen deines Herzen. Achte dabei auf deinen Verstand und lass dich von seinen Argumenten nicht mehr im alten Kreislauf halten. Schenke deinem Herzen mehr Gehör und vor allem Vertrauen und triff dann eine Entscheidung.

Halte diese Entscheidung schriftlich fest. Schreib sie nieder und frage dich, was ist der nächste wichtigste Schritt, um dieser Entscheidung Taten folgen zu lassen, die dich durch die Tür gehen lassen.

Lausche wieder der Antwort deines Herzens – sei geduldig und geh, wenn es sein muss, ein paar Tage mit dieser Frage schwanger. Vertraue dir selbst und deinem umfassenderen Sein, dass die Impulse deiner Seele über dein Herz zu dir gelangen.

Gerade jetzt, in der vor uns liegenden Zeit zwischen den Jahren, den Rauhnächten, sind die Dimensionstore zu den anderen Ebenen unseres Seins offen. Es ist daher viel einfacher Antworten auf unsere wichtigen, dringlichen Fragen zu erhalten.

Begib dich in dein Innerstes und stelle deine wichtigsten Fragen. Lausche dann geduldig den Antworten die folgen.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir eine besinnliche und friedvolle Weihnachtszeit.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria

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Vergebung ist eine wichtige, menschliche Kompetenz, die im Zusammenspiel mit Achtsamkeit und Bewusstheit eine neue Wirklichkeit zu kreieren vermag. Wir sind hier als Mensch und als Seele, die sich in einen physischen Körper inkarniert hat, um gewisse Erfahrungen zu machen und damit die seelische Entwicklung voranzutreiben.
Auf diesem Weg, je nach Entwicklungsgrad der Seele, haben wir bereits viele Erfahrungen gemacht und Erkenntnisse gewonnen. Im besten Fall ist daraus Weisheit entstanden. Weisheit entsteht, wenn wir Wissen in die Erfahrung bringen und Erkenntnisse daraus gewinnen. Auf der evolutionären Entwicklungsreise der Seele verfeinert und vertieft sich unsere Wahrnehmung und  somit auch der Umgang mit dem Leben.

 

Unterschiedliche Reifegrade – verschiedene Werte

Je nach Entwicklungsstand verfolgt die Seele des Menschen unterschiedliche Entwicklungsziele. Was für eine reife oder alte Seele nicht mehr von Interesse ist,  ist für jüngere Seelen von essentieller Bedeutung und Wichtigkeit. Am Beispiel des derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten lässt sich sehr deutlich erkennen, dass das Erlangen von Reichtum, Macht und Ansehen bei dieser jungen Seele hoch im Kurs steht und auch mit den Anliegen reiferer Seelen kolidiert. Das Bewusstsein für die Verbundenheit mit allem Lebendigen ist hier noch nicht gegeben. Reifere Seelen sind sich dessen bereits bewusst und treten ein für Menschenrechte und den Schutz und Erhalt unserer Umwelt, um nur einige Bereiche zu nennen. 

Auch der derzeitig stattfindende Völkerwanderung, die es zu bestimmten Zeiten immer gegeben hat, sind reifere Seelen offener. Sie sehen vor allem die Herausforderung, vor der die Menschheit derzeit steht und für die sie vernünftige Lösungen finden wollen. Lösungen, bei denen Menschlichkeit und Würde als Wertmaßstab die Richtung vorgeben. Statt Schutzmaßnahmen wie Stachldraht und schärfere Gesetze einzuführen, richten sie ihren Fokus darauf, die Ursachen zu beheben.

Die Unterschiedlichkeit in den Reifegraden der Seelen geht einher mit einem differenzierten Wertekanon, den die Seelen für ihre Weiterentwicklung verfolgen. Die allerwenigsten Menschen sind sich dessen bewusst und so bewerten sie die äußeren Auswirkungen aus dieser Unbewusst- und Unwissenheit heraus.

 

Fehler und Bestrafung – Wie sinnvoll ist das noch?

Im zwischenmenschlichen Bereich gilt das gleiche. Menschen machen Fehler und irren aus ihrer Unbewusst- und Unwissenheit heraus. Dem Fehler folgt die Strafe, das haben wir alle bereits in unserer frühen Kindheit erfahren. So hat uns das Schulsystem gebildet. Fehler zogen schlechte Bewertungen und Noten nach sich. Zuhause in der Familie gab es Rüge, Tadel und manchmal auch Schläge. Letztendlich war es immer ein Entzug von Liebe. So entstanden das arme Opfer, der Schüler, und ein Täter, der Lehrer, oder die Eltern. Zu einer späteren Gelegenheit wurde das Opfer zum Täter und der Täter zu einem Opfer. Vergeltung hat immer eine Wirklichkeit kreiert, in der es unterm Strich nur Verlierer gibt. 

Fehler entstehen aus Unwissenheit, wenn Informationen fehlen, oder Unbewusst- und Unwissenheit vorherrschen. Im Laufe der vergangenen zwei Jahrtausende haben die Menschen eine Realität erschaffen, in der sie sich getrennt von der Schöpfung und vom Schöpfer sehen. Der Preis hierfür ist der Kampf um´s Überleben. In dieser angstgetriebenen Entwicklungsspirale sind Systeme entstanden, in denen die einen die Erfahrung persönliche Macht  und andere von Ohnmacht machen. 

 

Den alten Kreislauf überwinden zugunsten eines größeren Entwicklungssprungs auf die nächste Ebene

Über viele Leben und Erfahrungszeiträume hinweg hat die Seele Macht und Ohnmacht erlebt, mal als Opfer, mal als Täter. Ein Kreislauf, der irgendwann an einem  Punkt angelangt, wo es einen größeren Entwicklungssprung braucht, um ihn zu überwinden und auf die nächste Entwicklungsebene zu gelangen. Es braucht eine Kraft, eine Kompetenz, die derzeit von allen Menschen zu entwickeln ist. Es ist die Kraft der Vergebung. Menschen sind hier auf dieser Erde, um sich weiterzuentwickeln. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie in neuen Erfahrungsbereichen Fehler machen. Bei großen Erfindern kam und kommt es vor, dass ein Fehler den Durchbruch zu etwas Neuem ermöglicht hat. Das Akzeptieren von Fehlern, bei sich selbst und anderen, ist der erste Schritt, um das alte Opfer-Täter-Spiel zu überwinden. Wenn wir  bereit sind dies anzuerkennen gibt es kein Opfer und keinen Täter mehr. 

 

Eine dritte Komponente – Vergebung

Erkenntnis und Akzeptanz reichen nicht aus. Es braucht eine dritte Komponente. Es braucht die Kraft der Vergebung, um all die Last und Bürde, die entstanden sind durch Schuldzuweisung und Verurteilung – meiner selbst und anderer – zu erlösen. Diese Erlösung ist der Heilsweg, der in der Innenwelt beschritten werden muss. Hierfür gilt es das geistig-seelsiche Herz, das sich in der Mitte der Brust befindet, zu öffnen. Vergebung löst alle Schuld durch Sühne. Es ist die göttliche Kraft des universelen Geistes, die durch das Herz derjenigen strahlt, die offen und bereit sind, die Waffen niederzulegen. Hieraus erwächst  eine neue Herzensqualität, von der der Dalai Lama als höchste menschliche Kompetenz spricht – das Mitgefühl. Vergeben wir uns selbst durch alle Zeiträume hinweg die Fehler, die wir selbst und auch andere aus Unbewusst- und Unwissenheit heraus gemacht haben. Öffnen wir uns stattdessen für ein Lernen und Wirken miteinander und akzeptieren wir Fehler als Lehrmeister, die unser Wachstum fördern.

Durch Vergebung öffnen sich die Tore hinein in den tausendjährigen Frieden, der vor der Menschheit liegt. Wagen wir es diesen Schlüssel anzuwenden und durch das Tor zu schreiten, in Würde, Selbstachtung und Mitgefühl für alles Lebendige in der Schöpfung. 

 

Vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Gerne lese ich deine Gedanken im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

 

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Jenseits der Mauern liegt die Leichtigkeit des Seins

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt.
Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen.

Während dieser evolutionären Entwicklungsreise auf dem großen Strom des Lebens haben wir uns unsere eigene kleine Insel geschaffen. Manchen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen.

Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern. Oft fühlen sie sich isoliert und einsam. Zu berohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

Wir haben die Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit den Gedanken und Gefühlen hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Zugleich trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und Existenz verleiht.

 

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und dabei werden wir genährt. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

 

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher

  • Wie wäre unser Leben, wenn wir uns diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU mit Licht und Schatten  erkennen?
  • Wie würde es sich anfühlen vom großen Strom des Leben getragen zu werden, hinauf auf die nächste Oktave der Schöpfung?

 

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Wenn wir geboren werden in einem Körper sinkt das Bewusstsein immer tiefer in die Stofflichkeit des Irdischen und irgendwann haben wir vergessen wer wir wirklich sind und wo wir herkommen. Wir lernen, indem wir uns an unseren nächsten Bezugspersonen, unseren Eltern, orientieren und diese nachahmen. Je nach Geschlecht, als Mädchen mehr an der Mutter und ihrer Weiblichkeit und als Junge am Vater, an seiner Art Männlichkeit zu leben.

In dieser Identifikation werden wir groß und glauben so zu sein, ohne uns lange Zeit darüber Gedanken zu machen. Es gilt als normal, wenngleich es uns von unserer ursprünglichen Natürlichkeit zu trennen vermag. So übernehmen wir unbewusst die Ansichten und Einstellungen unserer Eltern. Manchmal gehen wir auch bewusst in die Opposition, ohne zu bemerken, dass wir damit immer noch nicht wir selbst sind.

Wir treiben lange im Strom des Lebens bis wir allmählich über viele Inkarnationen hinweg erwachen. Auf dieser Reise haben wir uns in den vergangenen Jahrtausenden überwiegend am Materiellen orientiert, uns daran gehängt und sind oftmals stecken geblieben in Abhängigkeit. Wir haben uns dabei verheddert und begrenzt mit unseren Einstellungen und Ansichten.

 

Der Ruf des Lebens

Eines Tages vernehmen wir tief in uns den Ruf des Lebens. Es beginnt oftmals mit einem Gefühl der Unzufriedenheit, das mit jedem Tag stärker wird. Jetzt, wo die Lebenssonne den Zenit überschritten hat, spürt wir, dass etwas in uns sich nach etwas sehnt, das wir bisher trotz all unserer Anstrengungen in der äußeren, materiellen Welt nicht gefunden haben. Es dämmert uns langsam, dass wir das, wonach es uns wirklich verlangt, auch in unseren Beziehungen nicht finden. Vor allem dann nicht, wenn wir darin vor allem eine emotionale Sicherheit zu finden glaubten.

Vielen fällt es schwer die gewohnte, alte Sichtweise auf das, was Sicherheit und Erfüllung zu schenken vermag, aufzugeben. So führt der Strom des Lebens uns hinein in seine Stromschnellen. Die Lebensreise wird chaotisch, alte Sicherheiten brechen weg, müssen losgelassen werden. In dieser Not findet oftmals die innere Wende statt. Unser Fokus dreht sich um 180° von außen nach innen und in der inneren Dämmerung eines neuen Morgens erwachen wir langsam in unsere wahre Natur, in unser Selbst hinein.

 

Befreiung inmitten der Stromschnellen

Dies geschieht gerade auf breiter Ebene im Kollektiv. Der Strom des Lebens hat das Kollektiv Menschheit mit zu den Stromschnellen genommen, die das, was bisher Sicherheit zu schenken vermochte, zerstört und auflöst. Die Menschen verlieren die Sicherheit im Außen und sind gezwungen ihre einstigen Stand- und Stützpunkte aufzugeben.
Viele fühlen sich dabei wie Treibholz, den großen nicht beherrschbaren Kräften ausgeliefert. Ihre Angst spiegelt ihnen auf ihrer Lebensleinwand Teufel und Bösewichte. Die Gefühle jedoch, die diese Dämonen auf die Lebensleinwand projizieren, schummern schon seit langer Zeit tief im Unterbewusstsein. Jetzt, geschüttelt und gebeutelt von der evolutionären Kraft des derzeitigen Wandels, gelangen sie ans Licht, offenbaren sich in der Außenwelt. Der unbewusste Mensch bekämpft sie, um nicht von ihnen beherrscht zu werden. In diesem Kampf gegen das augenscheinlich Böse, das seinen Ursprung in ihm selbst hat, ist der Mensch erneut gefangen und wird darin sogar untergehen.

 

Einem neuen Morgen entgegen

Wem es gelingt loszulassen vom äußeren Schein der Dinge und sich vertrauensvoll dem Strom des Lebens hinzugeben, den trägt der Lebensstrom schließlich durch die Stromschnellen hindurch zum großen Wasserfall.

Getragen von der evolutionären Kraft des Lebens gelangt die Menschheit auf eine neue Ebene, in ruhigere Gefilde. Hier kann das neue Wir, das neue Miteinander auf dem Urgrund von Vertrauen gedeihen. Und im erwachten Geist der bewussten Verbundenheit mit allem Lebendigen und dem Leben schöpft und kreiert die Menschheit eine neue Welt.

 

Vielleicht ist das auch interessant zu lesen “Durch das Herz zum Kern unseres Wesens”

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Anreise, sonstige Getränke und Ausflüge, wie z.B. Hamam-Besuch, sowie Trinkgelder für die Crew, sind im Preis nicht inbegriffen.

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