Beiträge

Termine: 20.02./20.03.2019 jeweils 18.30 h

Hier kannst du dich gleich anmelden!

Ins Reine kommen mit sich selbst  – Wie gut fühlt es sich an, mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein – welch ein Frieden!
Menschen, die in ihrem Leben glücklich sind, sind zumeist im Reinen mit sich selbst.
Sie nehmen sich selbst, andere Menschen und die Welt im Großen und Ganzen einfach so an,
wie sie sind. Sie haben sich von inneren Begrenzungen befreit, sehen sich nicht als Opfer und beschuldigen auch andere nicht dafür, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht.

Menschen dir mit sich im Reinen sind, bleiben in ihrer Kraft, sind sich auch bewusst, dass sie ihres Glückes Schmied sind. Sie nutzen ihre Energie und ihre Kraft für das, wovon sie träumen und was sie wirklich erreichen wollen.

Sind das deine Ziele?

  • Du möchtest im Reinen sein mit dir selbst.
  • Du möchtest deine inneren Fesseln sprengen
  • Du möchtest mehr Lebenskraft zur Verfügung haben.
  • Du möchtest deine Vergangenheit befrieden, so dass du frei bist für dein Leben und für die Entfaltung deiner Potenziale

 

Ist das deine Ausgangssituation?

  • Du bist fühlst dich oft gefangen in negativen Gedankenschleifen über dich selbst und andere
  • Du möchtest aus einem negativen Kreislauf aussteigen
  • Du kannst dich schwer entscheiden, zweifelst oft an dir selbst und bist nicht in deiner Mitte
  • Du fühlst dich antriebslos und möchtest wieder mehr Lebenskraft und auch Lebensfreude erfahren
  • Du willst dich nicht mehr Kleinmachen, stattdessen möchtest dich und deine wahre Natur besser kennenlernen und auch leben

Wenn du bei einigen Punkten innerlich nickend zugestimmt hast, und du dich für einen weiblichen, spirituellen Weg inneren Wachstums interessierst, dann bist du in diesem Webinar genau richtig!

Hier kannst du dich gleich anmelden!

 

Hier folgt der vierte Teil der Beitragsserie “Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-selbst-sein”. Für den Fall, dass du die anderen Teile noch nachlesen willst, klicke hier.

 

Selbstverleugnung – Das 4. Hindernis

Vielleicht erinnerst du dich, als du als Kind krank warst, dann  hat dir deine Mutter oder auch Großmutter eine Medizin verabreicht, die bitter war und entsetzlich geschmeckt hat. Dennoch hat sie dir geholfen gesund zu werden. Die meisten Heilkräuter haben diese Eigenschaft und dennoch bewirken sie, dass wir gesunden und uns wieder wohl fühlen.

Das sich Wohlfühlen bedeutet die Süße des Lebens zu erfahren. Doch der moderne Mensch greift immer öfters zur künstlichen Süße des Lebens und gibt sich damit zufrieden. Zucker ist das weltweit meist verwendete Süßungsmittel. Es befindet sich in fast allen industriell hergestellten Lebensmitteln und auch in Arzneimitteln.

Wenn du dich mehr für das Thema Zucker interessierst, kannst du hier diese Dokumentation auf ARTE.tv anschauen.

Diese künstliche Süße des Lebens lullt uns ein und kurzfristig erfahren wir darüber ein Wohlgefühl, vor allem geschmacklich. Doch diese Erfahrung ist sehr kurzlebig. Schon nach kurzer Zeit fühlen wir uns müde, schwer und das, was in uns bitter ist, meldet sich erneut als Gefühl des Unwohlseins, in Form von negativen Gedanken uns selbst und andere betreffend.

Unsere Gesellschaft hat das “gesunde Maß” verloren. Das geschieht, wenn der Mensch seine Mitte verliert. Ohne Mitte geht das Gefühl für ein gesundes Maß verloren. Und so gibt sich der Mensch mit künstlichem Ersatz zufrieden und bemerkt in vielen Fällen nicht mal, dass er dadurch in Abhängigkeiten schlittert, die verhindern, dass er das, was zutiefst in ihm angelegt ist, verwirklichen könnte.

 

Auf der Jagd nach dem kurzweiliges Wohlgefühl

Der moderne Mensch gleicht einer menschlichen Raupe, die zwanghaft frisst und frisst und ihre wahre Bestimmung verleugnet, ja, vergessen hat. Die Leichtigkeit des Seins, die Süße des Lebens, kann auf diese Weise nicht erfahren werden.

Zu den Abhängigkeit schaffenden Ersatzprogrammen zählen neben Zucker auch Alkohol, Fernsehen, Videospiele, Arbeit und Sport. Letztendlich alles, was in einem Übermaß betrieben wird und dann zu einer gewissen Zwanghaftigkeit führt. So künstlich wie diese Ersatzmittel ist auch die Befriedigung. Dieser Erfahrung fehlt es an Tiefe und so bleibt eine Erfüllung aus. Erst wenn der Mensch beginnt sich seiner zwanghaften Handlungen und Gewohnheiten bewusst zu werden und diese hinterfragt, eröffnet sich ihm ein Weg zum Echten, zum Wahren und Guten, welches in ihm selbst liegt und nur hier gefunden und erfahren werden kann.

Diese Heimkehr zu sich selbst und damit auch zur Süße des Lebens, beginnt damit, dass der Mensch erkennt, dass er sich selbst in diese Abhängigkeit gebracht hat. In dem Moment übernimmt er die Verantwortung für sich selbst und kann von da an eigenverantwortlich anders handeln als bisher. Ich habe darüber bereits in meinem Artikel “Opfer-Täter-Spiel” geschrieben.

 

Abhängigkeit ist ein Ersatz für Liebe

Je nachdem, wie tief der Mensch bereits in dieser Abhängigkeit steckt, braucht es viel Geduld, um sich der alten Programme zu entledigen. Nicht immer gelingt dies im Alleingang. Hilfe von außen ist in schwierigen Fällen daher angebracht und notwendig.

Ich beschreibe hier die subtileren Abhängigkeiten mit denen die meisten von uns zu tun haben. Wenn wir wirklich frei werden wollen für das Leben und uns damit in Einklang bringen wollen, dann gilt es sich dieser subtilen Ersatzprogramme bewusst zu werden und uns stattdessen für das Echte im Leben zu entscheiden.

So wie sich die Raupe im Tierreich nach einer Weile einspinnt in einen Kokon, so muss sich der Mensch für eine Weile vermehrt nach innen wenden und sich von der äußeren Welt für eine Weile zurück ziehen. Wahrer Fortschritt liegt hier begründet. Denn das Leben entsteht immer zuerst im Inneren und manifestiert sich dann im Außen in einer sicht- und erfahrbaren Form.

Es ist ein großer Irrtum, der in der Gesellschaft kursiert, dass es die äußere Form zu verändern gilt, um eine Veränderung herbei zu führen. Dies sehen wir vor allem im Bereich der Schulmedizin, wo das Symptom einer Krankheit verändert wird und dadurch soll Gesundheit eintreten. Doch so funktioniert das nicht. Denn die In-form-ation zu einer Form ist geistiger Natur und die Form ist stofflich. Daher gilt es die In-Formation zu verändern, damit sich die Form wandelt.

Zurück zum Menschen und seinen Ersatzprogrammen für die Süße des Lebens. Auch hier gibt es Informationen im Inneren des Menschen, die durch Konditionierung entstanden sind und die jetzt in Form von Gedanken und Gefühlen im Inneren schalten und walten – und das zumeist unbeachtet.

Wir haben keine Kultur und Bildung erfahren im Umgang mit unangenehmen Gefühlen wie Angst, Wut, Trauer, sowie Schuld und Scham. Stattdessen wurden wir bereits in Kindertagen, wenn wir zum Beispiel Angst hatten, mittels eines Lollys, einer künstlichen Süße, davon abgelenkt. Auf diese Weise wurde die Angst verdrängt. Abgedrängt ins Unterbewusstsein führen diese Gefühle, die nicht gefühlt werden durften, hier ihr Schattendasein und treiben uns im Erwachsenenalter um,  lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Wir sind im Unreinen mit uns selbst, fühlen uns unwohl und greifen in diesen Momenten zur künstlichen Süße des Leben, zu den Ersatzprogrammen.

 

Selbstannahme statt Selbstverleugnung – Das Bittere in die Süße des Lebens wandeln

Der Held, die Heldin, der neuen Zeit stellt sich dem Verdrängten in sich selbst. In dieser Phase ist der Fokus vermehrt auf die inneren Vorgänge gerichtet. So kann wahrgenommen werden, was dort auftaucht. Im nächsten Schritt braucht es die Akzeptanz für das, was auftaucht, was ist. Dieses Annehmen ohne wenn und aber, ohne es vom Verstand bewerten zu lassen, ist  nach der Selbstverantwortung der nächste große Schritte auf dem Weg zu sich selbst. Dieses Annehmen der lange ausgegrenzten und verdrängten Anteile in uns kann nur das Herz. Damit meine ich nicht seine physische Erscheinung als Organ. Vielmehr spreche ich hier von der geistig-seelischen Ebene des Herzens, das in der Mitte unserer Brust als Energizentrum zu finden ist.

Das Herz ist fähig zu umfassender Liebe, zu Barmherzigkeit und Mitgefühl. Und genau das ist es, was der Mensch dem bislang Verdrängten und Unerlösten entgegenbringen muss, um ins Reine mit sich selbst zu kommen. Es braucht die Integration der Schattenseiten, damit das Licht in der Reinheit unseres Selbst durch uns strahlen kann. Es gilt den inneren Himmel zu klären.

Die Hinwendung zum Verdrängten und die bedingungslose Annahme dessen, was sich zeigt, ist ein essentieller Schritt auf dem Heilsweg. Auf diesem Weg holen wir uns unsere Kraft zurück. Je tiefer wir eintauchen in die wahre Verbindung mit der umfassenden Präsenz des Selbst, desto mehr kann das Gute, das Schöne und das Wahre hieraus erstrahlen und damit die Welt erhellen und bereichern.

Abhängigkeit ist ein Ersatz für Liebe. Hat sich der Mensch von den Ersatzprogrammen gelöst, ist er frei das Leben in seiner wahren Essenz zu erfahren.

Frage dich daher:

  • In welchem Bereich habe ich das gute Maß verloren?
  • Wo gebe ich mich noch mit Ersatzprogrammen zufrieden?
  • Wonach sehnt sich mein Herz?
  • Wie kann ich das erfüllen?

Beschäftige dich mit diesen Fragen. Geh damit “schwanger” und warte geduldig auf die Antworten aus deinem Inneren. Halte die Antworten auf diese Fragen dann schriftlich fest, als ersten wichtigen Schritt der Veränderung und ziehe im zweiten Schritt Konsequenzen daraus. Handle entsprechend deinen Antworten und Erkenntnissen.

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

Mangelbewusstsein – das 2. Hindernis 
Selbstzweifel – das 1. Hindernis

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria

 

P.S. Vielleicht interessiert dich das auch.

Einladung zum kostenfreien Infowebinar

Zum Thema “Ins Reine kommen mit sich selbst” startet am 04. Okt. 2017 ein 7-teiliges Online-Training mit 7 Live-Webinaren.

Er-Finde dich neu! – Mit sich selbst ins Reine kommen
Im Vorfeld gibt es dazu ein kostenfreies Info-Webinar
am 20. oder  27.09.2017 um  19 h

  • Du lernst du die Hintergründe für deine inneren Konflikte kennen
  • Du gewinnst tiefe Einsichten in die Zusammenhänge zwischen der äußeren und deiner inneren Welt und lernst wie du dich in Einklang bringst.
  • Dir wird bewusst, das du deine Vergangenheit bisher fortgeschrieben hast, kannst dies jedoch nach dem Webinar ändern und dich neu er-finden

Bei Interesse kannst du dich hier zum Infowebinar anmelden.

 

Bildnachweis: Photo by Alex Jones on Unsplash

Innere Freiheit Teil 1 – Die Schritte 1 bis 3

 

Freiheit ist ein kostbares Gut und für viele Menschen hat es einen hohen Stellenwert. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind ihre Vorstellungen von dem, was Freiheit für sie bedeutet und somit auch der Ausdruck dieser Freiheit. Doch immer handelt es sich dabei um die äußere Freiheit, um die Freiheit in der Welt.

Wer ein freies und selbstbestimmtes Leben führen will, kommt nicht umhin, sich auch mit seiner inneren Freiheit auseinander zu setzen. Denn die innere Freiheit geht der äußeren Freiheit voraus. Das Leben entsteht zuerst im Inneren.

Das Paradoxe daran ist, dass es gar nicht darum geht etwas für die innere Freiheit zu tun. Vielmehr geht es darum sie ans Licht treten zu lassen, weil sie schon immer da war und da ist. Es gilt somit diese Freiheit in sich selbst zu entdecken und all das, was sie verschleiert aufzudecken, die Schleier der Illusion zu lüften. Das klingt einfach, ist aber nicht leicht.

Denn diese Schleier wurden vor langer Zeit gewoben und unser freier Wesenskern ist in diesen Mustern eingewickelt. Ihn gilt es zu befreien, indem wir uns ent-wickeln und all das hinter uns lassen, was nicht unserer wahren Natur entspricht.

 

Die Schleier der Illusion lüften

Wir tragen Masken und fahren viele Vermeidungsstrategien. Dabei verleugnen wir unsere wahre Natur. . Wir machen uns kleiner als wir sind, aus Angst nicht gut genug zu sein. Wir sabotieren uns selbst aus Angst vor unserer Lebendigkeit. Wir kritisieren, verurteilen und bestrafen uns selbst, aus Angst, nicht wertvoll zu sein. Wir gieren nach allem was glänzt und Lust verspricht, doch innerlich haben wir Angst vor dem Mangel, Angst vor Wachstumsstillstand. Wir ziehen uns zurück in unser Schneckenhaus, schöpfen unsere Potenziale nicht aus, aus Angst davor uns zu zeigen und dabei zu riskieren verlacht, abgewiesen und verletzt zu werden. Wir sind getrieben, ungeduldig mit uns und anderen, tanzen auf vielen Hochzeiten und haben das Gefühl nie anzukommen, aus Angst davor etwas zu versäumen. All das geschieht in unserem Inneren und wenn wir nicht aufpassen, sind und bleiben wir gefangen in diesem Schleier der Illusion.

Wollen wir also wirklich frei sein, gilt es hinter die Masken zu schauen und sie abzulegen. Es gilt unsere Vermeidungsstrategien zu durchschauen und uns selbst neu zu er-finden.

Der wichtigste Part dabei ist, dass wir mit uns ins Reine kommen. Dass wir den Weg frei machen, so dass unserer Kern, unser wahres Wesen durch uns hindurch leuchten kann und wir unser Licht erstrahlen lassen und damit die Welt erhellen.

Ins Reine kommen mit sich selbst – die 7 wichtigsten Schritte

  1. SELBSTGEWAHRSEIN 
  2. SELBSTVERANTWORTUNG
  3. SELBSTEMPFINDUNG + SELBSTANNAHME
  4. SELBSTVERZEIHUNG 
  5. SELBSTACHTUNG 
  6. DANKBARKEIT
  7. SELBSTZEIT

 

1. Selbstgewahrsein

Sich seiner Selbst gewahr zu sein bedeutet, sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken. Es bedeutet offen und empfänglich zu sein, sich berühren zu lassen von dem, was ist. In diesem Empfangen liegt entweder die Möglichkeit der Erweiterung oder der Verengung. Immer dann, wenn das, was wir empfangen uns augenscheinlich verletzt, ziehen wir uns zusammen. Manche Menschen nur ganz kurz, um dann anzugreifen und das, was sie verletzt, abzuwehren. Andere wiederum flüchten, ziehen sich noch tiefer in sich zurück, schließen die Schotten und sperren das Leben erneut aus.

Das Annehmen dessen, was uns verletzt, ohne uns zu verschließen, ist eine große Herausforderung und verlangt unsere ganze Aufmerksamkeit. Bereits Jesus ließ uns wissen, dass wir demjenigen, der uns auf die rechte Backe geschlagen hat, auch noch unsere linke Backe anbieten sollen. Er sprach nicht von Rückzug und Vergeltung.

Frage dich selbst:

  • Inwieweit bleibe ich in der Begegnung mit anderen Menschen offen für das, was ist und was geschieht? Oder Schenke ich dem anderen in der Begegnung Raum und Aufmerksamkeit?
  • Schenke ich mir selbst Aufmerksamkeit indem ich bei mir bleibe und wahrnehme, was in mir geschieht während dieser Begegnung?
  • Oder findet die Begegnung eher im Kopf statt, im Bewerten des anderen, oder ich bin damit beschäftigt was ich jetzt gleich sagen werde, ohne dem anderen wirklich zuzuhören und ihn wahrzunehmen?

Übung: 

Mach eine Projekttag und entscheide dich dafür anderen Menschen auf neue Art zu begegnen, indem du sie wahrnimmst, ihnen deine Aufmerksamkeit schenkst und trotzdem bei dir bleibst. Reflektiere am Abend über diese Art der Begegnung. Was hat sich verändert? Was kann dadurch entstehen?

 

2. Selbstverantwortung

Gelingt es uns offen zu bleiben und dabei unsere inneren Regungen, unsere Gefühle und unser Denken wahrzunehmen, gilt es im 2 Schritt die Verantwortung dafür zu übernehmen. Es sind unsere Gefühle, es ist unser Denken und wir sind es auch, die es wahrnehmen und auch verändern können. Übernehmen wir die Verantwortung für uns selbst, für unsere Gefühle, unser Denken, Sprechen und Handeln, so entkommen wir der Opferrolle. Wir beenden damit augenblicklich ein altes Spiel, das in der neuen Zeit nicht mehr angemessen ist. Denn das Leben ruft uns auf die nächste Ebene unserer evolutionären Entwicklung. Es ruft uns auf die Schöpferebene und Selbstverantwortung ist das Codewort für diese Ebene.

Dabei ist es auch wichtig die Verantwortung für das zu übernehmen, was bisher in unserem Leben gewesen ist, für unsere Herkunft, all unsere Herausforderungen und Schwierigkeiten verbunden mit Leid und Schmerz. All das hat uns zu dem gemacht, wer und was wir sind. Es ist sozusagen der Humus auf dem unser Glück gedeiht.

Frage dich selbst:

  • Inwieweit übernehme ich bereits die Verantwortung für mich selbst?
  • In welchen Lebensbereichen mache ich es noch nicht?
  • Bei welchen Gelegenheiten  gebe ich die Verantwortung an andere ab und welchen augenscheinlichen Vorteil habe ich daraus
  • Bei welchen Gelegenheiten beschuldige ich andere, statt die Verantwortung für das, was ist zu übernehmen?

Übung: 

Mach wieder ein kleines Projekt für einen Tag lang oder auch 3 Tage, wenn es dir schon leichter fällt. Übernimm an diesem Tag oder auch während der 3 Tage, die volle Verantwortung für das, was in deinem Alltag geschieht – egal, ob im Job, mit deinem Partner, deinen Kindern, mit Freunden.

Statt in den Widerstand zu gehen, akzeptiere, was sich dir zeigt und übernimm die Verantwortung dafür. Reflektiere in einem ruhigen Moment, warum es solch eine Situation in deinem Leben gibt. Was hat dazu geführt? Was gibt es daraus zu lernen?

 

3. Selbstempfindung und Selbstannahme

Die Entwicklung in den vergangenen Jahrhunderten hat dazu geführt, dass wir hier im Westen unsere kognitiven Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, jedoch auf Kosten unserer Fähigkeit zu fühlen. Wollen wir ins Reine kommen mit uns selbst, ist es wichtig uns  für uns und unsere Gefühle zu öffnen und uns wieder vermehrt zu empfinden. Denn das Fühlen ist der nächste Schritt in die größere Freiheit hinein. Als Kind haben wir die Welt uns in erster Linie über die Gefühle erfahren. Hier liegt daher der Schlüssel zu uns und den verborgenen Mustern im Unterbewusstsein. Erst wenn wir bereit sind uns selbst zu empfinden und diese, in früher Kindheit entstandenen Muster, zu fühlen, können wir sie annehmen, so dass sie sich auflösen. Indem wir uns bedingungslos in dem annehmen, was wir fühlen, wie wir uns fühlen, öffnen sich uns die Tore in die innere Freiheit mit jedem Mal mehr, wo es uns gelingt uns selbst anzunehmen und auszuhalten.

Frage dich selbst:

  • Inwieweit kann ich mich selbst gut fühlen?
  • Wie gehe ich mit unguten Gefühlen in mir um? Verdränge ich sie und lenke mich ab?
  • Wie gehe ich in schwierigen Situationen mit unguten Gefühlen des anderen um?

Übung: 

Leg wieder einen Projekttag ein. Diesmal entscheide dich, dass du mehrmals am Tag innehältst. Dabei frage dich, wie es dir gerade geht und nimm dein Befinden wahr, deine Gefühle. Nimm einfach wahr und vor allem nimm dich so an, wie du dich gerade fühlst.

Sage dir, dass du in Ordnung bist, so wie du dich gerade fühlst, so wie du gerade bist. Beobachte, wie sich dadurch dein Befinden verändert, ohne etwas dafür zu tun.

Teil 2 – Die Schritte 4 bis 7 folgen in 14 Tagen

 

Danke für deine Aufmerksamkeit.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

Vielleicht auch interessant zu lesen: Auf dem Strom des Lebens einem neuen Morgen entgegen

 

Dem eigenen Grundrauschen lauschen

Lausche deinem Herzen, fühle die zarten Regungen, seine Empfindungen und schenke ihnen deine Aufmerksamkeit. Nicht immer sind diese harmonisch. Vielmehr zeigen sie sich nach den vielen Jahren der Unterdrückung, des Ignorierens erstmal zögerlich.

Der Fluss ist noch stockend, so als müsste er viele Hindernisse umfließen. Und da kann es natürlich vorkommen, dass dort, wo ein Hindernis im Weg ist, sich der Fluss um das Hindernis kräuselt. Dabei entstehen Blasen, die später als Schaumteppich auf der Oberfläche des Flusses dahintreiben und vielleicht gar nicht so schön anzusehen sind. Doch im Laufe der Zeit löst sich dieser Schaumteppich wieder auf. Die Reibung mit den Strudeln und Wirbeln im Wasser bricht die Oberflächenspannung der einzelnen Blasen, wodurch sie ihre Existenz verlieren und wieder Teil des Flusses, des größeren Ganzen werden.

So verhält es sich auch mit unseren Schatten, wenn wir es ihnen erlauben an die Oberfläche unseres Bewusstseins zu gelangen und dort für eine Weile wahrnehmbar zu sein. Sie bilden einen Abschaum, den wir meist sofort wieder weg- und abschieben wollen.

Über viele Generationen hinweg haben wir gelernt das augenscheinlich „Böse“, „Dunkle“, „Schmerzvoll“ und „Ungute“ zu verdrüngen. Wir haben es weggesteckt, verdrängt in die Tiefen des eigenen Seins. Hier lagert es und schaltet und waltet mit einer großen Macht. Oftmals wird dadurch Erfolg und Erfülllung verhindert, Gesundheit unterminiert, Krankheit hervorgerufen und Liebe pervertiert in Abhängigkeit und Hass.

 

Den Abschaum wahrnehmen

Über unsere Ausstrahung projiziert unser Unterbewusstsein diese verdrängten Seiten und Anteile von uns hinaus in die Welt. Dort erfahren wir sie dann im Außen. Sie kommen uns in anderen Menschen, Umständen und Ereignissen entgegen. Je unbewusster wir sind, desto mehr werden wir das, was sich uns im Außen zeigt ablehnen, es verurteilen und im schlimmsten Fall bekämpfen, wie derzeit den Terror,
der letztendlich in den Menschen selbst wütet, weil das Verdrängte derzeit aus den tiefsten Schichten des Unterbewusstseins an die Oberfläche drängt.

Dieser Schaumteppich ist derzeit für viele ein Abschaum des Bösen. Als Mensch, der sich getrennt von der Schöpfung sieht und fühlt, wirkt dies lebensbedrohlich und so werden im Gehirn die Kampfhormone ausgeschüttet, die die Energie liefern für aggressive Wortgefechte wie derzeit in den sozialen Netzwerken.

 

Wären wir zum Leben erzogen worden …

hätten wir gelernt, dass diese äußeren Erscheinungen, wenn sie uns innerlich stark berühren, etwas mit uns selbst zu tun haben. Wir hätten ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass wir den größten Beitrag für diese Welt erbringen, indem wir diese tief verdrängten Anteilen in uns selbst, und nur hier, erlösen können und wir würden vor allem die Verantwortung für unsere Gefühle und unser Denken und Handeln übernehmen.

Selbsthass, Ohnmacht und Machtmissbrauch, Verlust- und Versagensängste, Angst vor Isolation, vor der eigenen Wertlosigkeit, vor der Unzulänglichkeit, vor dem Verletzwerden, all das lagert in uns, mehr oder weniger und in dieser Zeit des Umbruchs und des großen Bewusstseinswandels geht es darum, dass wir reif werden für das Leben. Dass wir wach werden, genau genommen Er-wach-sen werden und die Verantwortung übernehmen für das, was sich uns auf der Projektionsfläche in der äußeren Welt zeigt.

 

Ein achtsames, wertfreies Aha für uns und die Welt

Es braucht ein achtsames und wertfreies Aha, für das, was wir wahrnehmen. Es braucht, ein Öffnen unserer Herzen, soweit wie Scheunentore, damit wir all das Verdrängte, Unerhörte und Unerlöste darin aufnehmen können.
Das Herz hat die Fähigkeit sich zu öffnen und zu weiten. Hier lösen sich die Mauern der Trennung, die das Denken erschaffen hat. Im Ballsaal des Herzens tanzt die Angst mit der Freude und wird dabei durch die stärkste Kraft im Universum, die hier im Herzen wirkt, gewandelt – die Liebe.

Das Gehirn kann das in dieser Form nicht. Daher ist die höchste Instanz für die Probleme dieser Welt das Herz und weniger das Gehirn. Das hatte auch Einstein erkannt, indem er sagte, dass die Probleme dieser Welt nicht mit den gleichen Mitteln gelöst werden können, wodurch sie erst entstanden sind.

Mit dem beherzten Annehmen des bisher Ausgeschlossenen, des Verdrängten, kann und soll jeder gereifte Mensch bei sich selbst beginnen. Damit leistet er den größtmöglichen Beitrag für eine lebenswertere Welt, in der langsam ein zartes Morgenrot von einem neuen Morgen kündet.

 

Vielleicht interessiert Sie auch dieser Artikel “Die ursprüngliche Schöpfungsordnung hinter dem Chaos”