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Über deine Wurzeln zur Krone©

in deine ganze Kraft und wahre Größe

Meine Botschaft: 

Kläre deine Wurzeln, werde frei für die Entfaltung deiner Potenziale und gelange in deine ganze Kraft und wahre Größe. … für ein authentisches, freies und schöpferisches Leben

 

Meine Geschichte

 

Im Alter von eineinhalb Jahren verlor ich meinen Vater. Er hatte den Freitod gewählt. Für meine Mutter war das so überwältigend, dass sie nach Norddeutschland floh und mich für einige Jahre bei einer Cousine unterbrachte. Ich wuchs ohne männliche Bezugsperson auf. Drei Jahrzehnte lief ich mit einer offenen Nabelschnur herum und versuchte Anschluss zu finden. In dieser Zeit wurde ich von verschiedensten Krankheiten heimgesucht. Ich war anfällig für Süchte jeglicher Art und der leiseste Windhauch drohte mich umzuwerfen. Als ich mich auf den Weg zu mir selbst machte, führte dieser mich zurück zu meinen Wurzeln, zu meiner Herkunft. Hier galt es aufzuräumen, alte Wut und Trauer aufzudecken, den alten Schmerz loszulassen, mir selbst und anderen zu vergeben, die Vergangenheit zu befrieden.

Ich hatte mich schon immer zu Schamanen hingezogen gefühlt. In mehreren Etappen klärte ich mit ihrer Hilfe meine Wurzeln und damit meine Herkunft. Wir lösten die Verstrickungen mit den Ahnen und ich konnte ihre Gaben empfangen. Auf diesem Weg entdeckte ich meine eigenen schamanischen Wurzeln und damit verbunden auch einen Teil meiner Bestimmung.

Mein Weg zur Berufung

 

Mein Intiationsweg begann, als ich 18 Jahre alt war, mit einer als unheilbar diagnostizierten Krankheit. Das Unverdaute aus meiner frühen Kindheit hatte meine Verdauung völlig lahm gelegt. Trotz vieler Therapien und Kuren war ich am Ende austherapiert und sollte einen künstlichen Ausgang erhalten. Doch das kam für mich als junge Frau nicht in Frage. Ich machte mich auf den Weg und suchte nach Alternativen. Fündig wurde ich in der Chinesischen Medizin, genauer gesagt bei der Ohrakupunktur. Nach vier Jahren war ich geheilt, ohne Operation. Diese Heilserfahrung öffnet mir den Zugang zur feinstofflichen Welt, zur Welt der Energien, zur Welt des Unsichtbaren. Heute bin ich eine erfahrene Chitektin und spirituelle Mentorin, die einen großen Erfahrungsschatz hat und seit zwanzig Jahren ihrem inneren Ruf immer wieder auf´s Neue folgt.        Was dieser Weg von mir gefordert hat, das liest du nachfolgend.

 

Als junge Erwachsene war ich eine Getriebene, die vor ihrer inneren Leere und ihren Ängsten auf der Flucht war. Wie es dazu kam erzähle ich in einem Interview, das auf Horizonte TV ausgestrahlt wurde. Falls es dich interessiert hier der Link zum Video.

Außerdem habe ich meine Selbstwerdung in 5 Etappen in einem Artikel beschrieben, der im Magazin Pure & Positiv zu Beginn dieses Jahres erschienen ist. Diesen Artikel findet du hier. Darin beschreibe ich auch, wie es dazu kam, dass ich den Atlantik in einem Segelschiff überquerte und das ohne Segelkenntnisse. All das musste geschehen, damit ich bereit war meinen Platz in der Welt einzunehmen.

Als diese Entscheidung in mir herangereift war, war meine Ausgangslage gerade sehr schwierig. Ich hatte mich unfreiwillig von einer Beziehung getrennt, war im 7. Monat schwanger und wusste, dass ich das Kind alleine aufziehen würde. Da ich weder über finanzielle Mittel, noch über einen familiären Background verfügte, musste Vater Staat einspringen. So lebte ich die erste Zeit mit meinem kleinen Sohn in einer Sozial-Wohnung und bezog monatlich finanzielle Unterstützung, die gerade für das aller-, allernötigste reichte.

Nachts, wenn mein Kleiner schlief, malte ich meine Träume auf Seide. Ich wusste, dass diese Situation für mich nicht lange dauern durfte. So kam ich auf die Idee meine Seidenkreationen auf Kunsthandwerker-Märkten zu verkaufen und alsbald setzte ich diese Idee auch um. Die Sachen verkauften sich gut und so beschloss ich mich  als Kunsthandwerkerin selbständig zu machen. Das war ein sehr mutiger Schritt und für meinen Mut belohnte mich das Leben. Kurze Zeit darauf verstarb meine Großmutter. Sie hinterließ mir ein kleines Erbe und so kam ich aus der Sozialhilfe heraus und konnte mir ein kleines Business aufbauen. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ich musste mutig sein – mir selbst und meinem Herzen folgen
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Ich muss zuerst geben, um das, was ich will, zu bekommen. 

 

Modedesign Mirod-Artwear entsteht

Meine Träume wuchsen mit meiner Entfaltung und so auch mein Business. Mittlerweile hatte ich längst das Tücherformat hinter mir gelassen. Ich bildete mich fort, machte Näh-und Schnittkurse, lernte Modezeichnen und entwarf und nähte individuelle Kleidungstücke für Frauen: Blusen, Kleider und Mäntel und sogar ein Hochzeitskleid. Um meine Träume vorzuführen, schrieb ich zusammen mit einer Freundin ein Märchen und ließ es von Schauspielern des Stadttheaters Regensburg in einer Kapelle aufführen. Später entwarf ich eine eigene Kollektion und präsentierte sie 1994 auf der internationalen Sportmesse in München. Die Schnelllebigkeit, die in der Modebranche auf dieser Ebene herrschte, stand entgegen meiner seelischen Entwicklung war so entschied ich mich für einen anderen Weg. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Groß Träumen ist wichtig. Es schenkt der Seele Flügel, wenn es stimmig mit ihrem Entwicklungsziel ist.
Was habe ich dabei gelernt: Nicht jeder große Traum führt in die Erfüllung. Ein Fehler ist eine Erfahrung und diese bereichert mich und vergrößert meinen Erfahrungsschatz.

 

Erste Erfahrungen als Dozentin

Ich hatte zwischendurch immer wieder Anfragen erhalten, ob ich denn mein Wissen und meine Fähigkeit mit Farben und Formen umzugehen nicht weitervermitteln wollte. Daher begann ich auf diese Anfragen einzugehen und unterrichtete über mehrere Jahre hinweg als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen. 

 

Kurz zusammengefasst: 
Meine Herausforderung in dieser Zeit:
 Mein Selbstwertgefühl war immer noch schwach und mich dozierend vor Menschen zu stellen war eine riesige Herausforderung.
Was habe ich dabei gelernt: Ich wachse mit den Aufgaben, wenn ich mich der Herausforderung stelle. 

 

Im nächsten Schritt – ein eigenes Studio

Dann wollte mein zweiter Sohn auf die Erde. Jetzt war es an der Zeit einen größeren Schritt zu tun. Ich gründete ein kleines Studio für Farb- und Stil-Beratung in Regensburg in der Fußgängerzone. Das hatte ich die ganze Zeit über mit den Frauen ja bereits gemacht und daher fiel es mir sehr leicht. Ich richtete das Studio ein und konnte auch die Aufmerksamkeit des regionalen Fernsehens gewinnen, die in einer Reportage über mich und meine Arbeit berichteten. Ich machte die eine oder andere Ausbildung und organisierte mich so gut, dass ich es prima mit meinem Muttersein vereinbaren konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ein nächster, größerer Schritt, der mit einer größeren finanziellen Investition und damit auch Risiko verbunden war.
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Wenn ich mich zeige, werde ich gesehen und wahrgenommen, das vergrößert meinen Wirkkreis.

Erneut Trennung und Verlust – ein starker Antrieb

Doch dann schlug erneut das Verlust-Muster zu, dass sich beim Verlust meines Vaters im Babyalter gebildet hatte. Der Vater meines zweiten Sohnes trennte sich von mir und ich war mit den beiden Kindern und meinem Business völlig auf mich gestellt. 

Wie schon des öfteren in meinem Leben stand ich wieder mit dem Rücken an der Wand. Ich wusste, dass ich etwas ändern musste, um mehr Geld zu verdienen, so dass ich mit den beiden Kindern gut leben konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Mich dem alten Schmerz erneut stellen.
Was habe ich dabei gelernt: Never give up!

 

Eine weitere Ausbildung

Ich entschied mich erneut zu einem größeren Schritt, der abermals viel Mut erforderte. Nach meiner Atlantiküberquerung war ich für ein Jahr in Amerika unterwegs gewesen. Dort war ich mit Feng Shui in Berührung gekommen und hatte ein Buch von Sarah Rossbach mitgebracht. Diese ganze Lehre sprach mich sehr an. Ich entschied mich für eine Weile den Gürtel enger zu schnallen und Ausbildungen in diesem Bereich zu machen. 

Über 5 Jahre hinweg saugte ich all das Wissen über diese Lehre wie ein trockener Schwamm in mich auf und hatte dabei das Gefühl, dass ich mich lediglich wieder erinnerte. Ich tat mich sehr leicht bei den Ausbildungen und so begann ich parallel dazu bereits zu unterrichten. Auf diese Weise festigte und vertiefte sich mein Wissen und es ging mir in Fleisch und Blut über. Bei einer Veranstaltung wurde eine Frau auf mich aufmerksam. Sie leitete die Niederlassung einer TÜV-Akademie und sie fragte an, ob ich dort dozieren und mein Wissen an Architekten und Bauingenieure weitergeben würde. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine richtige Entscheidung zu treffen. Ich musste mutig sein und meiner Intuition und meinem Herzen erneut folgen.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig Chancen zu erkennen und zu ergreifen und …  Mut wird belohnt – immer wieder aufs Neue.

 

Eine große Chance – Wieder galt es die nächste Angst-Hürde zu überwinden

Das war eine Herausforderung für mich, zumal ich mich Akademikern gegenüber damals immer noch unterlegen fühlte, hatte ich doch die Schule kurz vor meinem Abitur beendet. Dennoch packte ich den Stier bei den Hörnern und ergriff diese Chance. Fortan dozierte ich an der TÜV-Akademie und später auch an der HWK und der IHK bis kurz vor der Jahrtausendwende. 

Mittlerweile war ich eine gefragte Dozentin und die Teilnehmer engagierten mich auch als Beraterin. Aufgrund meines starken Engagements, sowohl als alleinerziehende Mutter, als auch als erfolgreiche Selbständige, war mir der Trubel in der Stadt zu groß. Ich wollte für meine beiden Buben ein anderes Umfeld, wollte dass sie ihren Bewegungstrieb draußen in der freien Natur ausleben konnten und entschied mich daher für einen Umzug auf´s Land. 

Über die Jahre dort mit meiner kleinen Familie, mit meinen Ängsten und Sorgen, habe ich ein Buch geschrieben. Mein Erstlingswerk: Die Zeit ist reif…!, habe ich 2004 im Eigenverlag herausgebracht. Damals war von Selfpuplishing noch keine Rede. Hier kannst du dich darüber informieren, wenn es dich interessiert.

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine Entscheidung treffen zugunsten meiner Kinder und mehr Lebensqualität.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig dem Herzen zu folgen und das Beste aus dem zu machen, was gerade möglich ist. Die Rhythmen des Lebens beachten und sich davon tragen lassen. 

 

 

Jahre des inneren Aufräumens 

Wenn es dich interessiert kannst du im Artikel über meine Selbstwerdung oder auch auf dem Video von Neue Horizonte TV einiges über diese Zeit in Erfahrung bringen.

Während dieser Zeit, abseits vom Getriebe der Stadt, habe ich vermehrt zu mir selbst gefunden, auch mit Hilfe eines Coach, den ich mir geleistet habe, obwohl die finanziellen Mittel dafür „eigentlich” nicht vorhanden waren. Ich habe innerhalb einiger Jahre eine Metamorphose vollzogen und dabei meinen inneren Himmel geklärt, mich vom Ballast der schwierigen Kindheitserfahrungen befreit und so meine bis dahin noch brachliegenden Potenziale ans Licht gebracht. 

Auch mein Business kam damit auf ein neues Level. Mittlerweile hatte ich das Dozieren beendet und stattdessen wagte ich mich in die freie Wirtschaft. Ich bot meine Dienste Unternehmern an. Ich erstellte vital-energetische Raumkonzepte und schuf Wohn- und Arbeitsumgebungen, in denen sich die Menschen wohl fühlten, produktiver waren und die zugleich auch ein hohes Maß an Erfolg bewirkten. 

Und ich begann aus all meinen eigens gemachten Erfahrungen und meinem Wissen zum Thema Bewusstsein Workshops zu konzipieren. Ich veranstaltete sie im Haus, das genügend Platz dafür bot. So machte ich erste Erfahrungen in der Bewusstseinsarbeit und im Coaching, das von da an kontinuierlich weiter wachsen sollte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Zu entschleunigen, die innere Unruhe wahrnehmen, zu erkennen, dass ein einfach sein gar nicht mehr möglich war.
Was habe ich dabei gelernt: Das wahre Leben beginnt im Inneren, damit sich im äußeren Leben etwas grundlegend verändert, muss es sich erst in mir verändern.

 

Loslassen und frei werden

Dann kam die Zeit, wo mein erstgeborener Sohn das Haus verließ und zum Vater zog. Fünf Jahre später folgte dann auch der Jüngere. Ich ließ beide mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Mir war bewusst, dass ich jetzt wieder Zeit und auch Freiräume für meine Selbstverwirklichung und für meine Berufung haben würde. 

Ich verabschiedete mich vom Familienhaus und fand meinen neuen Wohnort in einem Privathaus in einer Klosteranlage, oben auf einem Berg an einem Kraftplatz.  Ich trat verschiedenen Netzwerken bei, knüpfte Kontakte und weitete meinen Bekanntheitsgrad aus. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Loslassen und die beiden Seelen-Menschen, meine Söhne, die mir am nächsten sind, freigeben.
Was habe ich dabei gelernt: Erst wenn ich loslasse, meine Hand öffne, kann ich Neues schöpfen, kann Neues in mein Leben kommen

 

Ernten – Der Lohn für die großen Anstrengungen 

Mittlerweile hatte ich eine treffende Bezeichnung für mich gefunden. Ich nannte mich fortan Chitektin, die Architektin ohne Ar. Die Projekte, zu denen ich als Expertin hinzugezogen wurde, wurden größer und damit auch die Verantwortung. Neben Praxen und Gesundheitszentren, war ich auch beim Bau eines Motels und zuletzt beim Um- und Neubau des Landratsamtes Regensburg tätig. Eine wundervolle Krönung meiner Arbeit in diesem Bereich, wie ich finde, nach all dem Mühen und der Anstrengung über all die Jahre hinweg als Pionierin in diesem Bereich. 

Parallel dazu baute ich den Bereich Bewusstsein aus, den ich mittlerweile vom Bereich der Chitektur (energetische Architektur) getrennt hatte. Architekten sind überwiegend naturwissenschaftlich orientiert und somit den spirituellen Dingen nicht so aufgeschlossen. Da wollte ich mir ihren Argwohn nicht unbedingt erschwerend zuziehen und daher die Trennung in zwei Bereiche und damit auch 2 Internetseiten. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Meinen Erfolg als Ernte zu sehen und zu genießen.
Was habe ich dabei gelernt: Dass das Leben auch gefeiert werden will und dass es darum geht dankbar auf all das zu schauen, was bereits in meinem Leben ist und wer ich bereits geworden bin.

 

It´s only the beginning
Alte Träume wieder entdecken und neu träumen 

Nach meiner intensiven Familienzeit als Alleinerziehende und zugleich Selbständige, zog ich mich von der äußeren Welt etwas mehr zurück. Das Leben wies mir einen neuen Lebenraum innerhalb eines Klosters zu. Ich hatte über Anzeige nach einem neuen Lebensraum gesucht und ich bekam diesen Rückzugsort auf einem Berg am Rande des Bayerischen Waldes. Hier in diesem spirituellen Kraftzentrum, so verspüre ich es, ging meine spirituelle Entwicklung erst richtig los. Erneut kam ich in Kontakt mit einem Schamanen und dieser half mir den Generationenstrom mit den weiter zurück liegenden Generationen zu klären. Ich habe darüber erst kürzlich in einem Artikel detaillierter geschrieben. Wenn es dich interessiert, kannst du ihn hier lesen.

Durch die Heilung meiner Ahnenreihe mithilfe der Schamanen bin ich zu meinen spirituellen, schamanischen Wurzeln gelangt. Seit nunmehr sieben Jahren mache ich diese Arbeit und habe sie im Laufe der Zeit auch soweit weiterentwickelt, dass ich jetzt bereit bin sie einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei geht es mir vor allem darum Menschen dafür zu sensibilisieren, dass sie nicht alleine sind. Denn das Sich-getrennt-fühlen vom Rest der Schöpfung, von der Welt, von den Menschen, die wir lieben, führt uns in Isolation, Depression und Resignation und das ist in meinen Augen das wirkliche Problem auf dieser Welt.

Das Klären der eigenen Wurzeln und die Arbeit mit den Ahnen macht meine Arbeit erst richtig rund. Denn ich konnte von nun an Menschen dabei helfen den Ballast der Vergangenheit hinter sich zu lassen und stattdessen frei zu werden für die Entfaltung ihrer Potenziale, für  ihren ureigensten Weg und so in ihre ganze Kraft und Größe zu gelangen.

Ich bin zutiefst erfüllt von der Arbeit, die ich mit Menschen machen darf und das bereichert mich auf allen Ebenen.

 

Danke für Deine Aufmerksamkeit und dein Interesse, wenn du bisher meine Geschichte  und die Entwicklung hin zu meiner Berufung gelesen hast. Ich bin mir sicher, dass du dir daraus etwas mitnimmst, sei es Inspiration, sei es Bestärkung und Ermutigung.

Go for it! Mach dich auf den Weg und folge deinem Herzen und damit dem Ruf deiner Seele.

Ich kann dich darin nur bestärken. Es lohnt sich und das ist es letztendlich, was du mitnimmst, wenn du eines Tages von dieser Erde gehst – eine Seele, die sich weiterentwickelt hat.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

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Zu oft habe ich dir zu wenig Raum geschenkt. Deine Regungen habe ich der Hoheit des Denkens untergeordnet. Ideen wurden so im Kopf geboren, doch ohne dich hatten sie keinen Nährboden. Stattdessen habe ich mich am Außen orientiert, habe geschaut, wie es andere machen, ohne mich deiner Weisheit anzuvertrauen, in der Gewissheit, dass du mir wegweisende Impulse zur Verwirklichung schenkst. 

 

Ich habe mich an Werten orientiert und mich nach Zielen ausgerichtet, die wenig mit dir im Einklang waren. So bist du im Laufe der Zeit verstummt, hast dich immer mehr zurück gezogen und dich verengt. Die immer größer werdende Schwere in meiner Brust habe ich ignoriert. Stattdessen habe ich mir viele Verpflichtungen aufgeladen, so dass die Last auf meinen Schultern größer war und ich deine Schwere, mein geliebtes Herz, nicht mehr fühlen musste. 

 

Heute weiß ich das, nach vielen Jahren des Kämpfens an falscher Front. Mir ist bewusst, dass ich dich und letztendlich mich selbst vernachlässigt habe. Als Kind dieser Zeit habe ich, wie so viele, nicht gelernt auf dich, mein Herz, zu hören. Der Spiegel in den ich als Kind täglich schaute, zeigte mir Menschen, die leisteten und sich oftmals darin verloren. Viele bezahlten mit Ihrer  Gesundheit dafür. Und heute? Viele sind sich auch heute ihrer wahren Wünsche und ihrer individuellen Werte  oftmals gar nicht bewusst. Vielmehr lassen sie sich mitnehmen von der Herde, vom Lifestyle, von den Moden und all den äußeren Erscheinungen. Der Preis dafür ist hoch. Schließlich wird die eigenen Individualität, das eigene Wesen unterdrückt und es ist so, als würde ein Blumenkohl unter Kartoffelstauden versuchen nach unten in die Erde zu wachsen.

In uns allen liegt eine individuelle Anlage, die entwickelt und entfaltet werden will, damit der Mensch glücklich ist und Erfüllung erlangt. Du mein geliebtes Herz, das weiß ich nach all den Jahren der Selbsttyrannei, weist den Weg. Lange hast du mir deine Sehnsucht und deine Wünsche in vielen Momenten übermittelt. Doch ich war taub und blind deinen Regungen gegenüber.

 

Heute weiß ich, wie kostbar all das  ist, denn nur mit dir und durch dich ist das Leben ein Geschenk, ein heiliges Ganzes, das sich durch mich, durch mein so Sein, wie es in mir angelegt ist, ausdrückt. Daher habe ich dir auch das Zepter übergeben und dich zur königlichen Beraterin im Reich meiner Seele gemacht. Mögen deine Qualitäten wie Lebensfreude, Großzügigkeit, Mitgefühl und Geduld durch mich in die Welt gelangen und möge ich mir selbst nährend, wertschätzend und liebevoll im Spiegelbild der Außenwelt begegnen.

 

Du Herz verbindest die Gegensätze und daraus entsteht ein Drittes. Aus der Verbindung von oben und unten, von rechts und links, von vorne und hinten entsteht die Mitte und aus der Verbindung von Vergangenheit und Zukunft entsteht das Jetzt. Raum und Zeit verbinden sich zum Sein. Ein in der Mitte-Sein, in der Mitte weilen, lässt uns unsere wahre Natur erkennen. Hier kehren wir zurück zum Ursprung, zur Quelle, der wir einst entsprungen. 

 

Oh, du mein geliebtes Herz, dem gilt dein ganzes Sehnen, deine ganze Liebe. Danke, dass du mir dein tiefstes Geheimnis offenbarst. Während ich dies hier schreibe willst du zerspringen vor Freude und dich vermählen mit dem Alleinen-Herzen, aus dem der Strom des Lebens ewiglich quillt, sich ausdehnt ins Unendliche und Triaden von Schöpfungsmustern hervorbringt.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast.
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Der Kraftfluss der Seele – das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich

Mit dieser neuen Artikelserie nehme ich dich mit auf eine tiefer gelegene Ebene, die sich den meisten Menschen im normalen Tagesbewusstsein entzieht. Begleite mich in einer offenen Haltung und lass dich berühren. Sicherlich nicht von allem. Nimm das mit, was bei dir anklingt. Den Rest lass einfach liegen, so wie im Supermarkt. Du hast immer die freie Wahl.

Im heutigen ersten Teil dieser Artikelserie möchte ich dir nahebringen, inwieweit das Lebendige durch Faktoren beeinflusst wird, die zwar äußerst simpel klingen, dennoch nicht so leicht zum Begreifen sind. Zugegeben, wir haben viele Messgeräte, um die äußere, die materielle Welt zu erfassen, doch wir haben kein einziges Instrument für die innere Welt, die Welt der Seele. Um die Erforschung der Lebenskraft, die uns täglich durchströmt und auch nährt, hat sich die Wissenschaft bisher kaum bemüht.

 

Altes Wissen wieder beleben

Das Wissen und die Weisheit um die Existenz und Wirkweise einer Lebensenergie, die die ganze Schöpfung durchpulst und bewegt, war in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet. Die Menschen haben damals im Einklang mit der Kraft und ihrer Funktion gelebt.

Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, vielmehr wurde es durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geraten war. Die, über Jahrhunderte andauernden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug. Doch jetzt in Zeiten der Vernetzung der Welt gelangt immer mehr Wissen aus anderen Kulturkreisen zu uns, wo es weiterhin gehütet wurde.

Wie einige Leser vielleicht wissen, bin ich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Lebensenergie beschäftigt. Ich experimentiere und forsche damit im Auftrag meiner eigenen Befreiung von all den Konditionierungen, die meine Lebenskraft gebremst, gehemmt, ja sogar blockiert haben. Das Wissen darum fand ich in Asien im Taoismus, in den Lehren der Akupunktur der chinesischen Medizin und im Feng Shui. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich auf diesem Gebiet viele Ausbildungen gemacht und das Wissen für meine Kunden nutzbringend in ihrer äußeren Welt für ihr inneres Wohlbefinden eingesetzt. Dabei habe ich deren Räume so gestaltet, dass mehr Vitalität, ein größeres Wohlbefinden und auch wirtschaftlicher Erfolg dabei  entstanden sind.

Aufgrund meiner eigenen Entwicklung habe ich mich im Laufe der Jahre immer mehr der inneren Welt, der Welt der Seele, zugewandt. Dabei fand ich heraus, dass ich hierfür eine große Gabe mitbringe, die ich früher nur unbewusst genutzt hatte. Es ist die Fähigkeit Menschen in ihr Unterbewusstsein zu führen und dort die Ursache für ganz viele problematische Auswirkungen in der Außenwelt aufdecken und lösen zu können.  Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ich mich selbst immer mehr befreien konnte von den Fesseln der karmischen und auch der familiären Verstrickungen innerhalb meiner eigenen Sippe. Heute steht mir soviel mehr Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude zur Verfügung, die vormals darin gebunden war.

Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Reichtum meiner eigenen Erfahrungen heraus. Gerne lasse ich dich als Leserin, als Leser, daran teilhaben.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch eine Kraftquelle miteinander verwoben

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind auf diese Weise durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Fließt diese Quelle, fallen viele Probleme, mitunter auch Krankheiten, einfach von uns ab.

Doch bei vielen Menschen ist diese Quelle nicht mehr frei zugänglich. Statt sich auf die eigene Quelle der Kraft in ihrem Inneren zu besinnen und die Schwellen, die den Kraftfluss behindern zu beseitigen, suchen viele im Außen danach. Dies hat vielfältige Erscheinungsformen. Die einen reisen auf andere Kontinente, um dort Kraftplätze aufzusuchen, wieder andere  überqueren, so wie ich auch, den Atlantik, unbewusst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Andere wandern von Partnerschaft zu Partnerschaft, ohne sich bewusst zu sein, dass sie in jedem Partner die Verbindung zu ihrer Kraftquelle suchen und folglich immer wieder enttäuscht werden. Wieder andere betreiben intensiv Ahnenforschung und versuchen auf der intellektuellen Ebene die Annäherung.

 

Den Kraftfluss der Seele speisen

Unseren Körper nähren wir mittels Nahrung, Bewegung und Schlaf sowie dem Wechsel zwischen Aktion und Ruhe. Auf der geistig-seelischen Ebene braucht es andere Energieeinheiten, um wieder aufzutanken. Nehmen wir hierfür das Bild einer Batterie. Sie wird aufgeladen, indem sie an zwei Pole, einen Plus- und einen Minus-Pol, angeschlossen wird. Dazwischen existiert ein hohes Spannungsgefälle. Aus diesem Gefälle heraus erwächst die Kraft. Gemäß dem Gesetz der Entsprechung – wie im Kleinen, so auch im Großen – ist es auch bei unserer Seele so, nur dass hier der Pluspol männlich und der Minus-Pol weiblich ist. Schließlich hat auch unser Körper eine Polarität – rechte und linke Körperhälfte.

Bei der Batterie fließen im Ladevorgang elektrisch geladene Teilchen (Ionen) von der einen zur anderen Seite. Ebenso verhält es sich im menschlichen Körper und auch auf der Ebene der Seele. Als der Psychoanalytiker Sigmund Freud sich diesem seelischen Energiefluss näherte, nannte er ihn „Libido“. Nehmen wir also mal an die Libido ist dieser seelische Energiefluss, dann gibt es darin kleine Teilchen, wie die Ionen, die hier fließen. Nennen wir sie der Einfachheit halber „Seelionen – das ist ein Arbeitstitel :-).

Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:

  • Gibt es bei den Seelen unterschiedliche Energiegefälle und -potenziale?
  • Kann die Energie der Seele sich erschöpfen, wie auch beim Körper?
  • Wenn ja, wie geschieht das ? Welche Ereignisse führen dazu?
  • Gibt es Lademöglichkeiten, die sie wieder auffüllen?

 

Die Kraft leben, die auf der Packung steht

Ab der Geburt hat jeder Mensch ein gewisses Grundreservoir an Energie zur Verfügung. Dies ist das Energieniveau seiner Seele, welches nicht erhöht werden kann. Aber der Mensch kann sehr wohl unter seinem Energieniveau leben. Vergleichen wir dies wieder mit einer Batterie. Eine 3-Volt-Batterie wird keine 6 Volt liefern, vielmehr sind die 3 Volt die 100% der Energie. Jedoch ist es möglich mit einer 3 Volt-Batterie lediglich eine 1,5 Volt Spannung zu erzeugen. Ebenso verhält es sich beim Menschen. Die meisten von uns leben nicht die Kraft, die auf ihrer Packung steht. Ihr Ladezustand ist meist wesentlich niedriger. Kehren wir zu den “Seelionen“ zurück, dann haben ein Großteil davon ihr Ziel verfehlt und die Seele konnte nicht richtig geladen werden. Damit läuft sie auf Reserve im Zustand der Erschöpfung.

Jetzt tauchen natürlich weitere Fragen auf:

• Wer oder was ist das Ladegerät für unsere Seele?
• Woher kommt der Fluss der „Seelionen“?

Nun, es sind Vater und Mutter – die Repräsentanten des Männlichen und Weiblichen – die als  Energiewesen mit dieser Ladung das Fundament für die Lebenskraft eines jeden Menschen schaffen und das auch über ihren Tod hinaus.

 

Vater und Mutter speisen als Plus- und Minus-Pol den Kraftfluss der Seele

Eltern sind als Energiegeber in der Lage die Lebensbatterie ihrer Kinder mit genügend Lebenskraft zu versehen, jedoch liegt es auch am Energienehmer, ob er bereit ist die Verbindung zur Ladestation aufrecht zuhalten und ob er die Energie, die er bekommt auch willkommen heißt.

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich Interessantes in puncto  seelische Ladestation „Eltern“ erfahren. In den Vedischen Schriften steht, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Widrigkeiten in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben sehr schwer erkämpft werden muss oder sogar ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert. Es herrschen Selbstzweifel, Verlust- und Versagensängste und es fehlt an Vitalkraft. Diese Störung in der Beziehung kann auf vielfältige Art und Weise entstanden sein. Fest steht jedoch, dass der Austausch gestört ist.

 

“Wenn die Vaterbeziehung gestört ist bleibt der Erfolg im Leben aus”

 

Doch wir müssen noch weiter ausholen, denn auch Vater und Mutter waren einmal Energienehmer und auch die Großeltern und hier ergeben sich bereits Verwicklungen und Schwachstellen im Kraftfluss der Seele. Es kann also sein, dass eine heutige Störung ihre Ursache bereits durch die Generationen hindurch innerhalb der Sippe vorgezeichnet ist. Hier finden wir das Phänomen des „Generationen-Symptoms“.

 

Der Generationenstrom

 

Die seelischen Energien werden ununterbrochen durch die Generationen hindurch weitergegeben und damit auch die Verwicklungen und Verstrickungen, die auftreten, wenn entweder das Geben oder auch das Nehmen nicht auf natürliche Weise geschieht und stattdessen Widerstände den natürlichen Energiefluss verzerren, hemmen und ihn sogar blockieren.

Diese Energieprobleme zeigen sich in Form eines lebensverneinenden Geistes, als dunkle Flecken in Energiefeld des Menschen. Und immer dort, wo sich ein Nein in der Seele befindet, ist das ein Widerstand gegen etwas und jemanden, der den Energiefluss bremst und dabei einen Großteil der Lebenskraft aufzerrt. Diese negativen, geistigen Elementale innerhalb einer Sippe suchen sich bei nachfolgenden Generationen einen Träger, eine Trägerin, die von solch einem Ausgangsproblem nicht die leiseste Ahnung hat, geschweige denn, dass sie davon weiß. Denn die Ursache liegt einige Stockwerke tiefer. Zum Glück geht nie etwas verloren und im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier kann der Zugang zur Ursache gefunden und auch gelöst werden.

 

“Eine gestörte Mutterbeziehung bedingt oftmals Krankheit und Widrigkeiten im Leben”

 

Anselm Grün, der deutsche Benediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: „Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“.

Doch das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein.

 

“Ohne Wurzeln keine Flügeln”

chinesisches Sprichwort

 

Jetzt am Ende dieses Beitrag halte kurz inne und frage dich

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie empfinde ich die Verbindung zu meinem Vater, zu meiner Mutter.
  • Wieviel meiner potenziell vorhandenen Lebenskraft lebe ich?
  • Welche Schwellen verhindern, dass ich mein volles Kraftpotenzial lebe?
  • Was kann ich tun, um diese Schwellen zu beseitigen?

Gehe mit diesen Fragen ein paar Tage schwanger. Vertraue darauf, dass diese Fragen dein Inneres anstoßen, so dass in dir die Antworten aufsteigen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag für dich interessant war. Gerne lese ich dazu deine Gedanken und Fragen im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 

Lies im zweiten Teil

Die Sippe – unsere Vorfahren als weitere Quelle von Kraft und Weisheit

  • Das Generationensyndrom – Wie traumatische Erfahrungen über Generationen weiter gegeben werden
  • Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln
  • Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
  • Ahnenverehrung in anderen Kulturen
  • Wie eine Klärung und Wiederanbindung an die Ahnen gelingt

Hier kann du Teil 2 des Artikels lesen.

 

 

Seit vielen Jahren führe ich Einzelaufstellung und Workshops zum Thema durch.
Seit Herbst 2017 gibt es auch einen Online-Kurs zum Thema.
“Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft”                               
Vielleicht interessierst du dich dafür, dann kannst du dir hier weitere Informationen holen.

“Das Maß unserer zweckgebundenen Handlungen bestimmt das Maß unserer Freiheit”

 

Auf der Suche nach Glück und Erfüllung tun wir alles, um zu sein – erfolgreich, frei, reich, und glücklich. So haben wir es vorgelebt bekommen. So haben wir es gelernt. Doch das zweckgebundene Handeln verhindert die innere Freiheit, aus der heraus wir sein können, was immer wir wählen zu sein.

Das Sein kann nicht erdacht, mit dem Verstand nicht erfasst werden. Es kann hingegen gefühlt werden. Das Tun, um zu sein, mag für eine Weile auf dem Weg unserer Lebensreise immer wieder kurzweilig dazu führen, dass wir unsere Ziele erreichen. Doch oftmals fühlen wir nicht das, was unser Ziel verheißen hat. Erfolg ohne Erfülltsein schmeckt schal und so brechen wir auf zu neuen Zielen, um endlich zu sein, in einem nicht endenden Kreislauf.

 

Freiheit braucht unsere Entscheidung

Frei sind wir, wenn wir wählen frei zu sein. Dazu braucht es keine Strategie, kein zweckgebundenes Handeln, denn es ist ein Seinszustand, der aus uns selbst heraus entsteht, wenn wir uns dafür entscheiden. Das ist die uns gegebene Macht der freien Wahl, die jedoch nur sehr wenige von uns nutzen.

Solange wir angespannt im Rad des Alltags tun, um reich, erfolgreich und glücklich zu werden, verfehlen wir das, was wir wollen. Entspannung und Hingabe sind die beiden Schlüssel, die uns in unser Sein führen, dass in seiner Natur magnetisch ist und all das zu uns herzieht, was der Entwicklung unserer Seele dienlich ist.

Im freien Sein stehen andere Kommunikationskanäle offen. Wir werden gespeist aus dem unermesslichen Informationsreservoir der Intuition und der Inspiration. Vertrauen wir uns diesen spirituellen Instanzen an, erfahren wir sie als inneren Kompass, der uns Orientierung schenkt, uns führt und uns Leitstern ist. Der Verstand ist dabei der Diener. Das Zepter jedoch ist bei der wahren Regentin, bei unserer höchsten Zuflucht, bei unserer Seele.

Einladung!

Wenn auch du deine innere Freiheit entdecken und leben willst, lade ich dich zu einem kostenfreien Orientierungsgespräch ein.
Dabei finden wir heraus, wie ich dir in deiner aktuellen Situation am besten dienlich sein kann.
Sende mir dazu einfach eine Mail an info@yoya-bewusstsein.de und vereinbare einen Telefontermin mit mir.

Ich freue mich auf unser Gespräch.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

 


Bianka Maria Seidl

Integrales Coaching und spirituelle Mentorin

Sie führt zielsicher durch Phasen der Veränderung und der Neuorientierung
auf das nächste Entwicklungsniveau in eine größere innere Freiheit
– privat und auch im Business.

 

Photo by: marc-olivier-jodoin

Sich vom Ziel ziehen lassen,

ohne das Ziel zu kennen, braucht großes Vertrauen in die jenseitigen Kräfte, ins Transpersonale. Der menschliche Wille muss sich unterordnen und in Einklang gebracht werden mit den höheren Schöpfungsebenen.

Ich bin dabei das zu erlernen als Seele, die als Mensch verkörpert ist. Ich spüre, dass ich in dieser Inkarnation immer wieder auf mich und mein Selbst zurück geworfen bin, ohne dass ich als Persönlichkeit dieses Selbst genau zu fassen bekomme. Meine Seele spüre ich mal mehr mal weniger und auch die Verbindung mit den höheren geistigen Instanzen meiner Selbst  sind nicht immer gleich stark vorhanden. All das gilt es zu akzeptieren und anzunehmen so wie es ist. All das ist Rhythmen unterworfen, gegen die ich nicht zu widerstehen vermag.

 

Hingabe ermöglicht Präsenz

Ich kann mich ihnen jedoch hingeben. Ohne wenn und aber, ohne Widerstand und stattdessen dankbar sein, für das, wie ich mich bisher entwickelt habe, was ich bereits erlernt und trotzdem auch verwirklicht habe, ohne dass ich es in der Form bewusst gewollt hätte. Darüber freue ich mich und entscheide mich jetzt glücklich zu sein.

In jedem Augenblick habe ich Zugriff auf das, was ich brauche, um zu sein, die ich bin und um zu leben. Das ist schon eine große Erkenntnis. Je mehr ich in der Gegenwart lebe, desto erreichbarer bin ich für intuitive Weisungen und für Inspiration aus den höheren Ebenen meiner Selbst.

 

Intuition und Inspiration als Führungswerkzeuge

Wenn ich meiner Intuition folge und mich von höchster Quelle inspirieren lasse, folge ich dem Ruf meiner Seele und verwirkliche meinen Seelenplan, ohne dass ich all zuviel darüber wissen müsste. Das Wissen- und Erkennen wollen der Persönlichkeit entspringt lediglich einer Unsicherheit, die sie nicht fühlen will. Wenn ich weiß, fühle ich mich sicher. Wenn ich nicht weiß, muss ich mich dem, was mich trägt anvertrauen, ohne zu wissen, wohin es mich führen wird. Das ist wahrlich Selbst- und auch Gottvertrauen, das über viele verschieden Leben hinweg erlernt werden will, damit die Seele sich hin zu einer bedingungslosen Liebesfähigkeit entwickelt.

Daher fühle ich mich sehr mit Picasso und seinen Worten verbunden.

Suchen ist das Ausgehen von alten Beständen und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.
Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen fühlen,
die in der Ungewissheit, der Führerlosigkeit geführt werden,
die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht selbst das Ziel bestimmen.

Pablo Picasso

Wir gehen alle einer Zeit entgegen, wo wir uns als Individuum innerhalb der Gesellschaft dieser Führerlosigkeit und Ungewissheit stellen müssen. Auf diese Weise werden wir vermehrt Vertrauen in uns selbst entwickeln. Wir werden lernen uns in uns selbst geborgen zu fühlen, weil wir in uns Selbst die wahre Heimat finden.  So werden wir frei von Abhängigkeit und Manipulation. Wir überlassen vertrauensvoll das Lebensruder unserem höheren Selbst und genießen unsere Lebensreise als Beifahrer. Wir nehmen wertfrei wahr, was ist,  genießen und reisen weiter, wenn die Zeit reif ist. Den Gedanken an ein Ankommen gilt es loszulassen. Vielmehr braucht es ein Einlassen auf eine ständige Weiterentwicklung und Wandlung, bei der wir unterwegs sind im unendlich ewigen Hier und Jetzt.

 

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– mit sich selbst und der Welt

Die Innere Autorität kann dann erfahren werden, wenn der Mensch ganz bei sich ist. Wenn sein Verstand als Diener ruht, bis sein Herr, der Geist, ihm Aufgaben zuteilt. Der Geist wiederum empfängt die Inspiration der Seele, die als höchste Zuflucht unseres Seins ihre Weisheit durch ihn zum Ausdruck bringt.

Wir sind mehr als unser Körper und unser Gehirn

Als Mensch verkörpern wir hier als Gast auf dieser Erde unsere Seele. Schenken wir uns selbst – unserem Dreiklang Körper, Geist und Seele unsere Beachtung entfalten wir uns folgerichtig hinein in unser umfassenderes ICH. Sehen wir uns selbst reduziert auf unseren Körper und unser Gehirn, begrenzen wir uns innerhalb der niederen Dimensionen des Lebens.

 

Sich Raum und Beachtung schenken

Sowohl der Geist als auch die Seele brauchen Raum, um durch unsere Persönlichkeit förderlich wirken zu können. So braucht der Geist Zeiträume, in denen er sich aus den zehntausend Dingen des Alltags herausziehen kann, um fliegen zu können und frei zu sein für die Inspiration der Seele. Und auch die Seele braucht einen entspannten Körper, in dem ihre Energien frei fließen können. Dafür muss sich der Mensch öffnen und seine Persönlichkeit der Vollkommenheit des Augenblicks hingeben. Es gilt in Dankbarkeit mit allen Sinnen das Geschenk Leben zu genießen.

Einverstanden sein – frei sein

Es braucht ein Einverstanden sein mit sich selbst als geistig-seelisches Wesen in einem Körper. Es braucht ein Einverstanden sein mit der Welt, wie sie sich in jedem Moment zeigt. Dann entfaltet sich aus diesem Einverstanden sein heraus die innere Autorität im Menschen, die ihn in jedem Augenblick weist und führt und der es dann auch zu folgen gilt.

Ein weiter innerer Raum entsteht – eine innere Freiheit, in der Projektionen ihre einstige Wirkung verlieren und statt Reaktion Aktion möglich wird.  Zentriert im Zentrum unseres Seins sehen und fühlen wir uns und das, was uns umgibt, im große Strom des Lebens verbunden, getragen, geatmet und belebt von einer Kraft, die in uns und durch uns wirkt und alles in ständiger Bewegung hält.

 

„Und doch hält ES die Welt in seiner Hand.
ES dreht sie hin – ES dreht sie her und freut sich an der Kreation.
Traumblasen steigen auf und wirbeln durcheinander,
Traumgewebe lösen sich – driften auseinander.
Der Mensch, Träumer und Geträumtes zugleich,
schließt sanft die Augen und er-innert sich seiner selbst.“
Bianka M. Seidl

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…. und das auf breiter, kollektiver Ebene

Solange wir meinen unser Leben im Griff zu haben geht es uns gut. Wir haben die Kontrolle, zumindest sind wir dieser Meinung. Dabei handelt es sich gerade um ein Entwicklungplateau auf dem wir uns befinden und hier dürfen wir uns für eine gewisse Phase ausruhen. Während dieser Zeit läuft alles rund. Wir erreichen unsere Ziele so, wie wir es geplant hatten. Doch dann geht ein Ruck durch die Welt und etwas tritt plötzlich in unser Leben, das unsere bisherige Komfortzone kräftig durcheinander rüttelt. Aufträge und Verträge platzen, Menschen erweisen sich als unzuverlässig, Kunden zahlen nicht, Termine werden verschoben. Das alte Spielfeld gerät ins Chaos. Die alte Ordnung, die uns soviel Sicherheit zu geben vermochte, löst sich auf.

 

Kämpfen aus dem kleinen Ich heraus

Zuerst wollen wir es nicht glauben und kämpfen, um die alten Strukturen zu erhalten – egal ob dies im Privaten, auf der beruflichen oder auf der gesellschaftlichen Ebene passiert. Nach einer Weile des vergeblichen Bemühens zum Erhalt des Alten und Vertrauten, stellt sich eine längere Phase der Frustration ein. Wir zweifeln an uns selbst, an unseren Fähigkeiten, sind eventuell auch dazu geneigt die Schuld im Außen, bei anderen Menschen und den Umständen, zu suchen und zu finden. Doch all das berührt immer noch nicht den Punkt der Wahrheit. Es ist die Evolution des Lebens, der Wandel, der tief in uns als Mensch und Menschheit derzeit als Kraft wirksam wird, die uns mitnimmt in die Erweiterung, hinein in eine neue Ordnung, in neue Lebensweisen und Wirkkreise.

Der Preis, den wir dafür zu bezahlen haben, ist nichts geringeres als unsere alten Einstellungen und Ansichten, unsere überlebten Strategien, unser selbstbegrenzendes Denken und Fühlen. Wir müssen unsere alten Muster der Konditionierung opfern und haben dabei die Aufgabe unser kleines angstgetriebenes Ich zu führen, das bisher für sein Überleben gekämpft und dabei doch immer sein Bestes gegeben hat.

Das, was jetzt in unser Leben drängt und die alte Ordnung aufbricht ist soviel größer als wir selbst, so dass wir uns hilflos, ja, ohnmächtig fühlen, ob dieser Wucht und dieses Ausmaßes. Wir spüren, dass all unsere Lebensbereiche davon betroffen sind. Wir spüren, dass die alten Standpunkte unter uns wanken und es droht, dass wir den vertrauten Boden unter unseren Füssen verlieren. Das, was uns einst Halt zu geben vermochte, verliert an Wert und an Bestand. Beziehungen und Kooperationen scheitern und auch die materielle Sicherheit scheint bedroht, ob der derzeitigen Szenarien im Weltgeschehen, in Wirtschaft und Politik.

 

Hilflosigkeit und Ohnmacht legen den Rückwärtsgang ein

Wohin will der evolutionäre Strom des Lebens uns mitnehmen? Wo finden wir Halt und Sicherheit im Chaos, während sich das Alte auflöst und das Neue noch nicht greifbar ist? Viele sehnen sich in dieser Zeit nach der guten, alten Zeit und ihren „besseren“ Verhältnissen, wie zum Beispiel in den 70ern. Andere sehnen sich nach althergebrachten Führungsstilen wie die Monarchie oder den Kommunismus.

All dieses Ansinnen entspringt jedoch der Angst vor der Zukunft, vor der Unwägbarkeit des Lebens, vor der großen Unsicherheit, vor dem Neuen, das es zu erschaffen gilt – jedoch nicht mehr auf der Grundlage der alten Ordnung. Vielmehr wird diese neue Welt aus dem neuen Selbstbild des Menschen heraus geschaffen, der die Herausforderungen in diesem großen Transformationsprozess annimmt.

 

Das neue Selbstbild kreiert das neue Weltbild

Der Mensch, der den jetzigen Wandel bejaht, besinnt sich auf sich selbst, findet hier Halt und Sicherheit und verlässt dabei seine Komfortzone. Nicht mehr in der Täuschung die Kontrolle über das Leben zu haben, sondern vielmehr in der Hingabe an das Leben. Das neue Selbstbild der Menschen erweitert sich über das rein materialistische hinaus während dieses evolutionären Wandels, indem wir bereits mitten drin sind.

Immer mehr Menschen erwachen und erfahren sich in dieser Erweiterung  sowohl als Mensch, als auch als geistig-seelisches Wesen in einem Körper, das über soviel mehr Potenziale verfügt, die jedoch jetzt erst in Erscheinung treten können, nachdem die alte, selbstbegrenzende Ordnung und Struktur sich auflöst. Dieser Prozess vollzieht sich derzeit sowohl auf der individuellen, als auch auf der kollektiven Ebene und wird einige Jahrzehnte andauern.

 

Halt und Sicherheit in sich selbst finden

Und genau das ist das völlig Neue, das es bisher in solch einer Dimension noch nicht gegeben hat. Es findet ein Bewusstseinswandel, ein Shift, statt. Und jeder Versuch rückwärts zu gehen und alte Zeiten herauf zu beschwören verlängert nur den Leidensweg. Regression kann immer nur kurz bestehen und den Niedergang der alten Welt nicht aufhalten.

Vielmehr gilt es jetzt für jede und jeden Einzelnen von uns den Halt und die Sicherheit in uns selbst zu finden. Wir müssen einen Zepterwechsel vornehmen, den Verstand dorthin setzen, wo er hingehört, auf den Platz eines treuen Dieners. Das Zepter jedoch geht an unser Herz und an unsere Intuition. Denn das Herz hat die Fähigkeit sich weit zu öffnen und seine Liebe auch unserem kleinen Ich mit all seinen derzeitigen Ängsten und Sorgen zu schenken, so dass wir leichter in unsere erweiterte Version, in eine innere Freiheit, in einen inneren Frieden finden, während die alte Welt vergeht. So lassen wir uns nicht mit hinein reissen in den Strom der Negativität und des Hasses, der derzeit im Außen von den Ängsten des Kollektivs angetrieben wird.

 

Herz und Seele krönen

Stattdessen können wir über unser Herz die Verbindung mit unserer Seele aufnehmen, unserer höchsten Zuflucht. Aus dieser höchsten Ebene empfangen wir die Inspiration für unser neues Selbstbild. In dieser größeren Selbstnähe spüren wir, was wir wirklich zutiefst von innen heraus verwirklichen wollen und womit wir diese neue Welt mit gestalten werden  – authentisch, frei und schöpferisch, im Bewusstsein der Verbundenheit mit dem Leben und allem Lebendigen.

Wagen wir es! Feiern wir unsere Unsicherheit und vertrauen wir uns dem großen Strom des Lebens an!

Diesen Beitrag habe ich anlässlich einer Blogparade geschrieben, die Petra von Schenck initiiert hat und derzeit noch läuft unter dem Thema: „Was mich inspiriert, wenn das Leben gerade anders ist, als ich es mir wünsche“. Zu dieser Einladung möchte ich mich an dieser Stelle auch herzlich bedanken.

 

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Leben im Jetzt

Der gegenwärtige Augenblick ist immer der bestmögliche. Im Jetzt ist alles enthalten, was der Mensch für sein Werden und Sein benötigt. Hier im Jetzt hat er Zugang zum universellen Wissen seiner Seele. Hier ist es ihm möglich aus dem großen Weisheitspool seiner bisherigen Seelenentwicklung zu schöpfen und zugleich kann er Inspiration und Weisungen aus den höheren Ebenen seines Seins empfangen. All das zum höchsten Wohle der Situation und der daran beteiligten Menschen.

 

Selbstpräsenz und Selbstwirksamkeit

In dieser Selbstpräsenz verwirklicht der Mensch sein höchstes Potenzial, ohne dass er sich dafür anstrengen müsste. Vielmehr ist es so, dass ihm in dieser Offenheit und Empfänglichkeit alle Schätze zugänglich sind und sie ihm sozusagen in sein Herz gelegt werden. Aus diesem inneren Wissen heraus, in dieser Gewissheit, kann die Weisheit seiner Seele in seine Handlungen fließen, wenn er sich dafür öffnet.

Kraft seines freien Willens kann sich der Mensch auch verschließen und sich dagegen entscheiden. Dabei wird er weiterhin aus seiner verminderten Kraft und Sichtweise heraus sein Leben gestalten. Im Rad der wiederkehrenden Zweifeln begleiten ihn Runde um Runde Argwohn und Misstrauen sich selbst und anderen gegenüber. Statt mit seinem Herzen zu fühlen und wahrzunehmen, wird er sich weiterhin überwiegend seiner kognitiven Fähigkeiten bedienen. Bleibt er auf dieser Ebene, begrenzt er sich selbst und wird nie die mögliche Erfüllung erlangen.

 

Einverstanden sein mit sich selbst

Erst wenn er bereit ist sich seinem fühlenden Wesen hinzugeben, wenn er einverstanden ist mit sich als Seele, die hier als menschliches Wesen in einem Körper inkarniert ist, werden sich ihm die höheren Ebenen seiner Selbst offenbaren.
Dieses Empfangen der Eingebungen aus höheren Dimensionen seiner Selbst lässt die Energie seines Körpers auf einer viel höheren Frequenz schwingen. Es ist gerade so, als hätte er sich frisch verliebt, ohne jedoch die Welt durch die rosarote Brille zu sehen. Vielmehr hat er sich in seine Seele, ja, er hat sich in das, was viel größer ist als seine Persönlichkeit – sein Selbst, verliebt.

In dieser Liebe ist er spürbar verbunden mit dem Leben, mit allem Lebendigen, mit der Schöpfung. Nichts ist außer ihm, die gesamte Schöpfung mit all ihren Geschöpfen findet Platz in seinem Herzen. Christian Morgenstern hatte dies in einem seiner Gedichte bereits sehr poetisch beschrieben – sicherlich aus dem Moment heraus.

“Meine Liebe ist so groß wie die weite Welt, und nichts ist außer ihr,

wie die Sonne alles erhellt,
 so tut sie der Welt von mir!

Da ist kein Gras, da ist kein Stein, darin meine Liebe nicht wär.

Da ist kein Lüftlein noch Wässerlein darin sie nicht zög einher!

Da ist kein Tier vom Mücklein an
bis zu uns Mensch empor,
 darin mein Herze nicht wohnen kann, daran ich es nicht verlor!

Meine Liebe ist weit wie die Seele mein, alle Dinge ruhen in ihr, 
sie alle, alle bin ich allein
und nichts ist außer mir!”
                                                                                                                             Christian Morgenstern

Alles lebt, alles fühlt und hat Bewusstsein. Alles wurzelt im Dunkeln und strebt zum Licht. In jedem Moment ist ES allgegenwärtig. ES ist in uns und um uns herum. ES wirkt und entfaltet sich durch uns. In welcher Ausprägung, das entscheiden wir, mittels unseres freien Willens, durch unsere Gedanken, Gefühle, unsere Einstellungen und Entscheidungen. Da alles Energie und Information ist, entscheiden unsere Einstellungen auf welcher Frequenz wir schwingen, ob wir auf den unteren Oktaven des Lebens in engen, angsterfüllten Kreisen uns auf und ab bewegen, oder ob wir unsere Einstellungen verändern und uns entscheiden für ein Leben aus dem Herzen, aus dem allgegenwärtigen Moment heraus. Hier schwingen wir uns ein auf die nächsthöhere Oktave, auf der eine weitaus größere Freiheit, Selbstwirksamkeit und Selbsterfüllung möglich ist.

Wagen wir es uns neu zu er-finden und aus der tiefsten Sehnsucht unseres Herzens und der höchsten Inspiration unserer Seele heraus zu leben – Jetzt und im Jetzt!

 

 

Für Interessierte, die das Thema vertiefen wollen,
biete ich ein  kostenfreies Online-Seminar “Ins Reine kommen mit dir selbst” an.
Alle Infos, Termine und Anmeldung findest du hier.

 

 

 

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“Führung beginnt bei sich selbst”

Je schneller der Strom des Lebens fließt, je höher das Tempo, umso mehr braucht es Zeiten der Entschleunigung. Kommen wir dem nicht nach, verlieren wir uns selbst aus den Augen. Wir leben auf der Überholspur des Lebens, sind im Autopilot unterwegs.

Die Sinne liegen brach, keine Zeit für sinnliche Wahrnehmung, die unsere Seele nähren. Der Verstand beherrscht das Szenario in jedem Moment. Er spinnt unaufhörlich ein feines mentales Gewebe um uns herum, so dass wir unsere Gefühle zumeist nicht mehr wahrnehmen.

So leben wir in diesen modernen Zeiten im Fluss der Informationen und drohen zu ersticken, weil uns der wahre Fluss des Lebens, die Lebendigkeit,  fehlt und wir unsere Seele abgehängt haben. Wir haben die heilige Trinität in uns vergessen – den Dreiklang von Körper, Geist und Seele. Aus unserem materialistischen Selbstverständnis heraus tun wir für den Körper äußerlich sehr viel. Wir lassen ihn mittlerweile formen unseren Vorstellungen von „ästhetisch schön“. Wir trainieren ihn und auch hinsichtlich seiner Ernährung leben wir bereits bewusster.

 

Gefangener Geist – vernachlässigte Seele

Unser Geist hingegen ist zumeist gefangen in den zehntausend Dingen des Alltags. Der Verstand hat sich seiner ermächtigt und so ist der Geist, statt frei zu sein und schöpferisch wirken zu können, ein Gefangener, ein armer Knecht, der nur noch dem kleinen Ich und seinem Überleben und seiner Sicherheit dient.

Und die Seele? Die haben viele von uns vergessen, weil wir nicht zum Leben erzogen wurden. Vielmehr galt es zu leisten, erfolgreich im Wettstreit mit anderen die Karriereleiter zu erklimmen, und seinen Wert über die Schaffung materiellen Reichtums zu belegen. All das soll zu Wohlstand, Freiheit und Glück verhelfen.

Doch ist das wirklich so? Warum nimmt dann in unserem Land, das immer noch eines der reichsten Länder der Erde ist, die psychosomatischen Krankheiten im zweistelligen Bereich zu? Warum erkranken bereits auch junge Menschen in ihren Dreißigern? Und selbst unter Kindern greifen die psychosomatischen Krankheiten um sich.

Wer in der Leistungsspirale gefangen ist lebt einseitig. In der beschleunigten Zeit des Informationszeitalters leeren sich die Lebenskraft-Akkus. Die Defizite werden offensichtlich. Das Feuer der Seele erzeugt nur noch Rauch und Qualm unter der drückenden Last der selbstzerstörerischen Programme. Statt Lebendigkeit, Lebensfreude und Vitalität starren viele jetzt in lähmender Leere auf die Sinnlosigkeit ihres eigenen Lebens.

 

Die Enttäuschung folgt der Täuschung

Sie haben ihre Seele an den ernannten Gott des materiellen und finanziellen Erfolgs verkauft. Dabei haben sie sich selbst,  ihre innere Autorität, ihre höchste Zuflucht, ihre wahre Natur, völlig aus den Augen verloren. Der Dreiklang Körper-Geist-Seele ist gestört. Könnten sie ihn hören, würden ihre Ohren schmerzen, ob der Schieflage der Töne, dem disharmonischen Klang ihrer Stimmung.

Die Vernachlässigung der Seele und damit einhergehend der Verbundenheit mit dem, was größer ist als wir selbst, hat viele aus der Balance geworfen. Jetzt taumeln sie an der Peripherie der äußeren Welt wie Treibholz. Das Selbstbild ihrer fragmentierten Persönlichkeit bröckelt, ebenso das Schein-Fundament und die Schein-Sicherheit, auf denen ihr bisheriges Leben aufgebaut war. Die Kontrolle erweist sich als Hirngespinst und auch die Liebe ist nun demaskiert, steht da mit vielen Seilen und Schnüren, an die einst Bedingungen geknüpft und Menschen gebunden waren.

Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit, vor dem Nichts, vor der gähnenden Leere, beherrscht die Situation und der Niedergang zwingt in die Ohnmacht und Hilflosigkeit. Der Turm von Babel stürzt ein und der maskierte Mensch erfährt nach seiner Überhöhung die Erniedrigung.

 

Hinwendung zur Seele als Leitstern

Erst jetzt, nach diesem zu Grunde gehen, nach dem ganz unten ankommen, kann er sich nackt und ungeschützt dem winzig kleinen Licht in ihm – seinem Seelenlicht, zu nähern und hat dabei in die Demut gefunden. Er lässt sich nun vom immer währenden Strom des Lebens ergreifen, tragen und wieder hinaufheben. Diesmal im Bewusstsein seiner heiligen Trinität, die er ist und durch die er sich weiter hinein in seine wahre Natur und Bestimmung entwickelt, wenn er denn die Balance wahrt. Dann kann seine Seele zum Leitstern und er selbst zum stimmungsvollen Leuchtturm werden.

Um  unseren Dreiklang in den schönsten Tönen erklingen zu lassen, tun wir gut daran in diesen schnelllebigen Zeiten uns Zeiten der Entschleunigung zu gönnen, unseren Geist aus der Knechtschaft des Verstandes zu befreien und uns unserer Seele vermehrt anzuvertrauen, als unser Leitstern und unsere höchste Zuflucht – für ein schöpferisches, freies und erfülltes Menschenleben.

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Wie wir durch das Klären unserer Herkunft unsere Vergangenheit befrieden und uns auf die Entfaltung unserer Potenziale ausrichten

 

Das Reich unserer Ahnen bildet die Wurzeln unseres Lebensbaumes, der sich im Physischen als unsere Wirbelsäule ausdrückt. Die Nahrung, die uns hier aus unserer Sippe zufließt, kann uns ungehindert erreichen, wenn wir unsere Wurzeln geklärt haben.

Durch schwerwiegende Ereignisse, wie zum Beispiel durch unnatürlichen Tod bei Verbrennen, Todschlag, Freitod usw. in einer Generation wird die Weitergabe der Ahnenkräfte unterbrochen. In dem Fall fehlt den darauffolgenden Generationen diese Lebenskraft und ihre entsprechenden Qualitäten wie z.B. Stärke, Mut, Durchhaltevermögen, aber auch Leichtigkeit und Freude.

Stattdessen gehen Empfindungen wie „in sich gefangen sein“, „ an einem Gummiseil festgebunden sein“, Unfähigkeit sich auszudrücken, zu sagen, was wichtig ist und der inneren Wahrheit entspricht“, aber auch Trauer, Ohnmacht, bis hin zu körperlichen Leiden unterschiedlichster Art einher. Eine Last, die sich aus der Herkunft zeigt, drückt sich überwiegend als Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbelbereich aus. Oftmals werden hierfür jedoch rationale Begründungen als Ursache abgegeben.

 

Den Kraftstrom der Herkunft in Bewegung bringen

Die Arbeit mit den Ahnen löst solche Blockaden auf den verschiedenen Ebenen und bringt den Kraftstrom wieder in Bewegung, so dass er frei fließen und unseren Alltag bereichern kann. Beim Aussöhnen mit unserer Herkunft erkennen wir auch, dass all die Schwierigkeiten, die wir auf unserem bisherigen Weg erfahren haben, dazu gedient haben, uns wachsen zu lassen. Unser unter Leid und Schmerz angesammeltes Erfahrungswissen ist der Humus für unser späteres Glück.

In der bereitwiligen Hinwendung an unsere Herkunft und dem Lösen der Verstrickungen befrieden wir unsere Vergangenheit und damit auch die derzeitigen Schwierigkeiten in unserem Alltag, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Diese haben sich meist aus den Mustern der Verwicklungen gebildet. Sind diese Verstrickungen gelöst, können uns jetzt die Gaben unserer Vorfahren, ihre Stärken, die sie entwickelt hatten, als segensreiche Kraft zufließen und unseren Alltag bereichern.

Eine befriedete Vergangenheit lässt uns eintreten in eine größere innere Freiheit, in der wir uns so erfahren, wie wir in unserer einzigartigen Anlage, in unserem Wesen sind. Dann ist der Weg frei in die Entfaltung, in die Auf- und Ausrichtung auf unser innewohnendes, einzigartiges Potenzial. Auf diese Weise gelangen wir zu unserer Krone und wir öffnen uns dem Wollen unserer Seele und unserer größeren Verbundenheit.

 

Aufrichtiges und ausgerichtetes Sein

In diesem aufrichtigen und ausgerichteten Sein fließen uns die Kräfte unserer geistig-seelischen Heimat, unserer Seelenfamilie, in Form von Inspiration und Botschaften zu. Mit den Gabenqualitäten unserer Ahnen sind wir gestärkt für unseren Lebensweg hinein in die Entfaltung unserer größt- und bestmöglichen Version unserer Selbst. Dabei erfahren wir Führung und Fügung in unserem Leben und oftmals eine Entwicklung, von der wir vormals nicht mal zu träumen gewagt hätten. Wenn wir den Baum unseres Lebens in die volle Entfaltung bringen sind wir auf diesem Weg zu diesem Baum geworden, der mit seinen reichen Früchten als segensreiche Nahrung seinen  einzigartigen Beitrag für diese Welt einbringt.

 

Im Workshop und auch in der Einzel-Aufstellung “DER AHNENDFRIEDEN – die Kraft der Herkunft” geschieht dies mittels eines schamanischen Rituals, bei dem ich Sie tief in Ihr Unterbewusstsein führe und sich die Lasten der jeweiligen Generationen energetisch in Ihrem Körper zeigen, so dass Sie erkannt und auch gelöst werden können.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu .

Seit Herbst 2017 gibt es die Aufstellung auch als 7-teiligen Online-Kurs.

Alle Infos hierzu findest du hier.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl