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Über deine Wurzeln zur Krone©

in deine ganze Kraft und wahre Größe

Meine Botschaft: 

Kläre deine Wurzeln, werde frei für die Entfaltung deiner Potenziale und gelange in deine ganze Kraft und wahre Größe. … für ein authentisches, freies und schöpferisches Leben

 

Meine Geschichte

 

Im Alter von eineinhalb Jahren verlor ich meinen Vater. Er hatte den Freitod gewählt. Für meine Mutter war das so überwältigend, dass sie nach Norddeutschland floh und mich für einige Jahre bei einer Cousine unterbrachte. Ich wuchs ohne männliche Bezugsperson auf. Drei Jahrzehnte lief ich mit einer offenen Nabelschnur herum und versuchte Anschluss zu finden. In dieser Zeit wurde ich von verschiedensten Krankheiten heimgesucht. Ich war anfällig für Süchte jeglicher Art und der leiseste Windhauch drohte mich umzuwerfen. Als ich mich auf den Weg zu mir selbst machte, führte dieser mich zurück zu meinen Wurzeln, zu meiner Herkunft. Hier galt es aufzuräumen, alte Wut und Trauer aufzudecken, den alten Schmerz loszulassen, mir selbst und anderen zu vergeben, die Vergangenheit zu befrieden.

Ich hatte mich schon immer zu Schamanen hingezogen gefühlt. In mehreren Etappen klärte ich mit ihrer Hilfe meine Wurzeln und damit meine Herkunft. Wir lösten die Verstrickungen mit den Ahnen und ich konnte ihre Gaben empfangen. Auf diesem Weg entdeckte ich meine eigenen schamanischen Wurzeln und damit verbunden auch einen Teil meiner Bestimmung.

Mein Weg zur Berufung

 

Mein Intiationsweg begann, als ich 18 Jahre alt war, mit einer als unheilbar diagnostizierten Krankheit. Das Unverdaute aus meiner frühen Kindheit hatte meine Verdauung völlig lahm gelegt. Trotz vieler Therapien und Kuren war ich am Ende austherapiert und sollte einen künstlichen Ausgang erhalten. Doch das kam für mich als junge Frau nicht in Frage. Ich machte mich auf den Weg und suchte nach Alternativen. Fündig wurde ich in der Chinesischen Medizin, genauer gesagt bei der Ohrakupunktur. Nach vier Jahren war ich geheilt, ohne Operation. Diese Heilserfahrung öffnet mir den Zugang zur feinstofflichen Welt, zur Welt der Energien, zur Welt des Unsichtbaren. Heute bin ich eine erfahrene Chitektin und spirituelle Mentorin, die einen großen Erfahrungsschatz hat und seit zwanzig Jahren ihrem inneren Ruf immer wieder auf´s Neue folgt.        Was dieser Weg von mir gefordert hat, das liest du nachfolgend.

 

Als junge Erwachsene war ich eine Getriebene, die vor ihrer inneren Leere und ihren Ängsten auf der Flucht war. Wie es dazu kam erzähle ich in einem Interview, das auf Horizonte TV ausgestrahlt wurde. Falls es dich interessiert hier der Link zum Video.

Außerdem habe ich meine Selbstwerdung in 5 Etappen in einem Artikel beschrieben, der im Magazin Pure & Positiv zu Beginn dieses Jahres erschienen ist. Diesen Artikel findet du hier. Darin beschreibe ich auch, wie es dazu kam, dass ich den Atlantik in einem Segelschiff überquerte und das ohne Segelkenntnisse. All das musste geschehen, damit ich bereit war meinen Platz in der Welt einzunehmen.

Als diese Entscheidung in mir herangereift war, war meine Ausgangslage gerade sehr schwierig. Ich hatte mich unfreiwillig von einer Beziehung getrennt, war im 7. Monat schwanger und wusste, dass ich das Kind alleine aufziehen würde. Da ich weder über finanzielle Mittel, noch über einen familiären Background verfügte, musste Vater Staat einspringen. So lebte ich die erste Zeit mit meinem kleinen Sohn in einer Sozial-Wohnung und bezog monatlich finanzielle Unterstützung, die gerade für das aller-, allernötigste reichte.

Nachts, wenn mein Kleiner schlief, malte ich meine Träume auf Seide. Ich wusste, dass diese Situation für mich nicht lange dauern durfte. So kam ich auf die Idee meine Seidenkreationen auf Kunsthandwerker-Märkten zu verkaufen und alsbald setzte ich diese Idee auch um. Die Sachen verkauften sich gut und so beschloss ich mich  als Kunsthandwerkerin selbständig zu machen. Das war ein sehr mutiger Schritt und für meinen Mut belohnte mich das Leben. Kurze Zeit darauf verstarb meine Großmutter. Sie hinterließ mir ein kleines Erbe und so kam ich aus der Sozialhilfe heraus und konnte mir ein kleines Business aufbauen. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ich musste mutig sein – mir selbst und meinem Herzen folgen
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Ich muss zuerst geben, um das, was ich will, zu bekommen. 

 

Modedesign Mirod-Artwear entsteht

Meine Träume wuchsen mit meiner Entfaltung und so auch mein Business. Mittlerweile hatte ich längst das Tücherformat hinter mir gelassen. Ich bildete mich fort, machte Näh-und Schnittkurse, lernte Modezeichnen und entwarf und nähte individuelle Kleidungstücke für Frauen: Blusen, Kleider und Mäntel und sogar ein Hochzeitskleid. Um meine Träume vorzuführen, schrieb ich zusammen mit einer Freundin ein Märchen und ließ es von Schauspielern des Stadttheaters Regensburg in einer Kapelle aufführen. Später entwarf ich eine eigene Kollektion und präsentierte sie 1994 auf der internationalen Sportmesse in München. Die Schnelllebigkeit, die in der Modebranche auf dieser Ebene herrschte, stand entgegen meiner seelischen Entwicklung war so entschied ich mich für einen anderen Weg. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Groß Träumen ist wichtig. Es schenkt der Seele Flügel, wenn es stimmig mit ihrem Entwicklungsziel ist.
Was habe ich dabei gelernt: Nicht jeder große Traum führt in die Erfüllung. Ein Fehler ist eine Erfahrung und diese bereichert mich und vergrößert meinen Erfahrungsschatz.

 

Erste Erfahrungen als Dozentin

Ich hatte zwischendurch immer wieder Anfragen erhalten, ob ich denn mein Wissen und meine Fähigkeit mit Farben und Formen umzugehen nicht weitervermitteln wollte. Daher begann ich auf diese Anfragen einzugehen und unterrichtete über mehrere Jahre hinweg als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen. 

 

Kurz zusammengefasst: 
Meine Herausforderung in dieser Zeit:
 Mein Selbstwertgefühl war immer noch schwach und mich dozierend vor Menschen zu stellen war eine riesige Herausforderung.
Was habe ich dabei gelernt: Ich wachse mit den Aufgaben, wenn ich mich der Herausforderung stelle. 

 

Im nächsten Schritt – ein eigenes Studio

Dann wollte mein zweiter Sohn auf die Erde. Jetzt war es an der Zeit einen größeren Schritt zu tun. Ich gründete ein kleines Studio für Farb- und Stil-Beratung in Regensburg in der Fußgängerzone. Das hatte ich die ganze Zeit über mit den Frauen ja bereits gemacht und daher fiel es mir sehr leicht. Ich richtete das Studio ein und konnte auch die Aufmerksamkeit des regionalen Fernsehens gewinnen, die in einer Reportage über mich und meine Arbeit berichteten. Ich machte die eine oder andere Ausbildung und organisierte mich so gut, dass ich es prima mit meinem Muttersein vereinbaren konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ein nächster, größerer Schritt, der mit einer größeren finanziellen Investition und damit auch Risiko verbunden war.
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Wenn ich mich zeige, werde ich gesehen und wahrgenommen, das vergrößert meinen Wirkkreis.

Erneut Trennung und Verlust – ein starker Antrieb

Doch dann schlug erneut das Verlust-Muster zu, dass sich beim Verlust meines Vaters im Babyalter gebildet hatte. Der Vater meines zweiten Sohnes trennte sich von mir und ich war mit den beiden Kindern und meinem Business völlig auf mich gestellt. 

Wie schon des öfteren in meinem Leben stand ich wieder mit dem Rücken an der Wand. Ich wusste, dass ich etwas ändern musste, um mehr Geld zu verdienen, so dass ich mit den beiden Kindern gut leben konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Mich dem alten Schmerz erneut stellen.
Was habe ich dabei gelernt: Never give up!

 

Eine weitere Ausbildung

Ich entschied mich erneut zu einem größeren Schritt, der abermals viel Mut erforderte. Nach meiner Atlantiküberquerung war ich für ein Jahr in Amerika unterwegs gewesen. Dort war ich mit Feng Shui in Berührung gekommen und hatte ein Buch von Sarah Rossbach mitgebracht. Diese ganze Lehre sprach mich sehr an. Ich entschied mich für eine Weile den Gürtel enger zu schnallen und Ausbildungen in diesem Bereich zu machen. 

Über 5 Jahre hinweg saugte ich all das Wissen über diese Lehre wie ein trockener Schwamm in mich auf und hatte dabei das Gefühl, dass ich mich lediglich wieder erinnerte. Ich tat mich sehr leicht bei den Ausbildungen und so begann ich parallel dazu bereits zu unterrichten. Auf diese Weise festigte und vertiefte sich mein Wissen und es ging mir in Fleisch und Blut über. Bei einer Veranstaltung wurde eine Frau auf mich aufmerksam. Sie leitete die Niederlassung einer TÜV-Akademie und sie fragte an, ob ich dort dozieren und mein Wissen an Architekten und Bauingenieure weitergeben würde. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine richtige Entscheidung zu treffen. Ich musste mutig sein und meiner Intuition und meinem Herzen erneut folgen.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig Chancen zu erkennen und zu ergreifen und …  Mut wird belohnt – immer wieder aufs Neue.

 

Eine große Chance – Wieder galt es die nächste Angst-Hürde zu überwinden

Das war eine Herausforderung für mich, zumal ich mich Akademikern gegenüber damals immer noch unterlegen fühlte, hatte ich doch die Schule kurz vor meinem Abitur beendet. Dennoch packte ich den Stier bei den Hörnern und ergriff diese Chance. Fortan dozierte ich an der TÜV-Akademie und später auch an der HWK und der IHK bis kurz vor der Jahrtausendwende. 

Mittlerweile war ich eine gefragte Dozentin und die Teilnehmer engagierten mich auch als Beraterin. Aufgrund meines starken Engagements, sowohl als alleinerziehende Mutter, als auch als erfolgreiche Selbständige, war mir der Trubel in der Stadt zu groß. Ich wollte für meine beiden Buben ein anderes Umfeld, wollte dass sie ihren Bewegungstrieb draußen in der freien Natur ausleben konnten und entschied mich daher für einen Umzug auf´s Land. 

Über die Jahre dort mit meiner kleinen Familie, mit meinen Ängsten und Sorgen, habe ich ein Buch geschrieben. Mein Erstlingswerk: Die Zeit ist reif…!, habe ich 2004 im Eigenverlag herausgebracht. Damals war von Selfpuplishing noch keine Rede. Hier kannst du dich darüber informieren, wenn es dich interessiert.

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine Entscheidung treffen zugunsten meiner Kinder und mehr Lebensqualität.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig dem Herzen zu folgen und das Beste aus dem zu machen, was gerade möglich ist. Die Rhythmen des Lebens beachten und sich davon tragen lassen. 

 

 

Jahre des inneren Aufräumens 

Wenn es dich interessiert kannst du im Artikel über meine Selbstwerdung oder auch auf dem Video von Neue Horizonte TV einiges über diese Zeit in Erfahrung bringen.

Während dieser Zeit, abseits vom Getriebe der Stadt, habe ich vermehrt zu mir selbst gefunden, auch mit Hilfe eines Coach, den ich mir geleistet habe, obwohl die finanziellen Mittel dafür „eigentlich” nicht vorhanden waren. Ich habe innerhalb einiger Jahre eine Metamorphose vollzogen und dabei meinen inneren Himmel geklärt, mich vom Ballast der schwierigen Kindheitserfahrungen befreit und so meine bis dahin noch brachliegenden Potenziale ans Licht gebracht. 

Auch mein Business kam damit auf ein neues Level. Mittlerweile hatte ich das Dozieren beendet und stattdessen wagte ich mich in die freie Wirtschaft. Ich bot meine Dienste Unternehmern an. Ich erstellte vital-energetische Raumkonzepte und schuf Wohn- und Arbeitsumgebungen, in denen sich die Menschen wohl fühlten, produktiver waren und die zugleich auch ein hohes Maß an Erfolg bewirkten. 

Und ich begann aus all meinen eigens gemachten Erfahrungen und meinem Wissen zum Thema Bewusstsein Workshops zu konzipieren. Ich veranstaltete sie im Haus, das genügend Platz dafür bot. So machte ich erste Erfahrungen in der Bewusstseinsarbeit und im Coaching, das von da an kontinuierlich weiter wachsen sollte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Zu entschleunigen, die innere Unruhe wahrnehmen, zu erkennen, dass ein einfach sein gar nicht mehr möglich war.
Was habe ich dabei gelernt: Das wahre Leben beginnt im Inneren, damit sich im äußeren Leben etwas grundlegend verändert, muss es sich erst in mir verändern.

 

Loslassen und frei werden

Dann kam die Zeit, wo mein erstgeborener Sohn das Haus verließ und zum Vater zog. Fünf Jahre später folgte dann auch der Jüngere. Ich ließ beide mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Mir war bewusst, dass ich jetzt wieder Zeit und auch Freiräume für meine Selbstverwirklichung und für meine Berufung haben würde. 

Ich verabschiedete mich vom Familienhaus und fand meinen neuen Wohnort in einem Privathaus in einer Klosteranlage, oben auf einem Berg an einem Kraftplatz.  Ich trat verschiedenen Netzwerken bei, knüpfte Kontakte und weitete meinen Bekanntheitsgrad aus. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Loslassen und die beiden Seelen-Menschen, meine Söhne, die mir am nächsten sind, freigeben.
Was habe ich dabei gelernt: Erst wenn ich loslasse, meine Hand öffne, kann ich Neues schöpfen, kann Neues in mein Leben kommen

 

Ernten – Der Lohn für die großen Anstrengungen 

Mittlerweile hatte ich eine treffende Bezeichnung für mich gefunden. Ich nannte mich fortan Chitektin, die Architektin ohne Ar. Die Projekte, zu denen ich als Expertin hinzugezogen wurde, wurden größer und damit auch die Verantwortung. Neben Praxen und Gesundheitszentren, war ich auch beim Bau eines Motels und zuletzt beim Um- und Neubau des Landratsamtes Regensburg tätig. Eine wundervolle Krönung meiner Arbeit in diesem Bereich, wie ich finde, nach all dem Mühen und der Anstrengung über all die Jahre hinweg als Pionierin in diesem Bereich. 

Parallel dazu baute ich den Bereich Bewusstsein aus, den ich mittlerweile vom Bereich der Chitektur (energetische Architektur) getrennt hatte. Architekten sind überwiegend naturwissenschaftlich orientiert und somit den spirituellen Dingen nicht so aufgeschlossen. Da wollte ich mir ihren Argwohn nicht unbedingt erschwerend zuziehen und daher die Trennung in zwei Bereiche und damit auch 2 Internetseiten. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Meinen Erfolg als Ernte zu sehen und zu genießen.
Was habe ich dabei gelernt: Dass das Leben auch gefeiert werden will und dass es darum geht dankbar auf all das zu schauen, was bereits in meinem Leben ist und wer ich bereits geworden bin.

 

It´s only the beginning
Alte Träume wieder entdecken und neu träumen 

Nach meiner intensiven Familienzeit als Alleinerziehende und zugleich Selbständige, zog ich mich von der äußeren Welt etwas mehr zurück. Das Leben wies mir einen neuen Lebenraum innerhalb eines Klosters zu. Ich hatte über Anzeige nach einem neuen Lebensraum gesucht und ich bekam diesen Rückzugsort auf einem Berg am Rande des Bayerischen Waldes. Hier in diesem spirituellen Kraftzentrum, so verspüre ich es, ging meine spirituelle Entwicklung erst richtig los. Erneut kam ich in Kontakt mit einem Schamanen und dieser half mir den Generationenstrom mit den weiter zurück liegenden Generationen zu klären. Ich habe darüber erst kürzlich in einem Artikel detaillierter geschrieben. Wenn es dich interessiert, kannst du ihn hier lesen.

Durch die Heilung meiner Ahnenreihe mithilfe der Schamanen bin ich zu meinen spirituellen, schamanischen Wurzeln gelangt. Seit nunmehr sieben Jahren mache ich diese Arbeit und habe sie im Laufe der Zeit auch soweit weiterentwickelt, dass ich jetzt bereit bin sie einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei geht es mir vor allem darum Menschen dafür zu sensibilisieren, dass sie nicht alleine sind. Denn das Sich-getrennt-fühlen vom Rest der Schöpfung, von der Welt, von den Menschen, die wir lieben, führt uns in Isolation, Depression und Resignation und das ist in meinen Augen das wirkliche Problem auf dieser Welt.

Das Klären der eigenen Wurzeln und die Arbeit mit den Ahnen macht meine Arbeit erst richtig rund. Denn ich konnte von nun an Menschen dabei helfen den Ballast der Vergangenheit hinter sich zu lassen und stattdessen frei zu werden für die Entfaltung ihrer Potenziale, für  ihren ureigensten Weg und so in ihre ganze Kraft und Größe zu gelangen.

Ich bin zutiefst erfüllt von der Arbeit, die ich mit Menschen machen darf und das bereichert mich auf allen Ebenen.

 

Danke für Deine Aufmerksamkeit und dein Interesse, wenn du bisher meine Geschichte  und die Entwicklung hin zu meiner Berufung gelesen hast. Ich bin mir sicher, dass du dir daraus etwas mitnimmst, sei es Inspiration, sei es Bestärkung und Ermutigung.

Go for it! Mach dich auf den Weg und folge deinem Herzen und damit dem Ruf deiner Seele.

Ich kann dich darin nur bestärken. Es lohnt sich und das ist es letztendlich, was du mitnimmst, wenn du eines Tages von dieser Erde gehst – eine Seele, die sich weiterentwickelt hat.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

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Vergebung ist eine wichtige, menschliche Kompetenz, die im Zusammenspiel mit Achtsamkeit und Bewusstheit eine neue Wirklichkeit zu kreieren vermag. Wir sind hier als Mensch und als Seele, die sich in einen physischen Körper inkarniert hat, um gewisse Erfahrungen zu machen und damit die seelische Entwicklung voranzutreiben.
Auf diesem Weg, je nach Entwicklungsgrad der Seele, haben wir bereits viele Erfahrungen gemacht und Erkenntnisse gewonnen. Im besten Fall ist daraus Weisheit entstanden. Weisheit entsteht, wenn wir Wissen in die Erfahrung bringen und Erkenntnisse daraus gewinnen. Auf der evolutionären Entwicklungsreise der Seele verfeinert und vertieft sich unsere Wahrnehmung und  somit auch der Umgang mit dem Leben.

 

Unterschiedliche Reifegrade – verschiedene Werte

Je nach Entwicklungsstand verfolgt die Seele des Menschen unterschiedliche Entwicklungsziele. Was für eine reife oder alte Seele nicht mehr von Interesse ist,  ist für jüngere Seelen von essentieller Bedeutung und Wichtigkeit. Am Beispiel des derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten lässt sich sehr deutlich erkennen, dass das Erlangen von Reichtum, Macht und Ansehen bei dieser jungen Seele hoch im Kurs steht und auch mit den Anliegen reiferer Seelen kolidiert. Das Bewusstsein für die Verbundenheit mit allem Lebendigen ist hier noch nicht gegeben. Reifere Seelen sind sich dessen bereits bewusst und treten ein für Menschenrechte und den Schutz und Erhalt unserer Umwelt, um nur einige Bereiche zu nennen. 

Auch der derzeitig stattfindende Völkerwanderung, die es zu bestimmten Zeiten immer gegeben hat, sind reifere Seelen offener. Sie sehen vor allem die Herausforderung, vor der die Menschheit derzeit steht und für die sie vernünftige Lösungen finden wollen. Lösungen, bei denen Menschlichkeit und Würde als Wertmaßstab die Richtung vorgeben. Statt Schutzmaßnahmen wie Stachldraht und schärfere Gesetze einzuführen, richten sie ihren Fokus darauf, die Ursachen zu beheben.

Die Unterschiedlichkeit in den Reifegraden der Seelen geht einher mit einem differenzierten Wertekanon, den die Seelen für ihre Weiterentwicklung verfolgen. Die allerwenigsten Menschen sind sich dessen bewusst und so bewerten sie die äußeren Auswirkungen aus dieser Unbewusst- und Unwissenheit heraus.

 

Fehler und Bestrafung – Wie sinnvoll ist das noch?

Im zwischenmenschlichen Bereich gilt das gleiche. Menschen machen Fehler und irren aus ihrer Unbewusst- und Unwissenheit heraus. Dem Fehler folgt die Strafe, das haben wir alle bereits in unserer frühen Kindheit erfahren. So hat uns das Schulsystem gebildet. Fehler zogen schlechte Bewertungen und Noten nach sich. Zuhause in der Familie gab es Rüge, Tadel und manchmal auch Schläge. Letztendlich war es immer ein Entzug von Liebe. So entstanden das arme Opfer, der Schüler, und ein Täter, der Lehrer, oder die Eltern. Zu einer späteren Gelegenheit wurde das Opfer zum Täter und der Täter zu einem Opfer. Vergeltung hat immer eine Wirklichkeit kreiert, in der es unterm Strich nur Verlierer gibt. 

Fehler entstehen aus Unwissenheit, wenn Informationen fehlen, oder Unbewusst- und Unwissenheit vorherrschen. Im Laufe der vergangenen zwei Jahrtausende haben die Menschen eine Realität erschaffen, in der sie sich getrennt von der Schöpfung und vom Schöpfer sehen. Der Preis hierfür ist der Kampf um´s Überleben. In dieser angstgetriebenen Entwicklungsspirale sind Systeme entstanden, in denen die einen die Erfahrung persönliche Macht  und andere von Ohnmacht machen. 

 

Den alten Kreislauf überwinden zugunsten eines größeren Entwicklungssprungs auf die nächste Ebene

Über viele Leben und Erfahrungszeiträume hinweg hat die Seele Macht und Ohnmacht erlebt, mal als Opfer, mal als Täter. Ein Kreislauf, der irgendwann an einem  Punkt angelangt, wo es einen größeren Entwicklungssprung braucht, um ihn zu überwinden und auf die nächste Entwicklungsebene zu gelangen. Es braucht eine Kraft, eine Kompetenz, die derzeit von allen Menschen zu entwickeln ist. Es ist die Kraft der Vergebung. Menschen sind hier auf dieser Erde, um sich weiterzuentwickeln. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie in neuen Erfahrungsbereichen Fehler machen. Bei großen Erfindern kam und kommt es vor, dass ein Fehler den Durchbruch zu etwas Neuem ermöglicht hat. Das Akzeptieren von Fehlern, bei sich selbst und anderen, ist der erste Schritt, um das alte Opfer-Täter-Spiel zu überwinden. Wenn wir  bereit sind dies anzuerkennen gibt es kein Opfer und keinen Täter mehr. 

 

Eine dritte Komponente – Vergebung

Erkenntnis und Akzeptanz reichen nicht aus. Es braucht eine dritte Komponente. Es braucht die Kraft der Vergebung, um all die Last und Bürde, die entstanden sind durch Schuldzuweisung und Verurteilung – meiner selbst und anderer – zu erlösen. Diese Erlösung ist der Heilsweg, der in der Innenwelt beschritten werden muss. Hierfür gilt es das geistig-seelsiche Herz, das sich in der Mitte der Brust befindet, zu öffnen. Vergebung löst alle Schuld durch Sühne. Es ist die göttliche Kraft des universelen Geistes, die durch das Herz derjenigen strahlt, die offen und bereit sind, die Waffen niederzulegen. Hieraus erwächst  eine neue Herzensqualität, von der der Dalai Lama als höchste menschliche Kompetenz spricht – das Mitgefühl. Vergeben wir uns selbst durch alle Zeiträume hinweg die Fehler, die wir selbst und auch andere aus Unbewusst- und Unwissenheit heraus gemacht haben. Öffnen wir uns stattdessen für ein Lernen und Wirken miteinander und akzeptieren wir Fehler als Lehrmeister, die unser Wachstum fördern.

Durch Vergebung öffnen sich die Tore hinein in den tausendjährigen Frieden, der vor der Menschheit liegt. Wagen wir es diesen Schlüssel anzuwenden und durch das Tor zu schreiten, in Würde, Selbstachtung und Mitgefühl für alles Lebendige in der Schöpfung. 

 

Vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Gerne lese ich deine Gedanken im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

 

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“Das Maß unserer zweckgebundenen Handlungen bestimmt das Maß unserer Freiheit”

 

Auf der Suche nach Glück und Erfüllung tun wir alles, um zu sein – erfolgreich, frei, reich, und glücklich. So haben wir es vorgelebt bekommen. So haben wir es gelernt. Doch das zweckgebundene Handeln verhindert die innere Freiheit, aus der heraus wir sein können, was immer wir wählen zu sein.

Das Sein kann nicht erdacht, mit dem Verstand nicht erfasst werden. Es kann hingegen gefühlt werden. Das Tun, um zu sein, mag für eine Weile auf dem Weg unserer Lebensreise immer wieder kurzweilig dazu führen, dass wir unsere Ziele erreichen. Doch oftmals fühlen wir nicht das, was unser Ziel verheißen hat. Erfolg ohne Erfülltsein schmeckt schal und so brechen wir auf zu neuen Zielen, um endlich zu sein, in einem nicht endenden Kreislauf.

 

Freiheit braucht unsere Entscheidung

Frei sind wir, wenn wir wählen frei zu sein. Dazu braucht es keine Strategie, kein zweckgebundenes Handeln, denn es ist ein Seinszustand, der aus uns selbst heraus entsteht, wenn wir uns dafür entscheiden. Das ist die uns gegebene Macht der freien Wahl, die jedoch nur sehr wenige von uns nutzen.

Solange wir angespannt im Rad des Alltags tun, um reich, erfolgreich und glücklich zu werden, verfehlen wir das, was wir wollen. Entspannung und Hingabe sind die beiden Schlüssel, die uns in unser Sein führen, dass in seiner Natur magnetisch ist und all das zu uns herzieht, was der Entwicklung unserer Seele dienlich ist.

Im freien Sein stehen andere Kommunikationskanäle offen. Wir werden gespeist aus dem unermesslichen Informationsreservoir der Intuition und der Inspiration. Vertrauen wir uns diesen spirituellen Instanzen an, erfahren wir sie als inneren Kompass, der uns Orientierung schenkt, uns führt und uns Leitstern ist. Der Verstand ist dabei der Diener. Das Zepter jedoch ist bei der wahren Regentin, bei unserer höchsten Zuflucht, bei unserer Seele.

Einladung!

Wenn auch du deine innere Freiheit entdecken und leben willst, lade ich dich zu einem kostenfreien Orientierungsgespräch ein.
Dabei finden wir heraus, wie ich dir in deiner aktuellen Situation am besten dienlich sein kann.
Sende mir dazu einfach eine Mail an [email protected] und vereinbare einen Telefontermin mit mir.

Ich freue mich auf unser Gespräch.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

 


Bianka Maria Seidl

Integrales Coaching und spirituelle Mentorin

Sie führt zielsicher durch Phasen der Veränderung und der Neuorientierung
auf das nächste Entwicklungsniveau in eine größere innere Freiheit
– privat und auch im Business.

 

Photo by: marc-olivier-jodoin

Die Leichtigkeit des Seins liegt jenseits der Mauern

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt.
Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen.

Während dieser evolutionären Entwicklungsreise auf dem großen Strom des Lebens haben wir uns unsere eigene kleine Insel geschaffen. Manchen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen.

Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern. Oft fühlen sie sich isoliert und einsam. Zu berohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

Wir haben die Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit den Gedanken und Gefühlen hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Zugleich trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und Existenz verleiht.

 

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und dabei werden wir genährt. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

 

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens selbst im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

 

Fragen wir uns daher wie es aussehen könnte, wenn wir uns wieder diesem unviversellen Urgrund anvertrauen könnten. Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern? Wie wäre es, würden wir uns im DU erkennen mit Licht und Schatten und uns angenommen und getragen fühlen vom großen Strom des Lebens hinein und hinauf auf die nächste Oktave der Schöpfung?

 

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Innere Freiheit Teil 1 – Die Schritte 1 bis 3

 

Freiheit ist ein kostbares Gut und für viele Menschen hat es einen hohen Stellenwert. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind ihre Vorstellungen von dem, was Freiheit für sie bedeutet und somit auch der Ausdruck dieser Freiheit. Doch immer handelt es sich dabei um die äußere Freiheit, um die Freiheit in der Welt.

Wer ein freies und selbstbestimmtes Leben führen will, kommt nicht umhin, sich auch mit seiner inneren Freiheit auseinander zu setzen. Denn die innere Freiheit geht der äußeren Freiheit voraus. Das Leben entsteht zuerst im Inneren.

Das Paradoxe daran ist, dass es gar nicht darum geht etwas für die innere Freiheit zu tun. Vielmehr geht es darum sie ans Licht treten zu lassen, weil sie schon immer da war und da ist. Es gilt somit diese Freiheit in sich selbst zu entdecken und all das, was sie verschleiert aufzudecken, die Schleier der Illusion zu lüften. Das klingt einfach, ist aber nicht leicht.

Denn diese Schleier wurden vor langer Zeit gewoben und unser freier Wesenskern ist in diesen Mustern eingewickelt. Ihn gilt es zu befreien, indem wir uns ent-wickeln und all das hinter uns lassen, was nicht unserer wahren Natur entspricht.

 

Die Schleier der Illusion lüften

Wir tragen Masken und fahren viele Vermeidungsstrategien. Dabei verleugnen wir unsere wahre Natur. . Wir machen uns kleiner als wir sind, aus Angst nicht gut genug zu sein. Wir sabotieren uns selbst aus Angst vor unserer Lebendigkeit. Wir kritisieren, verurteilen und bestrafen uns selbst, aus Angst, nicht wertvoll zu sein. Wir gieren nach allem was glänzt und Lust verspricht, doch innerlich haben wir Angst vor dem Mangel, Angst vor Wachstumsstillstand. Wir ziehen uns zurück in unser Schneckenhaus, schöpfen unsere Potenziale nicht aus, aus Angst davor uns zu zeigen und dabei zu riskieren verlacht, abgewiesen und verletzt zu werden. Wir sind getrieben, ungeduldig mit uns und anderen, tanzen auf vielen Hochzeiten und haben das Gefühl nie anzukommen, aus Angst davor etwas zu versäumen. All das geschieht in unserem Inneren und wenn wir nicht aufpassen, sind und bleiben wir gefangen in diesem Schleier der Illusion.

Wollen wir also wirklich frei sein, gilt es hinter die Masken zu schauen und sie abzulegen. Es gilt unsere Vermeidungsstrategien zu durchschauen und uns selbst neu zu er-finden.

Der wichtigste Part dabei ist, dass wir mit uns ins Reine kommen. Dass wir den Weg frei machen, so dass unserer Kern, unser wahres Wesen durch uns hindurch leuchten kann und wir unser Licht erstrahlen lassen und damit die Welt erhellen.

Ins Reine kommen mit sich selbst – die 7 wichtigsten Schritte

  1. SELBSTGEWAHRSEIN 
  2. SELBSTVERANTWORTUNG
  3. SELBSTEMPFINDUNG + SELBSTANNAHME
  4. SELBSTVERZEIHUNG 
  5. SELBSTACHTUNG 
  6. DANKBARKEIT
  7. SELBSTZEIT

 

1. Selbstgewahrsein

Sich seiner Selbst gewahr zu sein bedeutet, sich selbst Aufmerksamkeit zu schenken. Es bedeutet offen und empfänglich zu sein, sich berühren zu lassen von dem, was ist. In diesem Empfangen liegt entweder die Möglichkeit der Erweiterung oder der Verengung. Immer dann, wenn das, was wir empfangen uns augenscheinlich verletzt, ziehen wir uns zusammen. Manche Menschen nur ganz kurz, um dann anzugreifen und das, was sie verletzt, abzuwehren. Andere wiederum flüchten, ziehen sich noch tiefer in sich zurück, schließen die Schotten und sperren das Leben erneut aus.

Das Annehmen dessen, was uns verletzt, ohne uns zu verschließen, ist eine große Herausforderung und verlangt unsere ganze Aufmerksamkeit. Bereits Jesus ließ uns wissen, dass wir demjenigen, der uns auf die rechte Backe geschlagen hat, auch noch unsere linke Backe anbieten sollen. Er sprach nicht von Rückzug und Vergeltung.

Frage dich selbst:

  • Inwieweit bleibe ich in der Begegnung mit anderen Menschen offen für das, was ist und was geschieht? Oder Schenke ich dem anderen in der Begegnung Raum und Aufmerksamkeit?
  • Schenke ich mir selbst Aufmerksamkeit indem ich bei mir bleibe und wahrnehme, was in mir geschieht während dieser Begegnung?
  • Oder findet die Begegnung eher im Kopf statt, im Bewerten des anderen, oder ich bin damit beschäftigt was ich jetzt gleich sagen werde, ohne dem anderen wirklich zuzuhören und ihn wahrzunehmen?

Übung: 

Mach eine Projekttag und entscheide dich dafür anderen Menschen auf neue Art zu begegnen, indem du sie wahrnimmst, ihnen deine Aufmerksamkeit schenkst und trotzdem bei dir bleibst. Reflektiere am Abend über diese Art der Begegnung. Was hat sich verändert? Was kann dadurch entstehen?

 

2. Selbstverantwortung

Gelingt es uns offen zu bleiben und dabei unsere inneren Regungen, unsere Gefühle und unser Denken wahrzunehmen, gilt es im 2 Schritt die Verantwortung dafür zu übernehmen. Es sind unsere Gefühle, es ist unser Denken und wir sind es auch, die es wahrnehmen und auch verändern können. Übernehmen wir die Verantwortung für uns selbst, für unsere Gefühle, unser Denken, Sprechen und Handeln, so entkommen wir der Opferrolle. Wir beenden damit augenblicklich ein altes Spiel, das in der neuen Zeit nicht mehr angemessen ist. Denn das Leben ruft uns auf die nächste Ebene unserer evolutionären Entwicklung. Es ruft uns auf die Schöpferebene und Selbstverantwortung ist das Codewort für diese Ebene.

Dabei ist es auch wichtig die Verantwortung für das zu übernehmen, was bisher in unserem Leben gewesen ist, für unsere Herkunft, all unsere Herausforderungen und Schwierigkeiten verbunden mit Leid und Schmerz. All das hat uns zu dem gemacht, wer und was wir sind. Es ist sozusagen der Humus auf dem unser Glück gedeiht.

Frage dich selbst:

  • Inwieweit übernehme ich bereits die Verantwortung für mich selbst?
  • In welchen Lebensbereichen mache ich es noch nicht?
  • Bei welchen Gelegenheiten  gebe ich die Verantwortung an andere ab und welchen augenscheinlichen Vorteil habe ich daraus
  • Bei welchen Gelegenheiten beschuldige ich andere, statt die Verantwortung für das, was ist zu übernehmen?

Übung: 

Mach wieder ein kleines Projekt für einen Tag lang oder auch 3 Tage, wenn es dir schon leichter fällt. Übernimm an diesem Tag oder auch während der 3 Tage, die volle Verantwortung für das, was in deinem Alltag geschieht – egal, ob im Job, mit deinem Partner, deinen Kindern, mit Freunden.

Statt in den Widerstand zu gehen, akzeptiere, was sich dir zeigt und übernimm die Verantwortung dafür. Reflektiere in einem ruhigen Moment, warum es solch eine Situation in deinem Leben gibt. Was hat dazu geführt? Was gibt es daraus zu lernen?

 

3. Selbstempfindung und Selbstannahme

Die Entwicklung in den vergangenen Jahrhunderten hat dazu geführt, dass wir hier im Westen unsere kognitiven Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, jedoch auf Kosten unserer Fähigkeit zu fühlen. Wollen wir ins Reine kommen mit uns selbst, ist es wichtig uns  für uns und unsere Gefühle zu öffnen und uns wieder vermehrt zu empfinden. Denn das Fühlen ist der nächste Schritt in die größere Freiheit hinein. Als Kind haben wir die Welt uns in erster Linie über die Gefühle erfahren. Hier liegt daher der Schlüssel zu uns und den verborgenen Mustern im Unterbewusstsein. Erst wenn wir bereit sind uns selbst zu empfinden und diese, in früher Kindheit entstandenen Muster, zu fühlen, können wir sie annehmen, so dass sie sich auflösen. Indem wir uns bedingungslos in dem annehmen, was wir fühlen, wie wir uns fühlen, öffnen sich uns die Tore in die innere Freiheit mit jedem Mal mehr, wo es uns gelingt uns selbst anzunehmen und auszuhalten.

Frage dich selbst:

  • Inwieweit kann ich mich selbst gut fühlen?
  • Wie gehe ich mit unguten Gefühlen in mir um? Verdränge ich sie und lenke mich ab?
  • Wie gehe ich in schwierigen Situationen mit unguten Gefühlen des anderen um?

Übung: 

Leg wieder einen Projekttag ein. Diesmal entscheide dich, dass du mehrmals am Tag innehältst. Dabei frage dich, wie es dir gerade geht und nimm dein Befinden wahr, deine Gefühle. Nimm einfach wahr und vor allem nimm dich so an, wie du dich gerade fühlst.

Sage dir, dass du in Ordnung bist, so wie du dich gerade fühlst, so wie du gerade bist. Beobachte, wie sich dadurch dein Befinden verändert, ohne etwas dafür zu tun.

Teil 2 – Die Schritte 4 bis 7 folgen in 14 Tagen

 

Danke für deine Aufmerksamkeit.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

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