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Termin: 16. und 17. November 2019
Ort: in Regensburg
Dauer: 2 Tage an einem Wochenende (Sa/SO)

 

  • Selbstbestimmt und freiheitlich leben
  • auf unser volles Potenzial zugreifen können und
  • unsere ureigensten Träume ins Leben bringen
Wer sehnt sich nicht danach?
Vieles haben wir für unsere persönliche Entwicklung bereits erkannt, bearbeitet und gelöst und doch halten uns immer noch alte Strukturen aus unserer Herkunft kommend, wie an einem unsichtbaren Gummiband gefangen.


Viele alte Kulturen gehen davon aus, dass das, was in einer Familie geschieht oder geschehen ist, sieben Generationen lang Wirkung zeigt. Die ungelösten Themen werden von Generation zu Generation übertragen, bis die Information aus dem Zellgedächtnis gelöscht ist.
 


Was ist für dich dabei? 
In diesem Workshop wird mittels schamanischer Energie- und Ritualarbeit der Ahnenraum geöffnet, der Fluss der Lebensenergie durch die Generationen aktiviert und damit  eine Rückverbindung bis zur 7. Generation ermöglicht.
Die dabei ans Licht kommenden Belastungen und Verstrickungen werden gelöst und achtungsvoll zurück gegeben, ohne Vergangenes im Detail genau benennen oder enthüllen zu müssen. Die damit verbundenen Ängste und Probleme in Beziehungen, Finanzen oder auch im Bereich der Gesundheit, lösen sich damit auf.
Wir werden frei, die Gaben unserer Vorfahren, für ihre Stärken, und haben sie fortan als kraftvolle Unterstützung auf unserem indivduellen Weg zur Verfügung.
Zugleich entsteht ein Frieden mit unserer Herkunft – der Ahnenfrieden und er schenkt uns innere Ruhe und Kraft.


In diesem Workshop arbeiten wir für die Heilung unserer Ahnenreihe – für unsere eigene und für die unserer Nachkommen, unserer Kinder und Enkel.
So machen wir den Weg frei für unsere und deren Entwicklung.
 
Zielgruppe:
Menschen, die an einer schamanisch-spirituellen Energie-Arbeit interessiert sind
Menschen, die bereits Erfahrung mit Familienaufstellung gemacht haben und spüren, dass noch Belastungen aus der Herkunft in ihnen wirken
Menschen, die mit Menschen arbeiten, wie Therapeuten, Ärzte, Heil- und Sozialberufe, Lehrer und Führungskräfte



Details und weitere Informationen als pdf zum Downloaden.
Klicke einfach auf den grünen Button!

 

 

Solltest du Fragen haben, dann ruf mich gerne an.
Du erreichst mich unter ++49(0)9422 40 32 488
oder per Mail an [email protected]


 

Stimme einer Teilnehmerin am Workshop

„Eher etwas skeptisch bin ich zu diesem Workshop gefahren. Das Vermächtnis der Ahnen bis zur 7. Generation soll in uns stecken? Das hörte sich für mich irgendwie kurios an. Doch all meine Zweifel wurden behoben. Im Gegenteil – auf einfühlsame Weise führte uns Bianka in eine andere Welt. Dabei wurden in mir Emotionen wach, die ich nie erahnt hätte. Vor allem in Generation 6 + 7 spürte ich intensive Momente tief in mir. Die Erfahrung ist einmalig. Bianka ist ein klasse Coach und daher habe ich mich entschlossen, weiter mit ihr zu arbeiten. Ich kann diesen Workshop wärmstens weiterempfehlen. Hinab zu steigen in die Tiefen meines Unterbewusstseins war so befreiend.“ – /Nicole B. Unternehmerin

 

 

Einzel-Aufstellung der 7 Generationen

jederzeit möglich – für weitere Informationen hier klicken 

 

Bei der rituellen Aufstellung “Der Ahnenfrieden” befreist du dich von den unsichtbaren Lasten aus deiner Herkunft und beziehst stattdessen von deinen Ahnen Weisheit und Kraft für deinen Alltag!

Viele alte Kulturen gehen davon aus, dass das, was in einer Familie geschieht oder geschehen ist, sieben Generationen lang Wirkung zeigt, bis es aus dem Zellgedächtnis gelöscht ist.

Wir laufen in den energetischen Fußstapfen unserer Ahnen, tragen oftmals deren Lasten, verspüren ihre Abneigungen und Vorlieben und versuchen nicht selten deren Versprechen einzulösen. All das tragen wir unbewusst mit uns durch unser Leben und sehnen uns dabei nach mehr Kraft, Leichtigkeit und Lebensfreude.

In diesem kraftvollen, klärenden 7-teiligen Aufstellungsritual verbindest du dich mit deiner Sippe – mit den letzten 7 Generationen. Du klärst die Verstrickungen und gibst Lasten zurück, die nicht zu dir gehören.  Du empfängst dafür das, was dir zusteht – die Gaben Ihrer Ahnen – ihre Stärken. Auf diese Weise erfährst du die Ahnen als eine Quelle der Kraft und Weisheit für den Alltag.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung  hier klicken.

 

Auch als 7-teiliger Video-Kurs erhältlich

7-teiliger Video-Kurs 

Für weitere Infos hier klicken 

Termine: 15.10./29.10./05.11./12./11./19.11./26.11.2019  jeweils 18.30 h

Hier kannst du dich gleich anmelden!

Als Mensch sind wir mit der Natur und dem Universum weitaus mehr verbunden, als wir uns dessen im Alltag bewusst sind.

Viele alte Kulturen gehen davon aus, dass das, was in einer Familie geschieht oder geschehen ist, sieben Generationen lang Wirkung zeigt, bis es aus dem Zell-Gedächtnis gelöscht ist. Wir laufen daher in den energetischen Fußstapfen unserer Ahnen und tragen oftmals deren Lasten. Wir verspüren ihre Abneigungen und Vorlieben, bis hin zu Krankheiten und versuchen nicht selten deren Versprechen einzulösen.
All das tragen wir unbewusst durch unser Leben und sehnen uns dabei nach mehr Kraft, Leichtigkeit und Lebensfreude. Statt in die Entfaltung zu gehen, reduzieren viele ihre Lebenskreise und werden mit den Jahren immer kraftloser und vor allem unzufriedener.

Wenn auch du mehr darüber erfahren willst, welche Auswirkungen das auf Gesundheit, Partnerschaft, Finanzen und auch Erfolg haben kann, bist du in diesem Webinar genau richtig.

Du erfährst zudem,

  • welche Symptome sich zeigen, wenn eine Ahnenverstrickung vorliegt
  • warum es so wichtig ist diese Verstrickungen zu lösen und die Lasten zurück zu geben
  • wie du deine Ahnen stattdessen als Quelle der Kraft und Weisheit für deinen Alltag erfahren kannst
  • und wie dadurch erst der Weg für deine ganz individuelle Entfaltung frei wird.

Hier kannst du dich gleich anmelden!

Einzelaufstellungen sind das ganze Jahr über nach Terminvereinbarung mögich – auch online über Skype oder Zoom.

Unverbindliches Info-Gespräch im Vorfeld möglich – einfach eine Mail an [email protected] – Betreff Info-Gespräch für Aufstellung Ahnenfrieden

 

Der Kraftfluss der Seele und was ihn stärkt – Teil 2

 

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und, sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“

Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es mir darum aufzuzeigen, dass wir über unsere Herkunft eine starke Anbindung an das Lebendige erfahren. Insbesondere sind es Vater und Mutter, die den Kraftfluss unserer Seele nähren. Ihre Kraftlinien verbinden sich in uns, leben in uns und werden auch durch uns weitergegeben an unsere Kinder. Solltest du den 1. Teil „Der Kraftfluss der Seele und was ihn stärkt“ verpasst haben, kannst du ihn hier nachlesen.

 

Im zweiten Teil möchte ich nun aufzeigen, dass auch die größere Familie unserer Herkunft, unsere Sippe, zum einen eine Quelle der Kraft und Weisheit ist. Zum anderen bringt sie oftmals auch Last und Bürde mit sich bringt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Da sich die Menschen im Westen gerade auf dem Weg der Individuation befinden, bedeutet dies, dass wir uns von den Ahnenverstrickungen lösen müssen, um in unser Potenzial zu gelangen  und unseren ganz individuellen Weg gehen zu können.

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum, den der nächste Sturm umweht. Wenn Teile der Wurzeln fehlen fühlt der Mensch eine innere Leere. Dabei ist eine liebevolle Verbindung zur Herkunft, zu den Eltern und Ahnen eine wesentliche Quelle für Kraft und Weisheit im Alltag. Damit gewinnt der Mensch an innerer Sicherheit, an Schaffenskraft und auch an Mut den Herausforderungen in seinem Leben zu begegnen. Ganz aktuell zeigt sich ein Trend auf breiter Masse – die Individualisierung. Auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei uns mit unseren Wurzeln und unserer Herkunft zu beschäftigen und uns von dem zu lösen, das uns hindert unsere Individualität und unser Potenzial zu leben.

Wenn wir uns in der Natur umsehen und einen Baum betrachten, so erkennen wir, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen.

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden.

 

Traumatische Erfahrungen werden über Generationen weiter gegeben

Die DNA als Träger der Erbinformation liefert mit den Genen den Bauplan für alle Zellen des Körpers. In der Epigenetik, ein neues Forschungsgebiet der Biologie, wird untersucht, wie die Aktivität eines Gens gesteuert und seine Funktion eingestellt werden kann und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Bisherige Erkenntnisse zeigen: Wie wir leben und was wir erleben, wirkt sich auf unsere Gene aus – und sogar auf die unserer Kinder und Enkel.

Dabei sind Ernährung und Umwelt oft entscheidende Faktoren. Aber auch Stress kann epigenetische Spuren hinterlassen. So zeigte eine Studie von Forschern der Universität Konstanz, dass die Babys von Frauen, die in der Schwangerschaft misshandelt wurden, noch in ihren Teenagerjahren epigenetische Veränderungen zeigten. Durchlittene Entbehrungen, Misshandlungen, aber auch Zeiten des Überflusses prägen nicht nur einen Menschen. Solche Erfahrungen können auch über Generationen weitergegeben werden.

Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“

Die tiefen Gefühle der Entwurzelung enden nicht mit der nachfolgenden Generation. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sie sich auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl, gespeichert auf der Zellebene, in sich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in uns durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Wir sind mit unserer Ahnenreihe, unsere Sippe nicht nur genetisch, sondern auch energetisch verbunden.  So wie ein Baum seine Wurzeln hat, um damit Halt zu finden in der Erde, so erben wir von unseren Vorfahren sowohl deren Schmerz, als auch ihre Kräfte und Potenziale in Form der Ahnengaben. 

 

Fehlende Verbindung zwischen den Generationen

Unsere sozialen Gefüge haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten drastisch verändert. Sippe und Großfamilien schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Jetzt fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen.

Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

In vielen Familie gibt es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr. Da ist es mehr als verständlich, dass die Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant sind. Vielmehr werden sie oft einfach ignoriert. Die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus animieren nicht gerade dazu, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

 

”Wer seine Herkunft nicht ehrt, verliert seine Zukunft” 

 

Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene.

 

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit daraus Kraft und Weisheit für das eigene Leben bezogen werden kann.

 

”Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln” 

 

Klärung und Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar. Mit solch einem  Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist, dient dazu den Seelen der Toten Opfergaben anzubieten.. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Rat der Ahnen hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Hier finden wir eine sehr effektive Möglichkeit der Wiederanbindung an die Ahnen. Der Hilfesuchende kommt auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln, zurück bis zur siebten Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und meist ist dann ein Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft spürbar.

 

”Wenn wir nicht wissen wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen wohin wir gehen.”

 

Eine Klientin, die an einem Aufstellungsritual teilgenommen hat, schreibt später darüber wie folgt: „Seit der Aufstellung kann ich sagen, dass ich mich mit der Kraft und Lebensfreude meiner nicht gekannten Großmutter immer wieder verbinden kann und hieraus enorme Kraft und ein inneres Lächeln spüren kann. Das tut soooo gut! Mit meinen Eltern fühle ich mich von Tag zu Tag noch mehr im Frieden und spüre die Liebe, die endlich frei geworden ist und hier fließen kann. All das was in diesem Kontakt zu meinen Eltern immer so schwer für mich, war hat sich einfach aufgelöst, wie wenn es niemals existiert hätte. Ein Geschenk, dass meine Eltern noch am Leben sind und ich dieses noch mit ihnen zusammen erleben kann.“

Für Menschen, die ihre Wurzeln geklärt haben, öffnen sich oftmals neue Türen im Berufsleben, auch geschehen Heilungen, wenn die Krankheit von einem Sippenmitglied übernommen war. Und bei einem Großteil harmonisierten sich die Familienverhältnisse. Letztendlich tritt ein Frieden ein, der einher geht mit mehr Ruhe und mehr Kraft für den Alltag. Weitere Erfahrungen aus den Workshops und auch den Einzelaufstellungen kannst du hier lesen.

 

Individuation – ein evolutionärer Impuls

In der jetzigen Zeit des Bewusstseinswandels stößt ein evolutionärer Impuls die Individuation des Menschen auf breiter Ebene an.  Damit das eigene, individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt ein Mensch ist. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden. Einstellungen wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ sind der Entfaltung des individuellen Potentzials zu opfern. Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

Es ist mir ein großes Bedürfnis andere Menschen dabei zu unterstützen ganz in ihre Kraft zu gelangen. Meine eigens gemachten intensiven Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ein wichtiger Grund dafür. Als erfahrene Seelenmentorin lade ich daher Menschen zu meinem Aufstellungsritual Der Ahnenfriedenein. Dabei befreien sie sich  von der Last ihrer Sippe und erfahren stattdessen ihre Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit.

Die Transformation, die hierbei geschieht, ist ein wertvoller Beitrag für zukünftige Generationen. Wer seine Wurzeln klärt, tut dies auch für die Gemeinschaft – für seine Familie, seine Kinder und Enkel und darüber hinaus.

Wagen wir es daher die alten Lasten und Bürden abzugeben und uns davon zu befreien. Und möge so der Kern unseres Wesens immer mehr zum Vorschein kommen und sein Licht in eine langsam erwachende Welt strahlen – heiter und vergnügt.

 

P.S.:  Falls du dich für das Thema näher interessierst:

Seit Herbst 2017 gibt es auch einen Online-Kurs zum Thema.
“Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft”                               
Vielleicht interessierst du dich dafür, dann kannst du dir hier weitere Informationen holen.

 

Der Kraftfluss der Seele – das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich

Mit dieser neuen Artikelserie nehme ich dich mit auf eine tiefer gelegene Ebene, die sich den meisten Menschen im normalen Tagesbewusstsein entzieht. Begleite mich in einer offenen Haltung und lass dich berühren. Sicherlich nicht von allem. Nimm das mit, was bei dir anklingt. Den Rest lass einfach liegen, so wie im Supermarkt. Du hast immer die freie Wahl.

Im heutigen ersten Teil dieser Artikelserie möchte ich dir nahebringen, inwieweit das Lebendige durch Faktoren beeinflusst wird, die zwar äußerst simpel klingen, dennoch nicht so leicht zum Begreifen sind. Zugegeben, wir haben viele Messgeräte, um die äußere, die materielle Welt zu erfassen, doch wir haben kein einziges Instrument für die innere Welt, die Welt der Seele. Um die Erforschung der Lebenskraft, die uns täglich durchströmt und auch nährt, hat sich die Wissenschaft bisher kaum bemüht.

 

Altes Wissen wieder beleben

Das Wissen und die Weisheit um die Existenz und Wirkweise einer Lebensenergie, die die ganze Schöpfung durchpulst und bewegt, war in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet. Die Menschen haben damals im Einklang mit der Kraft und ihrer Funktion gelebt.

Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, vielmehr wurde es durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geraten war. Die, über Jahrhunderte andauernden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug. Doch jetzt in Zeiten der Vernetzung der Welt gelangt immer mehr Wissen aus anderen Kulturkreisen zu uns, wo es weiterhin gehütet wurde.

Wie einige Leser vielleicht wissen, bin ich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Lebensenergie beschäftigt. Ich experimentiere und forsche damit im Auftrag meiner eigenen Befreiung von all den Konditionierungen, die meine Lebenskraft gebremst, gehemmt, ja sogar blockiert haben. Das Wissen darum fand ich in Asien im Taoismus, in den Lehren der Akupunktur der chinesischen Medizin und im Feng Shui. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich auf diesem Gebiet viele Ausbildungen gemacht und das Wissen für meine Kunden nutzbringend in ihrer äußeren Welt für ihr inneres Wohlbefinden eingesetzt. Dabei habe ich deren Räume so gestaltet, dass mehr Vitalität, ein größeres Wohlbefinden und auch wirtschaftlicher Erfolg dabei  entstanden sind.

Aufgrund meiner eigenen Entwicklung habe ich mich im Laufe der Jahre immer mehr der inneren Welt, der Welt der Seele, zugewandt. Dabei fand ich heraus, dass ich hierfür eine große Gabe mitbringe, die ich früher nur unbewusst genutzt hatte. Es ist die Fähigkeit Menschen in ihr Unterbewusstsein zu führen und dort die Ursache für ganz viele problematische Auswirkungen in der Außenwelt aufdecken und lösen zu können.  Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ich mich selbst immer mehr befreien konnte von den Fesseln der karmischen und auch der familiären Verstrickungen innerhalb meiner eigenen Sippe. Heute steht mir soviel mehr Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude zur Verfügung, die vormals darin gebunden war.

Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Reichtum meiner eigenen Erfahrungen heraus. Gerne lasse ich dich als Leserin, als Leser, daran teilhaben.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch eine Kraftquelle miteinander verwoben

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind auf diese Weise durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Fließt diese Quelle, fallen viele Probleme, mitunter auch Krankheiten, einfach von uns ab.

Doch bei vielen Menschen ist diese Quelle nicht mehr frei zugänglich. Statt sich auf die eigene Quelle der Kraft in ihrem Inneren zu besinnen und die Schwellen, die den Kraftfluss behindern zu beseitigen, suchen viele im Außen danach. Dies hat vielfältige Erscheinungsformen. Die einen reisen auf andere Kontinente, um dort Kraftplätze aufzusuchen, wieder andere  überqueren, so wie ich auch, den Atlantik, unbewusst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Andere wandern von Partnerschaft zu Partnerschaft, ohne sich bewusst zu sein, dass sie in jedem Partner die Verbindung zu ihrer Kraftquelle suchen und folglich immer wieder enttäuscht werden. Wieder andere betreiben intensiv Ahnenforschung und versuchen auf der intellektuellen Ebene die Annäherung.

 

Den Kraftfluss der Seele speisen

Unseren Körper nähren wir mittels Nahrung, Bewegung und Schlaf sowie dem Wechsel zwischen Aktion und Ruhe. Auf der geistig-seelischen Ebene braucht es andere Energieeinheiten, um wieder aufzutanken. Nehmen wir hierfür das Bild einer Batterie. Sie wird aufgeladen, indem sie an zwei Pole, einen Plus- und einen Minus-Pol, angeschlossen wird. Dazwischen existiert ein hohes Spannungsgefälle. Aus diesem Gefälle heraus erwächst die Kraft. Gemäß dem Gesetz der Entsprechung – wie im Kleinen, so auch im Großen – ist es auch bei unserer Seele so, nur dass hier der Pluspol männlich und der Minus-Pol weiblich ist. Schließlich hat auch unser Körper eine Polarität – rechte und linke Körperhälfte.

Bei der Batterie fließen im Ladevorgang elektrisch geladene Teilchen (Ionen) von der einen zur anderen Seite. Ebenso verhält es sich im menschlichen Körper und auch auf der Ebene der Seele. Als der Psychoanalytiker Sigmund Freud sich diesem seelischen Energiefluss näherte, nannte er ihn „Libido“. Nehmen wir also mal an die Libido ist dieser seelische Energiefluss, dann gibt es darin kleine Teilchen, wie die Ionen, die hier fließen. Nennen wir sie der Einfachheit halber „Seelionen – das ist ein Arbeitstitel :-).

Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:

  • Gibt es bei den Seelen unterschiedliche Energiegefälle und -potenziale?
  • Kann die Energie der Seele sich erschöpfen, wie auch beim Körper?
  • Wenn ja, wie geschieht das ? Welche Ereignisse führen dazu?
  • Gibt es Lademöglichkeiten, die sie wieder auffüllen?

 

Die Kraft leben, die auf der Packung steht

Ab der Geburt hat jeder Mensch ein gewisses Grundreservoir an Energie zur Verfügung. Dies ist das Energieniveau seiner Seele, welches nicht erhöht werden kann. Aber der Mensch kann sehr wohl unter seinem Energieniveau leben. Vergleichen wir dies wieder mit einer Batterie. Eine 3-Volt-Batterie wird keine 6 Volt liefern, vielmehr sind die 3 Volt die 100% der Energie. Jedoch ist es möglich mit einer 3 Volt-Batterie lediglich eine 1,5 Volt Spannung zu erzeugen. Ebenso verhält es sich beim Menschen. Die meisten von uns leben nicht die Kraft, die auf ihrer Packung steht. Ihr Ladezustand ist meist wesentlich niedriger. Kehren wir zu den “Seelionen“ zurück, dann haben ein Großteil davon ihr Ziel verfehlt und die Seele konnte nicht richtig geladen werden. Damit läuft sie auf Reserve im Zustand der Erschöpfung.

Jetzt tauchen natürlich weitere Fragen auf:

• Wer oder was ist das Ladegerät für unsere Seele?
• Woher kommt der Fluss der „Seelionen“?

Nun, es sind Vater und Mutter – die Repräsentanten des Männlichen und Weiblichen – die als  Energiewesen mit dieser Ladung das Fundament für die Lebenskraft eines jeden Menschen schaffen und das auch über ihren Tod hinaus.

 

Vater und Mutter speisen als Plus- und Minus-Pol den Kraftfluss der Seele

Eltern sind als Energiegeber in der Lage die Lebensbatterie ihrer Kinder mit genügend Lebenskraft zu versehen, jedoch liegt es auch am Energienehmer, ob er bereit ist die Verbindung zur Ladestation aufrecht zuhalten und ob er die Energie, die er bekommt auch willkommen heißt.

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich Interessantes in puncto  seelische Ladestation „Eltern“ erfahren. In den Vedischen Schriften steht, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Widrigkeiten in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben sehr schwer erkämpft werden muss oder sogar ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert. Es herrschen Selbstzweifel, Verlust- und Versagensängste und es fehlt an Vitalkraft. Diese Störung in der Beziehung kann auf vielfältige Art und Weise entstanden sein. Fest steht jedoch, dass der Austausch gestört ist.

 

“Wenn die Vaterbeziehung gestört ist bleibt der Erfolg im Leben aus”

 

Doch wir müssen noch weiter ausholen, denn auch Vater und Mutter waren einmal Energienehmer und auch die Großeltern und hier ergeben sich bereits Verwicklungen und Schwachstellen im Kraftfluss der Seele. Es kann also sein, dass eine heutige Störung ihre Ursache bereits durch die Generationen hindurch innerhalb der Sippe vorgezeichnet ist. Hier finden wir das Phänomen des „Generationen-Symptoms“.

 

Der Generationenstrom

 

Die seelischen Energien werden ununterbrochen durch die Generationen hindurch weitergegeben und damit auch die Verwicklungen und Verstrickungen, die auftreten, wenn entweder das Geben oder auch das Nehmen nicht auf natürliche Weise geschieht und stattdessen Widerstände den natürlichen Energiefluss verzerren, hemmen und ihn sogar blockieren.

Diese Energieprobleme zeigen sich in Form eines lebensverneinenden Geistes, als dunkle Flecken in Energiefeld des Menschen. Und immer dort, wo sich ein Nein in der Seele befindet, ist das ein Widerstand gegen etwas und jemanden, der den Energiefluss bremst und dabei einen Großteil der Lebenskraft aufzerrt. Diese negativen, geistigen Elementale innerhalb einer Sippe suchen sich bei nachfolgenden Generationen einen Träger, eine Trägerin, die von solch einem Ausgangsproblem nicht die leiseste Ahnung hat, geschweige denn, dass sie davon weiß. Denn die Ursache liegt einige Stockwerke tiefer. Zum Glück geht nie etwas verloren und im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier kann der Zugang zur Ursache gefunden und auch gelöst werden.

 

“Eine gestörte Mutterbeziehung bedingt oftmals Krankheit und Widrigkeiten im Leben”

 

Anselm Grün, der deutsche Benediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: „Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“.

Doch das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein.

 

“Ohne Wurzeln keine Flügeln”

chinesisches Sprichwort

 

Jetzt am Ende dieses Beitrag halte kurz inne und frage dich

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie empfinde ich die Verbindung zu meinem Vater, zu meiner Mutter.
  • Wieviel meiner potenziell vorhandenen Lebenskraft lebe ich?
  • Welche Schwellen verhindern, dass ich mein volles Kraftpotenzial lebe?
  • Was kann ich tun, um diese Schwellen zu beseitigen?

Gehe mit diesen Fragen ein paar Tage schwanger. Vertraue darauf, dass diese Fragen dein Inneres anstoßen, so dass in dir die Antworten aufsteigen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag für dich interessant war. Gerne lese ich dazu deine Gedanken und Fragen im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 

Lies im zweiten Teil

Die Sippe – unsere Vorfahren als weitere Quelle von Kraft und Weisheit

  • Das Generationensyndrom – Wie traumatische Erfahrungen über Generationen weiter gegeben werden
  • Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln
  • Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
  • Ahnenverehrung in anderen Kulturen
  • Wie eine Klärung und Wiederanbindung an die Ahnen gelingt

Hier kann du Teil 2 des Artikels lesen.

 

 

Seit vielen Jahren führe ich Einzelaufstellung und Workshops zum Thema durch.
Seit Herbst 2017 gibt es auch einen Online-Kurs zum Thema.
“Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft”                               
Vielleicht interessierst du dich dafür, dann kannst du dir hier weitere Informationen holen.

Wie wir über die Klärung unserer Herkunft in die Entfaltung unseres seelischen Potenzials gelangen

 

Teil 1 – Warum es in dieser Zeit so wichtig ist, die eigenen Wurzeln zu klären

Die Kräfte in der Natur ziehen sich allmählich wieder zurück nach innen. Auf den aktiven Zyklus des Wachstums folgt nun eine Zeit der Ruhe, der Regeneration, der Rekreation. Im Außen wandeln sich die Farben der Natur. Einem Feuerwerk gleich leuchten die Blätter der Bäume auf im Licht der milden Herbstsonne, bevor sie, getragen vom Herbstwind, zur Erde niedersinken. Hier gleichen sie sich im Farbton der Erde an, verschmelzen mit ihr, gehen ein in sie. Die Bäume stehen kahl in ihrer Struktur vor dem Hintergrund eines klaren spätherbstlichen Himmels. Jetzt sammeln sich die Kräfte im Inneren zur Regeneration. Alle aktiven, augenscheinlichen Wachtumsprozesse verlangsamen sich.

Herbst – Zeit für inneres Wachstum

Diese Zeit ist auch für uns Menschen eine Zeit des langsamen Rückzugs. Eine Zeit, in der wir die Ernte des Jahres feiern, bevor sich dann auch unsere Kräfte zurück ziehen und wir uns wieder vermehrt unserem inneren Wachstum zuwenden und in uns einkehren.

Doch diese Zeit bereitet vielen Menschen, die mit sich selbst nicht im Reinen sind, Schwierigkeiten. Im Herbst schnellt die Selbstmordrate in die Höhe. Das innere Unbehagen wird deutlicher spürbar. All das, was durch die Aktivitäten in der Sommerzeit nicht gefühlt werden musste, meldet sich jetzt, wenn der Mensch mehr zur Ruhe kommt, weil es die Natur einfordert. Die sommerliche Wärme weicht der Kälte des Winters und so sind wir mehr oder weniger gezwungen uns drinnen in den Häusern aufzuhalten.

Hier finden wir weniger Abwechslung, wenngleich die Medien wie Fernsehen, Smartphone und Tablet uns viele Schlupflöcher und Hintertürchen der Ablenkung bieten, durch die wir wieder vor uns selbst flüchten können. Wir flüchten vor dem, was in uns verdrängt, unerlöst und unerhört ist und dennoch im Unterbewusstsein schaltet und waltet und Stimmung erzeugt.

 

Die Generation der Kriegsenkel hatte keine Vorbilder für inneres Wohlbefinden

Doch wir, die Generation der Kriegsenkel, geboren zwischen 1960 und 1975, haben nicht gelernt mit dem, was in uns ist zu leben bzw. damit umzugehen. Wir hatten Eltern, die Kriegskinder waren und deren Aufgabe war es, das Land wieder aufzubauen. Da gab es keine Zeit für die inneren Belange, vielmehr war der Blick nach vorne gerichtet auf eine verheißungsvolle Zukunft, auf eine bessere Welt, die es zu errichten galt. Und so blieb vieles, von dem was den Menschen noch tief in den Knochen steckte, unbeachtet. Wenn es sich denn mal meldete, war dafür keine Zeit. Leistung war angesagt, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. So entstanden im Laufe der Zeit Systeme, in denen der Mensch immer mehr zum Diener der Systeme entartete und sich dabei immer mehr von sich selbst und seiner Natur entfremdete.

Bei all diesem künstlichen, an ein System angepasstes Streben und Werden, hat der Mensch seine Innenwelt und damit auch seine Herzensbedürfnisse und seine Seele vernachlässigt. Das Ergebnis davon spiegelt sich in den Statistiken über die derzeitig häufigsten Krankheiten. In Deutschland sind jedes Jahr etwa 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das entspricht rund 17,8 Millionen betroffenen Personen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Angststörungen (15,4 %), gefolgt von affektiven Störungen (9,8 %, unipolare Depression allein 8,2 %) und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum (5,7 %).

Psychische Erkrankungen zählen in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bösartigen Neubildungen und muskuloskelettalen Erkrankungen zu den vier wichtigsten Ursachen für den Verlust gesunder Lebensjahre. Die Gesundheitsberichterstattung der Krankenkassen zeigt, dass Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen vor allem seit dem Jahr 2006 kontinuierlich ansteigen: im Rahmen der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hat die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen (AU-Fälle) bis 2015 um knapp 50 % und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) um gut 70 % zugenommen.

 

Die Krise reißt den Menschen die Maske vom Gesicht

In der jetzigen Zeit, wo die alte Ordnung und die gewohnten Sicherheiten in der Außenwelt weg brechen, herrscht eine große Orientierungslosigkeit. Vor allem melden sich jetzt Ängste von tief innern her, die gar lange im Unbewussten lagerten, ausgegrenzt vom Leistungsprinzip. All diese weggesteckten und  verdrängten Gefühle drängen jetzt nach oben. In dieser unsicheren Zeit, wo die Schutzwälle der Komfortzonen von den großen Wogen der Evolution einfach hinweg gerissen und fortgespült werden.
Plötzlich stehen wir da, ohne die gewohnte Sicherheit. Wir sind zurück geworfen auf uns selbst, auf dieses Selbst, das wir so lange nicht mehr beachtet und uns deshalb auch davon entfremdet haben. Das ist die eigentliche Krise, in der sich derzeit viele Menschen befinden.

Diese Krise reißt die Maske vom Gesicht. Der entstehende Schmerz geht durch Mark und Bein und erweckt das, was lange nicht mehr gespürt wurde – das unterdrückte Leid. In dieser schmerzlichen Nacktheit werden wir wieder berührbar, wird spürbar, was noch in uns  lebt und sich danach sehnt ans Licht zu kommen und endlich erkannt, gefühlt und angenommen zu werden. All dieser Schmerz erweckt auch das Leben erneut in uns mit all seiner Lebendigkeit.

 

Im Angesicht der nackten Wahrheit wandelt sich die Krise zur Chance

In solchen Moment wandelt sich die Krise und schenkt uns das, was tief in ihr verborgen war – eine neue Chance. Wenn wir loslassen von den alten Vorstellungen über uns selbst und das Leben, ist es uns möglich, sie zu ergreifen.
Lassen wir uns wieder berühren von dem was erhört und erlöst werden will in uns, können diese vernachlässigten Anteile von uns integriert werden und wir gelangen langsam in einen Einklang, in eine Kohärenz mit dem, was größer ist als wir. Dann spüren wir wieder, dass unsere Herzen mit dem Pulsschlag des Lebens schlagen.

Doch wie können wir wieder Zugang zu uns selbst finden? Wie können wir das, was wir so lange ausgegrenzt hatten wieder in unser Bewusstsein und damit auch in unser Leben integrieren? Nun, um Antworten auf diese Fragen zu finden können wir uns wieder an der Natur orientieren. Ein Baum braucht gesunde, starke Wurzeln, um gut genährt zu werden und sich zu einem stattlichen Baum zu entfalten und reichlich Früchte zu tragen.

Genauso verhält es sich auch bei uns Menschen. Unsere Wurzeln sind unsere Herkunft, unsere Ahnen, unsere Sippe. Damit stehen wir in einer energetischen Verbindung, die 7 Generationen weit zurückreicht. Ob wir das wissen oder nicht, ob uns das passt oder nicht. Diese Wurzeln vermögen uns Halt zu schenken und uns auch Flügeln zu verleihen, wenn wir sie klären und damit ins Reine kommen. Wie das gelingen kann, darüber schreibe ich im 2. Teil dieser 3-teiligen Artikelserie in Kürze.

Danke, dass du bisher gelesen hast.

Ich wünsche dir eine genussvolle Herbstzeit und Dankbarkeit für all die Segnungen, mit denen wir täglich beschenkt werden.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka

Hier kannst du in Teil 2 einen Praxisbericht zu einer Ahnenaufstellung lesen.

Lies hier im 3. Teil meine Geschichte, wie ich meine schamanisches Potenzial entdeckte

 

 

Inspiration findest du auch in diesen Artikeln

Folge deiner Freude – Finde zum Wasser des Lebens

Schöpfungsprinzipien erkennen und leben

 

P.S. Vielleicht interessiert dich das auch.

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Bildnachweis:
Foto©Kevin Young – by Unsplash

 

 

 

Wie wir durch das Klären unserer Herkunft unsere Vergangenheit befrieden und uns auf die Entfaltung unserer Potenziale ausrichten

 

Das Reich unserer Ahnen bildet die Wurzeln unseres Lebensbaumes, der sich im Physischen als unsere Wirbelsäule ausdrückt. Die Nahrung, die uns hier aus unserer Sippe zufließt, kann uns ungehindert erreichen, wenn wir unsere Wurzeln geklärt haben.

Durch schwerwiegende Ereignisse, wie zum Beispiel durch unnatürlichen Tod bei Verbrennen, Todschlag, Freitod usw. in einer Generation wird die Weitergabe der Ahnenkräfte unterbrochen. In dem Fall fehlt den darauffolgenden Generationen diese Lebenskraft und ihre entsprechenden Qualitäten wie z.B. Stärke, Mut, Durchhaltevermögen, aber auch Leichtigkeit und Freude.

Stattdessen gehen Empfindungen wie „in sich gefangen sein“, „ an einem Gummiseil festgebunden sein“, Unfähigkeit sich auszudrücken, zu sagen, was wichtig ist und der inneren Wahrheit entspricht“, aber auch Trauer, Ohnmacht, bis hin zu körperlichen Leiden unterschiedlichster Art einher. Eine Last, die sich aus der Herkunft zeigt, drückt sich überwiegend als Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbelbereich aus. Oftmals werden hierfür jedoch rationale Begründungen als Ursache abgegeben.

 

Den Kraftstrom der Herkunft in Bewegung bringen

Die Arbeit mit den Ahnen löst solche Blockaden auf den verschiedenen Ebenen und bringt den Kraftstrom wieder in Bewegung, so dass er frei fließen und unseren Alltag bereichern kann. Beim Aussöhnen mit unserer Herkunft erkennen wir auch, dass all die Schwierigkeiten, die wir auf unserem bisherigen Weg erfahren haben, dazu gedient haben, uns wachsen zu lassen. Unser unter Leid und Schmerz angesammeltes Erfahrungswissen ist der Humus für unser späteres Glück.

In der bereitwiligen Hinwendung an unsere Herkunft und dem Lösen der Verstrickungen befrieden wir unsere Vergangenheit und damit auch die derzeitigen Schwierigkeiten in unserem Alltag, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Diese haben sich meist aus den Mustern der Verwicklungen gebildet. Sind diese Verstrickungen gelöst, können uns jetzt die Gaben unserer Vorfahren, ihre Stärken, die sie entwickelt hatten, als segensreiche Kraft zufließen und unseren Alltag bereichern.

Eine befriedete Vergangenheit lässt uns eintreten in eine größere innere Freiheit, in der wir uns so erfahren, wie wir in unserer einzigartigen Anlage, in unserem Wesen sind. Dann ist der Weg frei in die Entfaltung, in die Auf- und Ausrichtung auf unser innewohnendes, einzigartiges Potenzial. Auf diese Weise gelangen wir zu unserer Krone und wir öffnen uns dem Wollen unserer Seele und unserer größeren Verbundenheit.

 

Aufrichtiges und ausgerichtetes Sein

In diesem aufrichtigen und ausgerichteten Sein fließen uns die Kräfte unserer geistig-seelischen Heimat, unserer Seelenfamilie, in Form von Inspiration und Botschaften zu. Mit den Gabenqualitäten unserer Ahnen sind wir gestärkt für unseren Lebensweg hinein in die Entfaltung unserer größt- und bestmöglichen Version unserer Selbst. Dabei erfahren wir Führung und Fügung in unserem Leben und oftmals eine Entwicklung, von der wir vormals nicht mal zu träumen gewagt hätten. Wenn wir den Baum unseres Lebens in die volle Entfaltung bringen sind wir auf diesem Weg zu diesem Baum geworden, der mit seinen reichen Früchten als segensreiche Nahrung seinen  einzigartigen Beitrag für diese Welt einbringt.

 

Im Workshop und auch in der Einzel-Aufstellung “DER AHNENDFRIEDEN – die Kraft der Herkunft” geschieht dies mittels eines schamanischen Rituals, bei dem ich Sie tief in Ihr Unterbewusstsein führe und sich die Lasten der jeweiligen Generationen energetisch in Ihrem Körper zeigen, so dass Sie erkannt und auch gelöst werden können.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu .

Seit Herbst 2017 gibt es die Aufstellung auch als 7-teiligen Online-Kurs.

Alle Infos hierzu findest du hier.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

Das Lebendige zwischen den Polen – männlich und weiblich

 

Bereits in der vergangenen Artikelserie „Die Renaissance der weiblichen Kraft“ habe ich die Störung im Energiekreislauf zwischen Mann und Frau beschrieben und auch Lösungswege aufgezeigt, um den weiblichen Pol wieder zu stärken und seine Qualitäten in Form von Werten vermehrt in unser individuelles und auch gesellschaftliches Leben zu integrieren und zu leben. Hierbei habe ich sowohl die augenscheinlichen als auch die energetischen Vorgänge angesprochen.

Mit dieser neuen Artikelserie nehme ich Sie mit auf eine viel tiefer gelegene Ebene, die sich den meisten Menschen im normalen Tagesbewusstsein entzieht. Begleiten Sie mich in einer offenen Haltung und lassen Sie sich berühren. Sicherlich nicht von allem. Nehmen Sie das mit, was bei Ihnen anklingt. Den Rest lassen Sie einfach liegen, so wie in einem Ladengeschäft. Sie haben immer die freie Wahl.

 

Im heutigen ersten Teil dieser Artikelserie möchte ich Ihnen nahebringen, inwieweit das Lebendige in uns beeinflusst wird durch Faktoren, die zwar äußerst simpel klingen, dennoch nicht so leicht zum Erfassen sind, da wir uns dazu in die innere Welt, die Welt unserer Seele, begeben müssen. Zugegeben wir haben viele Messgeräte, um die äußere, die materielle Welt zu erfassen, doch wir haben kein einziges Instrument für die innere Welt, die Welt der Seele. Um die Lebenskraft, die Lebensenergie, die uns täglich durchströmt und auch nährt, (stark oder schwach) hat sich die Wissenschaft bisher kaum bemüht.

Das Wissen und die Weisheit um die Existenz und Wirkweise einer Lebensenergie, die die ganze Schöpfung durchpulst und bewegt, war jedoch in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet. Die Menschen haben damals im Einklang mit der Kraft und ihrer Funktion gelebt.

Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, vielmehr wurde es durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geraten war. Die über Jahrhunderte andauernden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug. Doch jetzt in Zeiten der Vernetzung der Welt gelangt immer mehr Wissen aus anderen Kulturkreisen, wo es weiterhin gehütet wurde, zu uns.

Wie einige Leser vielleicht wissen, bin ich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Lebensenergie beschäftigt. Ich experimentiere und forsche damit im Auftrag meiner eigenen Befreiung von all den Konditionierungen, die meine Lebenskraft gebremst, gehemmt, ja sogar blockiert haben. Das Wissen darum fand ich in Asien im Taoismus, in den Lehren der Akupunktur der chinesischen Medizin und im Feng Shui. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich auf diesem Gebiet viele Ausbildungen gemacht und das Wissen für meine Kunden nutzbringend in ihrer äußeren Welt für ihr inneres Wohlbefinden eingesetzt. Dabei habe wurden deren Räume so gestaltet, dass mehr Vitalität und ein größeres Wohlbefinden entstanden ist.

Aufgrund meiner eigenen Entwicklung habe ich mich im Laufe der Jahre immer mehr der inneren Welt, der Welt der Seele, zugewandt. Dabei fand ich heraus, dass ich hierfür eine große Gabe mitbringe, die ich früher nur unbewusst genutzt hatte – die Fähigkeit tief ins Unterbewusstsein zu reisen und dort die Ursache für ganz viele Probleme in der Außenwelt aufdecken und auch lösen zu können.  Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ich mich immer mehr befreien konnte von den Fesseln der karmischen und auch der familiären Verstrickungen innerhalb meiner Sippe. Heute lebe ich mich selbst und es steht soviel mehr Energie zur Verfügung steht.

Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Reichtum meiner eigenen Erfahrungen heraus und möchte Sie, werte Leserin, werter Leser, daran teilhaben lassen.

 

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind auf diese Weise durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Fließt diese Quelle, fallen viele Probleme, mitunter auch Krankheiten, einfach von uns ab.

Doch bei vielen Menschen ist diese Quelle nicht mehr frei zugänglich. Statt sich auf die eigene Quelle der Kraft in ihrem Inneren zu besinnen und die Schwellen, die den Kraftfluss behindern zu beseitigen, suchen viele im Außen danach. Dies hat vielfältige Erscheinungsformen. Die einen reisen auf andere Kontinente, um dort Kraftplätze aufzusuchen, wieder andere  überqueren, so wie ich auch, den Atlantik, unbewusst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Andere wandern von Partnerschaft zu Partnerschaft ohne sich bewusst zu sein, dass sie in jedem Partner die Verbindung zu ihrer Kraftquelle suchen und folglich immer wieder enttäuscht werden. Wieder andere betreiben intensiv Ahnenforschung und versuchen auf der intellektuellen Ebene die Annäherung.

 

Den Kraftfluss der Seele speisen

Unseren Körper nähren wir mittels Nahrung, Bewegung und Schlaf sowie dem Wechsel zwischen Aktion und Ruhe. Auf der geistig-seelischen Ebene braucht es andere Energieeinheiten, um wieder aufzutanken. Nehmen wir hierfür das Bild einer Batterie. Sie wird aufgeladen, indem sie an zwei Pole, einen Plus- und einen Minus-Pol, angeschlossen wird. Dazwischen existiert ein hohes Spannungsgefälle. Aus diesem Gefälle heraus erwächst die Kraft. Gemäß dem Gesetz der Entsprechung – wie im Kleinen, so auch im Großen – ist es auch bei unserer Seele so, nur dass hier der Pluspol männlich und der Minus-Pol weiblich ist. Schließlich hat auch unser Körper eine Polarität – rechte und linke Körperhälfte.

Bei der Batterie fließen im Ladevorgang elektrisch geladene Teilchen (Ionen) von der einen zur anderen Seite. Ebenso verhält es sich im menschlichen Körper und auch auf der Ebene der Seele. Als der Psychoanalytiker Sigmund Freud sich diesem seelischen Energiefluss näherte, nannte er ihn „Libido“. Nehmen wir also mal an die Libido ist dieser seelische Energiefluss, dann gibt es darin kleine Teilchen, wie die Ionen, die hier fließen. Nennen wir sie der Einfachheit halber „Seelionen – ein Arbeitstitel.

Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:

  • Gibt es bei den Seelen unterschiedliche Energiegefälle und -potenziale?
  • Kann die Energie der Seele sich erschöpfen, wie auch beim Körper?
  • Wenn ja, wie geschieht das ? Welche Ereignisse führen dazu?
  • Gibt es Lademöglichkeiten, die sie wieder auffüllen?

 

Die Kraft, die auf der Packung steht, leben

Ab der Geburt hat jeder Mensch ein gewisses Grundreservoir an Energie zur Verfügung. Dies ist das Energieniveau seiner Seele, welches nicht erhöht werden kann. Aber der Mensch kann sehr wohl unter seinem Energieniveau leben. Vergleichen wir dies wieder mit einer Batterie. Eine 3-Volt-Batterie wird keine 6 Volt liefern, vielmehr sind die 3 Volt die 100% der Energie. Jedoch ist es möglich mit einer 3 Volt-Batterie lediglich eine 1,5 Volt Spannung zu erzeugen. Ebenso verhält es sich beim Menschen. Die meisten von uns leben nicht die Kraft, die auf ihrer Packung steht. Ihr Ladezustand ist meist wesentlich niedriger. Kehren wir zu den “Seelionen“ zurück dann haben ein Großteil davon ihr Ziel verfehlt und die Seele konnte nicht richtig geladen werden. Damit läuft sie auf Reserve im Zustand der Erschöpfung.

Jetzt tauchen natürlich weitere Fragen auf:
• Wer oder was ist das Ladegerät für unsere Seele?
• Woher kommt der Fluss der „Seelionen“?

Nun, es sind Vater und Mutter – die Repräsentanten des Männlichen und Weiblichen – die als  Energiewesen mit dieser Ladung das Fundament für die Lebenskraft eines jeden Menschen schaffen und das auch über ihren Tod hinaus.

 

[bctt tweet=”Vater und Mutter speisen als Plus- und Minus-Pol den Kraftfluss der Seele” username=”Biankamaria”]

 

Eltern sind als Energiegeber in der Lage die Lebensbatterie ihrer Kinder mit genügend Lebenskraft zu versehen, jedoch liegt es auch am Energienehmer, ob er bereit ist die Verbindung zur Ladestation aufrecht zuhalten und ob er die Energie, die er bekommt auch willkommen heißt.

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich Interessantes in puncto  seelische Ladestation „Eltern“ erfahren. In den Vedischen Schriften steht, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Widrigkeiten in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert. Es herrschen Selbstzweifel und Missmut und es fehlt an Vitalkraft. Diese Störung in der Beziehung kann auf vielfältige Art und Weise entstanden sein. Fest steht jedoch, dass der Austausch gestört ist – das kann zum einen das Geben oder auch das Nehmen betreffen.

 

[bctt tweet=”Wenn die Vaterbeziehung gestört ist bleibt der Erfolg im Leben aus” username=”Biankamaria”]

 

Doch wir müssen noch weiter ausholen, denn auch Vater und Mutter waren einmal Energienehmer und auch die Großeltern und hier ergeben sich bereits Verwicklungen und Schwachstellen im Kraftfluss der Seele. Es kann also sein, dass eine heutige Störung ihre Ursache bereits durch die Generationen hindurch innerhalb der Sippe vorgezeichnet ist. Hier finden wir das Phänomen des „Generationen-Symptoms“.

 

Der Generationenstrom

 

Die seelischen Energien werden ununterbrochen durch die Generationen hindurch weitergegeben und damit auch die Verwicklungen und Verknotungen, die auftreten, wenn entweder das Geben oder auch das Nehmen nicht auf natürliche Weise geschieht und stattdessen Widerstände den natürlichen Energiefluss verzerren, hemmen und ihn sogar blockieren.

Diese Energieprobleme zeigen sich in Form eines lebensverneinenden Geistes, als dunkle Flecken in Energiefeld des Menschen. Und immer dort, wo sich ein Nein in der Seele befindet ist das ein Widerstand gegen etwas und jemanden, der den Energiefluss bremst und dabei einen Großteil der Lebenskraft aufzerrt. Diese negativen, geistigen Elementale innerhalb einer Sippe suchen sich bei nachfolgenden Generationen einen Träger, eine Trägerin, die von solch einem Ausgangsproblem nicht die leiseste Ahnung hat, geschweige denn, dass sie davon weiß. Denn die Ursache liegt einige Stockwerke tiefer. Zum Glück geht nie etwas verloren und im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier kann der Zugang zur Ursache gefunden und auch gelöst werden.

 

[bctt tweet=”Eine gestörte Mutterbeziehung bedingt oftmals Krankheit und Widrigkeiten im Leben” username=”Biankamaria”]

 

Anselm Grün, der deutsche Benediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: „Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“.

Doch das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein.

 

[bctt tweet=”Ohne Wurzeln keine Flügeln – chines. Sprichwort” username=”Biankamaria”]

 

Jetzt am Ende dieses Beitrag halten Sie kurz inne und fragen Sie sich

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie empfinde ich die Verbindung zu meinem Vater, meiner Mutter.
  • Wieviel meiner potenziell vorhandenen Lebenskraft lebe ich?
  • Welche Schwellen verhindern, dass ich mein volles Kraftpotenzial lebe?
  • Was kann ich tun, um diese Schwellen zu beseitigen?

Gehen Sie mit diesen Fragen ein paar Tage schwanger und vertrauen Sie darauf, dass diese Fragen Ihr Inneres anzustoßen vermögen, so dass in Ihnen die Antworten aufsteigen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag war für Sie interessant. Gerne lese ich dazu Ihre Gedanken und Fragen im Kommentarfeld. Ich freue mich auf den Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Ihre Bianka Maria Seidl

 

Lesen Sie im zweiten Teil

Die Sippe – unsere Vorfahren als weitere Quelle von Kraft und Weisheit

  • Das Generationensyndrom – Wie traumatische Erfahrungen über Generationen weiter gegeben werden
  • Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln
  • Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
  • Ahnenverehrung in anderen Kulturen
  • Wie eine Klärung und Wiederanbindung an die Ahnen gelingt

 

Seminarwoche 1    

Wurzeln stärken
– Beziehungen klären und heilen

 

Termin:  auf Anfrage

 

Sie sind  selbstständig oder in einer leitenden Position und haben die Absicht sich zu verändern. Doch immer wenn Sie in diese Richtung Schritte unternehmen,halten Sie unsichtbare, innere Bande zurück. Das Erbe Ihrer Herkunft empfinden Sie meist als Last. Das Korsett Ihrer vielen Verpflichtungen ist eng und Sie sehnen sich nach einem Leben, das Ihnen mehr entspricht – Ihnen mehr Leichtigkeit und Lebensfreude beschert. 

Immer öfter fragen Sie sich:

  • Wie kann ich mich aus diesem engen Korsett meiner vielen Verpflichtungen befreien?
  • Wie kann ich mich von den einschränkenden und begrenzenden Mustern und Programme meiner Erziehung lösen?
  • Wie kann ich endlich eigene Fußabdrücke hinterlassen und aus den Fußstapfen meiner Vorfahren treten?
  • Wie kann ich meine eigenen Ideen und Werte verwirklichen?
  • Wie kann ich mich von der Last der übernommenen traditionellen Werte befreien, die ich für mein Leben als hinderlich erkenne?
  • Wie kann ich wiederkehrende Muster innerhalb meiner Beziehungen zu Partnern und Geschäftspartnern auflösen?
  • Wie kann ich für meine Selbstverwirklichung mehr Zeit und Raum in meinem Alltag finden?

 

Ausführlichere Informationen finden Sie  hier

 

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