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Und warum das so wichtig ist

 

Wir leben in aufregenden Zeiten. Folge deinem Herzen so erschallt der Ruf vor allem in den sozialen Medien und so manch einer wundert sich über das, was der Zeitgeist da auf breiter Ebene an Land und damit ins Bewusstsein spült.
Woher kommt dieses Bedürfnis seinem Herzen zu folgen? Ist es eine Modeerscheinung? Oder liegt diesem Ansinnen ein tieferer Beweggrund, vielleicht sogar ein evolutionärer zugrunde?

Wenn wir genauer hinschauen, dann sind es vor allem wir Frauen, die sich in den sozialen Medien vermehrt zeigen. Wir Frauen kommunizieren gerne und verbinden uns dabei auch. Ja, wir leben in einem weiblichen Zeitalter. So gelangen neue Qualitäten und Werte ins Bewusstsein der breiteren Masse. Mittlerweile sind Yoga und Achtsamkeit im Mainstream angelangt, ebenso ein größeres Bewusstsein für gesunde Ernährung und ein gesundes Wohnumfeld. All das sind weibliche Qualitäten und Werte.

Es sind auch keine kurzweiligen Modeerscheinungen, vielmehr kommt all das aus einem evolutionären Impuls, der dazu angetan ist, einen Ausgleich zu schaffen. Die alten patriarchalen Strukturen sind überlebt, haben in ihrem Übermaß ein großes Ungleichgewicht erzeugt, das sich mittlerweile in allen Lebensbereichen als “ungesund” herausstellt.

Die Intelligenz des Lebens sorgt für einen Ausgleich

Da das Leben, Gott sei Dank, so grandios intelligent angelegt ist, sorgt es selbst immer wieder für einen Ausgleich zwischen den Polaritäten. Wird eine Kraft zu groß und es entsteht ein Ungleichgewicht, keimt dazu parallel die Gegenkraft. Ab einem gewissen Moment kippt das Ganze und die Gegenkraft wird größer, während die vorherige Kraft abnimmt.
Die alten Chinesen haben dafür ein wundervolles Symbol – das Yin-Yang-Zeichen.

Und so fließen jetzt vermehrt die weiblichen Kräfte in unser aller Leben, wenngleich wir Kraft unseres freien Willens uns dagegen verwehren können, diese zuzulassen.

Jetzt komme ich wieder zurück zum Aufruf Folge deinem Herzen. Wenn wir das Herz auf die herkömmliche Art und Weise betrachten, dann wurde uns durch die Wissenschaft vermittelt, dass es sich dabei um ein Organ im Körper handelt, das das Blut durch den Körper pumpt und daher eine sehr wichtige Aufgabe hat. Dennoch wurde das Herze lange Zeit verkannt, indem es aus der begrenzten, materialistischen Sicht zu einer mechanischen Pumpe degradiert wurde.

Das Herz – Wohnstätte des Geistes

Ganz anders die alten Chinesen. Der Herzmeridian wird in der traditionellen chinesischen Medizin der “Herrscher” genannt, was sowohl auf seine Macht über das Herz-Kreislaufsystem hinweist, als auch auf seinen rechtmäßigen Platz als Überwacher sämtlicher Emotionen. Im Nei Ching, eines der ältesten Standardwerke der chinesischen Medizin, wird das Herz als die “Wohnstätte des Geistes” gesehen.
Der individuelle Geist ist eine Manifestation unseres besonderen Ausdrucks der göttlichen Flamme. Inspiration und Intuition, beides Funktionen des Herzens, helfen uns, mit der transzendenten Führung in Einklang zu bleiben, die, über die Eingebungen des Egos hinaus, für uns da ist. Der Zugang zu dieser Führung ist enorm wichtig, vor allem in der jetzigen Zeit, wo die Welt im Außen immer komplexer und die Möglichkeiten immer mehr werden.

Einem Menschen, der aus seinem Herzen oder Geist heraus lebt, eröffnet sich die Freude, wirklich er selbst zu sein. Das ist es, wozu uns der Zeitgeist durch Schlagzeilen wie “Sei du selbst” aufruft. Es geht darum aus dem Herzen, dem individuellen Geist heraus zu leben und zugleich bedeutet es, dass wir uns aus der begrenzten materiellen Sicht lösen und uns dem allem innwohnenden Geist zuwenden.

Herzenergie fließt über den Herzmeridian

Interessant ist auch, dass der Herzmeridian vom Herzzentrum aus in drei verschiedene Richtungen strahlt, ähnlich einer Blüte, die sich in der Mitte des Brustkorbes öffnet. Dies wird uns auch oft in den Abbildungen von Jesus Christus gezeigt, angedeutet durch die dreifache Flamme, oder auch die drei Stahlen, die aus seinem Herzen kommen.

Eine Bahn des Herzmeridians entspringt im Herzzentrum, läuft quer über den Brustkorb über die Innenseite des Armes hinab in die Hand; eine andere steigt vom Herzen hoch zum Kehlkopf und zu den Augen; und die letzte läuft vom Brustkorb hinunter in den Rumpf. Diese Bahnen entsprechen den energetischen Mitteln, mit deren Hilfe wir die Wahrheit des eigenen Geistes und die Freude daran empfinden (Herzzentrum), aus der eigenen Mitte heraus wahrnehmen (durch Herz und Augen) und uns aus dem Geist heraus ausdrücken (durch Kehle, Arme und Hände).

Dem Herzen folgen = sich selbst folgen

Viele spirituelle Lehrerinnen und Lehrer haben betont, wie wichtig es ist, “mit dem Herzen zu sehen und zu fühlen”. Die Indianer beschreiben einen kraftvollen Krieger mit den Worten:”Er hat Herz.” Und in einigen Kulturen, einschließlich der der alten Ägypter wird das Herz als das Zentrum allen Seins gesehen.

Im Herzen tragen wir unseren eigenen individuellen Geist. Inspiration und Intuition, die mit dem Herzen und dem Element Feuer verbunden sind, helfen uns, uns an diesen Geist zu erinnern. Bei jedem von uns tritt dieser individuelle Geist auf eine völlig einzigartige Weise zutage: Um zur Individuation zu gelangen, müssen wir unserem eigenen Herzen, unserem eigenen inneren Feuer und unserem eigenen Geist folgen. Kurz gesagt: Wenn wir dem folgen, was unserem Herzen Freude bringt, folgen wir uns selbst.

Wenn sich dann noch Mut und Willenskraft dazu gesellen, dann entsteht oftmals auch der Wunsch und das Verlangen auf eignen Beinen zu stehen – selbständig zu sein. Und so wollen in der jetzigen Zeit Immer mehr Frauen selbstbestimmt ihre eigenen Werte und Ideen leben, sie erfolgreich verwirklichen und zudem davon auch noch gut und entspannt leben können.

 

In meinem nächsten Beitrag schreibe ich über das Element Feuer, seine Energie und vor allem seine Bedeutung für unsere Tat- und Schaffenskraft um dem inneren Ruf zu folgen und ihn auch verwirklichen zu können.

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– mit sich selbst und der Welt

Die Innere Autorität kann dann erfahren werden, wenn der Mensch ganz bei sich ist. Wenn sein Verstand als Diener ruht, bis sein Herr, der Geist, ihm Aufgaben zuteilt. Der Geist wiederum empfängt die Inspiration der Seele, die als höchste Zuflucht unseres Seins ihre Weisheit durch ihn zum Ausdruck bringt.

Wir sind mehr als unser Körper und unser Gehirn

Als Mensch verkörpern wir hier als Gast auf dieser Erde unsere Seele. Schenken wir uns selbst – unserem Dreiklang Körper, Geist und Seele unsere Beachtung entfalten wir uns folgerichtig hinein in unser umfassenderes ICH. Sehen wir uns selbst reduziert auf unseren Körper und unser Gehirn, begrenzen wir uns innerhalb der niederen Dimensionen des Lebens.

 

Sich Raum und Beachtung schenken

Sowohl der Geist als auch die Seele brauchen Raum, um durch unsere Persönlichkeit förderlich wirken zu können. So braucht der Geist Zeiträume, in denen er sich aus den zehntausend Dingen des Alltags herausziehen kann, um fliegen zu können und frei zu sein für die Inspiration der Seele. Und auch die Seele braucht einen entspannten Körper, in dem ihre Energien frei fließen können. Dafür muss sich der Mensch öffnen und seine Persönlichkeit der Vollkommenheit des Augenblicks hingeben. Es gilt in Dankbarkeit mit allen Sinnen das Geschenk Leben zu genießen.

Einverstanden sein – frei sein

Es braucht ein Einverstanden sein mit sich selbst als geistig-seelisches Wesen in einem Körper. Es braucht ein Einverstanden sein mit der Welt, wie sie sich in jedem Moment zeigt. Dann entfaltet sich aus diesem Einverstanden sein heraus die innere Autorität im Menschen, die ihn in jedem Augenblick weist und führt und der es dann auch zu folgen gilt.

Ein weiter innerer Raum entsteht – eine innere Freiheit, in der Projektionen ihre einstige Wirkung verlieren und statt Reaktion Aktion möglich wird.  Zentriert im Zentrum unseres Seins sehen und fühlen wir uns und das, was uns umgibt, im große Strom des Lebens verbunden, getragen, geatmet und belebt von einer Kraft, die in uns und durch uns wirkt und alles in ständiger Bewegung hält.

 

„Und doch hält ES die Welt in seiner Hand.
ES dreht sie hin – ES dreht sie her und freut sich an der Kreation.
Traumblasen steigen auf und wirbeln durcheinander,
Traumgewebe lösen sich – driften auseinander.
Der Mensch, Träumer und Geträumtes zugleich,
schließt sanft die Augen und er-innert sich seiner selbst.“
Bianka M. Seidl

Lesen Sie hierzu auch “Der tiefsten Sehnsucht folgen”

Je schneller der Strom des Lebens fließt, je höher das Tempo, umso mehr braucht es Zeiten der Entschleunigung. Kommen wir dem nicht nach, verlieren wir uns selbst aus den Augen. Wir leben auf der Überholspur des Lebens, sind im Autopilot unterwegs.

Die Sinne liegen brach, keine Zeit für sinnliche Wahrnehmung, die unsere Seele nähren. Der Verstand beherrscht das Szenario in jedem Moment. Er spinnt unaufhörlich ein feines mentales Gewebe um uns herum, so dass wir unsere Gefühle zumeist nicht mehr wahrnehmen.

So leben wir in diesen modernen Zeiten im Fluss der Informationen und drohen zu ersticken, weil uns der wahre Fluss des Lebens, die Lebendigkeit,  fehlt und wir unsere Seele abgehängt haben. Wir haben die heilige Trinität in uns vergessen – den Dreiklang von Körper, Geist und Seele. Aus unserem materialistischen Selbstverständnis heraus tun wir für den Körper äußerlich sehr viel. Wir lassen ihn mittlerweile formen unseren Vorstellungen von „ästhetisch schön“. Wir trainieren ihn und auch hinsichtlich seiner Ernährung leben wir bereits bewusster.

 

Gefangener Geist – vernachlässigte Seele

Unser Geist hingegen ist zumeist gefangen in den zehntausend Dingen des Alltags. Der Verstand hat sich seiner ermächtigt und so ist der Geist, statt frei zu sein und schöpferisch wirken zu können, ein Gefangener, ein armer Knecht, der nur noch dem kleinen Ich und seinem Überleben und seiner Sicherheit dient.

Und die Seele? Die haben viele von uns vergessen, weil wir nicht zum Leben erzogen wurden. Vielmehr galt es zu leisten, erfolgreich im Wettstreit mit anderen die Karriereleiter zu erklimmen, und seinen Wert über die Schaffung materiellen Reichtums zu belegen. All das soll zu Wohlstand, Freiheit und Glück verhelfen.

Doch ist das wirklich so? Warum nimmt dann in unserem Land, das immer noch eines der reichsten Länder der Erde ist, die psychosomatischen Krankheiten im zweistelligen Bereich zu? Warum erkranken bereits auch junge Menschen in ihren Dreißigern? Und selbst unter Kindern greifen die psychosomatischen Krankheiten um sich.

Wer in der Leistungsspirale gefangen ist lebt einseitig. In der beschleunigten Zeit des Informationszeitalters leeren sich die Lebenskraft-Akkus. Die Defizite werden offensichtlich. Das Feuer der Seele erzeugt nur noch Rauch und Qualm unter der drückenden Last der selbstzerstörerischen Programme. Statt Lebendigkeit, Lebensfreude und Vitalität starren viele jetzt in lähmender Leere auf die Sinnlosigkeit ihres eigenen Lebens.

 

Die Enttäuschung folgt der Täuschung

Sie haben ihre Seele an den ernannten Gott des materiellen und finanziellen Erfolgs verkauft. Dabei haben sie sich selbst,  ihre innere Autorität, ihre höchste Zuflucht, ihre wahre Natur, völlig aus den Augen verloren. Der Dreiklang Körper-Geist-Seele ist gestört. Könnten sie ihn hören, würden ihre Ohren schmerzen, ob der Schieflage der Töne, dem disharmonischen Klang ihrer Stimmung.

Die Vernachlässigung der Seele und damit einhergehend der Verbundenheit mit dem, was größer ist als wir selbst, hat viele aus der Balance geworfen. Jetzt taumeln sie an der Peripherie der äußeren Welt wie Treibholz. Das Selbstbild ihrer fragmentierten Persönlichkeit bröckelt, ebenso das Schein-Fundament und die Schein-Sicherheit, auf denen ihr bisheriges Leben aufgebaut war. Die Kontrolle erweist sich als Hirngespinst und auch die Liebe ist nun demaskiert, steht da mit vielen Seilen und Schnüren, an die einst Bedingungen geknüpft und Menschen gebunden waren.

Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit, vor dem Nichts, vor der gähnenden Leere, beherrscht die Situation und der Niedergang zwingt in die Ohnmacht und Hilflosigkeit. Der Turm von Babel stürzt ein und der maskierte Mensch erfährt nach seiner Überhöhung die Erniedrigung.

 

Hinwendung zur Seele als Leitstern

Erst jetzt, nach diesem zu Grunde gehen, nach dem ganz unten ankommen, kann er sich nackt und ungeschützt dem winzig kleinen Licht in ihm – seinem Seelenlicht, zu nähern und hat dabei in die Demut gefunden. Er lässt sich nun vom immer währenden Strom des Lebens ergreifen, tragen und wieder hinaufheben. Diesmal im Bewusstsein seiner heiligen Trinität, die er ist und durch die er sich weiter hinein in seine wahre Natur und Bestimmung entwickelt, wenn er denn die Balance wahrt. Dann kann seine Seele zum Leitstern und er selbst zum stimmungsvollen Leuchtturm werden.

Um  unseren Dreiklang in den schönsten Tönen erklingen zu lassen, tun wir gut daran in diesen schnelllebigen Zeiten uns Zeiten der Entschleunigung zu gönnen, unseren Geist aus der Knechtschaft des Verstandes zu befreien und uns unserer Seele vermehrt anzuvertrauen, als unser Leitstern und unsere höchste Zuflucht – für ein schöpferisches, freies und erfülltes Menschenleben.

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