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Über deine Wurzeln zur Krone©

in deine ganze Kraft und wahre Größe

Meine Botschaft: 

Kläre deine Wurzeln, werde frei für die Entfaltung deiner Potenziale und gelange in deine ganze Kraft und wahre Größe. … für ein authentisches, freies und schöpferisches Leben

 

Meine Geschichte

 

Im Alter von eineinhalb Jahren verlor ich meinen Vater. Er hatte den Freitod gewählt. Für meine Mutter war das so überwältigend, dass sie nach Norddeutschland floh und mich für einige Jahre bei einer Cousine unterbrachte. Ich wuchs ohne männliche Bezugsperson auf. Drei Jahrzehnte lief ich mit einer offenen Nabelschnur herum und versuchte Anschluss zu finden. In dieser Zeit wurde ich von verschiedensten Krankheiten heimgesucht. Ich war anfällig für Süchte jeglicher Art und der leiseste Windhauch drohte mich umzuwerfen. Als ich mich auf den Weg zu mir selbst machte, führte dieser mich zurück zu meinen Wurzeln, zu meiner Herkunft. Hier galt es aufzuräumen, alte Wut und Trauer aufzudecken, den alten Schmerz loszulassen, mir selbst und anderen zu vergeben, die Vergangenheit zu befrieden.

Ich hatte mich schon immer zu Schamanen hingezogen gefühlt. In mehreren Etappen klärte ich mit ihrer Hilfe meine Wurzeln und damit meine Herkunft. Wir lösten die Verstrickungen mit den Ahnen und ich konnte ihre Gaben empfangen. Auf diesem Weg entdeckte ich meine eigenen schamanischen Wurzeln und damit verbunden auch einen Teil meiner Bestimmung.

Mein Weg zur Berufung

 

Mein Intiationsweg begann, als ich 18 Jahre alt war, mit einer als unheilbar diagnostizierten Krankheit. Das Unverdaute aus meiner frühen Kindheit hatte meine Verdauung völlig lahm gelegt. Trotz vieler Therapien und Kuren war ich am Ende austherapiert und sollte einen künstlichen Ausgang erhalten. Doch das kam für mich als junge Frau nicht in Frage. Ich machte mich auf den Weg und suchte nach Alternativen. Fündig wurde ich in der Chinesischen Medizin, genauer gesagt bei der Ohrakupunktur. Nach vier Jahren war ich geheilt, ohne Operation. Diese Heilserfahrung öffnet mir den Zugang zur feinstofflichen Welt, zur Welt der Energien, zur Welt des Unsichtbaren. Heute bin ich eine erfahrene Chitektin und spirituelle Mentorin, die einen großen Erfahrungsschatz hat und seit zwanzig Jahren ihrem inneren Ruf immer wieder auf´s Neue folgt.        Was dieser Weg von mir gefordert hat, das liest du nachfolgend.

 

Als junge Erwachsene war ich eine Getriebene, die vor ihrer inneren Leere und ihren Ängsten auf der Flucht war. Wie es dazu kam erzähle ich in einem Interview, das auf Horizonte TV ausgestrahlt wurde. Falls es dich interessiert hier der Link zum Video.

Außerdem habe ich meine Selbstwerdung in 5 Etappen in einem Artikel beschrieben, der im Magazin Pure & Positiv zu Beginn dieses Jahres erschienen ist. Diesen Artikel findet du hier. Darin beschreibe ich auch, wie es dazu kam, dass ich den Atlantik in einem Segelschiff überquerte und das ohne Segelkenntnisse. All das musste geschehen, damit ich bereit war meinen Platz in der Welt einzunehmen.

Als diese Entscheidung in mir herangereift war, war meine Ausgangslage gerade sehr schwierig. Ich hatte mich unfreiwillig von einer Beziehung getrennt, war im 7. Monat schwanger und wusste, dass ich das Kind alleine aufziehen würde. Da ich weder über finanzielle Mittel, noch über einen familiären Background verfügte, musste Vater Staat einspringen. So lebte ich die erste Zeit mit meinem kleinen Sohn in einer Sozial-Wohnung und bezog monatlich finanzielle Unterstützung, die gerade für das aller-, allernötigste reichte.

Nachts, wenn mein Kleiner schlief, malte ich meine Träume auf Seide. Ich wusste, dass diese Situation für mich nicht lange dauern durfte. So kam ich auf die Idee meine Seidenkreationen auf Kunsthandwerker-Märkten zu verkaufen und alsbald setzte ich diese Idee auch um. Die Sachen verkauften sich gut und so beschloss ich mich  als Kunsthandwerkerin selbständig zu machen. Das war ein sehr mutiger Schritt und für meinen Mut belohnte mich das Leben. Kurze Zeit darauf verstarb meine Großmutter. Sie hinterließ mir ein kleines Erbe und so kam ich aus der Sozialhilfe heraus und konnte mir ein kleines Business aufbauen. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ich musste mutig sein – mir selbst und meinem Herzen folgen
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Ich muss zuerst geben, um das, was ich will, zu bekommen. 

 

Modedesign Mirod-Artwear entsteht

Meine Träume wuchsen mit meiner Entfaltung und so auch mein Business. Mittlerweile hatte ich längst das Tücherformat hinter mir gelassen. Ich bildete mich fort, machte Näh-und Schnittkurse, lernte Modezeichnen und entwarf und nähte individuelle Kleidungstücke für Frauen: Blusen, Kleider und Mäntel und sogar ein Hochzeitskleid. Um meine Träume vorzuführen, schrieb ich zusammen mit einer Freundin ein Märchen und ließ es von Schauspielern des Stadttheaters Regensburg in einer Kapelle aufführen. Später entwarf ich eine eigene Kollektion und präsentierte sie 1994 auf der internationalen Sportmesse in München. Die Schnelllebigkeit, die in der Modebranche auf dieser Ebene herrschte, stand entgegen meiner seelischen Entwicklung war so entschied ich mich für einen anderen Weg. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Groß Träumen ist wichtig. Es schenkt der Seele Flügel, wenn es stimmig mit ihrem Entwicklungsziel ist.
Was habe ich dabei gelernt: Nicht jeder große Traum führt in die Erfüllung. Ein Fehler ist eine Erfahrung und diese bereichert mich und vergrößert meinen Erfahrungsschatz.

 

Erste Erfahrungen als Dozentin

Ich hatte zwischendurch immer wieder Anfragen erhalten, ob ich denn mein Wissen und meine Fähigkeit mit Farben und Formen umzugehen nicht weitervermitteln wollte. Daher begann ich auf diese Anfragen einzugehen und unterrichtete über mehrere Jahre hinweg als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen. 

 

Kurz zusammengefasst: 
Meine Herausforderung in dieser Zeit:
 Mein Selbstwertgefühl war immer noch schwach und mich dozierend vor Menschen zu stellen war eine riesige Herausforderung.
Was habe ich dabei gelernt: Ich wachse mit den Aufgaben, wenn ich mich der Herausforderung stelle. 

 

Im nächsten Schritt – ein eigenes Studio

Dann wollte mein zweiter Sohn auf die Erde. Jetzt war es an der Zeit einen größeren Schritt zu tun. Ich gründete ein kleines Studio für Farb- und Stil-Beratung in Regensburg in der Fußgängerzone. Das hatte ich die ganze Zeit über mit den Frauen ja bereits gemacht und daher fiel es mir sehr leicht. Ich richtete das Studio ein und konnte auch die Aufmerksamkeit des regionalen Fernsehens gewinnen, die in einer Reportage über mich und meine Arbeit berichteten. Ich machte die eine oder andere Ausbildung und organisierte mich so gut, dass ich es prima mit meinem Muttersein vereinbaren konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ein nächster, größerer Schritt, der mit einer größeren finanziellen Investition und damit auch Risiko verbunden war.
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Wenn ich mich zeige, werde ich gesehen und wahrgenommen, das vergrößert meinen Wirkkreis.

Erneut Trennung und Verlust – ein starker Antrieb

Doch dann schlug erneut das Verlust-Muster zu, dass sich beim Verlust meines Vaters im Babyalter gebildet hatte. Der Vater meines zweiten Sohnes trennte sich von mir und ich war mit den beiden Kindern und meinem Business völlig auf mich gestellt. 

Wie schon des öfteren in meinem Leben stand ich wieder mit dem Rücken an der Wand. Ich wusste, dass ich etwas ändern musste, um mehr Geld zu verdienen, so dass ich mit den beiden Kindern gut leben konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Mich dem alten Schmerz erneut stellen.
Was habe ich dabei gelernt: Never give up!

 

Eine weitere Ausbildung

Ich entschied mich erneut zu einem größeren Schritt, der abermals viel Mut erforderte. Nach meiner Atlantiküberquerung war ich für ein Jahr in Amerika unterwegs gewesen. Dort war ich mit Feng Shui in Berührung gekommen und hatte ein Buch von Sarah Rossbach mitgebracht. Diese ganze Lehre sprach mich sehr an. Ich entschied mich für eine Weile den Gürtel enger zu schnallen und Ausbildungen in diesem Bereich zu machen. 

Über 5 Jahre hinweg saugte ich all das Wissen über diese Lehre wie ein trockener Schwamm in mich auf und hatte dabei das Gefühl, dass ich mich lediglich wieder erinnerte. Ich tat mich sehr leicht bei den Ausbildungen und so begann ich parallel dazu bereits zu unterrichten. Auf diese Weise festigte und vertiefte sich mein Wissen und es ging mir in Fleisch und Blut über. Bei einer Veranstaltung wurde eine Frau auf mich aufmerksam. Sie leitete die Niederlassung einer TÜV-Akademie und sie fragte an, ob ich dort dozieren und mein Wissen an Architekten und Bauingenieure weitergeben würde. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine richtige Entscheidung zu treffen. Ich musste mutig sein und meiner Intuition und meinem Herzen erneut folgen.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig Chancen zu erkennen und zu ergreifen und …  Mut wird belohnt – immer wieder aufs Neue.

 

Eine große Chance – Wieder galt es die nächste Angst-Hürde zu überwinden

Das war eine Herausforderung für mich, zumal ich mich Akademikern gegenüber damals immer noch unterlegen fühlte, hatte ich doch die Schule kurz vor meinem Abitur beendet. Dennoch packte ich den Stier bei den Hörnern und ergriff diese Chance. Fortan dozierte ich an der TÜV-Akademie und später auch an der HWK und der IHK bis kurz vor der Jahrtausendwende. 

Mittlerweile war ich eine gefragte Dozentin und die Teilnehmer engagierten mich auch als Beraterin. Aufgrund meines starken Engagements, sowohl als alleinerziehende Mutter, als auch als erfolgreiche Selbständige, war mir der Trubel in der Stadt zu groß. Ich wollte für meine beiden Buben ein anderes Umfeld, wollte dass sie ihren Bewegungstrieb draußen in der freien Natur ausleben konnten und entschied mich daher für einen Umzug auf´s Land. 

Über die Jahre dort mit meiner kleinen Familie, mit meinen Ängsten und Sorgen, habe ich ein Buch geschrieben. Mein Erstlingswerk: Die Zeit ist reif…!, habe ich 2004 im Eigenverlag herausgebracht. Damals war von Selfpuplishing noch keine Rede. Hier kannst du dich darüber informieren, wenn es dich interessiert.

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine Entscheidung treffen zugunsten meiner Kinder und mehr Lebensqualität.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig dem Herzen zu folgen und das Beste aus dem zu machen, was gerade möglich ist. Die Rhythmen des Lebens beachten und sich davon tragen lassen. 

 

 

Jahre des inneren Aufräumens 

Wenn es dich interessiert kannst du im Artikel über meine Selbstwerdung oder auch auf dem Video von Neue Horizonte TV einiges über diese Zeit in Erfahrung bringen.

Während dieser Zeit, abseits vom Getriebe der Stadt, habe ich vermehrt zu mir selbst gefunden, auch mit Hilfe eines Coach, den ich mir geleistet habe, obwohl die finanziellen Mittel dafür „eigentlich” nicht vorhanden waren. Ich habe innerhalb einiger Jahre eine Metamorphose vollzogen und dabei meinen inneren Himmel geklärt, mich vom Ballast der schwierigen Kindheitserfahrungen befreit und so meine bis dahin noch brachliegenden Potenziale ans Licht gebracht. 

Auch mein Business kam damit auf ein neues Level. Mittlerweile hatte ich das Dozieren beendet und stattdessen wagte ich mich in die freie Wirtschaft. Ich bot meine Dienste Unternehmern an. Ich erstellte vital-energetische Raumkonzepte und schuf Wohn- und Arbeitsumgebungen, in denen sich die Menschen wohl fühlten, produktiver waren und die zugleich auch ein hohes Maß an Erfolg bewirkten. 

Und ich begann aus all meinen eigens gemachten Erfahrungen und meinem Wissen zum Thema Bewusstsein Workshops zu konzipieren. Ich veranstaltete sie im Haus, das genügend Platz dafür bot. So machte ich erste Erfahrungen in der Bewusstseinsarbeit und im Coaching, das von da an kontinuierlich weiter wachsen sollte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Zu entschleunigen, die innere Unruhe wahrnehmen, zu erkennen, dass ein einfach sein gar nicht mehr möglich war.
Was habe ich dabei gelernt: Das wahre Leben beginnt im Inneren, damit sich im äußeren Leben etwas grundlegend verändert, muss es sich erst in mir verändern.

 

Loslassen und frei werden

Dann kam die Zeit, wo mein erstgeborener Sohn das Haus verließ und zum Vater zog. Fünf Jahre später folgte dann auch der Jüngere. Ich ließ beide mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Mir war bewusst, dass ich jetzt wieder Zeit und auch Freiräume für meine Selbstverwirklichung und für meine Berufung haben würde. 

Ich verabschiedete mich vom Familienhaus und fand meinen neuen Wohnort in einem Privathaus in einer Klosteranlage, oben auf einem Berg an einem Kraftplatz.  Ich trat verschiedenen Netzwerken bei, knüpfte Kontakte und weitete meinen Bekanntheitsgrad aus. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Loslassen und die beiden Seelen-Menschen, meine Söhne, die mir am nächsten sind, freigeben.
Was habe ich dabei gelernt: Erst wenn ich loslasse, meine Hand öffne, kann ich Neues schöpfen, kann Neues in mein Leben kommen

 

Ernten – Der Lohn für die großen Anstrengungen 

Mittlerweile hatte ich eine treffende Bezeichnung für mich gefunden. Ich nannte mich fortan Chitektin, die Architektin ohne Ar. Die Projekte, zu denen ich als Expertin hinzugezogen wurde, wurden größer und damit auch die Verantwortung. Neben Praxen und Gesundheitszentren, war ich auch beim Bau eines Motels und zuletzt beim Um- und Neubau des Landratsamtes Regensburg tätig. Eine wundervolle Krönung meiner Arbeit in diesem Bereich, wie ich finde, nach all dem Mühen und der Anstrengung über all die Jahre hinweg als Pionierin in diesem Bereich. 

Parallel dazu baute ich den Bereich Bewusstsein aus, den ich mittlerweile vom Bereich der Chitektur (energetische Architektur) getrennt hatte. Architekten sind überwiegend naturwissenschaftlich orientiert und somit den spirituellen Dingen nicht so aufgeschlossen. Da wollte ich mir ihren Argwohn nicht unbedingt erschwerend zuziehen und daher die Trennung in zwei Bereiche und damit auch 2 Internetseiten. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Meinen Erfolg als Ernte zu sehen und zu genießen.
Was habe ich dabei gelernt: Dass das Leben auch gefeiert werden will und dass es darum geht dankbar auf all das zu schauen, was bereits in meinem Leben ist und wer ich bereits geworden bin.

 

It´s only the beginning
Alte Träume wieder entdecken und neu träumen 

Nach meiner intensiven Familienzeit als Alleinerziehende und zugleich Selbständige, zog ich mich von der äußeren Welt etwas mehr zurück. Das Leben wies mir einen neuen Lebenraum innerhalb eines Klosters zu. Ich hatte über Anzeige nach einem neuen Lebensraum gesucht und ich bekam diesen Rückzugsort auf einem Berg am Rande des Bayerischen Waldes. Hier in diesem spirituellen Kraftzentrum, so verspüre ich es, ging meine spirituelle Entwicklung erst richtig los. Erneut kam ich in Kontakt mit einem Schamanen und dieser half mir den Generationenstrom mit den weiter zurück liegenden Generationen zu klären. Ich habe darüber erst kürzlich in einem Artikel detaillierter geschrieben. Wenn es dich interessiert, kannst du ihn hier lesen.

Durch die Heilung meiner Ahnenreihe mithilfe der Schamanen bin ich zu meinen spirituellen, schamanischen Wurzeln gelangt. Seit nunmehr sieben Jahren mache ich diese Arbeit und habe sie im Laufe der Zeit auch soweit weiterentwickelt, dass ich jetzt bereit bin sie einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei geht es mir vor allem darum Menschen dafür zu sensibilisieren, dass sie nicht alleine sind. Denn das Sich-getrennt-fühlen vom Rest der Schöpfung, von der Welt, von den Menschen, die wir lieben, führt uns in Isolation, Depression und Resignation und das ist in meinen Augen das wirkliche Problem auf dieser Welt.

Das Klären der eigenen Wurzeln und die Arbeit mit den Ahnen macht meine Arbeit erst richtig rund. Denn ich konnte von nun an Menschen dabei helfen den Ballast der Vergangenheit hinter sich zu lassen und stattdessen frei zu werden für die Entfaltung ihrer Potenziale, für  ihren ureigensten Weg und so in ihre ganze Kraft und Größe zu gelangen.

Ich bin zutiefst erfüllt von der Arbeit, die ich mit Menschen machen darf und das bereichert mich auf allen Ebenen.

 

Danke für Deine Aufmerksamkeit und dein Interesse, wenn du bisher meine Geschichte  und die Entwicklung hin zu meiner Berufung gelesen hast. Ich bin mir sicher, dass du dir daraus etwas mitnimmst, sei es Inspiration, sei es Bestärkung und Ermutigung.

Go for it! Mach dich auf den Weg und folge deinem Herzen und damit dem Ruf deiner Seele.

Ich kann dich darin nur bestärken. Es lohnt sich und das ist es letztendlich, was du mitnimmst, wenn du eines Tages von dieser Erde gehst – eine Seele, die sich weiterentwickelt hat.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

P.S. Vielleicht interessant

Du willst deine Wurzeln klären und deine Vergangenheit befrieden?, dann findest du hier alle Informationen und meine Angebote dazu.

Bist du daran interessiert deine Berufung zu entdecken, sie erfolgreich zu leben und ggf. daraus ein blühendes Herzens-Business zu kreieren?, dann schau dich hier auf meiner Website um und vereinbare einen Termin zu einer kostenfreien Klarheit-Session
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Inspiration und Tipps zu den Themen Über deine Wurzeln zur Krone, Berufung erfolgreich leben,  gibt es alle 14 Tage in meinem Inspiraitons-Lettter.
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Im Dienste der Liebe säe ich den Samen der Freiheit

Freiheit ist die Voraussetzung für die bedingungslose Liebe und dafür sind wir letztendlich hier. Es geht darum, dass wir uns ent-wickeln – d.h. all das ablegen, was wir nicht sind und den Kern in uns freizulegen und im Einklang mit unserer Seele unser Selbst verwirklichen.

Meine Berufung zu leben bedeutet für mich andere Menschen mit meinen einzigartigen Fähigkeiten und Be-Gabungen zu unterstützen ein freieres, authentisches und erfülltes Leben zu führen. Dabei säe ich den Samen der Freiheit.

Wie ich meine Berufung entdeckt habe

Ich bin eine Wanderin zwischen den Welten  – mit dem Kopf im Himmel und mit beiden Füßen fest auf dieser wundervollen Erde. Ich bin auf meinem Weg in mancher Sackgasse gelandet, vor manchen Abgründen gestanden und mehrmals gestrauchelt. Doch immer wieder bin ich aufgestanden, habe die Erfahrungen eingesammelt und bin damit unbeirrt weitergezogen.

Ich habe gelernt, dass alle Widrigkeiten und schmerzvollen Erlebnisse der Humus waren für mein jetziges Glück. Durch sie bin ich zu dem gereiften Menschen, der wundervollen Frau und Seele geworden, die ich heute bin.

Zurück zu meinen Wurzeln

Der goldene Faden, der sich durch mein Leben zieht, hat mich zurück geführt zu den schmerzvollen Erfahrungen in meiner frühen Kindheit und später noch weiter zurück zu meinen Wurzeln, zu meinen Ahnen. Hier und nur hier konnten die traumatischen Erfahrungen, die entstandenen Verstrickungen, sowie die Versprechen und auch der damit verbundene Ballast gelöst und losgelassen werden.

Im Laufe der Zeit habe mich von meinen konditionierten Masken und auch Rollen verabschiedet, übernommene Werte und Ziele, sowie Einstellungen und Glaubenssätze hinterfragt und damit all das aus dem Weg geräumt, das mein wahres Wesen und auch meine Potenziale überdeckt hatte. So wurde ich frei meinen ureigensten Weg selbstbestimmt in Freiheit und Freude zu gehen.

Meine, auf diesem Weg entdeckten und entfalteten Potenziale sind vielfältig. Mit großer Begeisterung und Leidenschaft stelle ich sie in den Dienst für die Menschen. Ich teile sie, wie es die Natur vormacht, in Hülle und  Fülle.

Der Initiationsweg zu meiner Berufung begann bereits in sehr frühen Kinderalter und setzte sich dann in mehreren Etappen über mehrere Jahrzehnte hinweg fort. Wenn du interessiert bis, kannst du hier die einzelnen Stationen meiner Geschichte nachlesen.

5 Tools, ohne die ich heute nicht mehr arbeiten will 

Meine Arbeit bedeutet, mich tief in Menschen und ihre Seele einzufühlen und daher will ich ohne Empathie nicht arbeiten. Mir ist es außerdem sehr wichtig Menschen das Unsichtbare begreifbar zu machen, sodass sie die Dinge verstehen, die im Unsichtbaren vor sich gehen. Das schafft ein größeres Vertrauen und die Menschen öffnen sich leichter. Eine weitere Sache, ohne die ich nicht arbeiten will sind die Aufnahmen meiner Sessions. Ich erlebe es als sehr sehr nützlich für meine Klientinnen, wenn sie sich im Nachhinein eine Sitzung nochmals anhören und ansehen, und so das Erkannte und Gelernte vertiefen können. Bei der Aufstellung der 7 Generationen arbeite ich mit meiner Trommel, bespannt mit einer weißen Ziegenhaut, die einen wundervollen, tiefen, warmen Ton erzeugt und die Menschen auf ihren Reisen ins Unterbewusstsein begleitet – ein wahrlich unverzichtbares Instrument. Und last, but not least gibt es da noch die bewusste Anbindung an das höhere Bewusstsein vor jedem Beginn einer Sitzung. 

Ich säe den Samen der Freiheit und ich habe gelernt, dass wir im innersten Wesen immer frei sind. Freiheit beginnt für mich daher im Innersten. Frei zu sein, vom Ballast aus der Vergangeneheit, im Frieden zu sein mit seiner Herkunft und auch frei zu sein von dem übermäßigen äußeren Wünschen der Persönlichkeit. Doch Freiheit bedeutet auch zeitlich und örtlich  frei zu sein. Arbeiten zu können wann und wo ich will und dabei auch finanzielle Freiheit im Fokus zu haben.

Meine 3 Gewohnheiten, die mich wachsen lassen

Mir ist bewusst, dass meine Arbeit nur so gut ist, wie es mir gut geht achte ich sehr auf meine Energie. Um meinen Geist zu klären meditiere ich seit über zwanzig Jahren täglich. Das gehört für mich dazu, wie das tägliche Zähneputzen. Ich sorge gut für meinen Körper, mittels ausreichend Bewegung, gesunde, frische Ernährung und meine Seele nähre ich, indem ich mit allen Sinnen wach in Die Natur gehe, meine Seele über das Malen und Schreiben Ausdrucksmöglichkeiten schenke.

Was mir auf meinem Berufungsweg am meisten zu schaffen gemacht hat

Mein bisheriger Berufungsweg besteht aus mehreren Initiationen, wie ich es in meiner Geschichte ausführlich beschrieben habe. Das was mir am meisten früher zu schaffen gemacht hat, waren die zahlreichen Ängste, die ich von meinen weiblichen Ahninnen unbewusst übernommen hatte. Lange Zeit dachte ich, dass die Ängste von mir kamen und so versuchte ich alles Mögliche um davon loszukommen. Doch das war ohne Erfolg, denn die wahre Ursache lag ja woanders. Erst als ich immer tiefer zu meinen Wurzeln fand, kam ans Licht, dass diese Ängste in meiner Sippe von den weiblichen Vorfahrinnen weitergegeben wurden.

Das Wichtigste, das ich auf meinem Weg gelernt habe

Auf meinem Weg der vergangenen vierzig Jahre habe ich gelernt Mut zu generieren und die Erfahrung gemacht, dass Mut immer belohnt wird. So gehe ich heute dorthin, wo andere nicht hingehen und mache Erfahrungen, die andere nie machen. Auf diese Weise dehnen sich meine Lebenskreise stetig weiter aus und Mut ist das wichtigste, wenn wir uns wirklich weiterentwickeln wollen. Ich habe außerdem erfahren, dass alle Schwierigkeiten, Schmerzen und leidvolle Situationen, die wir bislang durchlebt haben, immer den Humus bilden für ein späteres Glück, für mehr Freiheit, mehr Frieden und für die bedingungslose Liebe.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bereits mehrmals innerlich gerufen wurde, so wie auch jetzt gerade wieder. Das hat mit dem enormen Evolutionsdruck meiner Seele zu tun. Erneut ertönt es derzeit von tief innen: Aufbruch – It´s only the beginning. Und so gilt es wieder aufzubrechen, neuen Küsten meiner Selbst entgegen und immer ist es erst der Anfang :-).

Welchen Einfluss das Internet und die neuen Medien auf mein Business haben

 In den vergangenen fünf Jahren habe ich mich intensiv mit den neuen Medien auseinander gesetzt. Angetrieben von dem Wunsch auch ortsunabhängig zu arbeiten habe ich mein Wissen in Online-Kurse aufbereitet und biete meine Aufstellungsarbeit mittelrweile auch via Zoom durch. All das klappt prima mit Menschen, die demgegenüber offen sind. Diejenigen, die hier weniger flexibel und vertrauensvoll sind, unterstütze und begleite ich gerne im Präsenz-Coaching hier in meiner Praxis in Windberg.

Mein Bekanntheitsgrad hat sich durch die SocialMedias in den vergangenen drei Jahren stark vergrößert. Dafür ist es hervorragend. Ich bevorzuge jedoch die Einzelarbeit und/oder auch die Arbeit in kleinen Online-Gruppen. Da merke ich, dass ich die Menschen am besten in ihrer Tiefe erreiche und somit am dienlichsten bin. 

Wie ich mich selbst motiviere und Mut generiere für meine Ideen und Projekte

Um wieder Mut und Inspriration zu schöpfen für meine Ideen und Visionen, brauche ich ausreichend Zeiten des Rückzugs. In meiner Innenwelt und auch in der Natur, vor allem am Meer und in den Bergen,  finde ich alles, was ich brauche um weitere Schritte zu tun. 

2020 werde ich einen klaren, starken Fokus auf mein neues Mentoring-Programm „Über deine Wurzeln zur Krone©“ richten und dazu auch Vorträge halten, die Presse dafür gewinnen und eventuell sogar ein Buch schreiben. Weg- bzw. loslassen werde ich dafür ein Zuviel an Social-Media, ein zu viel an kleinen Nebensächlichkeiten.  Weniger ist mehr.

Und auf die Frage: “Was wäre, wenn du von Heute auf Morgen irgendwann mal alles verlieren würdest?”, antworte ich in aller Ruhe, dass ich es wüsste, wenn der Moment da ist. Denn mir ist es wichtig im Hier und Jetzt zu leben und darauf zu vertrauen, dass ich in jedem Moment geführt bin von der Kraft, die mich atmet und mein Herz schlagen lässt. 

Kleiner Ausblick auf meine Aktivitäten im Herbst 2019

Hier noch einen kleinen Ausblick auf mein Mentoring-Pilot-Programm “Deine Berufung in einem Herzensbusiness erfolgreich leben”das am 23.10.2019 startet. Falls es dich interessiert hier der Link zur Website.

Und außerdem noch ein Workshop-Termin für die Aufstellung der 7 Generationen
– Der Ahnenfrieden am 16./17. 11.2019. 
Hier der Link zu den Infos.

Meine 3 Tipps, für eine erfolgreiche Berufung mit einem blühenden Herzensbusiness

Und hier nun meine 3 Tipps, sodass du mit deiner Berufung auch erfolgreich bist und dein Business zum Blühen bringst. 

  1. Beziehe deine Seele immer in all deine Aktivitäten, Projekte und Produkte mit ein.
  2. Sei dir deines Selbstwertes und des Wertes deines Angebots bewusst und lass dich entsprechend entlohnen.  
  3. Träume groß und handle so, als könntest du nicht scheitern und stärke täglich dein Reichtums- und Füllebewusstsein in Dankbarkeit.

Das war´s. Diesen Beitrag schreibe ich im Kontext der Berufungsparade #bestofberufung2019 die Markus Geißler initiiert hat. In diesem Sinne bedanke ich mich auch ganz herzlich bei Markus für die Einladung dazu. Ich freue mich, wenn ich mit meinem Beitrag Mut mache und Inspiration schenke, so dass sich auch viele andere Menschen auf ihren Weg zu ihrer Berufung machen.

Es lohnt sich – It´s only the beginning.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

Innere Energieräuber

Bereits in den vergangenen zwei Beiträgen habe ich in dieser dreiteiligen Artikelserie über Energieräuber geschrieben. Im ersten Beitrag über die Energieräuber im räumlichen Umfeld und im 2. Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld. Teil 1 kannst du hier und Teil 2 hier nachlesen. 

Im Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld habe ich ganz vergessen von meiner eigenen Geschichte zu schreiben. Das möchte ich hier kurz nachholen. Nachdem ich mir als alleinerziehende Selbstständige mit zwei Kindern ein Chart über die drei größten Energieräuber erstellt und auf der räumlichen Ebene begonnen hatte, diese abzustellen, haben sich meine Energieräuber im menschlichen Umfeld fast von alleine aus dem Weg geräumt. Wie kam das? Nun, nach meinem Umzug von der Stadt auf´s Land war so manchen „Freunden“ der Weg zu mir zu weit. Fünfzig Kilometer außerhalb der Stadt, das liegt jetzt nicht um die Ecke. Dennoch sollte das einer Freundschaft nicht abträglich sein. Und so trennte sich die Spreu vom Weizen auf natürliche Weise. Ich erkannte, wer meine wahren Freunde waren und denjenigen, denen es zu weit zu mir war, weinte ich nicht nach. Oftmals zeigt es sich in solch besonderen Situationen, ob eine Freundschaft wirklich eine Freundschaft ist. Ich lebe seither nach dem Motto lieber ein paar wenige echte Freunde, als viele unechte :-). 

Jetzt aber zur Nummer 1 auf meiner Chartliste der Energieräuber

Innere Energieräuber 

So wie Viren und Bakterien unsichtbar sind und dennoch schwächend wirken, so ist es auch mit den unsichtbaren Energien in unserem Energiefeld. Die meisten Menschen wissen nicht viel darüber und daher ist es ihnen auch nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen. 

Dabei wird es in Zukunft darum gehen, dass wir von innen heraus lernen die Frequenz unserer Energie zu erhöhen und sie gezielt dafür zu nutzen, sodass wir die beste Version unserer selbst verwirklichen. 

Das Umfeld, in dem wir als Kind groß geworden sind, hat maßgeblich unsere Entwicklung geprägt. Als Kind lernten wir durch Imitation. D.h., dass wir nachahmten, was uns unsere Bezugspersonen vorgemacht haben. Und so lebt in uns oftmals der Zeigefinger von Vater und Mutter weiter. Wir kritisieren uns innerlich, weil wir kritisiert wurden. Wir fühlen uns nicht wertvoll und lieben uns daher auch nicht, weil wir vielleicht zu wenig Beachtung und Aufmerksamkeit (Liebe) bekommen haben. Wir haben Angst Fehler zu machen, wurden wir doch immer dafür bestraft und darum unternehmen wir lieber nichts.

Negative Konditionierungen aus der Kindheit halten uns klein

Wir begrenzen uns selbst, aus Angst davor, wieder kritisiert, verlacht, bestraft oder ausgegrenzt zu werden. So kochen wir mit unserem Lebensfeuer auf kleiner Flamme und beim leisesten Windhauch, mit dem uns das Leben zu erfrischen sucht, erschrecken wir und statt unser Feuer wieder zum Lodern zu bringen, entsteht nur Rauch und Qualm und die Desorientierung wird noch größer. 

So entstehen Probleme in der Außenwelt in den verschiedensten Lebensbereichen – allen voran im zwischenmenschlichen Bereich, in der Familie, in Partnerschaften, in der Ehe, im Beruf unter Kollegen, mit dem Chef, der Chefin, im Freundeskreis und mit den Nachbarn. 

Opfer-Täterspiele kosten viel Energie

Gemäß der alten Manier, wenn Probleme entstehen, wird im Außen nach einem Schuldigen gesucht und damit auch ein Opfer geboren. Dann wird versucht das Problem im Außen zu beheben, ohne dass es möglich wäre. Hier entsteht ein großer Energieverlust. Wer ist jetzt der Energieräuber? Nun, letztendlich bin ich es selbst, weil ich mir dessen, was da wirklich vorgeht, nicht bewusst bin und weil ich die Verantwortung für das, was ich in einer Situation denke und fühle nicht übernehme. 

Wie gesagt, das Opfer-Täter-Spiel ist uralt. Es wird seit Jahrtausenden von uns Menschen gespielt und wir haben das imitiert von unseren Eltern und diese wiederum von ihren Eltern und sofort.

Unsere inneren Schwellbrände haben ihre Ursache immer in der Herkunft, in unserer Kindheit und teilweise auch in der Verbindung mit unseren Ahnen, unserer Sippe. Ob uns das bewusst ist, oder nicht. Ob uns das passt oder nicht. 

Die Vergangenheit bereinigen und loslassen

Durch den sehr frühen Verlust meines Vaters im Babyalter erlitt ich ein Traumata, das sich fünfzehn Jahren später in Form einer chronischen Darmerkrankung zeigte. Ich hatte einiges nicht verdaut. Um zu überleben hatte ich es verdrängt. Damit hielt ich unbewusst daran fest.  Das Loslassen fiel mir unendlich schwer. So schwer, dass ich wöchentlich zur Darmentleerung zum Internisten fahren musste. Um einer Operation für einen künstlichen Ausgang zu entgehen, stellte ich mich auf die Hinterbeine und suchte nach einer Alternative, die ich dann in der Ohr-Akupunktur fand. Drei Jahre später war ich geheilt und meine Verdauung funktionierte wieder. Damals fand ich den Zugang zur feinstofflichen Welt, zu den Energiekörpern, den Meridianen und letztendlich auch zum Chi, zur Lebensenergie. 

Es folgten viele Jahre des Aufräumens und des Klärens meiner Herkunft und dem Verarbeiten der frühen traumatischen Erfahrungen. Schicht für Schicht, ähnlich einer Zwiebel, wurde abgetragen. Indem ich das verletzte und traurige Kind in mir annahm und es liebevoll integrierte, lösten sich meine Schutzpanzer immer mehr auf. Ich wurde zugänglicher, fand in meine ursprüngliche Lebensfreude und vor allem auch in mein kreatives Potenzial. So löste sich die Starre des Traumatas und  mein ganzes System, meine Energie kam langsam wieder in Fluss. Ich war wieder bereit zu fühlen und mein Kopfkino mit den 10.000 Affen wurde ruhiger. 

Mehr fühlen statt denken

Du fragst dich sicherlich, wie ich das geschafft habe. Nun der erste Schlüssel war das Fühlen und der zweite Schlüssel war die Meditation. Ich hatte tief in mir das Verlangen, dass Ruhe in meinem Kopf sein möge und kam ich zur Meditation. Anfangs war es schwierig, doch dann lernte ich bei einer ayurvedische Panchakarma-Kur auf Sri Lanka einen Mönch kennen, der mir das Meditieren beibrachte und seither ist sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Anfangs habe ich täglich 10 Minuten damit verbracht. Heute nach 20 Jahren verbringe ich gut und gerne täglich eine Stunde in Meditation. Das ist meine Energietankstelle. Hier hole ich mir, neben der Natur, die Kraft für meine vielfältigen Unternehmungen. 

Unsichtbare Verbindungen sind nicht immer nährend

Einen bedeutenden Einfluss auf dein Energiefeld haben deine Herkunftsfamilie und deine Vorfahren, deine Sippe, wie ich es bereits in meinem letzten Artikel „Deine Ahnen und dein Erfolg im Leben“ beschrieben habe. Wir sind über die Zellinformation mit den letzten 7 Generationen verbunden. Alle Erfahrungen, die deine Ahnen gemacht haben, sind in einem energetischen Feld gespeichert. Du bist mit diesem Feld über deine DNA verbunden und stehst in einem ständigen unbewussten Energie- und Informationsaustausch. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann hole dir mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“. 

Der Generationenstrom ist so unsichtbar, wie der elektrische Strom und in gewisser Weise ebenso, wenngleich anders, wirkungsvoll. Die Verbindungen zu den Ahnen zu klären, bedeutet zugleich die eigenen Wurzeln zu stärken. Denn nur ein Baum mit starken Wurzeln kann den Stürmen des Lebens trotzen, ist weniger anfällig für Parasiten und wird sich daher gut entfalten und eine große Krone ausbilden, wenn die sonstigen Umgebungsbedingungen gut sind. 

Bei uns Menschen ist das sehr ähnlich. Wir brauchen ähnlich dem Baum, um unsere Potenziale entfalten zu können, ein dafür günstiges Umfeld, sowohl räumlich als auch im menschlichen Kontext und darüber hinaus auch dort, wo die Verbindungen nicht sichtbar und dennoch wirksam sind.

Wenn es dich interessiert, wie ich zu meinen schamanischen Wurzeln gefunden haben, kannst du das hier nachlesen. 

 

„Wer nach außen schaut träumt – wer nach innen schaut erwacht“ C.G. Jung

 

Tägliche spirituelle Praxis – ein Rendez-Vous mit deinem Selbst

Damit wir uns selbst wieder mehr wahrnehmen können, gilt es dies wieder zu erlernen. Hierzu gibt es viele verschiedene Ansätze wie z.B. Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Achtsamkeitsübungen. Allen gemeinsam ist, dass dabei der Verstand ruhig wird. Erst wenn unser Verstand ruhiger wird, können wir in die Beobachterrolle wechseln und zum Zuschauer werden. Wir können wahrnehmen, was in unserer Innenwelt vor sich geht. 

Wichtig ist, dass dabei eine 180°-Drehung passieren muss – eine Notwende sozusagen. Während bislang unsere Aufmerksamkeit zumeist im Außen war (und damit sind auch alle viereckigen Geräte, wie TV, Handy, PC etc.,gemeint) gilt es nun die Aufmerksamkeit vermehrt nach innen zu lenken und die inneren Vorgänge wahrzunehmen. Das sind unsere Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen, im Zusammentreffen mit anderen Menschen, aber auch wenn wir mit uns alleine sind. 

Erst jetzt bin ich in der Lage Verantwortung für all das zu übernehmen und darüber hinaus, statt wie gewohnt einfach zu reagieren, erstmal nicht zu reagieren, das innere Geschehen wahrzunehmen und wertfrei zu akzeptieren bis es, ähnlich einer Gewitterwolke, wieder vorüber gezogen ist.

In meinen Mentoring-Programmen begleite ich meine Klientinnen über einen längeren Zeitraum von 3 – 6 Monaten und manchmal auch länger. In dieser Zeit lernen sie, wie sie sich eine förderliche, neue Gewohnheit zulegen – eine tägliche, spirituelle Praxis. Das kann zum Beispiel Meditation und/oder Yoga sein. In jedem Fall geht es darum in die Stille zu gehen, sich selbst zu begegnen, in eine Selbstnähe zu kommen. Dabei ist es hilfreich, wenn der Verstand – die 10.000 Affen im Kopf – zur Ruhe kommt.  Auch längere Spaziergänge in der freien Natur, im Wald, oder in den Bergen, unterstützen dabei mehr ins Sein zu kommen und dadurch etwas in die Gegenwaagschale zu werfen, damit eine neue, gesunde Balance in unserem Leben entsteht. Die smarten Helfer (Handy, etc.) bleiben zuhause oder im Auto. Auszeiten ohne erreichbar zu sein, sind in der Zukunft von größter Bedeutung. 

Gefangen im Netz – im Worldwideweb

Wir dürfen die Verantwortung für den Umgang mit all diesen technischen Errungenschaften übernehmen und bewusst und sinnvoll damit umgehen lernen, so dass sie uns dienen, statt dass wir uns von ihnen versklaven lassen. 

Auch ist es wichtig, dass wir uns unserer Vorbildfunktion für Kinder bewusst sind. Denn Kinder lernen durch Imitation und wenn die Erwachsenen ihre ganze Aufmerksamkeit von der wundervollen Umgebung und auch von ihren Kindern abziehen, dann wird das in der nächsten Generation zum Standart. In welcher Welt leben wir dann? 

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle. Manchmal fahre ich mit der U-Bahn, wenn ich in München unterwegs bin. Die Mehrzahl der Menschen im Abteil starren in ihre winzigen Bildschirme, die gerade mal 10×5 cm groß sind. Dorthin richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit und blenden dabei ihre Umgebung völlig aus. Für mich ist das eine enorme Eingrenzung. Wenn ich mir vorstelle, dass ich tagtäglich meine Aufmerksamkeit und damit auch Energie in solch ein kleines Kästchen fließen lassen würde, dann empfinde ich das als enorme Beeinträchtigung meiner Lebensqualität. 

So vieles von dem, was mir als Mensch mitgegeben, liegt in dem Moment brach und mein Seele, die über die fünf Sinne genährt wird, bleibt unbeachtet. Das führt früher oder später zu Erkrankungen, die psychosomatischer Ursprungs sind. Und genau das ist da draußen in der Welt bereits der Fall. Die psychosomatischen Erkrankungen sind in einem rasanten Tempo auf dem Vormarsch. 

Eine gesunde, neue Gewohnheit pflanzen

Zusammenfassend lege ich dir ans Herz, dass du dir deiner inneren Energieräuber bewusst wirst und dann Wege findest, sie zu eliminieren. Damit dies gelingt braucht es eine Entschleunigung deines Lebenstempos, so dass du den 10.000 Affen in deinem Kopf Herr wirst und vermehrt Ruhe und Sorgenfreiheit in dir erfährst. Hierfür pflanze eine gute neue Gewohnheit – eine tägliche spirituelle Praxis. Trete täglich auf dieser Übungsmatte an und gebe dich dir selbst hin in der Stille. Es braucht dafür nichts weiter, als den Atem zu beobachten und ihn in dir spüren, ganz Wach und aufmerksam. Zehn Minuten reichen anfangs aus. Wichtig dabei ist – immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der Körper und auch der Geist sind Gewohnheitstiere :-). Mach dir das zunutze. Damit erleichterst du dir das Ganze. 

Sobald diese inneren Energiefresser entlarvt sind und du Mittel und Wege gefunden hast, sie zu eliminieren, zu transformieren, wirst du merken, dass das, was uns allen natürlich angeboren ist, wieder erfahrbar wird – eine  ursprüngliche Lebensfreude und die Leichtigkeit des Seins.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Welche Gedanken hast du, während du meinen Beitrag liest. Schreib sie mir, gerne lese ich sie und beantworte auch deine Fragen, wenn du sie mir mitteilst.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

 

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Vergebung ist eine wichtige, menschliche Kompetenz, die im Zusammenspiel mit Achtsamkeit und Bewusstheit eine neue Wirklichkeit zu kreieren vermag. Wir sind hier als Mensch und als Seele, die sich in einen physischen Körper inkarniert hat, um gewisse Erfahrungen zu machen und damit die seelische Entwicklung voranzutreiben.
Auf diesem Weg, je nach Entwicklungsgrad der Seele, haben wir bereits viele Erfahrungen gemacht und Erkenntnisse gewonnen. Im besten Fall ist daraus Weisheit entstanden. Weisheit entsteht, wenn wir Wissen in die Erfahrung bringen und Erkenntnisse daraus gewinnen. Auf der evolutionären Entwicklungsreise der Seele verfeinert und vertieft sich unsere Wahrnehmung und  somit auch der Umgang mit dem Leben.

 

Unterschiedliche Reifegrade – verschiedene Werte

Je nach Entwicklungsstand verfolgt die Seele des Menschen unterschiedliche Entwicklungsziele. Was für eine reife oder alte Seele nicht mehr von Interesse ist,  ist für jüngere Seelen von essentieller Bedeutung und Wichtigkeit. Am Beispiel des derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten lässt sich sehr deutlich erkennen, dass das Erlangen von Reichtum, Macht und Ansehen bei dieser jungen Seele hoch im Kurs steht und auch mit den Anliegen reiferer Seelen kolidiert. Das Bewusstsein für die Verbundenheit mit allem Lebendigen ist hier noch nicht gegeben. Reifere Seelen sind sich dessen bereits bewusst und treten ein für Menschenrechte und den Schutz und Erhalt unserer Umwelt, um nur einige Bereiche zu nennen. 

Auch der derzeitig stattfindende Völkerwanderung, die es zu bestimmten Zeiten immer gegeben hat, sind reifere Seelen offener. Sie sehen vor allem die Herausforderung, vor der die Menschheit derzeit steht und für die sie vernünftige Lösungen finden wollen. Lösungen, bei denen Menschlichkeit und Würde als Wertmaßstab die Richtung vorgeben. Statt Schutzmaßnahmen wie Stachldraht und schärfere Gesetze einzuführen, richten sie ihren Fokus darauf, die Ursachen zu beheben.

Die Unterschiedlichkeit in den Reifegraden der Seelen geht einher mit einem differenzierten Wertekanon, den die Seelen für ihre Weiterentwicklung verfolgen. Die allerwenigsten Menschen sind sich dessen bewusst und so bewerten sie die äußeren Auswirkungen aus dieser Unbewusst- und Unwissenheit heraus.

 

Fehler und Bestrafung – Wie sinnvoll ist das noch?

Im zwischenmenschlichen Bereich gilt das gleiche. Menschen machen Fehler und irren aus ihrer Unbewusst- und Unwissenheit heraus. Dem Fehler folgt die Strafe, das haben wir alle bereits in unserer frühen Kindheit erfahren. So hat uns das Schulsystem gebildet. Fehler zogen schlechte Bewertungen und Noten nach sich. Zuhause in der Familie gab es Rüge, Tadel und manchmal auch Schläge. Letztendlich war es immer ein Entzug von Liebe. So entstanden das arme Opfer, der Schüler, und ein Täter, der Lehrer, oder die Eltern. Zu einer späteren Gelegenheit wurde das Opfer zum Täter und der Täter zu einem Opfer. Vergeltung hat immer eine Wirklichkeit kreiert, in der es unterm Strich nur Verlierer gibt. 

Fehler entstehen aus Unwissenheit, wenn Informationen fehlen, oder Unbewusst- und Unwissenheit vorherrschen. Im Laufe der vergangenen zwei Jahrtausende haben die Menschen eine Realität erschaffen, in der sie sich getrennt von der Schöpfung und vom Schöpfer sehen. Der Preis hierfür ist der Kampf um´s Überleben. In dieser angstgetriebenen Entwicklungsspirale sind Systeme entstanden, in denen die einen die Erfahrung persönliche Macht  und andere von Ohnmacht machen. 

 

Den alten Kreislauf überwinden zugunsten eines größeren Entwicklungssprungs auf die nächste Ebene

Über viele Leben und Erfahrungszeiträume hinweg hat die Seele Macht und Ohnmacht erlebt, mal als Opfer, mal als Täter. Ein Kreislauf, der irgendwann an einem  Punkt angelangt, wo es einen größeren Entwicklungssprung braucht, um ihn zu überwinden und auf die nächste Entwicklungsebene zu gelangen. Es braucht eine Kraft, eine Kompetenz, die derzeit von allen Menschen zu entwickeln ist. Es ist die Kraft der Vergebung. Menschen sind hier auf dieser Erde, um sich weiterzuentwickeln. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie in neuen Erfahrungsbereichen Fehler machen. Bei großen Erfindern kam und kommt es vor, dass ein Fehler den Durchbruch zu etwas Neuem ermöglicht hat. Das Akzeptieren von Fehlern, bei sich selbst und anderen, ist der erste Schritt, um das alte Opfer-Täter-Spiel zu überwinden. Wenn wir  bereit sind dies anzuerkennen gibt es kein Opfer und keinen Täter mehr. 

 

Eine dritte Komponente – Vergebung

Erkenntnis und Akzeptanz reichen nicht aus. Es braucht eine dritte Komponente. Es braucht die Kraft der Vergebung, um all die Last und Bürde, die entstanden sind durch Schuldzuweisung und Verurteilung – meiner selbst und anderer – zu erlösen. Diese Erlösung ist der Heilsweg, der in der Innenwelt beschritten werden muss. Hierfür gilt es das geistig-seelsiche Herz, das sich in der Mitte der Brust befindet, zu öffnen. Vergebung löst alle Schuld durch Sühne. Es ist die göttliche Kraft des universelen Geistes, die durch das Herz derjenigen strahlt, die offen und bereit sind, die Waffen niederzulegen. Hieraus erwächst  eine neue Herzensqualität, von der der Dalai Lama als höchste menschliche Kompetenz spricht – das Mitgefühl. Vergeben wir uns selbst durch alle Zeiträume hinweg die Fehler, die wir selbst und auch andere aus Unbewusst- und Unwissenheit heraus gemacht haben. Öffnen wir uns stattdessen für ein Lernen und Wirken miteinander und akzeptieren wir Fehler als Lehrmeister, die unser Wachstum fördern.

Durch Vergebung öffnen sich die Tore hinein in den tausendjährigen Frieden, der vor der Menschheit liegt. Wagen wir es diesen Schlüssel anzuwenden und durch das Tor zu schreiten, in Würde, Selbstachtung und Mitgefühl für alles Lebendige in der Schöpfung. 

 

Vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Gerne lese ich deine Gedanken im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

 

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Der Kraftfluss der Seele – das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich

Mit dieser neuen Artikelserie nehme ich dich mit auf eine tiefer gelegene Ebene, die sich den meisten Menschen im normalen Tagesbewusstsein entzieht. Begleite mich in einer offenen Haltung und lass dich berühren. Sicherlich nicht von allem. Nimm das mit, was bei dir anklingt. Den Rest lass einfach liegen, so wie im Supermarkt. Du hast immer die freie Wahl.

Im heutigen ersten Teil dieser Artikelserie möchte ich dir nahebringen, inwieweit das Lebendige durch Faktoren beeinflusst wird, die zwar äußerst simpel klingen, dennoch nicht so leicht zum Begreifen sind. Zugegeben, wir haben viele Messgeräte, um die äußere, die materielle Welt zu erfassen, doch wir haben kein einziges Instrument für die innere Welt, die Welt der Seele. Um die Erforschung der Lebenskraft, die uns täglich durchströmt und auch nährt, hat sich die Wissenschaft bisher kaum bemüht.

 

Altes Wissen wieder beleben

Das Wissen und die Weisheit um die Existenz und Wirkweise einer Lebensenergie, die die ganze Schöpfung durchpulst und bewegt, war in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet. Die Menschen haben damals im Einklang mit der Kraft und ihrer Funktion gelebt.

Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, vielmehr wurde es durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geraten war. Die, über Jahrhunderte andauernden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug. Doch jetzt in Zeiten der Vernetzung der Welt gelangt immer mehr Wissen aus anderen Kulturkreisen zu uns, wo es weiterhin gehütet wurde.

Wie einige Leser vielleicht wissen, bin ich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Lebensenergie beschäftigt. Ich experimentiere und forsche damit im Auftrag meiner eigenen Befreiung von all den Konditionierungen, die meine Lebenskraft gebremst, gehemmt, ja sogar blockiert haben. Das Wissen darum fand ich in Asien im Taoismus, in den Lehren der Akupunktur der chinesischen Medizin und im Feng Shui. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich auf diesem Gebiet viele Ausbildungen gemacht und das Wissen für meine Kunden nutzbringend in ihrer äußeren Welt für ihr inneres Wohlbefinden eingesetzt. Dabei habe ich deren Räume so gestaltet, dass mehr Vitalität, ein größeres Wohlbefinden und auch wirtschaftlicher Erfolg dabei  entstanden sind.

Aufgrund meiner eigenen Entwicklung habe ich mich im Laufe der Jahre immer mehr der inneren Welt, der Welt der Seele, zugewandt. Dabei fand ich heraus, dass ich hierfür eine große Gabe mitbringe, die ich früher nur unbewusst genutzt hatte. Es ist die Fähigkeit Menschen in ihr Unterbewusstsein zu führen und dort die Ursache für ganz viele problematische Auswirkungen in der Außenwelt aufdecken und lösen zu können.  Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ich mich selbst immer mehr befreien konnte von den Fesseln der karmischen und auch der familiären Verstrickungen innerhalb meiner eigenen Sippe. Heute steht mir soviel mehr Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude zur Verfügung, die vormals darin gebunden war.

Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Reichtum meiner eigenen Erfahrungen heraus. Gerne lasse ich dich als Leserin, als Leser, daran teilhaben.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch eine Kraftquelle miteinander verwoben

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind auf diese Weise durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Fließt diese Quelle, fallen viele Probleme, mitunter auch Krankheiten, einfach von uns ab.

Doch bei vielen Menschen ist diese Quelle nicht mehr frei zugänglich. Statt sich auf die eigene Quelle der Kraft in ihrem Inneren zu besinnen und die Schwellen, die den Kraftfluss behindern zu beseitigen, suchen viele im Außen danach. Dies hat vielfältige Erscheinungsformen. Die einen reisen auf andere Kontinente, um dort Kraftplätze aufzusuchen, wieder andere  überqueren, so wie ich auch, den Atlantik, unbewusst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Andere wandern von Partnerschaft zu Partnerschaft, ohne sich bewusst zu sein, dass sie in jedem Partner die Verbindung zu ihrer Kraftquelle suchen und folglich immer wieder enttäuscht werden. Wieder andere betreiben intensiv Ahnenforschung und versuchen auf der intellektuellen Ebene die Annäherung.

 

Den Kraftfluss der Seele speisen

Unseren Körper nähren wir mittels Nahrung, Bewegung und Schlaf sowie dem Wechsel zwischen Aktion und Ruhe. Auf der geistig-seelischen Ebene braucht es andere Energieeinheiten, um wieder aufzutanken. Nehmen wir hierfür das Bild einer Batterie. Sie wird aufgeladen, indem sie an zwei Pole, einen Plus- und einen Minus-Pol, angeschlossen wird. Dazwischen existiert ein hohes Spannungsgefälle. Aus diesem Gefälle heraus erwächst die Kraft. Gemäß dem Gesetz der Entsprechung – wie im Kleinen, so auch im Großen – ist es auch bei unserer Seele so, nur dass hier der Pluspol männlich und der Minus-Pol weiblich ist. Schließlich hat auch unser Körper eine Polarität – rechte und linke Körperhälfte.

Bei der Batterie fließen im Ladevorgang elektrisch geladene Teilchen (Ionen) von der einen zur anderen Seite. Ebenso verhält es sich im menschlichen Körper und auch auf der Ebene der Seele. Als der Psychoanalytiker Sigmund Freud sich diesem seelischen Energiefluss näherte, nannte er ihn „Libido“. Nehmen wir also mal an die Libido ist dieser seelische Energiefluss, dann gibt es darin kleine Teilchen, wie die Ionen, die hier fließen. Nennen wir sie der Einfachheit halber „Seelionen – das ist ein Arbeitstitel :-).

Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:

  • Gibt es bei den Seelen unterschiedliche Energiegefälle und -potenziale?
  • Kann die Energie der Seele sich erschöpfen, wie auch beim Körper?
  • Wenn ja, wie geschieht das ? Welche Ereignisse führen dazu?
  • Gibt es Lademöglichkeiten, die sie wieder auffüllen?

 

Die Kraft leben, die auf der Packung steht

Ab der Geburt hat jeder Mensch ein gewisses Grundreservoir an Energie zur Verfügung. Dies ist das Energieniveau seiner Seele, welches nicht erhöht werden kann. Aber der Mensch kann sehr wohl unter seinem Energieniveau leben. Vergleichen wir dies wieder mit einer Batterie. Eine 3-Volt-Batterie wird keine 6 Volt liefern, vielmehr sind die 3 Volt die 100% der Energie. Jedoch ist es möglich mit einer 3 Volt-Batterie lediglich eine 1,5 Volt Spannung zu erzeugen. Ebenso verhält es sich beim Menschen. Die meisten von uns leben nicht die Kraft, die auf ihrer Packung steht. Ihr Ladezustand ist meist wesentlich niedriger. Kehren wir zu den “Seelionen“ zurück, dann haben ein Großteil davon ihr Ziel verfehlt und die Seele konnte nicht richtig geladen werden. Damit läuft sie auf Reserve im Zustand der Erschöpfung.

Jetzt tauchen natürlich weitere Fragen auf:

• Wer oder was ist das Ladegerät für unsere Seele?
• Woher kommt der Fluss der „Seelionen“?

Nun, es sind Vater und Mutter – die Repräsentanten des Männlichen und Weiblichen – die als  Energiewesen mit dieser Ladung das Fundament für die Lebenskraft eines jeden Menschen schaffen und das auch über ihren Tod hinaus.

 

Vater und Mutter speisen als Plus- und Minus-Pol den Kraftfluss der Seele

Eltern sind als Energiegeber in der Lage die Lebensbatterie ihrer Kinder mit genügend Lebenskraft zu versehen, jedoch liegt es auch am Energienehmer, ob er bereit ist die Verbindung zur Ladestation aufrecht zuhalten und ob er die Energie, die er bekommt auch willkommen heißt.

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich Interessantes in puncto  seelische Ladestation „Eltern“ erfahren. In den Vedischen Schriften steht, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Widrigkeiten in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben sehr schwer erkämpft werden muss oder sogar ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert. Es herrschen Selbstzweifel, Verlust- und Versagensängste und es fehlt an Vitalkraft. Diese Störung in der Beziehung kann auf vielfältige Art und Weise entstanden sein. Fest steht jedoch, dass der Austausch gestört ist.

 

“Wenn die Vaterbeziehung gestört ist bleibt der Erfolg im Leben aus”

 

Doch wir müssen noch weiter ausholen, denn auch Vater und Mutter waren einmal Energienehmer und auch die Großeltern und hier ergeben sich bereits Verwicklungen und Schwachstellen im Kraftfluss der Seele. Es kann also sein, dass eine heutige Störung ihre Ursache bereits durch die Generationen hindurch innerhalb der Sippe vorgezeichnet ist. Hier finden wir das Phänomen des „Generationen-Symptoms“.

 

Der Generationenstrom

 

Die seelischen Energien werden ununterbrochen durch die Generationen hindurch weitergegeben und damit auch die Verwicklungen und Verstrickungen, die auftreten, wenn entweder das Geben oder auch das Nehmen nicht auf natürliche Weise geschieht und stattdessen Widerstände den natürlichen Energiefluss verzerren, hemmen und ihn sogar blockieren.

Diese Energieprobleme zeigen sich in Form eines lebensverneinenden Geistes, als dunkle Flecken in Energiefeld des Menschen. Und immer dort, wo sich ein Nein in der Seele befindet, ist das ein Widerstand gegen etwas und jemanden, der den Energiefluss bremst und dabei einen Großteil der Lebenskraft aufzerrt. Diese negativen, geistigen Elementale innerhalb einer Sippe suchen sich bei nachfolgenden Generationen einen Träger, eine Trägerin, die von solch einem Ausgangsproblem nicht die leiseste Ahnung hat, geschweige denn, dass sie davon weiß. Denn die Ursache liegt einige Stockwerke tiefer. Zum Glück geht nie etwas verloren und im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier kann der Zugang zur Ursache gefunden und auch gelöst werden.

 

“Eine gestörte Mutterbeziehung bedingt oftmals Krankheit und Widrigkeiten im Leben”

 

Anselm Grün, der deutsche Benediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: „Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“.

Doch das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein.

 

“Ohne Wurzeln keine Flügeln”

chinesisches Sprichwort

 

Jetzt am Ende dieses Beitrag halte kurz inne und frage dich

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie empfinde ich die Verbindung zu meinem Vater, zu meiner Mutter.
  • Wieviel meiner potenziell vorhandenen Lebenskraft lebe ich?
  • Welche Schwellen verhindern, dass ich mein volles Kraftpotenzial lebe?
  • Was kann ich tun, um diese Schwellen zu beseitigen?

Gehe mit diesen Fragen ein paar Tage schwanger. Vertraue darauf, dass diese Fragen dein Inneres anstoßen, so dass in dir die Antworten aufsteigen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag für dich interessant war. Gerne lese ich dazu deine Gedanken und Fragen im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 

Lies im zweiten Teil

Die Sippe – unsere Vorfahren als weitere Quelle von Kraft und Weisheit

  • Das Generationensyndrom – Wie traumatische Erfahrungen über Generationen weiter gegeben werden
  • Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln
  • Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
  • Ahnenverehrung in anderen Kulturen
  • Wie eine Klärung und Wiederanbindung an die Ahnen gelingt

Hier kann du Teil 2 des Artikels lesen.

 

 

Seit vielen Jahren führe ich Einzelaufstellung und Workshops zum Thema durch.
Seit Herbst 2017 gibt es auch einen Online-Kurs zum Thema.
“Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft”                               
Vielleicht interessierst du dich dafür, dann kannst du dir hier weitere Informationen holen.

“Das Maß unserer zweckgebundenen Handlungen bestimmt das Maß unserer Freiheit”

 

Auf der Suche nach Glück und Erfüllung tun wir alles, um zu sein – erfolgreich, frei, reich, und glücklich. So haben wir es vorgelebt bekommen. So haben wir es gelernt. Doch das zweckgebundene Handeln verhindert die innere Freiheit, aus der heraus wir sein können, was immer wir wählen zu sein.

Das Sein kann nicht erdacht, mit dem Verstand nicht erfasst werden. Es kann hingegen gefühlt werden. Das Tun, um zu sein, mag für eine Weile auf dem Weg unserer Lebensreise immer wieder kurzweilig dazu führen, dass wir unsere Ziele erreichen. Doch oftmals fühlen wir nicht das, was unser Ziel verheißen hat. Erfolg ohne Erfülltsein schmeckt schal und so brechen wir auf zu neuen Zielen, um endlich zu sein, in einem nicht endenden Kreislauf.

 

Freiheit braucht unsere Entscheidung

Frei sind wir, wenn wir wählen frei zu sein. Dazu braucht es keine Strategie, kein zweckgebundenes Handeln, denn es ist ein Seinszustand, der aus uns selbst heraus entsteht, wenn wir uns dafür entscheiden. Das ist die uns gegebene Macht der freien Wahl, die jedoch nur sehr wenige von uns nutzen.

Solange wir angespannt im Rad des Alltags tun, um reich, erfolgreich und glücklich zu werden, verfehlen wir das, was wir wollen. Entspannung und Hingabe sind die beiden Schlüssel, die uns in unser Sein führen, dass in seiner Natur magnetisch ist und all das zu uns herzieht, was der Entwicklung unserer Seele dienlich ist.

Im freien Sein stehen andere Kommunikationskanäle offen. Wir werden gespeist aus dem unermesslichen Informationsreservoir der Intuition und der Inspiration. Vertrauen wir uns diesen spirituellen Instanzen an, erfahren wir sie als inneren Kompass, der uns Orientierung schenkt, uns führt und uns Leitstern ist. Der Verstand ist dabei der Diener. Das Zepter jedoch ist bei der wahren Regentin, bei unserer höchsten Zuflucht, bei unserer Seele.

Einladung!

Wenn auch du deine innere Freiheit entdecken und leben willst, lade ich dich zu einem kostenfreien Orientierungsgespräch ein.
Dabei finden wir heraus, wie ich dir in deiner aktuellen Situation am besten dienlich sein kann.
Sende mir dazu einfach eine Mail an info@yoya-bewusstsein.de und vereinbare einen Telefontermin mit mir.

Ich freue mich auf unser Gespräch.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

 


Bianka Maria Seidl

Integrales Coaching und spirituelle Mentorin

Sie führt zielsicher durch Phasen der Veränderung und der Neuorientierung
auf das nächste Entwicklungsniveau in eine größere innere Freiheit
– privat und auch im Business.

 

Photo by: marc-olivier-jodoin

Heute würdige ich den Geist in mir und erlaube ihm sich aus den 10.000 Dingen des Alltags zu befreien.


Ich lasse es geschehen und spüre die Mächtigkeit meiner Intension. Eine befreiende Erkenntnis blitzt in mir auf. Ich sehe, fühle und weiß jetzt, dass ein Sich-Sorgen und Sich-ängstigen den Geist gefangen hält in den Problemen, die der Verstand kreiert. Egal, ob es sich dabei um meine eigenen, die anderer Menschen oder um die Probleme der Welt handelt.

 

Es ist, als hätte ich den Adler, dessen Wesen es ist frei und hoch am Himmel zu fliegen, in viele kleine Schachteln gesperrt, in denen er sich immer mehr verfängt, verwirrt und verirrt.

 

Jetzt, nachdem ich ihm die Erlaubnis zur Befreiung erteilt habe, spüre ich wie frei mein Kopf plötzlich ist. Ich fühle den Pulsschlag meines Herzens, fühle meine Lebendigkeit und Vitalität wie in Kindheitstagen. Ich fühle das Leben durch mich hindurch fließen mit all seiner Kraft und Schönheit. Von weit her erreicht mich eine Inspiration von höchster Quelle, die mich wissen lässt, dass in mir der Geist der Schöpfung langsam erwacht.
Vielleicht auch interessant zu lesen “Präsent sein und damit ein Geschenk sein”

Begegne deinem wahren Wesen und entdecke Freiheit und Sicherheit in dir selbst

Exklusive Yachtreise in der südlichen Ägäis

23. – 30. September 2017

 

Hier gibt es einen ausführlichen Flyer zum Downloaden.

 

Sehnst du dich nach mehr Freiheit und zugleich Sicherheit? Willst du wieder mehr Lebensfreude, Lebendigkeit und Leichtigkeit erfahren und zugleich die Fülle in dein Leben einladen?
Und verspürst du den starken Wunsch dich in deiner ganzen Kraft zu fühlen und auf deine innere Führung zu vertrauen?

Dann erlaube dir eine besondere Auszeit abseits von deinem Alltag und dem Gewohnten. Erfahre Dich gänzlich neu in einer wunderschönen Naturlandschaft, umgeben von Sonne, Meer, Stille und Weite.

 

  • Denn du willst nicht mehr eine Getriebene deiner eigenen Gefühle sein?
  • Nicht mehr immer nur funktionieren müssen?
  • Vielmehr willst du dich in deiner Einzigartigkeit und aus deiner inneren Kraft heraus erleben und dein Leben authentisch gestalten?
  • Du weisst aber nicht WIE und hast zu wenig oder keinen Zugang zu deiner Seele, zu deiner inneren Führung?

Diese kompetent begleitete Yachtreise in der südlichen Ägäis ist eine ausgezeichnete Gelegenheit für DICH in einer kleinen Gruppe entspannt Altes loszulassen und in deine Mitte zu kommen. Dabei besinnst du dich auf das Wesentliche und öffnest deinen Geist für die Geschenke des Lebens.

Diese Reise macht dich wieder frei für Freude, Vertrauen, Fülle und die Liebe. Erlaube dir viel grösser, kraftvoller, lebendiger zu sein, als du bisher warst!

 

Wir freuen uns auf die Begegnung mit dir und deinem wahren Wesen.

Im Team
Beyhan und  Bianka

 

Anmeldung und alle weiteren Infos unter:  www.wesenskern.eu oder www.bluevoyage.de

 

 

 

 

 

 

Unsere Leistungen 

  • Einwöchiger Aufenthalt auf der Yacht mit 3-4 köpfiger Besatzung
  • Vollpension inkl. Frühstück, Mittagessen, 5 o`clock Tea-Time, Abendessen, stilles Wasser bei den Mahlzeiten
  • Benutzung der Yacht und ihrer Einrichtungen
  • Unterbringung in Doppelbett-Kabinen, Bettwäsche und Endreinigung
  • Kraftstoff für die Yacht, Hafengebühren in türkischen Gewässern
  • Transfer vom Flughafen

Deine Investition für die oben genannten Leistungen: 1.399 €

 

Anreise, sonstige Getränke und Ausflüge, wie z.B. Hamam-Besuch, sowie Trinkgelder für die Crew, sind im Preis nicht inbegriffen.

Anmeldung bis spätesten 09.09.2017 per E-mail: beyhan@wesenskern.eu Nähere Infos unter www.wesenskern.eu oder www.bluevoyage.de

Hier gibt es einen ausführlichen Flyer zum Downloaden.

Je schneller der Strom des Lebens fließt, je höher das Tempo, umso mehr braucht es Zeiten der Entschleunigung. Kommen wir dem nicht nach, verlieren wir uns selbst aus den Augen. Wir leben auf der Überholspur des Lebens, sind im Autopilot unterwegs.

Die Sinne liegen brach, keine Zeit für sinnliche Wahrnehmung, die unsere Seele nähren. Der Verstand beherrscht das Szenario in jedem Moment. Er spinnt unaufhörlich ein feines mentales Gewebe um uns herum, so dass wir unsere Gefühle zumeist nicht mehr wahrnehmen.

So leben wir in diesen modernen Zeiten im Fluss der Informationen und drohen zu ersticken, weil uns der wahre Fluss des Lebens, die Lebendigkeit,  fehlt und wir unsere Seele abgehängt haben. Wir haben die heilige Trinität in uns vergessen – den Dreiklang von Körper, Geist und Seele. Aus unserem materialistischen Selbstverständnis heraus tun wir für den Körper äußerlich sehr viel. Wir lassen ihn mittlerweile formen unseren Vorstellungen von „ästhetisch schön“. Wir trainieren ihn und auch hinsichtlich seiner Ernährung leben wir bereits bewusster.

 

Gefangener Geist – vernachlässigte Seele

Unser Geist hingegen ist zumeist gefangen in den zehntausend Dingen des Alltags. Der Verstand hat sich seiner ermächtigt und so ist der Geist, statt frei zu sein und schöpferisch wirken zu können, ein Gefangener, ein armer Knecht, der nur noch dem kleinen Ich und seinem Überleben und seiner Sicherheit dient.

Und die Seele? Die haben viele von uns vergessen, weil wir nicht zum Leben erzogen wurden. Vielmehr galt es zu leisten, erfolgreich im Wettstreit mit anderen die Karriereleiter zu erklimmen, und seinen Wert über die Schaffung materiellen Reichtums zu belegen. All das soll zu Wohlstand, Freiheit und Glück verhelfen.

Doch ist das wirklich so? Warum nimmt dann in unserem Land, das immer noch eines der reichsten Länder der Erde ist, die psychosomatischen Krankheiten im zweistelligen Bereich zu? Warum erkranken bereits auch junge Menschen in ihren Dreißigern? Und selbst unter Kindern greifen die psychosomatischen Krankheiten um sich.

Wer in der Leistungsspirale gefangen ist lebt einseitig. In der beschleunigten Zeit des Informationszeitalters leeren sich die Lebenskraft-Akkus. Die Defizite werden offensichtlich. Das Feuer der Seele erzeugt nur noch Rauch und Qualm unter der drückenden Last der selbstzerstörerischen Programme. Statt Lebendigkeit, Lebensfreude und Vitalität starren viele jetzt in lähmender Leere auf die Sinnlosigkeit ihres eigenen Lebens.

 

Die Enttäuschung folgt der Täuschung

Sie haben ihre Seele an den ernannten Gott des materiellen und finanziellen Erfolgs verkauft. Dabei haben sie sich selbst,  ihre innere Autorität, ihre höchste Zuflucht, ihre wahre Natur, völlig aus den Augen verloren. Der Dreiklang Körper-Geist-Seele ist gestört. Könnten sie ihn hören, würden ihre Ohren schmerzen, ob der Schieflage der Töne, dem disharmonischen Klang ihrer Stimmung.

Die Vernachlässigung der Seele und damit einhergehend der Verbundenheit mit dem, was größer ist als wir selbst, hat viele aus der Balance geworfen. Jetzt taumeln sie an der Peripherie der äußeren Welt wie Treibholz. Das Selbstbild ihrer fragmentierten Persönlichkeit bröckelt, ebenso das Schein-Fundament und die Schein-Sicherheit, auf denen ihr bisheriges Leben aufgebaut war. Die Kontrolle erweist sich als Hirngespinst und auch die Liebe ist nun demaskiert, steht da mit vielen Seilen und Schnüren, an die einst Bedingungen geknüpft und Menschen gebunden waren.

Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit, vor dem Nichts, vor der gähnenden Leere, beherrscht die Situation und der Niedergang zwingt in die Ohnmacht und Hilflosigkeit. Der Turm von Babel stürzt ein und der maskierte Mensch erfährt nach seiner Überhöhung die Erniedrigung.

 

Hinwendung zur Seele als Leitstern

Erst jetzt, nach diesem zu Grunde gehen, nach dem ganz unten ankommen, kann er sich nackt und ungeschützt dem winzig kleinen Licht in ihm – seinem Seelenlicht, zu nähern und hat dabei in die Demut gefunden. Er lässt sich nun vom immer währenden Strom des Lebens ergreifen, tragen und wieder hinaufheben. Diesmal im Bewusstsein seiner heiligen Trinität, die er ist und durch die er sich weiter hinein in seine wahre Natur und Bestimmung entwickelt, wenn er denn die Balance wahrt. Dann kann seine Seele zum Leitstern und er selbst zum stimmungsvollen Leuchtturm werden.

Um  unseren Dreiklang in den schönsten Tönen erklingen zu lassen, tun wir gut daran in diesen schnelllebigen Zeiten uns Zeiten der Entschleunigung zu gönnen, unseren Geist aus der Knechtschaft des Verstandes zu befreien und uns unserer Seele vermehrt anzuvertrauen, als unser Leitstern und unsere höchste Zuflucht – für ein schöpferisches, freies und erfülltes Menschenleben.

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