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In den vorangegangenen beiden Teilen meiner Artikelserie habe ich über die Lebenskraft an sich geschrieben, um sie wieder vermehrt als die Kraft des Lebens ins Bewusstsein zu bringen und dabei bin ich auch etwas ausführlicher auf die Elemente Erde, Wasser und Luft eingegangen. Falls du die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hast, kannst du Teil 1 hier und Teil 2 hier nachlesen.

Im heutigen letzten und kurzen Teil dieser Artikelserie schreibe ich ein paar Worte über das Element Feuer und das 5. Element – den Äther.

Element Feuer 

Wenn wir uns dem Feuer in uns zuwenden, gilt es zuerst im eigenen Feuer zu stehen. Herrschen ungeklärte, innere Konflikte in uns gilt es diese zu befrieden. Sie wirken  wie Schwellbrände, verqualmen unsere klare Sicht und lasten auf unserer Stimmung.

Feuer ist dasjenige Element, dass einen Stoff völlig umwandeln kann. So verbrennt Holz und wird zu einem neuen Element,  zu Asche und damit zu Erde. 

Wenn dieses innere unnütze Zeug verbrannt ist, entsteht Klarheit. Plötzlich wissen wir wieder, was uns wirklich wichtig ist. Unsere Begeisterung weckt unsere Leidenschaft. Wir brennen wieder für etwas und noch dazu für unsere ureigenste Sache. Das, was in uns lange Zeit versteckt oder vergraben war, kommt ans Licht, bringt den Glanz  in unsere Augen zurück und lässt unser Licht in die Welt hinaus strahlen – eine Welt, die nach einem langen Winterschlaf allmählich erwacht. 

Das Feuer braucht etwas, an was es anhaften kann, damit es brennt. In der Natur ist es das Holz. In uns ist es wichtig, dass es etwas ist, das größer ist als wir selbst. Die Bewegung des Feuers geht immer nach oben. Ein Mensch, der sein inneres Feuer wieder entfacht hat, brennt für eine Sache und mit seiner Begeisterung vermag er das Licht in anderen anzuzünden. 

Haftet das innere Feuer jedoch an Ideologien dann vermag das Feuer sich zu einem flammenden Inferno zu entwickeln. Dazu brauchen wir in der Geschichte nur etwas zurück gehen. Haftet das Feuer an falschen, wenig erfüllenden Zielen, dann leeren sich die Akkus und der Mensch brennt buchstäblich von innen her aus. 

Und schließlich der Äther – das 5. Element

Im antiken Griechenland sagte man bereits, alle materiellen Dinge sind eine Mischung aus den vier Elementen – Erde, Feuer, Wasser und Luft. Es wurde auch über ein subtiles 5. Element gesprochen. Dieses nannte man „die Quintessenz“ (wörtlich: „fünfte Element“), was bedeutet, es sei ein heikler oder raffinierter Zustand der Existenz.

Dieses 5. Element ist das feinstoffliche Gewebe des Lebens, es ist das sogenannte Chi, oder auch Prana, Orgon, oder eben auch Äther genannt. Es ist eine treibende Kraft, welche den Kosmos und alles Lebendige durchpulst und mit Energie erfüllt. Es verbindet die Einzelteile zu einem Ganzen, zu einem Universum. Es kann Materie stark beeinflussen. Es kann u.a. Information tragen, welche dann die Materie in–formiert und so in Form bringt.

Hier können nicht nur Radiowellen übertragen werden. Auch unsere Gedanken- und Gefühlsenergien prägen wir dem Äther auf auf und so gestalten wir unsere Lebenssituationen und auch die Atmosphären in unseren Lebens- und Arbeitsräumen.

 

Abschließend ein kleiner Appell: 

Wir sind derzeit alle aufgefordert inmitten des Wandels bewusster zu werden. Die künstliche Beschleunigung der Welt bringt uns an den Rand dessen, was wir zu leisten vermögen und gerade dadurch entsteht das Gegengewicht, das das herrschende Ungleichgewicht in eine neue Balance bringt. 

Jeder von uns kann dazu beitragen; für sein eigenes größeres Wohlergehen und auch für dasjenige der Gesellschaft. Springen wir aus dem kollektiven Hamsterrad! Laufen wir morgens wieder barfuss im Gras! Nehmen wir täglich bewusst viele tiefe und erfüllende Atemzüge. Schenken wir der Sonne unsere Aufmerksamkeit und genießen wir ihre wärmenden Strahlen in einem gesunden Maß. Gehen wir in diesem Sommer in einem natürlichen Fluss baden und lassen wir uns von der fließenden Kraft des Wassers ein Stück mitnehmen und tragen. 

Und schenken wir der Erde, der Natur, unsere stille Bewunderung bei unseren Spaziergängen und empfinden wir tiefe Dankbarkeit für die Kraft, die uns und alles Lebendige zu jeder Zeit durchströmt und uns ein Leben und Dasein beschert. 

 

Du kannst Teil 1 hier und Teil 2 hier nachlesen.

Zum Schluss eine Einladung

Aufgrund meiner Affinität zum Elementaren und zur Natur wähle ich für mein jährliches Retreat seit 5 Jahren die Insel Lanzarote. Dort sind die elementaren Kräfte so deutlich und kraftvoll zu erleben. Durch den wüstenähnlichen Charakter der Vulkanlandschaft fällt es leicht, wieder mit dem Ursprünglichen und dem Wesentliche in Berührung zu kommen.

 

Wenn du dich für das Lanzarote-Retreat 2019 interessierst, klicke einfach auf das Foto.

Anmeldeschluss ist der 15.07.2019