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Über deine Wurzeln zur Krone©

in deine ganze Kraft und wahre Größe

Meine Botschaft: 

Kläre deine Wurzeln, werde frei für die Entfaltung deiner Potenziale und gelange in deine ganze Kraft und wahre Größe. … für ein authentisches, freies und schöpferisches Leben

 

Meine Geschichte

 

Im Alter von eineinhalb Jahren verlor ich meinen Vater. Er hatte den Freitod gewählt. Für meine Mutter war das so überwältigend, dass sie nach Norddeutschland floh und mich für einige Jahre bei einer Cousine unterbrachte. Ich wuchs ohne männliche Bezugsperson auf. Drei Jahrzehnte lief ich mit einer offenen Nabelschnur herum und versuchte Anschluss zu finden. In dieser Zeit wurde ich von verschiedensten Krankheiten heimgesucht. Ich war anfällig für Süchte jeglicher Art und der leiseste Windhauch drohte mich umzuwerfen. Als ich mich auf den Weg zu mir selbst machte, führte dieser mich zurück zu meinen Wurzeln, zu meiner Herkunft. Hier galt es aufzuräumen, alte Wut und Trauer aufzudecken, den alten Schmerz loszulassen, mir selbst und anderen zu vergeben, die Vergangenheit zu befrieden.

Ich hatte mich schon immer zu Schamanen hingezogen gefühlt. In mehreren Etappen klärte ich mit ihrer Hilfe meine Wurzeln und damit meine Herkunft. Wir lösten die Verstrickungen mit den Ahnen und ich konnte ihre Gaben empfangen. Auf diesem Weg entdeckte ich meine eigenen schamanischen Wurzeln und damit verbunden auch einen Teil meiner Bestimmung.

Mein Weg zur Berufung

 

Mein Intiationsweg begann, als ich 18 Jahre alt war, mit einer als unheilbar diagnostizierten Krankheit. Das Unverdaute aus meiner frühen Kindheit hatte meine Verdauung völlig lahm gelegt. Trotz vieler Therapien und Kuren war ich am Ende austherapiert und sollte einen künstlichen Ausgang erhalten. Doch das kam für mich als junge Frau nicht in Frage. Ich machte mich auf den Weg und suchte nach Alternativen. Fündig wurde ich in der Chinesischen Medizin, genauer gesagt bei der Ohrakupunktur. Nach vier Jahren war ich geheilt, ohne Operation. Diese Heilserfahrung öffnet mir den Zugang zur feinstofflichen Welt, zur Welt der Energien, zur Welt des Unsichtbaren. Heute bin ich eine erfahrene Chitektin und spirituelle Mentorin, die einen großen Erfahrungsschatz hat und seit zwanzig Jahren ihrem inneren Ruf immer wieder auf´s Neue folgt.        Was dieser Weg von mir gefordert hat, das liest du nachfolgend.

 

Als junge Erwachsene war ich eine Getriebene, die vor ihrer inneren Leere und ihren Ängsten auf der Flucht war. Wie es dazu kam erzähle ich in einem Interview, das auf Horizonte TV ausgestrahlt wurde. Falls es dich interessiert hier der Link zum Video.

Außerdem habe ich meine Selbstwerdung in 5 Etappen in einem Artikel beschrieben, der im Magazin Pure & Positiv zu Beginn dieses Jahres erschienen ist. Diesen Artikel findet du hier. Darin beschreibe ich auch, wie es dazu kam, dass ich den Atlantik in einem Segelschiff überquerte und das ohne Segelkenntnisse. All das musste geschehen, damit ich bereit war meinen Platz in der Welt einzunehmen.

Als diese Entscheidung in mir herangereift war, war meine Ausgangslage gerade sehr schwierig. Ich hatte mich unfreiwillig von einer Beziehung getrennt, war im 7. Monat schwanger und wusste, dass ich das Kind alleine aufziehen würde. Da ich weder über finanzielle Mittel, noch über einen familiären Background verfügte, musste Vater Staat einspringen. So lebte ich die erste Zeit mit meinem kleinen Sohn in einer Sozial-Wohnung und bezog monatlich finanzielle Unterstützung, die gerade für das aller-, allernötigste reichte.

Nachts, wenn mein Kleiner schlief, malte ich meine Träume auf Seide. Ich wusste, dass diese Situation für mich nicht lange dauern durfte. So kam ich auf die Idee meine Seidenkreationen auf Kunsthandwerker-Märkten zu verkaufen und alsbald setzte ich diese Idee auch um. Die Sachen verkauften sich gut und so beschloss ich mich  als Kunsthandwerkerin selbständig zu machen. Das war ein sehr mutiger Schritt und für meinen Mut belohnte mich das Leben. Kurze Zeit darauf verstarb meine Großmutter. Sie hinterließ mir ein kleines Erbe und so kam ich aus der Sozialhilfe heraus und konnte mir ein kleines Business aufbauen. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ich musste mutig sein – mir selbst und meinem Herzen folgen
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Ich muss zuerst geben, um das, was ich will, zu bekommen. 

 

Modedesign Mirod-Artwear entsteht

Meine Träume wuchsen mit meiner Entfaltung und so auch mein Business. Mittlerweile hatte ich längst das Tücherformat hinter mir gelassen. Ich bildete mich fort, machte Näh-und Schnittkurse, lernte Modezeichnen und entwarf und nähte individuelle Kleidungstücke für Frauen: Blusen, Kleider und Mäntel und sogar ein Hochzeitskleid. Um meine Träume vorzuführen, schrieb ich zusammen mit einer Freundin ein Märchen und ließ es von Schauspielern des Stadttheaters Regensburg in einer Kapelle aufführen. Später entwarf ich eine eigene Kollektion und präsentierte sie 1994 auf der internationalen Sportmesse in München. Die Schnelllebigkeit, die in der Modebranche auf dieser Ebene herrschte, stand entgegen meiner seelischen Entwicklung war so entschied ich mich für einen anderen Weg. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Groß Träumen ist wichtig. Es schenkt der Seele Flügel, wenn es stimmig mit ihrem Entwicklungsziel ist.
Was habe ich dabei gelernt: Nicht jeder große Traum führt in die Erfüllung. Ein Fehler ist eine Erfahrung und diese bereichert mich und vergrößert meinen Erfahrungsschatz.

 

Erste Erfahrungen als Dozentin

Ich hatte zwischendurch immer wieder Anfragen erhalten, ob ich denn mein Wissen und meine Fähigkeit mit Farben und Formen umzugehen nicht weitervermitteln wollte. Daher begann ich auf diese Anfragen einzugehen und unterrichtete über mehrere Jahre hinweg als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen. 

 

Kurz zusammengefasst: 
Meine Herausforderung in dieser Zeit:
 Mein Selbstwertgefühl war immer noch schwach und mich dozierend vor Menschen zu stellen war eine riesige Herausforderung.
Was habe ich dabei gelernt: Ich wachse mit den Aufgaben, wenn ich mich der Herausforderung stelle. 

 

Im nächsten Schritt – ein eigenes Studio

Dann wollte mein zweiter Sohn auf die Erde. Jetzt war es an der Zeit einen größeren Schritt zu tun. Ich gründete ein kleines Studio für Farb- und Stil-Beratung in Regensburg in der Fußgängerzone. Das hatte ich die ganze Zeit über mit den Frauen ja bereits gemacht und daher fiel es mir sehr leicht. Ich richtete das Studio ein und konnte auch die Aufmerksamkeit des regionalen Fernsehens gewinnen, die in einer Reportage über mich und meine Arbeit berichteten. Ich machte die eine oder andere Ausbildung und organisierte mich so gut, dass ich es prima mit meinem Muttersein vereinbaren konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ein nächster, größerer Schritt, der mit einer größeren finanziellen Investition und damit auch Risiko verbunden war.
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Wenn ich mich zeige, werde ich gesehen und wahrgenommen, das vergrößert meinen Wirkkreis.

Erneut Trennung und Verlust – ein starker Antrieb

Doch dann schlug erneut das Verlust-Muster zu, dass sich beim Verlust meines Vaters im Babyalter gebildet hatte. Der Vater meines zweiten Sohnes trennte sich von mir und ich war mit den beiden Kindern und meinem Business völlig auf mich gestellt. 

Wie schon des öfteren in meinem Leben stand ich wieder mit dem Rücken an der Wand. Ich wusste, dass ich etwas ändern musste, um mehr Geld zu verdienen, so dass ich mit den beiden Kindern gut leben konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Mich dem alten Schmerz erneut stellen.
Was habe ich dabei gelernt: Never give up!

 

Eine weitere Ausbildung

Ich entschied mich erneut zu einem größeren Schritt, der abermals viel Mut erforderte. Nach meiner Atlantiküberquerung war ich für ein Jahr in Amerika unterwegs gewesen. Dort war ich mit Feng Shui in Berührung gekommen und hatte ein Buch von Sarah Rossbach mitgebracht. Diese ganze Lehre sprach mich sehr an. Ich entschied mich für eine Weile den Gürtel enger zu schnallen und Ausbildungen in diesem Bereich zu machen. 

Über 5 Jahre hinweg saugte ich all das Wissen über diese Lehre wie ein trockener Schwamm in mich auf und hatte dabei das Gefühl, dass ich mich lediglich wieder erinnerte. Ich tat mich sehr leicht bei den Ausbildungen und so begann ich parallel dazu bereits zu unterrichten. Auf diese Weise festigte und vertiefte sich mein Wissen und es ging mir in Fleisch und Blut über. Bei einer Veranstaltung wurde eine Frau auf mich aufmerksam. Sie leitete die Niederlassung einer TÜV-Akademie und sie fragte an, ob ich dort dozieren und mein Wissen an Architekten und Bauingenieure weitergeben würde. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine richtige Entscheidung zu treffen. Ich musste mutig sein und meiner Intuition und meinem Herzen erneut folgen.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig Chancen zu erkennen und zu ergreifen und …  Mut wird belohnt – immer wieder aufs Neue.

 

Eine große Chance – Wieder galt es die nächste Angst-Hürde zu überwinden

Das war eine Herausforderung für mich, zumal ich mich Akademikern gegenüber damals immer noch unterlegen fühlte, hatte ich doch die Schule kurz vor meinem Abitur beendet. Dennoch packte ich den Stier bei den Hörnern und ergriff diese Chance. Fortan dozierte ich an der TÜV-Akademie und später auch an der HWK und der IHK bis kurz vor der Jahrtausendwende. 

Mittlerweile war ich eine gefragte Dozentin und die Teilnehmer engagierten mich auch als Beraterin. Aufgrund meines starken Engagements, sowohl als alleinerziehende Mutter, als auch als erfolgreiche Selbständige, war mir der Trubel in der Stadt zu groß. Ich wollte für meine beiden Buben ein anderes Umfeld, wollte dass sie ihren Bewegungstrieb draußen in der freien Natur ausleben konnten und entschied mich daher für einen Umzug auf´s Land. 

Über die Jahre dort mit meiner kleinen Familie, mit meinen Ängsten und Sorgen, habe ich ein Buch geschrieben. Mein Erstlingswerk: Die Zeit ist reif…!, habe ich 2004 im Eigenverlag herausgebracht. Damals war von Selfpuplishing noch keine Rede. Hier kannst du dich darüber informieren, wenn es dich interessiert.

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine Entscheidung treffen zugunsten meiner Kinder und mehr Lebensqualität.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig dem Herzen zu folgen und das Beste aus dem zu machen, was gerade möglich ist. Die Rhythmen des Lebens beachten und sich davon tragen lassen. 

 

 

Jahre des inneren Aufräumens 

Wenn es dich interessiert kannst du im Artikel über meine Selbstwerdung oder auch auf dem Video von Neue Horizonte TV einiges über diese Zeit in Erfahrung bringen.

Während dieser Zeit, abseits vom Getriebe der Stadt, habe ich vermehrt zu mir selbst gefunden, auch mit Hilfe eines Coach, den ich mir geleistet habe, obwohl die finanziellen Mittel dafür „eigentlich” nicht vorhanden waren. Ich habe innerhalb einiger Jahre eine Metamorphose vollzogen und dabei meinen inneren Himmel geklärt, mich vom Ballast der schwierigen Kindheitserfahrungen befreit und so meine bis dahin noch brachliegenden Potenziale ans Licht gebracht. 

Auch mein Business kam damit auf ein neues Level. Mittlerweile hatte ich das Dozieren beendet und stattdessen wagte ich mich in die freie Wirtschaft. Ich bot meine Dienste Unternehmern an. Ich erstellte vital-energetische Raumkonzepte und schuf Wohn- und Arbeitsumgebungen, in denen sich die Menschen wohl fühlten, produktiver waren und die zugleich auch ein hohes Maß an Erfolg bewirkten. 

Und ich begann aus all meinen eigens gemachten Erfahrungen und meinem Wissen zum Thema Bewusstsein Workshops zu konzipieren. Ich veranstaltete sie im Haus, das genügend Platz dafür bot. So machte ich erste Erfahrungen in der Bewusstseinsarbeit und im Coaching, das von da an kontinuierlich weiter wachsen sollte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Zu entschleunigen, die innere Unruhe wahrnehmen, zu erkennen, dass ein einfach sein gar nicht mehr möglich war.
Was habe ich dabei gelernt: Das wahre Leben beginnt im Inneren, damit sich im äußeren Leben etwas grundlegend verändert, muss es sich erst in mir verändern.

 

Loslassen und frei werden

Dann kam die Zeit, wo mein erstgeborener Sohn das Haus verließ und zum Vater zog. Fünf Jahre später folgte dann auch der Jüngere. Ich ließ beide mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Mir war bewusst, dass ich jetzt wieder Zeit und auch Freiräume für meine Selbstverwirklichung und für meine Berufung haben würde. 

Ich verabschiedete mich vom Familienhaus und fand meinen neuen Wohnort in einem Privathaus in einer Klosteranlage, oben auf einem Berg an einem Kraftplatz.  Ich trat verschiedenen Netzwerken bei, knüpfte Kontakte und weitete meinen Bekanntheitsgrad aus. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Loslassen und die beiden Seelen-Menschen, meine Söhne, die mir am nächsten sind, freigeben.
Was habe ich dabei gelernt: Erst wenn ich loslasse, meine Hand öffne, kann ich Neues schöpfen, kann Neues in mein Leben kommen

 

Ernten – Der Lohn für die großen Anstrengungen 

Mittlerweile hatte ich eine treffende Bezeichnung für mich gefunden. Ich nannte mich fortan Chitektin, die Architektin ohne Ar. Die Projekte, zu denen ich als Expertin hinzugezogen wurde, wurden größer und damit auch die Verantwortung. Neben Praxen und Gesundheitszentren, war ich auch beim Bau eines Motels und zuletzt beim Um- und Neubau des Landratsamtes Regensburg tätig. Eine wundervolle Krönung meiner Arbeit in diesem Bereich, wie ich finde, nach all dem Mühen und der Anstrengung über all die Jahre hinweg als Pionierin in diesem Bereich. 

Parallel dazu baute ich den Bereich Bewusstsein aus, den ich mittlerweile vom Bereich der Chitektur (energetische Architektur) getrennt hatte. Architekten sind überwiegend naturwissenschaftlich orientiert und somit den spirituellen Dingen nicht so aufgeschlossen. Da wollte ich mir ihren Argwohn nicht unbedingt erschwerend zuziehen und daher die Trennung in zwei Bereiche und damit auch 2 Internetseiten. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Meinen Erfolg als Ernte zu sehen und zu genießen.
Was habe ich dabei gelernt: Dass das Leben auch gefeiert werden will und dass es darum geht dankbar auf all das zu schauen, was bereits in meinem Leben ist und wer ich bereits geworden bin.

 

It´s only the beginning
Alte Träume wieder entdecken und neu träumen 

Nach meiner intensiven Familienzeit als Alleinerziehende und zugleich Selbständige, zog ich mich von der äußeren Welt etwas mehr zurück. Das Leben wies mir einen neuen Lebenraum innerhalb eines Klosters zu. Ich hatte über Anzeige nach einem neuen Lebensraum gesucht und ich bekam diesen Rückzugsort auf einem Berg am Rande des Bayerischen Waldes. Hier in diesem spirituellen Kraftzentrum, so verspüre ich es, ging meine spirituelle Entwicklung erst richtig los. Erneut kam ich in Kontakt mit einem Schamanen und dieser half mir den Generationenstrom mit den weiter zurück liegenden Generationen zu klären. Ich habe darüber erst kürzlich in einem Artikel detaillierter geschrieben. Wenn es dich interessiert, kannst du ihn hier lesen.

Durch die Heilung meiner Ahnenreihe mithilfe der Schamanen bin ich zu meinen spirituellen, schamanischen Wurzeln gelangt. Seit nunmehr sieben Jahren mache ich diese Arbeit und habe sie im Laufe der Zeit auch soweit weiterentwickelt, dass ich jetzt bereit bin sie einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei geht es mir vor allem darum Menschen dafür zu sensibilisieren, dass sie nicht alleine sind. Denn das Sich-getrennt-fühlen vom Rest der Schöpfung, von der Welt, von den Menschen, die wir lieben, führt uns in Isolation, Depression und Resignation und das ist in meinen Augen das wirkliche Problem auf dieser Welt.

Das Klären der eigenen Wurzeln und die Arbeit mit den Ahnen macht meine Arbeit erst richtig rund. Denn ich konnte von nun an Menschen dabei helfen den Ballast der Vergangenheit hinter sich zu lassen und stattdessen frei zu werden für die Entfaltung ihrer Potenziale, für  ihren ureigensten Weg und so in ihre ganze Kraft und Größe zu gelangen.

Ich bin zutiefst erfüllt von der Arbeit, die ich mit Menschen machen darf und das bereichert mich auf allen Ebenen.

 

Danke für Deine Aufmerksamkeit und dein Interesse, wenn du bisher meine Geschichte  und die Entwicklung hin zu meiner Berufung gelesen hast. Ich bin mir sicher, dass du dir daraus etwas mitnimmst, sei es Inspiration, sei es Bestärkung und Ermutigung.

Go for it! Mach dich auf den Weg und folge deinem Herzen und damit dem Ruf deiner Seele.

Ich kann dich darin nur bestärken. Es lohnt sich und das ist es letztendlich, was du mitnimmst, wenn du eines Tages von dieser Erde gehst – eine Seele, die sich weiterentwickelt hat.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

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Zu oft habe ich dir zu wenig Raum geschenkt. Deine Regungen habe ich der Hoheit des Denkens untergeordnet. Ideen wurden so im Kopf geboren, doch ohne dich hatten sie keinen Nährboden. Stattdessen habe ich mich am Außen orientiert, habe geschaut, wie es andere machen, ohne mich deiner Weisheit anzuvertrauen, in der Gewissheit, dass du mir wegweisende Impulse zur Verwirklichung schenkst. 

 

Ich habe mich an Werten orientiert und mich nach Zielen ausgerichtet, die wenig mit dir im Einklang waren. So bist du im Laufe der Zeit verstummt, hast dich immer mehr zurück gezogen und dich verengt. Die immer größer werdende Schwere in meiner Brust habe ich ignoriert. Stattdessen habe ich mir viele Verpflichtungen aufgeladen, so dass die Last auf meinen Schultern größer war und ich deine Schwere, mein geliebtes Herz, nicht mehr fühlen musste. 

 

Heute weiß ich das, nach vielen Jahren des Kämpfens an falscher Front. Mir ist bewusst, dass ich dich und letztendlich mich selbst vernachlässigt habe. Als Kind dieser Zeit habe ich, wie so viele, nicht gelernt auf dich, mein Herz, zu hören. Der Spiegel in den ich als Kind täglich schaute, zeigte mir Menschen, die leisteten und sich oftmals darin verloren. Viele bezahlten mit Ihrer  Gesundheit dafür. Und heute? Viele sind sich auch heute ihrer wahren Wünsche und ihrer individuellen Werte  oftmals gar nicht bewusst. Vielmehr lassen sie sich mitnehmen von der Herde, vom Lifestyle, von den Moden und all den äußeren Erscheinungen. Der Preis dafür ist hoch. Schließlich wird die eigenen Individualität, das eigene Wesen unterdrückt und es ist so, als würde ein Blumenkohl unter Kartoffelstauden versuchen nach unten in die Erde zu wachsen.

In uns allen liegt eine individuelle Anlage, die entwickelt und entfaltet werden will, damit der Mensch glücklich ist und Erfüllung erlangt. Du mein geliebtes Herz, das weiß ich nach all den Jahren der Selbsttyrannei, weist den Weg. Lange hast du mir deine Sehnsucht und deine Wünsche in vielen Momenten übermittelt. Doch ich war taub und blind deinen Regungen gegenüber.

 

Heute weiß ich, wie kostbar all das  ist, denn nur mit dir und durch dich ist das Leben ein Geschenk, ein heiliges Ganzes, das sich durch mich, durch mein so Sein, wie es in mir angelegt ist, ausdrückt. Daher habe ich dir auch das Zepter übergeben und dich zur königlichen Beraterin im Reich meiner Seele gemacht. Mögen deine Qualitäten wie Lebensfreude, Großzügigkeit, Mitgefühl und Geduld durch mich in die Welt gelangen und möge ich mir selbst nährend, wertschätzend und liebevoll im Spiegelbild der Außenwelt begegnen.

 

Du Herz verbindest die Gegensätze und daraus entsteht ein Drittes. Aus der Verbindung von oben und unten, von rechts und links, von vorne und hinten entsteht die Mitte und aus der Verbindung von Vergangenheit und Zukunft entsteht das Jetzt. Raum und Zeit verbinden sich zum Sein. Ein in der Mitte-Sein, in der Mitte weilen, lässt uns unsere wahre Natur erkennen. Hier kehren wir zurück zum Ursprung, zur Quelle, der wir einst entsprungen. 

 

Oh, du mein geliebtes Herz, dem gilt dein ganzes Sehnen, deine ganze Liebe. Danke, dass du mir dein tiefstes Geheimnis offenbarst. Während ich dies hier schreibe willst du zerspringen vor Freude und dich vermählen mit dem Alleinen-Herzen, aus dem der Strom des Lebens ewiglich quillt, sich ausdehnt ins Unendliche und Triaden von Schöpfungsmustern hervorbringt.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast.
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Start 17. Januar 2019

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Du

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  • bleibst am Ball, hältst den Fokus und erreichst erfolgreich deine Ziele
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Der große Vorteil eines Jahresprogramms:

In diesem Online-Coaching-Jahresprogramm richtest du deinen Fokus für ein ganzes Jahr auf deine Weiterentwicklung und dein Wachstum. Dabei wirst du Schritt für Schritt durch einen Transformationsprozess geführt. So bleibst du am Ball und verzettelst dich und deine Energie nicht mehr. Ein roter Faden zieht sich konsequent durch das ganze Programm und so erreichst du zielsicher die gewünschte Veränderung – endlich glücklich leben. Dabei triffst du Gleichgesinne und findest Weggefährtinnen. Gegenseitig unterstützt und bestärkt ihr euch auf Eurem Weg in ein glückliches, erfülltes Leben.

 

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Sich den neuen Luxus leisten und Zeit und Raum für´s Wesentliche finden

“Aufstehen, Straßenbahn, Büro,
Essen, Arbeit, Essen, Schlafen,
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,
immer derselbe Rhythmus
– das ist sehr lange ein bequemer Weg.
Eines Tages aber steht das Warum da,
und mit diesem Überdruss,
in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an.”
Albert Camus, “Der Mythos von Sisyphos“

 

Eines Tages stellte sich der Schweizer Swissair-Manager Rolf Dobelli, er war gerade 35 geworden, eine einfache Frage: Was gefällt mir am besten an meinem Job? Er fand keine Antwort. Also änderte er die Frage: Was gefällt mir überhaupt an meinem Job? Worauf er zu dem Schluss kam: Nichts Spezielles. Eigentlich gar nichts. Dobelli setzte sich hin und schrieb zwei Sätze aufs Papier, die ihm gerade in den Sinn kamen und auf Anhieb einleuchtend und richtig erschienen: “Die meisten Menschen sind irgendwie und irgendwo in einen Beruf hineingefallen – wie auf einen dummen Scherz. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht.“ 

Das war das Ende von Rolf Dobellis Angestelltenkarriere. Er kündigte seinen Job als Chef einer Swissair-Tochter und verwirklichte seinen Lebenstraum. Dabei stellte er das, was ihm schon immer wichtig war in den Mittelpunkt: Bücher. Er gründete das Unternehmen GetAbstract, ein Internet-Unternehmen, das Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern vertreibt. So weit kann es kommen, wenn wir es uns erlauben essenzielle Fragen zu stellen und uns nicht davor scheuen, ehrliche Antworten darauf zu finden. Was erfüllt uns wirklich, wenn die gesellschaftlichen Anforderungen erfüllt sind und uns Geld und Status auf Dauer nicht wirklich glücklich machen?

Inspiration und etwas Großes braucht der Mensch

Gibt man bei Google die Frage “Was wünschen sich die Deutschen” als Suchbegriff ein, stehen ganz vorne Antworten wie “Der Großteil der Bevölkerung wünscht sich einen sicheren Arbeitsplatz und Gesundheit”, “Die Deutschen wünschen sich ein neues Auto” oder “einen größeren Flachbildschirm”. Das sagt alles.

Das Wirtschaftsmagazin brandeins verwies diesbezüglich bereits 2006 in seiner Dezemberausgabe in einem Artikel auf die Gebrüdern Grimm. In deren Märchen wird mit den Wunschlosen abgerechnet, hingegen werden Helden belohnt, die sich anderen gegenüber grosszügig verhalten, mitfühlend sind und in ihren Wünschen nicht nur daran denken, wie sie ihren eigenen Hals vollkriegen. Damit all diese nicht nur fromme Wünsche bleiben, müssen die Helden noch etwas können, das Allerwichtigste: Sie müssen wissen, was sie wollen. So geraten sie nach guten Taten an eine gute Fee. Die ist eine harte Richterin, der sich die Helden stellen müssen. Drei Wünsche, wenn ich bitten darf, und wenn´s geht, ein bisschen dalli! Was sagt man da? Noch ein Haus? Noch ein Auto? Eine Insel? Wäre man Grimms guter Fee mit so etwas gekommen, hätte sie wohl das Lexikon gezückt. Pass mal auf: Ein Wunsch, mein Lieber, ist “ein Begehren, oder Verlangen nach einer großen Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines wichtigen Zieles für sich selbst oder für einen anderen”. Alles klar? Also los, noch mal. Wünsch dir was!

In Ermangelung an Erfüllung

Friede, Freude, Eierkuchen oder so? Nein ein wenig genauer muss das schon sein. Was wünschen wir uns tief in unseren Herzen? Wonach sehnen wir uns wirklich und wann raffen wir uns auf und überwinden unsere Bequemlichkeit und Trägheit? Sowohl Leid als auch Visionen und der innere Ruf sind Treibstoff für menschliche Entwicklung und Entfaltung. Wir haben die freie Wahl. Wenn wir den alten Kreisläufen weiterhin frönen, werden wir weiterhin das bekommen, was wir immer bekommen haben, ohne dass es uns erfüllt. Aus diesem Mangel an Erfüllung heraus schaffen wir neue Mangelwelten. Aus dem Zustand der Erfüllung heraus kreieren wir Fülle, wie es uns die Natur vormacht.

Deshalb: Lasst uns zur Besinnung kommen und dem Wahnsinn einer unerfüllten Hetze durch das Leben ein Ende setzten. Wir brauchen große Wünsche und Lebensträume, die uns aufrichten und uns und anderen Inspiration, Kraft und Zuversicht für außerordentliche Taten verleihen. Doch aufgepasst auf den Verstand! Visionen, Lebensträume und der innere Ruf sind nicht zu verwechseln mit großen, mentalen Zielen, die wiederum nur ein Konstrukt des rationalen Geistes sind und denen es deshalb an magnetischer Anziehungskraft und Inspiration fehlt. Einem Strohfeuer gleich ist deren Wirkung, wohingegen Visionen, Lebensträume und der innere Ruf einem Leuchtturm gleich Klarheit, Orientierung und Lebensfreude schenken.

Raus aus der Stress-Spirale 

In einer Zeit, in der die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten so groß wie nie zuvor sind, können viele die Chancen nicht wahrnehmen, weil alte Programme, alte Verhaltensweisen und Konditionierungen sie in ihrer bisherigen Lebensweise festhalten. Schauen wir uns um bei erfolgreichen Erfindern und Wirtschaftsführern, so stellen wir fest, dass diese sich schon früh von solch begrenzenden Banden befreit und ihr kreatives, schöpferisches Potenzial entfaltet haben. Umfragen unter ihnen haben ergeben, dass sie ihre Visionen und das, was sie tief im Inneren ruft zum größten Teil in Phasen größter Entspannung, nicht durch Prozesse intensiven, logischen Nachdenkens und Planens, empfangen haben. Es geht daher darum die Stress-Spirale zu verlassen und in die Entspannung zu finden. 

Doch genau hier liegt die größte Hürde. Viele Führungskräfte und leitende Angestellte wollen nicht zur Ruhe kommen, weil sie sich dann auf sich selbst einlassen müssten und vor dieser Begegnung haben viele Angst. Gut versteckt hinter Show und Glamour herrscht in der Wirtschaft die Angst überwiegend unter den Männern. Der Grund? Die Rolle des Mannes ist stark im Wandel begriffen. Viele befürchten überflüssig zu sein, oder zu werden. Echtes Vertrauen in sich selbst fehlt. In der Ruhe werden diese “weggesteckten” Dinge spürbar. Doch genau hier liegt die große Chance, die Stressgeplagte aus der Sinnkrise führen kann.

Einkehren – leer werden und schöpfen

Während der Held in den Märchen auszieht, um sein Glück zu finden, kehrt der Held der neuen Zeit ein und tritt die Reise in seine Mitte an. Bei dieser Selbsterkundung trifft er auf Wegelagerer, Vampire und sonstige Schattengestalten, die seine begrenzenden Glaubenssätze, Muster und Programme darstellen. Sie hocken auf seinen inneren Schatztruhen und verhindern die Entfaltung seines Potenzials. Die unerlösten Angelegenheiten müssen also erkannt und integriert werden. Diesen inneren Weg bin ich vor einigen Jahren gegangen. Welchen Hindernissen und Herausforderungen, aber auch glückhaften Segnungen ich dabei begegnet bin, das beschreibe ich sehr ausführlich in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ 

Erst in einem völlig entspannten Sein ist es möglich eine Vision zu schöpfen, die weit über das hinausreicht, was sich der begrenzte Verstand ausdenken kann. Hans Jecklin, ein bekannter Schweizer Unternehmer, beschreibt dies in seinem Buch “Wirtschaft wozu?” so: „Aus einer inneren Leere an Vorstellungen, in der Fülle wunschlosen Seins, kann uns eine Vision “zufallen. Visionen schöpfen aus dem Bewusstsein der Unbegrenztheit, aus unserem Einssein mit allem was ist, aus einer Vollkommenheit, die nicht von uns selbst zu trennen ist.”

Im Kern unseres Seins sind wir schöpferisch und weise und wissen um die Verbundenheit mit allem. Die Reise nach innen anzutreten erfordert Mut. Mut, sich selbst in vielen Facetten zu begegnen. Der Lohn des neuen Helden ist Erfüllung bei seinem selbstbestimmten Tun, bei der Verwirklichung dessen, was ihn zutiefst im Inneren ruft.

Sich den neuen Luxus leisten

Im Wissenszeitalter, indem sich Zeit und Raum immer mehr verkürzen und wir mit einem Mausklick am anderen Ende der Welt sein können, besteht der neue Luxus darin, sich Zeit und Raum für das Wesentliche zu nehmen, die Aufmerksamkeit darauf zu richten und es in einem starken Fokus zu halten. Die Zeit ist reif dem inneren Ruf zu folgen und dabei Kraft und Inspiration frei zu setzen und in die Entfaltung unseres höchsten Potenzials zu gelangen. Leisten wir uns das.

 

Impuls

Nimm dir am Wochenende Zeit und stelle dir die nachfolgenden 13 Fragen. Beantworte diese Fragen schriftlich und notiere alles, was dir dazu einfällt. Lass deine Antworten für einige Tage ruhen und lies sie dann erneut. Streiche durch, was dir unstimmig erscheint und füge hinzu, was wichtig ist. Am Ende schreibe in positiver Form (keine Verneinungen, keine Un-Wörter) und in der Gegenwart deine Erkenntnisse und Antworten in Form eines Manifests mit Datum und Unterschrift.

Lese dein Manifest für drei Monate jeden Abend vor dem Einschlafen durch und leg es anschließend unter dein Kopfkissen – (nightlearing). Wenn du das machst,  beweist du damit, dass du einen Unterschied machst und hast bereits wichtige Schritte in Richtung Klarheit, Selbstbestimmung und Erfüllung getan. 

Hier die 13 Fragen

  • Was erfüllt mich wirklich? 
  • Was habe ich dieser Welt zu geben, das mir große Freude bereitet?
  • Wie sieht die höchste Vision von mir selbst aus?
  • Wer will ich sein? 
  • Wie fühlt sich das an? Wie riecht und schmeckt das? Was höre ich andere in dem Moment sagen, wenn ich es erreicht habe?
  • Bis wann werde ich es erreicht haben bzw. sein?
  • Was hat mich bisher davon abgehalten? – meine 5 stärksten Ausreden
  • Wer oder Was hält mich immer noch ab? … und ist das wahr?
  • Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen für ein erfülltes Leben? 
  • Wovon müsste ich Abstand nehmen oder es gänzlich loslassen? 
  • Was müsste ich in Angriff nehmen?
  • Wer sind meine Wegbegleiter, die mich auf dem neuen Weg ermutigen und bestärken, wenn ich mal schwach bin? 
  • Was kostet es mich, wenn ich nichts verändere und alles beim Alten bleibt? 

Wage es Zeit und Raum für dich selbst und das Wesentliche zu finden. Sei es dir wert auf diese essentiellen Fragen zu antworten und beginne dein Leben gemäß deinen tiefsten Sehnsüchten und Herzenswünschen zu gestalten.

 

Und es gehen die Menschen zu bestaunen die Gipfel der Berge
und die ungeheuren Fluten des Meeres und die weit dahinfließenden Ströme
und den Saum des Ozeans und die Kreisbahnen der Gestirne,
und haben nicht acht ihrer selbst.

Augustinus Aurelius (Bischof von Hippo, Philosoph)

 

Einfach sein 

Wenn du weiter daran interessiert bist noch mehr zu Besinnung zu gelangen und dich tiefer auf das Leben und das Wesentliche einzulassen, dann empfehle ich dir mein soeben erschienenes interaktives Buch „Einfach sein – 33 Impulse für Geist und Seele“ – für mehr Sinn und eine neue Balance im Alltag. 

Die großen Herausforderungen in dieser Zeit bringen immer mehr Menschen dazu nach dem Sinn zu fragen. Zugleich sehnen sich viele danach sich selbst zu sein, ihr Leben einfacher zu gestalten und wieder Zeit für das Wesentliche zu finden.

Doch wo sind die Haltebojen im reißenden Strom der Informationsflut und der äußeren Veränderungen? Wo findet der moderne Mensch wieder zu sich? Sicher ist: Wer auf der Überholspur des Lebens unterwegs ist, verpasst das Wesentliche und das Leben selbst und wird dabei immer ärmer. Arm an Empfindungen, Eingebungen, Inspiration und arm an Gefühlen für sich selbst und seine Mitmenschen. Am Ende steht derjenige ausgebrannt und isoliert vor einem Abgrund und schaut in seine leere Seele. 

Es lohnt sich daher wieder vermehrt ins Hier und Jetzt zu kommen und im Augenblick verweilend einfach zu sein. Nur wer präsent ist, kann die Präsente des Lebens empfangen und selbst ein Geschenk (Präsent) für die Welt sein. 33 starke Impulse, essentielle Fragen, Inspiration und vielfältige, praktische Übungen, sowie 33 Mandalas zum Ausmalen,  bringen den Leser, die Leserin zum Innehalten, zur Besinnung auf das Wesentliche und in eine größere Ruhe und Gelassenheit.

Alle weiteren Infos, sowie ein Blick ins Buch gibt es hier.

 

 

Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Für den Fall, dass du regelmäßig meine Beiträge erhalten willst, kannst du hier meinen kostenfreien Inspirations-Letter abonnieren. (Du kannst dich jederzeit wieder austragen.

 

Sich den neuen Luxus leisten und zu sich selbst und zum Wesentliche finden

“Aufstehen, Straßenbahn, Büro, Essen, Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, immer derselbe Rhythmus – das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages aber steht das Warum da, und mit diesem Überdruss, in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an.”
Albert Camus, “Der Mythos von Sisyphos“

Eines Tages stellte sich der Schweizer Swissair-Manager Rolf Dobelli, er war gerade 35 geworden, eine einfache Frage: Was gefällt mir am besten an meinem Job? Er fand keine Antwort. Also änderte er die Frage: Was gefällt mir überhaupt an meinem Job? Worauf er zu dem Schluss kam: Nichts Spezielles. Eigentlich gar nichts. Dobelli setzte sich hin und schrieb zwei Sätze aufs Papier, die ihm gerade in den Sinn kamen und auf Anhieb einleuchtend und richtig erschienen: “Die meisten Menschen sind irgendwie und irgendwo in einen Beruf hineingefallen – wie auf einen dummen Scherz. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht.”

Das war das Ende von Rolf Dobellis Angestelltenkarriere. Er kündigte seinen Job als Chef einer Swissair-Tochter und verwirklichte seinen Lebenstraum. Dabei stellte er das, was ihm schon immer wichtig war in den Mittelpunkt: Bücher. Er gründete das Unternehmen GetAbstract, ein Internet-Unternehmen, das Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern vertreibt. So weit kann es kommen, wenn wir es uns erlauben essenzielle Fragen zu stellen und uns nicht davor scheuen, ehrliche Antworten darauf zu finden. Was erfüllt uns wirklich, wenn Geld und Status auf Dauer nicht wirklich glücklich machen?

Große Träume und Inspiration braucht der Mensch

Gibt man bei Google die Frage “Was wünschen sich die Deutschen” als Suchbegriff ein, stehen ganz vorne Antworten wie “Der Großteil der Bevölkerung wünscht sich einen sicheren Arbeitsplatz und Gesundheit”, “Die Deutschen wünschen sich ein neues Auto” oder “einen größeren Flachbildschirm”. Das sagt alles. Das Wirtschaftsmagazins brandeins verwies diesbezüglich bereits 2006 in seiner Dezemberausgabe in einem Artikel auf die Gebrüdern Grimm. In deren Märchen wird mit den Wunschlosen abgerechnet, hingegen werden Helden belohnt, die sich anderen gegenüber grosszügig verhalten, mitfühlend sind und in ihren Wünschen nicht nur daran denken, wie sie ihren eigenen Hals vollkriegen. Damit all diese nicht nur fromme Wünsche bleiben, müssen die Helden noch etwas können, das Allerwichtigste: Sie müssen wissen, was sie wollen. So geraten sie nach guten Taten an eine gute Fee. Die ist eine harte Richterin, der sich die Helden stellen müssen. Drei Wünsche, wenn ich bitten darf, und wenn´s geht, ein bisschen dalli! Was sagt man da? Noch ein Haus? Noch ein Auto? Eine Insel?

Wäre man Grimms guter Fee mit so etwas gekommen, hätte sie wohl das Lexikon gezückt. Pass mal auf: Ein Wunsch, mein Lieber, ist “ein Begehren, oder Verlangen nach einer großen Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines wichtigen Zieles für sich selbst oder für einen anderen”. Alles klar? Also los, noch mal. Wünsch dir was!
Was sollen wir uns also wünschen? Friede, Freude, Eierkuchen oder so? Nein ein wenig genauer muss das schon sein. Was wünschen wir uns tief in unseren Herzen? Wonach sehnen wir uns wirklich und wann raffen wir uns auf und überwinden unsere Bequemlichkeit und Trägheit?

Leid und Visionen sind Treibstoff für Entwicklung und Entfaltung

Sowohl Leid als auch Visionen sind Treibstoff für menschliche Entwicklung und Entfaltung. Wir haben die freie Wahl. Wenn wir den alten Kreisläufen weiterhin frönen, werden wir weiterhin das bekommen, was wir immer bekommen haben, ohne dass es uns erfüllt. Aus diesem Mangel an Erfüllung heraus schaffen wir neue Mangelwelten. Aus dem Zustand der Erfüllung heraus kreieren wir Fülle, wie es uns die Natur vormacht. Deshalb: Lasst uns zur Besinnung kommen und dem Wahnsinn einer unerfüllten Hetze durch das Leben ein Ende setzten. Wir brauchen große Wünsche und Lebensträume. die uns aufrichten und uns und anderen Inspiration, Kraft und Zuversicht für außerordentliche Taten verleihen. Doch aufgepasst auf den Verstand! Visionen und Lebensträume sind nicht zu verwechseln mit großen, mentalen Zielen, die wiederum nur ein Konstrukt des rationalen Verstandes sind und denen es deshalb an magnetischer Anziehungskraft und Inspiration fehlt. Einem Strohfeuer gleich ist deren Wirkung, wohingegen Visionen und Lebensträume einem Leuchtturm gleich Klarheit, Orientierung und Lebensfreude schenken.

Leer werden um zu schöpfen

In einer Zeit, in der die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten so groß wie nie zuvor sind, können viele die Chancen nicht wahrnehmen, weil alte Programme, alte Verhaltensweisen und Konditionierungen sie in ihrer bisherigen Lebensweise festhalten. Schauen wir uns um bei erfolgreichen Erfindern und Wirtschaftsführern, so stellen wir fest, dass diese sich schon früh von solch begrenzenden Banden befreit und ihr kreatives, schöpferisches Potenzial entfaltet haben. Umfragen unter ihnen haben ergeben, dass sie ihre Visionen zum größten Teil in Phasen größter Entspannung, nicht durch Prozesse intensiven, logischen Nachdenkens und Planens, empfangen haben. Es geht also darum die Stress-Spirale zu verlassen und in die Entspannung zu finden. Doch genau hier liegt die größte Hürde. Viele Führungskräfte und leitende Angestellte wollen nicht zur Ruhe kommen, weil sie sich dann auf sich selbst einlassen müssten und vor dieser Begegnung haben viele Angst. Gut versteckt hinter Show und Glamour herrscht in der Wirtschaft die Angst überwiegend unter den Männern. Der Grund? Die Rolle des Mannes ist stark im Wandel begriffen. Viele befürchten überflüssig zu sein, oder zu werden. Echtes Vertrauen in sich selbst fehlt. In der Ruhe werden diese “weggesteckten” Dinge spürbar. Doch genau hier liegt die große Chance, die Stressgeplagte aus der Sinnkrise führen kann.

Während der Held in den Märchen auszieht, um sein Glück zu finden, kehrt der Held der neuen Zeit ein und tritt die Reise in seine Mitte an. Bei dieser Selbsterkundung trifft er auf Wegelagerer, Vampire und sonstige Schattengestalten, die seine begrenzenden Glaubenssätze, Muster und Programme darstellen. Sie hocken auf seinen inneren Schatztruhen und verhindern die Entfaltung seiner noch schlummernden Potenziale. Die unerlösten Angelegenheiten müssen also erkannt und gelöst werden.

Aus der Fülle des wunschlosen Seins heraus

Vor knapp zwanzig Jahren habe auch ich mich auf diesen inneren Weg gemacht. Welchen Hindernissen und Herausforderungen, aber auch glückhaften Segnungen ich dabei begegnet bin, das habe ich ausführlich in meinem Erstlingswerk  „Die Zeit ist reif …!“ sehr ausführlich beschrieben. Erst in einem völlig entspannten Sein, ist es möglich eine Vision zu schöpfen, die weit über das hinausreicht, was sich der begrenzte Verstand ausdenken kann. Hans Jecklin, ein bekannter Schweizer Unternehmer, beschreibt dies in seinem Buch “Wirtschaft wozu?” so: „Aus einer inneren Leere an Vorstellungen, in der Fülle wunschlosen Seins, kann uns eine Vision “zufallen”. Visionen schöpfen aus dem Bewusstsein der Unbegrenztheit, aus unserem Einssein mit allem was ist, aus einer Vollkommenheit, die nicht von uns selbst zu trennen ist.”

Im Kern unseres Seins sind wir schöpferisch und weise und wissen um die Verbundenheit mit allem. Die Reise nach innen anzutreten erfordert Mut. Mut, sich selbst in vielen Facetten zu begegnen. Der Lohn des neuen Helden ist Erfüllung bei seinem selbstbestimmten Tun, bei der Verwirklichung seines ureigensten Lebenstraumes.

Sich den neuen Luxus leisten

Im Wissenszeitalter, indem sich Zeit und Raum immer mehr verkürzen und wir mit einem Mausklick am anderen Ende der Welt sein können, besteht der neue Luxus darin, sich Zeit und Raum für das Wesentliche zu nehmen, die Aufmerksamkeit darauf zu richten und es in einem starken Fokus zu halten. Die Zeit ist reif für Visionen, die Kraft und Inspiration freisetzen und zur Entfaltung unseres höchsten Potenzials führen. Leisten wir uns das.

Nachfolgend findest du 13 Fragen. Stelle sie dir über einen Zeitraum von 30 Tagen – jeden Tag. Beantworte diese Fragen schriftlich und notiere alles, was dir dazu einfällt, streiche durch, was dir unstimmig erscheint. Am Ende schreibe in positiver Form (keine Verneinungen, keine Un-Wörter) und in der Gegenwart deine Erkenntnisse und Antworten in Form eines Manifests mit Datum und Unterschrift.

Lese es für weitere 30 Tage jeden Abend vor dem Einschlafen durch und leg es anschließend unter dein Kopfkissen. Das ist „Nightlearning“, eine schamanische Praktik, die sehr effektiv ist. Wenn du das für dreißig Tage durchziehst, beweist du dir damit, dass du einen Unterschied machst und hast bereits wichtige Schritte in Richtung Veränderung hin zum Wesentlichen getan.

Hier die 13 Fragen

  • Was erfüllt mich wirklich? 
  • Was habe ich dieser Welt zu geben, das mir große Freude bereitet?
  • Wie sieht die höchste Vision meiner selbst aus?
  • Wer kann/will ich sein? 
  • Wie fühlt sich das an? 
  • Bis wann werde ich es erreicht haben bzw. sein?
  • Was hat mich bisher davon abgehalten? – meine 5 stärksten Ausreden
  • Wer oder Was hält mich immer noch ab? … und ist das wahr?
  • Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen für ein erfülltes Leben? 
  • Wovon müsste ich Abstand nehmen oder es gänzlich loslassen? 
  • Was müsste ich in Angriff nehmen?
  • Wer sind meine Wegbegleiter, die mich auf dem neuen Weg ermutigen und bestärken, wenn ich mal schwach bin? 
  • Was kostet es mich, wenn ich nichts verändere und alles beim Alten bleibt? 

Wagen wir es Abschied zu nehmen vom Überdruss und von der Hetze. Trauen wir uns, die Grenzen unserer alten Komfortzonen zu überschreiten, um neue, erquickendere Erfahrungen zu machen und uns wieder lebendig und voller Elan zu fühlen. Finde wir vermehrt Zeit für uns selbst und erforschen wir unsere tiefste und größte Sehnsucht. Schenken wir ihr Raum, so dass sie größer wird als unsere Angst und den erforderlichen Mut auf den Plan ruft, der uns die Tore hinein in erweiterte Lebenskreise beherzt öffnen lässt, hinein in ein erfülltes und großartiges Leben.

 

Vielen Dank für Deine Zeit und Aufmerksamkeit, wenn du bisher gelesen hast. Vielleicht haben dich meine Worte berührt und dazu angeregt weiter darüber nachzudenken. Dann freu mich das und meine Zeilen haben ihren Zweck erfüllt.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

P.S.

Für den Fall, dass du dich intensiver mit dir und der Frage was du wirklich willst beschäftigen willst, gibt es dazu hier eine gute Gelegenheit zu der ich dich herzlich einlade.

5-Tage-Challenge – In 5 Schritten herausfinden, was du wirklich willst
24. – 28. September 2018


Alle wichtigen Infos und Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier oder klicke einfach auf das Bild.

 

 

 

Glücklich und erfüllt leben in der zweiten Lebenshälfte

Alles ändert sich, auch unsere Lebenserwartung. Was heißt das aber genau? Und was braucht es, um auch hier dem Wandel gerecht zu werden? In der westlichen Welt sind wir mit achtzehn Jahren volljährig. Aber sind wir mit achtzehn auch wirklich erwachsen? In den Vedischen Schriften heißt es, dass wir bei guter Lebensweise nach Yoga-Art und gesunder Ernährung leicht 120 Jahre alt werden können. Bei einer Einteilung in vier Lebensalter sieht es so aus:

  • Kindheit – bis 30 Jahre
  • Jugendzeit – bis 60 Jahre 
  • Erwachsenenalter – bis 90 Jahre
  • Greisenalter – bis 120 Jahre

Bis zum sechzigsten Lebensjahr sind wir demnach Jugendliche. Wenn ich so in die Welt hinaus sehe, dann scheint mir das sehr stimmig :-). Anschließend folgt eine dreißigjährige Phase des Erwachsenseins. Nur schade, dass da die meisten schon im Ruhestand und nur noch Verwalter ihres Besitzes sind. Mit 90 Jahren treten wir in die Weisheit des Alters ein, wo wir bis zu unserem Tod mit etwa einhundertzwanzig Jahren bei guter Gesundheit verweilen und unsere Weisheit und Lebenserfahrung teilen.

Das klingt jetzt für uns Europäer eher wie ein Witz, doch deckt sich diese Annahme in etwa auch mit dem anthroposophischen Weltbild von Rudolf Steiner. Darin ist das geistig-seelische Herz des Menschen erst um die dreißig vollständig erwacht. Dann kommen die Jahre bis sechzig, wo wir uns ausprobieren, uns kennenlernen und erfahren und unseren Platz in der Welt einnehmen.

 

Mit 60 Jahren endlich reif und erwachsen

Ab sechzig Jahren hat der Mensch eine Reife und einen gewissen Abstand zu sich selbst und zu den Dingen und findet so in eine größere Gelassenheit und Ruhe. Jetzt kann er mit sich selbst, seinen Stärken und Schwächen umgehen, wie es für einen Er-wach-sene stimmig ist. In der Phase der Altersweisheit können wir unsere Erfahrungen und Weisheit teilen und dann für eine Weile Tschüss sagen und  im Frieden gehen.

Ich habe in der dritten Klasse Volksschule einen kleinen Aufsatz darüber geschrieben, warum ich hundert Jahre alt werden will. Das kleine Schulheft habe ich immer noch pastedGraphic.png:-). Rückblickend gesehen war das Ansinnen einhundert Jahre zu werden zur damaligen Zeit ein sehr hoher Anspruch. Ich wusste als Kind nichts davon und dennoch war dieser Wunsch bereits in mir vorhanden. Heute ist die Überschreitung der hunderter Alterszone keine Seltenheit mehr.

Stelle dir jetzt einmal vor, du gehst von solch einer vierer Einteilung für deine Lebenszeit aus, und du richtest deine Einstellung dementsprechend aus. 

  • Wie glaubst du wird sich das auswirken, auf deinen Körper, deine Gesundheit, deine Schaffenskraft? 
  • Was verändert sich dadurch für dich? 
  • Wie fühlst du dann in deinem aktuellen Lebensalter, wenn du dir vorstellst, dass du dich ja erst in der Jugendzeit befindest, oder gerade mal zu Beginn des Erwachsenenalters? 
  • Was glaubst du passiert mit deiner Lebenskraft, wenn du deine Einstellung in diese Richtung veränderst?
  • Wie verändert das deine weitere Ausrichtung und Lebensplanung?

Ich für meinen Teil finde diese Einteilung und die damit verbundene Einstellung höchst attraktiv und vielleicht machst auch du mal dieses Experiment und stellst dir vor, dass du jetzt gerade erst am Ende deiner Jugendzeit, bzw. am Beginn deiner Erwachsenenzeit bist und noch so und so viele Jahre Lebenszeit vor dir hast.
Gerne lese ich deine Gedanken dazu auch im Kommentarfeld unter diesem Beitrag.

Unsere Einstellungen sind unser Ausblick auf das Leben und formen unsere Zukunft

Unsere Einstellungen sind unser Ausblick auf das Leben. Sie formen unsere Lebenssituation und auch unsere Zukunft. Sie entscheiden darüber, wieviel Energie wir zur Verfügung haben. Vor allem der kollektive Geist ist mächtig und prägend. Mag sein, dass die bisherige landläufige Sicht auf die Entwicklung der verschiedenen Lebensalter richtig war, doch wie alles im Leben unterliegt auch sie dem Wandel. Wir werden älter als bisher und darum braucht es auch eine Veränderung in unserer Einstellung. 

Es kann nicht sein, dass die Kindheit und Jugend nur 18 Jahre dauert, das Erwachsenenalter maximal 40 Jahre und wir dann über 40 Jahre lang die Alten sind. Das, was einstmals passend und richtig war, ist mittlerweile nicht mehr passend und somit braucht es eine Erweiterung unserer Einstellung, damit wir uns auch in der zweiten Lebenshälfte weiterentwickeln und wachsen. 

Ausgehend von dieser Vierer-Einteilung der Lebensphasen stellt sich natürlich die Frage wie will ich leben als Erwachsener in den kommenden dreißig Jahren. Ich stelle mir derzeit diese Frage, weil ich kurz davor bin diese Schwelle zu überschreiten. 

Die offizielle Lebenserwartung liegt derzeit bei achtzig Jahren – Tendenz steigend. Die Arbeitszeit soll daher um zweieinhalb Jahre verlängert werden. Doch viele, die “hart arbeiten” wehren sich dagegen. Warum ist das so? Ich denke, dass sich diese Menschen gegen weitere Jahre wehren, in denen sie keine Erfüllung durch ihren Job erfahren. 

Welchen Sinn hat ein längeres Leben ohne Erfüllung? 

Doch was schenkt Erfüllung? Was ist sinnvoll im Erwachsenenalter zwischen sechzig und neunzig Jahren? Und was  muss sich ändern, damit Menschen auch in späteren Jahren gerne ihre Zeit und Energie aufbringen, um das Leben mitzugestalten, statt frühzeitig pflegebedürftig, hilflos und einsam zu sein?

Das Leben ist ein Geschenk, das es auszupacken gilt, heißt es. Was ist damit gemeint? Wir alle kommen in dieses Leben vollgepackt mit Gaben, das sind unsere Begabungen. Spätestens in der Schule werden wir wie leere Körbe behandelt, die es zu füllen gilt mit Lee(h)rstoff. Wir werden zugestopft mit leblosen Wissen, das unsere Gaben überdeckt. Je nach innerem Antrieb und Erziehung gestaltet sich unser Lebensweg. Es braucht viel Mut sich dieser Füllstoffe, die uns unsere Eltern und auch Lehrer mitgegeben haben, zu entledigen und sich frei zu machen für das, was tatsächlich unser Schatz ist, den wir hier auf die Erde mitgebracht haben. Solange wir von diesem Schatz nichts wissen, hat er für uns keinen Wert.

Stattdessen haben wir uns im Außen orientiert, an dem was mann/frau so macht. Hieraus haben wir unsere Ziele definiert und sie verwirklicht. Oftmals haben wir dadurch aber keine Erfüllung erlangt. Warum ist das so? Wir haben doch alles was wir brauchen? Ist das wirklich so, oder haben wir das, was wir mitgebracht haben in dieses Leben, schlichtweg nicht ausgepackt und daher fehlt uns auch die Erfüllung. Stattdessen stopfen wir uns zu mit Konsumgütern, in der Meinung dass dies unseren inneren Hunger nach Erfüllung stillen könnte. Die Erfahrung lehrt uns, dass das nicht stimmt.

Des Lebens Ruf an uns endet nie

Doch das Leben ist immer auf Heil- und Ganzwerdung ausgerichtet und so ruft es uns zu bestimmten Zeiten von innen her. Vernehmen wir diesen inneren Ruf, bieten sich uns neue Möglichkeiten unseren inneren Schatz zu bergen und die noch schlummernden Gaben zu entfalten. So erfüllen wir  auch unsere Auf-Gabe und führen auch im Alter ein Sinn erfülltes Leben.

Der innere Ruf in der zweiten Lebenshälfte erreicht uns oftmals über ein Gefühl der tiefen Unzufriedenheit. Die Pfade in der Komfortzone sind ausgetreten, schenken keine Kraft mehr. Es fehlt uns an Schwung und Elan. Täglich grüßt das Murmeltier und der Alltag wird langsam immer eintöniger. Wir fragen uns: War das jetzt alles? Zugleich verspüren wir noch einen Hunger auf das Leben. Wir fühlen, dass da noch soviel mehr in uns gibt, das bisher nicht gelebt werden konnte. Doch wo und wie anfangen? 

An diesem Punkt angelangt stehen wir vor einer Weggabelung und müssen uns entscheiden, wie unser Leben in der zweiten Hälfte sein soll. Lassen wir alles beim Alten, werden wir an Lebenskraft, Lebensmut und Selbstachtung einbüßen. Wir verliert mehr und mehr unsere Freude am Dasein, jammern über den Verlust der Gesundheit und beklagen uns, dass die Welt immer unsicherer und schlechter wird. Dieser Weg ist ein Kreislauf in immer enger werdenden Schleifen dem Verfall entgegen.

Es ist nie zu spät für ein erfülltes Leben

Entscheiden wir uns hingegen für den anderen Weg, werden wir unsere Unzufriedenheit bis zu ihrer Ursache verfolgen. Dabei werden wir ehrlich zu uns selbst sein müssen, damit die Wahrheit ans Licht kommt, die uns schließlich frei macht. Aus freiem Herzen entscheiden wir uns dann für den Weg unserer geistig-seelischen Weiterentwicklung und folgen dem, was uns zutiefst von innen her ruft.

Wir werden dabei noch schlummernde Potenziale entdecken und entfalten und Lebenskraft bis ins sehr hohe Alter wird uns dadurch zufließen. Anstatt bedürftig und krank zu sein, leben wir unsere Gaben als unsere Aufgabe, unsere wahre Berufung. In dieser Erfüllung sind wir wie ein großer Baum, der seine Früchte hervorbringt und sie bedingungslos teilt. Jetzt sind wir im Einklang mit dem Kreislauf der Schöpfung. In dieser bewussten Verbundenheit fühlten wir uns als ein wichtiger Teil davon. Unser Beitrag erfährt die Wertschätzung, die wir uns selbst und unserem Leben entgegengebracht haben. Sinn erfüllt und in Würde geht es dann in die letzte Lebensphase. Hier sind wir ein Quell von Weisheit und zugleich ein Vorbild für ein wert- und würdevolles Altwerden.

 

Vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Gerne lese ich deine Gedanken im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

INTERVIEW-PARTNERINNEN gesucht – Frauen 45+!


Ich arbeite gerade an der Entwicklung eines neuen Angebots für Frauen in der Lebensmitte mit dem Thema: „Berufung finden und leben – für ein erfülltes Leben in der zweiten Lebenshälfte”. Ich will es optimieren und habe Fragen hinsichtlich Probleme, Wünsche, Träume etc..

Wenn du in dieser Lebensphase bist und dich derzeit auch neu orientierst, wären deine Antworten sehr hilfreich.
Unser Info-Gespräch würde ca. 20 Minuten dauern und würde mir sehr helfen.
Aus den Erfahrungen der letzten Gespräche weiß ich, dass du dir interessante Informationen zum Thema mitnimmst.
Bei Interesse sende mir bitte eine Mail an info@yoya-bewusstein.de – Danke schon einmal imVoraus.

 

 

 

 

Oft läuft unser Leben ohne größere Probleme einfach so dahin. Wir machen uns wenig Gedanken um das Wesentliche und vieles ist selbstverständlich. Morgens wachen wir auf und das Licht ist zurückgekehrt, die Erde hat sich weitergedreht. Wir öffnen das Fenster, frische Luft strömt herein und beim Einatmen erfüllt sie uns mit frischer Energie. Diese täglichen Geschenke des Lebens nehmen wir nicht mehr bewusst wahr. Vielmehr eilen wir in Gedanken voraus zu unseren Pflichten – zum Arbeitsplatz oder zum anstehenden Meeting. Je nachdem in welcher Verfassung wir gerade sind, entstehen positive oder negative Vorstellungsbilder, entsprechend unseren Erwartungen. Dabei formen wir unbewusst unsere Zukunft aus unserer Vergangenheit heraus entsprechend unseren Ansichten und Einstellungen und wundern uns, das wir immer wieder die gleichen Ergebnisse erwirken.

Wenn wir unseren Geist vorauseilen lassen, vergeben wir die Chance, diesen Zeitraum bewusst in Achtsamkeit und Dankbarkeit zu erleben. Statt im Bewusstsein der Fülle, beginnen wir den Tag in einem Mangelzustand- zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu wenig Erfolg, zu wenig Liebe. Die Liste ist lang und so hetzen viele Menschen durch ihr Leben, damit beschäftigt, diesen Mangel zu stillen, ohne dies jemals zu erreichen. In diesem negativen Kreislauf werden die eigenen Kräfte aufgezerrt, während diese aus dem Mangel genährten Anstrengungen nirgendwo hinführen.

 

Ins Hier und Jetzt in die Kraft gelangen

Bereits das bewusste Erleben des  Ein-und Ausatmens, lässt uns spüren, dass wir über ein Geben und Nehmen in einem ständigen Austausch mit allem Lebendigen, ja, mit dem Leben stehen. Bezeugen wir hierfür unsere Dankbarkeit, öffnet sich unser Herz und mit ihm auch unser Geist. In dieser Öffnung nehmen wir die Energie des Lebens auf, die uns stärkt für die Taten unseres Tages. Aus dieser Kraft heraus, im vollen Besitz unserer ungeteilten, schöpferischen Fähigkeiten, ist es uns möglich, jeden Tag neu zu gestalten und auch neu zu erleben.

Statt auf dem eingefahrenen, unsichtbaren Gleis der Gewohnheiten im Autopilot dahinzusausen, den Kopf gefüllt mit Erwartungen und Zielen, können wir uns im Herzen bewegen und für so vieles dankbar sein. Für die Erleichterungen, die wir in unserem Alltag durch die Errungenschaften der Technik erfahren. Wir können uns dank unserer Autos und Flugzeuge schnell von A nach B bewegen. Wir können unsere Ideen in Sekundenschnelle über das WorldwideWeb verbreiten und teilen. Wir können in Kontakt treten mit unseren Lieben, die sich am anderen Ende der Welt befinden. Wir erfahren immer mehr, dass wir nicht allein, sondern verbunden sind. Im Urlaub können wir über hohe Pässe fahren und schneeverschneite Berggipfel im Licht der aufgehenden Sonne schauen. Doch das  ist nur möglich, weil vor uns Menschen in mühevoller, harter Arbeit diese Straßen gebaut haben. Diese Aufzählung ließe sich noch ewig weiterführen, wenn wir uns erstmal Gedanken darüber machen, wofür wir dankbar sein können.

In einer achtsameren und dankbaren Haltung dem Leben gegenüber, finden wir immer mehr in unsere Kraft. Zugleich ist es auch die Kraft, die uns auch atmen und unser Herz schlagen lässt. In dieser Achtsamkeit für den Augenblick öffnen wir unser Herz und mit unserem Herzen sehen wir die Fülle der Schöpfung, in der wir leben. Wir sehen auch all das, was wir bereits erreicht haben. die vielen Siege, die wir bereits errungen haben und die vielen Situationen in denen wir uns bewährt haben. In diesem Bewusstsein der Fülle denken, fühlen und entscheiden wir anders. Wir schaffen uns entsprechend neue Erfahrungsfelder und bekommen andere Ergebnisse als bisher.

 

Dankbarkeit beendet das Bewerten

Einen weiteren Aspekt möchte ich hier aufzeigen. Wenn wir dankbar sind, für all das, was wir vorfinden im Hier und Jetzt, gibt es keinen Raum für negative Bewertung und Verurteilung. Wenn wir in einer bestimmten Situation sind, die wir uns anders erwartet hatten, neigen wir dazu, das, was wir vorfinden, abzuwerten. Dabei erzeugen wir in uns negative Gefühle. Wir wollen es anders haben, sind vielleicht enttäuscht und regen uns auf.

Statt uns für dieses Reagieren zu entscheiden, können wir die Situation als solche erst einmal bedingungslos annehmen wie sie ist. Damit entstehen keinerlei negative Gefühle. Unser Herz hat sich der Situation geöffnet, umfängt sie und somit darf alles so sein, wie es ist. Dabei bleiben wir in unserer Mitte, bei uns selbst, in der Kraft. Aus diesem Sein heraus fällt es uns leichter eine angemessene Entscheidung zu treffen und zu agieren, statt negativ zu reagieren. Im Bewusstsein, dass alles immer zwei Seiten hat, können wir unseren Fokus auf das Wesentliche in der jeweiligen Situation richten und dafür dankbar sein. Im Zustand der Dankbarkeit ist kein Platz für Mangel und so ist Fülle vorhanden. Wenn wir uns dafür entscheiden dankbar zu sein, statt in die Abwehr, in den Widerstand zu gehen, bleiben wir im Fluss und erleben das, was allgemein als „Flowzustand“ bekannt ist.

 

Dankbarkeit bereichert unser Leben. Sie öffnet unser Herz und mit dem Herzen sehen wir besser. So hat es schon der kleine Prinz in der Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry
gesagt. Leben wir aus der Weisheit unseres Herzens, so ist jeder Tag lebenswert und vor allem reich an Geschenken für uns und andere. Die englische Sprache hat für das JETZT ein schönes Wort – PRESENT und zugleich bedeutet dieses Wort auch GESCHENK. Ja, das Leben ist wahrlich ein Geschenk und in Dankbarkeit erlebt, öffnet es uns das Tor zu Reichtum und Fülle, die bereits in uns liegen, weil sie unser Geburtsrecht sind.

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

Nach Herzenslust leben
Präsent sein und damit ein Geschenk sein

 

Tipp: Nimm dir abends kurz vor dem zu Bett gehen 10 Minuten Zeit und reflektiere deinen Tag. Mach dir dabei  all die Geschenke bewusst, die du erhalten hast – vor allem auch die kleineren, wie z.B. das Lächeln eines Menschen. Notiere dir mindestens 5 Dinge, wofür du an diesem Tag dankbar bist. Du wirst sehen dass du ruhiger und erfüllter ins Bett gehst und dementsprechend wir deine Nachtruhe sein.

 

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria

 

P.S. Nur noch wenige Tage bis zum Info-Webinar. Vielleicht ergreifst du diese Chance und bist dabei.

Einladung zum kostenfreien Infowebinar

Zum Thema “Ins Reine kommen mit sich selbst” startet am 04. Okt. 2017 ein 7-teiliges Online-Training mit 7 Live-Webinaren.

Er-Finde dich neu! – Mit sich selbst ins Reine kommen
Im Vorfeld gibt es dazu ein kostenfreies Info-Webinar
am 27.09.2017 um  19 h

  • Du lernst du die Hintergründe für deine inneren Konflikte kennen
  • Du gewinnst tiefe Einsichten in die Zusammenhänge zwischen der äußeren und deiner inneren Welt und lernst wie du dich in Einklang bringst.
  • Dir wird bewusst, das du deine Vergangenheit bisher fortgeschrieben hast, kannst dies jedoch nach dem Webinar ändern und dich neu er-finden

Bei Interesse kannst du dich hier zum Infowebinar anmelden.

 

Bildnachweis: Photo by Autumn Mott on Unsplash

Leben im Jetzt

Der gegenwärtige Augenblick ist immer der bestmögliche. Im Jetzt ist alles enthalten, was der Mensch für sein Werden und Sein benötigt. Hier im Jetzt hat er Zugang zum universellen Wissen seiner Seele. Hier ist es ihm möglich aus dem großen Weisheitspool seiner bisherigen Seelenentwicklung zu schöpfen und zugleich kann er Inspiration und Weisungen aus den höheren Ebenen seines Seins empfangen. All das zum höchsten Wohle der Situation und der daran beteiligten Menschen.

 

Selbstpräsenz und Selbstwirksamkeit

In dieser Selbstpräsenz verwirklicht der Mensch sein höchstes Potenzial, ohne dass er sich dafür anstrengen müsste. Vielmehr ist es so, dass ihm in dieser Offenheit und Empfänglichkeit alle Schätze zugänglich sind und sie ihm sozusagen in sein Herz gelegt werden. Aus diesem inneren Wissen heraus, in dieser Gewissheit, kann die Weisheit seiner Seele in seine Handlungen fließen, wenn er sich dafür öffnet.

Kraft seines freien Willens kann sich der Mensch auch verschließen und sich dagegen entscheiden. Dabei wird er weiterhin aus seiner verminderten Kraft und Sichtweise heraus sein Leben gestalten. Im Rad der wiederkehrenden Zweifeln begleiten ihn Runde um Runde Argwohn und Misstrauen sich selbst und anderen gegenüber. Statt mit seinem Herzen zu fühlen und wahrzunehmen, wird er sich weiterhin überwiegend seiner kognitiven Fähigkeiten bedienen. Bleibt er auf dieser Ebene, begrenzt er sich selbst und wird nie die mögliche Erfüllung erlangen.

 

Einverstanden sein mit sich selbst

Erst wenn er bereit ist sich seinem fühlenden Wesen hinzugeben, wenn er einverstanden ist mit sich als Seele, die hier als menschliches Wesen in einem Körper inkarniert ist, werden sich ihm die höheren Ebenen seiner Selbst offenbaren.
Dieses Empfangen der Eingebungen aus höheren Dimensionen seiner Selbst lässt die Energie seines Körpers auf einer viel höheren Frequenz schwingen. Es ist gerade so, als hätte er sich frisch verliebt, ohne jedoch die Welt durch die rosarote Brille zu sehen. Vielmehr hat er sich in seine Seele, ja, er hat sich in das, was viel größer ist als seine Persönlichkeit – sein Selbst, verliebt.

In dieser Liebe ist er spürbar verbunden mit dem Leben, mit allem Lebendigen, mit der Schöpfung. Nichts ist außer ihm, die gesamte Schöpfung mit all ihren Geschöpfen findet Platz in seinem Herzen. Christian Morgenstern hatte dies in einem seiner Gedichte bereits sehr poetisch beschrieben – sicherlich aus dem Moment heraus.

“Meine Liebe ist so groß wie die weite Welt, und nichts ist außer ihr,

wie die Sonne alles erhellt,
 so tut sie der Welt von mir!

Da ist kein Gras, da ist kein Stein, darin meine Liebe nicht wär.

Da ist kein Lüftlein noch Wässerlein darin sie nicht zög einher!

Da ist kein Tier vom Mücklein an
bis zu uns Mensch empor,
 darin mein Herze nicht wohnen kann, daran ich es nicht verlor!

Meine Liebe ist weit wie die Seele mein, alle Dinge ruhen in ihr, 
sie alle, alle bin ich allein
und nichts ist außer mir!”
                                                                                                                             Christian Morgenstern

Alles lebt, alles fühlt und hat Bewusstsein. Alles wurzelt im Dunkeln und strebt zum Licht. In jedem Moment ist ES allgegenwärtig. ES ist in uns und um uns herum. ES wirkt und entfaltet sich durch uns. In welcher Ausprägung, das entscheiden wir, mittels unseres freien Willens, durch unsere Gedanken, Gefühle, unsere Einstellungen und Entscheidungen. Da alles Energie und Information ist, entscheiden unsere Einstellungen auf welcher Frequenz wir schwingen, ob wir auf den unteren Oktaven des Lebens in engen, angsterfüllten Kreisen uns auf und ab bewegen, oder ob wir unsere Einstellungen verändern und uns entscheiden für ein Leben aus dem Herzen, aus dem allgegenwärtigen Moment heraus. Hier schwingen wir uns ein auf die nächsthöhere Oktave, auf der eine weitaus größere Freiheit, Selbstwirksamkeit und Selbsterfüllung möglich ist.

Wagen wir es uns neu zu er-finden und aus der tiefsten Sehnsucht unseres Herzens und der höchsten Inspiration unserer Seele heraus zu leben – Jetzt und im Jetzt!

 

 

Für Interessierte, die das Thema vertiefen wollen,
biete ich ein  kostenfreies Online-Seminar “Ins Reine kommen mit dir selbst” an.
Alle Infos, Termine und Anmeldung findest du hier.

 

 

 

Vielleicht auch interessant zu lesen “Im tiefsten Herzensgrund”

“Führung beginnt bei sich selbst”

Je schneller der Strom des Lebens fließt, je höher das Tempo, umso mehr braucht es Zeiten der Entschleunigung. Kommen wir dem nicht nach, verlieren wir uns selbst aus den Augen. Wir leben auf der Überholspur des Lebens, sind im Autopilot unterwegs.

Die Sinne liegen brach, keine Zeit für sinnliche Wahrnehmung, die unsere Seele nähren. Der Verstand beherrscht das Szenario in jedem Moment. Er spinnt unaufhörlich ein feines mentales Gewebe um uns herum, so dass wir unsere Gefühle zumeist nicht mehr wahrnehmen.

So leben wir in diesen modernen Zeiten im Fluss der Informationen und drohen zu ersticken, weil uns der wahre Fluss des Lebens, die Lebendigkeit,  fehlt und wir unsere Seele abgehängt haben. Wir haben die heilige Trinität in uns vergessen – den Dreiklang von Körper, Geist und Seele. Aus unserem materialistischen Selbstverständnis heraus tun wir für den Körper äußerlich sehr viel. Wir lassen ihn mittlerweile formen unseren Vorstellungen von „ästhetisch schön“. Wir trainieren ihn und auch hinsichtlich seiner Ernährung leben wir bereits bewusster.

 

Gefangener Geist – vernachlässigte Seele

Unser Geist hingegen ist zumeist gefangen in den zehntausend Dingen des Alltags. Der Verstand hat sich seiner ermächtigt und so ist der Geist, statt frei zu sein und schöpferisch wirken zu können, ein Gefangener, ein armer Knecht, der nur noch dem kleinen Ich und seinem Überleben und seiner Sicherheit dient.

Und die Seele? Die haben viele von uns vergessen, weil wir nicht zum Leben erzogen wurden. Vielmehr galt es zu leisten, erfolgreich im Wettstreit mit anderen die Karriereleiter zu erklimmen, und seinen Wert über die Schaffung materiellen Reichtums zu belegen. All das soll zu Wohlstand, Freiheit und Glück verhelfen.

Doch ist das wirklich so? Warum nimmt dann in unserem Land, das immer noch eines der reichsten Länder der Erde ist, die psychosomatischen Krankheiten im zweistelligen Bereich zu? Warum erkranken bereits auch junge Menschen in ihren Dreißigern? Und selbst unter Kindern greifen die psychosomatischen Krankheiten um sich.

Wer in der Leistungsspirale gefangen ist lebt einseitig. In der beschleunigten Zeit des Informationszeitalters leeren sich die Lebenskraft-Akkus. Die Defizite werden offensichtlich. Das Feuer der Seele erzeugt nur noch Rauch und Qualm unter der drückenden Last der selbstzerstörerischen Programme. Statt Lebendigkeit, Lebensfreude und Vitalität starren viele jetzt in lähmender Leere auf die Sinnlosigkeit ihres eigenen Lebens.

 

Die Enttäuschung folgt der Täuschung

Sie haben ihre Seele an den ernannten Gott des materiellen und finanziellen Erfolgs verkauft. Dabei haben sie sich selbst,  ihre innere Autorität, ihre höchste Zuflucht, ihre wahre Natur, völlig aus den Augen verloren. Der Dreiklang Körper-Geist-Seele ist gestört. Könnten sie ihn hören, würden ihre Ohren schmerzen, ob der Schieflage der Töne, dem disharmonischen Klang ihrer Stimmung.

Die Vernachlässigung der Seele und damit einhergehend der Verbundenheit mit dem, was größer ist als wir selbst, hat viele aus der Balance geworfen. Jetzt taumeln sie an der Peripherie der äußeren Welt wie Treibholz. Das Selbstbild ihrer fragmentierten Persönlichkeit bröckelt, ebenso das Schein-Fundament und die Schein-Sicherheit, auf denen ihr bisheriges Leben aufgebaut war. Die Kontrolle erweist sich als Hirngespinst und auch die Liebe ist nun demaskiert, steht da mit vielen Seilen und Schnüren, an die einst Bedingungen geknüpft und Menschen gebunden waren.

Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit, vor dem Nichts, vor der gähnenden Leere, beherrscht die Situation und der Niedergang zwingt in die Ohnmacht und Hilflosigkeit. Der Turm von Babel stürzt ein und der maskierte Mensch erfährt nach seiner Überhöhung die Erniedrigung.

 

Hinwendung zur Seele als Leitstern

Erst jetzt, nach diesem zu Grunde gehen, nach dem ganz unten ankommen, kann er sich nackt und ungeschützt dem winzig kleinen Licht in ihm – seinem Seelenlicht, zu nähern und hat dabei in die Demut gefunden. Er lässt sich nun vom immer währenden Strom des Lebens ergreifen, tragen und wieder hinaufheben. Diesmal im Bewusstsein seiner heiligen Trinität, die er ist und durch die er sich weiter hinein in seine wahre Natur und Bestimmung entwickelt, wenn er denn die Balance wahrt. Dann kann seine Seele zum Leitstern und er selbst zum stimmungsvollen Leuchtturm werden.

Um  unseren Dreiklang in den schönsten Tönen erklingen zu lassen, tun wir gut daran in diesen schnelllebigen Zeiten uns Zeiten der Entschleunigung zu gönnen, unseren Geist aus der Knechtschaft des Verstandes zu befreien und uns unserer Seele vermehrt anzuvertrauen, als unser Leitstern und unsere höchste Zuflucht – für ein schöpferisches, freies und erfülltes Menschenleben.

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