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Raus aus der Schnelllebigkeit

 

Ja, ich weiß. Du denkst dir jetzt … und das jetzt vor Weihnachten. Doch gerade jetzt komme ich mit meinem Appell, denn jetzt unterstützt uns die Zeitqualität dabei zu entschleunigen. Darum von mir heute in diesem Beitrag ein paar Impulse  und Gedanken dazu.

Nachfolgend ein Auszug aus meinem Buch „Die Zeit ist reif …!“, in dem ich beschreibe, dass wir derzeit einen falschen Umgang mit der Zeit haben und welche Auswirkungen dies hat.

“Unser Zeitempfinden hängt von unserem Bewusstseinsstand ab. Noch im Kindesalter vergeht die Zeit wie im Flug, wird der Moment im Spiel zur Ewigkeit. Die Zeitwahrnehmung, das Empfinden für Zeit, fehlt gänzlich. Mit den Jahren lernen wir mehr und mehr die Zeit kennen. Chronos, der griechische Gott der Zeit, hat sich in den Chronometern, den Uhren, verewigt und brachte die gemessene Zeit ins Bewusstsein der Menschen.

Das Empfinden für die Qualität der Zeit, das dem Gott Kairon unterstellt war, ist aus dem Alltag des modernen Menschen verschwunden. Nicht, dass es ihn nicht mehr gäbe, den richtigen Zeitpunkt. Allerdings nehmen wir ihn aus unserem verengten Blickfeld heraus nicht mehr wahr. Was wir nicht wahrnehmen, scheint es nicht zu geben, oder unterliegen wir da einem weiteren großen, modernen Irrtum?

Jesus sprach: „Wahrlich ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen.” Kinder vergessen im Spiel die Zeit. Das kindliche Spiel wird getragen von der Lust und Freude und dabei weiten sich Zeiträume zur Ewigkeit. Ähnlich wie im Erwachsenenalter die sexuelle Lust das Zeit- und Raumempfinden aufzulösen vermag.

Das starke Sich-Einbinden in die lineare Zeit versklavt uns Menschen. Wir sind getrieben, laufen der Zeit hinterher. Dabei verengen sich die Zeitraumgrenzen und es entsteht als Folge davon Hektik, Stress und die Schnelllebigkeit. Hinter dieser Entwicklung, die vordergründig mit der Industrialisierung und dem technischen Fortschritt erklärt werden kann, stehen die Ängste. Sie führen, weil unbewusst, ein mächtiges Schattendasein. Existenzangst, Lebensangst, Angst vor Kontrollverlust, Macht und Ohnmacht sind die wahren Regenten auf unserem Planeten.

Aus bisheriger Sicht hat das, was wir bis jetzt getan haben, immer gut geklappt. Natürlich gab es viele Krisen, doch irgendwie ging es doch weiter. Die Frage ist, haben wir aus unseren Fehlern, die in die Krise geführt haben, wirklich etwas gelernt oder fallen wir da sowohl unserer eigenen Unehrlichkeit, als auch unserer begrenzten Sichtweise zum Opfer? Haben wir es lange genug versäumt, genau hinzusehen und unser Leben so wahrzunehmen, wie es wirklich ist?

Unsere Persönlichkeit – eine Maske, die unser Wesen verbirgt

Wir haben uns nach außen eine heile Welt geschaffen, die es zu kontrollieren gilt. Wir versuchen uns so gut wie nur möglich vor Eventualitäten in unserem Leben abzusichern. Auf diese Weise überdecken wir unsere unbewusste Ohnmacht und die mangelnde Selbstkontrolle. Wir haben vieles aus unserem menschlichen Leben verdrängt, ohne uns bewusst zu sein, dass wir es uns selbst geschaffen haben. Es ist unsere Persönlichkeit, die Persona, die Maske, die sich mächtig macht, um sich nicht ohnmächtig fühlen zu müssen. Ja, unsere Persönlichkeit ist unsere Maske, die uns anerzogen wurde. Im Laufe der Zeit haben wir uns immer mehr damit identifiziert, sodass wir uns für das halten, was wir nach außen darstellen. Wir halten uns für die Rollen, die wir spielen. Doch wer steckt dahinter?

Die Zeit ist reif, hinter die Maske zu sehen und dem Wesen in uns auf die Spur zu kommen. Das Leben unterstützt uns dabei, denn in diesen Zeiten funktioniert nichts mehr so wie bisher. Da ist Sand ins mechanistische Weltgetriebe gekommen. Oder hat es einen Frequenzwechsel gegeben und wir haben es noch nicht bemerkt? Was bisher Erfolg versprechend war, läuft nicht mehr, erfüllt nicht mehr in der bisherigen Weise. Das Dasein erscheint vielen sinnentleert. Das selbstzerstörerische Leistungsbewusstsein und die Wahrnehmung der Zeit als rein quantitative Größe hat uns in die beschleunigte Zeit hineingetrieben.

In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verschlingt die abwärts drehende Verfallspirale Menschenleben, Existenzen, Unternehmen und Abermillionen von Euros. Wertverfall statt Wertschöpfung, wohin das Auge blickt. Wer keine Zeit mehr hat, sich und sein Dasein wahrzunehmen, verliert beides. Zeit ist Geld, ist Lebensenergie. Doch es handelt sich hier um ein großes Missverständnis, denn es geht darum, sich Zeit zu nehmen, um Zeit zu haben. Nur so kann Wertschöpfung entstehen und ein erfülltes Dasein möglich werden. Denke für eine Weile darüber nach – nimm dir diese Zeit!”

Die Leichtigkeit des Seins  wieder entdecken

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen, sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt. Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen. Das ist das Ideal, doch die Realität sieht derzeit anders aus.

Wir haben uns isoliert vom großen Strom des Lebens und uns ein  eigenes Leben geschaffen, eine eigene kleine Insel. Manchen Menschen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen. Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern und fühlen sich isoliert und einsam. Zu bedrohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

So haben wir unsere Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit unseren Gedanken und Gefühlen, hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Jetzt trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und uns Existenz verleiht.

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen, desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein, seine Ansichten und Standpunkte zu vertreten, zu verteidigen und ggf. sogar dafür zu kämppfen. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und nährend zugleich. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur, gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens selbst im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher:

  • Wie könnte das Leben aussehen, wenn wir uns wieder diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie könnte ich damit im Kleinen beginnen?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU erkennen mit Licht und Schatten?
  • Wie würden wir uns fühlen getragen zu sein vom großen Strom des Lebens hinauf auf die nächste Oktave unserer Entwicklung?

Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags, oder schreib mir eine Mail. Ich antworte dir gerne.

 

Falls du dich für mein Buch “Die Zeit ist reif …! interessierst, findest du hier alle Informationen.

Es gibt das Buch auch als Hörbuch mit 4 CD´s in einer Jewelbox.

 und auch mit einem eigens dazu kreierten Kartenset..

 

 

5 triftige Gründe, warum ein längerer Tempo- und Ortswechsel in Übergangsphasen so wertvoll sein kann

 

Im Teil 1 dieses Artikels habe ich darüber geschrieben, dass wir als Solounternehmer auch Übergangsphasen durchleben, für die wir oftmals nicht ausreichend Zeit finden, um uns der Potenziale in vollem Umfang bewusst zu werden, die in der nächsten Lebensetappe ausgeschöpft werden können. Welche Rollen, überlebten Einstellungen und Verhaltensweisen wir hinter uns lassen dürfen, um die nächste Lebensetappe, sowohl privat, als auch im Business freier, leichter und vielleicht sogar spielerischer zu gestalten und zu erleben. Hier können Sie den ersten Teil nachlesen, falls er Ihnen entgangen ist.

In diesem 2. Teil des Beitrags gehe ich näher auf die 5 triftigen Gründe, die für einen längeren Tempo- und Ortswechsel sprechen, ein.

Nach nochmaligem Überdenken habe ich sie etwas abgeändert, im Vergleich zur Auflistung im 1. Teil des Artikels.

  1. Entspannen und Entschleunigen – Eine neue Balance finden
  2. In die Kraft des Seins gelangen – Ins Reine kommen mit sich selbst und der Welt – Energie freisetzen
  3. Empfänglich werden für Inspiration und Vision aus den höheren Seinsebenen
  4. Hinspüren und Vorausdenken  – Was will werden?
  5. Sich selbst und sein Business neu definieren

 

Schnecke

1. Entspannen und Entschleunigen 

Die Entspannungskompetenz bei Menschen in Führungspositionen und auch bei uns Solounternehmern wird immer wichtiger in dieser beschleunigten Zeit. Für viele ist dies jedoch leichter gesagt als getan.

Auch im Urlaub fällt es vielen schwer gedanklich vom der Arbeit loszulassen. Daher bleibt die körperliche Anspannung auch erhalten, wenngleich auf einem niedrigeren Niveau. Für viele reichen 2 Wochen Urlaub nicht aus, um in eine tiefe Entspannung zu gelangen, in der sowohl der Körper als auch Geist und Seele sich referieren und neue Kraft schöpfen.

Eine längere Auszeit bringt uns zu uns selbst. Wir gelangen vom Zustand des besinnungslosen Tun zum besinnlichen Sein. Wir schalten den Autopiloten aus. Der Kopf wird frei und wir nehmen uns selbst und unsere Bedürfnisse vielleicht nach langer Zeit wieder besser wahr.

Nach ca. 3 Wochen tritt ein Zustand ein, den sonst sehr stark Beschäftige oftmals gar nicht aushalten können. Es entsteht ein Nichts, eine gewisse Leere, die ungewohnt und daher auch als unangenehm empfunden werden kann.

 

2. Mit sich selbst ins Reine kommen

In der Kraft des Seins werden wir uns der inneren Vorgänge bewusster. Jetzt entsteht der Raum für all die Dinge, die sonst im Alltag eher weggeschoben und weggesteckt werden, weil es der Produktivität und dem Lifestyle abträglich wäre. Ich spreche hier von den ungeliebten Seiten in uns, die im Unterbewusstsein schalten und walten und oftmals Stimmung erzeugen, ohne dass es in unseren Business-Alltag passen würde. Daher übergehen wir diese inneren Signale und verwehren ihnen den Raum, sich zu zeigen.

Bei einer längeren Auszeit jedoch entsteht dieser Raum und jetzt gilt es diese Chance zu erkennen und zu nutzen und all das anzunehmen, was sich zeigt, um es integrieren zu können. Vielleicht wird plötzlich klar, warum bestimmte Probleme in Beziehungen entstanden sind. Vielleicht erkennen wir auch, dass wir zu einseitig gelebt haben und können jetzt für die Zukunft eine bessere Einstellung und vor allem Verhaltensweisen und Gewohnheiten formen.

Ist diese Hürde erstmal genommen und und wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, wird Erleichterung spürbar. Wir kommen mit uns ins Reine und dabei setzen wir Kraft frei und schaffen Platz für das Neue in uns.

Hier ein paar Fragen, die helfen tiefer einzutauchen

  • Was kam zu kurz in der Vergangenheit?
  • Was braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Raum und mehr Zeit?
  • Womit bin ich im Unfrieden?
  • Wobei habe ich Fehler gemacht?
  • Habe ich die Verantwortung dafür übernommen?
  • Habe ich es mir bereits verziehen?
  • Was lastet auf mir?
  • Wem trage ich noch etwas nach und wie schwer wiegt das?
  •  Wie lange geht das schon?
  • Wie würde ich mich fühlen, wenn ich davon loslassen, es vergeben könnte?
  • Wann bin ich bereit dazu?

 

3. Raum für Inspiration und Vision

Wenn diese Phase der Integration des Ausgeblendeten vorüber ist, entsteht eine noch tiefere Entspannung und ein noch größerer Raum – mehr innere Weite, die sich oftmals auch in der größeren Weite im Außen zum Beispiel am Meer oder in den Bergen spiegelt. In dieser Phase sind wir wach und präsent und öffnen uns mehr und mehr für den Augenblick und für Inspiration.

Diese kommt aus den höheren Ebenen unseres Seins, wo auch das Wissen um unseren Lebensplan und unsere Lebensbestimmung gespeichert ist. Aus diesem Bereich hat Beethoven die Eingebungen für seine Symphonien erhalten, so wie jeder Künstler, der sich diesen höheren Bewusstseinsebenen hingibt und daraus schöpft.

Auch eine Vision kommt aus diesem Bereich. Sie nichts mit einem mentalen Konstrukt zu tun, das so weit verbreitet ist in unserem Wirtschaftssystem. Eine Vision, geschöpft aus den höheren Ebenen des Seins ist voller emotionaler Kraft und inspiriert von einem größeren Geist. Steve Jobs hatte solch eine Vision, mit der sich das Leben von Millionen von Menschen verändert hat. Es lohnt sich also in solch entspannte Zustände zu gelangen und sich zu öffnen für diese Kraft des Seins und aus ihr das Neue, das werden will, zu schöpfen – für sich selbst und für die Welt.

 

4. Hinspüren und Vorausdenken – Was will werden?

Unser Alltag als Solounternehmer ist meist prall gefüllt mit Aufgaben und Zuständigkeiten und daher kommt bei vielen das Arbeiten an ihrem Unternehmen zu kurz. Statt sich Gedanken um die Weiterentwicklung ihres Business zu machen, arbeiten sie meist im Unternehmen. Sie hetzen von Termin zu Termin, schreiben Angebote und Rechnungen, machen die Buchhaltung, sortieren die Ablage und räumen von Zeit zu Zeit das Büro und den Schreibtisch auf.

Es bleibt kaum Zeit für entspanntes Vorausdenken, dafür, die Fühler in die Zukunft hinein auszustrecken und dort das bestmögliche Zukunftsselbst und Zukunftsbusiness zu erspüren. In den wenigen Tagen der Urlaubszeit, wenn man/frau es sich dann mal erlaubt, fordert der Körper sein Tribut, möchte die Seele baumeln und der Geist Abstand gewinnen.

Bei einer längeren Auszeit hingegen findet der erwähnte Tempowechsel statt und nach den oben beschriebenen Phasen der Selbstklärung und -regeneration keimen im entspannten Wachzustand Gedanken um die Entfaltung in die Zukunft hinein – persönlich und beruflich. Je nachdem, an welchem Ort dies stattfindet, unterstützt im besten Fall die Kraft der Landschaft diesen Prozess. Und anders all im alltäglichen Umfeld, können hier gänzlich neue, innovative Gedanken und innere Bilder entstehen, und auch Wurzeln schlagen, da genügend Zeit vorhanden ist, diese festzuhalten, zu notieren und daraus ein neues Konzept für das eigene Business zu gestalten. Und für die neu entdeckten Facetten der Persönlichkeit kann in der zukünftigen Lebensgestaltung mehr Raum geschenkt werden.

 

5. Sich selbst und sein Business neu definieren

Inspiriert und beschenkt mit einigen Eingebungen, frischen, innovativen Gedanken und klaren inneren Bildern,  können wir uns jetzt neue definieren und damit auch unser Business. Um Klarheit über die weitere Ausrichtung und Vorgehensweise, zu erlangen ist es jetzt hilfreich sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wer will ich in 5, in 10, in 20 Jahren sein?
  • Welche immer währende Urmotivation treibt mich an?
  • Welche Werte bilden die Basis meines Lebens
  • Was will ich jeweils erreicht haben – sowohl in meinem Privatleben, als auch im Business?
  • Was ist der Preis, den ich dafür zahle?
  • Was darf dafür aus meinem Leben gehen?

Mit der Beantwortung dieser Fragen werfen wir einen Anker in die nächst größere Version unserer selbst und können daraus ein neues größeres Gesamtbild und auch -konzept formen.

Dieser Same, der auf unserem geistig-seelsichen Nährboden wächst, kann sich mit Hinwendung und Aufmerksamkeit über die kommenden Wochen, Monate und Jahre in unserem Leben entfalten. Wir können entsprechende Veränderungen in unserem Umfeld vornehmen und eine Umgebung gestalten, die bereits sowohl vom Zukunftsselbst als auch vom Zukunftsbusiness zeugt. Auf diese Weise unterstützt uns unsere Lebens- und Arbeitsumgebung dabei dass es es in die Verwirklichung gelangt.

 

Raum mit grauer Wand

 

Eine längere Auszeit, die wir uns als Solounternehmer in Zeiten größerer Veränderungsphasen nehmen, kann eine Transformation bewirkt und damit uns selbst und unser Business grundlegend verändern.

Bei meiner Rückkehr nach zwei Monaten, habe ich sofort gespürt, was in meiner Lebens- und Arbeitsumgebung nicht mehr zu mir passte und was sich verändern musste, damit ich mich wieder wohl fühlen konnte. So habe ich damit begonnen meine erfahrene Transformation im Innenraum auch im Außenraum sichtbar zu machen. Mittels der vorgenommenen räumlichen Veränderungen habe ich das energetische Gewebe meines Lebens- und Arbeitsraumes und sein Lebenskraftniveau angepasst an mein gestärktes Vitalfeld und das entstandene größere Bild meiner Selbst und meines Business. Jetzt stärkt und unterstützt mich mein Umfeld bei der Erweiterung und Entfaltung hinein in die nächste Lebensphase.

 

Auszeit richtig vorbereiten und ausgestalten

Eine Auszeit richtig vorzubereiten und auszugestalten ist meiner Meinung nach gar nicht so schwer, ist die Entscheidung dafür erstmal gefallen. Ich habe bemerkt, dass dieser Punkt, wenn ich ihn ausführlich beschreiben will, den Umfang dieses Artikels sprengt. Daher werde ich in einem eigenen Blogbeitrag, zu einem späteren Zeitpunkt, darüber schreiben.

Für heute hier in aller Kürze die wichtigsten Punkte:

  1. Auszeit ankündigen (in der Familie und bei Kunden und Kooperationspartner,)
  2. Vorarbeiten, wenn möglich
  3. Vertretung organisieren
  4. Arbeitszeit während der Auszeit auf ein Minimum reduzieren (max. 2-3 Stunden)
  5. Kunden, Auftraggeber und Kooperationspartner mit einem netten Gruß über die Rückkehr informieren.

 

[bctt tweet=”Zu allem ist die Imagination imstande. Paracelsus”]

 

Sollten Sie sich gerade in solch einer Übergangsphase befinden, dann erlauben Sie sich einmal darüber nachzudenken, dass Sie einen Orts- und Tempowechsel für einige Wochen vornehmen. Wie könnte das aussehen? Dabei geht es erstmal nicht darum, wie Sie dies verwirklichen könnten, sondern erlauben Sie sich zuerst einmal davon zu träumen. Wie sähe ein Orts- und Tempowechsel, der für Sie maßgeschneidert, entsprechend ihrer individuellen Lebenssituation wäre, aus?

Schreiben Sie es einfach mal auf, wie eine Art Drehbuch. Erlauben Sie es sich und haben Sie Spaß an dieser Übung. In meinem Online-Coaching-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben“ erfreuen sich diese Übungen großer Beliebtheit bei den Teilnehmern.

Für interessierte Solounternehmer/innen möchte ich auf den neuen 21-Tage-Gratis-Kurs “Die Formel für authentischen Erfolg”
hinweisen, der am 05.10.2015 startet. Informationen und Anmeldung hier.

Hat Ihnen mein Beitrag gefallen? Dann ermutige ich Sie dazu mit mir in Dialog zu  treten. Hinterlassen Sie mir Ihren Kommentar bzw. Ihre Fragen. Ich antworte Ihnen gerne. Den Artikel dürfen Sie auch gerne in Ihrem Netzwerk teilen. Vielen Dank.

Ich wünsche Ihnen eine gute und erfüllte Zeit.

Ihre Bianka Maria Seidl

 

Bildnachweis:

Foto Schnecke – #89795585 | © pit24 – fotolia.com
Foto Raum – #51499885 | © virtua73 – fotolia.com
Titelfoto – Lanzarote Bianka Maria Seidl

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