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Raus aus der Schnelllebigkeit

 

Ja, ich weiß. Du denkst dir jetzt … und das jetzt vor Weihnachten. Doch gerade jetzt komme ich mit meinem Appell, denn jetzt unterstützt uns die Zeitqualität dabei zu entschleunigen. Darum von mir heute in diesem Beitrag ein paar Impulse  und Gedanken dazu.

Nachfolgend ein Auszug aus meinem Buch „Die Zeit ist reif …!“, in dem ich beschreibe, dass wir derzeit einen falschen Umgang mit der Zeit haben und welche Auswirkungen dies hat.

“Unser Zeitempfinden hängt von unserem Bewusstseinsstand ab. Noch im Kindesalter vergeht die Zeit wie im Flug, wird der Moment im Spiel zur Ewigkeit. Die Zeitwahrnehmung, das Empfinden für Zeit, fehlt gänzlich. Mit den Jahren lernen wir mehr und mehr die Zeit kennen. Chronos, der griechische Gott der Zeit, hat sich in den Chronometern, den Uhren, verewigt und brachte die gemessene Zeit ins Bewusstsein der Menschen.

Das Empfinden für die Qualität der Zeit, das dem Gott Kairon unterstellt war, ist aus dem Alltag des modernen Menschen verschwunden. Nicht, dass es ihn nicht mehr gäbe, den richtigen Zeitpunkt. Allerdings nehmen wir ihn aus unserem verengten Blickfeld heraus nicht mehr wahr. Was wir nicht wahrnehmen, scheint es nicht zu geben, oder unterliegen wir da einem weiteren großen, modernen Irrtum?

Jesus sprach: „Wahrlich ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen.” Kinder vergessen im Spiel die Zeit. Das kindliche Spiel wird getragen von der Lust und Freude und dabei weiten sich Zeiträume zur Ewigkeit. Ähnlich wie im Erwachsenenalter die sexuelle Lust das Zeit- und Raumempfinden aufzulösen vermag.

Das starke Sich-Einbinden in die lineare Zeit versklavt uns Menschen. Wir sind getrieben, laufen der Zeit hinterher. Dabei verengen sich die Zeitraumgrenzen und es entsteht als Folge davon Hektik, Stress und die Schnelllebigkeit. Hinter dieser Entwicklung, die vordergründig mit der Industrialisierung und dem technischen Fortschritt erklärt werden kann, stehen die Ängste. Sie führen, weil unbewusst, ein mächtiges Schattendasein. Existenzangst, Lebensangst, Angst vor Kontrollverlust, Macht und Ohnmacht sind die wahren Regenten auf unserem Planeten.

Aus bisheriger Sicht hat das, was wir bis jetzt getan haben, immer gut geklappt. Natürlich gab es viele Krisen, doch irgendwie ging es doch weiter. Die Frage ist, haben wir aus unseren Fehlern, die in die Krise geführt haben, wirklich etwas gelernt oder fallen wir da sowohl unserer eigenen Unehrlichkeit, als auch unserer begrenzten Sichtweise zum Opfer? Haben wir es lange genug versäumt, genau hinzusehen und unser Leben so wahrzunehmen, wie es wirklich ist?

Unsere Persönlichkeit – eine Maske, die unser Wesen verbirgt

Wir haben uns nach außen eine heile Welt geschaffen, die es zu kontrollieren gilt. Wir versuchen uns so gut wie nur möglich vor Eventualitäten in unserem Leben abzusichern. Auf diese Weise überdecken wir unsere unbewusste Ohnmacht und die mangelnde Selbstkontrolle. Wir haben vieles aus unserem menschlichen Leben verdrängt, ohne uns bewusst zu sein, dass wir es uns selbst geschaffen haben. Es ist unsere Persönlichkeit, die Persona, die Maske, die sich mächtig macht, um sich nicht ohnmächtig fühlen zu müssen. Ja, unsere Persönlichkeit ist unsere Maske, die uns anerzogen wurde. Im Laufe der Zeit haben wir uns immer mehr damit identifiziert, sodass wir uns für das halten, was wir nach außen darstellen. Wir halten uns für die Rollen, die wir spielen. Doch wer steckt dahinter?

Die Zeit ist reif, hinter die Maske zu sehen und dem Wesen in uns auf die Spur zu kommen. Das Leben unterstützt uns dabei, denn in diesen Zeiten funktioniert nichts mehr so wie bisher. Da ist Sand ins mechanistische Weltgetriebe gekommen. Oder hat es einen Frequenzwechsel gegeben und wir haben es noch nicht bemerkt? Was bisher Erfolg versprechend war, läuft nicht mehr, erfüllt nicht mehr in der bisherigen Weise. Das Dasein erscheint vielen sinnentleert. Das selbstzerstörerische Leistungsbewusstsein und die Wahrnehmung der Zeit als rein quantitative Größe hat uns in die beschleunigte Zeit hineingetrieben.

In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verschlingt die abwärts drehende Verfallspirale Menschenleben, Existenzen, Unternehmen und Abermillionen von Euros. Wertverfall statt Wertschöpfung, wohin das Auge blickt. Wer keine Zeit mehr hat, sich und sein Dasein wahrzunehmen, verliert beides. Zeit ist Geld, ist Lebensenergie. Doch es handelt sich hier um ein großes Missverständnis, denn es geht darum, sich Zeit zu nehmen, um Zeit zu haben. Nur so kann Wertschöpfung entstehen und ein erfülltes Dasein möglich werden. Denke für eine Weile darüber nach – nimm dir diese Zeit!”

Die Leichtigkeit des Seins  wieder entdecken

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen, sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt. Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen. Das ist das Ideal, doch die Realität sieht derzeit anders aus.

Wir haben uns isoliert vom großen Strom des Lebens und uns ein  eigenes Leben geschaffen, eine eigene kleine Insel. Manchen Menschen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen. Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern und fühlen sich isoliert und einsam. Zu bedrohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

So haben wir unsere Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit unseren Gedanken und Gefühlen, hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Jetzt trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und uns Existenz verleiht.

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen, desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein, seine Ansichten und Standpunkte zu vertreten, zu verteidigen und ggf. sogar dafür zu kämppfen. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und nährend zugleich. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur, gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens selbst im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher:

  • Wie könnte das Leben aussehen, wenn wir uns wieder diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie könnte ich damit im Kleinen beginnen?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU erkennen mit Licht und Schatten?
  • Wie würden wir uns fühlen getragen zu sein vom großen Strom des Lebens hinauf auf die nächste Oktave unserer Entwicklung?

Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags, oder schreib mir eine Mail. Ich antworte dir gerne.

 

Falls du dich für mein Buch “Die Zeit ist reif …! interessierst, findest du hier alle Informationen.

Es gibt das Buch auch als Hörbuch mit 4 CD´s in einer Jewelbox.

 und auch mit einem eigens dazu kreierten Kartenset..

 

 

Rückwärts gerichtet leben – Am Steuer sitzt die Angst

Warum du rückwärtsgerichtet kaum vorwärts kommst

 

Führst auch du dein Leben mit dem Blick überwiegend in den Rückspiegel? Viele Menschen haben eine schädliche Angewohnheit. Sie verbringen ihre Gegenwart damit, sich geistig in der Vergangenheit aufzuhalten, ja manche suhlen sie sich buchstäblich darin.

Ein altes Sprichwort besagt: „Lasst die Toten die Toten begraben!“ Das bedeutet, dass  du dir über das, was geschehen ist, und du sowieso nicht mehr ändern kannst, keine Gedanken mehr machen sollst. Denn solch eine geistige Aktivität wird niemals etwas Neues hervorbringen.

Aber vielleicht willst du das ja auch gar nicht und dein Verweilen in der Vergangenheit kommt einer Haltebucht gleich, die dich vor dem Neuen und damit auch vor dem Leben schützen soll. Beim Alten weißt du jedenfalls, woran du bist. Hier kennst du dich aus, alles ist vertraut. 

Wenn du genau hinschaust, dann sitzen hier die Angst am Steuer, am Ruder deines Lebensschiffes. Zumeist liegt es im sicheren, bekannten Hafen. Doch mal ehrlich, dafür sind Schiffe doch nicht gebaut und Menschen auch nicht, oder?

Du musst auch nicht bedauern, wenn du deine vollständige Kraft in der Vergangenheit bisher nicht angewandt hast. Denn die Wahrheit ist, dass es nur ein winzig kleiner Teil der Menschen ist, der die wahre Natur ihrer eigenen verborgenen Ressourcen kennt und sie auch nutzt. Das ist der Grund warum so wenige Menschen ein dynamisches und aufregendes Leben führen und die meisten eher in diffusen Vorstellungen, unproduktiven Gedankenschleifen und lähmenden Gewohnheiten ihr Leben verschlafen.

Die meisten Menschen verbringt ihr Leben in der Vergangenheit. Sie halten an alten Bildern und Erinnerungen fest, erwecken diese in unzähligen Gesprächen immer wieder zum Leben und beschränken sich dadurch auf ein „halbes“ Leben. Es ist, als hätten sie eine innere Handbremse angezogen. 

Sie bewegen sich in einem engen Kreis ihrer potenziellen Möglichkeiten – ob physisch, intellektuell oder moralisch. Diejenigen hingegen, die ihr naturgemäßes Potenzial entdeckt haben und es leben, vertrauen auf ihre innere Führung, treffen ihre Entscheidungen klar und schnell und wagen sich immer wieder hinaus auf offene Meer mit gehissten Segeln, im Vertrauen auf ihre und die übergeordnete Kraft, die ihnen beisteht.

Wir nutzen nur 5% unseres Potenzials

Auch du nutzt wahrscheinlich bislang nur einen kleinen Teil ca. 5 % deines möglichen Bewusstseins und der Fähigkeiten deiner Seele. Es ist so, als ob du die Angewohnheit hat von all deinen körperlichen Fähigkeiten nur dein rechtes Auge zu benutzen :-). Das scheint dir abstrus? Ja, aber so in etwa ist das. 

Warum das so ist, liegt daran, wie du geprägt wurdest in den Anfängen deines Lebens. Du bist bewertet worden – deine Leistungen fein einsortiert in Noten von 1 bis 6 und damit ist bei dir ein Grundtenor hinsichtlich Gewinnen oder Verlieren entstanden. Du hast die schlechten Noten nicht nur intellektuell akzeptiert sondern auch noch emotional tief verinnerlicht. Millionenfach wurden so Potenziale auf dem Altar des Scheiterns geopfert.

 

Befreie dich aus der Tyrannei der Ängste und richte dich nach vorne aus

Doch jetzt ist die Zeit reif, dass sich die Menschen und auch du, sich von den Fesseln der Vergangenheit mit den Programmen der Unzulänglichkeit und des Scheiterns befreien. Der Heilungsprozess des Geistes kann beginnen, indem du dich bewusst von der Tyrannei der Ängste verabschiedest und deinem inneren Ruf, dem Ruf deiner Seele folgst. 

Wechsle das Ufer von der Schatten- auf die Sonnenseite des Lebens und nutze deine angeborene geistige Kraft des Bildformens. Nutze sie ab jetzt im positiven Sinn, denn im negativen Sinn hast du es bereits die vergangenen Jahrzehnte erfolgreich gemacht.

Forme ab jetzt im Einklang mit deiner Seele erhabene große Bilder deiner Zukunft mit denen du Fülle statt Mangel erzeugst. Entdecke die noch schlummernden Potenziale in dir und werde dir deiner schöpferischen Fähigkeiten bewusst. Setze sie achtsam und verantwortungsvoll ein.

Denn alles, was wir uns mit unserem inneren Auge vorstellen können, können wir auch erreichen – im Negativen, wie auch im Positiven.

Ein altes Sprichwort besagt: „Was du siehst, wirst du auch bekommen!“ – und damit ist das innere Sehen gemeint. Deshalb: Lausche deinem inneren Ruf und vertraue dir und vor allem deiner Seele und dann schau ab jetzt mittels entsprechender innerer Bilder in deine strahlende Zukunft, die vor dir liegt!

Ankündigung

5-Schritte-Challenge – Berufung entdecken

16. – 27. September 2019

Wenn

• du schon lange den Wunsch nach deiner Berufung hegst
• du endlich deinem inneren Ruf vernehmen und folgen willst
• du spürst, dass die Zeit für dich reif ist etwas Neues zu beginnen
• in deinem Leben oder auch Business ein wichtiges Puzzleteil fehlt
• du dich, dein Leben und ggf. auch dein Business zum Blühen bringen willst,
dann bist du in meiner 5 Schritte-Challenge Berufung entdecken – In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung vom 16.-27. September 2019 genau das Richtige für dich 🗝💜.

Auf meiner Website findest du alle Infos und kannst dich gleich in die Gäste-liste eintragen und dir deinen Platz sichern. Klicke dazu hier.

 

Termine: 20.02./20.03.2019 jeweils 18.30 h

Hier kannst du dich gleich anmelden!

Ins Reine kommen mit sich selbst  – Wie gut fühlt es sich an, mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein – welch ein Frieden!
Menschen, die in ihrem Leben glücklich sind, sind zumeist im Reinen mit sich selbst.
Sie nehmen sich selbst, andere Menschen und die Welt im Großen und Ganzen einfach so an,
wie sie sind. Sie haben sich von inneren Begrenzungen befreit, sehen sich nicht als Opfer und beschuldigen auch andere nicht dafür, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht.

Menschen dir mit sich im Reinen sind, bleiben in ihrer Kraft, sind sich auch bewusst, dass sie ihres Glückes Schmied sind. Sie nutzen ihre Energie und ihre Kraft für das, wovon sie träumen und was sie wirklich erreichen wollen.

Sind das deine Ziele?

  • Du möchtest im Reinen sein mit dir selbst.
  • Du möchtest deine inneren Fesseln sprengen
  • Du möchtest mehr Lebenskraft zur Verfügung haben.
  • Du möchtest deine Vergangenheit befrieden, so dass du frei bist für dein Leben und für die Entfaltung deiner Potenziale

 

Ist das deine Ausgangssituation?

  • Du bist fühlst dich oft gefangen in negativen Gedankenschleifen über dich selbst und andere
  • Du möchtest aus einem negativen Kreislauf aussteigen
  • Du kannst dich schwer entscheiden, zweifelst oft an dir selbst und bist nicht in deiner Mitte
  • Du fühlst dich antriebslos und möchtest wieder mehr Lebenskraft und auch Lebensfreude erfahren
  • Du willst dich nicht mehr Kleinmachen, stattdessen möchtest dich und deine wahre Natur besser kennenlernen und auch leben

Wenn du bei einigen Punkten innerlich nickend zugestimmt hast, und du dich für einen weiblichen, spirituellen Weg inneren Wachstums interessierst, dann bist du in diesem Webinar genau richtig!

Hier kannst du dich gleich anmelden!

 

Start 04.07.2018

Wie gut fühlt es sich an, mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein – welch ein Frieden, welch eine Freiheit! Menschen, die in ihrem Leben glücklich sind, sind zumeist im Reinen mit sich selbst. Sie nehmen sich selbst, andere Menschen und die Welt im Großen und Ganzen einfach so an, wie sie sind. Sie haben sich von inneren Begrenzungen befreit, sehen sich nicht als Opfer und beschuldigen auch andere nicht dafür, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht.

Weitere Infos und Anmeldung hier.

 

Raus aus der Angst!

… und rein in ein Leben, das dir wirklich entspricht

Termin: Samstag, 21.04.2018 – 14 – 16 h
Ort: Reich der Sinne – Donnersbergerstr. 18 – 80634 München
Ausgleich: 22,- €

 

Immer wenn wir ein Risiko eingehen und uns in unbekanntes Territorium vorwagen oder uns neu auf die Welt einlassen, erleben wir Angst. Diese Angst hindert uns oft, mit unserem Leben voranzukommen. Denn viele von uns umgehen das Leben, indem sie den Weg des geringsten Widerstands wählen.
Durch Vortrag, Impulse und interessante Übungen erfährst du, mit welchen Ausflüchten wir unsere festgefahrene Situation entschuldigen und welche Barrieren uns davon abhalten, das Leben so zu erfahren, wie wir es gerne leben würden.

 

Die spirituelle Mentorin Bianka Maria Seidl teilt aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz, wie du lernen kannst, die Angst vor der Angst zu überwinden und in ein größeres Selbstvertrauen zu gelangen, aus dem heraus du deine Herzenswünsche zulässt und auch verwirklichst.
So ist der Weg frei für ein Leben, das dir tatsächlich auch entspricht.

 

Freu dich auf einen inspirierenden Vortrag, der den Staub deines Alltags von deiner Seele fegt und dich berühren und bewegen wird.
und melde dich jetzt hier per Mail an:  [email protected] – Betreff Anmeldung Vortrag MUC

 

Termin: Samstag, 21.04.2018 – 14 – 16 h
Ort: Reich der Sinne – Donnersbergerstr. 18 – 80634 München
Ausgleich 22 €

Von der Magie der Lebensübergänge

Warum es sich lohnt, diese bewusst zu durchleben

Übergänge vom Alten ins Neue gehen einher mit einer größeren Unsicherheit. Das Alte ist überlebt, schenkt keine Freude mehr. Die Pfade sind ausgetreten und es fehlt uns an Motivation und Energie. Das Neue ist noch nicht greifbar, wenngleich wir dafür durchaus schon eine Ahnung verspüren. In solch einer Übergangszeit befinden wir uns derzeit alle, sowohl als Individuum, als auch als Kollektiv.

Bereits Einstein war der Meinung, dass die Probleme nicht mit den gleichen Methoden gelöst werden können, wodurch sie entstanden sind. Daher braucht es neue Methoden und Kompetenzen, ja sogar Instanzen, um eine Zukunft zu gestalten, in der wir wieder vermehrt unser Menschsein erfahren.

 

Zukunftsgestaltung gemäß dem weiblichen Prinzip

Wie kann die neue Art und Weise der Zukunftsgestaltung aussehen? Nun, zuerst einmal müssen wir aufdecken, wodurch die ganzen Probleme, die wir derzeit auf der Erde haben, entstanden sind. Bei genauerem Hinsehen, können wir erkennen, dass es daran liegt, dass ein großes Ungleichgewicht zwischen den männlichen und weiblichen Kräften dazu geführt hat. Das ausgehende Patriarchat hat in den letzten Jahrtausenden das männlichen Prinzip an erster Stelle gesetzt. „Man first!“, sozusagen. Das weibliche Prinzip wurde dem männlichen untergeordnet und damit wurde entgegen einer geistigen Gesetzmäßigkeit gehandelt, die besagt, dass sich das weibliche und das männliche Prinzip bedingen und daher gleichwertig sind. Aufgrund dieser Unterordnung waren die weiblichen Qualitäten weniger wert, ja, sie wurden sogar verteufelt. Und so hat sich der Mensch auf diese Weise den Zugang zu seinen weiblichen Kompetenzen mehr oder weniger versagt, ihnen nicht mehr vertraut und sie auch zu wenig mit einbezogen bei der Gestaltung des Zukünftigen.

Um die Zukunft mit neuen Methoden und Kompetenzen zu gestalten, braucht es die weiblichen Qualitäten, es braucht ein vermehrtes Sein, statt ein ständiges Werden. Und es braucht die Hingabe an das eigene Sein, um dem, was aus dem Inneren heraus entstehen will, zu lauschen. Und dafür gilt es sich Raum und Zeit zu nehmen. Hierin liegt die größte Herausforderung in dieser Zeit. Sie kommt noch weitaus gewichtiger daher, als die bekannten Herausforderungen in der äußeren Welt im Hinblick auf das Klima, das Finanz- und Wirtschaftssystem, die Politik und so fort.

 

Ich leiste, also bin ich

Im Rad der Leistungsgesellschaft groß geworden, fühlen sich viele Menschen nicht existenzberechtigt, wenn sie nicht leisten. So erlauben es sich viele nicht, innezuhalten. Zu schnell meldet sich ein innerer Sklaventreiber und erzeugt ein schlechtes Gewissen.Einfach sein, nichts tun, nichts wollen, das ist nicht produktiv, dem Anschein nach und daher auch nichts wert. Dem zu Grunde liegt ein Mangel an Vertrauen ins Leben. Viele haben ihn bereits im Bauch der Mutter und mit der Muttermilch aufgenommen und kennen es nicht anders. Es fehlt ihnen das Vertrauen ins Leben, das Vertrauen, dass sie trotzdem vom Leben getragen werden, wenn sie einfach sind, statt ständig zu tun und zu machen, um etwas zu  erreichen. Ohne die Erlaubnis zum Einfach-sein und kann das SEIN auch nie erfahren werden.  In meinem Blogbeitrag „Der weibliche Weg – Raus aus den alten Strukturen und Systemen“ habe ich ausführlich darüber geschrieben.

 

Rückwärts gerichtet vorwärtsgehen

In Zeiten des Übergangs führt das fehlende Vertrauen dazu, dass Menschen und auch Gruppen und Organisationen wieder rückwärts gehen und auf bis dahin bewährte Methoden noch stärker setzen. Es ist, als wollten sie ein totes Pferd reiten und versuchen nun, es mit noch größeren Sporen anzutreiben. Wir können das derzeit gut in der Politik beobachten. Auch in unserem persönlichen Leben gehen wir oftmals rückwärts, wenn die Angst vor dem Neuen, der Unwägbarkeit, zu groß ist. Dann bleiben wir lieber in der uns vertrauten Komfortzone, auch, wenn diese längst zu eng und unpassend geworden ist.

 

Das Erscheinungsbild der Dinge wechselt je nach Stimmungslage,
und so sehen wir Magie 
und Schönheit in den Dingen,
während Magie und Schönheit 
eigentlich in uns selbst sind.
Kahlil Gibran

 

Die Chance erkennen und ergreifen

In Zeiten größter Unsicherheit kommt das, was gut verräumt im Unterbewusstsein lagerte, an die Oberfläche. Plötzlich werden wir von Ängsten heimgesucht, die unseren inneren Himmel verdunkeln. Setzen wir dabei weiterhin auf altbewährten Strategien, wie verdrängen, ignorieren und wegargumentierend, weichen wir dem Neuen aus und verpassen die Chance.

Stattdessen folgen wir der Angst, statt der Freude unseres Herzens und verhindern damit unsere Weiterentwicklung. Es ist, als würden wir neuen Wein in alte Schläuche füllen und uns wundern, dass es am Ende nichts zu kosten gibt. Das Kostbare ging verloren. Die alten Schläuche waren schon brüchig und all das Neue, das uns zugeflossen, ging verloren. Wir selbst sind dabei noch kraftloser geworden und am Ende sind wir enttäuscht und fühlen uns vom Leben betrogen.

Erst wenn wir uns dem stellen, was das Neue zu verhindern sucht, gelingt der Sprung auf die neue Entwicklungsebene.

In solch einer Übergangszeit gilt es das mitgebrachte Gepäck abzustellen, eine  Bestandsaufnahme zu machen und sich ein paar wichtige Fragen zu stellen, bevor die Lebensreise weitergeht.

  • Was dient mir davon noch auf meiner weiteren Reise?
  • Was ist überlebt und schenkt keine Freude mehr?
  • Was erahne ich bereits hinsichtlich des Neuen?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich meine Fühler in das Neue ausstrecke?
  • Was fordert mich heraus?
  • Welche Ängste zeigen sich?
  • Bin ich bereit mich ihnen zu stellen?

In den Zwischenzeiträumen, zwischen Ende und Anfang, liegen Licht und Schatten nah beieinander. Hier zeigen sich neben der Vorahnung für das Neue auch die alten Spieltreiber aus der Vergangenheit, die Ängste.

Jetzt gilt es eine beherzte Wahl für das Neue zu treffen und sich den Ängsten zu stellen und sie zu überwinden. So hat es schon Joseph Campbell  mit seiner Heldenreise beschrieben.

 

„Erst wenn wir uns dem stellen, was das Neue zu verhindern sucht,
gelingt der Sprung auf die neue Entwicklungsebene.“
Bianka Maria Seidl

 

 

Die Chance auf einen Quantensprung

Sobald wir uns des Potenzials dieser Lücke, dieses Zwischenzeitraums bewusst sind und wir die Chance auf unsere Weiterentwicklung ergreifen, ist ein Quantensprung möglich. Im Makrokosmos kommt dies wohl dem Flug durch ein Wurmloch gleich, wie wir das in Sciencefiction-Filmen oftmals sehen. Zuvor war das Raumschiff heftigen Turbulenzen ausgesetzt, wo es zu zerbersten drohte. Dann kam für eine Weile eine absolute Schwärze und Stille und dann befand es sich von einem Moment zum anderen in einen neuen Raum, einer anderen Dimension.

Durchleben wir als Individuum bewusst solch einen Zwischenzeitraum fühlen wir uns anschließend wie neugeboren. Wir haben den Dämon, die Angst, überwunden und fühlen uns nun freier und denken größer. Das, was vormals schwierig erschien, hat keine Bedeutung mehr.  Wir haben die Grenze unseres alten Lebenskreises überschritten und den Wächter, die Angst, überwunden. Jetzt sind wir frei und bereit die nächste Entwicklungsrunde auf der nächsthöheren Ebene zu durchleben – freier, authentischer und schöpferischer.

Als Kollektiv befinden wir uns derzeit in so einer Übergangsphase und in solch einem magischen und chancenreichen Zwischenzeitraum. In der Regel dauert dieser wesentlich länger, als bei einem Individuum. Schauen wir uns in der Gesellschaft ein wenig um, dann erkennen wir sehr leicht die Zunahme von Angst. Angst vor Terrorismus, Angst vor Fremden, Angst die Existenz zu verlieren, Angst, am Arbeitsplatz nicht mehr gebraucht zu werden. Zugleich gibt es auch Ausblicke auf die Zukunft, die verheißungsvoll sind und uns zuversichtlich stimmen können.

 

Alle Dinge, die wirklich wichtig sind
– Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Frieden –
kommen aus dem Bereich jenseits des Denkens.
Eckhart Tolle

 

Kleine Lücken schaffen im Alltag

Eine Gemeinschaft wird von vielen Individuen gebildet und daher kommt es in der jetzigen Übergangszeit vor allem auf die persönliche Weiterentwicklung des Individuums an.

Seine Wahl, seine Entscheidung für das Neue, für die Herausforderung wird zur Transformation der Gemeinschaft beitragen, so dass die Menschheit als Kollektiv diesen großen Entwicklungssprung machen wird, wenngleich auch nicht in der absehbaren Zeitspanne eines menschlichen Lebens.

Üben wir es in unserm Alltag im Kleinen. Schaffen wir Lücken, die wir nutzen, um einfach zu sein. Sei es zwischen zwei bewussten Atemzügen, sei es morgens vor dem Beginn des Tagesgeschäfts oder auch abends vor dem zu Bettgehen. Nehmen wir uns Zeit und Raum für uns selbst und gelangen wir so in eine neue Balance, in der das Menschsein wieder lebenswert ist. In meinem Beitrag „Sich selbst sein – Hingabe an das Selbst“ habe ich darüber ausführlicher geschrieben.

Die derzeitigen Trends wie Yoga, Meditation und Achtsamkeit stimmen zuversichtlich,  helfen sie doch dabei, vermehrt in die Gegenwart zu gelangen und  … wach und präsent im Hier und Jetzt unser DASEIN als Mensch zu genießen.

 

 

 

 

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