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Warum es sich lohnt unsere Herkunft zu klären

 

Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter kann man vorausschauen.
(Winston Churchill)

 

Das moderne Leben fordert uns derzeit viel ab. Die Schnelllebigkeit, die große Flut an Informationen, die wir zum Teil nicht mehr verarbeiten können, und vor allem die Technik und das Internet fressen unsere Energie und kostbare Lebenszeit. Wir sind gefangen im Netz des Worldwideweb und in dem ganzen Technik-Gedöns. Hier suchen wir unsere Bekanntheit zu steigern und sichtbar zu werden auf den verschiedenen Plattformen. Wenn dann in unserem Business etwas nicht rund läuft, wir zu wenige Kunden und Aufträge haben, dann versuchen viele in Gruppen und kostenlosen Angeboten die passenden Informationen zu ergattern. Doch all diese Aktionen kosten viel Zeit, viel Energie und bringen oftmals doch nicht den gewünschten Erfolg. 

Während unsere Aufmerksamkeit und Energie im Außen ist und wir dort für die Symptome Abhilfe suchen, bleiben die wahren Ursachen meist unbemerkt und es ändert sich wenig, oftmals über Jahre hinweg.

Eine Aufstellung der Sippe bringt die Ursache ihrer Probleme ans Licht

Eine Ahnen-Aufstellung, die ich in der vergangenen Woche mit einer Klientin mittleren Alters gemacht habe, hat mir das wieder einmal sehr deutlich vor Augen geführt.

Sie kam zu mir, weil sie mit ihrem Business nicht richtig vorwärts kam. Mit ihrer Feinfühligkeit konnte sie spüren, dass es mit etwas zusammen hing, zu dem sie selbst keinen Zugang hatte. Doch die Anzeichen, die sich in letzter zeit gehäuft hatten, deuteten darauf hin, dass es mit ihrer Sippe zusammen hing.

Sie berichtete mir eingangs auch, dass sie gerne weitere Heilmethoden in ihrer Praxis anwenden möchte, jedoch eine Stimme in ihr sagte, dass sie doch keine Heilerin sei. Und so fühlte sie sich nicht ermächtigt, das zu tun, und ließ es bleiben, war jedoch unzufrieden mit sich selbst.

Es gilt alte Versprechen zu lösen um frei für das eigene zu sein

Während der Aufstellung kam dann ans Licht, dass es vor allem in ihrer weiblichen Ahnenreihe stets sehr dominante, starke Frauen waren, die jedoch mit ihrer äußeren Stärke nur ihre innere Verletztheit geschützt hatten. Meine Kundin, als jüngstes Sippenmitglied, hatte sich geschworen diese Vermeidungsstrategie ihrer Ahninnen nicht weiterzuführen. Stattdessen ging sie in die Opposition. Sie hielt ihre Kraft unter Verschluss, zeigte sich damit nicht und trat somit auch mit ihrem Business nicht entsprechend auf. Sie hatte einen kleinen Praxisraum in ihrem Haus, das in einer Siedlung in zweiter Reihe lag. Kein Schild an der Tür deutete darauf hin, dass es hier eine Praxis gab. Bislang war ihr das nicht aufgefallen. 

Nachdem meine Klientin erkannte, dass sie sich durch diesen Schwur ins Abseits gebracht hatte, konnten wir auf der inneren Ebene die erforderliche Korrektur erwirken. Auf dieser tiefen Ebene im Unterbewusstsein gab sie sich die Erlaubnis und das Versprechen, ab jetzt ihre Kraft in Liebe zu leben und sich damit auch zu zeigen. Damit macht sie jetzt den Unterschied zu ihren Vorfahrinnen.

In Liebe annehmen, statt dagegen zu gehen

In der energetischen Verbindung mit ihrer  6. Generation erlebte sie dann eine sehr berührende, tiefe Begegnung mit einer Ahnin, die ihr absprach eine Heilerin zu sein. Das war ihr wundester Punkt und zugleich ihr größter Wunsch. Das war die Stimme, in ihr, die ihr immer gesagt hatte, dass sie keine Heilerin sei. 

Meine Klientin fand für sich unter meiner Hinführung heraus, was es brauchte, um die Ahnin für sich zu gewinnen. Statt gegen sie zu gehen, öffnete sie sich ganz für sie und nahm die Ahnin vorbehaltlos an. Dabei geschah das Wunder-volle. Die Liebesenergie meiner Klientin durchdrang die Machtmauer der Ahnin und sie wurde weich, öffnete sich auf berührende Weise, so dass viele Tränen flossen. 

Zum Abschluss übergab sie meiner Klientin den Heiler-Stab als Ahnen-Gabe und diese war völlig fassungslos, zu Tränen gerührt und unendlich glücklich. So ist es, wenn wir das, was wir uns n der Tiefe unseres Herzens ersehnen, plötzlich erhalten. 

Die Ursache statt das Symptom behandeln 

Dieses kleinen Ausschnitt aus der vergangenen Aufstellung berichte ich, um dir zu zeigen, wie wichtig es ist, zu den Ursachen für unsere Probleme zu gelangen und dort die Korrektur vorzunehmen, statt viel Zeit und Energie aufzuwenden und dabei erfolglos an den Symptomen herum zu doktern.

Meine Klientin hatte zuvor bereits viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung investiert. Sie dachte, das wäre das Wichtigste, um eine Praxis erfolgreich zu betreiben. Dabei ist das Know-How sicherlich ein wichtiger Punkt, doch unsere innere Befindlichkeit ist am wichtigsten. Denn aus ihr heraus gestalten wir unsere Realität –  erfolgreich oder erfolglos

Aus eigener Erfahrung 

Durch meine Ausbildung in der asiatischen Kunst und Wissenschaft des Feng Shui vor über zwanzig Jahren, bin ich mit dem Thema Ahnen nah in Berührung gekommen. In Asien ist die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur. Jedes gläubige Haus in China besitzt einen Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist. Damit werden den Seelen der Toten Opfergaben angeboten werden und mit Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben. Aus diesem Grund werden bei wichtigen Entscheidungen auch der Rat der Ahnen hinzugezogen. 

In allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen.

Durch meine eigene Entwurzelung in der frühen Kindheit bin ich zum Thema Ahnen stark in Resonanz gegangen und so habe ich mich damit sehr ausführlich beschäftigt. Im Laufe der Jahre bin ich immer tiefer in das Feld meiner Sippe eingetaucht und so habe ich auch meine schamanischen Wurzeln in meiner 5. Generation entdeckt. Seither fließt mir aus dieser Generation die schamanische Kraft und auch das Wissen darum zu, ohne dass ich dafür viel tun muss. 

Über diese Entdeckung habe ich in meinem e-Book “Das Potenzial aus deiner Herkunft” ausführlich geschrieben. Wenn du interessiert bist, kannst du dir hier das e-Book zum Aktionspreis  holen.

Mit 7 Generationen verbunden – nicht immer fließt die Energie

Über die Zellinformation sind wir mit den letzten 7 Generationen unserer Sippe verbunden – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, ob es uns passt oder nicht. 

Oftmals sind wir auch verstrickt mit unseren Ahnen. Dann tragen wir ihre Lasten, verspüren ihre Abneigungen und Vorlieben und übernehmen manchmal sogar ihre Krankheiten. 

In diesem Fall ist der Kraftfluss der Seele gemindert, oder gar blockiert. Es fehlt uns an Inspiration und Schaffenskraft. Wir haben das Gefühl nicht richtig vorwärts zu kommen. Wir tun uns schwer unsere Ziele zu erreichen und mit unseren Unternehmungen erfolgreich zu sein.  

Vor allem in diesen stürmischen Zeiten, wo die äußeren Sicherheiten weg brechen und die rasanten Entwicklungen im Außen uns viel abverlangen, tut es gut, wenn uns die Ahnen über den Energiefluss, der uns über die vielen Generationen mit der Urkraft der Schöpfung verbindet, unterstützen. 

Unser Privileg, als Frau in der neuen Zeit

Mit einer geklärten und liebevollen Verbindung zu unserer Herkunft erfahren wir unsere Ahnen als eine Quelle von Kraft und Weisheit für unser Leben und für unseren Erfolg in unserer Selbständigkeit. Achten wir daher vermehrt auf unsere innere Befindlichkeit und erspüren und er-ahnen wir unsere Verbindung zu unserer Sippe. 

Für den Fall, dass wir uns belastet und sogar unfrei fühlen, gilt es unsere Herkunft zu klären und die blockierenden Erfahrungen und die damit verbundenen Energien zu heilen. So kann der Kraftstrom der Seele wieder zu uns und durch uns in die Welt strömen kann. Vor allem wir Frauen haben in dieser neuen Zeit das Privileg, die Ahnenlinie zu heilen und zu segnen und diesen Kraftstrom an unsere Kinder und an die kommenden Generationen weiter zu geben. 

 

Was denkst du über dieses Thema? Welche Erfahrungen hast du ggf. schon damit gemacht?
Gerne lese ich auch deine Gedanken im Kommentarfeld. Danke!

 

Vielleicht auch interessant zu lesen:  Gesundes Wachstum für Ihr Business – Der Baum als Symbol

Wenn du dich von meinem Text angesprochen fühlst und vielleicht schon länger in dieser Richtung etwas für dich und deine Ahnenlinie tun wolltest, dann kommt mein JUNI-ANGEBOT genau zum richtigen Zeitpunkt.

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Die Sippe als weitere Quelle der Kraft und Weisheit

 

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und, sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“  (Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie)

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es mir darum aufzuzeigen, dass wir über unsere Herkunft eine starke Anbindung an das Lebendige erfahren. Insbesondere sind es Vater und Mutter, die den Kraftfluss unserer Seele nähren. Ihre Kraftlinien verbinden sich in uns, leben in uns und werden auch durch uns weitergegeben an unsere Kinder. Sollten Sie den ersten Teil „Das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich – Vater und Mutter“ verpasst haben, können Sie ihn hier nachlesen.

Im zweiten Teil möchte ich nun aufzeigen, dass auch die größere Familie unserer Herkunft, unsere Sippe, zum einen eine Quelle der Kraft und Weisheit ist und zum anderen jedoch auch Last und Bürde mit sich bringt, die oftmals von Generation zu Generation weitergegeben werden. Da sich die Menschen im Westen gerade auf dem Weg der Individuation befinden, bedeutet dies, dass wir uns von den Ahnenverstrickungen lösen müssen, um in unser Potenzial zu gelangen und unseren ganz individuellen Weg gehen zu können.

 

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum, den der nächste Sturm umweht. Wenn Teile der Wurzeln fehlen fühlt der Mensch eine innere Leere. Dabei ist eine liebevolle Verbindung zur Herkunft, zu den Eltern und Ahnen eine wesentliche Quelle für Kraft und Weisheit im Alltag. Damit gewinnt der Mensch an innerer Sicherheit, an Schaffenskraft und auch an Mut den Herausforderungen in seinem Leben zu begegnen. Ganz aktuell zeigt sich ein Trend auf breiter Masse – die Individualisierung. Auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei uns mit unseren Wurzeln und unserer Herkunft zu beschäftigen und uns von dem zu lösen, das uns hindert unsere Individualität und unser Potenzial zu leben.

Wenn wir uns in der Natur umsehen und einen Baum betrachten, so erkennen wir, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen.

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden.

 

Traumatische Erfahrungen werden über Generationen weiter gegeben

Die DNA als Träger der Erbinformation liefert mit den Genen den Bauplan für alle Zellen des Körpers. In der Epigenetik, ein neues Forschungsgebiet der Biologie, wird untersucht, wie die Aktivität eines Gens gesteuert und seine Funktion eingestellt werden kann und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Bisherige Erkenntnisse zeigen: Wie wir leben und was wir erleben, wirkt sich auf unsere Gene aus – und sogar auf die unserer Kinder und Enkel.

Dabei sind Ernährung und Umwelt oft entscheidende Faktoren. Aber auch Stress kann epigenetische Spuren hinterlassen. So zeigte eine Studie von Forschern der Universität Konstanz, dass die Babys von Frauen, die in der Schwangerschaft misshandelt wurden, noch in ihren Teenagerjahren epigenetische Veränderungen zeigten. Durchlittene Entbehrungen, Misshandlungen, aber auch Zeiten des Überflusses prägen nicht nur einen Menschen. Solche Erfahrungen können auch über Generationen weitergegeben werden.

Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“

Die tiefen Gefühle der Entwurzelung enden nicht mit der nachfolgenden Generation. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sie sich auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl, gespeichert auf der Zellebene, in sich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in uns durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Wir sind mit unserer Ahnenreihe, unsere Sippe nicht nur genetisch, sondern auch energetisch verbunden, ob uns das passt oder nicht. So wie ein Baum seine Wurzeln hat um damit Halt zu finden in der Erde, so erben wir von unseren Vorfahren sowohl deren Schmerz, als auch ihre Kräfte und Potenziale in Form der Ahnengaben. 

 

Fehlende Verbindung zwischen den Generationen

Unsere sozialen Gefüge haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten drastisch verändert. Sippe und Großfamilien schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Jetzt fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen.

Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

In vielen Familie gibt es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr, da ist es mehr als verständlich, dass die Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant sind. Vielmehr werden sie oft einfach ignoriert, weil die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus nicht gerade dazu animieren, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

 

[bctt tweet=”Wer seine Herkunft nicht ehrt verliert seine Zukunft” username=”Biankamaria”]

 

Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und somit von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene.

 

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit er daraus Kraft und Weisheit für sein Leben beziehen kann.

 

[bctt tweet=”Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln” username=”Biankamaria”]

 

Klärung und Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar, den Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist und mithilfe dessen den Seelen der Toten auch Opfergaben angeboten werden. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Ahnenaltar hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Hier finden wir eine sehr effektive Möglichkeit der Wiederanbindung an die Ahnen. Der Hilfesuchende kommt auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln, zurück bis zur siebten Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und meist ist dann ein Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft spürbar.

 

[bctt tweet=”Wenn wir nicht wissen wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen wohin wir gehen” username=”Biankamaria”]

Eine Klientin, die an einem Aufstellungsritual teilgenommen hat, schreibt später darüber wie folgt: „Seit der Aufstellung kann ich sagen, dass ich mich mit der Kraft und Lebensfreude meiner nicht gekannten Großmutter immer wieder verbinden kann und hieraus enorme Kraft und ein inneres Lächeln spüren kann. Das tut soooo gut! Mit meinen Eltern fühle ich mich von Tag zu Tag noch mehr im Frieden und spüre die Liebe, die endlich frei geworden ist und hier fließen kann. All das was in diesem Kontakt zu meinen Eltern immer so schwer für mich, war hat sich einfach aufgelöst, wie wenn es niemals existiert hätte. Ein Geschenk, dass meine Eltern noch am Leben sind und ich dieses noch mit ihnen zusammen erleben kann.“

Für Menschen, die ihre Wurzeln geklärt haben, öffnen sich oftmals neue Türen im Berufsleben, auch geschehen Heilungen, wenn die Krankheit von einem Sippenmitglied übernommen war. Und bei einem Großteil harmonisierten sich die Familienverhältnisse. Letztendlich tritt ein Frieden ein, der einher geht mit mehr Ruhe und mehr Kraft für den Alltag. Weitere Erfahrungen aus den Workshops und auch den Einzelaufstellungen lesen Sie hier.

 

Individuation – ein evolutionärer Impuls auf breiter Ebene

In der jetzigen Zeit des Bewusstseinswandels, in der ein evolutionärer Impuls die Individuation des Menschen auf breiter Ebene anstößt, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien, damit das eigene individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann.

Dabei spielt es keine Rolle, wie alt ein Mensch ist. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden, die einher gehen mit den Wörtern wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ etc.. Stattdessen ist  das individuelle Potenzial zu entfalten, wenn es an die Oberfläche des Bewusstseins drängt, weil vom Kraftfluss der Seele jetzt begünstigt.

Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

Meine eigens gemachten intensiven Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ein wichtiger Grund, dafür, dass es mir ein großes Bedürfnis ist andere Menschen dabei zu unterstützen ganz in ihre Kraft zu gelangen. Als erfahrene Seelenmentorin lade ich Menschen in meinem Aufstellungsritual Der Ahnenfrieden dazu ein, sich von der Last ihrer Sippe zu befreien und stattdessen ihre Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit zu entdecken – auf ihrem Weg der Individuation hinein die Entfaltung ihres geistig-seelischen Potenzials.