STILLE, die ich bin

 
Wenn du die Stille erfahren willst, dann muss der äußere Lärm nicht aufhören. Vielmehr gilt es deinen inneren Lärm abzustellen, dieses laute plappernde Ich, das dir vorgibt, was du tun solltest, was du unbedingt noch tun musst und von dem du dich abhalten lässt ganz bei dir selbst, in der Stille zu sein.
 
Ständig fordert dich ein technisches Gerät auf, etwas zu tun und du reagierst darauf. In dem Moment bist du bereits wieder weg von dir selbst. Sklave der vielen äußeren Aufforderungen. Und so verzettelst du deinen Geist, deine Energie, lässt deine Seele unbeachtet und fühlst dich irgendwann völlig erschöpft und leer.
 
Halte inne! Nimm dir Zeit und Raum und geh nach innen. Nimm deinen Körper wahr, nimm die Gefühle wahr und sei mit dem was ist, ohne etwas zu tun – einfach geschehen lassen.
 
Lass dich sinken in dein eigenes Sein und folge dem Sog. Je tiefer du eintauchst und dabei die Gefühle, die da sind vollständig erfühlst und durchlebst, ohne sie auszuagieren, desto tiefer fällst du in den Urgrund des Seins.
 
Hier erfährst du dich in tiefen Seinszuständen als grenzenlose, lebendige FREUDE, als grenzenlose FREIHEIT, als erfüllende LIEBE und auch als tiefen FRIEDEN. Und zuletzt öffnet sich in dir die Unendlichkeit, als die große Leere und ewige Stille.
 
Wenn du wieder auftauchst, bist du wie neu geboren. Der weite innere Raum bleibt, wenn du dich tagsüber immer wieder erinnerst und in kurzen Pausen anhältst und statt fortwährend zu TUN dich einfach im GESCHEHEN LASSEN übst.
 
Aus dem tiefen Seelengrund – Bianka Maria Seidl
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