Die Qualität der Beziehung zu sich selbst bestimmt die Qualität aller anderen Beziehungen

 

Selbstliebe und Herzensbeziehungen, welch großes Thema. Schauen wir genauer hin wird klar: Die Qualität der Beziehung zu mir selbst bestimmt die Qualität der Beziehung zu allem anderen. Angefangen bei den Menschen, die mir nahe sind, über jene, die weiter draußen stehen im Beziehungskreis und sogar jene, die ich nicht kenne. Doch auch meine Beziehung zur Natur, zur Schöpfung und sogar zum Schöpfer wird maßgeblich von der Qualität der Beziehung zu mir selbst beeinflusst, wenn nicht gar bestimmt. 

Dr.Alexander Eben, der amerikanische Neurochirurg, schreibt in seinem Buch Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtod-Erfahrung eines Neurochirurgen »Einer der größten Fehler, die Menschen machen, wenn sie über Gott nachdenken, ist, sich Gott als unpersönliches Wesen vorzustellen. Ja, Gott ist hinter den Zahlen, hinter der Perfektion des Universums, welche die Wissenschaft misst und zu verstehen versucht. Aber – und auch das ist ein Paradox – das Om ist auch »menschlich« – menschlicher sogar als Sie und ich. Das Om hat Verständnis für und Sympathie mit unserer menschlichen Situation, und zwar tief gehender und persönlicher, als wir uns das überhaupt vorstellen können, denn das Om weiß, was wir vergessen haben, und versteht, was für eine schreckliche Bürde es ist, auch nur für einen Moment ohne jede Erinnerung an das Göttliche zu leben.«

Hier ein Artikel von Ronald Engert, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Tattva Viveka indem er das Buch von Dr. Alexander Eben ausführlich bespricht. 

Eine freundschaftliche Beziehung zur Schöpferquelle

Die Vorstellung von Gott als etwas gänzlich unpersönliches, abstraktes, oder als eine Energie, findet im Kopf statt und erschwert eine Beziehung auf der Herzensebene, weil das Fühlen fehlt.

Ich habe diese wundervolle Erfahrung vor zehn Jahren während eines Schweige-Retreats in Indien gemacht. Dort habe ich das, worüber ich hier schreibe erfahren. Ich habe erkannt dass es die Liebe ist, die uns mit allem verbindet, selbst mit uns und unserem Kern, unserer Essen und auch mit der Schöpferquelle.

Eine Liebesbeziehung zur Quelle müssen wir uns erst erlauben. Und das geht oftmals einher mit Ängsten. Wir haben gelernt Ehrfurcht zu haben und im alten Testament ist gar von einem grausamen Gott die Rede. All das sitzt tief in den Knochen des kollektiven Unbewussten, mit dem jeder einzelne von uns verbunden ist – völlig egal, ob wir es wissen, oder nicht; ob es uns passt oder nicht, oder ob wir es gar verleugnen. 

Echte Freundschaft beruht immer auf einer Herzens-Beziehung und eine Freundschaft mit der Schöpferquelle zu haben und zu pflegen ist für viele nicht vorstellbar und somit für sie auch nicht möglich. 

Erlauben wir uns hingegen aus unserem innersten Herzensraum heraus uns freundschaftlich an die Quelle zu wenden, in aller Stille und Demut und uns dem größeren Sein hinzugeben, werden wir berührt werden und Antworten bekommen. 

Vielleicht nicht in der Form, wie es unser Verstand kennt, oder gerne hätte. Vielmehr sind es tiefe Empfindungen von Liebe, dabei weitet sich der Herzensraum und seine Qualität verändert sich, so dass wir uns ganz nah und getragen fühlen, geatmet, genährt, durchpulst vom Rhythmus des Alleinen Herzens. 

 

Eine Liebesbeziehung zu sich selbst entwickeln

Voraussetzung ist und bleibt die Liebe zu mir selbst zu entwickeln. Das ist ein lebenslanger Prozess. Er beginnt damit, dass ich mich so annehme wie ich bin, das ich meine Bedürfnisse wahrnehme und auch erfülle, dass ich meine Gefühle achte und mich auch den Seiten ungeliebten und bislang unerhörten und unerlösten Seiten in mir widme und sie integriere. 

In dieser Selbstliebe stärkt sich mein Herz und die Qualität meines Herzensraumes verbessert sich. So gelingt mir mich in meinem inneren Refugium niederzulassen, mich hier völlig geborgen, getragen und geliebt zu fühlen und aus dieser Herzensverbindung heraus  mich an meine Quelle zu wenden.  

Diese Beziehung gilt es regelmäßig zu pflegen, statt sich nur in Notzeiten, meist von Angst und Sorge getrieben, an sie zu richten.

Das Herz ist der Schlüssel zur Welt, zum Selbst und auch zur Quelle.

Nutzen wir es für unsere Selbst- und Ganzwerdung.

 

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