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„Wir alle wollen wissen, wer wir sind und woher wir kommen.

Ganz gleich, was wir im Leben erreichen,

ohne diese Klarheit bleibt eine Leere in uns,

ein Gefühl der Wurzellosigkeit.“

Alex Haley 

Alles ist miteinander verbunden

Alles in der Schöpfung, alle Geschöpfe in den verschiedenen Naturreichen stehen miteinander in Verbindung. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Dank unserer Verbindung mit den höheren Reichen fließt ein Kraftstrom von dort durch uns abwärts zu den Geschöpfen unter uns, zu den Tieren, den Pflanzen und den Mineralien. Und von dort fließt wiederum ein Kraftstrom nach oben zu den höheren Naturreichen.  

Diesen Kreislauf können wir auch sehr gut bei Bäumen erkennen. Von oben holt der Baum die Energie und transportiert dabei den, durch die Photosynthese zubereiteten Saft, der den Baum nährt. Über die Wurzeln nimmt der Baum den rohen Saft auf und transportiert ihn bis in die Blätter, wo er mittels des Lichts umgewandelt und verfeinert wird. Genau so verhält es sich bei uns Menschen.

Wir leben zwischen zwei Polen und solange wir uns in die lebendige Kette von Geschöpfen einreihen, werden wir von beiden Kraftströmen genährt, von der weiblichen Kraft der Erde und der männlichen Kraft des  Himmels. Wenden wir uns von dieser Verbindung ab, können nicht mehr voll aus diesen Energien schöpfen und schwächen uns damit.

Gerade in den letzten Jahrhunderten hat sich der Mensch der Moderne weitestgehend aus dieser lebendigen Kette gelöst. Im Wahn, dass er all das aus sich selbst holen kann, ist er einem großen Irrtum aufgesessen. In diesem Wahnsinn läuft er falschen Göttern hinterher, wie zum Beispiel der Technik und schreitet mit diesem begrenzten Bewusstsein immer weiter  von sich selbst und der Schöpfung fort.

Verloren zwischen Himmel und Erde

Als ich kürzlich einen Vortrag vorbereitete, bat ich innerlich um ein Bild, eine Metapher, mit der ich das oben beschriebene vermitteln konnte. Mir wurde das Bild eines Glaszylinders eingegeben. Zuerst wusste ich nicht viel damit anzufangen. Doch nach einer Weile verstand ich es. Wir stehen isoliert von der Natur in einem nach oben offenen Glaszylinder. Wir können die Natur sehen, jedoch nicht mehr fühlen und somit auch die Kräfte nicht aufnehmen. Zugleich ist unser Lebensradius klein innerhalb dieser gläsernen Grenzen. Nach oben ist der Zylinder offen und so streben wir immer nur dem Licht entgegen, erhoffen von dort die Erlösung. Dem Unten wollen wir uns nicht zuwenden. Denn hier ist das Reich der Toten und gerade den Tod haben wir aus dem modernen Leben verdrängt. Was die meisten nicht wissen ist, dass wir hier auch den Zugang zum Reich der Ahnen finden, die uns mit Kraft und Weisheit versorgen, wenn wir uns wieder bewusst in diese Verbindung begeben und uns ihnen zuwenden.

Energetische Felder und ihr Gedächtnis

Ein Wissenschaftler, der sich in den letzten zwei Jahrzehnten der Wiedererlangung eines erweiterten Bewusstsein gewidmet hat, ist Rupert Sheldrake, ein englischer Biologe. Laut Sheldrake ordnen morphogenetische Felder Systeme auf allen Stufen der Komplexität wie zum Beispiel Atome, Moleküle, Kristalle, Zellen, Gewebe, Organe, Organismen, soziale Gemeinschaften, Ökosysteme, Planetensysteme, Sonnensysteme und Galaxien. Sie sind die Grundlage für die Ganzheit, die wir in der Natur beobachten, die mehr ist, als die Summe ihrer Teile.  

Familienaufstellungen nach Bert Hellinger, die mittlerweile in der Gesellschaft angekommen und anerkannt sind, arbeiten erfolgreich mit dem morphogenetischen Feld der Familie, um Konflikte mit familiären Hintergrund zu klären. Dabei wird davon ausgegangen, dass über mehrere Generationen hinweg das Geschehen innerhalb einer Sippe ein solches Feld geprägt hat, und dass wir in diese Felder hineingeboren werden. Beeinflusst davon, entwickeln wir Verhaltensweisen, die nicht mehr ganz eigenständig sind. Vielmehr antworten wir unbewusst auf den Druck und die Informationen des Feldes unserer Vorfahren. 

Meine Erfahrung mit meinen Ahnen

So lange ich denken konnte, hat mich ein Gefühl der Bodenlosigkeit begleitet. Ich habe vieles ausprobiert und angewendet, aber egal, was ich auch unternommen habe, um Boden unter den Füßen zu gewinnen, alles lief ins Leere. Bis mich eines Tages das Leben zu einem Schamanen führte, der mit mir eine schamanische Ahnen-Aufstellung machte. Erst in der fünften Generation zeigt sich die Ursache für mein Gefühl. Diese Ahnen waren auf einem Gehöft verbrannt und so waren sie als arme Seelen unterwegs. Die Ahnenreihe war dadurch unterbrochen und ich hatte diese Unterbrechung als Bodenlosigkeit in mir gefühlt.

Seit der Heilung meiner Ahnenreihe weiß ich, dass wir

  • beeinflusst sind von den vererbten Erfahrungen unserer Vorfahren,  von ihren Einstellungen und Verhaltensweisen, bis hin zu ihren Krankheiten, die wir teilweise übernehmen
  • Ich weiß auch, dass wir uns von diesen Lasten befreien können, und dass wir dadurch erst ihr gutes Erbe, ihre Stärken und Talenten empfangen und unsere Ahne auf diese Weise als eine innere Quelle von Kraft und Weisheit in unserem Alltag erfahren.
  • Ich weiß außerdem, dass wir mit der Ahnenarbeit auch den Weg für unsere Nachkommen erleichtern und in manchen Fällen ganz freimachen.

Das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will

Die freie Journalistin Sabine Bode schreibt in ihrem lesenswertem Buch Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation  „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“ 

Viele, der heute 40-50-jährigen berichten von einem Gefühl der inneren Leere, von Abkapselung und Heimatlosigkeit, von Beziehungsproblemen und der Unmöglichkeit, sich von ihren Eltern abzunabeln. Zumeist wissen sie nicht, dass die Last, die sie mit sich herumtragen, aus dem Erbe der beiden letzten Kriegsgenerationen stammt.

Vererbte Gefühle von Schuld, Scham, Angst und oftmals auch Sprachlosigkeit schalten und walten in uns, aber wir können sie nicht zuordnen. Und weil wir uns so fühlen, denken wir schlecht von uns. Viele halten sich dann für „Looser“, oder sie denken sie hätten das gute Leben nicht verdient. Doch diese Art zu denken schwächt den Selbstwert und auf diese Weise gelingt es nicht den negativen Kreislauf zu durchbrechen.  Das Fazit von Sabine Bode lautet: „Wer seine eigene Identität nicht geklärt hat, ist nicht frei.“ 

Was wir heute erleben, kann Jahrzehnte später eine Rolle spielen 

Was wir sind, woran wir kranken, worunter wir leiden, erklärt sich also nicht nur aus unserem eigenen Leben, aus unseren Ernährungsgewohnheiten, unserem Stress, unseren Kindheitserlebnissen. Sondern unser Leben beginnt weit vor unserer Geburt, lange bevor an uns überhaupt zu denken war. 

Erwiesen ist, dass das Generationen-Erbe an die nächste Generation weiter gegeben wird. Auf diese Weise wird die Vergangenheit immer wieder in die Zukunft fortgeschrieben und Entwicklung geschieht nur sehr schwer und auch langsam. Dies geschieht solange, bis eine Generation diese Kette durchbricht und die inneren Fesseln der Vergangenheit sprengt. Das Privileg, das wir jetzt in dieser Zeit haben ist, dass wir uns dieser vererbten Lasten bewusst werden und uns davon befreien können.

Eine Klientin schreibt mir Wochen nach der Ahnen-Aufstellung: „Ich hatte das Gefühl, keine Wurzeln zu haben. Bei der Aufstellung habe ich den großen Rückhalt der Generationen gespürt, Freundlichkeit, Wohlwollen, aber auch Bestimmtheit.  Ich weiß jetzt, dass ich eine Aufgabe habe! Ich fühle mich eingebettet. Konkret habe ich Ahnengaben, die kann ich oft abrufen und gebrauche sie gerne und unterschiedlich. Diese Aufstellung und Ahnenarbeit empfehle ich jedem. Es sollte eine Grundlage sein (wie Schwimmen zu lernen)!“

Du hast heute ein Privileg, das deine Vorfahren nicht hatten

Nachdem wir so viele Jahre auf dem Weg unserer Vorfahren beschränkt waren, haben wir endlich eine Wahl es anders zu tun. Auch du hast die Möglichkeit dich von den ererbten Lasten deiner Vorfahren zu befreien und damit nicht nur dein Leben zu erleichtern, sondern auch das deiner Kinder und Kindeskinder.

Im Unterschied zur Wissenschaft  ermöglicht der Schamanismus über die reine Erkenntnis hinaus auch die Befreiung von diesen ererbten Lasten und Verstrickungen mit den Ahnen. Auf diese Weise geschieht Heilung, die in dreierlei Hinsicht wirkt.   Zum einen wird das Ahnenfeld geklärt, was zur Heilung der Ahnenreihe beiträgt. Zum anderen ist es eine Befreiung für denjenigen, der die Ahnenarbeit macht und drittens hat es auch eine befreiende und heilsame Auswirkung auf die Nachkommen, die dadurch weniger vererbte Lasten zu tragen haben und ihr Leben leichter und freier gestalten können.

Die Ahnenarbeit ist eine spirituelle Arbeit bei der das morphogenetische Feld der Ahnen geklärt wird. Dies wirkt heilend für die Ahnenreihe, für uns selbst und auch für unsere Nachkommen. Gerade jetzt, in dieser Zeit der großen Umbrüche und der großen Verunsicherung, ist es von großem Wert auf die Stärken unserer Vorfahren als innere Ressourcen zurückgreifen zu können und auf diese Weise Rückhalt und Stärkung zu erfahren.

Hunderte von Pfaden tun sich vor uns auf

In dieser Zeitenwende tun sich uns jetzt Hunderte von Pfaden vor uns auf. Sie führen in alle Richtungen. Manche in Richtungen, in die wir schon unterwegs waren. Manche führen in die Hölle auf Erden und andere führen in eine Welt, die heiler, schöner und wahrer ist, als wir sie bislang kannten. Auch ich stehe hier, genau wie du, staunend und mit dem Gefühl einer neuen großen Chance; genau hier, wo sich die Gemüter und auch die Wege scheiden. 

Lass uns gemeinsam herausfinden, wohin jene Wege führen, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht hätten ausmalen können und lass uns gemeinsam mit dem Rückhalt und der Kraft unserer Ahnen nach den Sternen greifen.

Bianka Maria Seidl ist Referentin beim 26. Pulsar-Kongress im März 2021 mit ihrem Vortrag „Kläre deine Wurzeln und du bist frei!“. 

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