Als Menschen der Moderne haben wir unseren natürlichen Ursprung größtenteils aus den Augen verloren und damit auch den Glanz in unseren Augen und unsere Strahlkraft. Wir malträtieren den Stoff aus dem wir gemacht sind – die Elemente. Wir verschmutzen die Erde und beuten sie aus. Wir verpesten die Luft, die wir atmen. Wir verschmutzen das Wasser, allem voran die Meere.
Damit bringen wir die Ökosysteme aus ihrem natürlichen Gleichgewicht und uns selbst auch. Unsere Häuser verpacken wir dick in Kunststoff, um sie vor Wärmeverlust zu bewahren und so manches Passiv-Haus kommt ganz ohne natürliche Frischluft aus. Beim Feuer verhält es sich ähnlich. Wir haben es im Keller in einen Stahlkessel verbannt, stattdessen wärmen wir uns an metallenen Heizkörpern, durch die erwärmtes Wasser fließt. Und bei modernen Kaminen kann das Feuer lediglich hinter einer Glasscheibe betrachtet werden.

Die Elemente – der Stoff aus dem wir und alles gemacht sind

Der natürliche Bezug zum Elementaren ist vielen Menschen verloren gegangen. Stattdessen gibt es die künstliche Energie – den Strom, das Feuerwasser, den Alkohol und die Energydrinks.
„Jedes Wesen mit Energie strahlt diese auch ab. Zu strahlen entspricht dem Gesetz des Universums. Die Kraft zu Strahlen ist ein Ausdruck des Mysteriums, wodurch es dem Universum nicht möglich ist seine ganze Pracht zusammen zu halten, stattdessen muss es sich in zehn Millionen verschiedener Arten ausdrücken.“ So beschreibt es Brian Swimme in dem Artikel „Die Kräfte des Universums“ in der Winter/Frühling-Ausgabe 2011 des Magazins EnlightendNext.

 

Was ist passiert? Was ist da falsch gelaufen in der Entwicklung des modernen Menschen?
Der Rationalismus hat als Gegenbewegung zum Aberglauben im Mittelalter den Weg für die Naturwissenschaften freigemacht. Das damals entstandene mechanistische Weltbild ist bis heute in den Köpfen der meisten Menschen und dementsprechend auch in unserem Alltagsleben vorherrschend. Demzufolge ist das Universum, wie auch unser Körper eine Art Maschine.
Die Quantenphysik hingegen vermittelt uns bereits seit fast einhundert Jahren ein völlig neues Weltbild. Bis sich allerdings ein Paradigmenwechsel vollständig durchsetzen kann, müssen erst diejenigen, die am Alten festhalten, sterben.

Im Laufe der Rationalisierung wurden Intuition, Phantasie, Begeisterung und Vision sofort als unbrauchbar etikettiert. Alles was nicht zu messen und zu berechnen war, konnte es ab jetzt nicht mehr geben. Vor allem die weiblichen Qualitäten wurden in die hintersten Schubladen des kollektiven Bewusstseins verräumt, einfach weggesteckt. Wer dennoch seiner Intuition vertraute und seine Gefühle zum Ausdruck brachte, wurde oftmals als spinnert und hysterisch getadelt. Alles musste logisch und rational nachvollziehbar sein. Das Denken und die Welt der Zahlen eroberten so immer mehr die Welt.

Wen wundert es da, dass die Menschen im Laufe der Zeit immer mehr Verdrängtes in sich trugen und anfällig wurden für einzelne selbsternannte Anführer, die in ihnen die verdrängten Sehnsüchte anrührten und somit leicht für sich und ihre Ideologien gewinnen konnten. Das Lebensfeuer der Massen heftete sich daran und die Flammen schlugen hoch. Ihr Flächenbrand war verheerend.

Wilhelm Reich, ein österreichisch-US-amerikanischer Arzt, Psychiater, Psychoanalytiker, hat die Lebensenergie viele Jahre lang erforscht und sie Orgonenergie genannt. In seinen Büchern beschreibt er die Zusammenhänge zwischen Verdrängtem und Körperverspannungen bis hin zu Neurosen, unterdrückter, gestauter Sexualenergie und Faschismus.

Für Interessierte, die sich mit dem Thema Lebensenergie eingehender beschäftigen wollen, empfehle ich das Buch von Bernd Senf  “Die Wiederentdeckung des Lebendigen: Erforschung der Lebensenergie durch Reich, Schauberger, Lakhovsky u.a”
Bernd Senf ist Professor für Ökonomie, Reich-Kenner, Lebensenergieforscher und Bioenergetiker. Er ist bekannt für seine allgemeinverständliche und lebendige Vermittlung komplexer Zusammenhänge. Sein besonderes Engagement gilt der Herausarbeitung tieferer Ursachen der Störungen des Lebendigen und wesentlicher Grundlagen zu ihrer Überwindung – damit es sich mehr und mehr entfalten kann. Das Buch ist bereits 2003 erschienen, doch sein Inhalt ist aktueller denn je.

Zum Abschluss habe ich eine kleine Energieübung für Dich, mit der Du die Lebensenergie erspüren kannst.

Übung: Der Chi-Ball
Setze dich bequem hin und atme ein paar mal ruhig ein und wieder aus und entspanne dich dabei.
Stelle dir vor, zwischen deinen Händen befindet sich ein Ball, dessen Form du spüren möchtest. Die Energie strömt aus deinen Händen und formt sich zu einem Ball. Je entspannter Körper und Geist dabei sind, desto leichter fällt es dir diese Kraft zwischen deinen Händen zu fühlen. Es ist wie ein Magnetfeld zwischen deinen Händen. Versuche, diesen Ball größer und kleiner werden zu lassen, ihn vor- und zurück zubewegen… Das ist deine Energie!

Viel Freude beim Ausprobieren! Und … gerne lese ich von deinen Erfahrungen damit.

 

Teil 2 dieses Beitrags findest du hier

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