Inversion – Wenn die Macht zurück kehrt

Solange wir uns selbst nicht vertrauen und unsere Sicherheit im Außen im Materiellen, oder auch in den Beziehungen zu Menschen suchen, haben wir unbewusst unsere Verantwortung und unsere Macht abgegeben an die Umstände im Außen, die uns widerfahren. Um das Geschaffene zu sichern kontrollieren wir, kämpfen wir und oftmals fühlen wir uns als Opfer, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln, wie wir sie gerne hätten, um weiterhin innerhalb dieser sicheren Grenzen zu leben, die wir gesetzt und aufgestellt haben.

 

Unsere Welt ist unsere Kreation

Wandel bedeutet Veränderung und damit ist weniger gemeint sich ein neues Auto, eine neue Frisur oder eine neue Wandfarbe zu leisten. In dieser Zeit reicht das bei weitem nicht aus. Wir sind aufgefordert uns zu wandeln zu dem schöpferischen Wesen, das wir in unserem innersten Kern sind . Gelingt dies, so sehen wir die Welt als unsere Kreation und übernehmen die Verantwortung dafür.

Wir kämpfen nicht mehr an, gegen das, was sich zeigt. Vielmehr entscheiden wir, ob uns das noch entspricht, oder nicht. Wir lösen uns von der alten Opferrolle und nutzen stattdessen die in uns schlummernden schöpferischen Werkzeuge unseres Geistes, um die Umstände neu zu formen und zu kreieren, so dass sie uns dienlich sind auf unserem evolutionären Weg.

Hierfür braucht es Klarheit, Achtsamkeit und die Kraft der Zentrierung. Alles will wahrgenommen und gefühlt werden im Augenblick des Jetzt. Nur so können wir uns bewusst dafür entscheiden, was zu uns passt und was nicht.

 

Selbst sein – authentisch sein

In diesem Selbstsein zeigen wir uns authentisch. Der Geist ist nicht mehr so stark gebunden an den Verstand, der jetzt als nützliches Werkzeug eingesetzt wird, um zu differenzieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. So ist er ein hilfreicher Diener, während der Geist uns die Impulse unserer Seele vermittelt und sie entsprechend ausführt als Tat der Seele.

Da wandelt sich der Feind im Außen zur hilfreichen Projektionsfläche, die uns erkennen lässt, was in uns noch der Heilung bedarf, was gewandelt werden soll. Jegliches Hindernis auf unserem Weg wird als Hinweis gesehen, statt als Unglück oder Bestrafung.

 

Den Kampf und das alte Spiel beenden

Der Kampf ist beendet. Ein Kampf, den in den letzten Jahrtausenden die Menschen immer wieder geführt haben, ohne je damit Frieden erlangt zu haben. Die Widersacher sind immer wieder in neuen Gewändern, unter anderen Umständen, aufgetaucht und haben sich uns in den Weg gestellt.

Das uneingeschränkte Ja zu uns und unserer Macht als geistig, schöpferische Wesen enthebt uns dieser Ebene. Es gilt loszulassen vom alten Monopoly der Dualität und uns als das zu begreifen, was wir in unserem innersten Kern sind – liebevolle, weise Schöpferwesen, die mit ihrem schöpferischen Geist die Welt erschaffen können, in der sie leben wollen, zusammen mit anderen die ebenfalls ihre Einzigartigkeit authentisch zum Ausdruck bringen.

 

Die Vision des Herzens empfangen und leben

Auf dieser Ebene gibt es keinen Mangel, sondern grenzenlose Fülle, die das Leben in seiner Essenz als heiliger Strom, der alles durchdringt, zur Verfügung stellt – eine Fülle an Energie und Information. Wir können bewusst daraus schöpfen und das Leben auf diese Weise zu dem formen, was wir mit den Augen unserer Herzen sehen wollen.

Lasst und deshalb auf die Welt – im Kleinen wie im Großen – mit den Augen unserer Herzen sehen und fühlen wir mit mit dem, was sich uns zeigt. Zugleich fragen wir uns, was unser Herz wirklich sehen will, empfangen dann in aller Offenheit seine Vision und entscheiden uns dafür. Die Allmacht ist mit uns.

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