Der Strom der Liebe ist die Bewegung des Lebens durch alle Zeiten und Dimensionen hindurch. In einem nie endenden spiralförmigen Tanz erschafft und kreiert das Bewusstsein neue Formen der Existenz. All das geschieht auch in unserem Körper, der ein Abbild des Makrokosmos ist.

Kraft unseres freien Willens steuern wir zu einem kleinen Teil diese Vorgänge bewusst. Das meiste jedoch wird von unserem Unterbewusstsein und von unserem höheren Selbst gesteuert, ohne dass wir dafür bewusst etwas tun müssten.
Den kleinen Bereich, indem die Persönlichkeit wirksam sein kann, halten die meisten für ihr Leben. Dabei ist das Leben nicht teil- und begrenzbar. Ist es doch ein großer, sich ständig verändernder Strom aus Licht, Information und Energie. Leben kann nicht geteilt werden. Leben ist immer während und ewig und erschafft sich in jedem Moment neu. 

 

Der Seele wieder Raum schenken

Jeder Versuch sich vom Leben abzugrenzen, sich abzusichern von dieser großen wandelnden Kraft, ist zum Scheitern verurteilt. Mag auch der menschliche Wille dazu genutzt werden für kurze Zeit Mauern zum Schutz der Persönlichkeit aufzubauen, so werden diese früher oder später eingerissen, um der Seele, unserer höchsten Zuflucht, wieder Raum zu schenken für ihre weitere Entwicklung.

Das Leben ist auf Ganzheit ausgerichtet in dem alles mit allem verbunden ist. Sich einzulassen auf diesen großen Strom heißt sich dem Moment hinzugeben, heißt einzutauchen in die Essenz des Lebens, die Liebe ist. Liebe durchwirkt alles Lebendige, alle Wesen und Dimensionen der Schöpfung – ohne wenn und aber, frei von Bedingungen. Es gilt unserer kleines Ich immer öfter aus den Augen zu verlieren, unser irdisches Selbst zu vergessen, um das wahre Selbst zu er-innern.

Öffnen wir uns für diese Realität in uns zu gewissen Zeiten. Öffnen wir unsere Herzen und bauen wir die vom Verstand errichteten Mauern unserer Lebensburgen wieder ab. So erfahren wir uns mit jedem Tag mehr als eins mit dem Leben und damit auch mit der Liebe, die in allem immer gegenwärtig ist.

 

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3 Kommentare
  1. Klaus Rüsch
    Klaus Rüsch sagte:

    Passt – das bedarf keinen weiteren Kommentars – und wir alle sind im gleichen Boot – oder besser Strom, das LEBEN heisst. authentisch sein – Leistung und Gegenleistung sind da zum über-leben. Doch da ist viel mehr….
    die bedingungslose LIEBE – ich selbst bin nah dran, doch da gibt es so viel, was uns in unserem SEIN vom WEG abbringt…. und das ist nach meinem Ver-Ständnis alles schöpfungs-gewollt… denn Schöpfung leben immer von A und B….. beide Energiefelder bedingen, das was entstehen kann. Und das sind wir alle – das ist alles, was lebt und da ist. – so einfach ist das

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    • BiankaMariaSeidl
      BiankaMariaSeidl sagte:

      Lieber Klaus,

      danke für deinen Kommentar. Ja, Leben ist vielmehr, Menschsein ist viel mehr. Das den Mensch näher zu bringen ist mein Ansinnen. “Das, was uns von unserem Weg abbringt” – dieser Satz müsste schon tiefer hinerleuchtet werden. Denn, wer hat den Weg bestimmt? Oftmals sind die augenscheinlichen Umwege die kostbarsten Etappen und darum hat uns die Seele auf diesen Umweg geführt :-). Das deckt sich mit dem, was du schreibst – es ist schöpfungsgewollt. Meiner Meinung nach besteht die große Kunst darin sich führen zu lassen und sich dieser inneren Führung bedingungslos hinzugeben, im Vertrauen, dass in jedem Moment das Bestmögliche geschieht – auch wenn dies für unseren Verstand und unsere Persönlichkeit oft gegenteilig erscheint.

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