Die Chancen, die in den augenscheinlichen Krisen in dieser bewegten Zeiten stecken, sind mannigfaltig und betreffen alle unsere Lebensbereiche. Doch wenn wir tiefer gehen und einen gemeinsamen Nenner für all unsere Lebensbereiche suchen, dann kommen wir letztendlich bei uns selbst an – bei uns als Individuum. Ja, in dieser Zeit haben wir alle die Chance uns als Individuum, in unserer Einzigartigkeit, zu begreifen und auch zu erfahren.


Den Mainstream verlassen

Für viele geht es daher erstmal darum, sich vom Mainstream zu lösen. Es gilt sich eine eigene Meinung zu bilden, selbst zu denken und zu fühlen, statt weiterhin mitzuschwimmen im breiten Strom der Masse. Der Preis, der dafür zu zahlen ist, ist vielen noch zu hoch. Denn da lauert die Angst die Zugehörigkeit zu verlieren und dann eventuell ganz auf sich selbst gestellt zu sein. Dieses Selbst, von dem wir in der Schule nichts gelernt haben, ist erstmal nicht greifbar, obwohl es uns steuert tagein und tagaus. Dieses Selbst kennen zu lernen erfordert eine Hinwendung so dass eine Selbstnähe entsteht und dann braucht es viele Schritte der Wandlung.

Selbstverantwortung – der Schlüssel zu einer größeren Freiheit

Beginnend bei der Selbstannahme und der Selbstakzeptanz in all seinen Facetten rufen wir langsam das zu uns zurück, was uns wahrlich ausmacht. Dafür gibt es einen zentralen Schlüssel und der heißt Selbstverantwortung. Dieser Schlüssel öffnet uns ein Tor hinein in eine weitaus größere Freiheit als Individuum. Es lässt uns erkennen, dass wir verantwortlich sind für unsere Talente und Gaben und deren Entwicklung. Die schöpferischen Werkzeuge, die uns dafür zur Verfügung stehen, sind unser Denken und Fühlen und unsere Vorstellungskraft. Doch um diese Werkzeuge bewusst bedienen zu können braucht es dafür auch unsere Aufmerksamkeit und unsere Präsenz im Jetzt. Und das ist eine der größten Herausforderungen.

Integrieren, was bislang im Schatten lag

Es gibt Facetten in uns, die Widerstand leisten, die es anders haben wollen, die nicht einverstanden sind mit dem, wie wir selbst, die Umstände und auch die Menschen um uns herum sind, die wir zu führen haben. Und all diese Quertreiber lenken uns ab, zerstreuen und mindern somit unsere Kraft.
Und da sind wir jetzt beim Führen. Haben wir den Schlüssel Eigenverantwortung angewandt, geht es darum, dass wir uns selbst führen, vor allem jene Anteile, die sich nicht integrieren wollen, die sich getrennt sehen vom Rest. Es ist die Aufgabe des Individuums sich selbst zu führen, seine verdrängten Anteile zu integrieren. Den Meuterern und Saboteuren das Herz zu öffnen und ihnen das Elexier des Lebens, die Liebe, zu schenken.
Mit dem Blick auf unsere Stärken und unser Licht gerichtet, gelingt es uns das, was bisher im Schatten lag, zu integrieren und wahrlich selbst-ständig zu werden. Es gilt die tiefste Sehnsucht unserer Herzen zu erforschen und auch die höchste Inspiration unserer Seele und ihnen zu folgen.


Denn wer führen will, muss folgen und zwar sich selbst, seiner inneren Autorität, um letztendlich Menschen in ihrer Entwicklung fördern zu können und sie auf diesem Weg letztendlich immer mehr zu zu sich selbst zu führen.
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