Lebensträume gelten oft als Schäume. Daher trauen sich viele nicht an dieses Thema. Bis zu ihrem vierzigsten Lebensjahr haben sich die meisten Menschen in ihrem Leben eingerichtet. Einige verwalten von da an ihre Werte, ihre Position und ihre Errungenschaften bis zu ihrem Lebensende. Wenn wir das nicht von uns selbst kennen, dann können wir zumindest genug Bekannte aus unserer Umgebung aufzählen, auf die das zutrifft. Neben der behaglichen Sicherheit macht sich aber ein laues Gefühl von Langeweile und manchmal sogar von Unerfülltheit breit. Dabei haben wir doch alles getan, was getan werden musste, um ein ordentliches Leben zu haben für uns und unsere Familien. Was ist es also, das dieses Gefühl erzeugt?

 

Träume sind Schäume – oder doch nicht?

In der Kindheit und Jugend hatten wir alle mal Träume. Wir träumten davon, was und wie wir werden wollten und waren im Spiel davon begeistert, mittendrin und dabei. Noch im Kleinkindalter waren wir eins mit unserer Seele. Und das zeigte sich in unserem Lachen und Strahlen. Doch im Laufe der Zeit haben wir uns von unserer Seelenenergie entfernt. Unsere Erzieher haben uns ihre Stärken und Schwächen vorgelebt und wir, als Kinder, haben diese, aus der Liebe zu unseren Eltern, einfach übernommen. Wollten wir doch so werden wie sie. Als Junge ein Mann, wie der Vater, als Mädchen eine Frau, wie die Mutter. Dabei hatten wir in den ganz jungen Jahren keine Möglichkeit die Stärken von den Schwächen zu unterscheiden. Stattdessen haben wir auf der Gefühlsebene unsere Eltern kopiert und dies tief in unserem Unterbewusstsein abgespeichert.

Hier kannst du weiterhören. – Dauer ca. 16 min

2 Kommentare
  1. Stefanie Scherle
    Stefanie Scherle sagte:

    Ich bin grad voll in der Sinnkrise. Ausgelöst besser gesagt verstärkt durch einen erzwungenen Berufswechsel wegen meinem Rücken. Und mich selbst jetzt zu finden und den passenden Beruf dazu….. Als ob ich jetzt den höchsten Berg erklimmen soll. Meine Kindheitserinnerungen? Lesend in der Ecke oder beim Holz machen helfen müssen. Was ich daraus ableiten soll ist mir noch schleierhaft.

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    • BiankaMariaSeidl
      BiankaMariaSeidl sagte:

      Liebe Stefanie, vielen Dank für deinen Kommentar. Wenn du dich derzeit in einer Sinnkrise befindest, dann gilt es erstmal die Situation, in der du dich befindest, bzw. in die du hinein gezwungen wurdest, zu akzeptieren.
      Das Leben ist immer auf Heilung aus – es wird dir viele Gelegenheiten bringen, wo du, wenn du es willst, dich wieder mit dem verbinden kannst, was ausgeblendet wurde. Ich spreche aus Erfahrung.

      Wir sind alle auf dem Weg der Ganzwerdung. Das einzige, wodurch das hinausgezögert werden kann, ist unser Nein zum Leben, so, wie es ist. Der Widerstand gegen die Dinge, wie sie sind macht uns das Leben schwer. Der Weg auf die Sonnenseite des Lebens beginnt daher immer mit einem JA und mit der Akzeptanz der derzeitigen Situation, so wie sie ist. Ab da macht es Sinn, den Fokus auf mehr Freude und Erfüllung zu richten und die Entwicklung geht weiter bis hin zum Verwirklichen deines ureigensten Traums. Das ist eine Aufwärtsspirale, die deine Lebenskreise weitet. Alles ist gut, so wie es ist.

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