Endlich sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse

 

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Sich selbst sein - Die 3 größten HIndernisse für FRAUEN 45+

 

Sich selbst sein, authentisch sein, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Online-Seminaren und Webinaren trifft den Nerv der Zeit und lockt vor allem uns FRAUEN 45+ an, die wir diese Sehnsucht nach mehr sich selbst sein in der Lebensmitte deutlich verspüren.

Auch mir ging es so. Ich hatte 22 Jahre lang meine beiden Söhne alleine großgezogen und nebenbei auch meine Selbständigkeit aufgebaut. Da blieb wenig bis keine Zeit für mich. So war es auch nicht verwunderlich, dass mich das Leben, als meine Kinder aus dem Haus waren, in ein Kloster geführt hat. Hier konnte ich erstmal zu mir kommen, mich wieder spüren, meine wirklichen Bedürfnisse wahrnehmen und vieles mehr.
Heute weiß ich, wer ich tief in meinem Kern bin. Jetzt fühle ich mich so frei, dass ich das Leben seit ein paar Jahren lebe, das mir zutiefst von innen her entspricht und vor allem, dass ich auch verdient habe. Denn in der ersten Lebenshälfte habe ich vieles von mir nach hinten gestellt und das war auch richtig und wichtig. Doch umsowichtiger ist es jetzt für mich nochmals nach den Sternen zu greifen und das zu verwirklichen, wovon meine Seele und auch mein Herz schon lange träumen.

 

Sich selbst sein – Was bedeudeutet das?

Zurück zum sich selbst sein. Was bedeutet es nun sich selbst zu sein? Es ist das Gegenteil von immer funktionieren müssen, davon in einem Hamsterrad zu leben, das Gegenteil von „Ich-sollte-jetzt-, Ich-muss-jetzt- und dem Zuerst-muss-ich,-dann-darf-ich-Programmen.“ Es hat sehr viel mit einem inneren entspannt sein zu tun, im Vertrauen zu sein, mit dem Leben fließen. Da unsere Generation keine weiblichen Vorbilder für dieses „Sich-selbst-sein“ hatte, haben wir keine Verhaltensparameter dafür. Wir wissen schlichtweg nicht, wie es sich anfühlt, sich selbst zu sein.

Als ich vor vielen Jahren in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ schrieb, dass mich das Glück erst jetzt treffen könne, da ich langsamer geworden bin, wollte ich damit ausdrücken, dass ich aus dem ständigen Ich-muss noch das tun, Ich-sollte jetzt noch jenes erledigen, etc., ausgestiegen war. Mithilfe eines Coaches gelang es mir mich zu  entschleunigen. So war ich viel entspannter, war präsenter, mehr da und hatte plötzlich wieder ein Dasein. Vorher war ich gedanklich ständig in der Vergangenheit oder auch in der Zukunft und das oftmals angstgetrieben. Dabei kreierte ich unbewusst meine Vergangenheit in die Zukunft fort und machte wiederkehrend die gleichen Erfahrungen. Vielleicht kennst du das auch?

 

Hier ein paar Fragen, die dich zum Nachdenken und Nachspüren anregen können.

Stelle dir die nachfolgenden Fragen in einem ruhigen Moment. 

  • Wie kann ich ich selbst sein, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? 
  • Wie kann ich ich selbst sein,
    – wenn ich mir selbst nicht vertraue?
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
    – wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück    zurückziehe, aus Angst davor verletzt zu werden?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht – mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle, als für mich selbst?

 

Um ehrliche Antworten auf diese Fragen geben zu können, gilt es nackt im Licht der Wahrheit zu stehen. Nur so wird sie dich befreien und das Tor öffnen, durch das du auf deine nächste Entwicklungsebene gelangst.

 

Nachfolgend beschreibe ich in dieser 3-teiligen Artikelserie „Sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse für FRAUEN 45+“ hier das 1. Hindernis.

Sich selbst sein und das 1. Hindernis – Deine Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt, stellen wir uns und unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf wie: Das glaubst du doch selbst nicht. Das klappt sowieso nicht. Das war ein Fehler. Was werden die anderen sagen? Ich bin doch viel zu alt, habe zu wenig … etc., etc..
Und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden unangenehmen Gefühle ein, die unsere Stimmung nach unten ziehen. So hängen wir dann im negativen Gedanken- und Gefühlskreisläufen und verlieren kostbare Lebensenergie und auch -zeit.  

Entscheidungen setzen eine Ursache und erzeugen eine Wirkung

Jede Entscheidung, die wir treffen, setzt eine Ursache, die wiederum Wirkung erzeugt und damit Wirklichkeit erschaffen kann, wenn wir diesem geistigen Prozess ausreichend Zeit einräumen. Selbstzweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt aufgrund der bisherigen Erfahrungen.

Die Persönlichkeit ist konditioniert. Sie lebt in der Dualität. Innerhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd hin und her. Daraus entsteht auch der Wankelmut. Erheben sich Zweifel, dreht sich unser Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet. 

Um endlich sich selbst zu sein gilt es alles, was wir ausgelagert, verdrängt und auch vergessen haben im Laufe unseres Lebens, wieder zu uns zurück zu holen. Es gilt mit all den Facetten unserer Persönlichkeit einverstanden zu sein und uns dem hinzugeben, das uns mit jedem Atemzug nährt und trägt. Es sind dies die höheren Ebenen unseres Seins, die unsere irdische Existenz speisen. 

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und hält uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses SELBST? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann meine Persönlichkeit sich vielleicht sogar immer mehr in diesen SELBST-Seins-Hintergrund hinein entspannen und hier Heimat und Geborgenheit finden? Schließlich hält mich dieser Urgrund im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

Selbstzweifel entstehen durch das Denken

Es ist der Verstand, der die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unseren Gedanken und Gefühlen erzeugen, ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

 

Einverstanden sein mit sich selbst ist die (Er-)Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seins-Hintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen dürfen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen. Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seins-Qualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze Zeit erfahren und dann doch wieder enttäuscht sein, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

 

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Hingabe ist der Schlüssel zum Sich-selbst-sein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen, in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann. Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seins-Urgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben hält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich etwas dafür tun müssten, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel der Persönlichkeit lösen sich im Moment der Hingabe auf, oder besser ausgedrückt: Das kleine Ich fällt ins Herz und ruht in einer allumfassenden, tiefen Stille, die auch als lebendige Leere empfunden wird. Diese Leere macht der Persönlichkeit Angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr finden wir hier zu uns selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne.  Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahren wir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

Selbstzweifel wandeln in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise. Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, in unser Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Entwicklungsreise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

 

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Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

 

📍Vielleicht auch interessant und lesenswert

Der weibliche Weg – der nächste evolutionäre Schritt

Sich selbst sein – Hingabe an das Sein

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