– mit sich selbst und der Welt

Die Innere Autorität kann dann erfahren werden, wenn der Mensch ganz bei sich ist. Wenn sein Verstand als Diener ruht, bis sein Herr, der Geist, ihm Aufgaben zuteilt. Der Geist wiederum empfängt die Inspiration der Seele, die als höchste Zuflucht unseres Seins ihre Weisheit durch ihn zum Ausdruck bringt.

Wir sind mehr als unser Körper und unser Gehirn

Als Mensch verkörpern wir hier als Gast auf dieser Erde unsere Seele. Schenken wir uns selbst – unserem Dreiklang Körper, Geist und Seele unsere Beachtung entfalten wir uns folgerichtig hinein in unser umfassenderes ICH. Sehen wir uns selbst reduziert auf unseren Körper und unser Gehirn, begrenzen wir uns innerhalb der niederen Dimensionen des Lebens.

 

Sich Raum und Beachtung schenken

Sowohl der Geist als auch die Seele brauchen Raum, um durch unsere Persönlichkeit förderlich wirken zu können. So braucht der Geist Zeiträume, in denen er sich aus den zehntausend Dingen des Alltags herausziehen kann, um fliegen zu können und frei zu sein für die Inspiration der Seele. Und auch die Seele braucht einen entspannten Körper, in dem ihre Energien frei fließen können. Dafür muss sich der Mensch öffnen und seine Persönlichkeit der Vollkommenheit des Augenblicks hingeben. Es gilt in Dankbarkeit mit allen Sinnen das Geschenk Leben zu genießen.

Einverstanden sein – frei sein

Es braucht ein Einverstanden sein mit sich selbst als geistig-seelisches Wesen in einem Körper. Es braucht ein Einverstanden sein mit der Welt, wie sie sich in jedem Moment zeigt. Dann entfaltet sich aus diesem Einverstanden sein heraus die innere Autorität im Menschen, die ihn in jedem Augenblick weist und führt und der es dann auch zu folgen gilt.

Ein weiter innerer Raum entsteht – eine innere Freiheit, in der Projektionen ihre einstige Wirkung verlieren und statt Reaktion Aktion möglich wird.  Zentriert im Zentrum unseres Seins sehen und fühlen wir uns und das, was uns umgibt, im große Strom des Lebens verbunden, getragen, geatmet und belebt von einer Kraft, die in uns und durch uns wirkt und alles in ständiger Bewegung hält.

 

„Und doch hält ES die Welt in seiner Hand.
ES dreht sie hin – ES dreht sie her und freut sich an der Kreation.
Traumblasen steigen auf und wirbeln durcheinander,
Traumgewebe lösen sich – driften auseinander.
Der Mensch, Träumer und Geträumtes zugleich,
schließt sanft die Augen und er-innert sich seiner selbst.“
Bianka M. Seidl

Lesen Sie hierzu auch “Der tiefsten Sehnsucht folgen”

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  1. […] Lesen Sie dazu auch „Einverstanden sein“  […]

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