In der Tiefe unseres Seins schlummert die Weisheit und das Wissen unserer Seele. Ihm gilt s sich zu öffnen. Der Schatz, der wir sind, wird so ans Licht gelangen und der Strom des Lebens kann frei durch uns fließen.

 

Den Strom des Lebens begrenzen

Das Leben aus einem begrenzten materiellen Selbstbild heraus offenbart sich uns in diesen Tagen immer mehr als das, was uns in den vergangenen Jahrhunderten in eine Einseitigkeit geführt hat, so dass viele das Leben nicht mehr als das wahrnehmen können, was es wirklich ist.

Sie erkennen auch sich selbst nicht, als das, was sie wirklich sind, ihrer wahren Natur entsprechend. Und so kämpfen sie um ihr Überleben. Doch wer da kämpft ist lediglich ein begrenzter Teil, der sich getrennt und nicht zugehörig fühlt zu dem, was größer ist als er.

Diese Selbstbegrenzung geht oft einher mit einer Selbstverleugnung. Da wird das Licht, das tief in jedem von uns angelegt ist, unter den Scheffel gestellt. Es wird dabei die eigene Lebendigkeit in Normen gepresst, so dass wir uns gut verhalten, uns anpassen, um dazu zugehören. Wir halten uns zurück und damit letztendlich auch die lebendigen Impulse des Lebens. Es ruft uns in jedem Moment, obwohl wir uns hinter den dicken Mauern unserer Komfortzone verschanzt haben, um den Unwägbarkeiten des Lebens nicht mehr ausgesetzt zu sein.

 

Das Ausgegrenzte einladen

Was wäre, wenn wir den Schatten, der sich jetzt in diesen Tagen im Außen zeigt, annehmen und ihm unser Herz öffnen würden? Der Schatten, von dem hier die Rede ist, ist all das, was wir derzeit im Außen bekämpfen. All das, was nicht sein darf, was wir für unannehmbar halten.

Wie sehr würde unser Herz sich dabei weiten müssen, um das umfangen zu können?
Wie sehr würden wir dabei wachsen und uns entfalten zu unserer wahren Größe?
Nutzen wir daher unsere schöpferische Bildekraft und beginnen wir uns das vor.zustellen.

Sich das Unvorstellbare vorstellen

Wir sprengen die Mauern unserer Trutzburgen und der Strom des Lebens reißt, einer Flut gleich, alles Alte und Überlebte mit sich fort. All unsere alten Einstellungen, Ansichten, Bedenken und Sorgen versinken in dieser Lebendigkeit. Zugleich zeigt sich uns die nackte Angst in all ihren vielen Facetten, die seit Jahrtausenden in den Knochen der Menschheit steckt.

Im Lichte unserer strahlenden Essenz, die jetzt zum Vorschein kommt, kann diese Angst jedoch nicht überleben. Stattdessen streckt sie sanft ihre einst mächtig geschwungenen Schwerter. Das, was zu uns gehört, kehrt zurück.

 

Wandlung erlauben

Die Ohnmacht und Macht des kleinen Ichs verwandelt sich in die Bestimmung durch das umfassendere ICH. Die Gier und der Neid kehren ein in die Fülle, die immer schon da war. Es gibt auch keinen Verlust, weil nichts verloren geht, was wesentlich ist. Auch die Armut wandelt sich, weil die Fülle danach strebt sich zu ergießen in eine noch größere Fülle. Am Ende bleibt das strahlende Sein, das sich auch im anderen erkennt und spiegelt. Es ist das, was immer da war und immer da sein wird, was jetzt durch uns leuchtet. Unbegrenzt und ewig, als Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Entscheiden wir uns dafür! Lernen wir dieser Liebe wieder Ausdruck durch uns zu geben. Reißen wir unsere selbstgeschaffenen Mauern ein und entdecken wir uns neu in unserer bestmöglichen Version.

 

Lesen Sie dazu auch “Einverstanden sein” 

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