Eine kleine Geschichte

Der Schüler geht zu seinem Meister und fragt: “Meister wie finde ich meine Lebensaufgabe. Ich habe mir soviel Wissen angeeignet, doch je mehr ich weiß, desto unfreier bin ich und desto weiter fühle ich mich entfernt von dem, was ich mit diesem Wissen erreichen wollte – nämlich meine Lebensaufgabe herauszufinden.“

Der Meister antwortet: “Ob dich das Wissen dich frei oder unfrei macht ,hängt davon ab, in welchem Buch du liest. Schau es gibt letztendlich nur drei Bücher. 

Das erste Buch ist das Buch der Möglichkeiten. Das ist das größte. Du kannst es nie auslesen. Das Wissen darin vergrößert sich ständig, denn es beinhaltet alles Wissen über die äußere Welt. Hier findet sich alles über Mode, Politik, Erfindungen, bekannte Persönlichkeiten etc.

Dieses Buch liegt immer aufgeschlagen vor uns und oftmals verlieren wir uns darin. Heute in modernen Zeiten ist es das Internet.  

Unter dem großen Buch der Möglichkeiten liegt das zweite Buch. Es ist viel kleiner. Es ist das Buch der Selbsterkenntnis und darin steht alles was du erlebt und erfahren hast. Und darunter liegt noch ein Buch. Das Buch der Wahrheit. Es ist so dünn, dass es viele überhaupt nicht sehen. 

Denn die meiste Zeit verbringen sie mit dem großen und schweren Buch der Möglichkeiten und blättern darin und diskutieren mit anderen über alles mögliche. Dabei übersehen sie die beiden anderen Bücher. 

Wenn du jedoch du selbst sein und deine Lebensaufgaben finden willst, gilt es das große Buch der Möglichkeiten aus der Hand zu legen und das zweite Buch, das Buch der Selbsterkenntnis aufzuschlagen und darin zu lesen. Wenn du es dann gelesen hast, entdeckst du darunter auch das dritte Buch – das Buch der Wahrheit. Es hat keine Seiten und wir können es nicht lesen, sondern nur betrachten. Dabei fließt das Wissen aus den beiden anderen Büchern in das Buch der Wahrheit ein und plötzlich wandelt sich dein Wissen in Erkenntnis und du veränderst dich. 

Mit dieser Erkenntnis liest du im ersten Buch ganz anders und es beginnt sich das herauszulösen, das zu dir gehört, alles andere löst sich auf. Dadurch wird das vormals dicke Buch immer kleiner, bis nur noch eine einzige Seite übrig bleibt. Diese Seite ist deine Aufgabe im Leben und hier kannst du wahrhaftig wirken.

Wir alle haben die Aufgabe uns selbst zu erkennen aus dem großen Buch der Möglichkeiten unsere Seite – unsere Lebensaufgabe herauszufinden, um auf dieser Erde wahrhaftig wirken zu können. “

Der Schüler bedankte sich bei seinem Meister. Nachdenklich verließ er ihn und machte sich am nächsten Tag daran im Buch der Selbsterkenntnis zu lesen. 

Inspiriert vom Büchlein „Der MaiTai trinkende Mönch“ von Stefan Weiss. 

 

Wie hat dir die Geschichte gefallen? Welche Erkenntnis für dich selbst hast du daraus gewonnen?

Freue mich auf deine Gedanken dazu – gerne im Kommentarfeld.

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Mit Sinn ist der Zweck gemeint, wozu etwas dienen soll und wodurch es wertvoll wird. Wenn wir uns nach dem Sinn des Lebens fragen, so fragen wir damit danach wozu das Leben dient und wodurch es wertvoll wird. Es ist ein ganz großes Thema und eine essentielle Frage, die ganz viele unterschiedliche Antworten hervorbringt, so viele, wie es Menschen gibt. 

Solange der Mensch sich tagtäglich um sein Überleben kümmern muss, stellt sich ihm die Sinnfrage nicht. Ich bin viel gereist und war unter anderem auch  in der Dominikanischen Republik. Dort habe ich enorme Armut gesehen und zugleich auch in viele lachende Gesichter geschaut. Dies war vor über zwanzig Jahren und damals hat mich das sehr erstaunt und dazu gebracht, das ich mich gefragt habe, warum das wohl so ist. Erst viele Jahre später habe ich  während eines Schweige-Retreats in Indien darauf Antworten gefunden.

Das Leid beträgt immer 100%

Das Leid unterteilt sich in drei große Kategorien – physisch – psychisch und geistig-seelisch. Es beträgt immer 100 %. Das heißt, Menschen die 80% Leid im physichen Bereich wie Armut und Krankheit erfahren, leiden weniger an psychischen Problemen oder gar am Weltschmerz.

In unseren Breitengraden hingegen leben die meisten Menschen im Wohlstand. Sie plagen überwiegend psychische Probleme, wie Ängste, Schuld- und Schamgefühle. Dabei wird die ursprüngliche Lebensfreude überlagert. Sie verlieren ihr Lachen und damit auch den Zugang zu ihrem Herz. Diese Form von Leid ist weitaus schwieriger zu bewältigen, weil bereits komplexer. Zu dieser Gruppe gehören auch die „Satten“ in unserer Gesellschaft. Ihre grundlegenden materiellen Bedürfnisse sind mehr als befriedigt. Sie haben ein gesichertes Einkommen und definieren sich zumeist über ihren Status. 

Dabei wissen Sie nicht, dass sie sich einen goldenen Käfig gebaut haben, indem sie lediglich die Verwalter ihres Hab und Guts sind. Damit sie sich auf den Weg in ihre Weiterentwicklung machen, muss ihnen das Leben manchmal schon einen gehörigen Schubs geben und oftmals braucht es auch die Schläge des Schicksals. Denn ein schockartiges Erlebnis erschüttert die äußere Schale, sodass hier Risse entsteht und das, was noch tief innen schlummert, Licht und Luft bekommt und sich über das Materielle hinaus zu entfalten beginnt. 

Vera F. Birkenbihl, die ich sehr schätze, wenngleich sie seit 2011 nicht mehr unter uns weilt, schrieb dazu: 

Ein Mensch, der sich hauptsächlich um die Befriedigung seiner Statusbedürfnisse kümmern muss, hat noch nicht genügend Kraft sich selbst zu verwirklichen. Er „verwirklicht“ lediglich seine äußere Schale, gewissermaßen seine Verpackung.“

Die dritte Gruppe der Leidenden sind diejenigen, die mit dem Weltschmerz nicht fertig werden. Sie haben ihren Fokus zum einen so sehr auf die Ungerechtigkeiten und negativen Seiten des Lebens gerichtet, dass sie dadurch ständig andere und damit auch sich selbst richten und ohne es zu bemerken immer tiefer in die Resignation gleiten. Andererseits gehören auch jene zu dieser Gruppe, die vom Überfluss in den Überdruss gerutscht sind, weil ihnen alles selbstverständlich ist. Ihre Identität ist stark begrenzt auf Ihr Denken und somit sind sie getrennt von ihrem Herzen und seinen Qualitäten wie Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe. Diese Gruppe stellt sich vermehrt die Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Zweifel hat sie stark im Griff und sitzt anfangs oftmals zusammen mit dem Sarkasmus im Gedankenkarussell, das sich schneller und schneller dreht. Einige springen dabei ab und verlassen vorzeitig den Rummelplatz Leben. Andere drehen am Rad und in ihrem Aktionismus verlieren sich darin, bis sie eines Tages kraftlos und ausgebrannt ab Abgrund stehen und in die Leere ihres unerfüllten und sinnlosen Lebens blicken. Ein paar wenige finden die Kraft und den Mut für eine radikale Veränderung ihres Lebens und finden dadurch vermehrt zu ihrem Wesen und damit auch zum Wesentlichen.

Antwort geben liegt in unserer Ver-Antwort-ung.

Den Sinn des Lebens für sich selbst zu erkennen liegt in der Verantwortung und Aufgabe eines jeden einzelnen. Es gilt Antworten zu finden auf diese große essentielle Frage. Zugleich gilt es auch die individuellen Talente und Gaben zu entdecken und damit die Lebensauf-Gabe zu erfüllen. 

Diese Zeit der großen Umbrüche und des Wandels auf allen Ebenen unseres Lebens, dient hier in der westlichen Welt der Individuation des Menschen. Das heißt, dass sich die Menschen ihrer Individualität verbunden mit ihren einzigartigen Talenten und Gaben bewusster werden. Das geht einher damit, dass oftmals das alte Heimats- oder auch Zugehörigkeitsgefühl aufgegeben werden muss. Die Zuflucht und Geborgenheit, die vorher in der Identifikation mit der Masse gefunden wurde, muss jetzt vermehrt in sich selbst gefunden werden. In Zeiten, wo die äußeren Sicherheiten weg brechen, führt und das Leben vermehrt zu uns selbst.

Das wird am Beginn dieses langen Prozesses nicht erkannt. Zu groß ist die Angst vor Veränderung, die Angst die Kontrolle zu verlieren, die Angst Verluste zu erfahren und Niederlagen zu erleben. Dennoch dient jede Krise der Stärkung des Individuums, egal, welche schmerzvollen Erfahrungen auf diesem Weg gemacht werden. Rückblickend, wenn der Mensch nicht auf der Strecke liegen geblieben ist, wird das in aller Klarheit erkannt.

Das augenscheinlich Ungerechte verursacht der Verstand

Für den Verstand ergibt all das oftmals keinen Sinn. Und so denken viele, dass das Leben ungerecht und sinnlos ist. Dabei liegt es daran, dass der Durchmesser des Strohhalms, mit dem der Mensch auf das Leben schaut, viel zu klein ist, um die Größe und Großartigkeit der Schöpfung und des schöpferischen Werks zu erkennen.

Es braucht eine Erweiterung unseres Horizonts und einen umfassenderen Blick auf uns selbst und das Leben und das geschieht, wenn wir uns in den Moment hinein entspannen und im Hier und Jetzt ankommen. Indem wir weniger verstandesbezogen sind und stattdessen mehr Gewahrsein aus dem Herzen heraus praktizieren, erweitert sich unser Bewusstsein. In der bewussten Verbundenheit mit der Weisheit unseres Herzens gilt es die Sinnfrage zu stellen und zu unserer Wahrheit zu finden.

Wir haben es in der Hand unserem Leben einen Sinn zu geben und uns danach auf – und auszurichten.
Fragen wir uns daher: 

  • Wobei geht mir das Herz auf? 
  • Was erfreut mich in meinem Leben?
  • Wofür bin ich dankbar? 
  • Welche Talente und Begabungen bringe ich mit, die mir nur allzu selbstverständlich sind?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich Raum und Zeit?
  • Was macht mir soviel Freude, dass ich dafür bezahlen würde, um es tun zu dürfen? 
  • Mit welcher Gabe kann ich dem Leben und den Menschen dienen?

Warum ich schreibe

Was ist der Sinn meines Schreibens. Was ist mein Beweggrund? Nun, Schreiben ist eine Möglichkeit andere Menschen sehend und fühlend zu machen. Zugleich begegne ich mir selbst auf einer tieferen Ebene.

Durch mich, meine Seele, wirkt die Kraft der Erneuerung. Diese evolutionäre Kraft bringt mich dazu zu Kommunizieren und mittels meines Schreibens, Sprechens und auch Lehrens Impulse zu setzen und damit Menschen anzustoßen, sie zu berühren und zu bewegen.

Starre Ansichten und Einstellungen sind wie große Felsbrocken im Flussbett des individuellen Lebens und oftmals staut sich hier Treibholz und Unrat. Mit meinen Impulsen stoße ich an, sodass sich Grenzen weiten und das Leben im individuellen Erleben wieder fließt, von Augenblick zu Augenblick von Entwicklungsebene zu Entwicklungsebene – und all das in der unendlichen, ewigen Gegenwart.

 

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu im Kommentarfeld.

Bianka Maria

 

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Mein Weg zum Schreiben – zur Autorin

 

Geschenktipp:

                                                                                                                                                                                                                                                 Soeben ist mein zweites Buch
“Einfach sein – 33 Impulse für Geist und Seele”
erschienen.

Es ist ein interaktives Mitmach-Buch für Menschen, die dem Sinn des Lebens näher kommen und dabei  Körper, Geist und Seele in die Balance bringen wollen.

Eingeteilt in eine der 4 große Kategorien
FREIHEIT – FREUDE – FÜLLE – FRIEDEN
beinhaltet jeder Impuls einen Frageteil, dazu Inspiration, Tipps und Übungen, viel Platz für eigene Notizen und ein Mandala zum Ausmalen.

Deshalb ist es ein sehr schönes Geschenk für sich selbst und auch für Menschen, die sich für Spiritualität, Achtsamkeit und Meditation interessieren und denen ihre Gesundheit, Entspannung und eine gute Balance im Leben wichtig sind.

Hier findest du all weiteren Informationen und einen Blick ins Buch.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Sich den neuen Luxus leisten und Zeit und Raum für´s Wesentliche finden

“Aufstehen, Straßenbahn, Büro,
Essen, Arbeit, Essen, Schlafen,
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,
immer derselbe Rhythmus
– das ist sehr lange ein bequemer Weg.
Eines Tages aber steht das Warum da,
und mit diesem Überdruss,
in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an.”
Albert Camus, “Der Mythos von Sisyphos“

 

Eines Tages stellte sich der Schweizer Swissair-Manager Rolf Dobelli, er war gerade 35 geworden, eine einfache Frage: Was gefällt mir am besten an meinem Job? Er fand keine Antwort. Also änderte er die Frage: Was gefällt mir überhaupt an meinem Job? Worauf er zu dem Schluss kam: Nichts Spezielles. Eigentlich gar nichts. Dobelli setzte sich hin und schrieb zwei Sätze aufs Papier, die ihm gerade in den Sinn kamen und auf Anhieb einleuchtend und richtig erschienen: “Die meisten Menschen sind irgendwie und irgendwo in einen Beruf hineingefallen – wie auf einen dummen Scherz. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht.“ 

Das war das Ende von Rolf Dobellis Angestelltenkarriere. Er kündigte seinen Job als Chef einer Swissair-Tochter und verwirklichte seinen Lebenstraum. Dabei stellte er das, was ihm schon immer wichtig war in den Mittelpunkt: Bücher. Er gründete das Unternehmen GetAbstract, ein Internet-Unternehmen, das Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern vertreibt. So weit kann es kommen, wenn wir es uns erlauben essenzielle Fragen zu stellen und uns nicht davor scheuen, ehrliche Antworten darauf zu finden. Was erfüllt uns wirklich, wenn die gesellschaftlichen Anforderungen erfüllt sind und uns Geld und Status auf Dauer nicht wirklich glücklich machen?

Inspiration und etwas Großes braucht der Mensch

Gibt man bei Google die Frage “Was wünschen sich die Deutschen” als Suchbegriff ein, stehen ganz vorne Antworten wie “Der Großteil der Bevölkerung wünscht sich einen sicheren Arbeitsplatz und Gesundheit”, “Die Deutschen wünschen sich ein neues Auto” oder “einen größeren Flachbildschirm”. Das sagt alles.

Das Wirtschaftsmagazin brandeins verwies diesbezüglich bereits 2006 in seiner Dezemberausgabe in einem Artikel auf die Gebrüdern Grimm. In deren Märchen wird mit den Wunschlosen abgerechnet, hingegen werden Helden belohnt, die sich anderen gegenüber grosszügig verhalten, mitfühlend sind und in ihren Wünschen nicht nur daran denken, wie sie ihren eigenen Hals vollkriegen. Damit all diese nicht nur fromme Wünsche bleiben, müssen die Helden noch etwas können, das Allerwichtigste: Sie müssen wissen, was sie wollen. So geraten sie nach guten Taten an eine gute Fee. Die ist eine harte Richterin, der sich die Helden stellen müssen. Drei Wünsche, wenn ich bitten darf, und wenn´s geht, ein bisschen dalli! Was sagt man da? Noch ein Haus? Noch ein Auto? Eine Insel? Wäre man Grimms guter Fee mit so etwas gekommen, hätte sie wohl das Lexikon gezückt. Pass mal auf: Ein Wunsch, mein Lieber, ist “ein Begehren, oder Verlangen nach einer großen Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines wichtigen Zieles für sich selbst oder für einen anderen”. Alles klar? Also los, noch mal. Wünsch dir was!

In Ermangelung an Erfüllung

Friede, Freude, Eierkuchen oder so? Nein ein wenig genauer muss das schon sein. Was wünschen wir uns tief in unseren Herzen? Wonach sehnen wir uns wirklich und wann raffen wir uns auf und überwinden unsere Bequemlichkeit und Trägheit? Sowohl Leid als auch Visionen und der innere Ruf sind Treibstoff für menschliche Entwicklung und Entfaltung. Wir haben die freie Wahl. Wenn wir den alten Kreisläufen weiterhin frönen, werden wir weiterhin das bekommen, was wir immer bekommen haben, ohne dass es uns erfüllt. Aus diesem Mangel an Erfüllung heraus schaffen wir neue Mangelwelten. Aus dem Zustand der Erfüllung heraus kreieren wir Fülle, wie es uns die Natur vormacht.

Deshalb: Lasst uns zur Besinnung kommen und dem Wahnsinn einer unerfüllten Hetze durch das Leben ein Ende setzten. Wir brauchen große Wünsche und Lebensträume, die uns aufrichten und uns und anderen Inspiration, Kraft und Zuversicht für außerordentliche Taten verleihen. Doch aufgepasst auf den Verstand! Visionen, Lebensträume und der innere Ruf sind nicht zu verwechseln mit großen, mentalen Zielen, die wiederum nur ein Konstrukt des rationalen Geistes sind und denen es deshalb an magnetischer Anziehungskraft und Inspiration fehlt. Einem Strohfeuer gleich ist deren Wirkung, wohingegen Visionen, Lebensträume und der innere Ruf einem Leuchtturm gleich Klarheit, Orientierung und Lebensfreude schenken.

Raus aus der Stress-Spirale 

In einer Zeit, in der die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten so groß wie nie zuvor sind, können viele die Chancen nicht wahrnehmen, weil alte Programme, alte Verhaltensweisen und Konditionierungen sie in ihrer bisherigen Lebensweise festhalten. Schauen wir uns um bei erfolgreichen Erfindern und Wirtschaftsführern, so stellen wir fest, dass diese sich schon früh von solch begrenzenden Banden befreit und ihr kreatives, schöpferisches Potenzial entfaltet haben. Umfragen unter ihnen haben ergeben, dass sie ihre Visionen und das, was sie tief im Inneren ruft zum größten Teil in Phasen größter Entspannung, nicht durch Prozesse intensiven, logischen Nachdenkens und Planens, empfangen haben. Es geht daher darum die Stress-Spirale zu verlassen und in die Entspannung zu finden. 

Doch genau hier liegt die größte Hürde. Viele Führungskräfte und leitende Angestellte wollen nicht zur Ruhe kommen, weil sie sich dann auf sich selbst einlassen müssten und vor dieser Begegnung haben viele Angst. Gut versteckt hinter Show und Glamour herrscht in der Wirtschaft die Angst überwiegend unter den Männern. Der Grund? Die Rolle des Mannes ist stark im Wandel begriffen. Viele befürchten überflüssig zu sein, oder zu werden. Echtes Vertrauen in sich selbst fehlt. In der Ruhe werden diese “weggesteckten” Dinge spürbar. Doch genau hier liegt die große Chance, die Stressgeplagte aus der Sinnkrise führen kann.

Einkehren – leer werden und schöpfen

Während der Held in den Märchen auszieht, um sein Glück zu finden, kehrt der Held der neuen Zeit ein und tritt die Reise in seine Mitte an. Bei dieser Selbsterkundung trifft er auf Wegelagerer, Vampire und sonstige Schattengestalten, die seine begrenzenden Glaubenssätze, Muster und Programme darstellen. Sie hocken auf seinen inneren Schatztruhen und verhindern die Entfaltung seines Potenzials. Die unerlösten Angelegenheiten müssen also erkannt und integriert werden. Diesen inneren Weg bin ich vor einigen Jahren gegangen. Welchen Hindernissen und Herausforderungen, aber auch glückhaften Segnungen ich dabei begegnet bin, das beschreibe ich sehr ausführlich in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ 

Erst in einem völlig entspannten Sein ist es möglich eine Vision zu schöpfen, die weit über das hinausreicht, was sich der begrenzte Verstand ausdenken kann. Hans Jecklin, ein bekannter Schweizer Unternehmer, beschreibt dies in seinem Buch “Wirtschaft wozu?” so: „Aus einer inneren Leere an Vorstellungen, in der Fülle wunschlosen Seins, kann uns eine Vision “zufallen. Visionen schöpfen aus dem Bewusstsein der Unbegrenztheit, aus unserem Einssein mit allem was ist, aus einer Vollkommenheit, die nicht von uns selbst zu trennen ist.”

Im Kern unseres Seins sind wir schöpferisch und weise und wissen um die Verbundenheit mit allem. Die Reise nach innen anzutreten erfordert Mut. Mut, sich selbst in vielen Facetten zu begegnen. Der Lohn des neuen Helden ist Erfüllung bei seinem selbstbestimmten Tun, bei der Verwirklichung dessen, was ihn zutiefst im Inneren ruft.

Sich den neuen Luxus leisten

Im Wissenszeitalter, indem sich Zeit und Raum immer mehr verkürzen und wir mit einem Mausklick am anderen Ende der Welt sein können, besteht der neue Luxus darin, sich Zeit und Raum für das Wesentliche zu nehmen, die Aufmerksamkeit darauf zu richten und es in einem starken Fokus zu halten. Die Zeit ist reif dem inneren Ruf zu folgen und dabei Kraft und Inspiration frei zu setzen und in die Entfaltung unseres höchsten Potenzials zu gelangen. Leisten wir uns das.

 

Impuls

Nimm dir am Wochenende Zeit und stelle dir die nachfolgenden 13 Fragen. Beantworte diese Fragen schriftlich und notiere alles, was dir dazu einfällt. Lass deine Antworten für einige Tage ruhen und lies sie dann erneut. Streiche durch, was dir unstimmig erscheint und füge hinzu, was wichtig ist. Am Ende schreibe in positiver Form (keine Verneinungen, keine Un-Wörter) und in der Gegenwart deine Erkenntnisse und Antworten in Form eines Manifests mit Datum und Unterschrift.

Lese dein Manifest für drei Monate jeden Abend vor dem Einschlafen durch und leg es anschließend unter dein Kopfkissen – (nightlearing). Wenn du das machst,  beweist du damit, dass du einen Unterschied machst und hast bereits wichtige Schritte in Richtung Klarheit, Selbstbestimmung und Erfüllung getan. 

Hier die 13 Fragen

  • Was erfüllt mich wirklich? 
  • Was habe ich dieser Welt zu geben, das mir große Freude bereitet?
  • Wie sieht die höchste Vision von mir selbst aus?
  • Wer will ich sein? 
  • Wie fühlt sich das an? Wie riecht und schmeckt das? Was höre ich andere in dem Moment sagen, wenn ich es erreicht habe?
  • Bis wann werde ich es erreicht haben bzw. sein?
  • Was hat mich bisher davon abgehalten? – meine 5 stärksten Ausreden
  • Wer oder Was hält mich immer noch ab? … und ist das wahr?
  • Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen für ein erfülltes Leben? 
  • Wovon müsste ich Abstand nehmen oder es gänzlich loslassen? 
  • Was müsste ich in Angriff nehmen?
  • Wer sind meine Wegbegleiter, die mich auf dem neuen Weg ermutigen und bestärken, wenn ich mal schwach bin? 
  • Was kostet es mich, wenn ich nichts verändere und alles beim Alten bleibt? 

Wage es Zeit und Raum für dich selbst und das Wesentliche zu finden. Sei es dir wert auf diese essentiellen Fragen zu antworten und beginne dein Leben gemäß deinen tiefsten Sehnsüchten und Herzenswünschen zu gestalten.

 

Und es gehen die Menschen zu bestaunen die Gipfel der Berge
und die ungeheuren Fluten des Meeres und die weit dahinfließenden Ströme
und den Saum des Ozeans und die Kreisbahnen der Gestirne,
und haben nicht acht ihrer selbst.

Augustinus Aurelius (Bischof von Hippo, Philosoph)

 

Einfach sein 

Wenn du weiter daran interessiert bist noch mehr zu Besinnung zu gelangen und dich tiefer auf das Leben und das Wesentliche einzulassen, dann empfehle ich dir mein soeben erschienenes interaktives Buch „Einfach sein – 33 Impulse für Geist und Seele“ – für mehr Sinn und eine neue Balance im Alltag. 

Die großen Herausforderungen in dieser Zeit bringen immer mehr Menschen dazu nach dem Sinn zu fragen. Zugleich sehnen sich viele danach sich selbst zu sein, ihr Leben einfacher zu gestalten und wieder Zeit für das Wesentliche zu finden.

Doch wo sind die Haltebojen im reißenden Strom der Informationsflut und der äußeren Veränderungen? Wo findet der moderne Mensch wieder zu sich? Sicher ist: Wer auf der Überholspur des Lebens unterwegs ist, verpasst das Wesentliche und das Leben selbst und wird dabei immer ärmer. Arm an Empfindungen, Eingebungen, Inspiration und arm an Gefühlen für sich selbst und seine Mitmenschen. Am Ende steht derjenige ausgebrannt und isoliert vor einem Abgrund und schaut in seine leere Seele. 

Es lohnt sich daher wieder vermehrt ins Hier und Jetzt zu kommen und im Augenblick verweilend einfach zu sein. Nur wer präsent ist, kann die Präsente des Lebens empfangen und selbst ein Geschenk (Präsent) für die Welt sein. 33 starke Impulse, essentielle Fragen, Inspiration und vielfältige, praktische Übungen, sowie 33 Mandalas zum Ausmalen,  bringen den Leser, die Leserin zum Innehalten, zur Besinnung auf das Wesentliche und in eine größere Ruhe und Gelassenheit.

Alle weiteren Infos, sowie ein Blick ins Buch gibt es hier.

 

 

Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Für den Fall, dass du regelmäßig meine Beiträge erhalten willst, kannst du hier meinen kostenfreien Inspirations-Letter abonnieren. (Du kannst dich jederzeit wieder austragen.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Die 5 wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Berufung
Schritt 2 – Talente und Begabungen entdecken

Im ersten Beitrag dieser 5-teiligen Artikelserie habe ich darüber geschrieben, wie wichtig es ist, sich die eigene Unzufriedenheit einzugestehen und ihr zu lauschen. Sie ist der rote Faden, der uns zu unserer Berufung führt. Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.
In diesem zweiten Beitrag geht es darum unsere Gaben und Talente zu entdecken, die noch in uns schlummern und dabei unsere schöpferische Kraft zu entfalten. 

Um mehr Klarheit über uns und unsere zweite Lebenshälfte zu erlangen, tun wir gut daran uns selbst wichtige Fragen stellen, damit eine Weile schwanger zu gehen und auf die Antworten zu lauschen. 

Fragen wir uns

  • Welche Spuren will ich hinterlassen?
  • Welche neue Herausforderung lockt mich – z.B. in einer Selbständigkeit? 
  • Welche Interessen will ich vertiefen? Alleine oder mit Gleichgesinnten? 
  • Welche Möglichkeiten gibt es hier für mich? 
  • Welche besonderen Stärken, Neigungen und Herzenswünsche habe ich, die ich noch vermehrt ausbauen und umsetzen möchte
  • Was will ich noch bewirken, das mir so richtig wichtig ist?

 

Wonach sehnt sich dein Herz?

In dem Märchen Dornröschen entfernt ein Prinz die Dornenhecke, die um das Schloss gewuchert war und erweckt und befreit die Prinzessin aus ihrem Dornröschenschlaf. Symbolisch steht dieser Prinz in uns Frauen für unseren Animus, der um die Lebensmitte herum in der Frau erwacht und der Frau seine männlichen Qualitäten wie Struktur, Klarheit, Zielsetzung und Fokus verleiht. Der Bann der bösen Fee löst sich auf.

Als erwachte Frau schöpfen wir aus der eigenen Fülle. Beherzt und mutig reiten wir unter dem Banner unseres Herzens und lassen uns von der wahren Regentin unserer Seele führen und leiten. Indem wir unserem inneren Ruf folgen, finden wir wieder zu unserem Kern zurück und damit auch zu unserer ursprünglichen Freude am Dasein. Auf diese Weise formen wir auch das neue kollektiven Bild der Frau, die selbstbewusst, mutig, und kraftvoll ihren ganz eigenen Weg geht und auf diesem Weg sich selbst und ihre Herzensprojekte verwirklicht – einzigartig, zum Wohle aller, in tiefer Verbundenheit.

Wechseljahre – Übergang zur geistig-seelischen Fruchtbarkeit

Die Natur hat uns nach den Wechseljahren freigegeben. Jetzt gehören wir wieder ganz uns. Ähnlich wie damals, in der Zeit zwischen dem achten Lebensjahr und dem Beginn der Pubertät. Da waren wir sehr frei. Die Eltern hatten uns die Leinen bereits verlängert und in der Schule hatten wir Freunde gefunden, mit denen wir unsere Abenteuer erlebten. Mit dem Einsetzen der Pubertät begann die Natur uns mit einem Hormoncocktail darauf einzuschwören die Spezi zu erhalten und uns fruchtbar zu vermehren. Und von da an ging es für die meisten Frauen um die drei großen K´s – Kinder, Küche und K…, suche dir aus was für dich passt. :-).  Mit dem Einsetzen der Menopause, wandelt sich unsere körperliche Fruchtbarkeit in eine geistig-seelische Fruchtbarkeit und dies vermag uns eine neue Freiheit und neue Potenziale zu erschließen – endlich nähern wir uns wieder dem an, was wir immer im Kern waren, es jedoch lediglich adacta gelegt hatten. 

Zeit, die eigenen Talente aufzuspüren und ihnen nachzugehen

Die Forschungsergebnisse in der Psychologie zeigen, dass in Kindern die Begabungen und Talente bereits angelegt sind. Alles, was wir aus uns selbst heraus gerne tun und uns leicht fällt, das zeugt davon. Bei mir war es die Begabung mit Farben und Formen umzugehen und ein tiefer Wunsch alles zu verschönern und zu gestalten. So erinnere ich mich, dass ich als Sechsjährige bei der Nachbarin, die fünf Kinder und eine unordentliche Wohnung hatte, bei jedem Besuch die Dinge so ordnete und zurechtrückte, dass es hinterher schöner und harmonischer wirkte. Das machte mir große Freude, ebenso wie das Bauen von futuristischen Häusern aus Holz. Das Talent Lebensräume harmonisch zu gestalten war mir bereits in die Wiege gelegt . 25 Jahre später habe ich mich damit selbständig gemacht und seither führe ich sehr erfolgreich ein Büro für ganzheitliche Lebensraumentwicklung und -gestaltung. 

Wasser ist für den Fisch so normal, wie für dich deine Begabungen

Am besten du fragst einmal andere Menschen, was die an dir besonders schätzen. Auf diese Weise bekommst du erste Hinweise auf deine Talente und deine Begabungen. Es ist immer das, was dir leicht fällt, was du am besten kannst, und auch am liebsten tust. Doch es ist so normal für dich, dass es dir nicht bewusst ist. Du bist damit ja bereits geborgen worden. Das ist so, als würdest du einen Fisch nach dem Wasser fragen. Der würde unverständlich den Kopf schütteln und sagen: Welches Wasser? Daher kommst du auch nicht auf die Idee, dass du daraus einen Beruf machen könntest. In unserer Leistungsgesellschaft sind wir getrimmt auf das Spektakuläre, das ganz Große und Besondere. Doch das muss nicht immer so sein. Es kann, doch es muss nicht. 

Vielleicht triffst du immer den richtigen Stil, dekorierst mit Leidenschaft und verpackst Geschenke mit großer Phantasie und Freude. Vielleicht erhältst du Komplimente, wie gut deine Kuchen oder Plätzchen schmecken, oder wie schön es bei dir zuhause ist. Für dich ist das alles „normal“. Weil das deine angeborenen Talente sind, die dir leicht fallen – egal wo und für wen du sie tust.

Ein weiterer Fallstrick – Dich mit anderen vergleichen

Ein weiterer Fallstrick beim Herausfinden unserer Begabungen und Talente ist der Vergleich mit anderen. Erst durch den Vergleich gelangt jemand zu der Meinung nichts Besonderes zu können. Daher ist es wichtig, dass du mit anderen Menschen darüber sprichst und dir anhörst, was sie an dir bewundern. 

Vielleicht kannst du besonders gut auf eine bestimmte Art und Weise kommunizieren. Vielleicht verbindest du Menschen und es entstehen ganz wundervolle Beziehungen und Projekte. Vielleicht inspirierst du andere Menschen, richtest sie mit deinen Worten auf, wenn es ihnen nicht so gut geht. Vielleicht gelingt es dir auf ganz einfache Weise mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und eine lockere Unterhaltung zu führen, vielleicht verschönerst du alles und bringst überall mehr Harmonie dorthin, wo vorher Chaos war. Vielleicht bist du eine großartige Prakmatikerin und dir fällt sofort immer etwas ein, wie du es ganz praktisch umsetzen kannst. Für dich ist dein Talent ganz normal und daher meist nicht erkennbar. 

Nimm dir Zeit und ein Blatt Papier und schreibe all die Tätigkeiten auf, die dir leicht von der Hand gehen, die du gerne tust und die andere bei dir bewundern. Lass dir dafür Zeit, vielleicht mehrere Wochen und füge immer wieder Neues dazu, wenn es dir in den Sinn kommt. So hast du nach einer Weile eine ergiebige Auflistung deiner Begabungen und Talente. Im Anschluss daran kannst du dir dann überlegen, was du aus deinen Talenten machen willst und wie du sie mit anderen teilen kannst.

Das tun, wozu du angetreten bist

Jeder Mensch trägt eine Sehnsucht oder eine Ahnung in sich, die ihn antreibt und zu der er sich zugleich hingezogen fühlt. Es ist etwas, dass ihn auch nach Niederlagen und schweren Enttäuschungen wieder aufstehen lässt. Es ist der innere Ruf, das in die Verwirklichung und Erfüllung zu bringen, wozu wir angetreten sind hier auf dieser Erde.

Sobald du dich entschieden hast, deine Begabungen zu entdecken und zu entfalten entsteht der weitere Weg im Gehen. Ganz allmählich formt sich dabei ein größeres, inneres Bild von dem Leben, das du führen willst und das im Einklang steht mit deiner Anlage und ihrer Entwicklung. Dieses innere Bild zündet deine Leidenschaft, treibt dich an und du brennst für das, was du tust. Zugleich gesellst sich der Mut zu dir. Denn wenn die Sehnsucht und der Antrieb größer sind als die Angst, entsteht Mut und dieser trägt dich zum Gelingen und in die Erfüllung. 

Während du dem inneren Ruf folgst, ernennst du dein geistig-seelisches Herz zur königlichen Beraterin. Hier ist der Sitz deiner Seele, der wahren Regentin auf deinem Entwicklungsweg. Orientierung und Führung auf die nächste Oktave deiner einzigartigen Lebensmelodie sind dein. Lass dich ein auf diese wundervolle Entwicklungsreise. 

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und dein Interesse, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne schreib mir deine Gedanken dazu im Kommentarfeld. Ich antworte dir gerne. 

Im 3. Teil dieser Artikelserie, schreibe ich darüber, wie du deine Motivation klärst und herausfindest, was dich von tief innen her antreibt.

Bis dahin wünsch ich dir eine wundervolle Zeit.

Ganz aktuell: 

Info-Webinar „Der Ahnenfrieden – Kraft und Weisheit aus der Herkunft

Start: 01.10.2018

4 Wiederhol-Termine im Oktober – am besten gleich anmelden und dabei sein.

Alle weiteren Informationen und Anmeldung hier.

 

 

 

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Die Ahnen – eine Quelle von Kraft und Weisheit 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Schritt 1 – Der eigenen Unzufriedenheit lauschen

In der Mitte des Lebens angekommen spüren wir langsam, dass sich etwas ändert. Der Körper verändert sich und immer öfters erschrecken wir beim Blick in den Spiegel. Das Gesicht, das uns da anschaut, hat mit dem, wie wir uns da innen fühlen, nicht mehr soviel gemein. Es besteht eine Kluft zwischen uns und dem Körper und das ist gut so, das gehört mit zum Programm, damit wir endlich ganz uns selbst gehören. 

Doch für eine Weile versuchen wir am alten Ist-Zustand festzuhalten. Konnten die ersten Falten bisher gut kaschiert werden, so gelingt es immer weniger. Das Badezimmer verwandelt sich bei uns Frauen in eine Werkstatt mit vielen kleine Töpfchen und Tiegeln. Repair (engl., bedeutet reparieren) ist das Zauberwort, das uns die Jugend wieder zurück bringen soll.

Je länger wir jedoch an unserem jugendlichen Narzissmus festhalten, desto schwieriger werden die vor uns liegenden Jahre. Dabei kann die kommende Zeit zur schönsten unseres Lebens werden, wenn wir denn bereit sind loszulassen. Loszulassen von dem, wofür wir uns solange bemüht haben. Ich spreche da von unserem Status quo, von unserer ach so vertrauten Komfortzone.

Bequemes Leben im goldenen Käfig

Dieser goldenen Käfig, in dem es nur all zu bequem ist, verhindert unseren zweiten Frühling, der jetzt in der zweiten Lebenshälfte anklopft und uns frischen Schwung und eine neue Lebendigkeit verleiht, wenn wir ihn denn reinlassen. 

Je mehr wir in unser komfortablen Leben eingewachsen sind, desto größer muss die Unzufriedenheit in uns werden, damit wir uns bewegen. Mit den Repairs lässt sich zwar das physische Alter für eine Weile gut kaschieren, doch braucht es viele Ablenkungsmanöver, um auch die Impulse der Seele zu übertünchen.

Shopping und mehrere Urlaube im Jahr sorgen kurzweilig immer wieder für Ablenkung, sodass der Ruf der Seele, der als Unzufriedenheit daher kommt, nicht gefühlt werden muss. Doch überlisten lässt sie sich nicht, unsere Seele. Denn nach einer Weile meldet sie sich über den Körper mit einer Krankheit, mit der wir nicht gerechnet haben. Die Vorzeichen, die im Vorfeld da waren, wollten wir weder fühlen, noch sehen, noch hören.

Margot Käßmann, Theologin und Pfarrerin schreibt in ihrem Buch „In der Mitte des Lebens“: „Es kann passieren, dass wir in der Mitte des Lebens einfach an uns vorbei laufen. Dann ignorieren wir, wo wir stehen und machen einfach täglich weiter, und es folgt Trott auf Trott. Es bedarf eines Innehaltens. Immer wieder einmal ist sozusagen ein Stoppschild nötig, das signalisiert: Halt mal an und schau, wer du bist und wo du stehst. Und dann betritt mutig neues Land.“ 

 

Ehrlich zu sich selbst sein 

Der erste und somit auch der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Berufung ist, dass wir eine Bestandsaufnahme unserer individuellen Situation vornehmen und dabei ganz ehrlich mit uns selbst sind.

Wenn eine Unzufriedenheit vorhanden ist, dann gilt es ihr unsere Aufmerksamkeit zu schenken und ihr nachzugehen. Sie ist der rote Faden, der uns ins innere Brachland führt. Dorthin, wo unsere schlummernden, bisher nicht gelebten Talente und Potenziale liegen und darauf warten endlich entdeckt und gelebt zu werden. 

Halten wir daher inne und stellen wir uns folgende Fragen

  • Wo stehe ich? 
  • Wohin gehe ich?
  • Was sind meine Wünsche und Träume?
  • Welche Perspektiven habe ich?
  • Habe ich meine Zeit bisher richtig genutzt? 
  • Wovor habe ich am meisten Angst?
  • Was will ich wirklich für meine Zukunft?
  • Was macht mein Leben wert- und sinnvoll? 
  • Warum bin ich hier?  Was ist mein Lebenszweck?

Zugegeben, diese Fragen haben es in sich und wir tun gut daran mit ihnen eine Weile schwanger zu gehen, um die Antworten wirklich aus uns selbst kommen zu lassen. Das braucht seine Zeit. Wichtig ist allerdings, dass wir es wagen diese Fragen zu stellen. 

Ich will endlich ich selbst sein. Aber wie geht das?

Manche Frauen sind schon in der Phase, wo sie sich erlauben ihre Wünsche und Träume wahrzunehmen und sie spüren sehr deutlich, dass es da noch soviel mehr in ihnen gibt, das gelebt werden möchte. Andere haben aufgrund ihrer Geschichte zu wenig gelernt auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu achten und jetzt tun sie sich schwer herauszufinden, was sie wirklich wollen. Sie haben bisher immer gut funktioniert. Jetzt spüren sie, dass etwas in ihnen zu einer Veränderung drängt und eine Stimme in ihnen wird mit jedem Tag lauter und die sagt: „Jetzt bin endlich ich dran. Ich will endlich ich selbst sein.“ Aber wie geht das? Viele Frauen wissen nicht, was sie wirklich wollen. Es fehlt ihnen an neuen Perspektiven für ihren weiteren Weg und oftmals auch der Mut für einen Neuanfang. 

Eine seelische Krise zeigt uns immer an, dass etwas anderes gelebt werden will. Etwas, das uns dabei unterstützt mehr auf unseren eigenen Weg zu gelangen, damit wir das, was unsere Seele für ihre Entwicklung braucht, auch leben. Je weiter wir von diesem Weg entfernt sind, desto sinnloser erscheint uns das Leben. Ein seelisches Unwohlsein und eine innere Leere machen uns darauf aufmerksam, dass uns etwas Wichtiges fehlt. 

Die Impulse der Seele halten an

Sie verstummen erst, wenn wir uns entscheiden dem inneren Ruf zu folgen, uns zu unserer Berufung und damit verbunden zu unserer Lebensaufgabe bekennen und sie auch verwirklichen. Es braucht ein beherztes Bekenntnis zum Traum unserer Seele und dann gilt es sich auf den Weg zu machen. Dabei entfesseln wir die noch schlummernden Potenziale, entfalten unsere Talente und unsere schöpferischen Kräfte. Zusammen mit unserer innersten Sehnsucht und Motivation schenkt uns das tiefe Erfüllung.

Wir Frauen 45+ dürfen in der zweiten Lebenshälfte mehr vom Leben einfordern als bisher.  Dabei geben wir unsere falsche, weil angstgetriebene Bescheidenheit einfach auf und setzen uns an die erste Stelle. Wir entwickeln einen gesunden Egoismus. Lernen uns auf eine gesunde Weise abzugrenzen und auch mal nein zu sagen, wenn es wieder einmal darum geht die Bedürfnisse der anderen über unsere zu stellen. 

Um die zweite Lebenshälfte erfüllt zu leben, müssen wir für uns selbst und unsere Wahrheit einstehen und uns damit zeigen. Kein sich verleugnen mehr, kein sich verhalten aus Angst davor, was die anderen denken und sagen werden. Stattdessen sind wir endlich einverstanden mit uns selbst, und bekennen uns kompromisslos dazu. Ob die anderen uns verstehen, oder nicht, ob es ihnen passt oder nicht. 

All das ist plötzlich nicht mehr wichtig und das einzige, das wirklich wesentlich und wichtig ist, ist das Ich-selbst-sein.

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bisher gelesen hast. Im nächsten Beitrag schreibe ich über den 2. Schritt auf dem Weg die eigene Berufung zu finden. Und dabei geht es darum die eigenen Talente und schöpferischen Kräfte zu entdecken.

Ich freue mich, wenn du wieder reinliest und mir ggf. auch deine Gedanken dazu im Kommentarfeld hinterlässt. 

Ganz aktuell:

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Sich den neuen Luxus leisten und zu sich selbst und zum Wesentliche finden

“Aufstehen, Straßenbahn, Büro, Essen, Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, immer derselbe Rhythmus – das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages aber steht das Warum da, und mit diesem Überdruss, in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an.”
Albert Camus, “Der Mythos von Sisyphos“

Eines Tages stellte sich der Schweizer Swissair-Manager Rolf Dobelli, er war gerade 35 geworden, eine einfache Frage: Was gefällt mir am besten an meinem Job? Er fand keine Antwort. Also änderte er die Frage: Was gefällt mir überhaupt an meinem Job? Worauf er zu dem Schluss kam: Nichts Spezielles. Eigentlich gar nichts. Dobelli setzte sich hin und schrieb zwei Sätze aufs Papier, die ihm gerade in den Sinn kamen und auf Anhieb einleuchtend und richtig erschienen: “Die meisten Menschen sind irgendwie und irgendwo in einen Beruf hineingefallen – wie auf einen dummen Scherz. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht.”

Das war das Ende von Rolf Dobellis Angestelltenkarriere. Er kündigte seinen Job als Chef einer Swissair-Tochter und verwirklichte seinen Lebenstraum. Dabei stellte er das, was ihm schon immer wichtig war in den Mittelpunkt: Bücher. Er gründete das Unternehmen GetAbstract, ein Internet-Unternehmen, das Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern vertreibt. So weit kann es kommen, wenn wir es uns erlauben essenzielle Fragen zu stellen und uns nicht davor scheuen, ehrliche Antworten darauf zu finden. Was erfüllt uns wirklich, wenn Geld und Status auf Dauer nicht wirklich glücklich machen?

Große Träume und Inspiration braucht der Mensch

Gibt man bei Google die Frage “Was wünschen sich die Deutschen” als Suchbegriff ein, stehen ganz vorne Antworten wie “Der Großteil der Bevölkerung wünscht sich einen sicheren Arbeitsplatz und Gesundheit”, “Die Deutschen wünschen sich ein neues Auto” oder “einen größeren Flachbildschirm”. Das sagt alles. Das Wirtschaftsmagazins brandeins verwies diesbezüglich bereits 2006 in seiner Dezemberausgabe in einem Artikel auf die Gebrüdern Grimm. In deren Märchen wird mit den Wunschlosen abgerechnet, hingegen werden Helden belohnt, die sich anderen gegenüber grosszügig verhalten, mitfühlend sind und in ihren Wünschen nicht nur daran denken, wie sie ihren eigenen Hals vollkriegen. Damit all diese nicht nur fromme Wünsche bleiben, müssen die Helden noch etwas können, das Allerwichtigste: Sie müssen wissen, was sie wollen. So geraten sie nach guten Taten an eine gute Fee. Die ist eine harte Richterin, der sich die Helden stellen müssen. Drei Wünsche, wenn ich bitten darf, und wenn´s geht, ein bisschen dalli! Was sagt man da? Noch ein Haus? Noch ein Auto? Eine Insel?

Wäre man Grimms guter Fee mit so etwas gekommen, hätte sie wohl das Lexikon gezückt. Pass mal auf: Ein Wunsch, mein Lieber, ist “ein Begehren, oder Verlangen nach einer großen Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines wichtigen Zieles für sich selbst oder für einen anderen”. Alles klar? Also los, noch mal. Wünsch dir was!
Was sollen wir uns also wünschen? Friede, Freude, Eierkuchen oder so? Nein ein wenig genauer muss das schon sein. Was wünschen wir uns tief in unseren Herzen? Wonach sehnen wir uns wirklich und wann raffen wir uns auf und überwinden unsere Bequemlichkeit und Trägheit?

Leid und Visionen sind Treibstoff für Entwicklung und Entfaltung

Sowohl Leid als auch Visionen sind Treibstoff für menschliche Entwicklung und Entfaltung. Wir haben die freie Wahl. Wenn wir den alten Kreisläufen weiterhin frönen, werden wir weiterhin das bekommen, was wir immer bekommen haben, ohne dass es uns erfüllt. Aus diesem Mangel an Erfüllung heraus schaffen wir neue Mangelwelten. Aus dem Zustand der Erfüllung heraus kreieren wir Fülle, wie es uns die Natur vormacht. Deshalb: Lasst uns zur Besinnung kommen und dem Wahnsinn einer unerfüllten Hetze durch das Leben ein Ende setzten. Wir brauchen große Wünsche und Lebensträume. die uns aufrichten und uns und anderen Inspiration, Kraft und Zuversicht für außerordentliche Taten verleihen. Doch aufgepasst auf den Verstand! Visionen und Lebensträume sind nicht zu verwechseln mit großen, mentalen Zielen, die wiederum nur ein Konstrukt des rationalen Verstandes sind und denen es deshalb an magnetischer Anziehungskraft und Inspiration fehlt. Einem Strohfeuer gleich ist deren Wirkung, wohingegen Visionen und Lebensträume einem Leuchtturm gleich Klarheit, Orientierung und Lebensfreude schenken.

Leer werden um zu schöpfen

In einer Zeit, in der die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten so groß wie nie zuvor sind, können viele die Chancen nicht wahrnehmen, weil alte Programme, alte Verhaltensweisen und Konditionierungen sie in ihrer bisherigen Lebensweise festhalten. Schauen wir uns um bei erfolgreichen Erfindern und Wirtschaftsführern, so stellen wir fest, dass diese sich schon früh von solch begrenzenden Banden befreit und ihr kreatives, schöpferisches Potenzial entfaltet haben. Umfragen unter ihnen haben ergeben, dass sie ihre Visionen zum größten Teil in Phasen größter Entspannung, nicht durch Prozesse intensiven, logischen Nachdenkens und Planens, empfangen haben. Es geht also darum die Stress-Spirale zu verlassen und in die Entspannung zu finden. Doch genau hier liegt die größte Hürde. Viele Führungskräfte und leitende Angestellte wollen nicht zur Ruhe kommen, weil sie sich dann auf sich selbst einlassen müssten und vor dieser Begegnung haben viele Angst. Gut versteckt hinter Show und Glamour herrscht in der Wirtschaft die Angst überwiegend unter den Männern. Der Grund? Die Rolle des Mannes ist stark im Wandel begriffen. Viele befürchten überflüssig zu sein, oder zu werden. Echtes Vertrauen in sich selbst fehlt. In der Ruhe werden diese “weggesteckten” Dinge spürbar. Doch genau hier liegt die große Chance, die Stressgeplagte aus der Sinnkrise führen kann.

Während der Held in den Märchen auszieht, um sein Glück zu finden, kehrt der Held der neuen Zeit ein und tritt die Reise in seine Mitte an. Bei dieser Selbsterkundung trifft er auf Wegelagerer, Vampire und sonstige Schattengestalten, die seine begrenzenden Glaubenssätze, Muster und Programme darstellen. Sie hocken auf seinen inneren Schatztruhen und verhindern die Entfaltung seiner noch schlummernden Potenziale. Die unerlösten Angelegenheiten müssen also erkannt und gelöst werden.

Aus der Fülle des wunschlosen Seins heraus

Vor knapp zwanzig Jahren habe auch ich mich auf diesen inneren Weg gemacht. Welchen Hindernissen und Herausforderungen, aber auch glückhaften Segnungen ich dabei begegnet bin, das habe ich ausführlich in meinem Erstlingswerk  „Die Zeit ist reif …!“ sehr ausführlich beschrieben. Erst in einem völlig entspannten Sein, ist es möglich eine Vision zu schöpfen, die weit über das hinausreicht, was sich der begrenzte Verstand ausdenken kann. Hans Jecklin, ein bekannter Schweizer Unternehmer, beschreibt dies in seinem Buch “Wirtschaft wozu?” so: „Aus einer inneren Leere an Vorstellungen, in der Fülle wunschlosen Seins, kann uns eine Vision “zufallen”. Visionen schöpfen aus dem Bewusstsein der Unbegrenztheit, aus unserem Einssein mit allem was ist, aus einer Vollkommenheit, die nicht von uns selbst zu trennen ist.”

Im Kern unseres Seins sind wir schöpferisch und weise und wissen um die Verbundenheit mit allem. Die Reise nach innen anzutreten erfordert Mut. Mut, sich selbst in vielen Facetten zu begegnen. Der Lohn des neuen Helden ist Erfüllung bei seinem selbstbestimmten Tun, bei der Verwirklichung seines ureigensten Lebenstraumes.

Sich den neuen Luxus leisten

Im Wissenszeitalter, indem sich Zeit und Raum immer mehr verkürzen und wir mit einem Mausklick am anderen Ende der Welt sein können, besteht der neue Luxus darin, sich Zeit und Raum für das Wesentliche zu nehmen, die Aufmerksamkeit darauf zu richten und es in einem starken Fokus zu halten. Die Zeit ist reif für Visionen, die Kraft und Inspiration freisetzen und zur Entfaltung unseres höchsten Potenzials führen. Leisten wir uns das.

Nachfolgend findest du 13 Fragen. Stelle sie dir über einen Zeitraum von 30 Tagen – jeden Tag. Beantworte diese Fragen schriftlich und notiere alles, was dir dazu einfällt, streiche durch, was dir unstimmig erscheint. Am Ende schreibe in positiver Form (keine Verneinungen, keine Un-Wörter) und in der Gegenwart deine Erkenntnisse und Antworten in Form eines Manifests mit Datum und Unterschrift.

Lese es für weitere 30 Tage jeden Abend vor dem Einschlafen durch und leg es anschließend unter dein Kopfkissen. Das ist „Nightlearning“, eine schamanische Praktik, die sehr effektiv ist. Wenn du das für dreißig Tage durchziehst, beweist du dir damit, dass du einen Unterschied machst und hast bereits wichtige Schritte in Richtung Veränderung hin zum Wesentlichen getan.

Hier die 13 Fragen

  • Was erfüllt mich wirklich? 
  • Was habe ich dieser Welt zu geben, das mir große Freude bereitet?
  • Wie sieht die höchste Vision meiner selbst aus?
  • Wer kann/will ich sein? 
  • Wie fühlt sich das an? 
  • Bis wann werde ich es erreicht haben bzw. sein?
  • Was hat mich bisher davon abgehalten? – meine 5 stärksten Ausreden
  • Wer oder Was hält mich immer noch ab? … und ist das wahr?
  • Welchen Preis bin ich bereit zu bezahlen für ein erfülltes Leben? 
  • Wovon müsste ich Abstand nehmen oder es gänzlich loslassen? 
  • Was müsste ich in Angriff nehmen?
  • Wer sind meine Wegbegleiter, die mich auf dem neuen Weg ermutigen und bestärken, wenn ich mal schwach bin? 
  • Was kostet es mich, wenn ich nichts verändere und alles beim Alten bleibt? 

Wagen wir es Abschied zu nehmen vom Überdruss und von der Hetze. Trauen wir uns, die Grenzen unserer alten Komfortzonen zu überschreiten, um neue, erquickendere Erfahrungen zu machen und uns wieder lebendig und voller Elan zu fühlen. Finde wir vermehrt Zeit für uns selbst und erforschen wir unsere tiefste und größte Sehnsucht. Schenken wir ihr Raum, so dass sie größer wird als unsere Angst und den erforderlichen Mut auf den Plan ruft, der uns die Tore hinein in erweiterte Lebenskreise beherzt öffnen lässt, hinein in ein erfülltes und großartiges Leben.

 

Vielen Dank für Deine Zeit und Aufmerksamkeit, wenn du bisher gelesen hast. Vielleicht haben dich meine Worte berührt und dazu angeregt weiter darüber nachzudenken. Dann freu mich das und meine Zeilen haben ihren Zweck erfüllt.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

P.S.

Für den Fall, dass du dich intensiver mit dir und der Frage was du wirklich willst beschäftigen willst, gibt es dazu hier eine gute Gelegenheit zu der ich dich herzlich einlade.

5-Tage-Challenge – In 5 Schritten herausfinden, was du wirklich willst
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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Warum Frauen in der Lebensmitte dem inneren Ruf oftmals nicht folgen

 

Um die Lebensmitte fragen sich viele Frauen was sie mit dem Rest ihres Lebens anfangen sollen. Einer inneren Unzufriedenheit folgend, stellen sie vieles in ihrem aktuellen Leben infrage. Fragen nach dem Lebenssinn, dem Lebenszweck und dem Lebensziel tauchen auf und machen nachdenklich. Wofür lohnt es seine Zeit und Kraft zu investieren? Vor allem Frauen, die sich mit geistig-seelischen Inhalten beschäftigen wollen mehr, als nur die eigene Existenz zu sichern. Tief in ihnen sitzt angeboren der Wunsch nach Selbstverwirklichung, danach die eigene Individualität und ihre Werte mehr und mehr in den Ausdruck zu bringen und zu leben. 

Die persönliche Freiheit und die Möglichkeiten sind unendlich groß und so geht es vordergründig nicht mehr darum einen Beruf zu finden, der die Existenz sichert, sondern darum sich selbst weiter zu entwickeln und sich zu entfalten. Es gilt die eigenen Begabungen zu entdecken, sie zu entfalten und in ihnen die damit verbundenen Auf-Gaben zu erkennen und sie in die Gesellschaft einzubringen. Die steigende Lebenserwartung wirkt hier förderlich und unterstützend.

Berufung zu finden und zu leben ist mitunter eines der höchsten Ziele, die wir haben können und die Chancen stehen in der zweiten Lebenshälfte dafür sehr gut. Wenn Frauen sich auf diesen Weg machen wollen, ist es von großem Vorteil die 3 größten Hindernisse zu kennen, für den Fall, dass sie den eingeschlagenen Weg behindern. Das erleichtert die Sache allemal. 

Hindernis Nr. 1

Die Macht des kollektiven Bewusstsein

Hören wir uns in der normalen Berufswelt um, so wird jemand, der die Vierzig überschritten hat bereits gedanklich und auch sprachlich auf den Ruhestand hingewiesen. Das geht bereit seit einigen Jahrzehnten so und es hat sich fest in den Köpfen der meisten Menschen eingeprägt. Viele halten sich daher zum „alten Eisen“ gehörend, wenn sie die Fünfzigergrenze überschritten haben. Altwerden wird in vielen Köpfen sofort mit Einsamkeit, Isolation, Altersarmut, Pflegefall, Altersheim und Demenz in Verbindung gebracht. Es gibt zu wenige positive Vorbilder für ein gesundes Reifen und Altern. 

Doch das muss nicht sein. Denn eine Frau, die heute fünfzig Jahre alt ist, hat einen Körper der dieses Alter erreicht hat. Doch was sagt das aus? Schließlich sind wir auch Geist und Seele. Leben wir bereits vermehrt aus dem Herzen heraus, dann haben wir uns die Jugend im Herzen bewahrt oder auch wieder geholt. Dann ist auch unser Geist neugierig und offen allem Neuen gegenüber. 

Wir brauchen daher eine neue Einstellung hinsichtlich des Älterwerdens, abseits vom Mainstream-Denken. Diese neue Einstellung muss von innen kommen, von der Frau selbst, von der Art, wie sich die Frau fühlt, welche Sehnsucht sie im Herzen trägt, welche Potenziale noch in ihr schlummern und wie viel Lebenshunger und Lust auf Lebendigkeit noch in ihr vorhanden sind. 

Hat sie das Leben bereits vollends ausgekostet? Wenn nein, dann gilt es zu forschen und im Inneren zu lauschen und den leisen Regungen des Herzens Gehör zu schenken. Hier ist der einzig wahre Maßstab für Glück und Erfüllung zu finden. Und hier und nur hier lohnt es sich tiefer zu graben, bis die inneren Ressourcen entdeckt sind und zu sprudeln beginnen als sich erneuernder Lebensquell.

Hindernis Nr. 2

Gespenster im Kopf – Ängste, Zweifel und Befürchtungen

Zwischen dem Wunsch und dem Tun braucht es das Wollen und eine Entscheidung dafür. Viele Frauen wagen noch nicht diesen Weg zu gehen. Warum ist das so? Nun, es ist gerade mal 50 Jahre her, dass Frauen selbst bestimmen dürfen, ob sie in die Arbeit gehen wollen oder nicht. Bis 1977 hatte dieses Recht der Ehemann. Er konnte sowohl über das Geld der Frau als auch über ihre Berufstätigkeit entscheiden. Und so hatte die Frau, in ihrer Mutter kein positives weibliches Vorbild im Hinblick auf die eigene Selbstverwirklichung. Vielmehr haben sich Frauen über Jahrhunderte hinweg verleugnet, zumeist ihre Bedürfnisse hintan gestellt und sich in eine angstgetriebene Bescheidenheit begeben.

Das, was Frauen wirklich abhält das zu tun, was sie sich zutiefst in ihrem Inneren wünschen, sind die Gespenster in ihren Köpfen. Hier eine kleine Auswahl, was diese Hirn-Gespenster ihnen so flüstern:

  • Das klappt ja doch nicht!
  • Das kann ich mir finanziell nicht leisten!
  • Dafür bin ich schon zu alt!
  • Dafür fehlt mir die Zeit!
  • Darin habe ich überhaupt keine Erfahrung!
  • Das schaffe ich nie!
  • Was würde mein Mann/Familie dazu sagen?
  • Was denken denn da die anderen?
  • Damit mache ich mich höchstens lächerlich!
  • Dazu fehlt mir die Begabung!

Die geprägten Gefühle aus der Herkunft, dem Elternhaus oder auch von den Ahninnen in de Sippe, stecken tief in den Knochen und bestimmen noch heute das Verhalten vieler Frauen.

 

Unsichtbare Bande halten in der Komfortzone fest

Ich selbst habe jahrelang unter diesen Hirn-Gespenstern gelitten, ohne dass ich eine Ahnung davon gehabt hätte, das ich da etwas ändern kann. Vielmehr habe ich mich noch mehr angestrengt und mich oftmals auch verausgabt. Bis ich dann vor knapp zwanzig Jahren erkannte, dass die Hinternisse in mir liegen und sich auch mit noch so großer Willenskraft nicht lösen lassen.

So hat mich das Leben an den Punkt gebracht, wo ich begann eine 180°-Drehung zu machen und meine Aufmerksamkeit vermehrt nach Innen zu lenken und mich all diesen unerlösten und unerhörten Anteilen in mir zu stellen, sie anzunehmen und so Integration und Heilung zu erfahren. Auf diesem Weg habe ich mein inneres Kind geheilt und meine Wurzeln, die Verstrickungen mit meinen Ahnen, gelöst. Heute begleiten mich ihre Stärken und ihre Weisheit auf meinem ureigensten Weg. Und seit einigen Jahren teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen diesbezüglich im Coaching, bei Seminaren und in Online-Kursen .

Hindernis Nr. 3

Angst vor der eigenen Courage und der eigenen Größe

Ein weiterer Hindernis auf dem Weg zur Berufung ist die Angst vor der eigenen Courage und der eigenen Größe. Frauen sind von ihrer Natur her auf Verbindung aus. Doch Erfolg schafft oftmals Neid und Missgunst und dem wollen Frauen sich nicht aussetzen. Sie haben Angst die Zugehörigkeit zu verlieren, nicht mehr „everybodies Darling“ zu sein. Und so stellen sie ihr Licht oftmals unter den Scheffel, um ja die Aufmerksamkeit nicht auf sich zu ziehen und als „abgehoben“ oder „spinnert“ dazustehen. Schließlich rief das Erziehungsprogramm ja immer dazu auf anständig, bescheiden und brav zu sein.

Wenn dann manche Frauen sogar einmal den ersten Schritt wagen, eine Selbstständigkeit mit ihrem Herzensbusiness, ein Buch schreiben, oder ein geniales Konzept für ein soziales Projekt erstellen, machen sie oftmals die nächsten Schritte nicht. Sie erliegen ihren Hirn-Gespenstern und alles bleibt beim Alten.

Das Sicherheitsbedürfnis ist hoch, die Risikobereitschaft gering und so werden Frauen zu lustlosen Verwalterinnen ihres Status quos. Der Preis, den dieser goldene Sicherheitskäfig fordert ist hoch. Der Verlust an Lebensfreude und damit einhergehend an Lebenskraft, beschleunigt den Alterungsprozess und es droht ein frühzeitiges Erschlaffen. Frustration schleicht sich ein und damit einhergeht auch der Verlust der Selbstachtung. Beim Blick in den Spiegel schauen Frauen oftmals in ein unerfülltes und unglückliches Gesicht.

Der göttlichen Berufung zu folgen bringt das Großartige in uns hervor

Dafür werden wir im Leben vorbereitet und diese Schleifzeit findet in den Jahren zwischen 30 und 50 statt. In dieser Phase erfahren wir Verluste, erleben Enttäuschungen und manche scheitern, sei es in der Ehe oder auch im Beruf. Die Schleifprozesse, die wir alle schon erfahren haben, haben der Vorbereitung gedient für die Phase, die jetzt vor uns liegt. 

Voraussetzung dafür ist, dass wir die Vergangenheit abgeschlossen und losgelassen haben. Nur so wandelt sich Wut in Macht und Kraft, wird aus Angst Mut zum Tun und Scham und Schuld wandeln sich in Freizügigkeit und Unschuld. 

Karl Pilsl, Menschenspezialist und Visionär, schreibt in seinem e-Book Die Faszination der zweiten Lebenshälfte: „In allen Kulturen, Religionen oder Ländern, in denen die Frauen unterdrückt werden oder wurden, gibt/gab es keinen wirklichen Wohlstand. Denke mal darüber nach. Ganz einfach deswegen nicht, weil auf die wunderbaren Fähigkeiten von Frauen verzichtet wird und daher nur die Potenziale der Männer zum Einsatz kommen. Mit viel weniger guten Ergebnissen, als wenn diese wunderbare Kombination von Frauen und Männern auch im Bereich der Fähigkeiten ausgelebt werden würde und nicht nur im körperlichen Bereich. 

Stell dir vor, was passieren würde, wenn auch die Frauen all ihre Fähigkeiten so richtig in Form von Problemlösungen verfügbar machen könnten. Wenn Frauen über 45 so richtig aufblühen würden, weil man ihnen dafür auch die Plattform bietet und sie dadurch Möglichkeiten vorfinden, die sie bisher in unserer Gesellschaft nicht hatten. Stell dir vor, wie unser Land aufblühen würde, wenn wir alle – Frauen und Männer – jenseits von 50 nochmals so richtig aufblühen und unsere ganzen Potenziale – richtig miteinander verbunden – der Menschheit widmen könnten. Ein gewaltiger Gedanke. Wir sollten etwas gemeinsam dafür tun.”

Aus- und Aufbrechen wie ein frischer Sproß im Frühling

Wir Frauen in der Lebensmitte haben aufgrund einer viel höheren Lebenserwartung noch circa fünfzig Jahre, um dem inneren Ruf zu folgen und dadurch Erfüllung zu erlangen. Statt uns weiterhin den Normen der Gesellschaft zu beugen, können wir unsere natürlich Veranlagungen und Stärken nutzen. Die Fähigkeit uns zu verbinden, uns mit Gleichgesinnten in einer Gruppe oder in einer Gemeinschaft zusammen zu tun hilft dabei Bestärkung und Ermutigung auf dem individuellen Weg zu erfahren. 

Selbstverwirklichung ist eine Entwicklung hin zu sich selbst und hierfür gilt es den goldenen Käfig zu verlassen und sich den Widersachern zu stellen und sie zu überwinden. Wer Neues ausprobiert, entdeckt sich dabei neu und weckt bislang schlafende Potenziale. Auf diese Weise kehrt das Leben wieder zurück und schenkt neue Kraft und vor allem Lebendigkeit. Wie im Frühling brechen neue Keime ans Licht und es gilt sie zu nähren und zu pflegen bis zur Blüte, damit die Früchte im Herbst des Lebens reich und mannigfaltig geerntet werden und eine bislang nicht gekannt Fülle schaffen. All das entspringt einem natürlichen Kreislauf, der uns Frauen so nahe ist, weil wir dafür geschaffen wurden.

Wagen wir es daher dem Ruf des Lebens an uns zu folgen und uns neu zu entdecken. Wir sind die, auf die wir gewartet haben!

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bisher gelesen hast.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria

 

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Gewohnheiten durchbrechen – wieder lebendig sein

 

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