„Jeder große Traum beginnt mit einem Träumer.
Denke immer daran, dass du in dir die Stärke, Geduld und Leidenschaft trägst,
um nach den Sternen zu greifen und die Welt zu verändern.“
(Harriet Tubman)

 

Menschen haben Träume, Menschen haben Sehnsüchte. Dennoch leben die wenigsten ihren Traum. Viele sehen sich von vermeintlichen Sachzwängen im Schach gehalten und folgen in einem ermüdenden Kreislauf tagein und tagaus den errichteten Normen der Leistungsgesellschaft. Statt ihr inneres Feuer zu leben, halten sie es unter Verschluss oder sie setzen es für falsche Ziele ein und brennen dabei aus. Dabei verhalten sie sich korrekt, angepasst und sagen sich immer wieder,  dass sie doch zufrieden sein müssen. Doch tief innen schwellt der Brand, der nicht gelebten Träume und Herzenswünsche und schürt die Unzufriedenheit.

Nach der Kindheit hat sich der Zugang zu den eigenen Träumen weitestgehend verschlossen. Schließlich träumen Erwachsene nicht. Nur manchmal, in Momenten wenn das Leben anklopft und gerade kein Ablenkungsprogramm läuft, blitzt die Frage nach dem Es-muss-doch-noch-mehr-geben auf und ein Unerfülltsein drängt sich spürbar auf. Dies ist der Moment der Wahrheit, der in die Freiheit führen kann, wenn er als das erkannt und genutzt wird.

 

Ersatzprogramme, statt das eigene Leben wagen

Wer der Norm der Leistungsgesellschaft folgt hat keine Zeit seinen eigenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten nachzuspüren. Das Rad der vielen Verpflichtungen sowohl online als auch offline dreht sich schnell und die vielen Termine und Sachzwänge stecken ein enges Alltagskorsett. Da bleiben die Bedürfnisse der Seele oftmals auf der Strecke. Stattdessen laufen diverse Ersatzprogramme zur Entspannung, zur Unterhaltung, zur Ablenkung vom Wesentlichen.  Da wird das Leben der anderen in der Konserve mit gelebt. Statt selbst das Abenteuer zu wagen, die Liebe zu erfahren und eigene Träume zu träumen und zu verwirklichen, wird es kompensiert. Viele geben sich mit dem Ersatz zufrieden, sitzen lieber auf der Ersatzbank, in den Haltebuchen des Lebens und schauen zu, wie andere das Leben wagen, dabei über sich hinauswachsen und Erfüllung erlangen.

In meinem Artikel
Vom Überdruss in die Erfüllung: sich den neuen Luxus leisten und Zeit und Raum fürs Wesentliche finden schreibe ich ausführlich darüber.

Brot und Spiele sind die Belohnung für getreue Normalos, die ihr Leben an den Normen der Leistungsgesellschaft ausrichten. Ein Urlaub im Jahr, ab und an eine neue Frisur, ein neues Kleidungsstück, vielleicht eine größere Wohnung, ein Sparplan, der scheinbare, materielle Sicherheit vermittelt und jedes Jahr ein wenig höher auf der Karriereleiter. Mit vierzig sollte man angekommen sein, eine Familie gegründet, im besten Fall auch ein Haus gebaut und materiellen Wohlstand geschaffen haben.

 

Soll das jetzt alles gewesen sein?

Doch genau jetzt drängen sich immer öfter Gefühle der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins ins Bewusstsein und können nicht mehr weggeschoben, überhört und ausgeblendet werden. Die genormten  Zielvorgaben, das, was man erreicht haben sollte und wollte, sind erreicht und durch die Frage „Soll das jetzt alles gewesen sein?“ klopft das Leben an. Jetzt fordert der innerste Kern des Menschen – sein Selbst – Beachtung. Denn in der Lebensmitte dreht sich etwas um 180 Grad und das Selbst soll ab jetzt im eigenen Inneren entdeckt werden.

Der Zugang zum eigenen Wesen, zur inneren Flamme, ist für viele  Menschen allerdings verschlossen. Sie wissen nichts von ihren tieferen, inneren Bedürfnissen, Sehnsüchten und Wünschen. Verstellt mit vielen Verpflichtungen, falschen Einstellungen und Ängsten, überhören sie für eine ganze Weile die sich aufdrängenden inneren Impulse. Erst ein einschneidendes Erlebnis, vielleicht sogar ein Schicksalsschlag bewirkt mit seiner Härte, dass sich etwas im Menschen bewegt und ihn aus seiner Eingefahrenheit herausreißt.

 

Schiffe sind nicht dafür gebaut, um im Hafen zu liegen

Diese Menschen gleichen Schiffen, die abgetakelt im Hafen liegen, ihre Segel nie gehisst hatten und warten, bis sie eines Tages entsorgt werden. Das ist traurig, denn Schiffe sind nicht dazu gebaut, im Hafen zu liegen. Vielmehr sollten sie mit prächtig gehissten Segeln auf den großen Meeren kreuzen, sich auf deren großen Wogen und Wellen bewegen. Sie sind dafür gebaut auch mal einem Sturm zu erfahren, sich dabei zu bewehren und daraus gestärkt und mit Erfahrungszuwachs hervorzugehen. Der Hafen ist die Komfortzone, in der Menschen ihre scheinbare Sicherheit finden – sowohl materiell als auch emotional. Hier ist alles vertraut, unter Kontrolle. Den Hafen zu verlassen birgt ein Risiko, das nicht zu 100% abgesichert werden kann. Daher leben viele ihr Leben in der Konserve – und überlassen das Träumen und deren verwirklichen den anderen, bei denen sie dann mitfiebern, mit fürchten und auch mit lieben, wenngleich auch nur von der Couch aus.

 

Risiko und Tiefgang – nein, danke!

Zu groß und oft auch unbewusst ist die Angst vor Veränderung, vor Verlust und Niederlage. Hinter scheinbarer Trägheit verbirgt sich oft eine seltsame Resignation. Der Schweinehunde sind es viele und über Prägung und Konditionierung will sich keiner Gedanken machen. Zu schwer wiegt der Ballast im Inneren, als dass man sich auch noch mit tiefgründigen Themen auseinander setzten wollte. Da surfen viele doch lieber nur an der Oberfläche ihrer Persönlichkeit, wagen zum Neujahr mal wieder neue Vorsätze, die dann doch nicht erreicht werden und das Gefühl der Unfähigkeit zur Veränderung fest zementieren. So vergeht ein Jahr nach dem anderen und die Gedanken an den Ruhestand nehmen bereits einen großen Raum im Denken ein.

Wen wundert es da, dass diese Menschen viel schneller altern, als sie es eigentlich müssten. Doch all das haben viele von uns mit der Muttermilch aufgesaugt. Die Eltern und Großeltern haben es vorgelebt und wir haben es ihnen nachgemacht, wenngleich wir in der Pubertät mächtig dagegen rebelliert haben. Schauen wir jetzt mal genau hin, was davon übrig geblieben ist, dann machen wir vielleicht überrascht die Erkenntnis, dass wir im Großen und Ganzen nach den gleichen Werten, bedacht auf materielle und emotionale Sicherheit, leben. Eben ein oberflächliches, jedoch bequemes Leben in der Komfortzone ohne größeres Risiko und Wagnis. Die innere Flamme bleibt dabei auf Sparmodus eingestellt und das kleine Licht, das davon ausgeht, steht brav unterm Scheffel.

 

Das Leben wagen – das Leben erträumen

  • Wie sieht unser Leben aus, wenn wir uns das Träumen wieder erlauben und gegebenenfalls auch wieder erlernen?
  • Was geschieht, wenn wir unser Leben entsprechend unseren Werten und unserer tiefsten Herzenswünschen gestalten?
  • Wer sind wir geworden auf unserem Weg bei der Verwirklichung unseres Traumes?
  • Welche Potenziale und Talente haben wir dabei geweckt und entfaltet?
  • Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der die Menschen sowohl ihre Bedürfnisse achten als auch ihre wahren Herzenswünsche erfüllen und auch die Einzigartigkeit der anderen respektieren und sogar als Bereicherung sehen?

 

Wie in der Natur, würde dieses Erfülltsein, weitere Fülle nach sich ziehen. Menschen, deren wesentliche Bedürfnisse gestillt und die von innen heraus erfüllt sind, haben das Bedürfnis andere an ihrer Fülle teilhaben zu lassen, so wie es die Natur auch macht. Ähnlich einem großen Kelch, der überläuft und mit seinem Wasser alles nährt, was lebendig ist. Da macht sich der Neid vom Acker, weil es nichts mehr zu neiden gibt. Auch die Gier ist überflüssig, ist sie doch bloß der negative Ausdruck eines großes, tiefsitzenden Mangelgefühls.

Wer seinen Träumen folgt und sie verwirklicht, erschafft sich auf diesem Weg neu und dabei entsteht ein neues Selbstbild. Mut, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung wachsen mit jedem Schritt, den der Träumer, die Träumerin auf dem Weg in die Verwirklichung macht.

Weiter gehts in Teil 2 in Kürze.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit. Gerne lese ich Deine Gedanken zum Thema und freue mich auf einen Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 


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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Mittels Heiliger Geometrie in eine neue Ordnung finden

Seit Anbeginn der Welt fragt sich der Mensch nach seinem Ursprung. Dabei trägt er die universelle Sprache, die davon erzählt, in sich abgebildet in seinem Körper. Die universelle Sprache, von der hier die Rede ist, ist die heilige Geometrie, auf der die gesamte Schöpfung aufgebaut ist. Alles, was es im Universum gibt, ist nach universellen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut, die sich in der Heiligen Geometrie abbilden.

Hierbei spielen der goldene Schnitt, die göttliche Zahl Phi, die Finonacci-Zahlen, sowie die Platonischen Körper eine bedeutende Rolle. In allen großen Hochkulturen hatten die Menschen darüber ein Wissen. Im Verlauf der letzten 2.000 Jahre, während des seelischen Winters, ist es jedoch in Vergessenheit geraten. Während dieser Zeit befand sich die Menschheit in einem Tiefschlaf und die Tore zu den großen Mysterien des Lebens waren nur für einige wenige zugänglich. Ich habe über dieses Phänomen des Einschlafens und Aufwachens der Menschheit ausführlicher in meinem Beitrag
Das Selbst im Kontext der neuen Zeit geschrieben.

Der derzeitige große Bewusstseinswandel bringt es mit sich, dass sich diese Tore wieder öffnen und diesmal für eine Vielzahl von Menschen, die das Leben in seiner Schönheit und umfassenderen Tiefe begreifen und auch leben wollen. Dabei geht es letztendlich um eine erweiterte Form der Selbstverwirklichung. Eine integrale Selbstverwirklichung, die sich im Einklang mit der Schöpfung, mit den Gesetzmäßigkeiten des Lebens vollzieht.

 

 

Die Sicherheit in sich selbst finden und gesunde Grenzen setzen

Die Heilige Geometrie, als universelle Sprache der Schöpfung, kann auf diesem Weg eine große Hilfe sein. In einer Zeit der Entgrenzung, in der einerseits das, was Sicherheit bot und vertraut war, sich verändert oder sogar weg bricht, öffnen sich auf der anderen Seite eine unüberschaubare große Anzahl von Möglichkeiten. Diese neue Freiheit kann Angst machen. Sie führt vor Augen, dass es letztendlich im Außen keine Sicherheit gibt, da sich alles sehr rasant verändert. Die einzige Sicherheit, die es wirklich gibt, findet der Mensch nur in sich – im Kern seines Wesens. Dazu muss sich der Fokus vermehrt nach innen wenden, der bisher zumeist im Außen lag.

Wer selbstbestimmt in dieser größeren Freiheit wählen will, muss sich, seine Identität und vor allem seine ureigensten Werte kennen. Nur so kann er das Passende für sich wählen, frei von den Meinungen des Mainstreams, der Masse und auch gesunde Grenzen setzen.

 

Identität = Wesenskern + Persönlichkeit

Die meisten Menschen definieren ihre Identität einzig über ihre Persönlichkeit. Der andere Anteil, das Wesen, wird oft übersehen, da dies in der aufgeklärten, modernen Welt keine Rolle zu spielen scheint. Das Übergehen des eigenen Wesens entbehrt das Wesentliche. Ohne die vollständige Kenntnis über die eigenen Identität ist der Mensch wie Treibholz auf einem Ozean den großen Stürmen des Lebens ausgesetzt. Die Orientierung am eigenen Wesen bringt den Menschen mit seiner inneren Autorität in Berührung. Diese Instanz kann ihm als Kompass in einer im Außen immer komplexer werdenden Welt dienen und ihn zielsicher durch alle Höhen und Tiefen des Lebens leiten.

Um in diesen größeren Selbstbezug zu gelangen und sich damit auch als Teil der Schöpfung bewusst wahrzunehmen, kann die heilige Geometrie ein hilfreiches Werkzeug sein. In der Kenntnis und im Umgang mit ihren Schöpfungsmustern bringt sich der Mensch in eine neue Struktur und Ordnung und gelangt so auf das nächsthöheres Entwicklungsniveau, das derzeit von der Evolution angestrebt wird.

 

Sich trotz Unsicherheit geborgen fühlen

Wir alle befinden uns derzeit sowohl individuell, als auch kollektiv als Gesellschaft in einer Übergangszeit. Die alten gesellschaftlichen Strukturen und Systeme, die seit Jahrtausenden das Leben auf der Erde bestimmt haben, verändern sich oder brechen weg. Verständlich, dass Chaos und Desorientierung entsteht und sich bei einigen die Dose der Pandora öffnet und aus dem Unterbewusstsein all das an die Oberfläche steigt, was längst überwunden geglaubt war.

Statt wieder Rückschritte in uralte Dramen zu machen, braucht es den mutigen, vertrauensvollen Blick nach vorne in die größere Freiheit der eigenen Individualität. Hierfür braucht es einen eigenen Werte-Maßstab auf dessen Grundlage der Einzelne fähig ist, gesunde Grenzen zu ziehen. Die Heilige Geometrie bietet diese Grenzen und diese stehen noch dazu im Einklang mit dem Universellen, mit dem großen Ganzen. So gelingt es auch eine neue Gesellschaft zu formen, in der nicht mehr lineare, starre Strukturen die Ordnung herstellen, vielmehr ist es der gelebte Werte-Kanon vieler Individuen.

 

I have a dream

Ich träume von einer Gesellschaft in der Menschen die Einzigartigkeit ihres Wesens erkennen, wertschätzen und dementsprechend ihre individuellen Anlagen verwirklichen. Auf diese Weise schöpfen sie aus der Fülle des Seins und erfahren Erfüllung , die sie wiederum in Freude und Begeisterung mit anderen Teilen. Das bringt eine tiefe Zu-FRIEDEN-heit. Zugleich erkennen jene, die bereits vermehrt aus ihrem Wesen heraus leben auch das Wesen in anderen und so kann das Wesentliche kommuniziert und auch geteilt werden.

Ja, wir sind diejenigen, die das Goldene Zeitalter einläuten, wenngleich aus kosmischer Sicht gerade erst der Weltenfrühling begonnen hat und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse ihre Blütenköpfchen zum Licht recken.
Es liegt an uns, mit Dankbarkeit und offenem Herzen im Hier und Jetzt vorwärts zu gehen und so eine Zukunft im Einklang mit dem Leben und seinen Gesetzmäßigkeiten zu gestalten.

 

„Wir sind die, auf die wir gewartet haben.“

19. Februar 2014 „Die Ältesten, Oraibi, Arizona Hopi Nation“

 

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Wenn du dich vom dem befreien willst, was deinen Wesenskern umrankt und verhindert,
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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Warum ein 180°-Shift not-wendig ist

 

In der Tiefe deines Herzens ruht ein unermesslicher Schatz, dein Wesen, Hier ist der Sitz deiner Seele.
Es ist der Schatz, nachdem du all die Jahre im Außen gesucht hast, ohne es wirklich zu wissen. Dieser Schatz verheißt Erfüllung, Lebendigkeit, Lebensfreude und ist ein Jungbrunnen. Deine bisherige Lebensreise hat dich an viele schöne Orte geführt. Du hast gestaunt über die Schönheit und Wunder der Natur. Dabei bist du dir auch immer selbst begegnet, ohne dir dessen bewusst zu sein.
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Bei dieser Reise hinein in das Leben in der äußeren Welt, hast du dich in deiner Unbewusstheit auch oft verloren. Du hast dich getrennt gefühlt, dich verglichen mit anderen und dich unterlegen und nicht gut genug gefühlt. Immer hat dir dabei etwas gefehlt, du warst im Mangel. Dein Glücklichsein hast du an den Nagel und dein Herz ersatzweise an Vergängliches gehängt, das augenscheinlich Erfüllung verhieß. Doch immer wieder verblich der Glanz nach einer Weile und ebenso das inneres Feuer, deine Begeisterung dafür.
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Diesen Kreislauf hast du oft durchlaufen. Jetzt sind die Pfade ausgetreten. Kraftlos und sinnentleert fragst du dich wozu und wofür es sich lohnt den weiteren Weg zu gehen. Wonach Ausschau halten, wenn letztendlich alles vergeht? Wo eine neue Heimat finden, wenn die alte zu eng und aus Schutz und Geborgenheit ein Gefängnis geworden ist?

 

Selbstverwirklichung 2.0

Das Leben folgt einem großen, evolutionären Plan, basierend auf geistigen Gesetzmäßigkeiten, die jede Seele im Laufe ihrer Entwicklung zu erlernen hat. So ist es zum Beispiel so angelegt, dass es in der ersten  Lebenshälfte darum geht, eine starke Persönlichkeit zu werden und seinen Platz in der äußeren Welt zu finden und einzunehmen.
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Bei den meisten Menschen geschah das bisher so, dass nach Erziehung und Schulbildung ein Beruf erlernt, dann eine Familie gegründet und Kinder großgezogen wurden. Als Verwalter ihres Hab und Guts sind sie dann in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. All das war in den letzten Jahrzehnten so einigermaßen sicher. Zumindest schien es so.
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Für Männer, in der Ernährerrolle, lag die Selbstverwirklichung überwiegend im Bereich Beruf und Karriere. Die Frauen verwirklichten sich über die Geburt der Kinder und deren Fürsorge. Spätestens dann, wenn die Kinder aus dem Haus waren, begann die Midlife-Crises der Frau. Doch auch viele Männer fallen erst mal in ein tiefes Loch, wenn das, was bisher Inhalt war im Leben, und vor allem einen so hohen Stellenwert hatte, nicht mehr vorhanden ist.

 

Sich selbst essenzielle Fragen stellen

In beiden Fällen keimt von tief innen eine Unzufriedenheit hoch, die anfangs ignoriert und überspielt wird. Doch im Laufe der Zeit kann nicht mehr weggeschaut werden, spätestens dann, wenn die Seele sich über Krankheit bemerkbar macht. Dann tauchen die Fragen nach dem Sinn auf, nachdem, wie es weitergehen soll in den kommenden Jahren.
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Das Leben verlief bisher auf statischen Bahnen. Alles war geregelt und überschaubar. Doch jetzt plötzlich meldet sich das Leben als evolutionärer Impuls von Innen. Wirbelt die alten Strukturen kräftig durcheinander. Das alte Selbstbild verblasst. Das, was bisher Erfüllung schenkte, verliert seinen Glanz und seine Bedeutung.
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Wer bin ich eigentlich und was will ich noch?, beginnen sich jetzt viele zu fragen. Diese Frage öffnet nach innen und das Leben führt. Es führt die Menschen zu ihrem inneren Selbst, dem Teil, der immer präsent war über all die Jahre, während der Mensch sich mit seinen Rollen und Aufgaben im Außen identifiziert und darüber seinen Selbstwert bezogen hatte.

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Das Selbst als innere Autorität erkunden

Dieses Selbst will jetzt, in der zweiten Lebenshälfte, erforscht, erfahren und verwirklicht werden. Das fällt vielen so schwer, weil es dafür bisher im Außen so wenige Vorbilder gibt. Das übliche Bild, das die meisten nachahmen, weil es so tief im kollektiven Bewusstsein verankert ist, ist, dass Menschen im Alter krank werden, und pflegebedürftig sind. Nur vereinzelt gibt es Menschen, die sich in der zweiten Lebenshälfte auch noch verwirklichen. Diese Biografien muss man suchen, doch es gibt sie. So war ich im Herbst vergangenen Jahres in Berlin im Konzert bei einer Uraufführung einer Oper, die von einer 90 jährigen Portugiesin komponiert worden war. Sie hatte im Alter von 70 Jahren begonnen Musik zu studieren und dies war ihr erstes Werk – unglaublich modern und frei. Mich hat das fasziniert, begeistert und inspiriert zugleich.
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In der kommenden Zeit wird sich das Selbstverständnis grundlegend ändern. Die alten Rollenmodelle haben ausgedient. Und Selbstverwirklichung in der zweiten Lebenshälfte wird eine zunehmende Rolle spielen. Die Weisheit der Seele will in Form von reifen, wohlschmeckenden Früchten auf den großen, bunten Markt des Lebens gelangen und damit andere Menschen erfreuen. Das Älterwerden bekommt ein neues Image, weil es auch Vorbilder dafür gibt. Dies trägt zu einem Strukturwandel in der Gesellschaft bei. Denn vieles wird dann überflüssig, womit heute, von ein paar wenigen, noch kräftig Geld verdient wird. Vielmehr bekommt das Alter wieder ein Ansehen und seinen Platz in der Gesellschaft. Statt als Last für die junge Generation zu gelten, sind diejenigen, die im reifen Alter ihrer Seele folgen und ihr Selbst verwirklichen, ein zukunftsweisendes Vorbild.

 

Was braucht es dazu?

Um das Selbst in der zweiten Lebenshälfte zu verwirklichen, braucht es bei denen, die jetzt in der Lebensmitte angekommen sind, eine 180°Drehung. Die Aufmerksamkeit, die früher immer im Außen war,  muss sich nach innen richten auf das innere Selbst, den stummen Zeugen. Es ist derjenige Teil, der immer präsent war und ist. Dieser Teil ist einfach und nimmt wahr, auch jetzt, während du diese Zeilen liest. Ich lade dich ein für einen Moment mit dem Lesen aufzuhören und inne zu halten.
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Nimm dich jetzt selbst wahr, deinen Körper, deinen Atem und frage dich, wer ist es, der wahrnimmt? Wahrscheinlich meldet sich jetzt gleich dein Verstand und sagt, was soll das? Ich bin´s.
Frag weiter, wer ist dieses ICH. Die Antwort darauf kommt bestimmt wieder vom Verstand und entspricht nicht der Wahrheit. Denn, das was der Verstand anbietet, bezieht sich immer auf deine Persönlichkeit, auf das was bekannt ist, doch ich auf das Selbst.
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Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, wollte ich jetzt ausführlicher und tiefer in das Thema einsteigen. Doch fragen wir uns, was braucht es, um mit diesem Selbst tiefer in Kontakt zu kommen und es als innere Autorität zu erfahren?
Es beginnt mit dem Innehalten, mit dem zu sich selbst kommen, still werden und sich einlassen auf die Innenwelt und das eigene innere Wesen. Das ist ein Prozess, der Zeit und vor allem Hingabe braucht.
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Die jüngeren Generationen wachsen bereits mit den Zeitgeist-Themen Achtsamkeit, Meditation und Yoga auf. Diese Disziplinen haben das Sein mehr im Fokus als das äußere Werden. Das wird dazu führen, dass es die Form der Midlife-Crises, wie es sie bisher gegeben hat, nicht mehr geben wird.
Die Weisungen der Seele müssen nicht mehr mit großen Krisen einher gehen, denn der neue Mensch lernt bereits in frühen Jahren auf die Regungen in seinem Inneren zu lauschen und die Erfüllung seiner inneren, geistig-seelischen Bedürfnisse in seine Lebensführung mit einzubeziehen.

 

Neue Werte definieren und sich selbst neu erfahren

Mit diesem Artikel wende ich mich an die Generation, die, wie ich, ohne solche Vorbilder  ihren eigenen Weg zu ihrem inneren Selbst finden und sich aus dem alten Selbstverständnis und den zu eng gewordenen Rollenspielen lösen müssen, um auch in der zweiten Lebenshälfte das zu verwirklichen, was noch viele weitere Jahr Erfüllung zu schenken vermag.
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Dieser Beitrag soll ein Hymnus sein auf das Leben und die Schöpfung in ihrer Schönheit und Vollkommenheit. Wir haben es in der Hand uns neu zu er-finden und dem Ruf unserer Seele zu folgen. Lassen wir unser altes, angestaubtes Selbstbild vom Wind des Wandels hinweg fegen, so dass darunter allmählich das freie, authentische und schöpferische Wesen, das wir sind, zum Vorschein kommt.

 

Einladung

Wenn auch du dich neu er-finden willst, dann lade ich dich am 17.01.2018 – 19 h zu meinem kostenfreien
Info-Webinar „Er-Finde dich neu! – Mir sich selbst ins Reine kommen“ ein.

  1. Du lernst die Hintergründe für deine inneren Konflikte kennen und erlangst so ein erweitertes Selbstverständnis und mehr innere Ruhe und Gelassenheit.
  2. Du gewinnst tiefere Einsichten in die Zusammenhänge zwischen der äußeren und deiner inneren Welt und lernst wie du beides in Einklang bringst.
  3. Dir wird bewusst, dass du deine Vergangenheit bisher fortgeschrieben hast, kannst dies jedoch nach dem Webinar ändern und dich neu er-finden.

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Oder du kommst mit auf eine Reise nach Lanzarote im Mai 2018, bei der du auch ins Reine mit dir kommst und dich dabei auf vielfältige Weise neu entdecken und zugleich er-finden wirst.
Hier findest du alle wichtigen Informationen und ein Anmeldeformular als pdf. zum Downloaden.

 

Ich freue mich, wenn ich dich bei einer meiner Veranstaltungen, oder bei einem kostenfreien 20 min.- Orientierungstelefonat näher kennen lerne. Nutze gerne dieses Angebot und schreib mir dazu einfach eine e-mail an info@yoya-bewusstsein.de mit dem Betreff „Orientierungsgespräch“. Ich freu mich auf dich.

 

In Freiheit im Herzen verbunden
Bianka Maria

 

Anmerkung: Die Sternchen in diesem Text dienen dazu Absätze zu schaffen, die das System derzeit nicht ermöglicht. Danke für dein Verständnis.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.