Wozu uns die Krise verhilft und wie wir gestärkt aus ihr hervor gehen

 

Je weiter wir von unserem Kern entfernt sind,
desto unlebendiger sind wir, desto mehr Energie
müssen wir aufwenden, um zu leben.

Bianka Maria Seidl

Im Spannungsfeld der Zeitenwende 

Aktuell leben wir in einer Zeit des Übergangs, in einer Zeitenwende. Das große, bislang vorherrschende patriarchale System, das seit Jahrtausenden die Bühne der Selbstverwirklichung nutzte, ist dem Vergehen geweiht. Der Zenit ist überschritten, der Kraftbogen überspannt. 

Aus einstiger Stärke ist Schwäche geworden. Denn statt dem Leben zu dienen, sind Systeme entstanden, die losgelöst vom Leben und seinen Gesetzmäßigkeiten, den ergänzenden Gegenpol vernachlässigt, ja, geradezu verleugnet und verdrängt haben. Alles, was man nicht sehen und messen konnte, gab es nicht. Dies führte dazu, dass das Leben immer mehr auf Zahlen, Daten und Fakten reduziert wurde. Das Wesen, das eigene und das der Dinge, wurde nicht mehr wahrgenommen und jegliche Ehrfurcht vor dem Leben ging verloren. 

So entzieht sich auch das Wesen der Natur dem modernen, kopfgesteuerten Menschen und es verwundert nicht, dass auch das Artensterben in der Natur, das Roden der Wälder, das Trockenlegen der Sumpfgebiete, dass die Ausrottung solch wichtiger ökologischer Systeme immer noch viele unberührt lässt. 

 

Fliehen vor der schlechten inneren Stimmung

Das Fühlen dieser Vorgänge in der Welt ist für viele Menschen nicht mehr möglich, weil es ihnen an Empathie mangelt, weil sie vor allem sich selbst auch nicht mehr spüren. Warum ist das so? Nun, weil durch die Negierung der eigenen Seele, des eigenen Wesens, auch kein Bedarf besteht. Zumindest glauben das viele. Sie wissen auch zu wenig über ihre Innenwelt und darüber, wie sie ihre eigenen, ihnen zur Verfügung stehenden schöpferischen Kräfte so anwenden, dass sie in Frieden mit sich selbst und der Welt ein Sinn erfülltes Leben führen. 

Stattdessen fliehen sie vor der inneren, schlechten Stimmung in Ersatzprogramme, die versprechen glücklich zu machen. Das Glück liegt dann in der äußeren Welt, in Drogen, Alkohol, in Computerspielen, im Internet, in einem Übermaß an Sport oder Arbeit. 

Sich abzulenken vom Wesentlichen ist die Normalität in unserer Gesellschaft. Das haben wir in unserer Kindheit bereits vorgelebt bekommen, das haben unsere Eltern auch bereits gemacht, wenngleich sich das WIE und die Mittel verändert haben. 

 

 Wenn sich das Unteste nach oben dreht

Jetzt allerdings kommt hinzu, dass sich die äußere Stimmung, das äußere Klima ebenfalls ändert, ja drastisch verschlechtert. Die derzeitige Krise wirft weltweit die meisten Menschen regelrecht aus dem Kokon der Sicherheit. Vielen wird der Boden unter den Füssen weggezogen und die großen emotionalen Wogen erzeugt von Ängsten, Zweifeln, Wut und Ohnmacht schleudern sie hin und her. 

Dieser Gefühlsorkan findet im feinstofflichen Emotionalkörper statt. Alle Dramen, Traumen und Schmerzen aus diesem Leben und auch aus früheren Leben sind hier gespeichert. Vieles von dem, was längst überwunden war, zumindest dachte man das, poppt jetzt in einer bislang nicht gekannten Intensität auf. Der Verstand hat hierfür keine Lösungen, denn er schwingt im Mentalkörper auf einer anderen Frequenzebene. Und daher kennt er nur das Umgehen, oder das Verdrängen der intensiven Gefühle. Doch derzeit ist das aufgrund der Ausgangsbeschränkung nicht mehr möglich. Die Ablenkungsstrategien sind ebenfalls stark eingeschränkt und so tobt der Gefühlsorkan, angetrieben vom Gedankenkarusell und stürzt viele in eine Krise nie gekannten Ausmaßes. 

Die Chance in dieser Krise entdecken und nutzen

Doch wie jede Münze zwei Seiten hat, so hat auch diese Krise eine andere Seite. Das chinesische Wort für Krise bedeutet zugleich auch Chance und das griechische Wort für Krise bedeutet Entscheidung. Wir haben es also in der Hand, wie wir uns entscheiden, ob wir diese Krise als Krise, oder als Chance erleben. Wichtig ist dabei, wie wir in dieser Zeit mit unseren Gefühlen umgehen und dass wir die Verantwortung dafür übernehmen. 

Viele Bücher, Workshops und Seminare beschäftigen sich genau damit. „Vom Kopf ins Herz, in den Körper“, das ist das grundlegende Thema in der jetzigen Zeit, vor allen bei jenen Menschen, die gewillt sind, sich weiterzuentwickeln und auf diesem Weg all das zurückholen und integrieren wollen, das sie im Laufe ihres Lebens irgendwo am Wegrand stehen gelassen und vergessen haben. 

 

Die Krise hilft uns wach zu werden für unsere wahren Aufgaben

Die Krise und die Not, die jetzt auf unserem Planeten herrschen, helfen uns wach zu werden für unsere wahre Aufgaben. 

Die äußere Ruhe, die wir derzeit in dieser Zwangs-Entschleunigung erfahren, lädt uns zur inneren Ruhe ein. Mir ist sehr wohl bewusst, dass derzeit viele Menschen hart an ihre Grenzen geführt werden und manche sogar darüber hinaus. Vor allem die Menschen, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen, die fürchten geliebte Menschen zu verlieren, möchte ich ermutigen sich für neue Erfahrungen und eine positive Entwicklung zu öffnen.  

 

Vor allem in Zeiten äußerer Unsicherheit und Unruhe hilft es,
sich nach innen zu wenden und hier Ruhe und Sicherheit zu finden.

 

Dazu gilt es den Fokus von außen abzuziehen und stattdessen ein inneres Gewahrsein zu entwickeln. Gelingt uns dies, so fühlen wir uns getragen vom inneren Reich der Fülle. In diesem Gewahrsein fühlen wir uns getragen vom Urgrund des Seins, sind wir versorgt vom großen, lichten Strom des Lebens. Vertrauen wir uns dem an, so fließt uns all das zu, was wir zum Leben brauchen. 

Vielleicht stellen wir dann am Ende des Jahres fest, wieviel wir haben und wie wenig wir im Grunde genommen brauchen. Und wir stellen wahrscheinlich auch fest, dass es uns an nichts fehlt. Vielleicht sind die Dinge anders gelaufen, als wir es gewohnt waren und Lösungen kamen von wo ganz anders her, als erwartet.  

Vertrauen wir uns daher dem lichten Strom des Lebens an und machen wir mit jedem Tag mehr die Erfahrung 

  • Ich bin gut versorgt vom Leben 
  • Die Kraft des Lebens fließt mir mit jedem Atemzug zu
  • Der Lichtstrom des Seins versorgt mich mit allem, was ich zum Leben brauche

Mag diese Krise hart erscheinen, so ist sie doch eine große Chance für eine Erneuerung – eine Erneuerung unserer Werte, sowie der sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und das auf globaler Ebene. 

Den ausgeblendeten Pol der Schöpfung wieder ins Spiel bringen

Aus einer übergeordneten Perspektive heraus gesehen, hat der derzeitige, für viele schmerzvolle Entwicklungsprozess den Hintergrund, den bislang ausgeblendeten Pol der Schöpfung wieder vermehrt ins Spiel zu bringen. Dabei geht es um eine Renaissance der weiblichen Kraft, mir deren Hilfe es gelingt auf einer neuen Ebene in eine neue Balance zu gelangen. 

So geht es jetzt vermehrt um unsere innere Entwicklung. Das Fühlen und unsere Seele erhalten so einen neuen Stellenwert. Empathie lässt uns die Verbundenheit mit allem Lebendigen fühlen und wir werden das Wesenhafte, das der Natur innewohnt, wieder wahrnehmen, es ehren und vermehrt das Wesentliche leben.

Auf diesem Entwicklungsweg gilt es unser Vertrauen ins Leben zu stärken und im Geiste des Vertrauens zu weilen.

Als ich mich vor vielen Jahren zu einem Feuerlauf entschied, durfte ich die Macht des Geistes erfahren. Damals lief ich über einen 10 Meter langen glühenden Kohle-Teppich, ohne mir auch nur eine kleinste Verbrennung zuzuziehen. Auch Jesus demonstrierte die Kraft des Geistes seinen Jüngern, indem er über das Wasser lief.   

Und so dürfen wir uns in diesen Tagen fragen:  Vertraue ich darauf, dass mich die Kraft des Lebens trägt? 

Und ich sage dir: JA, sie trägt uns, wenn wir es erlauben und uns ihr anvertrauen. Nirgendwo, gibt es eine größere Kraft und eine größere Sicherheit – außer in uns selbst.  

Wagen wir es! Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

***** 

Einladung zum LiveOnline-Abend 

RUHE und SICHERHEIT in dir selbst finden 

Mit einem inspirierender Vortrag, stärkender Energiearbeit und heilsamer Meditation mit Gebet

Immer mittwochs von 19.30 – 21.00 h

Hier kannst du dich jetzt gleich anmelden.

Je weiter wir von unserem Kern entfernt sind,
desto unlebendiger sind wir, desto mehr Energie
müssen wir aufwenden, um zu leben.

Bianka Maria Seidl

 

Wir werden hinein geborgen in diese Welt und dabei umgibt uns noch die Aura des göttlichen Seins. Im Laufe der Zeit bilden sich um unseren göttlichen Kern viele verschiedene Schichten, ähnlich den Jahresringen bei einem Baum.  Darin gespeichert sind die Programme unserer Konditionierung, die  derart gestaltet sind, dass wir in der jeweils vorherrschenden Zeit und Kultur in den bestehenden gesellschaftlichen Strukturen leben können. 

Irgendwann haben wir völlig vergessen, wer wir sind und wo wir herkommen. Wir identifizieren uns ausschließlich mit unserer Persönlichkeit und unserem grobstofflichen Körper und das Leben erscheint schwierig – ein Kampf verbunden mit viel Leid.  All das ist so, weil wir aufgewachsen sind in einem Zeitalter, indem der Seele keine Aufmerksamkeit geschenkt wird, weil sie nicht gewogen, gezählt oder gemessen werden kann.

 

Im Spannungsfeld der aktuellen Zeitenwende 

Aktuell leben wir in einer Zeit des Übergangs, in einer Zeitenwende. Das große, bislang vorherrschende patriarchale System, das seit Jahrtausenden die Bühne der Selbstverwirklichung nutzte, ist dem Vergehen geweiht. Der Zenit ist überschritten, der Kraftbogen überspannt. 

Aus einstiger Stärke ist Schwäche geworden. Denn statt dem Leben zu dienen, sind Systeme entstanden, die losgelöst vom Leben und seinen Gesetzmäßigkeiten, den ergänzenden Gegenpol vernachlässigt, ja, geradezu verleugnet und verdrängt haben. Alles, was man nicht sehen und messen konnte, gab es nicht. Dies führte dazu, dass das Leben immer mehr auf Zahlen, Daten und Fakten reduziert wurde. Das Wesen, das eigene und das der Dinge, wurde nicht mehr wahrgenommen und jegliche Ehrfurcht vor dem Leben ging verloren. 

So entzieht sich auch das Wesen der Natur dem modernen, kopfgesteuerten Menschen und es verwundert nicht, dass auch das Artensterben in der Natur, das Roden der Wälder, das Trockenlegen der Sumpfgebiete, dass die Ausrottung solch wichtiger ökologischer Systeme immer noch viele unberührt lässt. 

 

Fliehen vor der schlechten inneren Stimmung

Das Fühlen dieser Vorgänge in der Welt ist für viele Menschen nicht mehr möglich, weil es ihnen an Empathie mangelt, weil sie vor allem sich selbst auch nicht mehr spüren. Warum ist das so? Nun, weil durch die Negierung der eigenen Seele, des eigenen Wesens, auch kein Bedarf besteht. Zumindest glauben das viele. Sie wissen auch zu wenig über ihre Innenwelt und darüber, wie sie ihre eigenen, ihnen zur Verfügung stehenden schöpferischen Kräfte so anwenden, dass sie in Frieden mit sich selbst und der Welt ein Sinn erfülltes Leben führen. 

Stattdessen fliehen sie vor der inneren, schlechten Stimmung in Ersatzprogramme, die versprechen glücklich zu machen. Das Glück liegt dann in der äußeren Welt, in Drogen, Alkohol, in Computerspielen, im Internet, in einem Übermaß an Sport oder Arbeit. 

Sich abzulenken vom Wesentlichen ist die Normalität in unserer Gesellschaft. Das haben wir in unserer Kindheit bereits vorgelebt bekommen, das haben unsere Eltern auch bereits gemacht, wenngleich sich das WIE und die Mittel verändert haben. 

 

 Wenn sich das Unterste nach oben dreht

Jetzt allerdings kommt hinzu, dass sich die äußere Stimmung, das äußere Klima ebenfalls ändert, ja verschlechtert. Die vielen Krisen in der Welt führen dazu, dass das, was einst Sicherheit schenkte, unsicher wird, teilweise sogar ganz wegfällt. Denken wir dabei an das Geld auf dem Sparkonto, oder die Rücklage für das Alter. So führen die großen Krisen in der äußeren Welt dazu, dass die Mehrheit der Menschen im Moment anfällig ist für Ängste, Zweifel und Desorientierung und von den großen Wogen des Lebens hin und her geworfen wird. 

Der Gefühlsorkan findet im feinstofflichen Emotionalkörper statt. Alle Dramen, Traumen und Schmerzen aus diesem Leben oder auch aus früheren Leben sind hier gespeichert. Vieles von dem, was längst überwunden war, zumindest dachte man das, poppt jetzt in einer bislang nicht gekannten Intensität auf. Der Mentalkörper hat hierfür keine Lösungen, denn er schwingt auf einer anderen Frequenzebene. Und daher kennt er nur das Umgehen, oder das Verdrängen der intensiven Gefühle.

 

Vom Kopf ins Herz, in den Körper

Wie wichtig daher der Umgang mit den Gefühlen und die Integration der seelischen Belange ist, zeigt das hohe Maß an Literatur, Workshops und Seminaren, die sich mit genau diesen Themen beschäftigen. „Vom Kopf ins Herz, in den Körper“, das ist das grundlegende Thema in der jetzigen Zeit, vor allen bei jenen Menschen, die gewillt sind sich weiterzuentwickeln und auf diesem Weg all das zurückholen und integrieren wollen, das sie im Laufe ihres Lebens irgendwo am Wegrand stehen gelassen und vergessen haben. 

 

Den ausgeblendeten Pol der Schöpfung wieder ins Spiel bringen

Aus einer übergeordneten Perspektive heraus gesehen hat der derzeitige, für viele schmerzvolle Entwicklungsprozess den Hintergrund, den bislang ausgeblendeten Pol der Schöpfung wieder vermehrt ins Spiel zu bringen. Und so geht es um eine Renaissance der weiblichen Kraft, mir deren Hilfe es gelingt auf einer neuen Ebene in eine neue Balance zu gelangen. 

Das Sein nimmt Platz neben dem Werden, die Seele und damit verbunden das Fühlen erhalten einen neuen Stellenwert. Empathie lässt uns dann auch die Verbundenheit mit allem Lebendigen fühlen. Und So werden wir das Wesenhafte, das der Natur innewohnt, wie auch unser eigenes Wesen wieder ehren und vermehrt das Wesentliche leben.

 

Individuation – Integration – Ganzwerdung

Auf diesem Entwicklungsweg verbindet sich die Seele harmonisch mit der Persönlichkeit. Während letztere ein Produkt der gesellschaftlichen und familiären Konditionierung und darauf angelegt ist, sich den vorherrschenden kollektiven  Werten anzupassen, birgt hingegen die Seele die spirituelle Essenz und die Aufgaben des Menschen.

So finden wir Wahrheit und Sinn der Existenz im Reich der eigenen Seele. Und so liegt es auf der Hand: Wenn wir uns als ganze, individuelle Wesen wahrnehmen wollen, ist es offensichtlich notwendig, das wir sämtlichen Teilen von uns folgen und sie für uns zurück gewinnen.

Beim Prozess der Individuation geht es daher um die bewusste Integration der Seele und darum ganz zu werden. In dessen Verlauf werden wir unseren Körper und unser Bewusstsein befreien von starren und überlebten Selbstbildern und von allen zementierten Einstellungen und blockierten Emotionen. Unsere Persönlichkeit wird sich mit unserer Seele harmonisch verbinden und dann werden wir ihren Ruf vernehmen und unserer Bestimmung folgen. 

Carl Gustav Jung, ein bekannter  Schweizer Psychiater lehrte uns, dass die Individuation letztendlich die wichtigste Entfaltung im Leben sei. Er ging davon aus, dass diese Entwicklungsphase am besten in der zweiten Lebenshälfte erreicht werden kann, wo wir genügend Lebenserfahrung erworben haben und die Gegenwart des Todes uns vorwärts drängt.

 

Die Krisen helfen uns wach zu werden für unsere wahren Aufgaben

Die Krisen und die Not, die auf unserem Planeten herrschen, helfen uns wach zu werden für unsere wahre Aufgaben, für unsere wahre Berufung. Auf diesem Entwicklungsweg gelangen unsere männlichen und weiblichen Schöpferkräfte in Harmonie. Unsere Entscheidungen und Handlungen werden ganzheitlicher Natur sein und dem Ganzen dienen, dem Leben, der Natur, der Gesellschaft und auch dem Einzelnen. Mann und Frau begegnen sich auf Augenhöhe und gemeinsam erschaffen wir eine neue, lebenswertere Welt. 

Wagen wir es! Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

 

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Aktueller Hinweis:

Vortrag beim 26. Pulsar-Kongress in GRAZ am SA 14.03.2020 – 15-16 h

„Hol zurück was dir gehört und du bist ganz!“

 

Raus aus der Schnelllebigkeit

 

Ja, ich weiß. Du denkst dir jetzt … und das jetzt vor Weihnachten. Doch gerade jetzt komme ich mit meinem Appell, denn jetzt unterstützt uns die Zeitqualität dabei zu entschleunigen. Darum von mir heute in diesem Beitrag ein paar Impulse  und Gedanken dazu.

Nachfolgend ein Auszug aus meinem Buch „Die Zeit ist reif …!“, in dem ich beschreibe, dass wir derzeit einen falschen Umgang mit der Zeit haben und welche Auswirkungen dies hat.

„Unser Zeitempfinden hängt von unserem Bewusstseinsstand ab. Noch im Kindesalter vergeht die Zeit wie im Flug, wird der Moment im Spiel zur Ewigkeit. Die Zeitwahrnehmung, das Empfinden für Zeit, fehlt gänzlich. Mit den Jahren lernen wir mehr und mehr die Zeit kennen. Chronos, der griechische Gott der Zeit, hat sich in den Chronometern, den Uhren, verewigt und brachte die gemessene Zeit ins Bewusstsein der Menschen.

Das Empfinden für die Qualität der Zeit, das dem Gott Kairon unterstellt war, ist aus dem Alltag des modernen Menschen verschwunden. Nicht, dass es ihn nicht mehr gäbe, den richtigen Zeitpunkt. Allerdings nehmen wir ihn aus unserem verengten Blickfeld heraus nicht mehr wahr. Was wir nicht wahrnehmen, scheint es nicht zu geben, oder unterliegen wir da einem weiteren großen, modernen Irrtum?

Jesus sprach: „Wahrlich ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen.” Kinder vergessen im Spiel die Zeit. Das kindliche Spiel wird getragen von der Lust und Freude und dabei weiten sich Zeiträume zur Ewigkeit. Ähnlich wie im Erwachsenenalter die sexuelle Lust das Zeit- und Raumempfinden aufzulösen vermag.

Das starke Sich-Einbinden in die lineare Zeit versklavt uns Menschen. Wir sind getrieben, laufen der Zeit hinterher. Dabei verengen sich die Zeitraumgrenzen und es entsteht als Folge davon Hektik, Stress und die Schnelllebigkeit. Hinter dieser Entwicklung, die vordergründig mit der Industrialisierung und dem technischen Fortschritt erklärt werden kann, stehen die Ängste. Sie führen, weil unbewusst, ein mächtiges Schattendasein. Existenzangst, Lebensangst, Angst vor Kontrollverlust, Macht und Ohnmacht sind die wahren Regenten auf unserem Planeten.

Aus bisheriger Sicht hat das, was wir bis jetzt getan haben, immer gut geklappt. Natürlich gab es viele Krisen, doch irgendwie ging es doch weiter. Die Frage ist, haben wir aus unseren Fehlern, die in die Krise geführt haben, wirklich etwas gelernt oder fallen wir da sowohl unserer eigenen Unehrlichkeit, als auch unserer begrenzten Sichtweise zum Opfer? Haben wir es lange genug versäumt, genau hinzusehen und unser Leben so wahrzunehmen, wie es wirklich ist?

Unsere Persönlichkeit – eine Maske, die unser Wesen verbirgt

Wir haben uns nach außen eine heile Welt geschaffen, die es zu kontrollieren gilt. Wir versuchen uns so gut wie nur möglich vor Eventualitäten in unserem Leben abzusichern. Auf diese Weise überdecken wir unsere unbewusste Ohnmacht und die mangelnde Selbstkontrolle. Wir haben vieles aus unserem menschlichen Leben verdrängt, ohne uns bewusst zu sein, dass wir es uns selbst geschaffen haben. Es ist unsere Persönlichkeit, die Persona, die Maske, die sich mächtig macht, um sich nicht ohnmächtig fühlen zu müssen. Ja, unsere Persönlichkeit ist unsere Maske, die uns anerzogen wurde. Im Laufe der Zeit haben wir uns immer mehr damit identifiziert, sodass wir uns für das halten, was wir nach außen darstellen. Wir halten uns für die Rollen, die wir spielen. Doch wer steckt dahinter?

Die Zeit ist reif, hinter die Maske zu sehen und dem Wesen in uns auf die Spur zu kommen. Das Leben unterstützt uns dabei, denn in diesen Zeiten funktioniert nichts mehr so wie bisher. Da ist Sand ins mechanistische Weltgetriebe gekommen. Oder hat es einen Frequenzwechsel gegeben und wir haben es noch nicht bemerkt? Was bisher Erfolg versprechend war, läuft nicht mehr, erfüllt nicht mehr in der bisherigen Weise. Das Dasein erscheint vielen sinnentleert. Das selbstzerstörerische Leistungsbewusstsein und die Wahrnehmung der Zeit als rein quantitative Größe hat uns in die beschleunigte Zeit hineingetrieben.

In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verschlingt die abwärts drehende Verfallspirale Menschenleben, Existenzen, Unternehmen und Abermillionen von Euros. Wertverfall statt Wertschöpfung, wohin das Auge blickt. Wer keine Zeit mehr hat, sich und sein Dasein wahrzunehmen, verliert beides. Zeit ist Geld, ist Lebensenergie. Doch es handelt sich hier um ein großes Missverständnis, denn es geht darum, sich Zeit zu nehmen, um Zeit zu haben. Nur so kann Wertschöpfung entstehen und ein erfülltes Dasein möglich werden. Denke für eine Weile darüber nach – nimm dir diese Zeit!“

Die Leichtigkeit des Seins  wieder entdecken

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen, sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt. Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen. Das ist das Ideal, doch die Realität sieht derzeit anders aus.

Wir haben uns isoliert vom großen Strom des Lebens und uns ein  eigenes Leben geschaffen, eine eigene kleine Insel. Manchen Menschen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen. Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern und fühlen sich isoliert und einsam. Zu bedrohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

So haben wir unsere Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit unseren Gedanken und Gefühlen, hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Jetzt trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und uns Existenz verleiht.

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen, desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein, seine Ansichten und Standpunkte zu vertreten, zu verteidigen und ggf. sogar dafür zu kämppfen. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und nährend zugleich. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur, gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens selbst im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher:

  • Wie könnte das Leben aussehen, wenn wir uns wieder diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie könnte ich damit im Kleinen beginnen?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU erkennen mit Licht und Schatten?
  • Wie würden wir uns fühlen getragen zu sein vom großen Strom des Lebens hinauf auf die nächste Oktave unserer Entwicklung?

Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags, oder schreib mir eine Mail. Ich antworte dir gerne.

 

Falls du dich für mein Buch „Die Zeit ist reif …! interessierst, findest du hier alle Informationen.

Es gibt das Buch auch als Hörbuch mit 4 CD´s in einer Jewelbox.

 und auch mit einem eigens dazu kreierten Kartenset..

 

 

Rückwärts gerichtet leben – Am Steuer sitzt die Angst

Warum du rückwärtsgerichtet kaum vorwärts kommst

 

Führst auch du dein Leben mit dem Blick überwiegend in den Rückspiegel? Viele Menschen haben eine schädliche Angewohnheit. Sie verbringen ihre Gegenwart damit, sich geistig in der Vergangenheit aufzuhalten, ja manche suhlen sie sich buchstäblich darin.

Ein altes Sprichwort besagt: „Lasst die Toten die Toten begraben!“ Das bedeutet, dass  du dir über das, was geschehen ist, und du sowieso nicht mehr ändern kannst, keine Gedanken mehr machen sollst. Denn solch eine geistige Aktivität wird niemals etwas Neues hervorbringen.

Aber vielleicht willst du das ja auch gar nicht und dein Verweilen in der Vergangenheit kommt einer Haltebucht gleich, die dich vor dem Neuen und damit auch vor dem Leben schützen soll. Beim Alten weißt du jedenfalls, woran du bist. Hier kennst du dich aus, alles ist vertraut. 

Wenn du genau hinschaust, dann sitzen hier die Angst am Steuer, am Ruder deines Lebensschiffes. Zumeist liegt es im sicheren, bekannten Hafen. Doch mal ehrlich, dafür sind Schiffe doch nicht gebaut und Menschen auch nicht, oder?

Du musst auch nicht bedauern, wenn du deine vollständige Kraft in der Vergangenheit bisher nicht angewandt hast. Denn die Wahrheit ist, dass es nur ein winzig kleiner Teil der Menschen ist, der die wahre Natur ihrer eigenen verborgenen Ressourcen kennt und sie auch nutzt. Das ist der Grund warum so wenige Menschen ein dynamisches und aufregendes Leben führen und die meisten eher in diffusen Vorstellungen, unproduktiven Gedankenschleifen und lähmenden Gewohnheiten ihr Leben verschlafen.

Die meisten Menschen verbringt ihr Leben in der Vergangenheit. Sie halten an alten Bildern und Erinnerungen fest, erwecken diese in unzähligen Gesprächen immer wieder zum Leben und beschränken sich dadurch auf ein „halbes“ Leben. Es ist, als hätten sie eine innere Handbremse angezogen. 

Sie bewegen sich in einem engen Kreis ihrer potenziellen Möglichkeiten – ob physisch, intellektuell oder moralisch. Diejenigen hingegen, die ihr naturgemäßes Potenzial entdeckt haben und es leben, vertrauen auf ihre innere Führung, treffen ihre Entscheidungen klar und schnell und wagen sich immer wieder hinaus auf offene Meer mit gehissten Segeln, im Vertrauen auf ihre und die übergeordnete Kraft, die ihnen beisteht.

Wir nutzen nur 5% unseres Potenzials

Auch du nutzt wahrscheinlich bislang nur einen kleinen Teil ca. 5 % deines möglichen Bewusstseins und der Fähigkeiten deiner Seele. Es ist so, als ob du die Angewohnheit hat von all deinen körperlichen Fähigkeiten nur dein rechtes Auge zu benutzen :-). Das scheint dir abstrus? Ja, aber so in etwa ist das. 

Warum das so ist, liegt daran, wie du geprägt wurdest in den Anfängen deines Lebens. Du bist bewertet worden – deine Leistungen fein einsortiert in Noten von 1 bis 6 und damit ist bei dir ein Grundtenor hinsichtlich Gewinnen oder Verlieren entstanden. Du hast die schlechten Noten nicht nur intellektuell akzeptiert sondern auch noch emotional tief verinnerlicht. Millionenfach wurden so Potenziale auf dem Altar des Scheiterns geopfert.

 

Befreie dich aus der Tyrannei der Ängste und richte dich nach vorne aus

Doch jetzt ist die Zeit reif, dass sich die Menschen und auch du, sich von den Fesseln der Vergangenheit mit den Programmen der Unzulänglichkeit und des Scheiterns befreien. Der Heilungsprozess des Geistes kann beginnen, indem du dich bewusst von der Tyrannei der Ängste verabschiedest und deinem inneren Ruf, dem Ruf deiner Seele folgst. 

Wechsle das Ufer von der Schatten- auf die Sonnenseite des Lebens und nutze deine angeborene geistige Kraft des Bildformens. Nutze sie ab jetzt im positiven Sinn, denn im negativen Sinn hast du es bereits die vergangenen Jahrzehnte erfolgreich gemacht.

Forme ab jetzt im Einklang mit deiner Seele erhabene große Bilder deiner Zukunft mit denen du Fülle statt Mangel erzeugst. Entdecke die noch schlummernden Potenziale in dir und werde dir deiner schöpferischen Fähigkeiten bewusst. Setze sie achtsam und verantwortungsvoll ein.

Denn alles, was wir uns mit unserem inneren Auge vorstellen können, können wir auch erreichen – im Negativen, wie auch im Positiven.

Ein altes Sprichwort besagt: „Was du siehst, wirst du auch bekommen!“ – und damit ist das innere Sehen gemeint. Deshalb: Lausche deinem inneren Ruf und vertraue dir und vor allem deiner Seele und dann schau ab jetzt mittels entsprechender innerer Bilder in deine strahlende Zukunft, die vor dir liegt!

Ankündigung

5-Schritte-Challenge – Berufung entdecken

16. – 27. September 2019

Wenn

• du schon lange den Wunsch nach deiner Berufung hegst
• du endlich deinem inneren Ruf vernehmen und folgen willst
• du spürst, dass die Zeit für dich reif ist etwas Neues zu beginnen
• in deinem Leben oder auch Business ein wichtiges Puzzleteil fehlt
• du dich, dein Leben und ggf. auch dein Business zum Blühen bringen willst,
dann bist du in meiner 5 Schritte-Challenge Berufung entdecken – In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung vom 16.-27. September 2019 genau das Richtige für dich ??.

Auf meiner Website findest du alle Infos und kannst dich gleich in die Gäste-liste eintragen und dir deinen Platz sichern. Klicke dazu hier.

 

Innere Energieräuber

Bereits in den vergangenen zwei Beiträgen habe ich in dieser dreiteiligen Artikelserie über Energieräuber geschrieben. Im ersten Beitrag über die Energieräuber im räumlichen Umfeld und im 2. Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld. Teil 1 kannst du hier und Teil 2 hier nachlesen. 

Im Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld habe ich ganz vergessen von meiner eigenen Geschichte zu schreiben. Das möchte ich hier kurz nachholen. Nachdem ich mir als alleinerziehende Selbstständige mit zwei Kindern ein Chart über die drei größten Energieräuber erstellt und auf der räumlichen Ebene begonnen hatte, diese abzustellen, haben sich meine Energieräuber im menschlichen Umfeld fast von alleine aus dem Weg geräumt. Wie kam das? Nun, nach meinem Umzug von der Stadt auf´s Land war so manchen „Freunden“ der Weg zu mir zu weit. Fünfzig Kilometer außerhalb der Stadt, das liegt jetzt nicht um die Ecke. Dennoch sollte das einer Freundschaft nicht abträglich sein. Und so trennte sich die Spreu vom Weizen auf natürliche Weise. Ich erkannte, wer meine wahren Freunde waren und denjenigen, denen es zu weit zu mir war, weinte ich nicht nach. Oftmals zeigt es sich in solch besonderen Situationen, ob eine Freundschaft wirklich eine Freundschaft ist. Ich lebe seither nach dem Motto lieber ein paar wenige echte Freunde, als viele unechte :-). 

Jetzt aber zur Nummer 1 auf meiner Chartliste der Energieräuber

Innere Energieräuber 

So wie Viren und Bakterien unsichtbar sind und dennoch schwächend wirken, so ist es auch mit den unsichtbaren Energien in unserem Energiefeld. Die meisten Menschen wissen nicht viel darüber und daher ist es ihnen auch nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen. 

Dabei wird es in Zukunft darum gehen, dass wir von innen heraus lernen die Frequenz unserer Energie zu erhöhen und sie gezielt dafür zu nutzen, sodass wir die beste Version unserer selbst verwirklichen. 

Das Umfeld, in dem wir als Kind groß geworden sind, hat maßgeblich unsere Entwicklung geprägt. Als Kind lernten wir durch Imitation. D.h., dass wir nachahmten, was uns unsere Bezugspersonen vorgemacht haben. Und so lebt in uns oftmals der Zeigefinger von Vater und Mutter weiter. Wir kritisieren uns innerlich, weil wir kritisiert wurden. Wir fühlen uns nicht wertvoll und lieben uns daher auch nicht, weil wir vielleicht zu wenig Beachtung und Aufmerksamkeit (Liebe) bekommen haben. Wir haben Angst Fehler zu machen, wurden wir doch immer dafür bestraft und darum unternehmen wir lieber nichts.

Negative Konditionierungen aus der Kindheit halten uns klein

Wir begrenzen uns selbst, aus Angst davor, wieder kritisiert, verlacht, bestraft oder ausgegrenzt zu werden. So kochen wir mit unserem Lebensfeuer auf kleiner Flamme und beim leisesten Windhauch, mit dem uns das Leben zu erfrischen sucht, erschrecken wir und statt unser Feuer wieder zum Lodern zu bringen, entsteht nur Rauch und Qualm und die Desorientierung wird noch größer. 

So entstehen Probleme in der Außenwelt in den verschiedensten Lebensbereichen – allen voran im zwischenmenschlichen Bereich, in der Familie, in Partnerschaften, in der Ehe, im Beruf unter Kollegen, mit dem Chef, der Chefin, im Freundeskreis und mit den Nachbarn. 

Opfer-Täterspiele kosten viel Energie

Gemäß der alten Manier, wenn Probleme entstehen, wird im Außen nach einem Schuldigen gesucht und damit auch ein Opfer geboren. Dann wird versucht das Problem im Außen zu beheben, ohne dass es möglich wäre. Hier entsteht ein großer Energieverlust. Wer ist jetzt der Energieräuber? Nun, letztendlich bin ich es selbst, weil ich mir dessen, was da wirklich vorgeht, nicht bewusst bin und weil ich die Verantwortung für das, was ich in einer Situation denke und fühle nicht übernehme. 

Wie gesagt, das Opfer-Täter-Spiel ist uralt. Es wird seit Jahrtausenden von uns Menschen gespielt und wir haben das imitiert von unseren Eltern und diese wiederum von ihren Eltern und sofort.

Unsere inneren Schwellbrände haben ihre Ursache immer in der Herkunft, in unserer Kindheit und teilweise auch in der Verbindung mit unseren Ahnen, unserer Sippe. Ob uns das bewusst ist, oder nicht. Ob uns das passt oder nicht. 

Die Vergangenheit bereinigen und loslassen

Durch den sehr frühen Verlust meines Vaters im Babyalter erlitt ich ein Traumata, das sich fünfzehn Jahren später in Form einer chronischen Darmerkrankung zeigte. Ich hatte einiges nicht verdaut. Um zu überleben hatte ich es verdrängt. Damit hielt ich unbewusst daran fest.  Das Loslassen fiel mir unendlich schwer. So schwer, dass ich wöchentlich zur Darmentleerung zum Internisten fahren musste. Um einer Operation für einen künstlichen Ausgang zu entgehen, stellte ich mich auf die Hinterbeine und suchte nach einer Alternative, die ich dann in der Ohr-Akupunktur fand. Drei Jahre später war ich geheilt und meine Verdauung funktionierte wieder. Damals fand ich den Zugang zur feinstofflichen Welt, zu den Energiekörpern, den Meridianen und letztendlich auch zum Chi, zur Lebensenergie. 

Es folgten viele Jahre des Aufräumens und des Klärens meiner Herkunft und dem Verarbeiten der frühen traumatischen Erfahrungen. Schicht für Schicht, ähnlich einer Zwiebel, wurde abgetragen. Indem ich das verletzte und traurige Kind in mir annahm und es liebevoll integrierte, lösten sich meine Schutzpanzer immer mehr auf. Ich wurde zugänglicher, fand in meine ursprüngliche Lebensfreude und vor allem auch in mein kreatives Potenzial. So löste sich die Starre des Traumatas und  mein ganzes System, meine Energie kam langsam wieder in Fluss. Ich war wieder bereit zu fühlen und mein Kopfkino mit den 10.000 Affen wurde ruhiger. 

Mehr fühlen statt denken

Du fragst dich sicherlich, wie ich das geschafft habe. Nun der erste Schlüssel war das Fühlen und der zweite Schlüssel war die Meditation. Ich hatte tief in mir das Verlangen, dass Ruhe in meinem Kopf sein möge und kam ich zur Meditation. Anfangs war es schwierig, doch dann lernte ich bei einer ayurvedische Panchakarma-Kur auf Sri Lanka einen Mönch kennen, der mir das Meditieren beibrachte und seither ist sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Anfangs habe ich täglich 10 Minuten damit verbracht. Heute nach 20 Jahren verbringe ich gut und gerne täglich eine Stunde in Meditation. Das ist meine Energietankstelle. Hier hole ich mir, neben der Natur, die Kraft für meine vielfältigen Unternehmungen. 

Unsichtbare Verbindungen sind nicht immer nährend

Einen bedeutenden Einfluss auf dein Energiefeld haben deine Herkunftsfamilie und deine Vorfahren, deine Sippe, wie ich es bereits in meinem letzten Artikel „Deine Ahnen und dein Erfolg im Leben“ beschrieben habe. Wir sind über die Zellinformation mit den letzten 7 Generationen verbunden. Alle Erfahrungen, die deine Ahnen gemacht haben, sind in einem energetischen Feld gespeichert. Du bist mit diesem Feld über deine DNA verbunden und stehst in einem ständigen unbewussten Energie- und Informationsaustausch. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann hole dir mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“. 

Der Generationenstrom ist so unsichtbar, wie der elektrische Strom und in gewisser Weise ebenso, wenngleich anders, wirkungsvoll. Die Verbindungen zu den Ahnen zu klären, bedeutet zugleich die eigenen Wurzeln zu stärken. Denn nur ein Baum mit starken Wurzeln kann den Stürmen des Lebens trotzen, ist weniger anfällig für Parasiten und wird sich daher gut entfalten und eine große Krone ausbilden, wenn die sonstigen Umgebungsbedingungen gut sind. 

Bei uns Menschen ist das sehr ähnlich. Wir brauchen ähnlich dem Baum, um unsere Potenziale entfalten zu können, ein dafür günstiges Umfeld, sowohl räumlich als auch im menschlichen Kontext und darüber hinaus auch dort, wo die Verbindungen nicht sichtbar und dennoch wirksam sind.

Wenn es dich interessiert, wie ich zu meinen schamanischen Wurzeln gefunden haben, kannst du das hier nachlesen. 

 

„Wer nach außen schaut träumt – wer nach innen schaut erwacht“ C.G. Jung

 

Tägliche spirituelle Praxis – ein Rendez-Vous mit deinem Selbst

Damit wir uns selbst wieder mehr wahrnehmen können, gilt es dies wieder zu erlernen. Hierzu gibt es viele verschiedene Ansätze wie z.B. Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Achtsamkeitsübungen. Allen gemeinsam ist, dass dabei der Verstand ruhig wird. Erst wenn unser Verstand ruhiger wird, können wir in die Beobachterrolle wechseln und zum Zuschauer werden. Wir können wahrnehmen, was in unserer Innenwelt vor sich geht. 

Wichtig ist, dass dabei eine 180°-Drehung passieren muss – eine Notwende sozusagen. Während bislang unsere Aufmerksamkeit zumeist im Außen war (und damit sind auch alle viereckigen Geräte, wie TV, Handy, PC etc.,gemeint) gilt es nun die Aufmerksamkeit vermehrt nach innen zu lenken und die inneren Vorgänge wahrzunehmen. Das sind unsere Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen, im Zusammentreffen mit anderen Menschen, aber auch wenn wir mit uns alleine sind. 

Erst jetzt bin ich in der Lage Verantwortung für all das zu übernehmen und darüber hinaus, statt wie gewohnt einfach zu reagieren, erstmal nicht zu reagieren, das innere Geschehen wahrzunehmen und wertfrei zu akzeptieren bis es, ähnlich einer Gewitterwolke, wieder vorüber gezogen ist.

In meinen Mentoring-Programmen begleite ich meine Klientinnen über einen längeren Zeitraum von 3 – 6 Monaten und manchmal auch länger. In dieser Zeit lernen sie, wie sie sich eine förderliche, neue Gewohnheit zulegen – eine tägliche, spirituelle Praxis. Das kann zum Beispiel Meditation und/oder Yoga sein. In jedem Fall geht es darum in die Stille zu gehen, sich selbst zu begegnen, in eine Selbstnähe zu kommen. Dabei ist es hilfreich, wenn der Verstand – die 10.000 Affen im Kopf – zur Ruhe kommt.  Auch längere Spaziergänge in der freien Natur, im Wald, oder in den Bergen, unterstützen dabei mehr ins Sein zu kommen und dadurch etwas in die Gegenwaagschale zu werfen, damit eine neue, gesunde Balance in unserem Leben entsteht. Die smarten Helfer (Handy, etc.) bleiben zuhause oder im Auto. Auszeiten ohne erreichbar zu sein, sind in der Zukunft von größter Bedeutung. 

Gefangen im Netz – im Worldwideweb

Wir dürfen die Verantwortung für den Umgang mit all diesen technischen Errungenschaften übernehmen und bewusst und sinnvoll damit umgehen lernen, so dass sie uns dienen, statt dass wir uns von ihnen versklaven lassen. 

Auch ist es wichtig, dass wir uns unserer Vorbildfunktion für Kinder bewusst sind. Denn Kinder lernen durch Imitation und wenn die Erwachsenen ihre ganze Aufmerksamkeit von der wundervollen Umgebung und auch von ihren Kindern abziehen, dann wird das in der nächsten Generation zum Standart. In welcher Welt leben wir dann? 

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle. Manchmal fahre ich mit der U-Bahn, wenn ich in München unterwegs bin. Die Mehrzahl der Menschen im Abteil starren in ihre winzigen Bildschirme, die gerade mal 10×5 cm groß sind. Dorthin richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit und blenden dabei ihre Umgebung völlig aus. Für mich ist das eine enorme Eingrenzung. Wenn ich mir vorstelle, dass ich tagtäglich meine Aufmerksamkeit und damit auch Energie in solch ein kleines Kästchen fließen lassen würde, dann empfinde ich das als enorme Beeinträchtigung meiner Lebensqualität. 

So vieles von dem, was mir als Mensch mitgegeben, liegt in dem Moment brach und mein Seele, die über die fünf Sinne genährt wird, bleibt unbeachtet. Das führt früher oder später zu Erkrankungen, die psychosomatischer Ursprungs sind. Und genau das ist da draußen in der Welt bereits der Fall. Die psychosomatischen Erkrankungen sind in einem rasanten Tempo auf dem Vormarsch. 

Eine gesunde, neue Gewohnheit pflanzen

Zusammenfassend lege ich dir ans Herz, dass du dir deiner inneren Energieräuber bewusst wirst und dann Wege findest, sie zu eliminieren. Damit dies gelingt braucht es eine Entschleunigung deines Lebenstempos, so dass du den 10.000 Affen in deinem Kopf Herr wirst und vermehrt Ruhe und Sorgenfreiheit in dir erfährst. Hierfür pflanze eine gute neue Gewohnheit – eine tägliche spirituelle Praxis. Trete täglich auf dieser Übungsmatte an und gebe dich dir selbst hin in der Stille. Es braucht dafür nichts weiter, als den Atem zu beobachten und ihn in dir spüren, ganz Wach und aufmerksam. Zehn Minuten reichen anfangs aus. Wichtig dabei ist – immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der Körper und auch der Geist sind Gewohnheitstiere :-). Mach dir das zunutze. Damit erleichterst du dir das Ganze. 

Sobald diese inneren Energiefresser entlarvt sind und du Mittel und Wege gefunden hast, sie zu eliminieren, zu transformieren, wirst du merken, dass das, was uns allen natürlich angeboren ist, wieder erfahrbar wird – eine  ursprüngliche Lebensfreude und die Leichtigkeit des Seins.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Welche Gedanken hast du, während du meinen Beitrag liest. Schreib sie mir, gerne lese ich sie und beantworte auch deine Fragen, wenn du sie mir mitteilst.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

 

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Das kleine ICH – ein Vampir

Neugeboren auf dieser Erde ist das Wesen noch im Einklang mit dem Kosmos – in einer universellen Harmonie, verbunden mit dem Leben, mit der Schöpfung. Je nach Kulturkreis entfernt sich das Kind von dieser Verbindung im Laufe der Zeit, erfährt es in seiner Familie Lob und Tadel, Bewertung und Urteil und damit die augenscheinliche Trennung von der Quelle.

Das Gefühl des Getrenntseins erzeugt im Bewusstsein das kleine ICH, das hilflose, das ohnmächtige ICH, das kämpft und sich verteidigt, um zu überleben. Der Strom des Lebens, von dem es einstmals in die Existenz getragen wurde, verebbt mit jedem Nein, mit jedem Widerstand gegen das Leben. Das Leben wird, zusammen mit der Gegenwart, an den Rand der Existenz gedrängt. Das bedürftige, kleine ICH rückt in den Mittelpunkt. Hier, in dieser Position, entsteht die Egozentrik. Alles dreht sich um das bedürftige, kleine ICH.

Zuerst erlebt es sich als bedauernswertes Opfer und holt sich, einem Vampir gleich, die Energie zum Leben von der Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen. Die Yin- oder passive Variante des kleinen ICHs sucht das Bedauern, das Mitleid. Die Yang-Variante, die Aktive hingegen verbarrikatiert sich hinter gestählter Härte, greift an und dominiert, sobald es sich bedroht fühlt. Dieses kleine ICH mutiert zum Agressor, zum Täter. Beide Varianten fühlen sich einsam, sind getrennt vom Strom des Lebens und holen sich daher die Energie von ihren Mitmenschen in den vielen kleinen und groß inszenierten Dramen.

Anbindung an das Leben statt Vampirismus

Wie würde unser Leben aussehen, wenn unsere kleinen ICHs sich dessen bewusst werden? Wenn sie anfangen würden die Energie mittels Anbindung an das Leben zu erhalten. Wenn sie sich bewusst werden, dass sie Teil der Schöpfung und somit des Strom des Lebens sind. Ja, der Kraftstrom des Lebens könnte  in unsere kleinen, abgekapselten Lebensburgen einziehen. Die Verbindung mit der Schöpfung und das Leben in Harmonie mit allen Geschöpfen beinhaltet ein Leben in Freude, Stärke, Glück und Frieden. Denn das Leben in seiner Urkraft sendet ständig Ströme und Wellen von Stärke und Herrlichkeit durch den Kosmos. Doch solange die Portale des kleinen ICHs verschlossen sind, fließt das Leben daran vorbei. Das kleine ICH vereinsamt, verbittert, hadern mit seinem „Schicksal“, das es glaubt nicht ändern zu können, Es sieht sich gefangen in Sachzwängen, in fremdbestimmten Tagesabläufen, in emotionalen Verstrickungen und in Abhängigkeiten, sowohl materieller, als auch emotionaler und mentaler Natur.

Ausdehnen, in größere Lebenskreise hineinwachsen

Wie wäre es einmal innezuhalten und das vermeintlich „prall gefüllte Leben“ zu hinterfragen?, die Schotten der eigenen kleinen Trutzburg etwas zu öffnen, damit das Licht der Bewusstheit sie durchleuchten könnte?  Wie wäre es zu erkennen, dass das Leben von dem das kleine ICH dachte, dass es das Leben sei, nichts anderes ist als das Ergebnis der eigenen, unbewusst genutzten Schöpferkräfte? Das kleine ICH könnte damit erkennen, dass es die Chance hat sein kleines Leben innerhalb des großen Lebens zu gestalten und zwar in Harmonie mit den Gesetzen und  Kräften der Schöpfung.

Welch eine Zufuhr an Kraft und Schönheit, an Lebendigkeit und Fülle würde das eigene kleine ICH-Leben erfahren? Es würde sich ausdehnen, wachsen und gedeihen, wie alles im kosmischen Leben, so wie der Kosmos sich weiterhin ausdehnt ins unendlich Ewige. Das kleine Ich würde sich bei dieser Entwicklungsreise auflösen im großen ICH, sowie auch das große ICH  eines Tages eintaucht und sich auflöst im großen Strom des unendlich, ewigen Lebens, im AllEinen.

 

 

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