Sich neu erfinden – Schritt 3

 

Wenn wir FRAUEN 45+ uns neu erfinden wollen, gilt es zuerst Platz zu schaffen für das Neue. Das habe ich im ersten Teil  dieser Reihe bereits ausführlich beschrieben.
Falls du Teil 1 noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.
Im 2. Schritt habe ich dir nahe gebracht, dass du dein Fundament in Ordnung bringen musst, damit du deine noch schlummernden Potenziale entfalten und in deine ganze Kraft
und wahre Größe gelangen kannst. Diesen Teil kannst du hier nachlesen.
Im heutigen Beitrag zeige ich dir den 3.  Schritt, und das ist, wenn du willst, der Türöffner, der dir, wenn du es einmal richtig verstanden hast, zahlreiche Türen zu einem erfüllten und glücklichen Leben öffnet. Welcher Schlüssel das ist und wie du ihn richtig anwendest, das erfährst du in diesem Beitrag.

 

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Verlasse das Opfer-Täter-Spiel

Von Kindesbeinen an haben uns die Erwachsenen vorgelebt, dass, wenn einem etwas zustößt, ein anderer dafür schuld sein muss. So haben wir als Kind eine Welt erlebt und imitiert, in der es immer einen bösen, schuldigen Täter und ein verletztes, armes Opfer gegeben hat. Der Täter bekommt eine Strafe und das Opfer Mitleid und vor allem viel Aufmerksamkeit.
Wir haben dieses alte Rollenspiel sehr stark in uns verinnerlicht und es auch oft gespielt. Und wir haben auch bemerkt, dass auch wir oftmals die Rollen getauscht haben und vom Opfer zum Täter und umgekehrt wurden. Das uralte Opfer-Täter-Spiel hält uns auf der jetzigen Entwicklungsebene. Wenn wir dieses Spiel weiter spielen, stecken wir fest.
Dieses uralte Spiel zwischen den Menschen braucht es nicht mehr, wenn du dich weiterentwickeln und vor allem neu erfinden willst.

 

Wie steigen wir aus diesem uralten Szenario aus, das uns so tief im System steckt? 
Nun, um diese Frage zu beantworten, hole ich jetzt ein wenig aus. Unsere Identität besteht aus  unserer Persönlichkeit und unserem Wesenskern. Die Persönlichkeit verschleiert diesen Kern, solange sie noch relativ unbewusst ist.
Unsere Persönlichkeit, mit der wir uns überwiegend identifizieren, wurde zweifach konditioniert, zum einen durch das epigentische Erbe unserer Ahnen und zudem durch Erziehung und Bildung in einem einseitig orientierten, patriarchalen Gesellschaftssystem.
In diesem Beitrag schreibe ich über Letztere.
Damit wir aus diesem jahrtausendalte Opfer-Täterspiel herauskommen und du deine Essenz, den Kern deines Wesens entfalten kannst, braucht es einen Schlüssel – einen Schlüssel, der dir hilft deine Energie auf das nächste Level zu bringen. Und wenn wir es ganz genau nehmen, dann ist es ein Frequenzschüssel.

Tata … und dieser Schlüssel heißt:

Eigenverantwortung übernehmen

Sicherlich hast du als Kind einiges schmerzhaftes erlebt und auch so manches entbehrt. Du wurdest vielleicht  nicht gesehen, verlassen und vielleicht sogar verletzt.
Diese negativen Erahrungen haben deine Einstellungen geprägt. Die Einstellung zu dir selbst, zu anderen Menschen, zu Geld, zur Arbeit, bis hin zum Leben selbst.
Du bist sozusagen das Produkt deiner Konditionierung, doch du bist kein Opfer. Du bist jetzt erwachsen und kannst ab sofort die  Verantwortung für deine Einstellungen übernehmen und sie
auch ändern, sobald sie dir bewusst sind. Du fragst dich jetzt vielleicht wie das geht. Das zeige ich dir jetzt.
Schau, wichtig zu verstehen ist erstmal der Vorgang. Was passiert, wenn im Außen etwas geschieht, das mich irritiert, vor den Köpf stößt, vielleicht sogar verrückt macht, bzw. mich verletzt? Nun mein Verstand wird es bewerten und in schlecht einteilen. Mit diesem Urteil wird unbewusst bei den meisten Menschen eine ganze Reihe von Reaktionen ausgelöst. Die Bewertung schlecht ruft ebensolche Gefühle auf den Plan. Wir fühlen uns schlecht bis hin zu verletzt. Dann sucht unser Verstand nach dem Verursacher im Außen und schiebt im die Täterrolle zu. Das mag dich sich im ersten Moment erleichternd anfühlen,  doch es hält nicht an.
Im nächsten Schritt willst du ihn zur Rechenschaft ziehen und greifst ihn an, oder aber du grollst heimlich, ziehst dich zurück, flüchtest aus der Situation und leckst im Stillen deine Wunde. Dein Herz hast du dabei verschlossen, du grollst, trägst ihm die Tat nach, beschwerst dich über ihn bei einer Freundin und damit beschwerst du dich selbst und fühlst dich beladen und unzufrieden.
Dein ganzes System schwingt auf einer niederen Frequenz und du fühlst dich als Opfer, tust dir selbst leid, bist arm dran und erzählst anderen davon, die im schlimmsten Fall mit dir mitleiden.
All das hilft dir wenig für deine Weiterentwicklung. Auf diese Weise ist der Weg zu deinem Kern  versperrt.

 

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Die Lösung: Annehmen was ist

Wie sieht hier die Lösung aus? Nun es gilt immer: Annehmen, was im Außen geschieht, egal, um was es sich handelt, außer dein Leben ist gerade in Gefahr.
Annehmen ohne Bewerten, ohne zu interpretieren. Erst die interpretation und Bewertung führen in die Opferrolle. Und in dieser Rolle sind wir hilflos, ohnmächtig und machtlos, weit entfernt von Selbstbestimmung.
Statt der üblichen Schuldzuweisungen, die in der Regel dann folgen, frage dich lieber:
  • Was zeigt mir diese Situation?
  • Wo ist dieser Anteil in mir zu finden?
  • Wodurch wurde er verursacht und wann war das?
Es gilt den Schatten annehmen – statt ihn im Außen zu bekämpfen. Dort kann er nicht geändert werden. Lediglich das Licht deiner Bewusstheit und deine Akzeptanz entmachten ihn. In der bewussten Erkenntnis und Akeptanz nimmst du ihm die Macht über dich und zugleich integrierst du ihn. Er kann im Licht deiner Bewusstheit nicht weiter bestehen und somit auch nicht mehr nach außen projiziert werden.

 

Voll und ganz JA-Sagen zu dir und dem Leben

Wozu hast du noch nicht JA gesagt

  • zu deinem Schmerz?
  • zu dir selbst?
  • zu deinem Körper, deinem Aussehen?
  • zu deiner Liebesbeziehung?
  • zu deinen wahren Bedürfnissen?
  • zur Unwägbarkeit des Lebens?
  • zu deiner Wut?
  • zu deiner Trauer, deinem Schmerzv
  • zu deiner gesunden, egoistischen Seite?
  • dazu, etwas einfordern zu dürfen?
  • dazu, dass du das beste verdient hast?
  • dazu deine Bedürfnisse an oberste Stele zu stellen?
  • dich mit meinen Schwächen und Stärken zu zeigen?
Alles, was ich verneine, wozu ich in den Widerrstand gehe, verdränge ich ins Unbewusste und somit liegt es im Schatten.
Hinter dem ausgegrenzten Anteilen liegt ein Schatz – es ist gebundene Lebensenergie, Lebenskraft, die dir, wenn sie weider frei fließen darf, Leichtigkeit, Lebensfreude und Lebendigkeit schenkt.
Daher braucht es ein Ganzkörper-JA zu 
    • dir selbst mit Licht und Schatten – mit all deinen Kanten
    • deiner Herkunft
    • deiner Vergangenheit
    • deinen Herzenswünschen und Träumen
    • und es braucht Vergebung – Dazu mehr in einem anderen Beitrag

 

Lass mich das nochmals in Kürze zusammen fassen

Wenn du dich als FRAU 45+ neu erfinden willst, dann gilt es die volle Verantwortung für
dich und dein Leben zu übernehmen und das beginnt mit deinen Einstellungen.
Denn deine Einstelllungen bewirken deine Lebenssituation.
Akzeptiere ab jetzt erstmal alles, was sich im Außen in deinem Leben zeigt.
Dann frage dich, welche meiner Einstellungen liegt diesem Ereignis zugrunde?
Wenn es in dir auftaucht, nimm es an. Gib diesemTeil das, was er braucht – deine wertfreie Aufmerksamkeit.
Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie du es gerne in Zukunft hättest
und im letzten Schritt fragst du dich welche Einstellung hierfür nützlich wäre, um das zu erreichen.
Soweit für heute zu diesem 3. Schritt.
Danke für deine Aufmerksamkeit. und deine Zeit.
Bis dahin eine gute Zeit.
Deine Bianka Maria

 

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Sich neu erfinden – Schritt 2

 

Bring das Fundament in deinem Leben in Ordnung

 

In diesem 2. Teil meines Beitrags erfährst du wie du Ordnung in das Fundament deines Lebens bringst. Im ersten Teil, den du hier nachlesen kannst, falls du ihn noch nicht gelesen hast, ging es darum Platz zu schaffen für das Neue in deinem Leben. Dabei habe ich dir empfohlen auf der räumlichen Ebene anzufangen, da das leichter ist als in der Innenwelt. Hast du meine Impulse aufgegriffen und bereits begonnen loszulassen und Platz zu schaffen? 

Wenn ja, dann ist das wundervoll und und sicherlich fühlst du wie befreiend und erleichternd das wirkt. Ich empfehle dir am Ball zu bleiben und wirklich deinen gesamten Lebensraum zu entschlacken. Falls du noch nicht damit begonnen hast, kannst du das immer noch tun und dich zugleich von meinen heutigen Impulsen berühren und bewegen lassen. 

Wenden wir uns nun dem Fundament in deinem Leben zu. Vielleicht fragst du dich, was das Fundament in deinem Leben ist. Die meisten Menschen verbinden damit die Familie, die Familie aus der sie abstammen und das ist auch richtig, aber eben nicht vollständig. Denn zu unserem Fundament gehören auch unsere Vorfahren, unsere Ahnen.In diesem 2. Teil schauen wir uns die Verbindung zu unserer Herkunftsfamilie an. 

 

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Verwirrung und Verwicklungen wenn der eigene Platz nicht eingenommen wurde

Durch die Systemische Familienaufstellung, die Bert Hellinger begründet hat, ist uns bewusst, dass es Ordnungen der Liebe gibt. Jeder hat seinen Platz innerhalb der Familie. Verwirrung, Verstrickungen und Probleme entstehen, wenn ein Familienmitglied die Position eines anderen Mitglieds einnimmt.

In Familien, wo der Vater abwesend ist, übernimmt oftmals eines der Kinder die Rolle des Vaters. Das kann auch ein Mädchen sein. Auf diese Weise lebt das Kind sein eigenes Leben nicht.  Seine Identität ist dadurch geschwächt und es bleibt  innerlich unerfüllt. Auch wenn ein Kind ein Elternteil als sehr schwach erlebt, wird dieses Kind versuchen stark zu sein, um die fehlende Stärke beim Elternteil auszugleichen. Auch in diesem Fall wird das Kind sein Kindsein entsprechend seines Alters nicht leben. Es wird eine eigenen Bedürfnisse hintan stellen und früher oder später ganz aus den Augen verlieren. 

In beiden Fällen wird das Kind, das nicht Kind sein konnte, später im Erwachsenenalter Probleme haben, wenn es darum geht zu wissen, was es wirklich will, da es seine Bedürfnisse hintangestellt hatte und sie daher zu wenig kennt. Die eigene Identität konnte sich nicht so formen, wie es ursprünglich, gemäß der Ordnung der Liebe vorgesehen ist. Und so fühlen sich solche Erwachse später in der Mitte ihres Lebens angekommen oftmals orientierungslos, kennen ihre Bedürfnisse zu wenig und wissen daher nicht genau was sie wollen. Dieses Gefühl nicht am richtigen Platz zu sein kann sich in verschiedenen Lebensbereichen zeigen, wie zum Beispiel im Beruf, in der Partnerschaft oder auch in Freundschaften. 

 

In der Mitte des Lebens die ursprüngliche Ordnung wieder herstellen

Diese ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen ist eine ganz wichtige Aufgabe in der Mitte des Lebens um letztendlich freier und auch selbstverständlicher seinen ureigensten Weg in Richtung Erfüllung zu gehen. Es kann sein, dass du als Frau mittleren Alters feststellst, dass du gewisse Seiten in dir nicht gelebt hast und du dadurch eine gewisse Unzufriedenheit in dir verspürst. Vielleicht erzeugt es auch Wehmut und führt dazu, dass du das augenscheinlich „Versäumte“ bedauerst, ja vielleicht sogar betrauerst. 

Jener Teil der uns Lebenslust, Spontaneität und Freude aus sich selbst heraus ermöglicht, sitzt bei vielen Menschen einsam und verlassen in den vergessenen Räumen in ihrer Innenwelt. Und so können diese Erkenntnisse schmerzvoll sein. Zugleich eröffnet sich dadurch auch die Möglichkeit, das, was bislang zu kurz kam endlich in den Fokus zu stellen, es zu erforschen und sich dann auf den Weg zu machen diesen Anteil in sich mit all seinen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Herzenswünschen nachzugehen und diese zu erfüllen. 

Denn: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, für ein glückliches Leben.

 

Im Grunde genommen geht es darum, dieses Kind in uns endlich wahrzunehmen, es zu fühlen und es in unser Herz nach Hause zu holen. Dies ist ein so großer, wichtiger Schritt, wenn wir unser Fundament neu ordnen wollen, um letztendlich darauf ein Leben aufbauen zu können, das uns wahrlich entspricht, weil wir uns neu er- und gefunden haben.

Frage dich jetzt

  • Welche Rollen habe ich in der Kindheit übernommen? 
  • Was ist dadurch zu kurz gekommen? 
  • Wo, in welchem Lebensbereich spiele ich diese Rollen noch heute? 
  • Wo lebe ich mich nicht, weil ich eine andere Rolle übernommen habe? 
  • Kenne ich meine wahren Bedürfnisse und erfülle ich sie? 
  • Wenn nicht, welche Ersatzprogramme fahre ich stattdessen?
  • Wann höre ich damit auf?

Nimm dir für diese Fragen Zeit. Stelle sie dir mehrmals. Lass sie auf dich wirken und sei so ehrlich wie möglich zu dir selbst. 

Wenn du erkannt hast, dass du eine Rolle spielst, die längst überlebt ist, dann entscheide dich ab jetzt, dass du damit aufhörst
und dass du dich stattdessen fragst:

  • Was brauche ich wirklich?
  • Was will ich wirklich? 

Indem du diesen Fragen nachspürst, dir diese Fragen ehrlich beantwortest und entsprechend handelst, beginnst du dich selbst vermehrt zu achten und zugleich trittst du in Kontakt mit deinem inneren Kindanteil. Die Beziehung zu deiner kindlichen, spielerischen Seite hat die Kraft dich zu wandeln und dein Herz wieder weit und weich und dein Leben glücklich und erfüllt werden zu lassen. 

Hier kannst du dir einen kleinen Selbsttest zum Inneren Kind downloaden.

 

Erlauben wir uns wieder vermehrt zu träumen und beziehen wir dabei unsere spielerische Seite mit ein. Erlauben wir uns weiterhin wieder spontaner aus uns selbst heraus zu leben, zu fühlen und zu sein, was wir sind – ein Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Im nächsten Beitrag in 14 Tagen geht es weiter mit Teil 3.

 

 

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Bianka Maria