Innere Energieräuber

Bereits in den vergangenen zwei Beiträgen habe ich in dieser dreiteiligen Artikelserie über Energieräuber geschrieben. Im ersten Beitrag über die Energieräuber im räumlichen Umfeld und im 2. Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld. Teil 1 kannst du hier und Teil 2 hier nachlesen. 

Im Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld habe ich ganz vergessen von meiner eigenen Geschichte zu schreiben. Das möchte ich hier kurz nachholen. Nachdem ich mir als alleinerziehende Selbstständige mit zwei Kindern ein Chart über die drei größten Energieräuber erstellt und auf der räumlichen Ebene begonnen hatte, diese abzustellen, haben sich meine Energieräuber im menschlichen Umfeld fast von alleine aus dem Weg geräumt. Wie kam das? Nun, nach meinem Umzug von der Stadt auf´s Land war so manchen „Freunden“ der Weg zu mir zu weit. Fünfzig Kilometer außerhalb der Stadt, das liegt jetzt nicht um die Ecke. Dennoch sollte das einer Freundschaft nicht abträglich sein. Und so trennte sich die Spreu vom Weizen auf natürliche Weise. Ich erkannte, wer meine wahren Freunde waren und denjenigen, denen es zu weit zu mir war, weinte ich nicht nach. Oftmals zeigt es sich in solch besonderen Situationen, ob eine Freundschaft wirklich eine Freundschaft ist. Ich lebe seither nach dem Motto lieber ein paar wenige echte Freunde, als viele unechte :-). 

Jetzt aber zur Nummer 1 auf meiner Chartliste der Energieräuber

Innere Energieräuber 

So wie Viren und Bakterien unsichtbar sind und dennoch schwächend wirken, so ist es auch mit den unsichtbaren Energien in unserem Energiefeld. Die meisten Menschen wissen nicht viel darüber und daher ist es ihnen auch nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen. 

Dabei wird es in Zukunft darum gehen, dass wir von innen heraus lernen die Frequenz unserer Energie zu erhöhen und sie gezielt dafür zu nutzen, sodass wir die beste Version unserer selbst verwirklichen. 

Das Umfeld, in dem wir als Kind groß geworden sind, hat maßgeblich unsere Entwicklung geprägt. Als Kind lernten wir durch Imitation. D.h., dass wir nachahmten, was uns unsere Bezugspersonen vorgemacht haben. Und so lebt in uns oftmals der Zeigefinger von Vater und Mutter weiter. Wir kritisieren uns innerlich, weil wir kritisiert wurden. Wir fühlen uns nicht wertvoll und lieben uns daher auch nicht, weil wir vielleicht zu wenig Beachtung und Aufmerksamkeit (Liebe) bekommen haben. Wir haben Angst Fehler zu machen, wurden wir doch immer dafür bestraft und darum unternehmen wir lieber nichts.

Negative Konditionierungen aus der Kindheit halten uns klein

Wir begrenzen uns selbst, aus Angst davor, wieder kritisiert, verlacht, bestraft oder ausgegrenzt zu werden. So kochen wir mit unserem Lebensfeuer auf kleiner Flamme und beim leisesten Windhauch, mit dem uns das Leben zu erfrischen sucht, erschrecken wir und statt unser Feuer wieder zum Lodern zu bringen, entsteht nur Rauch und Qualm und die Desorientierung wird noch größer. 

So entstehen Probleme in der Außenwelt in den verschiedensten Lebensbereichen – allen voran im zwischenmenschlichen Bereich, in der Familie, in Partnerschaften, in der Ehe, im Beruf unter Kollegen, mit dem Chef, der Chefin, im Freundeskreis und mit den Nachbarn. 

Opfer-Täterspiele kosten viel Energie

Gemäß der alten Manier, wenn Probleme entstehen, wird im Außen nach einem Schuldigen gesucht und damit auch ein Opfer geboren. Dann wird versucht das Problem im Außen zu beheben, ohne dass es möglich wäre. Hier entsteht ein großer Energieverlust. Wer ist jetzt der Energieräuber? Nun, letztendlich bin ich es selbst, weil ich mir dessen, was da wirklich vorgeht, nicht bewusst bin und weil ich die Verantwortung für das, was ich in einer Situation denke und fühle nicht übernehme. 

Wie gesagt, das Opfer-Täter-Spiel ist uralt. Es wird seit Jahrtausenden von uns Menschen gespielt und wir haben das imitiert von unseren Eltern und diese wiederum von ihren Eltern und sofort.

Unsere inneren Schwellbrände haben ihre Ursache immer in der Herkunft, in unserer Kindheit und teilweise auch in der Verbindung mit unseren Ahnen, unserer Sippe. Ob uns das bewusst ist, oder nicht. Ob uns das passt oder nicht. 

Die Vergangenheit bereinigen und loslassen

Durch den sehr frühen Verlust meines Vaters im Babyalter erlitt ich ein Traumata, das sich fünfzehn Jahren später in Form einer chronischen Darmerkrankung zeigte. Ich hatte einiges nicht verdaut. Um zu überleben hatte ich es verdrängt. Damit hielt ich unbewusst daran fest.  Das Loslassen fiel mir unendlich schwer. So schwer, dass ich wöchentlich zur Darmentleerung zum Internisten fahren musste. Um einer Operation für einen künstlichen Ausgang zu entgehen, stellte ich mich auf die Hinterbeine und suchte nach einer Alternative, die ich dann in der Ohr-Akupunktur fand. Drei Jahre später war ich geheilt und meine Verdauung funktionierte wieder. Damals fand ich den Zugang zur feinstofflichen Welt, zu den Energiekörpern, den Meridianen und letztendlich auch zum Chi, zur Lebensenergie. 

Es folgten viele Jahre des Aufräumens und des Klärens meiner Herkunft und dem Verarbeiten der frühen traumatischen Erfahrungen. Schicht für Schicht, ähnlich einer Zwiebel, wurde abgetragen. Indem ich das verletzte und traurige Kind in mir annahm und es liebevoll integrierte, lösten sich meine Schutzpanzer immer mehr auf. Ich wurde zugänglicher, fand in meine ursprüngliche Lebensfreude und vor allem auch in mein kreatives Potenzial. So löste sich die Starre des Traumatas und  mein ganzes System, meine Energie kam langsam wieder in Fluss. Ich war wieder bereit zu fühlen und mein Kopfkino mit den 10.000 Affen wurde ruhiger. 

Mehr fühlen statt denken

Du fragst dich sicherlich, wie ich das geschafft habe. Nun der erste Schlüssel war das Fühlen und der zweite Schlüssel war die Meditation. Ich hatte tief in mir das Verlangen, dass Ruhe in meinem Kopf sein möge und kam ich zur Meditation. Anfangs war es schwierig, doch dann lernte ich bei einer ayurvedische Panchakarma-Kur auf Sri Lanka einen Mönch kennen, der mir das Meditieren beibrachte und seither ist sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Anfangs habe ich täglich 10 Minuten damit verbracht. Heute nach 20 Jahren verbringe ich gut und gerne täglich eine Stunde in Meditation. Das ist meine Energietankstelle. Hier hole ich mir, neben der Natur, die Kraft für meine vielfältigen Unternehmungen. 

Unsichtbare Verbindungen sind nicht immer nährend

Einen bedeutenden Einfluss auf dein Energiefeld haben deine Herkunftsfamilie und deine Vorfahren, deine Sippe, wie ich es bereits in meinem letzten Artikel „Deine Ahnen und dein Erfolg im Leben“ beschrieben habe. Wir sind über die Zellinformation mit den letzten 7 Generationen verbunden. Alle Erfahrungen, die deine Ahnen gemacht haben, sind in einem energetischen Feld gespeichert. Du bist mit diesem Feld über deine DNA verbunden und stehst in einem ständigen unbewussten Energie- und Informationsaustausch. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann hole dir mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“. 

Der Generationenstrom ist so unsichtbar, wie der elektrische Strom und in gewisser Weise ebenso, wenngleich anders, wirkungsvoll. Die Verbindungen zu den Ahnen zu klären, bedeutet zugleich die eigenen Wurzeln zu stärken. Denn nur ein Baum mit starken Wurzeln kann den Stürmen des Lebens trotzen, ist weniger anfällig für Parasiten und wird sich daher gut entfalten und eine große Krone ausbilden, wenn die sonstigen Umgebungsbedingungen gut sind. 

Bei uns Menschen ist das sehr ähnlich. Wir brauchen ähnlich dem Baum, um unsere Potenziale entfalten zu können, ein dafür günstiges Umfeld, sowohl räumlich als auch im menschlichen Kontext und darüber hinaus auch dort, wo die Verbindungen nicht sichtbar und dennoch wirksam sind.

Wenn es dich interessiert, wie ich zu meinen schamanischen Wurzeln gefunden haben, kannst du das hier nachlesen. 

 

„Wer nach außen schaut träumt – wer nach innen schaut erwacht“ C.G. Jung

 

Tägliche spirituelle Praxis – ein Rendez-Vous mit deinem Selbst

Damit wir uns selbst wieder mehr wahrnehmen können, gilt es dies wieder zu erlernen. Hierzu gibt es viele verschiedene Ansätze wie z.B. Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Achtsamkeitsübungen. Allen gemeinsam ist, dass dabei der Verstand ruhig wird. Erst wenn unser Verstand ruhiger wird, können wir in die Beobachterrolle wechseln und zum Zuschauer werden. Wir können wahrnehmen, was in unserer Innenwelt vor sich geht. 

Wichtig ist, dass dabei eine 180°-Drehung passieren muss – eine Notwende sozusagen. Während bislang unsere Aufmerksamkeit zumeist im Außen war (und damit sind auch alle viereckigen Geräte, wie TV, Handy, PC etc.,gemeint) gilt es nun die Aufmerksamkeit vermehrt nach innen zu lenken und die inneren Vorgänge wahrzunehmen. Das sind unsere Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen, im Zusammentreffen mit anderen Menschen, aber auch wenn wir mit uns alleine sind. 

Erst jetzt bin ich in der Lage Verantwortung für all das zu übernehmen und darüber hinaus, statt wie gewohnt einfach zu reagieren, erstmal nicht zu reagieren, das innere Geschehen wahrzunehmen und wertfrei zu akzeptieren bis es, ähnlich einer Gewitterwolke, wieder vorüber gezogen ist.

In meinen Mentoring-Programmen begleite ich meine Klientinnen über einen längeren Zeitraum von 3 – 6 Monaten und manchmal auch länger. In dieser Zeit lernen sie, wie sie sich eine förderliche, neue Gewohnheit zulegen – eine tägliche, spirituelle Praxis. Das kann zum Beispiel Meditation und/oder Yoga sein. In jedem Fall geht es darum in die Stille zu gehen, sich selbst zu begegnen, in eine Selbstnähe zu kommen. Dabei ist es hilfreich, wenn der Verstand – die 10.000 Affen im Kopf – zur Ruhe kommt.  Auch längere Spaziergänge in der freien Natur, im Wald, oder in den Bergen, unterstützen dabei mehr ins Sein zu kommen und dadurch etwas in die Gegenwaagschale zu werfen, damit eine neue, gesunde Balance in unserem Leben entsteht. Die smarten Helfer (Handy, etc.) bleiben zuhause oder im Auto. Auszeiten ohne erreichbar zu sein, sind in der Zukunft von größter Bedeutung. 

Gefangen im Netz – im Worldwideweb

Wir dürfen die Verantwortung für den Umgang mit all diesen technischen Errungenschaften übernehmen und bewusst und sinnvoll damit umgehen lernen, so dass sie uns dienen, statt dass wir uns von ihnen versklaven lassen. 

Auch ist es wichtig, dass wir uns unserer Vorbildfunktion für Kinder bewusst sind. Denn Kinder lernen durch Imitation und wenn die Erwachsenen ihre ganze Aufmerksamkeit von der wundervollen Umgebung und auch von ihren Kindern abziehen, dann wird das in der nächsten Generation zum Standart. In welcher Welt leben wir dann? 

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle. Manchmal fahre ich mit der U-Bahn, wenn ich in München unterwegs bin. Die Mehrzahl der Menschen im Abteil starren in ihre winzigen Bildschirme, die gerade mal 10×5 cm groß sind. Dorthin richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit und blenden dabei ihre Umgebung völlig aus. Für mich ist das eine enorme Eingrenzung. Wenn ich mir vorstelle, dass ich tagtäglich meine Aufmerksamkeit und damit auch Energie in solch ein kleines Kästchen fließen lassen würde, dann empfinde ich das als enorme Beeinträchtigung meiner Lebensqualität. 

So vieles von dem, was mir als Mensch mitgegeben, liegt in dem Moment brach und mein Seele, die über die fünf Sinne genährt wird, bleibt unbeachtet. Das führt früher oder später zu Erkrankungen, die psychosomatischer Ursprungs sind. Und genau das ist da draußen in der Welt bereits der Fall. Die psychosomatischen Erkrankungen sind in einem rasanten Tempo auf dem Vormarsch. 

Eine gesunde, neue Gewohnheit pflanzen

Zusammenfassend lege ich dir ans Herz, dass du dir deiner inneren Energieräuber bewusst wirst und dann Wege findest, sie zu eliminieren. Damit dies gelingt braucht es eine Entschleunigung deines Lebenstempos, so dass du den 10.000 Affen in deinem Kopf Herr wirst und vermehrt Ruhe und Sorgenfreiheit in dir erfährst. Hierfür pflanze eine gute neue Gewohnheit – eine tägliche spirituelle Praxis. Trete täglich auf dieser Übungsmatte an und gebe dich dir selbst hin in der Stille. Es braucht dafür nichts weiter, als den Atem zu beobachten und ihn in dir spüren, ganz Wach und aufmerksam. Zehn Minuten reichen anfangs aus. Wichtig dabei ist – immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der Körper und auch der Geist sind Gewohnheitstiere :-). Mach dir das zunutze. Damit erleichterst du dir das Ganze. 

Sobald diese inneren Energiefresser entlarvt sind und du Mittel und Wege gefunden hast, sie zu eliminieren, zu transformieren, wirst du merken, dass das, was uns allen natürlich angeboren ist, wieder erfahrbar wird – eine  ursprüngliche Lebensfreude und die Leichtigkeit des Seins.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Welche Gedanken hast du, während du meinen Beitrag liest. Schreib sie mir, gerne lese ich sie und beantworte auch deine Fragen, wenn du sie mir mitteilst.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Energieräuber im menschlichen Umfeld

Wie du sie erkennst und was du tun kannst, um sie abzustellen 

 

In meinem letzten Beitrag habe ich über die Energieräuber im räumlichen Umfeld geschrieben. Falls du diesen ersten Beitrag noch nicht gelesen hast und es nachholen möchtest, kannst du das hier tun. 

Ich hatte darin eine Chartliste der Energieräuber aufgestellt, die ich hier nochmals aufführe. 

  1. Innere Energieräuber
  2. Energieräuber im menschlichen Umfeld
  3. Energieräuber im räumlichen Umfeld

Im heutigen Artikel schreibe ich über die Energieräuber im menschlichen Umfeld.

Wir Menschen sind soziale Wesen. Austausch und Interaktionen sind für uns lebenswichtig. Und so kommunizieren wir miteinander, helfen und unterstützen uns gegenseitig und machen miteinander Geschäfte. Doch nicht immer geschieht das in gleicher Qualität, nicht immer geschieht das auf eine förderliche Art und Weise. Es gibt Menschen, die mehr nehmen als geben und andere geben mehr, als dass sie nehmen. Manche Menschen sind in ihrer Art sehr optimistisch und offen dem Leben und auch anderen Menschen gegenüber. Andere wiederum sind eher pessimistisch, malen gerne schwarz und sind die ständigen Bedenkenträger. Das ist jetzt sehr vereinfacht dargestellt und natürlich gibt es dazwischen auch jene die mal so und dann wieder so sind. 

Jene Menschen, die zu den ewigen Jammernaturen unter uns zählen, haben eine besondere Brille auf. Sie empfinden alles, was sie in ihrem Leben vorfinden als schwierig, als unannehmbar, als widerwärtig, als furchtbar, als …… eine Zu-Mutung – welch ein wundervolles Wort.
Solche Menschen befinden sich im Widerstand zum Leben. Sie treiben mit ihrer Lebenskraft Schindluder, denn sie vergeuden sie in sinnloser Negativität. Ihr Energiedefizit gleichen sie gerne aus, indem sie sich Energie bei ihren Mitmenschen holen. Doch wie machen sie das? Nun, indem sie deren Aufmerksamkeit mit ihrem Gejammer erheischen.

Wer nicht aufpasst und von seinem Naturell her eher fürsorglich ist und andren Menschen gerne hilft, lässt sich von solchen Menschen leicht ausnutzen und missbrauchen. Ja, in der Tat, ich sehe darin einen Missbrauch. Denn jeder ist selbst für seine energetische Verfassung zuständig und verantwortlich. Und natürlich gehören da immer zwei dazu, derjenige der missbraucht und der andere, der sich missbrauchen lässt. Daher achte genau auf das Umfeld in dem du dich bewegst.

Dann gibt es da noch die Bedenkenträger, die ewigen Ja-Aber-Sager. Kaum macht ihnen jemand einen Vorschlag oder kommt mit einer neuen Idee, wird diese sofort mit einem Ja-aber kommentiert. Jeglicher Elan, jegliche Begeisterung wird damit geschmälert. Und darum rate ich dir hier an dieser Stelle: Für den Fall, dass du eine Idee hast, die dich begeistert und aus der du etwas machen möchtest, hüte sie anfangs wie einen Schatz, bzw. wie ein junges Pflänzchen. Denn wenn du in deiner näheren Umgebung Menschen wie oben beschrieben hast, dann werden sie auf deinem geistigen Baby herumtrampeln und am Ende beginnst du an dir und deiner Idee zu zweifeln und verlierst dabei deine Begeisterung, deinen Mut und zugleich auch deine Energie. 

Die Energie, die andere ausstrahlen, hat einen Einfluss auf unsere Gefühle

Bei unserem Austausch und den Interaktion untereinander nehmen wir auch die Energie und die Gefühle anderer Menschen auf. Das erklärt auch, warum wir uns in der Gegenwart bestimmter Menschen oder auch in gewissen Gruppen unwohl fühlen. Zu dieser Schlussfolgerung kam man dank einer Studie, die an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde. In dieser Studie wurde bewiesen, dass der Mensch in einer Wechselwirkung fortwährend von den Energien in seiner Umgebung beeinflusst wird.

So wie wir als Mensch mit unserem räumlichen Umfeld in Wechselwirkung stehen, so stehen wir auch mit denjenigen Menschen in unserem näheren Umfeld in einer stetigen Wechselwirkung. Wir färben sozusagen gegenseitig aufeinander ab, ob uns das bewusst ist oder nicht. 

Jim Rohn, ein amerikanischer Autor und Motivationstrainer sagt deshalb:
„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ 

 

Vielleicht hast du schon einmal Herrchen und Hund beim Gassigehen beobachtet und die Auswirkungen einer langjährigen Wechselwirkung zwischen Mensch und Tier erkannt. Beide sehen sich irgendwie ähnlich. Darum gibt es im Bayrischen auch den Spruch: Wie der Herr, so das Gscherr. Hier nochmal auf Hochdeutsch: Wie der Herr so die Gefolgschaft. 

Dem obigen Spruch von Jim Rohn folgend, schau dich in deinem Umfeld einmal bewusst um. Mit welchen 5 Menschen verbringst du die meiste Zeit? 

  • Wie sind diese Menschen gestrickt? 
  • Welche Ansichten und Einstellungen haben Sie dem Leben, den Menschen und allem Neuen gegenüber?
  • Reflektieren sie über sich selbst?
  • Machen sie sich Gedanken über ihre Weiterentwicklung?
  • Leben sie selbstbestimmt?
  • Sind sie selbstständig?
  • Welche Interessen verfolgen sie?
  • Ergreifen sie die Chancen die sich ihnen bieten? Oder finden sie lieber Gründe und Ausreden damit alles beim Alten bleibt?

Vielleicht machst du dir Notizen zu deinen Erkenntnissen. Du wirst sehen, dass das sehr erhellend ist. Damit hast du zugleich auch dich selbst beschrieben.

Fehlendes Wissen über eine Sache bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt

Alles was lebt braucht grundsätzlich Lebensenergie für sein Wachstum. Lebensenergie ist Nahrung für jede Zelle unseres Körpers. Ohne diese Energie können wir keinen einzigen Schritt tun, geschweige denn einen Finger heben. Aufgrund der Tatsache, dass Lebensenergie wissenschaftlich nicht anerkannt ist, haben wir wenige Kenntnisse darüber, wie der Austausch von Energie zwischen Menschen stattfindet. Und so kommt es oftmals vor, dass wir uns mit Menschen umgeben, die unserer Lebensenergie abträglich sind. 

Im Zusammensein mit diesen Menschen verlieren wir Energie, während wir miteinander sprechen und nahe zusammen stehen oder sitzen. Auch nachts im Bett mit deinem Partner geschieht dieser Energieaustausch. Was passiert da genau? Wie kann es sein, dass wir uns nach einem Zusammensein mit einem Energie-Vampir so ausgesaugt fühlen? Und was können wir tun, um das rechtzeitig zu erkennen und uns davor zu schützen?

Energieräuber erkennen und abstellen

Nun das erste Merkmal solch eines Energieräubers ist seine Art zu kommunizieren. In der Regel bindet er die Aufmerksamkeit seines Gegenübers an sich. Wenn du dich erinnerst, habe ich im letzten Blogbeitrag bereits darüber geschrieben, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt. Dort, wo deine Aufmerksamkeit ist, dort ist deine Energie. 

Wenn daher ein Mensch deine Aufmerksamkeit ständig auf sich zieht und dabei im Mittelpunkt steht und sich alles um ihn dreht, dann nimmt er ähnlich einem Energiewirbel deine Energie mit in sein Energiefeld mit auf. Fehlt der gegenseitige Austausch in Eurem Gespräch, dann ist deine Energie weg und von deinem Gegenüber kommt keine Energie zurück. Wir sprechen bei solchen Menschen oftmals auch von einem Fass ohne Boden.

Anders ist es da bei einem Bühnenstar. Auch er zieht ja die ganze Aufmerksamkeit und damit auch die Energie des Publikums auf sich. Im Gegenzug gibt es dafür eine Performance in Form von Musik, etc. Wenn diese gut ist, sind die Menschen begeistert und energetisiert. Bei schlechten Aufführungen hingegen geht das Energiekonto in die andere Richtung.

Jammerer und notorische Ja-aber-Sager kosten Energie

Jetzt wieder zurück zum Zwischenmenschlichen. Es kann sein, dass dir dein Gegenüber etwas vorjammert, wie schlecht die Welt ist und wie sehr er doch das Opfer der Umstände ist. Es kann sein, dass dieser Mensch schlecht über Dritte spricht und sich dabei erhebt und auf den Sockel stellt. Es kann weiter sein, dass dein Gegenüber ein ständiger Bremser ist, der bei jedem deiner Ideen sein Ja-aber einwirft und damit deine Energie zu deckeln versucht und subtil auf deine Stimmung negativ einwirkt. 

Damit will ich nicht ausdrücken, dass du dich nur mit Ja-und-Amen-Sagern umgeben sollst. Das wäre genauso wenig förderlich. Doch es ist ein Unterschied, ob mir jemand einen konstruktiven Einwand bringt, der mich dazu anregt meine Sache nochmals zu überdenken und ich dabei ggf. sogar noch eine optimalere Lösung finde und ich dadurch noch sicherer werde mit meinem Vorhaben, oder ob jemand einfach ein notorischer Ja-aber-Sager ist, der damit seiner unbewussten Angst vor Veränderung frönt, von der er sich in seiner Komfortzone halten lässt.
Hier ein Tipp: Wenn du so jemanden in deinem Umfeld hast, dann setze ihm oder ihr doch geistig einen Helm auf und sehe ihn damit fortan ängstlich auf seinem Sofa sitzen. Grins … . Damit lässt du dich fortan nicht mehr von seinen Ja-Aber-Einwänden beeinflussen, vielmehr lockt es dir ein inneres Grinsen hervor und du bleibst in deiner Kraft.

Auch durch Manipulationsversuche, durch Drohungen, Bevormundung, Kontrollversuche etc. raubt man uns Lebensenergie und unsere Stimmung sinkt in den Keller, wenn wir nicht achtsam sind.

Auf das eigene Energiesystem achten – Energiemanagement betreiben

Was heißt das jetzt konkret? Nun, Energie ist Schwingung. Je höher die Frequenz unserer Lebenskraft, über desto mehr Freude, Leichtigkeit und Bewusstheit verfügen wir. Ängste, Trauer, Wut und Selbstzweifel schwingen sehr niedrig. Darum fühlen wir uns dann auch niedergeschlagen, lust- und antriebslos. 

Idealerweise fließt bei einem Austausch zwischen zwei Menschen die Lebenskraft hin und her. Für die Aufnahme der Lebenskraft sind die Energiezentren im unserem Energie-Körpersystem zuständig. Das menschliche Energiekörper-System besteht aus dem festen, physichen Körper und weiteren feinstofflichen Körpern, den Energiekörpern. Hier befinden sich die 7 Energiezentren, die Chakren.

Es ist ein Sanskrit-Begriff, der im Hinduismus, Buddhismus, Yoga, Ayurveda verwendet wird. Unter anderem Namen spielt er auch in der traditionellen chinesischen Medizin und in westlichen Heilkonzepten eine Rolle.

Chakren sind Energiezentren, die den physischen Körper mit den feinstofflichen Körpern verbinden. Die Chakren sind untereinander durch Energiekanäle verbunden und dienen in erster Linie dazu, dem menschlichen Körper feinstoffliche Schwingungen von außen zuzuführen. Sie erreichen dies durch Drehung um eine stabile Achse, die einen Sog erzeugt.
Mehr über das Chakrensystem findest du hier:

Energieaustausch über das Sonnengeflecht

Das dritte Chakra, das Solar-Plexus-Chakra, ist zuständig für Offenheit und Austausch. Bei einem normal geöffneten dritten Chakra sind wir aufnahmefähig für die Schwingungen unserer Umgebung. Das ist den meisten Menschen nicht bewusst und darum können sie dieses Chakra auch nicht bewusst steuern. Hier nehmen wir auch fremde Gefühle und Stimmungen anderer Menschen auf. 

Manchmal siehst du, dass Menschen im Gespräch ihre Arme vor dem Solarplexus-Chakra überkreuzen. In der Körpersprache bedeutet dies eine Schutzhaltung. Der Mensch verschließt sich unbewusst vor äußeren Einflüssen. Damit wird zugleich auch der Austausch, das Geben und Nehmen, gestört. 

Hingegen ein Mensch mit einem sehr weit geöffnetem Solar-Plexus-Chakra ist mehr oder wenig sehr beeinflussbar durch andere Energien und zugleich verliert er sehr leicht seine eigene Energie. Solche Menschen sind das gefundene Fressen für die Energievampire.  Diese Menschen sind sehr ängstlich, oftmals misstrauisch, bis hin zu geizig, starr und rigide. Sie haben daher ein Energiedefizit und weil sie sich am natürlichen Austausch nicht beteiligen wollen, werden sie zu Energie-Vampiren und holen sich die Lebensenergie von ihrem Gegenüber. 

Das Wissen um die Lebenskraft und die Energiezentren in unserem menschlichen System und der bewusste Umgang damit ist enorm wichtig in dieser Zeit, wo aufgrund der derzeitigen Umwälzungen in der Außenwelt die Viren Angst, Wut und Hass grassieren und leicht überschwappen auf diejenigen, die ohnehin anfällig sind für Fremdenergien, weil sie auf der Suche nach Zugehörigkeit mit einer offenen Nabelschnur herumlaufen und ihren Kern in sich noch nicht entdeckt haben. 

Lernen nein zu sagen und gesunde Grenzen zu setzen

Wenn du deine Energie wahren möchtest, dann ist es wichtig, dass du über ein gesundes Abwehrsystem verfügst. Auf der körperlichen Ebene ist dafür dein Imunsystem zuständig. Im zwischenmenschlichen Bereich braucht es ebenso eine gesunde Abgrenzung. 

Hierfür gilt es folgendes zu prüfen: 

  • Wieviel Nähe will ich zulassen ?
  • Wieviel Verantwortung für andere will ich übernehmen?
  • Wo liegen meine Grenzen?
  • Zeige ich diese auch auf, wenn andere diese übertreten?  
  • Kann ich nein sagen, oder tue ich mich schwer damit?

Hier noch eine Anmerkung. Das Imunsystem wird vom Hals-Chakra gesteuert und ebenso unsere Fähigkeit gesunde Grenzen zu setzen. Das Hals-Chakra steht als Pendant mit dem Solar-Plexus-Chakra in starker Verbindung. Die Harmonisierung beider Chakren ist daher enorm von Bedeutung, wenn es darum geht seine Lebensenergie für sich zu wahren, statt sie sich rauben zu lassen. 

Die Macht der Worte

Wodurch könnte Energie noch übertragen werden?? Nun, zum Beispiel in der Art und Weise wie ich kommuniziere. Ist das, was ich sage aufbauend, bekräftigend und bestärkend, wirkt es energetisierend. Nach solch einem Gespräch fühlen wir uns dann bestärkt, inspiriert, energetisiert und in einer gewissen Weise auch bereichert. 

Worte haben Macht und dessen sollten wir uns bewusst sein. Mit Worten können wir bestärkend und aufbauend wirken, doch ebenso auch verletzend und schwächend. Ersteres schenkt Energie und beim zweiten verlieren wir Energie – sowohl derjenige der die Worte spricht als auch derjenige, der sie empfängt. Darum achte auf deine Wortwahl und auch auf die Art wie du etwas sagst. 

Auf die Frequenz kommt es an

Neben den Worten gibt es noch einen weiteren bedeutenden Faktor für das eigene Energiemanagement. Die Lebenskraft ist eine feinstoffliche Energie. In allen Kulturkreisen hat diese Energie einen Namen. So heißt sie in China CHI, in Indien Prana, und wir in der westlichen Welt nennen sie Äther. Diese Energie hat die Eigenschaft, dass sie Informationen aufnimmt, speichert sozusagen. Das machen wir uns seit vielen Jahrzehnten bereits zunutze. Über den Äther senden wir zum Beispiel die Radiowellen und so können wir neben Nachrichten und  Verkehrsmeldungen auch die Charts am Freitagabend hören. 

Durch die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik ist mittlerweile bewiesen, dass der Mensch als Beobachter das Quantenfeld verändert. Das Quantenfeld ist letztendlich diese feine Kraft, die Informationen aufnimmt und auch wieder abstrahlt. Das erklärt warum manchmal in Räumen nach einem Streit „dicke Luft“ vorherrscht. Die Gedanken und Emotionen des Streits haben sich in der Atmosphäre gespeichert und das ist fühlbar. Genauso wie diese Energie negative Information aufnimmt, nimmt sie auch positive Gedanken und Emotionen auf. Daher herrscht an manchen sakralen Orten oftmals eine besondere Atmosphäre. Sie wurde sozusagen über Jahrhunderte hinweg aufgeladen mit Gebeten und Bitten.

Negative Gedanke ziehen negative Gefühle nach sich

Beides zusammen wirkt auf die feinstoffliche Lebensenergie ein. Bei negativen Gedanken und Gefühlen entsteht eine negative Energie, die in einer niedrigen Frequenz schwingt. Emotionen sind wahrnehmbare Energie in Bewegung. Negative Emotionen wie Angst, Wut oder Hass schwingen sehr niedrig und als Menschen fühlen wir uns dabei beengt, bedrückt, belastet. 

Hingegen halten wir uns überwiegend in einem förderlichen Umfeld auf, werden wir positiv beeinflusst, denken wir eher optimistisch und positiv und dementsprechend ist auch unsere Gefühlslage. Wir hegen Gefühle der Freude, der Liebe, der Fürsorge, des Vertrauens und die so geprägte Energie schwingt auf viel höheren Frequenzen. Wir fühlen uns gut, sind voller Elan und frischer Ideen und kommen leicht ins Tun. 

“Es kommt letztentlich auf die Frequenz an, auf der unser gesamtes Energie-System schwingt.
Je höher, desto leichter und freudiger ist unser Leben.” 

So wie wir die Energie von anderen Menschen aufnehmen, so können wir auch die Energie von Tieren und Pflanzen aufnehmen – generell gesagt die Energie, die von der Natur ausgeht. Das ist auch der Grund dafür, dass der Kontakt mit der Natur für so viele Menschen stimulierend und zugleich energetisierend wirkt. 

Ich gehe daher sehr gerne an kraftvolle Plätze in der Natur, weil ich dort die Energie des Ortes aufnehme und mich davon stärken lasse. In der Natur laden wir unsere Batterien wieder und nähren zugleich unsere Seele. Denn die Seele liebt es mit allen Sinnen die Natur zu erfahren. Wichtig dabei ist, dass währenddessen der Verstand in der geistigen Hängematte liegt und sich ausruht. Denn das Krafttanken und Energiegewinnen ist nicht sein Aufgabengebiet und liegt auch nicht in seiner Kompetenz.

 

„Die Energie deiner Gedanken ist deine Lebensessenz.“

    Benjamin Franklin

In einer Zeit, in der wir vor großen persönlichen und auch kollektiven Herausforderungen stehen, gilt es mehr denn je auf den Erhalt unserer Lebenskraft zu achten und sich ein nährendes Umfeld zu schaffen. 

Damit will ich nicht sagen, dass du dich von denjenigen Menschen in deiner Nähe, die du jetzt vielleicht als Energieräuber ausgemacht hast, gleich trennen musst. Stattdessen werde einfach bewusster im Umgang mit diesen Menschen. Nimm dir mehr Raum und Zeit für dich selbst. Schenke ihnen ggf. weniger Aufmerksamkeit als bisher. Verlasse Gesprächsrunden, die dir Energie entziehen. Ziehe dich zurück und gehe stattdessen in die Natur zum Kraftschöpfen. 

Die Natur ist eine unerschöpfliche Kraft- und Energiequelle. Finde in deiner näheren Umgebung einen kraftvollen Platz, an dem du dich wohlfühlst und du spürst, dass er dich nähst. Suche diesen Platz so oft wie möglich auf und werde dabei ruhig und innerlich still. Auf diese Weise klappt die Energieaufnahme am besten. Vielleicht spürst du dann auch die Energien an diesem Ort deutlicher. Oftmals sind solche Plätze gekennzeichnet von großen Bäumen oder großen Steinen/Felsen. 

Lerne öfters nein zu sagen und schaffe dir so Raum für dich selbst und für deine Entfaltung und umgib dich mit Menschen, die dir guttun, dich fördern und mit denen du in einem lebendigen und bereichernden Austausch stehst. Die Lebenskraft ist zu kostbar, als dass wir sie uns rauben lassen. 

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du dich von deiner Intuition leiten lässt und deinen eigenen Kraftplatz in der Natur findest und somit ab jetzt eine eigenen Energie-Tankstelle hast. 

Danke für deine Aufmerksamkeit, deine Zeit und deine Energie, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Welche Erfahrungen hast du mit Energieräubern in deinem Umfeld? 

In 14 Tagen schreibe ich im letzten Teil über die Energieräuber im eigenen Inneren. Du darfst gespannt sein. 

 

Über die Autorin


Ich bin Bianka Maria Seidl.
Als Chitektin und spirituelle Business-Mentorin mit schamanischen Wurzeln
bringe ich die Kraft der Erneuerung in stagnierende Lebenssituationen, sowie auch Lebens- und Arbeitsbereiche.
Ich begleitet Frauen auf einem weiblichen, spirituellen Weg inneren Wachstums in ihre ganze Kraft. Dabei folgen sie ihrem inneren Ruf, leben ihre Werte, erreichen ihre Ziele und kreieren bei Bedarf aus ihren Herzenswünschen ein erfolgreiches und blühendes Herzens-Business.
Mit meinem 30jährigen Business-Know-How, meinem Hellwissen, meiner Fähigkeit schlummernde Potenziale zu erkennen, sowie mittels meiner Energiearbeit auf verschiedenen Ebenen, helfe ich meinen Kunden ein stärkendes Umfeld aufzubauen, Blockaden zu lösen und ein starkes Selbstgewahrsein zu entwickeln – für ein authentisches, freies und selbständiges Leben im Einklang mit Herz und Seele.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Warum es für uns so wichtig ist die Energiefresser zu entlarven und abzustellen

Vor knapp zwanzig Jahren lebte ich mit meinen beiden Buben mitten in der Stadt. Damals schwappte die Feng Shui-Welle nach Deutschland und ich ergriff die Chance und begann auf ihr zu reiten. In Berührung mit dem Thema war ich bereits bei meinem einjährigen Amerikaaufenthalt gekommen. Anschließend hatte ich bei verschiedenen Lehrern die Ausbildung gemacht und daher war ich bereit, als diese Welle hier in Deutschland ankam. Ich unterrichtete damals das Thema an neun bayerischen Volkshochschulen. Später wechselte ich dann zur TÜV-Akademie Süddeutschland, sowie zur Industrie- und Handelskammer und auch zur Handwerkskammer. Dort hielt ich zuerst Vorträge und dann unterrichtete ich Architekten, Planer, Handwerker und sonstige Interessierte in dieser asiatischen Kunst und Wissenschaft. Mein Terminkalender war voll. Ich war alleinerziehend mit meinen beiden Buben, damals 3 und 11 Jahre alt. So kam die Zeit, wo ich bemerkte, dass meine Akkus leer wurden und sich nicht mehr gut füllten. Mir war klar, dass ich Raubbau mit meiner Energie und vor allem mit meiner Gesundheit treibe und dass eine Veränderung anstand.

 

Entschleunigen – für mehr Lebenskraft und Lebensfreude

So entschied ich mich von der Stadt aufs Land zu ziehen um mein Leben zu entschleunigen. Das war eine große Entscheidung, denn damit entschleunigte ich auch mein Business. Die Institutionen wollten die zusätzlichen Fahrtkosten nicht bezahlen und so verlor ich als Dozentin meine Aufträge. Nun gut, dachte ich mir, das ist eben der Preis. Lieber weniger Einkommen und dafür mehr Zeit und Ruhe für das Wesentliche. Das Ausmaß und die Tragweite meiner Entscheidung wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst. In den darauffolgenden zehn Jahren organisierte ich mich so, dass ich genügend Zeit für die Kinder, sowie auch für meine Selbständigkeit aufbrachte. In der Zeit waren finanziell keine großen Sprünge möglich. Doch das musste auch nicht sein. Den Lohn dafür, dass ich mir damals diese gesunde Grenze gesetzt hatte, bekomme ich heute immer wieder, wenn ich meine Söhne erlebe, wie sie ihr Leben führen, sehr selbständig und dennoch mit einer hohen sozialen Kompetenz. Mich erfreut das sehr und zugleich bestätigt es die Richtigkeit meiner damaligen Entscheidung.

 

Ich hatte mich gefragt, was es braucht, dass ich als alleinerziehende Selbstständige in meiner Energie und Kraft bleibe. So kam ich zu der Erkenntnis, dass ich mir von irgendwoher Energie holen muss. Ich zäumte das Pferd erstmal von hinten auf und begann mir anzusehen, was mich Energie kostet, bzw. sie mir raubt. Ich machte mich also dran die Energieräuber aufzudecken.

Hier ist meine Chart-Liste, die ich damals erstellt hatte.

  1. Innere Energieräuber Widerstände, Blockaden, Selbstzweifel, Ungeduld, Gedanken- und Gefühlskarussell,
  2. Energie-Vampire im menschlichen Umfeld  
  3. Energie-Vampire im räumlichen Umfeld

 

Anschließend begann ich mit dem, was am einfachsten war, mit dem räumlichen Umfeld. Das menschliche Umfeld kam anschließend unter die Lupe und schließlich das, was am schwierigsten war, die inneren Energieräuber.

 

In diesem ersten Teil meines Beitrags mag ich dir heute aus einem akutellen Anlass heraus von der Wichtigkeit eines guten, gesunden Platzes berichten. Mehr zum aktuellen Anlass an einer anderen Stelle. Als ausgebildete Radiästhetin, früher nannte man sie Rutengänger, weiß ich sehr viel über das, was uns im räumlichen Umfeld die Energie raubt. Wenn ich in diesem Artikel auch nicht bis ins kleinste Detail gehen kann, weil es sonst den Rahmen sprengen würde, so ist es mir doch ein Anliegen, hier über die wichtigsten Dinge, die man/frau darüber wissen sollte aufzuklären. Zudem findest du zahlreiche Links für weiterführende Informationen, falls du dich näher damit beschäftigen willst.

 

Energieräuber im räumlichen Umfeld entlarven

Wir stehen ständig in Wechselwirkung mit unserer räumlichen Umgebung. Vor allem Orte und Plätze, wo wir uns lange und viel aufhalten, beeinflussen maßgeblich unsere Gesundheit, unsere psychische Verfassung, unsere Schaffenskraft und unseren Antrieb und damit letztendlich auch unseren Erfolg.

Ein ungesunder Arbeits- oder auch Schlafplatz zeichnet sich dadurch aus, dass er belastet ist von verschiedenen unsichtbaren Wirkfaktoren. Das können zum einen geopathogene Erdstrahlen sein, d.h. Erdstrahlen, die dem menschlichen Organismus nicht gut tun, weil sie disharmonisch strahlen. Das ist zum Beispiel bei Wasseradern, vor allem den linksdrehenden und auch bei Erdverwerfungen der Fall. Beide sind unterirdisch, somit nicht sichtbar, wenngleich sie spürbar und wirksam sind. Der Grad der Belastung hängt wiederum von der Intensität der negativen Erdstrahlung ab und zugleich auch von der Konstitution des Menschen, der sich auf diesem Platz aufhält. Männer sind in ihrer Konstitution kräftiger und daher nehmen viele Männer diese Reizstrahlung zuerst nicht wahr, dennoch kostet es sie Energie. Doch das führen sie zumeist auf andere Faktoren zurück. Frauen hingegen sind sensibler und daher machen sich diese Belastungen im weiblichen System viel schneller bemerkbar.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Störfelder wie zum Beispiel das Hartmann- und das Currygitternetz, die nach ihren Entdeckern benannt sind. Diese Gitternetze umspannen die ganze Erde. Der Abstand zwischen den Energielinien, die bis zu einem Meter breit sein können, variiert von Gitternetz zu Gitternetz und die Energielinien wandern mit der Mondkraft und sind somit nicht immer am gleichen Platz. So kann es vorkommen, dass das Schlafen manchmal sehr gut geht. Wenn dann zum Beispiel der Mond zunimmt, wandert die Energielinie plötzlich und verläuft über das Bett oder den Arbeitsplatz und es kommt zu Irritationen bis hin zu Unwohlsein oder sogar Schlaflosigkeit und Erschöpfung.

 

Rechtsdrehende und linksdrehende Energien

Interessant zu wissen ist auch, dass die Energielinien sich in ihrer Polarität abwechseln, d.h. eine Energie-Linie dreht links und die nächste dreht rechts herum. So gibt es Kreuzungspunkte von Plus- und Minuslinien, Plus- und Pluslinien, sowie von Minus- und Minuslinien.

Während sich erstere in ihrer Wirkung neutralisieren, wirken die Plus-kreuzungen in ihrer Energie verdoppelt und somit stark aufbauen. Ein Entspannen und Schlafen über solch einer Pluskreuzung fällt sehr schwer, bzw. wird Teilweise gar verhindert. Die Minuskreuzung wirkt stark abbauend. Ein längerer Aufenthalt auf solch einem Platz kostet Lebenskraft. Wenn ein Schlafplatz auf solch einer Minuskreuzung liegt, dann kommen die Betroffenen morgens nicht aus dem Bett. Sie fühlen sich gerädert und brauchen mehrere Tassen Kaffee bis ihr Motor ins Laufen kommt und auch tagsüber finden sie nicht in ihre Kraft.

Wenn ein Arbeitsplatz über solch einer Minuskreuzung liegt, dann fällt es schwer sich zu konzentrieren, auch die Kreativität leidet darunter und man ermüdet sehr schnell, fühlt sich lust- und antriebslos und manchmal stellen sich sehr seltsame Körpersymptome ein, der Nacken verspannt sich, die Schultern schmerzen, vielleicht aber auch der Magen, oder der Bauch. Je nachdem, wo der oder die Betroffene ihre körperlichen Schwachstellen hat. Auch die psychische Verfassung wird dadurch geschwächt und es stellen sich leichter negative Gedanken und Gefühle ein, was wiederum zusätzlich Energie kostet und auf die Stimmung drückt.

Durch und durch bestrahlt?

Weitere unsichtbare Energieräuber im Raum sind die künstlichen elektromagnetischen Strahlungen. Zum einen die Niederfrequenzen der technischen Geräte, bekannt als Elektro-Smog. Hier kannst du dir einen kleinen Überblick verschaffen. Und zum anderen die zunehmenden Hochfrequenzen der neuen Kommunikations-Technologien – davon ganz aktuell die neue 5G-Technologie – hier einige Infos dazu. Darüber sollten wir alle informiert sein.Tatsache ist jedoch, dass wir derzeit noch viel zu wenig wissen über die Auswirkungen dieser Technologie, weil sie nicht ausreichend erforscht ist. Dennoch kommt sie in Kürze in breitem Maßstab in die Anwendung und Vertreitung.

Das wirkliche Problem an der Sache ist, dass sich die Menschen zu wenig Zeit nehmen, um sich selbst zu spüren und ihre Befindlichkeit in einer Umgebung wahrzunehmen. Stattdessen lassen sie sich Energie rauben und zusätzlich verlieren viele ihre Lebensenergie tagtäglich im Worldwideweb, in den Socialmedias und in Spielkonsolen, etc. Denn: Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. 

Das führt dazu, dass die Menschen ihr gutes Gespür, ihren Instinkt  für das, was gut tut, das Natürliche, immer mehr verlieren. Doch klar ist, dass das Natürliche über Heilkräfte verfügt, die künstliche Welt jedoch nicht.

Hier ein paar Merkmale, wie du erkennst, ob dein Schlaf- bzw. Arbeitsplatz belastet ist

Dein Arbeitsplatz

  • Du kannst dich schlecht konzentrieren
  • Du ermüdest schnell
  • Du bist lustlos, antriebslos
  • Es mangelt dir an frischen Ideen
  • Deine körperliche Verfassung ist an diesem Platz geschwächt
  • Du fühlst dich kraft- und saftloser
  • Du bist auch geistig nicht so fit
  • Du findest es anstrengend zu arbeiten

 

Dein Schlafplatz

  • Du kommst morgens schlecht aus dem Bett
  • Du kannst abends lange nicht einschlafen
  • Du wirst nachts oft wach, wälzt dich im Bett hin und her
  • Du fühlst dich morgens wie gerädert, bist nicht erholt und ausgeruht
  • Wenn du krank bist, zieht sich der Genesungsprozess immer sehr lange hin

 

Der Körper ist das empfindsamste Messgerät

Wenn du dich in obigen Punkten teilweise wiedergefunden hast, sind das Hinweise, dass du in deinem räumlichen Umfeld Energieräuber hast. In dem Fall rate ich dir zuerst einmal deinen Schlafplatz bzw. Arbeitsplatz zu verändern. Manchmal reicht es schon aus, wenn das Bett oder den Schreibtisch einen halben Meter verschoben wird, doch nicht immer. Manchmal muss auch das Zimmer gewechselt werden, um an einem guten, gesunden Platz schlafen oder arbeiten zu können.

Experimentiere. Setze dich an andere Plätze und achte darauf, wie du dich fühlst. Schon J.W. von Goethe sagte einst: „Der Mensch selbst ist der größte und genaueste physikalische Apparat. Er darf sich nicht vom Experiment absondern. Der Mensch soll sich als Schauplatz sehen, auf dem die Natur ihr Innerstes offenbaren will.“

Darum verrraue deinem Gespür, deinem Körpergefühl. Mit der Zeit wirst du merken, dass du immer schneller erkennst, ob dir ein Platz gut tut oder nicht und dann kannst du es ändern und dafür sorgen, dass du in deiner Energie bleibst und deine Schaffenskraft hoch ist.

Es ist für uns im 21. Jahrhundert enorm wichtig, dass wir auf unsere Lebensenergie achten und sie neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft, auch durch ein gesundes, vitales Wohn- und Arbeitsumfeld stärken.

 

 

Soweit für heute. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld.

 

Im nächsten Teil meines Beitrags berichte ich von den Energie-Vampiren im menschlichen Umfeld und was du tun kannst, um auch hier die Energieräuber schneller zu erkennen und sie abzustellen.

 

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