Energieräuber im menschlichen Umfeld

Wie du sie erkennst und was du tun kannst, um sie abzustellen 

 

In meinem letzten Beitrag habe ich über die Energieräuber im räumlichen Umfeld geschrieben. Falls du diesen ersten Beitrag noch nicht gelesen hast und es nachholen möchtest, kannst du das hier tun. 

Ich hatte darin eine Chartliste der Energieräuber aufgestellt, die ich hier nochmals aufführe. 

  1. Innere Energieräuber
  2. Energieräuber im menschlichen Umfeld
  3. Energieräuber im räumlichen Umfeld

Im heutigen Artikel schreibe ich über die Energieräuber im menschlichen Umfeld.

Wir Menschen sind soziale Wesen. Austausch und Interaktionen sind für uns lebenswichtig. Und so kommunizieren wir miteinander, helfen und unterstützen uns gegenseitig und machen miteinander Geschäfte. Doch nicht immer geschieht das in gleicher Qualität, nicht immer geschieht das auf eine förderliche Art und Weise. Es gibt Menschen, die mehr nehmen als geben und andere geben mehr, als dass sie nehmen. Manche Menschen sind in ihrer Art sehr optimistisch und offen dem Leben und auch anderen Menschen gegenüber. Andere wiederum sind eher pessimistisch, malen gerne schwarz und sind die ständigen Bedenkenträger. Das ist jetzt sehr vereinfacht dargestellt und natürlich gibt es dazwischen auch jene die mal so und dann wieder so sind. 

Jene Menschen, die zu den ewigen Jammernaturen unter uns zählen, haben eine besondere Brille auf. Sie empfinden alles, was sie in ihrem Leben vorfinden als schwierig, als unannehmbar, als widerwärtig, als furchtbar, als …… eine Zu-Mutung – welch ein wundervolles Wort.
Solche Menschen befinden sich im Widerstand zum Leben. Sie treiben mit ihrer Lebenskraft Schindluder, denn sie vergeuden sie in sinnloser Negativität. Ihr Energiedefizit gleichen sie gerne aus, indem sie sich Energie bei ihren Mitmenschen holen. Doch wie machen sie das? Nun, indem sie deren Aufmerksamkeit mit ihrem Gejammer erheischen.

Wer nicht aufpasst und von seinem Naturell her eher fürsorglich ist und andren Menschen gerne hilft, lässt sich von solchen Menschen leicht ausnutzen und missbrauchen. Ja, in der Tat, ich sehe darin einen Missbrauch. Denn jeder ist selbst für seine energetische Verfassung zuständig und verantwortlich. Und natürlich gehören da immer zwei dazu, derjenige der missbraucht und der andere, der sich missbrauchen lässt. Daher achte genau auf das Umfeld in dem du dich bewegst.

Dann gibt es da noch die Bedenkenträger, die ewigen Ja-Aber-Sager. Kaum macht ihnen jemand einen Vorschlag oder kommt mit einer neuen Idee, wird diese sofort mit einem Ja-aber kommentiert. Jeglicher Elan, jegliche Begeisterung wird damit geschmälert. Und darum rate ich dir hier an dieser Stelle: Für den Fall, dass du eine Idee hast, die dich begeistert und aus der du etwas machen möchtest, hüte sie anfangs wie einen Schatz, bzw. wie ein junges Pflänzchen. Denn wenn du in deiner näheren Umgebung Menschen wie oben beschrieben hast, dann werden sie auf deinem geistigen Baby herumtrampeln und am Ende beginnst du an dir und deiner Idee zu zweifeln und verlierst dabei deine Begeisterung, deinen Mut und zugleich auch deine Energie. 

Die Energie, die andere ausstrahlen, hat einen Einfluss auf unsere Gefühle

Bei unserem Austausch und den Interaktion untereinander nehmen wir auch die Energie und die Gefühle anderer Menschen auf. Das erklärt auch, warum wir uns in der Gegenwart bestimmter Menschen oder auch in gewissen Gruppen unwohl fühlen. Zu dieser Schlussfolgerung kam man dank einer Studie, die an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde. In dieser Studie wurde bewiesen, dass der Mensch in einer Wechselwirkung fortwährend von den Energien in seiner Umgebung beeinflusst wird.

So wie wir als Mensch mit unserem räumlichen Umfeld in Wechselwirkung stehen, so stehen wir auch mit denjenigen Menschen in unserem näheren Umfeld in einer stetigen Wechselwirkung. Wir färben sozusagen gegenseitig aufeinander ab, ob uns das bewusst ist oder nicht. 

Jim Rohn, ein amerikanischer Autor und Motivationstrainer sagt deshalb:
„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“ 

 

Vielleicht hast du schon einmal Herrchen und Hund beim Gassigehen beobachtet und die Auswirkungen einer langjährigen Wechselwirkung zwischen Mensch und Tier erkannt. Beide sehen sich irgendwie ähnlich. Darum gibt es im Bayrischen auch den Spruch: Wie der Herr, so das Gscherr. Hier nochmal auf Hochdeutsch: Wie der Herr so die Gefolgschaft. 

Dem obigen Spruch von Jim Rohn folgend, schau dich in deinem Umfeld einmal bewusst um. Mit welchen 5 Menschen verbringst du die meiste Zeit? 

  • Wie sind diese Menschen gestrickt? 
  • Welche Ansichten und Einstellungen haben Sie dem Leben, den Menschen und allem Neuen gegenüber?
  • Reflektieren sie über sich selbst?
  • Machen sie sich Gedanken über ihre Weiterentwicklung?
  • Leben sie selbstbestimmt?
  • Sind sie selbstständig?
  • Welche Interessen verfolgen sie?
  • Ergreifen sie die Chancen die sich ihnen bieten? Oder finden sie lieber Gründe und Ausreden damit alles beim Alten bleibt?

Vielleicht machst du dir Notizen zu deinen Erkenntnissen. Du wirst sehen, dass das sehr erhellend ist. Damit hast du zugleich auch dich selbst beschrieben.

Fehlendes Wissen über eine Sache bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt

Alles was lebt braucht grundsätzlich Lebensenergie für sein Wachstum. Lebensenergie ist Nahrung für jede Zelle unseres Körpers. Ohne diese Energie können wir keinen einzigen Schritt tun, geschweige denn einen Finger heben. Aufgrund der Tatsache, dass Lebensenergie wissenschaftlich nicht anerkannt ist, haben wir wenige Kenntnisse darüber, wie der Austausch von Energie zwischen Menschen stattfindet. Und so kommt es oftmals vor, dass wir uns mit Menschen umgeben, die unserer Lebensenergie abträglich sind. 

Im Zusammensein mit diesen Menschen verlieren wir Energie, während wir miteinander sprechen und nahe zusammen stehen oder sitzen. Auch nachts im Bett mit deinem Partner geschieht dieser Energieaustausch. Was passiert da genau? Wie kann es sein, dass wir uns nach einem Zusammensein mit einem Energie-Vampir so ausgesaugt fühlen? Und was können wir tun, um das rechtzeitig zu erkennen und uns davor zu schützen?

Energieräuber erkennen und abstellen

Nun das erste Merkmal solch eines Energieräubers ist seine Art zu kommunizieren. In der Regel bindet er die Aufmerksamkeit seines Gegenübers an sich. Wenn du dich erinnerst, habe ich im letzten Blogbeitrag bereits darüber geschrieben, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt. Dort, wo deine Aufmerksamkeit ist, dort ist deine Energie. 

Wenn daher ein Mensch deine Aufmerksamkeit ständig auf sich zieht und dabei im Mittelpunkt steht und sich alles um ihn dreht, dann nimmt er ähnlich einem Energiewirbel deine Energie mit in sein Energiefeld mit auf. Fehlt der gegenseitige Austausch in Eurem Gespräch, dann ist deine Energie weg und von deinem Gegenüber kommt keine Energie zurück. Wir sprechen bei solchen Menschen oftmals auch von einem Fass ohne Boden.

Anders ist es da bei einem Bühnenstar. Auch er zieht ja die ganze Aufmerksamkeit und damit auch die Energie des Publikums auf sich. Im Gegenzug gibt es dafür eine Performance in Form von Musik, etc. Wenn diese gut ist, sind die Menschen begeistert und energetisiert. Bei schlechten Aufführungen hingegen geht das Energiekonto in die andere Richtung.

Jammerer und notorische Ja-aber-Sager kosten Energie

Jetzt wieder zurück zum Zwischenmenschlichen. Es kann sein, dass dir dein Gegenüber etwas vorjammert, wie schlecht die Welt ist und wie sehr er doch das Opfer der Umstände ist. Es kann sein, dass dieser Mensch schlecht über Dritte spricht und sich dabei erhebt und auf den Sockel stellt. Es kann weiter sein, dass dein Gegenüber ein ständiger Bremser ist, der bei jedem deiner Ideen sein Ja-aber einwirft und damit deine Energie zu deckeln versucht und subtil auf deine Stimmung negativ einwirkt. 

Damit will ich nicht ausdrücken, dass du dich nur mit Ja-und-Amen-Sagern umgeben sollst. Das wäre genauso wenig förderlich. Doch es ist ein Unterschied, ob mir jemand einen konstruktiven Einwand bringt, der mich dazu anregt meine Sache nochmals zu überdenken und ich dabei ggf. sogar noch eine optimalere Lösung finde und ich dadurch noch sicherer werde mit meinem Vorhaben, oder ob jemand einfach ein notorischer Ja-aber-Sager ist, der damit seiner unbewussten Angst vor Veränderung frönt, von der er sich in seiner Komfortzone halten lässt.
Hier ein Tipp: Wenn du so jemanden in deinem Umfeld hast, dann setze ihm oder ihr doch geistig einen Helm auf und sehe ihn damit fortan ängstlich auf seinem Sofa sitzen. Grins … . Damit lässt du dich fortan nicht mehr von seinen Ja-Aber-Einwänden beeinflussen, vielmehr lockt es dir ein inneres Grinsen hervor und du bleibst in deiner Kraft.

Auch durch Manipulationsversuche, durch Drohungen, Bevormundung, Kontrollversuche etc. raubt man uns Lebensenergie und unsere Stimmung sinkt in den Keller, wenn wir nicht achtsam sind.

Auf das eigene Energiesystem achten – Energiemanagement betreiben

Was heißt das jetzt konkret? Nun, Energie ist Schwingung. Je höher die Frequenz unserer Lebenskraft, über desto mehr Freude, Leichtigkeit und Bewusstheit verfügen wir. Ängste, Trauer, Wut und Selbstzweifel schwingen sehr niedrig. Darum fühlen wir uns dann auch niedergeschlagen, lust- und antriebslos. 

Idealerweise fließt bei einem Austausch zwischen zwei Menschen die Lebenskraft hin und her. Für die Aufnahme der Lebenskraft sind die Energiezentren im unserem Energie-Körpersystem zuständig. Das menschliche Energiekörper-System besteht aus dem festen, physichen Körper und weiteren feinstofflichen Körpern, den Energiekörpern. Hier befinden sich die 7 Energiezentren, die Chakren.

Es ist ein Sanskrit-Begriff, der im Hinduismus, Buddhismus, Yoga, Ayurveda verwendet wird. Unter anderem Namen spielt er auch in der traditionellen chinesischen Medizin und in westlichen Heilkonzepten eine Rolle.

Chakren sind Energiezentren, die den physischen Körper mit den feinstofflichen Körpern verbinden. Die Chakren sind untereinander durch Energiekanäle verbunden und dienen in erster Linie dazu, dem menschlichen Körper feinstoffliche Schwingungen von außen zuzuführen. Sie erreichen dies durch Drehung um eine stabile Achse, die einen Sog erzeugt.
Mehr über das Chakrensystem findest du hier:

Energieaustausch über das Sonnengeflecht

Das dritte Chakra, das Solar-Plexus-Chakra, ist zuständig für Offenheit und Austausch. Bei einem normal geöffneten dritten Chakra sind wir aufnahmefähig für die Schwingungen unserer Umgebung. Das ist den meisten Menschen nicht bewusst und darum können sie dieses Chakra auch nicht bewusst steuern. Hier nehmen wir auch fremde Gefühle und Stimmungen anderer Menschen auf. 

Manchmal siehst du, dass Menschen im Gespräch ihre Arme vor dem Solarplexus-Chakra überkreuzen. In der Körpersprache bedeutet dies eine Schutzhaltung. Der Mensch verschließt sich unbewusst vor äußeren Einflüssen. Damit wird zugleich auch der Austausch, das Geben und Nehmen, gestört. 

Hingegen ein Mensch mit einem sehr weit geöffnetem Solar-Plexus-Chakra ist mehr oder wenig sehr beeinflussbar durch andere Energien und zugleich verliert er sehr leicht seine eigene Energie. Solche Menschen sind das gefundene Fressen für die Energievampire.  Diese Menschen sind sehr ängstlich, oftmals misstrauisch, bis hin zu geizig, starr und rigide. Sie haben daher ein Energiedefizit und weil sie sich am natürlichen Austausch nicht beteiligen wollen, werden sie zu Energie-Vampiren und holen sich die Lebensenergie von ihrem Gegenüber. 

Das Wissen um die Lebenskraft und die Energiezentren in unserem menschlichen System und der bewusste Umgang damit ist enorm wichtig in dieser Zeit, wo aufgrund der derzeitigen Umwälzungen in der Außenwelt die Viren Angst, Wut und Hass grassieren und leicht überschwappen auf diejenigen, die ohnehin anfällig sind für Fremdenergien, weil sie auf der Suche nach Zugehörigkeit mit einer offenen Nabelschnur herumlaufen und ihren Kern in sich noch nicht entdeckt haben. 

Lernen nein zu sagen und gesunde Grenzen zu setzen

Wenn du deine Energie wahren möchtest, dann ist es wichtig, dass du über ein gesundes Abwehrsystem verfügst. Auf der körperlichen Ebene ist dafür dein Imunsystem zuständig. Im zwischenmenschlichen Bereich braucht es ebenso eine gesunde Abgrenzung. 

Hierfür gilt es folgendes zu prüfen: 

  • Wieviel Nähe will ich zulassen ?
  • Wieviel Verantwortung für andere will ich übernehmen?
  • Wo liegen meine Grenzen?
  • Zeige ich diese auch auf, wenn andere diese übertreten?  
  • Kann ich nein sagen, oder tue ich mich schwer damit?

Hier noch eine Anmerkung. Das Imunsystem wird vom Hals-Chakra gesteuert und ebenso unsere Fähigkeit gesunde Grenzen zu setzen. Das Hals-Chakra steht als Pendant mit dem Solar-Plexus-Chakra in starker Verbindung. Die Harmonisierung beider Chakren ist daher enorm von Bedeutung, wenn es darum geht seine Lebensenergie für sich zu wahren, statt sie sich rauben zu lassen. 

Die Macht der Worte

Wodurch könnte Energie noch übertragen werden?? Nun, zum Beispiel in der Art und Weise wie ich kommuniziere. Ist das, was ich sage aufbauend, bekräftigend und bestärkend, wirkt es energetisierend. Nach solch einem Gespräch fühlen wir uns dann bestärkt, inspiriert, energetisiert und in einer gewissen Weise auch bereichert. 

Worte haben Macht und dessen sollten wir uns bewusst sein. Mit Worten können wir bestärkend und aufbauend wirken, doch ebenso auch verletzend und schwächend. Ersteres schenkt Energie und beim zweiten verlieren wir Energie – sowohl derjenige der die Worte spricht als auch derjenige, der sie empfängt. Darum achte auf deine Wortwahl und auch auf die Art wie du etwas sagst. 

Auf die Frequenz kommt es an

Neben den Worten gibt es noch einen weiteren bedeutenden Faktor für das eigene Energiemanagement. Die Lebenskraft ist eine feinstoffliche Energie. In allen Kulturkreisen hat diese Energie einen Namen. So heißt sie in China CHI, in Indien Prana, und wir in der westlichen Welt nennen sie Äther. Diese Energie hat die Eigenschaft, dass sie Informationen aufnimmt, speichert sozusagen. Das machen wir uns seit vielen Jahrzehnten bereits zunutze. Über den Äther senden wir zum Beispiel die Radiowellen und so können wir neben Nachrichten und  Verkehrsmeldungen auch die Charts am Freitagabend hören. 

Durch die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik ist mittlerweile bewiesen, dass der Mensch als Beobachter das Quantenfeld verändert. Das Quantenfeld ist letztendlich diese feine Kraft, die Informationen aufnimmt und auch wieder abstrahlt. Das erklärt warum manchmal in Räumen nach einem Streit „dicke Luft“ vorherrscht. Die Gedanken und Emotionen des Streits haben sich in der Atmosphäre gespeichert und das ist fühlbar. Genauso wie diese Energie negative Information aufnimmt, nimmt sie auch positive Gedanken und Emotionen auf. Daher herrscht an manchen sakralen Orten oftmals eine besondere Atmosphäre. Sie wurde sozusagen über Jahrhunderte hinweg aufgeladen mit Gebeten und Bitten.

Negative Gedanke ziehen negative Gefühle nach sich

Beides zusammen wirkt auf die feinstoffliche Lebensenergie ein. Bei negativen Gedanken und Gefühlen entsteht eine negative Energie, die in einer niedrigen Frequenz schwingt. Emotionen sind wahrnehmbare Energie in Bewegung. Negative Emotionen wie Angst, Wut oder Hass schwingen sehr niedrig und als Menschen fühlen wir uns dabei beengt, bedrückt, belastet. 

Hingegen halten wir uns überwiegend in einem förderlichen Umfeld auf, werden wir positiv beeinflusst, denken wir eher optimistisch und positiv und dementsprechend ist auch unsere Gefühlslage. Wir hegen Gefühle der Freude, der Liebe, der Fürsorge, des Vertrauens und die so geprägte Energie schwingt auf viel höheren Frequenzen. Wir fühlen uns gut, sind voller Elan und frischer Ideen und kommen leicht ins Tun. 

“Es kommt letztentlich auf die Frequenz an, auf der unser gesamtes Energie-System schwingt.
Je höher, desto leichter und freudiger ist unser Leben.” 

So wie wir die Energie von anderen Menschen aufnehmen, so können wir auch die Energie von Tieren und Pflanzen aufnehmen – generell gesagt die Energie, die von der Natur ausgeht. Das ist auch der Grund dafür, dass der Kontakt mit der Natur für so viele Menschen stimulierend und zugleich energetisierend wirkt. 

Ich gehe daher sehr gerne an kraftvolle Plätze in der Natur, weil ich dort die Energie des Ortes aufnehme und mich davon stärken lasse. In der Natur laden wir unsere Batterien wieder und nähren zugleich unsere Seele. Denn die Seele liebt es mit allen Sinnen die Natur zu erfahren. Wichtig dabei ist, dass währenddessen der Verstand in der geistigen Hängematte liegt und sich ausruht. Denn das Krafttanken und Energiegewinnen ist nicht sein Aufgabengebiet und liegt auch nicht in seiner Kompetenz.

 

„Die Energie deiner Gedanken ist deine Lebensessenz.“

    Benjamin Franklin

In einer Zeit, in der wir vor großen persönlichen und auch kollektiven Herausforderungen stehen, gilt es mehr denn je auf den Erhalt unserer Lebenskraft zu achten und sich ein nährendes Umfeld zu schaffen. 

Damit will ich nicht sagen, dass du dich von denjenigen Menschen in deiner Nähe, die du jetzt vielleicht als Energieräuber ausgemacht hast, gleich trennen musst. Stattdessen werde einfach bewusster im Umgang mit diesen Menschen. Nimm dir mehr Raum und Zeit für dich selbst. Schenke ihnen ggf. weniger Aufmerksamkeit als bisher. Verlasse Gesprächsrunden, die dir Energie entziehen. Ziehe dich zurück und gehe stattdessen in die Natur zum Kraftschöpfen. 

Die Natur ist eine unerschöpfliche Kraft- und Energiequelle. Finde in deiner näheren Umgebung einen kraftvollen Platz, an dem du dich wohlfühlst und du spürst, dass er dich nähst. Suche diesen Platz so oft wie möglich auf und werde dabei ruhig und innerlich still. Auf diese Weise klappt die Energieaufnahme am besten. Vielleicht spürst du dann auch die Energien an diesem Ort deutlicher. Oftmals sind solche Plätze gekennzeichnet von großen Bäumen oder großen Steinen/Felsen. 

Lerne öfters nein zu sagen und schaffe dir so Raum für dich selbst und für deine Entfaltung und umgib dich mit Menschen, die dir guttun, dich fördern und mit denen du in einem lebendigen und bereichernden Austausch stehst. Die Lebenskraft ist zu kostbar, als dass wir sie uns rauben lassen. 

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du dich von deiner Intuition leiten lässt und deinen eigenen Kraftplatz in der Natur findest und somit ab jetzt eine eigenen Energie-Tankstelle hast. 

Danke für deine Aufmerksamkeit, deine Zeit und deine Energie, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Welche Erfahrungen hast du mit Energieräubern in deinem Umfeld? 

In 14 Tagen schreibe ich im letzten Teil über die Energieräuber im eigenen Inneren. Du darfst gespannt sein. 

 

Über die Autorin


Ich bin Bianka Maria Seidl.
Als Chitektin und spirituelle Business-Mentorin mit schamanischen Wurzeln
bringe ich die Kraft der Erneuerung in stagnierende Lebenssituationen, sowie auch Lebens- und Arbeitsbereiche.
Ich begleitet Frauen auf einem weiblichen, spirituellen Weg inneren Wachstums in ihre ganze Kraft. Dabei folgen sie ihrem inneren Ruf, leben ihre Werte, erreichen ihre Ziele und kreieren bei Bedarf aus ihren Herzenswünschen ein erfolgreiches und blühendes Herzens-Business.
Mit meinem 30jährigen Business-Know-How, meinem Hellwissen, meiner Fähigkeit schlummernde Potenziale zu erkennen, sowie mittels meiner Energiearbeit auf verschiedenen Ebenen, helfe ich meinen Kunden ein stärkendes Umfeld aufzubauen, Blockaden zu lösen und ein starkes Selbstgewahrsein zu entwickeln – für ein authentisches, freies und selbständiges Leben im Einklang mit Herz und Seele.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Warum es für uns so wichtig ist die Energiefresser zu entlarven und abzustellen

Vor knapp zwanzig Jahren lebte ich mit meinen beiden Buben mitten in der Stadt. Damals schwappte die Feng Shui-Welle nach Deutschland und ich ergriff die Chance und begann auf ihr zu reiten. In Berührung mit dem Thema war ich bereits bei meinem einjährigen Amerikaaufenthalt gekommen. Anschließend hatte ich bei verschiedenen Lehrern die Ausbildung gemacht und daher war ich bereit, als diese Welle hier in Deutschland ankam. Ich unterrichtete damals das Thema an neun bayerischen Volkshochschulen. Später wechselte ich dann zur TÜV-Akademie Süddeutschland, sowie zur Industrie- und Handelskammer und auch zur Handwerkskammer. Dort hielt ich zuerst Vorträge und dann unterrichtete ich Architekten, Planer, Handwerker und sonstige Interessierte in dieser asiatischen Kunst und Wissenschaft. Mein Terminkalender war voll. Ich war alleinerziehend mit meinen beiden Buben, damals 3 und 11 Jahre alt. So kam die Zeit, wo ich bemerkte, dass meine Akkus leer wurden und sich nicht mehr gut füllten. Mir war klar, dass ich Raubbau mit meiner Energie und vor allem mit meiner Gesundheit treibe und dass eine Veränderung anstand. 

 

Entschleunigen – für mehr Lebenskraft und Lebensfreude

So entschied ich mich von der Stadt aufs Land zu ziehen um mein Leben zu entschleunigen. Das war eine große Entscheidung, denn damit entschleunigte ich auch mein Business. Die Institutionen wollten die zusätzlichen Fahrtkosten nicht bezahlen und so verlor ich als Dozentin meine Aufträge. Nun gut, dachte ich mir, das ist eben der Preis. Lieber weniger Einkommen und dafür mehr Zeit und Ruhe für das Wesentliche. Das Ausmaß und die Tragweite meiner Entscheidung wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst. In den darauffolgenden zehn Jahren organisierte ich mich so, dass ich genügend Zeit für die Kinder, sowie auch für meine Selbständigkeit aufbrachte. In der Zeit waren finanziell keine großen Sprünge möglich. Doch das musste auch nicht sein. Den Lohn dafür, dass ich mir damals diese gesunde Grenze gesetzt hatte, bekomme ich heute immer wieder, wenn ich meine Söhne erlebe, wie sie ihr Leben führen, sehr selbständig und dennoch mit einer hohen sozialen Kompetenz. Mich erfreut das sehr und zugleich bestätigt es die Richtigkeit meiner damaligen Entscheidung.  

 

Ich hatte mich gefragt, was es braucht, dass ich als alleinerziehende Selbstständige in meiner Energie und Kraft bleibe. So kam ich zu der Erkenntnis, dass ich mir von irgendwoher Energie holen muss. Ich zäumte das Pferd erstmal von hinten auf und begann mir anzusehen, was mich Energie kostet, bzw. sie mir raubt. Ich machte mich also dran die Energieräuber aufzudecken. 

Hier ist meine Chart-Liste, die ich damals erstellt hatte. 

  1. Innere Energieräuber Widerstände, Blockaden, Selbstzweifel, Ungeduld, Gedanken- und  Gefühlskarussell,
  2. Energie-Vampire im menschlichen Umfeld  
  3. Energie-Vampire im räumlichen Umfeld

 

Anschließend begann ich mit dem, was am einfachsten war, mit dem räumlichen Umfeld. Das menschliche Umfeld kam anschließend unter die Lupe und schließlich das, was am schwierigsten war, die inneren Energieräuber. 

 

In diesem ersten Teil meines Beitrags mag ich dir heute aus einem akutellen Anlass heraus von der Wichtigkeit eines guten, gesunden Platzes berichten. Mehr zum aktuellen Anlass an einer anderen Stelle. Als ausgebildete Radiästhetin, früher nannte man sie Rutengänger, weiß ich sehr viel über das, was uns im räumlichen Umfeld die Energie raubt. Wenn ich in diesem Artikel auch nicht bis ins kleinste Detail gehen kann, weil es sonst den Rahmen sprengen würde, so ist es mir doch ein Anliegen, hier über die wichtigsten Dinge, die man/frau darüber wissen sollte aufzuklären. Zudem findest du zahlreiche Links für weiterführende Informationen, falls du dich näher damit beschäftigen willst.

 

Energieräuber im räumlichen Umfeld entlarven

Wir stehen ständig in Wechselwirkung mit unserer räumlichen Umgebung. Vor allem Orte und Plätze, wo wir uns lange und viel aufhalten, beeinflussen maßgeblich unsere Gesundheit, unsere psychische Verfassung, unsere Schaffenskraft und unseren Antrieb und damit letztendlich auch unseren Erfolg. 

Ein ungesunder Arbeits- oder auch Schlafplatz zeichnet sich dadurch aus, dass er belastet ist von verschiedenen unsichtbaren Wirkfaktoren. Das können zum einen geopathogene Erdstrahlen sein, d.h. Erdstrahlen, die dem menschlichen Organismus nicht gut tun, weil sie disharmonisch strahlen. Das ist zum Beispiel bei Wasseradern, vor allem den linksdrehenden und auch bei Erdverwerfungen der Fall. Beide sind unterirdisch, somit nicht sichtbar, wenngleich sie spürbar und wirksam sind. Der Grad der Belastung hängt wiederum von der Intensität der negativen Erdstrahlung ab und zugleich auch von der Konstitution des Menschen, der sich auf diesem Platz aufhält. Männer sind in ihrer Konstitution kräftiger und daher nehmen viele Männer diese Reizstrahlung zuerst nicht wahr, dennoch kostet es sie Energie. Doch das führen sie zumeist auf andere Faktoren zurück. Frauen hingegen sind sensibler und daher machen sich diese Belastungen im weiblichen System viel schneller bemerkbar. 

Darüber hinaus gibt es noch weitere Störfelder wie zum Beispiel das Hartmann- und das Currygitternetz, die nach ihren Entdeckern benannt sind. Diese Gitternetze umspannen die ganze Erde. Der Abstand zwischen den Energielinien, die bis zu einem Meter breit sein können, variiert von Gitternetz zu Gitternetz und die Energielinien wandern mit der Mondkraft und sind somit nicht immer am gleichen Platz. So kann es vorkommen, dass das Schlafen manchmal sehr gut geht. Wenn dann zum Beispiel der Mond zunimmt, wandert die Energielinie plötzlich und verläuft über das Bett oder den Arbeitsplatz und es kommt zu Irritationen bis hin zu Unwohlsein oder sogar Schlaflosigkeit und Erschöpfung.

 

Rechtsdrehende und linksdrehende Energien

Interessant zu wissen ist auch, dass die Energielinien sich in ihrer Polarität abwechseln, d.h. eine Energie-Linie dreht links und die nächste dreht rechts herum. So gibt es Kreuzungspunkte von Plus- und Minuslinien, Plus- und Pluslinien, sowie von Minus- und Minuslinien. 

Während sich erstere in ihrer Wirkung neutralisieren, wirken die Plus-kreuzungen in ihrer Energie verdoppelt und somit stark aufbauen. Ein Entspannen und Schlafen über solch einer Pluskreuzung fällt sehr schwer, bzw. wird Teilweise gar verhindert. Die Minuskreuzung wirkt stark abbauend. Ein längerer Aufenthalt auf solch einem Platz kostet Lebenskraft. Wenn ein Schlafplatz auf solch einer Minuskreuzung liegt, dann kommen die Betroffenen morgens nicht aus dem Bett. Sie fühlen sich gerädert und brauchen mehrere Tassen Kaffee bis ihr Motor ins Laufen kommt und auch tagsüber finden sie nicht in ihre Kraft. 

Wenn ein Arbeitsplatz über solch einer Minuskreuzung liegt, dann fällt es schwer sich zu konzentrieren, auch die Kreativität leidet darunter und man ermüdet sehr schnell, fühlt sich lust- und antriebslos und manchmal stellen sich sehr seltsame Körpersymptome ein, der Nacken verspannt sich, die Schultern schmerzen, vielleicht aber auch der Magen, oder der Bauch. Je nachdem, wo der oder die Betroffene ihre körperlichen Schwachstellen hat. Auch die psychische Verfassung wird dadurch geschwächt und es stellen sich leichter negative Gedanken und Gefühle ein, was wiederum zusätzlich Energie kostet und auf die Stimmung drückt. 

Durch und durch bestrahlt?

Weitere unsichtbare Energieräuber im Raum sind die künstlichen elektromagnetischen Strahlungen. Zum einen die Niederfrequenzen der technischen Geräte, bekannt als Elektro-Smog. Hier kannst du dir einen kleinen Überblick verschaffen. Und zum anderen die zunehmenden Hochfrequenzen der neuen Kommunikations-Technologien – davon ganz aktuell die neue 5G-Technologie – hier einige Infos dazu. Darüber sollten wir alle informiert sein.Tatsache ist jedoch, dass wir derzeit noch viel zu wenig wissen über die Auswirkungen dieser Technologie, weil sie nicht ausreichend erforscht ist. Dennoch kommt sie in Kürze in breitem Maßstab in die Anwendung und Vertreitung.

Das wirkliche Problem an der Sache ist, dass sich die Menschen zu wenig Zeit nehmen, um sich selbst zu spüren und ihre Befindlichkeit in einer Umgebung wahrzunehmen. Stattdessen lassen sie sich Energie rauben und zusätzlich verlieren viele ihre Lebensenergie tagtäglich im Worldwideweb, in den Socialmedias und in Spielkonsolen, etc. Denn: Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. 

Das führt dazu, dass die Menschen ihr gutes Gespür, ihren Instinkt  für das, was gut tut, das Natürliche, immer mehr verlieren. Doch klar ist, dass das Natürliche über Heilkräfte verfügt, die künstliche Welt jedoch nicht. 

Hier ein paar Merkmale, wie du erkennst, ob dein Schlaf- bzw. Arbeitsplatz belastet ist

Dein Arbeitsplatz

  • Du kannst dich schlecht konzentrieren
  • Du ermüdest schnell 
  • Du bist lustlos, antriebslos
  • Es mangelt dir an frischen Ideen
  • Deine körperliche Verfassung ist an diesem Platz geschwächt
  • Du fühlst dich kraft- und saftloser
  • Du bist auch geistig nicht so fit
  • Du findest es anstrengend zu arbeiten

 

Dein Schlafplatz

  • Du kommst morgens schlecht aus dem Bett
  • Du kannst abends lange nicht einschlafen
  • Du wirst nachts oft wach, wälzt dich im Bett hin und her
  • Du fühlst dich morgens wie gerädert, bist nicht erholt und ausgeruht
  • Wenn du krank bist, zieht sich der Genesungsprozess immer sehr lange hin

 

Der Körper ist das empfindsamste Messgerät

Wenn du dich in obigen Punkten teilweise wiedergefunden hast, sind das Hinweise, dass du in deinem räumlichen Umfeld Energieräuber hast. In dem Fall rate ich dir zuerst einmal deinen Schlafplatz bzw. Arbeitsplatz zu verändern. Manchmal reicht es schon aus, wenn das Bett oder den Schreibtisch einen halben Meter verschoben wird, doch nicht immer. Manchmal muss auch das Zimmer gewechselt werden, um an einem guten, gesunden Platz schlafen oder arbeiten zu können. 

Experimentiere. Setze dich an andere Plätze und achte darauf, wie du dich fühlst. Schon J.W. von Goethe sagte einst: „Der Mensch selbst ist der größte und genaueste physikalische Apparat. Er darf sich nicht vom Experiment absondern. Der Mensch soll sich als Schauplatz sehen, auf dem die Natur ihr Innerstes offenbaren will.“

Darum verrraue deinem Gespür, deinem Körpergefühl. Mit der Zeit wirst du merken, dass du immer schneller erkennst, ob dir ein Platz gut tut oder nicht und dann kannst du es ändern und dafür sorgen, dass du in deiner Energie bleibst und deine Schaffenskraft hoch ist. 

Es ist für uns im 21. Jahrhundert enorm wichtig, dass wir auf unsere Lebensenergie achten und sie neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft, auch durch ein gesundes, vitales Wohn- und Arbeitsumfeld stärken.

 

 

Soweit für heute. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld.

 

Im nächsten Teil meines Beitrags berichte ich von den Energie-Vampiren im menschlichen Umfeld und was du tun kannst, um auch hier die Energieräuber schneller zu erkennen und sie abzustellen. 

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

In den vorangegangenen beiden Teilen meiner Artikelserie habe ich über die Lebenskraft an sich geschrieben, um sie wieder vermehrt als die Kraft des Lebens ins Bewusstsein zu bringen und dabei bin ich auch etwas ausführlicher auf die Elemente Erde, Wasser und Luft eingegangen. Falls du die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hast, kannst du Teil 1 hier und Teil 2 hier nachlesen.

Im heutigen letzten und kurzen Teil dieser Artikelserie schreibe ich ein paar Worte über das Element Feuer und das 5. Element – den Äther.

Element Feuer 

Wenn wir uns dem Feuer in uns zuwenden, gilt es zuerst im eigenen Feuer zu stehen. Herrschen ungeklärte, innere Konflikte in uns gilt es diese zu befrieden. Sie wirken  wie Schwellbrände, verqualmen unsere klare Sicht und lasten auf unserer Stimmung.

Feuer ist dasjenige Element, dass einen Stoff völlig umwandeln kann. So verbrennt Holz und wird zu einem neuen Element,  zu Asche und damit zu Erde. 

Wenn dieses innere unnütze Zeug verbrannt ist, entsteht Klarheit. Plötzlich wissen wir wieder, was uns wirklich wichtig ist. Unsere Begeisterung weckt unsere Leidenschaft. Wir brennen wieder für etwas und noch dazu für unsere ureigenste Sache. Das, was in uns lange Zeit versteckt oder vergraben war, kommt ans Licht, bringt den Glanz  in unsere Augen zurück und lässt unser Licht in die Welt hinaus strahlen – eine Welt, die nach einem langen Winterschlaf allmählich erwacht. 

Das Feuer braucht etwas, an was es anhaften kann, damit es brennt. In der Natur ist es das Holz. In uns ist es wichtig, dass es etwas ist, das größer ist als wir selbst. Die Bewegung des Feuers geht immer nach oben. Ein Mensch, der sein inneres Feuer wieder entfacht hat, brennt für eine Sache und mit seiner Begeisterung vermag er das Licht in anderen anzuzünden. 

Haftet das innere Feuer jedoch an Ideologien dann vermag das Feuer sich zu einem flammenden Inferno zu entwickeln. Dazu brauchen wir in der Geschichte nur etwas zurück gehen. Haftet das Feuer an falschen, wenig erfüllenden Zielen, dann leeren sich die Akkus und der Mensch brennt buchstäblich von innen her aus. 

Und schließlich der Äther – das 5. Element

Im antiken Griechenland sagte man bereits, alle materiellen Dinge sind eine Mischung aus den vier Elementen – Erde, Feuer, Wasser und Luft. Es wurde auch über ein subtiles 5. Element gesprochen. Dieses nannte man „die Quintessenz“ (wörtlich: „fünfte Element“), was bedeutet, es sei ein heikler oder raffinierter Zustand der Existenz.

Dieses 5. Element ist das feinstoffliche Gewebe des Lebens, es ist das sogenannte Chi, oder auch Prana, Orgon, oder eben auch Äther genannt. Es ist eine treibende Kraft, welche den Kosmos und alles Lebendige durchpulst und mit Energie erfüllt. Es verbindet die Einzelteile zu einem Ganzen, zu einem Universum. Es kann Materie stark beeinflussen. Es kann u.a. Information tragen, welche dann die Materie in–formiert und so in Form bringt.

Hier können nicht nur Radiowellen übertragen werden. Auch unsere Gedanken- und Gefühlsenergien prägen wir dem Äther auf auf und so gestalten wir unsere Lebenssituationen und auch die Atmosphären in unseren Lebens- und Arbeitsräumen.

 

Abschließend ein kleiner Appell: 

Wir sind derzeit alle aufgefordert inmitten des Wandels bewusster zu werden. Die künstliche Beschleunigung der Welt bringt uns an den Rand dessen, was wir zu leisten vermögen und gerade dadurch entsteht das Gegengewicht, das das herrschende Ungleichgewicht in eine neue Balance bringt. 

Jeder von uns kann dazu beitragen; für sein eigenes größeres Wohlergehen und auch für dasjenige der Gesellschaft. Springen wir aus dem kollektiven Hamsterrad! Laufen wir morgens wieder barfuss im Gras! Nehmen wir täglich bewusst viele tiefe und erfüllende Atemzüge. Schenken wir der Sonne unsere Aufmerksamkeit und genießen wir ihre wärmenden Strahlen in einem gesunden Maß. Gehen wir in diesem Sommer in einem natürlichen Fluss baden und lassen wir uns von der fließenden Kraft des Wassers ein Stück mitnehmen und tragen. 

Und schenken wir der Erde, der Natur, unsere stille Bewunderung bei unseren Spaziergängen und empfinden wir tiefe Dankbarkeit für die Kraft, die uns und alles Lebendige zu jeder Zeit durchströmt und uns ein Leben und Dasein beschert. 

 

Du kannst Teil 1 hier und Teil 2 hier nachlesen.

Zum Schluss eine Einladung

Aufgrund meiner Affinität zum Elementaren und zur Natur wähle ich für mein jährliches Retreat seit 5 Jahren die Insel Lanzarote. Dort sind die elementaren Kräfte so deutlich und kraftvoll zu erleben. Durch den wüstenähnlichen Charakter der Vulkanlandschaft fällt es leicht, wieder mit dem Ursprünglichen und dem Wesentliche in Berührung zu kommen.

 

Wenn du dich für das Lanzarote-Retreat 2019 interessierst, klicke einfach auf das Foto.

Anmeldeschluss ist der 15.07.2019

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

In Teil 1 dieses Artikelserie habe ich über die Lebenskraft an sich geschrieben, um sie wieder vermehrt als die Kraft des Lebens ins Bewusstsein zu bringen. Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.

Auf dem Weg in die Moderne hat der Mensch seinen natürlichen Ursprung aus den Augen verloren und damit auch sein Urvertrauen (Element Erde), seine Selbstempfindung (Element Wasser), seine Leichtigkeit (Element Luft) und seine Leidenschaft, sein inneres Feuer und Strahlen (Element Feuer).
Und da hätten wir ja noch das fünfte Element – den Äther, das Ätherische – das Geistig-seelische. Doch davon will nun wirklich viele nichts wissen, wenngleich es wie selbstverständlich genutzt wird, wenn das Fußballspiele oder die Charts der Woche über dieses Element – den Äther – übertragen werden.

Konsum – Füllstoff für die Leere

Ohne natürlichen Bezug zu den Elementen in uns und auch in unserem natürlichen Umfeld, verkünsteln wir unser Leben. Diese Isolation von der Natur schwächt uns, und führt uns auf Dauer in einen unerfüllten Zustand.

Die Natur hat Selbstheilungskräfte, das Künstliche nicht. In einer überwiegend technisierten und künstlichen Umgebung wird der Mensch und vor allem die Seele nicht genährt. Satt dessen entsteht eine innere Leere, ein Mangel. Um die innere Leere nicht fühlen zu müssen greifen viele Menschen zum beliebtesten Betäubungsmittel – dem Konsum, gefolgt von Arbeit, Sport, Alkohol und Drogen.

Die ganze Konsumwelt ist darauf ausgerichtet diesen Mangel kurzweilig zu befriedigen. Doch der Erneuerung-Tournus geht immer schneller, vor allem im technischen Bereich. Was heute noch modern ist, kann morgen bereits veraltet sein und dann schreit es nach einem Up-date. Wir sind Sklaven, gefangen in einer künstlichen Welt und der neue Gott heißt Technik. 

Es ist ein großer Irrtum, eine Illusion, dass sich durch Konsum die innere Leere füllen lässt. Ein noch größerer Konsum erzeugt nach kurzer Zeit ein noch größeres Gefühl von Leere und daher wird das Tempo des Beschaffungsrads immer schneller und schneller angekurbelt. Von wem? Ja, von denen, die tagein und tagaus im kollektiven Hamsterrad laufen und vor allem vom künstlichen Tempo des exponentiellen Wachstums.

Ein produktives, schöpferisches Leben hingegen ist erfüllend. Das ist ein Paradox. Je schöpferischer wir sind, je mehr wir aus uns herausschöpfen, desto mehr Wert und Fülle und damit auch Erfüllung schaffen wir. Konsum hingegen macht uns leer und ist auf Dauer sinnlos, wenngleich wir uns haben erzählen lassen, dass Konsum die Wirtschaft ankurbelt und damit die Arbeitsplätze sichert. Letztendlich profitieren davon wirklich nur ein paar wenige, während die Konsumenten gefangen sind im Rad der vielen Kosten und Verbindlichkeiten. 

Und weil die Welt da draußen ständig fordert und bedient werden will, kommen viele von uns nicht dazu sich auf sich selbst und ihre elementaren Bedürfnisse zu besinnen. 

Achtsamer Umgang mit den Elementen um uns und in uns

Hier ein paar Gedanken dazu, wie wir wieder vermehrt in Verbindung mit den elementaren Kräften kommen und mit ihnen achtsam umgehen und dabei unsere eigene Lebenskraft stärken.

 

Element Erde

Der achtsame Umgang mit den Ressourcen der Erde und eine bewusste Wiederverbindung mit ihren Kräften stärkt zugleich auch unser eigenes Erdelement, das uns mehr Ruhe und Gelassenheit aber auch das Vertrauen des Genährt- und Getragenwerdens schenkt. Lassen wir uns bewusst darauf ein, empfinden wir vielleicht zum ersten Mal so etwas wie ein Urvertrauen.

Das Erdelement in uns ist wie ein Acker, der einfach da liegt und darauf wartet, dass er einen Samen empfängt, ihn nährt und so zum Wachsen und Gedeihen bringt. Gelassenheit und Ruhe sind die Merkmale für ein gesundes Erdelement in uns und auch in der Gesellschaft. Schließlich kommt aus dieser Ruhe auch die Kraft. Schenken wir uns daher ausreichend Ruhe und Entspannung, Auszeiten, in denen wir nichts tun, stattdessen uns dem Einfach-sein hingeben.

Kleine Übung um die Erdenergie deutlicher zu spüren
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Füsse, deine Fußsohlen und spüre den Kontakt zum Erdboden. Halte deinen Fokus für eine Weile und spüre dabei was passiert. Wie fühlt es sich nach einer Weile an? Welche Empfindungen hast du ?

 

Element Luft

Wenn wir uns dem Element Luft in liebevoller und achtsamer Weise wieder zuwenden und uns fragen, was wir tun können, um dieses Element rein und sauber zu halten, pflegen wir zugleich auch das Luftige in uns, das uns Leichtigkeit und Beweglichkeit im Geist schenkt. Statt weiterhin festzuhalten an unseren zementierten Einstellungen und Ansichten, unserem Rechthaben-wollen und unseren Abertausenden Begründungen und Rechtfertigungen, dürfen wir all das einfach loslassen, als das was es ist: „unnützes Zeug“, das uns nicht weiterbringt in unserer persönlichen, als auch in unserer geistig-seelischen Entwicklung.
Bewusstes Atmen ist eine wunderbare Möglichkeit um das Element Luft zu wertschätzen und uns von dem darin enthaltenen Sauerstoff und dem Chi, der Lebensenergie, erfrischen und erfüllen zu lassen. Einen erfüllenden Atemzug nehmen  ist zugleich auch das Leben bewusst anzunehmen und es dann wieder in Dankbarkeit mit dem Ausatmen zu entlassen. Welch ein nährender, kraftspendender Vorgang.

 

Element Wasser

Wenn wir uns dem Wasserelement wieder mit Achtung und Liebe zuwenden und es ihm gleichtun, indem wir das Leben einfach fließen lassen, dann trägt es uns sanft auf dem Strom des Lebens hinein in die größeren Lebenskreise. Wir empfinden uns selbst, erspüren unsere wahren Bedürfnisse und die unserer Seele. Wir geben uns ausreichend Raum für die seelischen Belange, ergründen unsere Tiefen und entdecken die Geheimnisse des Lebens in uns. Wasser sucht in seiner Bewegung immer den tiefsten Punkt und so unterstützt uns das Wasserelement in die Tiefe zu gehen, das eigene Gemüt zu erforschen, Empathie zu zeigen und uns mit unseren Mitmenschen und auch mit allem Lebendigen verbunden zu fühlen. 

Außerdem hat Wasser die Eigenschaft der Selbstreinigung. Ist dieses Element in uns wieder lebendig, fällt es uns leicht loszulassen von dem, was überlebt ist, uns anzupassen und mit dem zu fließen, was gerade ist, vorbei an den Hindernissen, die augenscheinlich den Weg versperren. Wasser schleift den härtesten Stein, formt ihn und findet immer einen Weg. 

Wenn das Wasserelement in uns stagniert, weil unsere Gefühle nicht fließen dürfen, fühlen wir uns wie abgestandenes Wasser in einer Pfütze, während wir auch die Kraft eines sprudelnden Baches und machmal sogar eines mächtigen Wasserfalls in uns tragen. 

 

Kleine Übung, um die Wasserenergie in uns deutlicher zu spüren

Setze dich in einen bequemen Sessel und schließe deine Augen. Atme ein paarmal tief ein und aus. Hole dabei deine Atemenergie tief in deinen Bauchraum. Dann lass vor deinem inneren Auge allmählich einen Wasserlauf, einen Bach, entstehen. Nimm ihn wahr. Wie tief ist das Wasser?  Wie schnell fließt das es? Gibt es Steine im Bach? Fließt das Wasser frei, oder staut es sich? Welche Farbe hat es? Welchen Geruch? Wie sieht das Ufer aus? Wie ist der Gesamteindruck? 

Nach einer Weile komme mit deiner Aufmerksamkeit wieder in die Außenwelt zurück. Die Art, wie sich dir das Wasser und der Bach bezeigt haben, sagt sehr viel über deine Wasserenergie und zugleich auch über den Fluss in deinem Leben aus. Reflektiere darüber, das kann allemal sehr erhellend sein.

Soweit für heute. Teil 3 mit dem Element Feuer und … dem 5. Element folgt nächste Woche.
Gerne lese ich deine Gedanken zu meinem Beitrag und freue mich auf einen bereichernden Austausch. Danke!

 

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria

 

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