Jenseits der Mauern liegt die Leichtigkeit des Seins

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt.
Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen.

Während dieser evolutionären Entwicklungsreise auf dem großen Strom des Lebens haben wir uns unsere eigene kleine Insel geschaffen. Manchen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen.

Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern. Oft fühlen sie sich isoliert und einsam. Zu berohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

Wir haben die Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit den Gedanken und Gefühlen hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Zugleich trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und Existenz verleiht.

 

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und dabei werden wir genährt. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

 

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher

  • Wie wäre unser Leben, wenn wir uns diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU mit Licht und Schatten  erkennen?
  • Wie würde es sich anfühlen vom großen Strom des Leben getragen zu werden, hinauf auf die nächste Oktave der Schöpfung?

 

Gerne lese ich deine Gedanken zu meinem Artikel im Kommentarfeld und freue mich auf einen Austausch.

P.S.

Wenn dich dieser Artikel angesprochen und berührt hat, und du gerne mehr von solchen Impulsen hättest, dann
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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Die 5 wichtigsten Schritte vom Überlebens- in den Schöpfermodus

 

Hier folgt der zweite Teil meines Blogbeitrags. Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, kannst du dies hier nachholen.

In diesem zweiten Teil erwarten dich nachfolgende Themen

  • Gesetzmäßigkeit leben – Verbundenheit erfahren
  • 5 wichtige Schritte vom Überlebens- in den Schöpfermodus

 

Gesetzmäßigkeit leben – Verbundenheit erfahren

Der im vorigen Jahr verstorbene Quantenpysiker Prof. Hans-Peter Dürr sagte: „Verbundenheit ist das natürlich Gegebene, die Trennung ist das von Menschen organisierte.“

Um wieder in die spürbare Verbundenheit zu gelangen gilt es zuerst die Polarität von der Dualität unterscheiden. Mittels unseres Bewusstseins können wir einen Pol erschaffen, indem wir einem Punkt eine Bedeutung verleihen. Unsere Aufmerksamkeit erschafft sodann einen Raum, in dem wir uns befinden und das Interpretierte erleben können.

Eine weitere Möglichkeit der Erschaffung eines Pols ist mittels Bewertung und Urteil. Auf diese Weise entsteht die Dualität, die oft mit der Polarität verwechselt, oder besser gesagt in einen Topf geworfen wird. Während die Polarität die Ergänzung zweier gegensätzlicher Kräfte zu einem harmonischen Ganzen darstellt, so wie es das YIN-YANG-Symbol im asiatischen Taoismus zeigt, bewirkt die Dualität eine  Spaltung mit magnetischer Kraft. Der Mensch, der sich durch Bejahen und Ablehnen von Dingen  definiert, geht mittels seiner Willenskraft eher egozentrisch durchs die Welt, getrennt vom Rest.

Wenn du Genaueres über das Thema Polarität und Dualität wissen willst, lies hierzu meinen Blogbeitrag Polarität – Pulsschlag des Lebens.

 

Menschen, die sich bereits verbunden fühlen, achten sowohl die Natur als auch andere Menschen in der Begegnung. Sie lassen sich vom Fluss des Leben tragen, statt das Leben ständig kontrollieren und absichern zu wollen. Sie treffen ihre Entscheidungen im Einklang mit den geistigen Gesetzmäßigkeiten  und erfahren dabei, dass sie von einer höheren Macht geführt sind.

Diese Lebenseinstellung führt hinein in die höheren Entwicklungsebenen der Seele. Hier können Talente und Potenziale entfaltet und damit letztendlich die höheren Werte wie Freude, Freiheit, Frieden und auch Fülle verwirklicht werden, die ich auf meiner Internetseite als die 4 großen F´s bezeichne.

Um zu einer biozentrischen und später in der Entwicklung zu einer theozentrischen Weltsicht zu gelangen, müssen wir unseren Pioniergeist wecken und begreifen, dass wir ganz am Anfang stehen und viele unerforschte Wege vor uns liegen. Damit wir sie beschreiten können, gilt es damit zu beginnen unser statisches Selbstbild in ein dynamisches Selbstbild zu verwandeln.

Förster & Kreuz schreiben in ihrem kürzlich erschienenen Blogartikel: „Menschen mit einem statischen Selbstbild glauben, dass sie mit bestimmten Fähigkeiten und Gaben zur Welt gekommen sind, die weitgehend unveränderlich sind. Ein Problem ist in ihren Augen ein Problem und bleibt ein Problem. Sie richten sich in den vorgefundenen Bedingungen ein, so gut es geht.

Menschen mit einem dynamischen Selbstbild dagegen glauben, dass Wachstum immer möglich ist, dass man durch Anstrengung und Übung Dinge erreichen kann. Probleme sind in ihren Augen grundsätzlich lösbar, Aufgaben können erledigt werden. Mit dieser Grundhaltung wird jede Fähigkeit und Eigenschaft als veränderbar angesehen. Es geht nicht darum, was ich bin, sondern was ich werden kann. Diese beiden Selbstbilder sind wie zwei Brillen, durch die man die Welt, sein Leben und seine Arbeit betrachtet und interpretiert.“
Ganzen Artikel hier weiterlesen …

 

Die 5 wichtigsten Schritte vom Überlebens- in den Schöpfermodus

 

“Die Größe des menschlichen Wesens liegt weniger darin, die Welt neu zu erfinden,
als darin, sich selbst neu zu erfinden.”
Mahatma Gandhi

 

1. Schritt –  Perspektivenwechsel

Um sich neu in einem Verbundensein erfahren zu können, braucht es einen Perspektivenwechsel auf der individuellen Ebene. Dabei geht es um eine radikale 180°-Drehung bei der der Fokus von außen abgezogen und vermehrt ins Innere gebracht wird, um in eine neue Balance von Werden und Sein zu finden.

Es geht darum, vermehrt ins Sein zu gelangen; dorthin, wo bereits alles als Möglichkeit vorhanden ist. Diesen Urgrund des Seins nennen die modernen Physiker das Null-Punkt-Feld. Hier im Feld des reinen Geistes befindet sich alles in seiner Potenzialität. Indem wir uns täglich in dieses Feld des reinen Potenzials begeben, bringen wir uns in Ordnung, in unsere ursprüngliche Struktur. Hier ist der Nährgrund für Körper, Geist und Seele.

Wir tun daher gut daran mindestens einmal pro Tag in unsere Mitte, in unser Sein, einzutauchen, um uns dort zu reformieren, um uns in unsere ursprüngliche Ordnung und Form zu bringen und dabei Kraft zu schöpfen für unseren Alltag.

Auf diese Weise werden wir immer mehr zu dem finden, was uns wirklich entspricht. Das bezieht sich auf Tätigkeiten, Lebensumstände und -situationen und auch auf Beziehungen, sowohl privat wie auch geschäftlich. Wir finden zu uns, zu unserer wahren Natur. Sind sowohl Mensch als auch geistig-seelisches Wesen.

 

“Aus Entweder-Oder wird jetzt in der neuen Zeit das Sowohl-als-auch.”
Bianka Maria Seidl 

 

2. Schritt – Verantwortung für sich selbst übernehmen

Damit wir das alte Opfer-Täter-Spiel verlassen können, braucht es die volle Verantwortung für das, was wir in unserem Leben vorfinden. Dies gilt sowohl im Privat- als auch im Geschäftsleben. Jetzt sagst du vielleicht „Wie, ich soll die Verantwortung dafür übernehmen, dass meine Kunden so schlecht zahlen, oder dass mir gestern der Auftrag wieder storniert wurde?”

Ja, genau das sollst du tun. Denn unbewusst hast du dir genau diese Umstände geschaffen. Spüre einmal genau hin in puncto Beziehung zu Geld. Ist dieses Verhältnis unbelastet? Hast du das Grundgefühl, dass immer ausreichend für dich und deine Bedürfnisse da ist? Falls nein, weist dies auf ein Mangelbewusstsein hin und aus diesem Bewusstsein heraus kommt der Geldfluss nur schwerlich in Gang. Nehmen wir das nächste Beispiel, den stornierten Auftrag und spüre wieder hinein in diese Sache. Kann es sein, dass du von vornherein nicht wirklich überzeugt warst von dieser Kooperation? Vielleicht wäre es zu schön, um wahr zu sein gewesen. Oder vielleicht hast du einige für dich wichtige Rahmenbedingungen großzügig übersehen, nur um an den Auftrag zu kommen, was soviel heißt wie, dass der Auftrag gar nicht zu dir gepasst hat.

Es gäbe sicherlich noch weitere Möglichkeiten, die als Hintergrundinformation das Ganze zum Kippen gebracht haben. Finde die Richtige heraus und übernimm ab jetzt die Verantwortung für das, was sich dir im Außen zeigt und vor allem, wie du darauf reagierst. Auf diese Weise erweiterst du dein Bewusstsein und du gelangst allmählich vom Überlebensmodus in den Schöpfermodus. Wenn es dir erstmals gelungen ist eine deiner unbewussten Schöpfungen zu enttarnen,  wächst damit proportional das Vertrauen in deine Schöpferfähigkeit und du kannst dann, statt “nur” deinen Lebensunterhalt zu verdienen, dir bewusst das Leben erschaffen, das dir tatsächlich entspricht. Ab dem Moment bist du  auf dem Weg wahrer Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit.

Es gilt die Verantwortung zu übernehmen für unser Denken und Fühlen, für unsere Worte und unsere Handlungen und sie zum Wohle für uns selbst und andere anzuwenden.

 

3. Schritt – Zeit für Reflexion – das Tagwerk in Ordnung bringen

Früher gab es den Feierabend und der wurde gemeinsam verbracht. Da wurde in der Gemeinschaft das Tagwerk besprochen. So konnte nochmals reflektiert werden über das, was gut lief und was weniger erfolgreich war. Doch auch über die Befindlichkeit konnte gesprochen werden und die Menschen unterstützten, bekräftigten und trösteten sich gegebenenfalls.

Diesen Feierabend gibt es in dieser Form nicht mehr. Daher tun wir gut daran diese Kultur für uns selbst wieder einzuführen, jedoch in einer anderen Form. Von den großen Denkern, Künstlern und Erfindern können wir lernen, dass es wichtig ist Zeiten für die Reflexion zu nutzen; am besten täglich abends. Hierbei können wir den Tag nochmals rückblickend betrachten hinsichtlich dessen, was gut und schön war und dafür zugleich auch Dankbarkeit bezeugen. Oftmals ist dafür während des Tages zu wenig Zeit. Auch die Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, können wir uns rückblickend bewusst machen und das Geschehene „überschreiben“. Indem wir uns vorstellen, wie es besser und stimmiger gewesen wäre, gleichen wir das negativ Erlebte des Tages aus. Unser Unterbewusstsein kennt keine Zeit und kann daher nicht unterscheiden zwischen dem real Erlebten und einer Vorstellung davon. Wichtig ist dabei, dass wir emotional beteiligt sind, bei dem was wir uns vorstellen. Wir haben somit allabendlich die Gelegenheit unser Tagwerk in Ordnung zu bringen und dann entspannt und zufrieden in die wohlverdiente Nachtruhe einzutauchen und am nächsten Morgen ausgeruht und mit frischer Kraft in den neuen Tag zu starten.

 

4. Schritt – Vergebung und die Vergangenheit abschließen

In Wikipedia finden wir hierzu folgendes: „Großmut als Fähigkeit und Bereitschaft zur Vergebung gilt seit der Antike als Tugend von Herrschern und wird heute als ein Merkmal fortgeschrittener Zivilisation angesehen.“

Wer in seinem eigenen Leben bewusst regieren statt reagieren will, kommt an der Vergebung nicht vorbei. Dazu ist es wichtig zu wissen, dass das Vergeben einer Fremdschuld nur dann möglich ist, wenn wir uns vorher selbst vergeben haben. Das wurde in der Vergangenheit in der Form nicht gelehrt. Vielmehr galt es dem sogenannten „Täter“ im Außen zu vergeben. Doch oftmals hat sich das „Opfer“ für das, was es erfahren hatte selbst angeklagt und verurteilt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Daher gilt jetzt: Wir können anderen nicht vergeben, wenn wir uns vorher nicht selbst vergeben, für das was wir als Opfer erfahren haben.

Vergebung ist ein Prozess und wir lernen Vergebung, indem wir Vergebung üben! Dafür gibt es verschiedene Ansätze wie zum Beispiel das hawaiianische Vergebungsritual Ho´oponopono, mit dessen Hilfe wir Beziehungsprobleme, Streit und Selbstvorwürfe auflösen und uns gleichzeitig wieder mit der Kraft unseres Herzens verbinden können. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

 

“Vergebung ist ein Geschenk das wir uns selbst machen.”
Bianka Maria Seidl

 

Eine andere Möglichkeit bietet die Tipping-Methode der radikalen Vergebung. Die Radikale Vergebung ist eine einfache, in fünf Phasen gegliederte Methode, die es dem Anwender ermöglicht, Ereignisse, die mit starken Emotionen belastet sind, wie unüberwundene Krisen, Kummer, Schmerz, Wut, Scham, Schuld etc. zu verarbeiten und den inneren Frieden wieder herzustellen.
Weitere Infos finden Sie hier und auch hier in einem Artikel in der Zeit online.

Diese Methoden helfen zu Vergeben und damit die Last, die wir täglich mit uns durch das Leben schleppen, loszulassen. Fragen wir uns deshalb:

  • Was aus der Vergangenheit trage ich wem noch nach?
  • Wie lange geht das schon?
  • Wie schwer wiegt das?

Durch das Beantworten dieser Fragen machen wir uns die Last bewusst. Zugleich kann das eine Bereitschaft in uns herstellen das Unerledigte in unserer Vergangenheit abzuschließen zu wollen, indem wir vergeben – uns selbst und anderen. Letztendlich gilt es sich bewusst zu werden, dass alle Dinge, auch die scheinbar Negativen, ihr Gutes in sich tragen. Sie haben uns wachsen lassen, sie haben überhaupt erst jenen wunderbaren, kraftvollen Menschen entstehen lassen, der wir heute sind.

Vergebung ist das Fundament jeglicher Heilung. Vergebung unterstützt dabei, dass sich Blockaden auflösen. Vergebung befreit uns von versteckten Schuldgefühlen, ermöglicht uns inneren Frieden, heilt Schmerzen, Ängste und alte Wunden. Nutzen wir daher die wundervolle Gabe, um alles, was uns unvollkommen und mangelhaft erscheint, zu vergeben und loszulassen. Vergeben wir uns selbst! Vergeben wir anderen! Entlasse wir uns  und andere in die Freiheit.

 

 

5. Wertschätzung – die neue Währung

Vor dem Hintergrund unseres erweiterten Welt- und auch Selbstverständnisses verändert sich auch unser Umgang mit unseren Mitmenschen. Wo wir früher vielleicht schnell urteilten und damit Trennung erzeugten, bleiben wir jetzt in einer gewissen Offenheit dem DU gegenüber.  Um resonanzfähig zu sein, braucht es die Offenheit und es braucht das Fühlen, um sich aufeinander einzuschwingen. statt sich lediglich auf der kognitiven Ebene zu begegnen.

 

“Wenn du das Ende von dem erreichst was du wissen solltest,
stehst du am Anfang dessen, was du fühlen solltest.”
Khalil Gibran

 

Als Mensch, der seine wahre Natur immer mehr erfährt und auch lebt, sind wir uns bewusst, dass unser Gegenüber den gleichen Seinsurgrund hat wie wir. Lediglich die Ausformung seiner Persönlichkeit ist eine andere und das kann durchaus eine bereichernde Ergänzung in der Begegnung mit diesem Menschen sein. Das Wertschätzen des Wesens dieses Menschen, als auch seiner persönlichen Andersartigkeit, schafft über die Sympathie hinaus ein Fundament für Vertrauen und zukünftige Kooperationen. Wenn wir im beruflichen Kontext einen Kunden wertschätzen, dann schwingt diese Wertschätzung zu uns zurück und es entsteht ein Verhältnis getragen von Respekt, Wohlgesonnenheit, Freude und Wohlbefinden. Solche Geschäftsbeziehungen halten viele Jahre und von langfristigen Beziehungen haben alle den allergrößten Nutzen.

Wir können die Währung Wertschätzung überall einsetzen und der Einsatz verzinst sich mit einem hohen Prozentsatz, wenn die Wertschätzung echt ist und von Herzen kommt. Diese Währung ist auch nicht abhängig von irgendwelchen äußeren Umständen und somit ist sie krisensicher. Wo vorher abwertende Kritik, Ausgrenzung, Entmutigung, Verurteilung und Beschuldigung vorgeherrscht und das Klima zwischen den Menschen belastet haben, schafft Wertschätzung Werte wie Vertrauen, Freude, Mut zur Entfaltung und so entsteht echte Wertschöpfung.

 

Das Leben neu erfahren

Wenn wir die geistigen Gesetzmäßigkeiten verstehen und anwenden lernen, erfahren wir uns selbst und das Leben neu. Das bringt eine unermessliche Freiheit mit sich. Wir können unsere schöpferischen Fähigkeiten entdecken und sie verantwortungsvoll zum Wohle für uns selbst und auch für die Welt einsetzen. In einer täglichen spirituellen Praxis der Rückbindung zum Urgrund unseres Seins, erfahren wir uns als geistig-seelische Wesen, verbunden mit allem Lebendigen, mit dem Kraftstrom des Lebens. Gestärkt kehren wir zurück in unser menschliches, persönliches Sein in unserem Alltag. Dabei gewinnen wir mehr Abstand zu den Dingen, sind gelassener, getragen von einer inneren Gewissheit des Eingebettetseins in etwas Größeres, das ewig währt und ewig nährt.

 

Soweit für heute. Gerne nehme ich  deine Gedanken und Anregungen zum Thema entgegen. Schreibe mir unten im Kommentarfeld. Ich freue mich.

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria Seidl

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Die 5 wichtigsten Schritte vom Überlebensmodus zum Schöpfermodus

Teil 1 von 2

Bereits in meinem letzten Blogbeitrag habe ich über den derzeitig stattfindenden großen evolutionären Wandel geschrieben und dabe aufgezeigt, wie dieser von den größeren Rhythmen der Zeit getragen wird. Wir befinden uns gerade in einer Übergangszeit von einem Zeitalter ins nächste und das wird sowohl unsere Sicht auf die Welt als auch auf das Selbst revolutionieren. Denn es findet ein allmähliches Erwachen auf  kollektiver Ebene statt.

Doch damit das Neue entstehen kann, muss das Alte weichen und damit einher gehen Krisen, Umwälzungen Unsicherheit, Desorientierung und verschiedenste Ausprägungen von Angst, die es anfangs schwer machen das Entwicklungspotenzial  zu erkennen.

Falls du den Beitrag verpasst hast, kannst du den Artikel „Selbstsicherheit, Selbstbestimmung und die Annäherung der Völker“  hier nachträglich lesen.

 

Eine größere Dimension von Zeit und Raum

In meinem Vortrag „Erschaffe dich neu! – Vom Opfer der Umstände zum selbstbestimmten Gestalter“ zeige ich einleitend diese weiter gefasste Sicht auf eine weitaus größere Dimension von Zeit und Raum auf, in die wir eingebunden sind. Es ist mir ein großes Herzensanliegen den Menschen Mut zu machen in dem ich einen radikalen Perspektivenwechsel aufzeige, bei dem sich die augenscheinlichen Krisen als große Chancen entpuppen, die uns herausfordern aus unseren alten, begrenzenden Komfortzonen und Scheinsicherheiten. Denn es gilt neue Räume und Potenziale in uns selbst zu entdecken, die es im  im Außen zu verwirklichen gilt, und wir so eine neue Gesellschaft, eine neue Welt, erschaffen.

Angeregt durch das Feedback einer Zuhörerin schreibe ich in diesem heutigen Artikel detaillierter darüber, was jede/r Einzelne für sich praktisch in seinem Alltag tun kann, um sich dorthin zu entwickeln, wie es der Wandel von uns erfordert.

 

Wie sich der innere Himmel zu verdunkeln begann

Das gerade vergehende YUGA-Zeitalter (Dauer ca. 2400 Jahre) war, entsprechend den vedischen Schriften, das „Eiserne Zeitalter“ –  ein Zeitalter der Trennung und Spaltung. Zu dieser Zeit haben die Männer die Herrschaft übernommen und vermehrt für Schutz und Sicherheit gesorgt, da die Menschheit wieder einmal in den Schlaf gefallen war. Eine Grafik und auch Text zum besseren Verständnis findest du im oben erwähnten Blogbeitrag.

Im Laufe der Zeit führte diese Entwicklung zu einer patriarchalen Herrschaft über die Natur und auch über alle anderen Bereiche des Lebens. Angefangen bei den Religionen, bis hinein in den Alltag des menschlichen Zusammenlebens, hat diese Überbetonung des männlichen Pols zu einem Ungleichgewicht geführt.
Durch diese Entwicklung ist die Polarität – eine Gesetzmäßigkeit des Lebens – gekippt und die weiblichen Prinzipien, die sich auszeichnen durch Offenheit, Empfänglichkeit, Annehmen, Raum und Zeit gewähren, und Nähren, wurden durch eine Entwicklung hin zu den männlichen Qualitäten wie Schnelligkeit, Zielorientierung logisches und rationales Denken, Wettbewerb und Konkurrenzkampf, verdrängt und damit in den Schatten gestellt.

Auf diese Weise ist die Balance zwischen diesen beiden Polen verloren gegangen. Wo vorher Einheit und Verbundenheit war, herrschte jetzt Spaltung und Trennung und damit einhergehend Gefühle der Isolation, des Mutterseelenallein- und Gottverlassen-Seins.
Zweifel, Misstrauen, Missverständnisse und Missverhältnisse zwischen den Menschen und in den Gemeinschaften dauern bis heute an.

 

“Die Polaritäten sind eine Gesetzmäßigkeit und somit Herzschlag und Atem des Lebens”

 

Yin & Yang-Symbol

Im Yin & Yang-Symbol der östlichen Tradition, ist in der Dunkelheit der Lichtpunkt und im Licht der Punkt der Dunkelheit. Beide Punkte sind als Kreis dargestellt. Das zeigt uns, dass beide Pole die Ganzheit bilden (der Punkt ist das Symbol der Einheit, der Kreis ist der Punkt in den Raum ausgedehnt). Keiner von beiden kann ohne den anderen und sie sind gleichwertig.

Beispiele in denen die Polarität in unserer physischen Erfahrungswelt verkörpert ist:

  • Tag & Nacht
  • Licht & Schatten
  • Männlich & Weiblich
  • Aktiv &  Passiv
  • Kalt und Warm
  • Kurz und Lang
  • Schnell & Langsam
  • Plus & Minus

 

Ignoranz gegenüber den Gesetzmäßigkeiten des Lebens

Unserer heutigen Welt fehlt der weibliche Pol mit den Qualitäten wie Entspannung, Ruhe, Muße, das Verständnis des Lebens als Prozess, der sich ewig fortentwickelt und Vielfalt hervorbringt, statt Monokulturen, wie wir es derzeitig allerorts vorfinden. Der Mensch hat die Nacht zum Tag gemacht und auch hier wieder die Polaritäten übergangen. Diese Ignoranz den Gesetzmäßigkeiten des Lebens gegenüber hat ihren Preis. Die Krisen und auch Krankheiten dieser Zeit offenbaren ihn jetzt für uns.

Wir wollten, dass unser Leben praktischer, einfacher wird und daher haben wir viele Dinge entwickelt, von denen viele, so wie es sich jetzt herausstellt, unsinnig sind, da der Überfluss lediglich unsere Zeit und Aufmerksamkeit benötigt, uns  mehr zu Sklaven macht und zudem die Umwelt belastet.

Viele Systeme und Entwicklung in der Vergangenheit sind aus einem egozentrischen Bewusstsein der Spaltung und des Getrenntseins heraus geschaffen worden, ohne dass dabei die Konsequenzen und Folgen für Mensch und Natur bedacht wurden. Denken wir dabei nur kurz an Fassadenverkleidungen aus Asbest, all die Gifte, die eingesetzt werden, das ganze Verpackungsplastik, das jetzt unsere Weltmeere verschmutzt und auch die meisten Arzneimittel, die eingesetzt werden und dabei Folgeschäden im menschlichen Organismus hervorrufen. All diesen Produkten ist gemeinsam, dass sie sich nicht wieder in den natürlichen Kreislauf der Natur rückbinden lassen und stattdessen ihr Unwesen treiben und Mensch und Natur belasten.

Die derzeit herrschende Umweltkrise zeigt uns dies deutlich. Wir sind letztendlich alle aufgerufen unsere egozentrische Konsum- und Komfortzone zu verlassen und wieder das Leben und die Natur in den Mittelpunkt zu stellen. Wir tun gut daran unser Bewusstsein zu erweitern, indem wir zu einem neuen Selbst- und auch Weltbezug finden, bei dem alles mit allem verbunden ist, so wie es uns die moderne Physik bereits vermittelt.

 

Das neue Zeitalter – Verbundenheit statt Trennung

Der Begründer der Quantenphysik und Nobelpreisträger Max Planck hat dies vor hundert Jahren bereits bestätigt:
„Alle Materie entsteht und besteht aus nur einer Kraft.  … so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist das Urgrund aller Materie.“
Die moderne Physik formuliert heute das, was Mystiker, Menschen mit tiefen spirituellen Einsichten, vor vielen tausend Jahren bereits wussten. Die Quantenphysik hilft also, dass wir zum einen die spirituelle Dimension unserer Wirklichkeit und unseres Selbst besser verstehen lernen.

Dieses Selbstverständnis ist für einen echten Esoteriker nichts neues, da er sich als Teil des Ganzen und somit verbunden sieht, im Wissen dass es auch das Unerlöste, das Dunkle gibt, das es zu integrieren gilt als Mensch. Während der Pseudo-Esoteriker noch mehr Trennung erzeugt, in dem er sich nur dem Lichtvollen widmet und die Kräfte des Dunkels ausgrenzt. Dabei wird er oftmals vom verleugneten Pol überrascht und eingeholt.

Der Exoteriker hingegen sieht sich von der Welt getrennt. Sein Bewusstsein gibt es nur innerhalb seines Gehirns und sein Selbstbild ist begrenzt auf die physische Dimension. Für ihn gibt es weder Seele noch Geist. Vielmehr vertraut er seinem logischen Denkvermögen und seinen normalen fünf Sinnen.

 

“Der Exoteriker ist ein Auslaufmodell. Die moderne Physik bestätigt: Alles ist mit allem verbunden.”

 

 

Unsere materielle Realität spiegelt unsere geistige Wirklichkeit

Die moderne Quantenphysik lehrt uns mittlerweile etwas anderes: Wir sind nicht getrennt von der Welt, vielmehr leben wir in einer verbundenen Welt, die wir aktiv mit gestalten und das eher unbewusst als bewusst. Wir beeinflussen das, was wir beobachten und verändern damit das Ergebnis. Unser Bewusstsein ist somit schöpferischer Natur.

Wir erschaffen jeden Moment unseren Körper neu. Pro Sekunde sterben 10.000 Zellen ab und ebenso  viele bauen sich neu auf. Ein Großteil dieser Neuerschaffung wird von unserem Unterbewusstsein erledigt. Hinsichtlich unsere Alltagsrealität haben wir jedoch die freie Wahl und können in jedem Moment aus dem Feld der Potenzialität auswählen. Unsere materielle Realität, die wir derzeit vorfinden, spiegelt unsere geistige Wirklichkeit, denn Geist und Materie sind eins. Geist gerinnt und wird zur Materie.

Diese ungeheueren Erkenntnisse müssen wir erstmal verdauen, um zu verstehen, welche Auswirkungen sie für uns haben können, wenn wir bereit sind uns diesem neuen Welt- und Selbstbild zu öffnen. Erst dann können wir damit beginnen zu experimentieren, neue Erfahrungen zu sammeln und schließlich erkennen, dass wir vom Überlebensmodus in einen Schöpfermodus gelangt sind.

 

“Wir erkennen, dass wir selbst, die Welt und unsere Zukunft offen sind – voller Potenzial”

 

Diese fundamentalen Veränderungen im Verständnis unserer Beziehung zur Welt, zur Wirklichkeit und vor allem zu uns selbst, sowie der Macht unseres Bewusstseins, treffen uns im Kern. Wir erkennen, dass wir selbst, die Welt und unsere Zukunft offen sind –voller Potenzial. Dass wir kraft unseres Bewusstseins das, was wir auswählen in die materielle Realität bringen können. Unsere Möglichkeiten sind also unermesslich größer, je bewusster wir werden. Auf diese Weise überwinden wir die derzeitigen Begrenzungen Schritt für Schritt.

Krankhaftes Wirtschaftswachstum, angstvolles Konkurrenzverhalten und ein aus den Fugen geratenes Konsumverhalten sind nur ein kleiner, unbedeutender Teil, gemessen an unseren wahren Möglichkeiten. Der Atomforscher und Nobelpreisträger Prof. Dr. Carlo Rubbia hat eine Naturkonstante bewiesen, die besagt, dass etwa 1 Milliarde Energieeinheiten nötig sind, um 1 Materie-Einheit zu formen, d.h. Energie ist das übergeordnete Prinzip. Siglinda Oppelt formuliert es in ihrem Buch Quantensprung im Business so:

 

“Wer sich nur mit Materie beschäftigt, orientiert sich lediglich an einem Milliardstel der Wirklichkeit.”

Siglinda Oppelt

 

Das gleiche gilt natürlich, wenn wir uns nur mit unserem materiellen Selbst, unserem Körper identifizieren. Wie sieht hingegen eine Welt aus, in der die Menschen auf breiter Ebene beginnen im Bewusstsein der Verbundenheit die Macht ihres Geistes zum Wohle des Ganzen einzusetzen? Stelle dir einmal in einem ruhigen Moment diese Frage und lass dann deiner Vorstellungskraft freien Lauf.

 

Soweit für heute. In Teil 2 dieses Beitrags erwartet Sie dann im Mai folgende Themenpunkte.

  • Gesetzmäßigkeit leben – Verbundenheit erfahren
  • Den Schleier der Dualität lüften
  • 5 wichtige Schritte zu einem dynamischen, erweiterten Selbst

 

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Beitrag dazu inspirieren dich selbst und dein Leben einmal in diesen größeren Kontext von Zeit und Raum zu setzen und auch die Folgerichtigkeit des derzeitigen Wandeln zu begreifen. Dieses mehr an Verständnis und Klarheit kann dazu verhelfen sich ruhiger und gelassener auf den Strom des Lebens einzulassen und mit ihm zu fließen.

Gerne lese ich deine Gedanken zu meinem Betrag und freue mich auf einen Austausch.

 

Hier geht´s zu Teil 2 des Beitrages.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

 

 

Bildnachweis: Yin and yang symbol, #82053089 | Urheber: Donets

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

“Das Maß unserer zweckgebundenen Handlungen bestimmt das Maß unserer Freiheit”

 

Auf der Suche nach Glück und Erfüllung tun wir alles, um zu sein – erfolgreich, frei, reich, und glücklich. So haben wir es vorgelebt bekommen. So haben wir es gelernt. Doch das zweckgebundene Handeln verhindert die innere Freiheit, aus der heraus wir sein können, was immer wir wählen zu sein.

Das Sein kann nicht erdacht, mit dem Verstand nicht erfasst werden. Es kann hingegen gefühlt werden. Das Tun, um zu sein, mag für eine Weile auf dem Weg unserer Lebensreise immer wieder kurzweilig dazu führen, dass wir unsere Ziele erreichen. Doch oftmals fühlen wir nicht das, was unser Ziel verheißen hat. Erfolg ohne Erfülltsein schmeckt schal und so brechen wir auf zu neuen Zielen, um endlich zu sein, in einem nicht endenden Kreislauf.

 

Freiheit braucht unsere Entscheidung

Frei sind wir, wenn wir wählen frei zu sein. Dazu braucht es keine Strategie, kein zweckgebundenes Handeln, denn es ist ein Seinszustand, der aus uns selbst heraus entsteht, wenn wir uns dafür entscheiden. Das ist die uns gegebene Macht der freien Wahl, die jedoch nur sehr wenige von uns nutzen.

Solange wir angespannt im Rad des Alltags tun, um reich, erfolgreich und glücklich zu werden, verfehlen wir das, was wir wollen. Entspannung und Hingabe sind die beiden Schlüssel, die uns in unser Sein führen, dass in seiner Natur magnetisch ist und all das zu uns herzieht, was der Entwicklung unserer Seele dienlich ist.

Im freien Sein stehen andere Kommunikationskanäle offen. Wir werden gespeist aus dem unermesslichen Informationsreservoir der Intuition und der Inspiration. Vertrauen wir uns diesen spirituellen Instanzen an, erfahren wir sie als inneren Kompass, der uns Orientierung schenkt, uns führt und uns Leitstern ist. Der Verstand ist dabei der Diener. Das Zepter jedoch ist bei der wahren Regentin, bei unserer höchsten Zuflucht, bei unserer Seele.

Einladung!

Wenn auch du deine innere Freiheit entdecken und leben willst, lade ich dich zu einem kostenfreien Orientierungsgespräch ein.
Dabei finden wir heraus, wie ich dir in deiner aktuellen Situation am besten dienlich sein kann.
Sende mir dazu einfach eine Mail an [email protected] und vereinbare einen Telefontermin mit mir.

Ich freue mich auf unser Gespräch.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

 


Bianka Maria Seidl

Integrales Coaching und spirituelle Mentorin

Sie führt zielsicher durch Phasen der Veränderung und der Neuorientierung
auf das nächste Entwicklungsniveau in eine größere innere Freiheit
– privat und auch im Business.

 

Photo by: marc-olivier-jodoin

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Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

In diesem 3. Teil der Beitragsserie “Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-selbst-sein” geht es um das uralte Opfer-Täter-Spiel. Wir steigen aus diesem Spiel aus, wenn wir die Verantwortung für unser schöpferischen Fähigkeiten übernehmen und gelangen so auf unsere nächste Entwicklungsebene.

Falls du die beiden vorhergehenden Artikel verpasst hast, kannst du den Beitrag Hier nachlesen.

Hier kommt das 3. Hindernis.

Raus aus den alten Opfer-Täter-Rollen

Wie oft lehnen wir Ereignisse, Umstände und Situationen ab, weil sie in uns an wunde Punkte rühren und ungute und unschöne Gefühle hervorrufen? Die landläufige Art und Weise darauf zu reagieren ist die, dass wir in den Widerstand gehen. Wir lehnen ab, was sich uns zeigt und schlüpfen dabei in verschiedenste Vermeidungsrollen. Dabei geben wir unsere Selbstverantwortung ab. Wir antworten nicht auf die Situation, die wir uns selbst geschaffen haben. Stattdessen spielen wir das alte Opfer-Täter-Spiel. Als passives Opfer ergreifen wir die Flucht, ziehen uns zurück in unseren Elfenbeinturm. Beleidigt und verletzt errichten wir Mauern.  Als Täter starten wir einen Angriff und bekämpfen das, was sich uns zeigt, ohne zu erkennen, dass wir uns damit selbst verletzen.

Angriff und Flucht sind Reaktionen aus unserem Reptiliengehirn, das der älteste Teil unseres Gehirns ist. Somit reagieren wir eher aus unserer tierischen, statt aus unserer menschlichen Natur heraus. Im menschlichen Miteinander spielen wir gerne das unerquickliche Opfer-Täter-Spiel, statt sich unserer angeborenen Schöpferkraft bewusst zu bedienen und eine neue Wahl für eine geeignetere Situation zu treffen.

 

Sich des eigenen schöpferischen Potenzials bewusst werden

Als Mensch sind wir mit einem individuellen Bewusstsein und mit einer Schöpferkraft ausgestattet, die wir bisher meist unbewusst eingesetzt haben.  In der jetzigen Zeit gilt es, dass wir uns unserer schöpferischen Werkzeuge und Fähigkeiten immer bewusster werden, um sie heilbringend anzuwenden – für uns selbst und die Welt.

Wir erwachen derzeit langsam aus einem langen seelischen Winter. Es ist Schneeglöckchenzeit sozusagen. Wir spüren das Licht der Sonne, das unsere Gemüter erhellt und zugleich liegt da noch soviel Altes und Überlebtes in uns, das es zu entsorgen gilt. Das wichtigste, das wir jetzt vollbringen können ist, dass wir das, was wir in unserem Leben vorfinden erstmal annehmen ohne Bewertung, statt in den Widerstand, in den Kampf, zu gehen. Wir haben bisher unbewusst kreiert, weil wir zu wenig Bewusstheit hatten für unsere schöpferischen Werkzeuge und Fähigkeiten. In Momenten der Rekreation, des Ausruhens, können wir das, was wir verursacht haben, überdenken und die Situation neu formen, so, wie sie uns auch entspricht.

Bei diesem Schritt auf die nächste Ebene unserer Entwicklung gilt es die volle Verantwortung für den Einsatz unserer Schöpferwerkzeuge zu übernehmen – für das Denken, das Fühlen, das Sprechen und für das Handeln.

 

Unbewusst Geschaffenes überdenken und neu fühlen und formen

Alles, was sich uns im Jetzt zeigt, haben wir in der Vergangenheit durch viele unbewusste Gedanken, Gefühle und Entscheidungen erwirkt. Im Jetzt gilt es alles erst einmal eigenverantwortlich anzunehmen, völlig ungeachtet ob es uns gefällt, oder nicht. Die Fragen, die wir uns in ruhigen Momenten stellen sollten sind:

  • Wozu habe ich mir diese Situation geschaffen?
  • Was kann ich daraus lernen und somit daran wachsen?
  • Wie entspricht es mir mehr?
  • Was braucht es da von mir?
  • Was gilt es diesbezüglich loszulassen?

Diese Fragen sind aus dem Herzen heraus zu stellen mit dem Verlangen nach Wahrheit. Es gilt die Antworten im Inneren zu erlauschen und sie intuitiv zu empfangen. Manchmal braucht es dafür Zeit und wir dürfen geduldig in die Antworten hineinwachsen. So wie es Rilke in seinem Gedicht beschrieben hat:

 

„Hab Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche,
die Fragen selbst lieb zuhaben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die Dir nicht gegeben werden können,
weil du sie nicht leben kannst. Und es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen. Vielleicht lebst Du dann allmählich, eines fernen Tages, in die Antwort hinein
.“ 

 

Die Macht der freien Wahl erkennen und nutzen

In dieser Zeit, die viele als sehr schwierig erleben, weil die Dunkelheit des seelischen  Winters noch in den Zellen gespeichert ist, haben wir die Chance ins Reine mit uns selbst zu gelangen und uns unserer Schöpferkraft bewusst zu werden. Wenn wir aufhören die alten Opfer-Täter Spiele zu spielen und den Widerstand und Kampf gegen uns selbst und das Leben beenden, werden wir frei für die neue Qualität des seelische Frühlings, der bereits begonnen hat.

Im Bewusstsein unserer freien Wahl erkennen wir, dass wir uns in jedem Moment neu entscheiden können. In der bewussten Wahrnehmung und Akzeptanz unserer Gedanken und Gefühle und in hingebungsvoller Selbstannahme, gelangen wir in eine tiefere Verbindung mit unserem Selbst, dessen Verwirklichung weitaus umfassender ist, als bisher bekannt.

Diese Zeit stellt eine Übergangsphase dar, in der wir die Opfer- und Täterschaft hinter uns lassen und eintreten in unser Mitschöpfertum als erwachter Mensch, der dafür geschaffen wurde es IHM gleich zu tun. Wir alle sind von den neuen Energien dieser Zeit dazu aufgerufen. Befreien wir uns aus den alten, dunklen Tentakeln der vergangenen Jahrtausende. Weiten wir unser Herz, damit alles darin seinen angemessenen Platz findet und heben wir unser Haupt dem Licht entgegen.
Der wahre Mensch steht jetzt direkt vor seinem Schöpfer.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

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Bildnachweis:
Foto© chetan-menaria by unsplash

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Der heutige Beitrag ist der zweite Teil einer Artikelserie “Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-selbst-sein” – Im ersten Beitrag ging es um die Selbstzweifel. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kann du das hier nachholen. Im heutigen Beitrag geht es um das zweite Hindernis – das Mangelbewusstsein.

 

5 wichtige Tipps, um vom Mangel in die Fülle zu gelangen

Wir sind ständig umgeben von Fülle und dennoch leben viele von uns im Mangel. Es mangelt oft am Geld, an Zeit, an Energie, an Anerkennung, an Lebensfreude und Leichtigkeit. Ohne dass uns dies immer bewusst ist, befinden wir uns in einem beschleunigen, lebensabbauenden Zustand, der oftmals in Depression und Krankheit mündet und hier erst als solcher erkannt wird. Aus der Not heraus findet eine Wende statt und damit gelangen sowohl unsere Energie und auch unser Leben in eine sich aufwärtsbewegende lebensfördernde Entwicklungsspirale. Nachfolgend die 5 wichtigsten Tipps, um vom Mangel in die Fülle zu gelangen.

 

1. Die freie Wahl erkennen und nutzen

Wer im Mangel lebt, hat in erster Linie ein Bewusstsein des Mangels. Er hat seinen Fokus auf das gerichtet, was er nicht ist und was er nicht hat. Dieser Tunnelblick lässt ihn die Fülle, die ihn ständig umgibt, nicht wahrnehmen. Innerhalb dieses Tunnels turnt der Verstand in den ewig gleichen Gedankenschleifen. Der Mensch erschöpft sich dabei, weil er sein schöpferisches Potenzial nicht nutzt und sich lediglich von seinem Mangeldenken und den dadurch erzeugten schweren Gefühlen leiten lässt.

Er ist sich nicht bewusst, dass er in jedem Moment die freie Wahl hat aus diesem Mangelbewusstsein auszusteigen. Und daher ist das Bewusstsein für die freie Wahl, das uns so sehr von anderen Spezies unterscheidet, der erste wichtigste Schritt heraus aus selbstbegrenzenden Bewusstseinszuständen.

 

2. Die vorhandene Fülle wahrnehmen und wertschätzen

Im Bewusstsein der freien Wahl kann ich mich neu entscheiden und meinen Fokus auf das richten, was ich mir zutiefst wünsche – auf Fülle. Ich entscheide mich für Fülle und lenke meine Aufmerksamkeit auf die Fülle, die mich bereits ausmacht und umgibt.

Ich mache mir bewusst, was ich bisher bereits alles erreicht und geschafft habe. Welche Hindernisse und Schwierigkeiten ich gemeistert und welche Fähigkeiten und Stärken ich dadurch entwickelt habe. Am besten schreibe ich das auf, so dass ich in Momenten, wo ich wieder der Illusion des Mangels verfalle, darauf zurück greifen kann.

Des weiteren mache ich mir das Schöne, das mich umgibt, bewusst und wertschätze es. Das muss nicht groß sein. Wichtig ist, dass es mein Herz erfreut. Ich geh in die Natur und lasse das Denken zuhause. Vielmehr erfreue ich mich an der Schönheit und an der Fülle der Natur, an der ich immerzu teilhaben und sie genießen kann und das kostenfrei.

 

3. Dankbarkeit – ein Schlüssel zu weiterer Fülle

Abends reflektiere ich schreibend über den Tag und bedanke mich für all die vielen Geschenke, die ich erhalten habe. Sei es, dass mich ein Fremder in der Bahn angelächelt hat, sei es das Wolkenspiel am Himmel in der Mittagspause, oder ein Kinderlachen, das für einen kurzen Moment mein Herz berührt hat.

Ich bin auch dankbar, wenn mir etwas gelungen ist, das bisher für mich eher schwierig war. Ich bin dankbar, dass ich jetzt meinen Fokus auf die Fülle des Lebens richte. Ich bin dankbar, dass mich das Leben ruft und mir Herausforderungen schickt, damit ich heraustrete aus meiner alten Komfortzonen und mich weiter wachse und meine Potenziale entfalte.

 

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4. Die Fülle mit anderen teilen

Es ist ein geistiges Gesetz, dass wir das, was wir wollen, erstmal selbst geben müssen. Daher ist es auch wichtig die Fülle, die bereits im Leben vorhanden ist zu teilen, so wie es uns die Natur vormacht. Das, was in Hülle und Fülle bereits in unserem Leben ist, das gilt es zu teilen. Teilen wir unser Glück, unsere Freude, unser Lachen und unsere Wertschätzung und all das wird sich mehren und auf vielfältigste Art und Weise zu uns zurück kehren.

Das Leben kann nicht anders als sich zu verströmen. Je mehr wir im Einklang mit uns selbst und dem Leben sind, desto mehr Fülle empfangen und kreieren wir in den Bereichen, in denen wir es uns wünschen. Reichtum, Gesundheit, Kreativität und Lebensfreude  sind natürlich und wir haben ein Geburtsrecht darauf.

 

5. Ein 21- besser noch 90-Tage-Experiment

Entscheiden wir uns für Fülle und verpflichten wir uns für 90 Tage den Fokus auf das zu richten, was in Hülle und Fülle bereits vorhanden ist und tun wir zugleich mehr von dem, was uns Erfüllung verschafft.

Erfüllung erlangen wir, wenn wir das, was wir tun, lieben. Daher ist es wichtig, dass wir unserem Herzen und unserer Freude folgen und immer mehr das tun, was uns erfreut.. Es gilt sich konsequent auf das auszurichten, was uns innerlich erfüllt und diesen Dingen nach zu gehen – privat und auch beruflich.

Das bewusste Ausrichten auf die äußere, bereits vorhandene Fülle und die innere Erfüllung, verändert das Bewusstsein und damit auch unsere Lebenssituation. Wir werden wacher, lebendiger und zuversichtlicher. Und mit jedem Tag kreieren wir mehr Fülle und Erfüllung – für uns und andere.

„Gib das auf, was Du zu sein scheinst, um ganz das zu sein,
was du deiner wahren Natur gemäß bereits bist”

 

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Innere Freiheit Teil 2 – Die Schritte 4 bis 7

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich über die ersten 3 Schritte

  • Selbstgewahrsein
  • Selbstverantwortung
  • Selbstempfindung + -annahme

geschrieben. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kann du dies hier nachholen.

In diesem Beitrag geht es heute um die Schritte 4 bis 7 mit den Themen

  • Selbstverzeihung
  • Selbstachtung + -würdigung
  • Dankbarkeit
  • Selbstzeit

4. Selbstverzeihung

Manche Erlebnisse und Erfahrungen wiegen schwer und belasten uns über lange Jahre hinweg. Wir halten oftmals unbewusst daran fest, weil wir anderen und vor allem auch uns selbst unsere Handlungen und Entscheidungen nicht verziehen haben. So tragen wir oftmals zentnerschwere Lasten mit uns herum und wundern uns, dass um uns so viele Menschen sind, die sich beschweren. Dabei spiegeln sie uns und das, was auf uns lastet.

Selbstannahme geht der Selbstverzeihung voraus oder zieht sie nach sich. Dabei liegt die Betonung darauf sich im ersten Schritt selbst zu verzeihen. Denn oftmals sind wir wütend über uns selbst, weil wir uns falsch verhalten haben und daher so leicht zu verletzen waren. Oder weil wir zu leichtgläubig, zu gutmütig, zu bescheiden, nicht schlagfertig genug, nicht schlau genug, etc. gewesen sind. Das gilt es sich selbst zu verzeihen, damit wir in den Frieden gelangen mit uns selbst. Erst im nächsten Schritt geht es dann darum auch dem oder der anderen zu verzeihen für das was längst vergangen ist. Auf diese Weise wird unser Herz wieder leichter und wir fühlen uns freier.

Frage dich selbst:

  • Wem habe ich noch nicht verziehen?
  • Was trage ich mir noch nach?
  • Wie schwer wiegt das?
  • Wie lange geht das schon?
  • Welchen Vorteil habe ich daraus, solange an dieser Situation festzuhalten?

Übung: 

Beginne mit dem Verzeihen bei dir selbst. Überlege dir, was du dir noch nicht verziehen hast. Dann spüre in dein Herzchakra und öffne es. Dies geschieht, indem du es beabsichtigst.

Lege deinen Groll dir selbst gegenüber in dein Herzchakra. Das geschieht, indem du spürst, wo im Körper dieser Groll sitzt und du dann mit jedem Ausatmen dein Herzchakra vergrößerst bis der Groll darin umfangen ist. Bleibe solange damit, bis sich der Groll aufgelöst hat und du frei bist von dieser Last.

 

5. Selbstachtung + Selbstwürdigung

Im 5. Schritt achte dich und würdige dein Sein. Dabei geht es weniger darum, was du alles tust und was du bereits erreicht hast. Vielmehr geht es darum, dass du dich dafür achtest und auch würdigst, dass du einfach bist – also für dein Sein.

Erst diese Würdigung deines Seins bewirkt, dass du dich umfassender erfährst. Dass du in Einklang kommst mit den unsichtbaren Ebenen deiner Selbst. Im Sein ist es leichter möglich deine Seele zu spüren, ebenso wie deine Anbindung an deine geistige Familie, deine wahre Herkunft – somit dein Höheres Selbst zu erfahren.

Da das Sein in unserer modernen Gesellschaft erst in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewinnt, ist es von großer Wichtigkeit im vermehrt in unserem Alltag Raum und Zeit zu schenken damit sich die Waagschalen von Sein und Werden gut die Balance halten.

Frage dich selbst:

  • Achte und beachte ich mich oder bin ich immer nur für die anderen da?
  • Würdige ich mich für mein Sein, oder muss ich etwas leisten um einen Wert zu haben?

Übung: 

Stelle dich vor einen Spiegel und betrachte dich darin. Dann sage folgende Worte zu dir:

„Ich achte und beachte mich. – Ich würdige mein Sein.“

Schau, wie es dir damit geht. Was ruft das in dir hervor? Wie fühlst du dich? Fällt es dir leicht oder kommen diese Worte schwer über deine Lippen?

Entscheide dich dafür dich tagsüber mehr zu beachten – deine Befindlichkeit, deine Gefühle, dein Denken, dein Sprechen und Handeln – jedoch ohne es zu bewerten.

 

6. Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zur Fülle unseres Daseins. Dankbarkeit öffnet unser Herz. In diesem Zustand ist es uns nicht möglich zu bewerten und zu urteilen. Wir sind dankbar für das was wir in unserem Leben vorfinden, für das, was wir sind, was wir haben, für all die Herausforderungen die Möglichkeiten zu wachsen, die sich uns tagtäglich bieten.

Es gibt so vieles für das wir dankbar sein können, wenn wir die Brille der Selbstverständlichkeit ablegen. Wenn wir die Welt wieder staunend und unvoreingenommen betrachten dann entdecken wir dabei die Fülle unseres Daseins, die Fülle des Lebens, der Schöpfung, der Natur, die uns immer umgibt. Statt uns diese Fülle zu zer-denken, wie wir es als Kopffüssler gerne machen, können wir diese Fülle fühlend erfahren und sie genießen – von Augenblick zu Augenblick und sie dadurch mehren.

Frage dich selbst: 

  • Bin ich dankbar für das, was ich in meinem Leben habe?
  • Zer-denke ich mir die Fülle, die mich umgibt, statt sie wertzuschätzen und dafür dankbar zu sein?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Wie sieht mein Leben aus, wenn ich für alles, was ich vorfinde, dankbar bin – auch für die Herausforderungen?

 

7. Selbstzeit

Die meisten Menschen verbringen Zeit mit anderen Menschen. Zeit mit sich selbst zu verbringen löst bei vielen sofort eine Abwehr hervor. Es scheint als hätten wir vor dem Angst, was uns in unserem Inneren begegnen könnte. Daher scheuen und vermeiden viele Menschen diese Art der Selbstbegegnung und gehen damit auch an ihrem inneren Goldschatz unwissend vorbei. Denn die Antworten auf unsere wichtigsten Lebensfragen liegen in uns selbst. Das hatte von vor vielen Jahrhunderten Sokrates gesagt. Erinnern wir uns. In unserem Inneren finden wir auch unseren eingewickelten Wesenskern, der die Verbindung zu unseren höheren Ebenen hat.

Hier finden wir auch unsere schlummernden Potenziale und das Wissen und die Weisheit unserer Seele.

Stellen wir uns daher täglich einer spirituellen Praxis wie Meditation oder auch Yoga und erfahren wir die Wohltat in unserem Leben, die sich dadurch einstellt. Ähnlich einem Stein, der ins Wasser fällt und Wellen schlägt, wirkt sich die Selbstzeit wohltuend in unserem Alltag aus, so das wir gelassener sind und immer mehr Raum und Zeit zur Verfügung haben, um das Leben und unsere neu gewonnene innere Freiheit zu genießen.

Frage dich selbst:

  • Nehme ich mir ausreichend Zeit für eine Begegnung mit mir selbst?
  • Was hält mich davon ab?
  • Wie könnte ich mir so eine tägliche Selbstzeit einrichten?
  • Wie sähe mein Leben aus, wenn ich die Antworten auf meine wichtigen Fragen in mir selbst finden würde?

Übung: 

Nimm dir eine Woche lang morgens 10 Minuten Zeit für deine Selbstbegegnung. Setze dich an einen ruhigen Ort, wo du ungestört bist und dich wohl fühlst.

Sitze aufrecht, die Beine nebeneinander. Schließe die Augen und atme tief. Lass bei jedem Ausatmen Anspannung und Gedanken los. Schalte vom Denken in den Modus Fühlen und fühle dich selbst mit allem, was auftaucht. Lass geschehen, was geschehen mag und sinke immer tiefer in dein Sein. Nach 10 Minuten kehre wieder in dein Tagesbewusstsein zurück – Strecke und recke dich und starte dankbar in den neuen Tag.

 

Frei werden für unser inneres, strahlendes Wesen

Wenn wir uns von den Mustern unserer Konditionierung befreien, legen wir dabei Schicht für Schicht den Kern unseres Wesens frei, der in seiner Natur strahlend ist. Wir legen ein Korsett ab, das uns einst Halt und Sicherheit schenkte.

Darunter kommt unsere nackte Haut zum Vorschein, unser fühlendes Wesen, unsere Lebendigkeit. Hieraus antworten wir dem Leben, drücken es durch uns aus und bezeugen damit unsere Liebe zu uns selbst, zu allen Geschöpfen, zur Schöpfung und ihrer Quelle.

Nehmen wir daher die Kraft zu uns zurück. Kommen wir ins Reine mit uns selbst. Versöhnen wir uns mit unseren Projektionen und vergeben wir uns selbst für das, was wir als Täter und Opfer irgendwann in der Vergangenheit hervorgerufen haben.

So gelangen wir in einen tiefen Frieden und in eine innere Freiheit, von der wir bisher nicht einmal zu träumen gewagt haben.

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Jetzt wünsche ich dir erhellende Momente beim Beantworten der Fragen und beim Ausprobieren der Übungen. Bleib am Ball, wenn du spürst, dass sich in dir dadurch etwas zum Positiven verändert.

 

Möchtest dich noch mehr mit deiner inneren Freiheit beschäftigen und innerlich noch freier werden? 

Natürlich lässt sich in so einem Blogbeitrag nur die Spitze des Eisbergs zeigen. Wenn du also daran interessiert bist tiefer in das Thema Innere Freiheit einzusteigen, dann braucht es schon mehr an Engagement und Hinwendung. Gerne unterstütze ich dich dabei. Nutze mein Angebot für ein kostenfreies 30-minütiges Erstgespräch zur Orientierung.

Schreib mir einfach eine Mail an [email protected] mit dem Betreff: kostenfreies Orientierungsgespräch.

Außerdem entsteht gerade ein neuer Online-Kurs, der im Herbst 2017 gelauncht wird. „Er-Finde dich neu! Mit sich selbst ins Reine kommen“

 

P.S. Alle wichtigen Informationen im Vorfeld teile ich dir  in meinem Newsletter mit, so dass du dich rechtzeitig anmelden kannst und auch den Bonus nutzen kannst.

Hier kannst du nochmals Teil 1 dieses Artikels nachlesen.

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