Sich neu erfinden – Schritt 3

 

Wenn wir FRAUEN 45+ uns neu erfinden wollen, gilt es zuerst Platz zu schaffen für das Neue. Das habe ich im ersten Teil  dieser Reihe bereits ausführlich beschrieben.
Falls du Teil 1 noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.
Im 2. Schritt habe ich dir nahe gebracht, dass du dein Fundament in Ordnung bringen musst, damit du deine noch schlummernden Potenziale entfalten und in deine ganze Kraft
und wahre Größe gelangen kannst. Diesen Teil kannst du hier nachlesen.
Im heutigen Beitrag zeige ich dir den 3.  Schritt, und das ist, wenn du willst, der Türöffner, der dir, wenn du es einmal richtig verstanden hast, zahlreiche Türen zu einem erfüllten und glücklichen Leben öffnet. Welcher Schlüssel das ist und wie du ihn richtig anwendest, das erfährst du in diesem Beitrag.

 

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Verlasse das Opfer-Täter-Spiel

Von Kindesbeinen an haben uns die Erwachsenen vorgelebt, dass, wenn einem etwas zustößt, ein anderer dafür schuld sein muss. So haben wir als Kind eine Welt erlebt und imitiert, in der es immer einen bösen, schuldigen Täter und ein verletztes, armes Opfer gegeben hat. Der Täter bekommt eine Strafe und das Opfer Mitleid und vor allem viel Aufmerksamkeit.
Wir haben dieses alte Rollenspiel sehr stark in uns verinnerlicht und es auch oft gespielt. Und wir haben auch bemerkt, dass auch wir oftmals die Rollen getauscht haben und vom Opfer zum Täter und umgekehrt wurden. Das uralte Opfer-Täter-Spiel hält uns auf der jetzigen Entwicklungsebene. Wenn wir dieses Spiel weiter spielen, stecken wir fest.
Dieses uralte Spiel zwischen den Menschen braucht es nicht mehr, wenn du dich weiterentwickeln und vor allem neu erfinden willst.

 

Wie steigen wir aus diesem uralten Szenario aus, das uns so tief im System steckt? 
Nun, um diese Frage zu beantworten, hole ich jetzt ein wenig aus. Unsere Identität besteht aus  unserer Persönlichkeit und unserem Wesenskern. Die Persönlichkeit verschleiert diesen Kern, solange sie noch relativ unbewusst ist.
Unsere Persönlichkeit, mit der wir uns überwiegend identifizieren, wurde zweifach konditioniert, zum einen durch das epigentische Erbe unserer Ahnen und zudem durch Erziehung und Bildung in einem einseitig orientierten, patriarchalen Gesellschaftssystem.
In diesem Beitrag schreibe ich über Letztere.
Damit wir aus diesem jahrtausendalte Opfer-Täterspiel herauskommen und du deine Essenz, den Kern deines Wesens entfalten kannst, braucht es einen Schlüssel – einen Schlüssel, der dir hilft deine Energie auf das nächste Level zu bringen. Und wenn wir es ganz genau nehmen, dann ist es ein Frequenzschüssel.

Tata … und dieser Schlüssel heißt:

Eigenverantwortung übernehmen

Sicherlich hast du als Kind einiges schmerzhaftes erlebt und auch so manches entbehrt. Du wurdest vielleicht  nicht gesehen, verlassen und vielleicht sogar verletzt.
Diese negativen Erahrungen haben deine Einstellungen geprägt. Die Einstellung zu dir selbst, zu anderen Menschen, zu Geld, zur Arbeit, bis hin zum Leben selbst.
Du bist sozusagen das Produkt deiner Konditionierung, doch du bist kein Opfer. Du bist jetzt erwachsen und kannst ab sofort die  Verantwortung für deine Einstellungen übernehmen und sie
auch ändern, sobald sie dir bewusst sind. Du fragst dich jetzt vielleicht wie das geht. Das zeige ich dir jetzt.
Schau, wichtig zu verstehen ist erstmal der Vorgang. Was passiert, wenn im Außen etwas geschieht, das mich irritiert, vor den Köpf stößt, vielleicht sogar verrückt macht, bzw. mich verletzt? Nun mein Verstand wird es bewerten und in schlecht einteilen. Mit diesem Urteil wird unbewusst bei den meisten Menschen eine ganze Reihe von Reaktionen ausgelöst. Die Bewertung schlecht ruft ebensolche Gefühle auf den Plan. Wir fühlen uns schlecht bis hin zu verletzt. Dann sucht unser Verstand nach dem Verursacher im Außen und schiebt im die Täterrolle zu. Das mag dich sich im ersten Moment erleichternd anfühlen,  doch es hält nicht an.
Im nächsten Schritt willst du ihn zur Rechenschaft ziehen und greifst ihn an, oder aber du grollst heimlich, ziehst dich zurück, flüchtest aus der Situation und leckst im Stillen deine Wunde. Dein Herz hast du dabei verschlossen, du grollst, trägst ihm die Tat nach, beschwerst dich über ihn bei einer Freundin und damit beschwerst du dich selbst und fühlst dich beladen und unzufrieden.
Dein ganzes System schwingt auf einer niederen Frequenz und du fühlst dich als Opfer, tust dir selbst leid, bist arm dran und erzählst anderen davon, die im schlimmsten Fall mit dir mitleiden.
All das hilft dir wenig für deine Weiterentwicklung. Auf diese Weise ist der Weg zu deinem Kern  versperrt.

 

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Die Wiedergeburt der weiblichen Kraft

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Die Lösung: Annehmen was ist

Wie sieht hier die Lösung aus? Nun es gilt immer: Annehmen, was im Außen geschieht, egal, um was es sich handelt, außer dein Leben ist gerade in Gefahr.
Annehmen ohne Bewerten, ohne zu interpretieren. Erst die interpretation und Bewertung führen in die Opferrolle. Und in dieser Rolle sind wir hilflos, ohnmächtig und machtlos, weit entfernt von Selbstbestimmung.
Statt der üblichen Schuldzuweisungen, die in der Regel dann folgen, frage dich lieber:
  • Was zeigt mir diese Situation?
  • Wo ist dieser Anteil in mir zu finden?
  • Wodurch wurde er verursacht und wann war das?
Es gilt den Schatten annehmen – statt ihn im Außen zu bekämpfen. Dort kann er nicht geändert werden. Lediglich das Licht deiner Bewusstheit und deine Akzeptanz entmachten ihn. In der bewussten Erkenntnis und Akeptanz nimmst du ihm die Macht über dich und zugleich integrierst du ihn. Er kann im Licht deiner Bewusstheit nicht weiter bestehen und somit auch nicht mehr nach außen projiziert werden.

 

Voll und ganz JA-Sagen zu dir und dem Leben

Wozu hast du noch nicht JA gesagt

  • zu deinem Schmerz?
  • zu dir selbst?
  • zu deinem Körper, deinem Aussehen?
  • zu deiner Liebesbeziehung?
  • zu deinen wahren Bedürfnissen?
  • zur Unwägbarkeit des Lebens?
  • zu deiner Wut?
  • zu deiner Trauer, deinem Schmerzv
  • zu deiner gesunden, egoistischen Seite?
  • dazu, etwas einfordern zu dürfen?
  • dazu, dass du das beste verdient hast?
  • dazu deine Bedürfnisse an oberste Stele zu stellen?
  • dich mit meinen Schwächen und Stärken zu zeigen?
Alles, was ich verneine, wozu ich in den Widerrstand gehe, verdränge ich ins Unbewusste und somit liegt es im Schatten.
Hinter dem ausgegrenzten Anteilen liegt ein Schatz – es ist gebundene Lebensenergie, Lebenskraft, die dir, wenn sie weider frei fließen darf, Leichtigkeit, Lebensfreude und Lebendigkeit schenkt.
Daher braucht es ein Ganzkörper-JA zu 
    • dir selbst mit Licht und Schatten – mit all deinen Kanten
    • deiner Herkunft
    • deiner Vergangenheit
    • deinen Herzenswünschen und Träumen
    • und es braucht Vergebung – Dazu mehr in einem anderen Beitrag

 

Lass mich das nochmals in Kürze zusammen fassen

Wenn du dich als FRAU 45+ neu erfinden willst, dann gilt es die volle Verantwortung für
dich und dein Leben zu übernehmen und das beginnt mit deinen Einstellungen.
Denn deine Einstelllungen bewirken deine Lebenssituation.
Akzeptiere ab jetzt erstmal alles, was sich im Außen in deinem Leben zeigt.
Dann frage dich, welche meiner Einstellungen liegt diesem Ereignis zugrunde?
Wenn es in dir auftaucht, nimm es an. Gib diesemTeil das, was er braucht – deine wertfreie Aufmerksamkeit.
Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie du es gerne in Zukunft hättest
und im letzten Schritt fragst du dich welche Einstellung hierfür nützlich wäre, um das zu erreichen.
Soweit für heute zu diesem 3. Schritt.
Danke für deine Aufmerksamkeit. und deine Zeit.
Bis dahin eine gute Zeit.
Deine Bianka Maria

 

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Sich neu erfinden – Schritt 2

 

Bring das Fundament in deinem Leben in Ordnung

 

In diesem 2. Teil meines Beitrags erfährst du wie du Ordnung in das Fundament deines Lebens bringst. Im ersten Teil, den du hier nachlesen kannst, falls du ihn noch nicht gelesen hast, ging es darum Platz zu schaffen für das Neue in deinem Leben. Dabei habe ich dir empfohlen auf der räumlichen Ebene anzufangen, da das leichter ist als in der Innenwelt. Hast du meine Impulse aufgegriffen und bereits begonnen loszulassen und Platz zu schaffen? 

Wenn ja, dann ist das wundervoll und und sicherlich fühlst du wie befreiend und erleichternd das wirkt. Ich empfehle dir am Ball zu bleiben und wirklich deinen gesamten Lebensraum zu entschlacken. Falls du noch nicht damit begonnen hast, kannst du das immer noch tun und dich zugleich von meinen heutigen Impulsen berühren und bewegen lassen. 

Wenden wir uns nun dem Fundament in deinem Leben zu. Vielleicht fragst du dich, was das Fundament in deinem Leben ist. Die meisten Menschen verbinden damit die Familie, die Familie aus der sie abstammen und das ist auch richtig, aber eben nicht vollständig. Denn zu unserem Fundament gehören auch unsere Vorfahren, unsere Ahnen.In diesem 2. Teil schauen wir uns die Verbindung zu unserer Herkunftsfamilie an. 

 

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Verwirrung und Verwicklungen wenn der eigene Platz nicht eingenommen wurde

Durch die Systemische Familienaufstellung, die Bert Hellinger begründet hat, ist uns bewusst, dass es Ordnungen der Liebe gibt. Jeder hat seinen Platz innerhalb der Familie. Verwirrung, Verstrickungen und Probleme entstehen, wenn ein Familienmitglied die Position eines anderen Mitglieds einnimmt.

In Familien, wo der Vater abwesend ist, übernimmt oftmals eines der Kinder die Rolle des Vaters. Das kann auch ein Mädchen sein. Auf diese Weise lebt das Kind sein eigenes Leben nicht.  Seine Identität ist dadurch geschwächt und es bleibt  innerlich unerfüllt. Auch wenn ein Kind ein Elternteil als sehr schwach erlebt, wird dieses Kind versuchen stark zu sein, um die fehlende Stärke beim Elternteil auszugleichen. Auch in diesem Fall wird das Kind sein Kindsein entsprechend seines Alters nicht leben. Es wird eine eigenen Bedürfnisse hintan stellen und früher oder später ganz aus den Augen verlieren. 

In beiden Fällen wird das Kind, das nicht Kind sein konnte, später im Erwachsenenalter Probleme haben, wenn es darum geht zu wissen, was es wirklich will, da es seine Bedürfnisse hintangestellt hatte und sie daher zu wenig kennt. Die eigene Identität konnte sich nicht so formen, wie es ursprünglich, gemäß der Ordnung der Liebe vorgesehen ist. Und so fühlen sich solche Erwachse später in der Mitte ihres Lebens angekommen oftmals orientierungslos, kennen ihre Bedürfnisse zu wenig und wissen daher nicht genau was sie wollen. Dieses Gefühl nicht am richtigen Platz zu sein kann sich in verschiedenen Lebensbereichen zeigen, wie zum Beispiel im Beruf, in der Partnerschaft oder auch in Freundschaften. 

 

In der Mitte des Lebens die ursprüngliche Ordnung wieder herstellen

Diese ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen ist eine ganz wichtige Aufgabe in der Mitte des Lebens um letztendlich freier und auch selbstverständlicher seinen ureigensten Weg in Richtung Erfüllung zu gehen. Es kann sein, dass du als Frau mittleren Alters feststellst, dass du gewisse Seiten in dir nicht gelebt hast und du dadurch eine gewisse Unzufriedenheit in dir verspürst. Vielleicht erzeugt es auch Wehmut und führt dazu, dass du das augenscheinlich „Versäumte“ bedauerst, ja vielleicht sogar betrauerst. 

Jener Teil der uns Lebenslust, Spontaneität und Freude aus sich selbst heraus ermöglicht, sitzt bei vielen Menschen einsam und verlassen in den vergessenen Räumen in ihrer Innenwelt. Und so können diese Erkenntnisse schmerzvoll sein. Zugleich eröffnet sich dadurch auch die Möglichkeit, das, was bislang zu kurz kam endlich in den Fokus zu stellen, es zu erforschen und sich dann auf den Weg zu machen diesen Anteil in sich mit all seinen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Herzenswünschen nachzugehen und diese zu erfüllen. 

Denn: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, für ein glückliches Leben.

 

Im Grunde genommen geht es darum, dieses Kind in uns endlich wahrzunehmen, es zu fühlen und es in unser Herz nach Hause zu holen. Dies ist ein so großer, wichtiger Schritt, wenn wir unser Fundament neu ordnen wollen, um letztendlich darauf ein Leben aufbauen zu können, das uns wahrlich entspricht, weil wir uns neu er- und gefunden haben.

Frage dich jetzt

  • Welche Rollen habe ich in der Kindheit übernommen? 
  • Was ist dadurch zu kurz gekommen? 
  • Wo, in welchem Lebensbereich spiele ich diese Rollen noch heute? 
  • Wo lebe ich mich nicht, weil ich eine andere Rolle übernommen habe? 
  • Kenne ich meine wahren Bedürfnisse und erfülle ich sie? 
  • Wenn nicht, welche Ersatzprogramme fahre ich stattdessen?
  • Wann höre ich damit auf?

Nimm dir für diese Fragen Zeit. Stelle sie dir mehrmals. Lass sie auf dich wirken und sei so ehrlich wie möglich zu dir selbst. 

Wenn du erkannt hast, dass du eine Rolle spielst, die längst überlebt ist, dann entscheide dich ab jetzt, dass du damit aufhörst
und dass du dich stattdessen fragst:

  • Was brauche ich wirklich?
  • Was will ich wirklich? 

Indem du diesen Fragen nachspürst, dir diese Fragen ehrlich beantwortest und entsprechend handelst, beginnst du dich selbst vermehrt zu achten und zugleich trittst du in Kontakt mit deinem inneren Kindanteil. Die Beziehung zu deiner kindlichen, spielerischen Seite hat die Kraft dich zu wandeln und dein Herz wieder weit und weich und dein Leben glücklich und erfüllt werden zu lassen. 

Hier kannst du dir einen kleinen Selbsttest zum Inneren Kind downloaden.

 

Erlauben wir uns wieder vermehrt zu träumen und beziehen wir dabei unsere spielerische Seite mit ein. Erlauben wir uns weiterhin wieder spontaner aus uns selbst heraus zu leben, zu fühlen und zu sein, was wir sind – ein Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Im nächsten Beitrag in 14 Tagen geht es weiter mit Teil 3.

 

 

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Sich neu erfinden – Klarheits- und Orientierungs-Session

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Sich neu erfinden – 3 wichtige erste Schritte

Teil 1

Sich neu erfinden – Ja, das hört sich gut an. Gerade in einer Zeit wie dieser, die uns gerade völlig aus dem Trott wirft, besteht die Möglichkeit uns neu zu erfinden. Denn vieles ist überlebt und Gewohntes erfüllt nicht mehr. Was braucht es, dass wir uns neu erfinden? Wie immer können wir uns an der Natur orientieren. Wenn, so wie jetzt,  das Licht im Außen wieder zurückkehrt, kündet sich in der Natur langsam eine Erneuerung an. Die Kräfte, die sich im Winter tief in der Erde gesammelt haben, kehren langsam an die Oberfläche zurück.

Auch wir spüren diese Kräfte in uns und so können und sollten wir sie nutzen um aufzuräumen, um Altes und  Überlebtes loszulassen. Es gilt  Platz zu schaffen für das Neue, das durch uns in die Welt gelangen will. Jetzt ist es Zeit sich neu zu erfinden. Gerade zum Jahresanfang nehmen sich viele Menschen etwas vor. Sie wollen mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören und weniger arbeiten. Im Spiegel online lese ich einen Artikel von Dr. h Aaron Brückner. Er schreibt darin: „Die meisten Menschen, die sich schon einmal mit der Entwicklung ihrer Persönlichkeit beschäftigt haben, kennen das. Der neue Ratgeber-Bestseller inspiriert uns und die viral gegangene Motivationsrede auf Facebook berührt uns – wir liken irgendetwas von Steve Jobs: „Stay hungry, stay foolish“ steht da. Schließlich lassen wir uns auf einem Event mit begabten Rednern von der Atmosphäre anstecken und jubeln uns die Überdosierung Motivation von der Seele. Aber nach zwei Wochen Alltag ist alles wieder beim Alten: Der Bestseller versteckt sich im Regal, hungrig sind wir, wenn die Pommes im Imbiss nicht gereicht haben und der Wecker am frühen Morgen zieht unserer Motivation endgültig den Stecker.

Warum passiert das immer wieder so? Wer nicht in die Umsetzung kommt, weiß zwar WAS er machen soll, aber eben nicht WIE. Außerdem können wir das WAS auch langsam nicht mehr hören: Wir sollen unsere Leidenschaft finden, eine Vision für unser Leben entwickeln und unseren Träumen folgen – aber wer erklärt uns endlich, WIE das konkret geht?“

.Ja, tief in uns wissen wir WAS es zur Veränderung braucht. Doch das allein reicht nicht. Was fehlt ist die Motivation, die uns die Energie für unsere Vorhaben zur Verfügung stellt. So gilt es eine weitere Frage zu stellen. Es ist die Frage nach dem WARUM! Sobald wir unser WARUM für ein Ziel glasklar geklärt haben, verfügen wir über ein Motiv, das unser inneres Feuer, unsere Leidenschaft zündet. Ohne dieses WARUM sind unsere Vorhaben immer nur begleitet von kleinen Strohfeuern, die als Antriebskraft für eine Zielerreichung nicht ausreichen. Und dann bleibt außer einem schlechten Gewissen alles beim Alten. Das WARUM ist auf dem Weg sich neu zu erfinden jedoch erst der dritte wichtige Schritt. Diesen schauen wir uns später genauer an. 

Lass uns jetzt mit dem ersten Schritt beginnen.

 Sich neu erfinden – Schritt 1 

Altes loslassen und Platz schaffen für das Neue

Starten wir mit dem Platzschaffen. Das ist in meinen Augen der wichtigste Schritt. Viele vergessen diesen Schritt zu machen. Doch mit vollen Händen können wir nicht schöpfen. Daher geht es zuerst um´s Loslassen. Erst wenn wir Altes loslassen, entsteht Raum für das Neue. Machen wir daher Inventur und schauen mit Liebe auf all das, was wir in unseren Häusern und in unser Innenwelt beherbergen. Dann fragen wir unser Herz, inwieweit uns dies noch dienlich ist für unsere weitere Entwicklung. So lade ich dich ein: Lass los von all dem Tand, der dich immer noch mit so vielen vergangenen Momenten in deinem Leben verbindet, an dem deine Lebenskraft gebunden ist, ohne dass es dein Herz noch erfreut. Wisse, dass alles, was du bei dir in deinem unmittelbaren Umfeld bei dir beherbergst strahlt und in dein Energiefeld einwirkt. Manches. ist dir nicht mehr förderlich. Es ist überlebt. Du hast dich verändert und darum soll sich mit dir auch dein Umfeld ändern. 

Nachfolgend eine kurze Anleitung zum Loslassen

Beginnen wir auf der räumlichen Ebene. Das ist am einfachsten. Geh durch deinen Lebensraum, deine Wohnung, dein Haus. Achte darauf, dass du innerlich ruhig bist. Schau dich in jedem Raum um. Schaue mit deinem Herzen und frage dich:

  • Was schenkt mir noch Energie?
  • Was gibt mir nichts mehr?
  • Was habe ich bislang vielleicht zu wenig beachtet und wertgeschätzt und so steht es verstaubt in einer Ecke, obwohl es ein Schatz ist? 

Wenn dem so ist, entstaube es, betrachte es neu mit den Augen deines Herzens und erkenne seinen Wert. Sodann gib ihm einen Platz, der seinem Wert angemessen ist und mach das Beste daraus in liebevoller Wertschätzung dafür, dass es als Schatz in deinem Leben ist. 

Sich neu erfinden – Überlebtes loslassen

All jene Dinge, die dir keine Freude und Energie mehr schenken, lasse los. Trenne dich in Dankbarkeit davon. Nimm dir einen großen Korb oder Karton und lege alles dort hinein. Überlege dir dann, wie du es sinnvoll entsorgst. All jene Dingen, bei denen du dir nicht sicher bist, bewahre sie im Keller oder Abstellraum noch für ein paar Monate auf.  Wenn du bemerkst, dass du davon nichts vermisst und gebraucht hast, erleichtere dich und trenne dich guten Gewissens davon. Ich spreche ich hier von Kleidung, Büchern, Dekorationsgegenständen. Sie alle sind mit Geschichten verbunden. Je intensiver die Geschichte, desto schwerer fällt es uns manchmal uns davon zu trennen. Doch sei dir bewusst, dass all diese Dinge, die du immer noch bei dir behältst, obwohl sie schon längst überlebt sind, Platzhalter sind für all das, was du dir noch nicht erlaubst zu leben. 

Vielleicht sammelst du Zeitschriften, weil du irgendwann damit etwas anfangen willst, vielleicht auch hortest du Dinge, die du irgendwann verschönern, restaurieren oder sonst irgendwie bearbeiten willst, ohne dass dies je geschehen wird. Lass los! Schaffe Platz! Erleichtere dich und lass frisches, neues Leben zu dir kommen in Form von neuen Gelegenheiten, neuen Begegnungen, neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. 

Vielleicht stellst du dir gerade vor, dass das viel Aufwand ist und du nicht weißt, wie du das schaffen sollst. Nun, teile es dir in kleine Einheiten ein. Nimm dir jedes Wochenende einen Raum vor. Wenn du das kontinuierlich machst, dann hast du in ein paar Wochen deinen gesamten Lebensraum und damit auch dein Leben entschlackt. 

Du wirst sehen, dass du damit viel Energie für 2021 freisetzt und neuen, frischen Schwung in dein Leben und auch Business bringst. Denn auch mit deinem Büro kannst du so vorgehen. Energie kennt keine Grenzen, die der Verstand so gerne errichtet. Energie fließt einfach, wenn sie nicht an etwas gebunden ist. Und wenn du diese überlebten Anhaftungen löst, dich trennst, von dem, was dich nicht mehr nährt, dann setzt du damit diese gebundene Energie frei und sie steht dir für das Neue zur Verfügung. 

Sich neu erfinden – Woran hängt dein Herz?

Oftmals hängen wir unser Herz auch an Menschen, Erlebnisse und Erfahrungen, obwohl sie längst überlebt sind. Hermann Hesse hat dazu in seinem Gedicht Stufen geschrieben: „Es muss das Herz bei jedem Lebensruf bereit zum Abschied sein, um sich in andere, neue Bindungen zu geben. Wohlan denn Herz nimm Abschied und gesunde.“ Wie ist das bei dir? Halte kurz inne und spür in dir nach. Frage dich: Woran habe ich mein Herz gehängt, obwohl es längst überlebt ist?

Vertraue dem, was spontan als Antwort auftaucht. Und dann wende dich an dein Herz, befrage es dazu und lausche. Dein Herz weiß, ob etwas überlebt ist oder ob es noch eine Weile bei dir bleiben soll. Vielleicht braucht es einfach noch Zeit, bis gewisse Dinge eine Abschluss finden.

Es gibt viele Dinge in unseren äußeren und inneren Räumen, die längst überlebt sind und die unser Herz nicht mehr haben. Wir halten daran fest, weil sie uns ein Gefühl der Identität vermitteln, wenngleich diese längst überholt ist. Viele Menschen leben mit einem Selbstbild, das der Vergangenheit angehört. Spätestens ab der Lebensmitte werden sie zu den Verwaltern ihres Lebens. Hängen am alten Status, der einst erarbeitet und erworben wurde und tauschen sich jahrein und jahraus in gleicher Weise darüber aus – im Kreise ihrer Lieben, ihrer Freunde und Bekannten. Dabei wandeln sie auf ausgetretenen, statischen Pfaden, verlieren ihre Lebendigkeit  ihre Lebenslust und altern daher auch viel schneller. Sie werden krank, weil das eben zum Älterwerden dazu gehört. Ist das wirklich so? Ich widerspreche dem vehement. Da bin ich gänzlich anderer Ansicht und Meinung.

Sei es dir wert und schaffe Platz für die Erneuerung deiner Lebenssituation, deiner physischen, geistigen und seelischen Kräfte. Mache dir einen kleinen Plan für ein 7-Wochenenden-Programm. Schreibe auf, mit welchem Raum du anfängst und welche Räume dann an den Wochenenden darauf folgen. Lege den Plan dorthin, wo du ihn immer siehst, damit du dich daran erinnerst. Und am besten du trägst dir diese Aktionen gleich in deinen Terminkalender ein. 

 

Weiter geht es mit Teil 2 „Bring das Fundament in deinem Leben in Ordnung“  in 14 Tagen 

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Bianka Maria

 

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Im Dienste der Liebe säe ich den Samen der Freiheit

Freiheit ist die Voraussetzung für die bedingungslose Liebe und dafür sind wir letztendlich hier. Es geht darum, dass wir uns ent-wickeln – d.h. all das ablegen, was wir nicht sind und den Kern in uns freizulegen und im Einklang mit unserer Seele unser Selbst verwirklichen.

Meine Berufung zu leben bedeutet für mich andere Menschen mit meinen einzigartigen Fähigkeiten und Be-Gabungen zu unterstützen ein freieres, authentisches und erfülltes Leben zu führen. Dabei säe ich den Samen der Freiheit.

Wie ich meine Berufung entdeckt habe

Ich bin eine Wanderin zwischen den Welten  – mit dem Kopf im Himmel und mit beiden Füßen fest auf dieser wundervollen Erde. Ich bin auf meinem Weg in mancher Sackgasse gelandet, vor manchen Abgründen gestanden und mehrmals gestrauchelt. Doch immer wieder bin ich aufgestanden, habe die Erfahrungen eingesammelt und bin damit unbeirrt weitergezogen.

Ich habe gelernt, dass alle Widrigkeiten und schmerzvollen Erlebnisse der Humus waren für mein jetziges Glück. Durch sie bin ich zu dem gereiften Menschen, der wundervollen Frau und Seele geworden, die ich heute bin.

Zurück zu meinen Wurzeln

Der goldene Faden, der sich durch mein Leben zieht, hat mich zurück geführt zu den schmerzvollen Erfahrungen in meiner frühen Kindheit und später noch weiter zurück zu meinen Wurzeln, zu meinen Ahnen. Hier und nur hier konnten die traumatischen Erfahrungen, die entstandenen Verstrickungen, sowie die Versprechen und auch der damit verbundene Ballast gelöst und losgelassen werden.

Im Laufe der Zeit habe mich von meinen konditionierten Masken und auch Rollen verabschiedet, übernommene Werte und Ziele, sowie Einstellungen und Glaubenssätze hinterfragt und damit all das aus dem Weg geräumt, das mein wahres Wesen und auch meine Potenziale überdeckt hatte. So wurde ich frei meinen ureigensten Weg selbstbestimmt in Freiheit und Freude zu gehen.

Meine, auf diesem Weg entdeckten und entfalteten Potenziale sind vielfältig. Mit großer Begeisterung und Leidenschaft stelle ich sie in den Dienst für die Menschen. Ich teile sie, wie es die Natur vormacht, in Hülle und  Fülle.

Der Initiationsweg zu meiner Berufung begann bereits in sehr frühen Kinderalter und setzte sich dann in mehreren Etappen über mehrere Jahrzehnte hinweg fort. Wenn du interessiert bis, kannst du hier die einzelnen Stationen meiner Geschichte nachlesen.

5 Tools, ohne die ich heute nicht mehr arbeiten will 

Meine Arbeit bedeutet, mich tief in Menschen und ihre Seele einzufühlen und daher will ich ohne Empathie nicht arbeiten. Mir ist es außerdem sehr wichtig Menschen das Unsichtbare begreifbar zu machen, sodass sie die Dinge verstehen, die im Unsichtbaren vor sich gehen. Das schafft ein größeres Vertrauen und die Menschen öffnen sich leichter. Eine weitere Sache, ohne die ich nicht arbeiten will sind die Aufnahmen meiner Sessions. Ich erlebe es als sehr sehr nützlich für meine Klientinnen, wenn sie sich im Nachhinein eine Sitzung nochmals anhören und ansehen, und so das Erkannte und Gelernte vertiefen können. Bei der Aufstellung der 7 Generationen arbeite ich mit meiner Trommel, bespannt mit einer weißen Ziegenhaut, die einen wundervollen, tiefen, warmen Ton erzeugt und die Menschen auf ihren Reisen ins Unterbewusstsein begleitet – ein wahrlich unverzichtbares Instrument. Und last, but not least gibt es da noch die bewusste Anbindung an das höhere Bewusstsein vor jedem Beginn einer Sitzung. 

Ich säe den Samen der Freiheit und ich habe gelernt, dass wir im innersten Wesen immer frei sind. Freiheit beginnt für mich daher im Innersten. Frei zu sein, vom Ballast aus der Vergangeneheit, im Frieden zu sein mit seiner Herkunft und auch frei zu sein von dem übermäßigen äußeren Wünschen der Persönlichkeit. Doch Freiheit bedeutet auch zeitlich und örtlich  frei zu sein. Arbeiten zu können wann und wo ich will und dabei auch finanzielle Freiheit im Fokus zu haben.

Meine 3 Gewohnheiten, die mich wachsen lassen

Mir ist bewusst, dass meine Arbeit nur so gut ist, wie es mir gut geht achte ich sehr auf meine Energie. Um meinen Geist zu klären meditiere ich seit über zwanzig Jahren täglich. Das gehört für mich dazu, wie das tägliche Zähneputzen. Ich sorge gut für meinen Körper, mittels ausreichend Bewegung, gesunde, frische Ernährung und meine Seele nähre ich, indem ich mit allen Sinnen wach in Die Natur gehe, meine Seele über das Malen und Schreiben Ausdrucksmöglichkeiten schenke.

Was mir auf meinem Berufungsweg am meisten zu schaffen gemacht hat

Mein bisheriger Berufungsweg besteht aus mehreren Initiationen, wie ich es in meiner Geschichte ausführlich beschrieben habe. Das was mir am meisten früher zu schaffen gemacht hat, waren die zahlreichen Ängste, die ich von meinen weiblichen Ahninnen unbewusst übernommen hatte. Lange Zeit dachte ich, dass die Ängste von mir kamen und so versuchte ich alles Mögliche um davon loszukommen. Doch das war ohne Erfolg, denn die wahre Ursache lag ja woanders. Erst als ich immer tiefer zu meinen Wurzeln fand, kam ans Licht, dass diese Ängste in meiner Sippe von den weiblichen Vorfahrinnen weitergegeben wurden.

Das Wichtigste, das ich auf meinem Weg gelernt habe

Auf meinem Weg der vergangenen vierzig Jahre habe ich gelernt Mut zu generieren und die Erfahrung gemacht, dass Mut immer belohnt wird. So gehe ich heute dorthin, wo andere nicht hingehen und mache Erfahrungen, die andere nie machen. Auf diese Weise dehnen sich meine Lebenskreise stetig weiter aus und Mut ist das wichtigste, wenn wir uns wirklich weiterentwickeln wollen. Ich habe außerdem erfahren, dass alle Schwierigkeiten, Schmerzen und leidvolle Situationen, die wir bislang durchlebt haben, immer den Humus bilden für ein späteres Glück, für mehr Freiheit, mehr Frieden und für die bedingungslose Liebe.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bereits mehrmals innerlich gerufen wurde, so wie auch jetzt gerade wieder. Das hat mit dem enormen Evolutionsdruck meiner Seele zu tun. Erneut ertönt es derzeit von tief innen: Aufbruch – It´s only the beginning. Und so gilt es wieder aufzubrechen, neuen Küsten meiner Selbst entgegen und immer ist es erst der Anfang :-).

Welchen Einfluss das Internet und die neuen Medien auf mein Business haben

 In den vergangenen fünf Jahren habe ich mich intensiv mit den neuen Medien auseinander gesetzt. Angetrieben von dem Wunsch auch ortsunabhängig zu arbeiten habe ich mein Wissen in Online-Kurse aufbereitet und biete meine Aufstellungsarbeit mittelrweile auch via Zoom durch. All das klappt prima mit Menschen, die demgegenüber offen sind. Diejenigen, die hier weniger flexibel und vertrauensvoll sind, unterstütze und begleite ich gerne im Präsenz-Coaching hier in meiner Praxis in Windberg.

Mein Bekanntheitsgrad hat sich durch die SocialMedias in den vergangenen drei Jahren stark vergrößert. Dafür ist es hervorragend. Ich bevorzuge jedoch die Einzelarbeit und/oder auch die Arbeit in kleinen Online-Gruppen. Da merke ich, dass ich die Menschen am besten in ihrer Tiefe erreiche und somit am dienlichsten bin. 

Wie ich mich selbst motiviere und Mut generiere für meine Ideen und Projekte

Um wieder Mut und Inspriration zu schöpfen für meine Ideen und Visionen, brauche ich ausreichend Zeiten des Rückzugs. In meiner Innenwelt und auch in der Natur, vor allem am Meer und in den Bergen,  finde ich alles, was ich brauche um weitere Schritte zu tun. 

2020 werde ich einen klaren, starken Fokus auf mein neues Mentoring-Programm „Über deine Wurzeln zur Krone©“ richten und dazu auch Vorträge halten, die Presse dafür gewinnen und eventuell sogar ein Buch schreiben. Weg- bzw. loslassen werde ich dafür ein Zuviel an Social-Media, ein zu viel an kleinen Nebensächlichkeiten.  Weniger ist mehr.

Und auf die Frage: „Was wäre, wenn du von Heute auf Morgen irgendwann mal alles verlieren würdest?“, antworte ich in aller Ruhe, dass ich es wüsste, wenn der Moment da ist. Denn mir ist es wichtig im Hier und Jetzt zu leben und darauf zu vertrauen, dass ich in jedem Moment geführt bin von der Kraft, die mich atmet und mein Herz schlagen lässt. 

Kleiner Ausblick auf meine Aktivitäten im Herbst 2019

Hier noch einen kleinen Ausblick auf mein Mentoring-Pilot-Programm „Deine Berufung in einem Herzensbusiness erfolgreich leben“das am 23.10.2019 startet. Falls es dich interessiert hier der Link zur Website.

Und außerdem noch ein Workshop-Termin für die Aufstellung der 7 Generationen
– Der Ahnenfrieden am 16./17. 11.2019. 
Hier der Link zu den Infos.

Meine 3 Tipps, für eine erfolgreiche Berufung mit einem blühenden Herzensbusiness

Und hier nun meine 3 Tipps, sodass du mit deiner Berufung auch erfolgreich bist und dein Business zum Blühen bringst. 

  1. Beziehe deine Seele immer in all deine Aktivitäten, Projekte und Produkte mit ein.
  2. Sei dir deines Selbstwertes und des Wertes deines Angebots bewusst und lass dich entsprechend entlohnen.  
  3. Träume groß und handle so, als könntest du nicht scheitern und stärke täglich dein Reichtums- und Füllebewusstsein in Dankbarkeit.

Das war´s. Diesen Beitrag schreibe ich im Kontext der Berufungsparade #bestofberufung2019 die Markus Geißler initiiert hat. In diesem Sinne bedanke ich mich auch ganz herzlich bei Markus für die Einladung dazu. Ich freue mich, wenn ich mit meinem Beitrag Mut mache und Inspiration schenke, so dass sich auch viele andere Menschen auf ihren Weg zu ihrer Berufung machen.

Es lohnt sich – It´s only the beginning.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

Der evolutionäre Ruf an dich: Entdecke deine Einzigartigkeit

 

Viele sprechen derzeit von Einzigartigkeit, davon ihrem inneren Ruf, ihrer Berufung zu folgen. Ja, in dieser überaus spannenden und zugleich herausfordernden Zeit gilt es nicht nur die Sicherheit mehr und mehr in uns selbst zu finden, sondern auch unsere Schätze, die wir in dieses Leben mitgebracht haben. 

Die meisten von uns wurden in Elternhaus und Schule nicht darauf vorbereitet ihre einzigartigen Potenziale in die Entfaltung zu bringen. Stattdessen hat man uns behandelt wie leere Körbe und uns vollgestopft mit Wissen, von dem das Meiste längst überholt ist. 

Auf diese Weise wurden unsere Gaben und Talente überdeckt und sind in Vergessenheit geraten. Das übertriebene Sicherheitsdenken hat dazu auch noch das seinige getan. So haben wir uns erst gar nicht auf die Suche danach begeben, weil wir das Risiko scheuten. Außerdem hätte dies bedeutet, dass wir aus der Reihe getanzt wären und was hätten da die anderen dazu gesagt?

Einzigartigkeit ist gefragt

Die Evolution läutet derzeit das Zeitalter der Individuation ein. Dabei geht es darum, dass wir unsere als einzigartige Individuuen erkennen, dass wir die Herde verlassen und uns nicht mehr an dem orientieren, was „man“ macht. Jetzt gilt es unsere Einzigartigkeit zu entdecken, was soviel heißt wie, dass wir unsere einzigartigen Gaben und Talente und somit auch unsere Berufung entdecken.

Doch wo fangen wir da jetzt an? Wie gelingt es, uns auf die Spur unserer Talente zu begeben? Werden wir sie finden, wenn wir weiterhin das tun, was alle tun, oder das tun, was wir schon immer getan haben? Schon Albert Einstein hatte diese Schwäche bei den Menschen erkannt und es so formuliert: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Raus aus der Komfortzone

Im Klartext heißt das: Bewege dich raus aus deiner Komfortzone. Verlasse deine traute Burg. Während du diese Zeilen liest, weißt du sofort sehr genau, in welchem Lebensbereich du dich bewegen solltest. Darum, lupf dich selbst raus aus dem Alltags-Trott.  Es gilt Neues auszuprobieren und dich dabei neu kennen zu lernen. Dabei gelangen neue Facetten deiner selbst ans Licht, die bislang in dir geschlummert haben. Das Neue ist anregend, ja aufregend. Denn hier gibt es noch keinen Automatismus. Wenn wir Neues ausprobieren sind wir hellwach. Alle Sinne arbeiten und liefern unserem Gehirn wichtige Informationen, womit es arbeiten kann und dabei werden neue Verknüpfungen hergestellt, und die Schaltstellen erweitert. Das ist ein Refreshing für Körper, Geist und Seele. 

Für den Fall, dass in dir jetzt noch keine Ahnung vorhanden ist, welcher Lebensbereich einer Erneuerung bedarf, dann fordere eine Antwort heraus, indem du dir selbst eine konkrete Frage stellst. Diese könnte zum Beispiel lauten: Welcher Bereich meines Leben braucht eine Erneuerung? Am besten du schreibst deine Frage auch. Ich bin ein großer Fan vom Schreiben, denn Schreiben ist der erste Schritt in die Verwirklichung, in die Manifestation. Manus bedeutet im Lateinischen Hand, so wie in Manuskript. Ja, indem wir es schreiben bringen wir es vom Kopf über die Hand in Form von Schrift in die Realität. Und dieser Weg führt über das Herz, denn die Hände sind die Verlängerung des Herzens. 

Jetzt zurück zu meinem Tipp. Nachdem du deine Frage formuliert und aufgeschrieben hast, lege sie dir auf deinen Nachtisch und beschäftige dich damit für einige Tage abends vor dem Einschlafen und morgens vor dem Aufstehen. Du wirst staunen, dein Unterbewusstsein wird für dich arbeiten und plötzlich wirst du sehr klar wissen, welcher Lebensbereich derzeit eine Veränderung braucht und vielleicht sogar wie das auszusehen hat. 

Die Einzigartigkeit verbirgt sich hinter den Rollen

Für den Fall, dass es um deine ganz individuelle und persönliche Weiterentwicklung geht, liegt das Thema Individualität deutlich auf der Hand. Die Aufgabe ist herauszufinden wer du bist, wenn du gedanklich mal alle Rollen, die du in deinem Leben spielst für eine Weile ablegst, wie zum Beispiel die Rolle der Ehepartnerin, der Mutter, der Chefin, der Vorsitzenden, etc.. Überlege dir welche Rollen du bekleidest und lege sie gedanklich einmal ab. Was bleibt übrig? Wer bist du, wenn du diese Rollen nicht bist. Was macht dich aus? Woran erfreust du dich noch? Was erfüllt dich sonst noch?

Es mag sein, dass diese Selbstinventur gar nicht so einfach und angenehm ist. Vielleicht tauchen auch Ängste und Befürchtungen auf. Du kannst bei diesem Experiment sehr viel über dich lernen. Und … du kannst dir selbst dabei auch sehr nahe kommen. Du kannst dabei vielleicht entdecken, dass da eine gewisse Leere in dir ist, die sich unangenehm anfühlt und die du nicht haben willst.

Es kann außerdem sein, dass du es nicht weißt, was dir dann noch Freude bereiten und wie du dich dann definieren solltest. Es kann aber genauso gut sein, dass dir bewusst wirst, dass du vieles von dem, was dir einmal Freude bereitet hat, aus den Augen verloren hast und du dabei eine gewisse Traurigkeit empfindest. Heisse all diese Empfindungen und Erkenntnisse willkommen. Lasse sie in dir entstehen und nimm sie einfach wahr und an. Akzeptiere, dass sie da sind. Das ist enorm wichtig. Denn alles, was wir nicht angenommen haben, können wir auch nicht loslassen und sind nicht frei davon. 

Lass einige Zeit vergehen und richte dann deinen Fokus erneut auf das Thema Erneuerung. Sicherlich hat sich mittlerweile etwas in dir verändert. Dein Blick darauf ist anders, du hast mehr Abstand zu den ungeliebten Gefühlen und vielleicht sogar schon eine gewisse Klarheit darüber gewonnen, in welchem Bereich deines Lebens du die Komfortzone verlässt. 

Übrigens werden davon alle anderen Lebensbereiche profitieren, denn nichts ist voneinander getrennt. Diese künstliche Trennung erzeugt lediglich unser Verstand. Und so beeinflusst eine Erneuerung in deiner persönlichen Entwicklung auch deine Partnerschaft, deine Finanzen und auch deine Freundschaften auf positive Weise. Das mag anfangs nicht so aussehen, denn mit deiner Veränderung veränderst du zugleich auch die bisherigen Strukturen und Verbindungen und das geht einher mit mehr oder weniger Unordnung, Disharmonie und manchmal sogar Chaos. Doch das ist die Voraussetzung für eine neue Ordnung auf einer neuen Ebene, die deiner Weiterentwicklung wesentlich besser dient. 

Entdecke und entfalte dein einzigartiges Potenzial

Lass mich jetzt zurück kehren zum ursprünglichen Thema, dem Entdecken und Entfalten unseres einzigartigen Potenzials. Auch wenn es in unserer Kindheit nicht gefördert wurde, so haben wir jetzt als Erwachsene in jeder Sekunde die freie Wahl, uns selbst auf diese Entdeckungsreise zu begeben. 

Niemand hält uns davon ab, außer die Grenzen, die wir uns selbst setzen und gesetzt haben. Auf dieser Entdeckungsreise ist es manchmal gut eine erfahrene Reiseleiterin zu haben, die sich auskennt mit der Materie und die die Tücken und Schwierigkeiten kennt, die auf diesem Weg auftauchen können. Zudem kann es auch sinnvoll sein, sich mit anderen Weggefährten, die das gleiche Ziel verfolgen, auf diese Entdeckungsreise zum begeben. Auch wenn das, was entdeckt wird, für jeden einzigartig ist, ist der Weg dennoch der gleiche und in Gesellschaft kann es leichter sein. Doch es gibt auch jene unter uns, die solche Entdeckungen lieber alleine unternehmen, so wie ich zum Beispiel. Auch das ist völlig in Ordnung. Die Hauptsache ist, sich auf den Weg zu begeben in aller Offenheit für das, was es da zu entdecken gibt. 

Die Entdeckung deiner Einzigartikeit ist eine Reise

Aus meiner eigenen Erfahrung und auch aus der Erfahrung mit meinen Klientinnen heraus, bringt uns das, was wir entdecken ins Staunen und niemals hätte unser Verstand sich das ausdenken können. Denn diese Reise ist zugleich eine Reise zu deiner Seele. Sie ist es, die dich innerlich ruft, sodass du ihrem Ruf folgst. Die Verwirklichung deiner Berufung ist für deine Seele von großer Bedeutung für ihre Weiterentwicklung auf dem langen Weg ihrer vielen Inkarnationen. Als Belohnung erfährst du eine tiefe Erfüllung in dir. Diese Erfüllung ist mit nichts anderem zu erlangen und kann auch nicht mit Geld gekauft werden. 

 

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine Berufung zu entdecken und dich neu kennen zu lernen, dann mach mit bei meiner

                                   5-Schritte-Challenge DEINE BERUFUNG ENTDECKEN                                                                     In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung 

Wir starten am 16. September 2019 

Für jeden Schritt nehmen wir uns 2 Tage Zeit, so dass du diese Challenge mit den Inhalten und Aufgaben leicht in deinen Alltag integrieren und alle 5 Schritte gehen kannst. Die Challenge endet am 27. September 2019 

Nach dieser Challenge wirst du mehr Klarheit und Orientierung über deine einzigartigen Gaben und Talente und ggf. sogar über deinen weiteren Weg haben. 

 

Du fühlst dich angesprochen? 

Prima! 

Dann sei dabei und melde dich jetzt gleich zur Challenge an!

Klicke dazu das rote Herz!

 

Ich freue mich, wenn du mit an Board bist bei dieser Entdeckungsreise. 

In herzlicher Verbundenheit 

Deine Reiseleiterin 

Bianka Maria

 

 

Sich selbst sein und Selbstzweifel

Sich selbst sein, authentisch sein, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Seminaren und Workshops trifft den Nerv der Zeit und lockt Menschen an, die diese Sehnsucht nach mehr Selbstsein in sich bereits verspüren.

Doch anfangs sind es lediglich Wörter, die viel Interpretationsspielraum lassen und genau hier gilt es achtsam zu sein. Es ist gut zu wissen, dass jegliche Interpretation vom Verstand kommt, der von den höheren Ebenen des Seins keine Ahnung hat. Und mit jeder Interpretation entsteht eine Vorstellung, die das, was erfahren werden möchte, verstellt und die Erfahrung somit verhindert.

Der Verstand kann diese Bewusstseinsebenen nicht erfassen. Somit ist es wichtig, dass er ruht. Vielmehr braucht es hier die Kompetenz des Fühlens. Ich habe auf den Prozess der Bewusstseinsentwicklung bereits in einem anderen Beitrag von mir hingewiesen Wertschätzung im Lichte des Bewusstseinswandels  (Der Artikel befindet sich bereits im Blogarchiv und daher an zweiter Stelle auf der Seite. Bitte runterrollen)

Es ist das Fühlen, das uns die nächste Ebene unserer Entwicklung erschließt. Somit geht es vorrangig erstmal darum, dass ich mich selbst empfinde und fühle, mit allem, was im Moment in mir ist. Auf dem Weg hinein in ein erweitertes Selbstverständnis geht es in erster Linie um die Begegnung mit mir selbst.

 

Hier ein paar Fragen, die zum Nachdenken und Nachspüren anstoßen sollen:

  • Wie will ich Selbstbestimmung erlangen, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? Wie soll ich meinem Selbst vertrauen und aus ihm heraus bestimmen,
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
  • Wie soll ich Selbstwirksamkeit erlangen, wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück gezogen habe, vor Angst, dass ich verletzt werden könnte?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht? Mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle als für mich selbst?

Die Antworten auf diese Fragen müssen nackt im Licht der Wahrheit stehen, damit sie uns befreien und das Tor öffnen, durch das wir auf unsere nächste Entwicklungsebene gelangen.

Im Nachfolgenden beschreibe ich in dieser 5-teiligen Beitragsserie

Die 5 größten Hindernisse auf dem Weg zum Sich-Selbst-Sein

1. Hindernis – Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt stellen wir uns, unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder erneut in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden Gefühle ein.

Jede Entscheidung, die wir treffen setzt eine Ursache, die eine Wirkung erzeugen und damit Wirklichkeit erschaffen soll. Dieser geistige Prozess braucht Zeit. Zweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft, die durch den Zweifel geteilt wird. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt.

Die Persönlichkeit lebt in der Dualität, die vom Denken geschaffen wird. Innhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd vom Plus- zum Minus-Pol, oder besser gesagt von der einen Seite zur anderen. Erheben sich Zweifel,  dreht sich der Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet.

Der Zweifel an sich selbst entstammt der Persönlichkeit, die sehr wechselhaft ist, da sie von Gedanken und Gefühlen gesteuert wird. Wollen wir in eine Selbstsicherheit finden, gilt es, dass wir als Persönlichkeit einverstanden sind mit denjenigen Ebenen unserer Selbst, die im Unsichtbaren liegen, uns versorgen und unsere Existenz tragen.

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und dadurch hält es uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses ES? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann ich mich, meine Persönlichkeit, vielleicht sogar immer mehr in diesen Seinshintergrund hinein entspannen, um hier Heimat und Geborgenheit zu finden und zu erfahren? Schließlich hält mich dieser Urgrund hier im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

Zweifel entstehen innerhalb der Persönlichkeit durch das Denken

Es ist meine Persönlichkeit und das Denken, der Verstand, der zweifelt und die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unsern Gedanken und Gefühlen erzeugen ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen,  in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

Einverstanden zu sein ist die Er-Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seinshintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen müssen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen.

Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seinsqualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze erfahren und dann doch wieder enttäuscht werden, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

Hingabe ist der Schlüssel zum Selbstsein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann.

Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seinsurgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben erhält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich, also unsere Persönlichkeit, etwas dafür tun müsste, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel des Verstandes und somit der Persönlichkeit lösen sich in den Moment der Hingabe auf. Die Persönlichkeit ruht in sich selbst in einer allumfassenden tiefen Stille, die oft auch als Leere empfunden wird.

Diese Leere macht der Persönlichkeit, dem Verstand, dem Ego angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr findet der Mensch hier zu sich Selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Distanz zur Persona oder besser gesagt in dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne. Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahrenwir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

Selbstzweifel wandeln sich in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise. Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, ins Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Reise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit und dein dich Einlassen auf diesen 1. Teil. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

Welche Gedanken hast du beim Lesen meines Artikel? Was berührt dich? Gerne lese ich  deinen Kommentar dazu.

 

 

Inspiration findest du auch in diesen verwandten Artikeln

In herzlicher Verbundenheit

 

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– auch im unfertigen Zustand

Sein einzigartiges Potenzial entdecken und entfalten

Das Wissenszeitalter eröffnet uns Menschen ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten, soweit wir lern- und entwicklungsbereit sind. Wir können selbst bestimmen, was und wie wir lernen wollen. Am besten als Autodidakt, da wir dabei eine Menge von Schwierigkeiten überwinden und eigene Wege beschreiten müssen. Dies beschert uns neue Entdeckungen und neue Bahnen. Wir straucheln das eine oder andere Mal, doch damit werden wir lebensresistenter. Wir gewinnen eigene Ansichten und Einstellungen und können so unseren Standpunkt klarer vertreten. Kurz gesagt: wir werden wahrlich selbstständig und sind innovativ. Wir feilen an unserem einzigartigen Kompetenzprofil und schaffen uns vielleicht sogar ein Lebenskunstwerk. 

Unsere Triebfeder: Der Wille, das zu tun, was wir aus uns heraus leidenschaftlich gerne tun.
Voraussetzung: Die Selbstentwicklung in die eigene Hand nehmen.

Unsichtbare Bande halten in alten Strukturen fest

So könnte es aussehen, wenn uns nicht unsichtbare Bande halten würden, die uns mit dem alten Selbstbild des Menschen aus dem Industriezeitalter verbinden. Damals ging es noch langsamer zu, die Grenzen und Normen waren statischer. Wer das Bildungssystem durchlaufen hatte, war dank der starren Lernschablonen in einem Kästchen gelandet, aus dem er zwar nie wieder herauskam, doch Sicherheit bot es allemal. “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr”, sagte man, und damit war gemeint, dass das, was in der Jugend gelernt wurde, für ein ganzes Leben ausreichend war.

Heute ist das anders. Sowohl über den Veränderungsprozess der Globalisierung, als auch durch den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft werden unsere Welt-, Wirklichkeits- und Selbstkonstruktionen heraus gefordert. Der lebenslange Arbeitsplatz ist passé. Unsicherheit und Risiko sind Begleiter auf den neuen Wegen. Doch Verunsicherung lähmt und untergräbt oftmals die Chancen zum Handeln. Und so werden Möglichkeiten nicht ergriffen, Chancen nicht genutzt. 

Was ist zu tun? Wie können wir uns entwicklungsfähig und vor allem entwicklungswillig halten? Der erste Schritt in diese Richtung ist das Eingeständnis nicht fertig und somit nicht perfekt zu sein. Ein gutes Vorbild ist die Natur. Alles ist hier im Entstehen und Werden. Nichts ist fertig und vollkommen. Und das gleiche gilt für uns. Das Eingeständnis unfertig zu sein öffnet dem uns innewohnenden Drang nach Selbstentwicklung die Tore und erschließt uns neue Wachstumsmöglichkeiten. Wir müssen uns fragen, was uns treibt. Was bewegt uns? Was zieht uns vorwärts? Kennen wir unser Potenzial und schöpfen wir es aus? Wann überwinden wir unsere Bedenken, unsere Trägheit und das, wovon wir wissen, dass es uns behindert? Wann raffen wir uns auf all das zu überwinden? 

Selbstreflexion – der Schlüssel zur Selbsterkenntnis

Darüber haben wir lange nicht mehr nachgedacht und das ist die Normalität, die Norm. Das Leben in der beschleunigten Zeit bringt es mit sich, dass keine Zeit zur Selbstreflexion bleibt. Doch genau diese Kompetenz werden wir in Zukunft auf jeder Altersstufe benötigen. Schon der alte Sokrates lehrte seine Schüler dahin gehend. Und deshalb tun wir gut daran uns selbst mehr Achtsamkeit und Wahrnehmung entgegen zu bringen. Nur so erkennen wir uns, mit unseren Schwächen und Stärken, unseren Vorlieben und Abneigungen. So können wir unsere Werte neu definieren und den Funken entdecken, der unsere Leidenschaft und Begeisterung zündet. Aus diesem Antrieb heraus wird es möglich seinen einzigartigen Beitrag im Unternehmen und auch in dieser Gesellschaft zu leisten.

Entwicklung beginnt im Inneren – bei unseren eigenen Fähigkeiten, Freuden, Leidenschaften, Visionen und Werten, die wir dann in unser Leben und in unsere Unternehmungen einbringen. Die Kunst besteht darin, unsere verschiedenen Neigungen, Talente und einzigartigen Fähigkeiten unter einen Hut zu bringen, der uns steht und mit dem wir uns selbstbewusst auf dem Markt als Lebensunternehmer/in zeigen können. Was wir brauchen ist der Mut zur Selbstveränderung und die Bereitwilligkeit neue Facetten unseres Selbst und die damit verbundenen Potenziale entdecken zu wollen. Treten wir hervor – ragen wir heraus. Folgen wir dem Sog der Freiheit und geben unserem Leben immer wieder überraschende Wendungen. 

Die Vorteile:

  • Du bestimmst selbst, was du verwirklichen möchten, damit du Glück und Zufriedenheit erfährst.
  • Du bringst deine individuellen Fähigkeiten und Talente auf den Punkt und konzipierst aus deinen Gaben sinnvolle und erfüllende Auf-Gaben.
  • Du trittst selbstbewusst und authentisch auf, weckst Vertrauen und Glaubwürdigkeit in  deinem Umfeld, sowohl privat als auch beruflich.
  • Du bewirkst Klarheit, schafft Orientierung und Überblick und fördert deine Authentizität.

Je besser wir uns also kennen, desto mehr Sicherheit finden wir in uns selbst. Dann fällt es uns auch leichter die Schwester der Freiheit, das Risiko, in die Arme zu schließen. Weiterentwicklung und Veränderung sind dann keine Bedrohung mehr, sondern eine Chance, die sich uns ein Leben lang bietet. Schließlich ist es nie zu spät für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben.

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Vielleicht auch interessant zu lesen Inspiration zu wahrem Selbstwert und Selbstvertrauen

 


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„Schreiben ist eine Möglichkeit andere Menschen sehend und fühlend zu machen. Zugleich begegnet sich der Schreibende selbst auf einer tieferen Ebene und schöpft hieraus seinen Ausdruck“

 

Das Schreibpotenzial entfalten

Schüler, die schreiben, was ihnen wichtig ist, erleben, dass ihre Gedanken, Erfahrungen, Stimmungen, Haltungen, Meinungen und Interessen wertvoll sind. Sie setzen sich schreibend mit grundlegenden Fragen des Lebens auseinander. Sich mit dem eigenen Text zu präsentieren, heißt auch, Verantwortung für das Eigene zu übernehmen. Schreiberinnen und Schreiber, die erleben, welche Wirkung sie mit ihren Texten bei anderen erzielen können, nehmen diese Verantwortung wahr und entfalten sich – als Erzählende, als Tröstende, als Denkende, als Informierende, als Mahnende…

Bereits während meiner Schulzeit fiel auf, dass ich eine Vielschreiberin war. Meine Aufsätze waren lang, sehr lang und bei meiner Abschlussprüfung in Deutsch verfasste ich eine 15 DinA4 -Seiten lange Abhandlung, die gefiel und gut benotet wurde. Dennoch hielt ich es damals für nichts Besonderes. Nach der Schule drückte ich mich schreibend in Briefen aus. Dabei war mir ein gutes Schreibwerkzeug immer wichtig. Kugelschreiber mochte ich nicht, sie verschlechterten das Schriftbild. Ein Füllfederhalter hingegen, der gut in der Hand lag, war wunderbar. Damit konnte ich meinen ganzen Elan beim Schreiben zum Ausdruck bringen und so fiel ich durch meine Schrift bald auf. In dem französischen Restaurant, in dem ich jobbte, schrieb ich wöchentlich die Speisekarte mit der Hand und bald war ich immer dann gefragt, wenn es darum ging zu einem besonderen Anlass etwas Schönes handschriftlich mitzuteilen.

Damals war ich mit der Form der Wörter befasst, weniger mit dem Inhalt. Das kam erst Jahre später, als ich viel auf Reisen war und begann die Philosophen zu lesen wie zum Beispiel Hegel, Kant und Nietzsche. Ich verschlang deren Gedankengut und machte mir in den Büchern immer Notizen, die mich später oftmals erstaunen ließen, nachdem ich sie nochmals gelesen hatte. Irgendwie konnte ich nicht glauben, dass ich diese Notizen geschrieben hatte. Wo kam das her? Wie kam ich auf solche Gedanken?

„Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken.“
Friedrich Nietzsche

Schreiben inmitten einer Krise

Es folgte die Familienzeit und da blieb in den ersten Jahren nicht viel Zeit zum Lesen und Schreiben. Erst als ich mit meiner kleinen Familie aufs Land zog, fand ich nach einer Weile in eine größere Ruhe und damit auch wieder Zeit für das Schreiben. Damals begann ich mit einem Coach zu arbeiten. So einiges aus meiner frühen Kindheit und Vergangenheit, das ich mit mir herum trug, war noch nicht geklärt. Während dieser Phase begann ich ein Tagebuch zu schreiben. Ich reflektierte über das, was in mir vorging, sowie über meine Erkenntnisse und das, was sich mir in dieser Zeit offenbarte.

Damals half mir das Schreiben mit mir selbst tiefer in Kontakt zu kommen und diese unerlösten Dinge, angestoßen durch den Coach, zu reflektieren und zu verdauen. Diese Phase dauerte drei Jahre und irgendwann erhielt ich in einer Meditation die Anweisung meine nieder geschriebenen Erfahrungen mit anderen in Form eines Buches zu teilen. Der Titel wurde auch gleich mitgeliefert: Die Zeit ist reif!“

Dem inneren Ruf folgen

Da stand ich nun mit dieser Aufforderung und hatte das Gefühl vor einem unüberwindlich großen Berg zu stehen. Ich sagte mir innerlich:“Ich, ein Buch schreiben? Ich kann das doch gar nicht. Mein Schreiben ist doch nicht gut genug, um daraus ein Buch zu machen und es zu veröffentlichen. Und dann noch das Finanzielle. So ein Buch kostet doch Geld. Wovon soll ich das bezahlen?“

Nun, kommt Zeit, kommt Rat, heißt es im Volksmund. Irgendwann begann ich meine Aufzeichnungen durch zu sehen, unter dem Aspekt daraus ein Buch zu kreieren. Und so entstand eine erste Ahnung für eine Gliederung. Im Laufe der Zeit gewann die Buchidee immer mehr Substanz, obwohl mich sorgende Gedanken wie etwas: Woher soll ich das Geld nehmen? Ist das denn wirklich gut genug?, immer wieder etwas ausbremsten, bis ich mich dann entschied erstmal in Erfahrung zu bringen, was Lektorat, Korrektorat und Druck letztendlich kosten sollten. Das war ein ganz wichtiger Schritt. Dadurch wurde es konkret, statt mir weiterhin von einer nebulösen Ahnungslosigkeit die Energie und den Mut rauben zu lassen.

Eine klare Entscheidung zugunsten der Fakten

Als die Fakten auf dem Tisch lagen und die Summe klar war, konnte ich mich auf etwas ausrichten und ich wusste, dass ich Summe X brauchte, ohne jedoch zu wissen, woher ich sie nehmen sollte. Zu dem Zeitpunkt war ich alleinerziehend mit zwei Kindern und selbständig und mein Einkommen reichte gerade so, dass wir über die Runden kamen. 

Irgendwann erwähnte ich bei einem Gespräch mit einem Kunden,  dass ich ein Buch geschrieben hatte, nun plante es zu veröffentlichen und dass ich mir derzeit Gedanken über die Finanzierung machte. Er fragte nach, wie hoch die Investition wäre und völlig unerwartet, aus heiterem Himmel, bot er mir ein kostenfreies Darlehen an, so dass ich mein Erstlings-Werk veröffentlichen konnte. Ich war überglücklich und wieder einmal mehr als erstaunt darüber, welch wundersame Wege das Leben oftmals nimmt und welche überraschenden Wendungen damit einher gehen, wenn wir erstmal den Mut aufbringen und den ersten Schritt tun. 

Geburt meines Erstlingswerkes „Die Zeit ist reif …!“

2004 brachte ich mein Buch im Eigenverlag heraus. Ich war damals sozusagen eine Vorreiterin des Selfpuplishings. Die Verlagssuche hatte ich mir einem Bauchgefühl folgend, erspart. Vielleicht lag es auch daran, das ich es mir nicht vorstellen konnte, dass ein Verlag mein Buch verlegt. Wie dem auch sei! Ich bin froh, dass ich damals meiner Eingebung so konsequent gefolgt bin und das Buch veröffentlicht habe. Mittlerweile gibt es dazu auch ein Kartenset und es gibt das Buch als Hörbuch und als e-Book.

Dem Schreiben bin ich seither treu geblieben. 2010 habe ich meinen Blog gestartet, in dem ich regelmäßig alle vierzehn Tage einen Artikel veröffentliche und diesen auch in den sozialen Medien und auf verschiedenen Plattformen und in Foren teile.

 

Gravierende Veränderungen im Leben

Im Jahr 2016 veränderte sich mein Schreibstil. Meine Texte wurden kürzer und entsprangen mehr meinem intuitiven Geist. Diese Veränderung hatten mehrere schwierige Ereignisse herbei geführt. Zeitlich aufgereiht wie auf einer Perlenkette präsentierte mir das Leben diese schmerzvollen Erfahrungen. Es begann bereits in der Silvesternacht, als ich mir während eines Schwitzhüttenrituals, ich war im Wald barfuss unterwegs, einen Holzdorn so tief in die Ferse eintrat, dass ich daraufhin drei Monate lang nicht mehr gehen konnte. In dieser Zeit, in der ich zumeist bewegungsunfähig auf meinem Sofa saß, ereilte mich die Nachricht vom Tod einer guten Freundin. Es traf mich tief und ich konnte ihr nicht mal die letzte Ehre erweisen. Am gleichen Tag teilte meine Mutter mir mit, dass auch ihre Krebsuntersuchung positiv war. Wie vom Donner gerührt saß ich da und spürte plötzlich die Endlichkeit des Lebens nackt vor mir. Da ich mich nicht ablenken konnte, griff ich zur Tastatur und reflektierte schreibend über das Leben und über das, was mir zu der Zeit in den Sinn kam.

In diesem Jahr entstanden viele Kurzbeiträge. Anfangs war ich unschlüssig, ob ich diese Texte, die doch so ganz anders waren, veröffentlichen sollte. So begann ich sie auf XING, einem Business-Portal,  in verschiedenen Gruppen zu posten und zu testen, ob und wie sie ankamen. Ich war sehr angenehm überrascht, als ich bemerkte, dass die Texte gelesen wurden und dass sie die Leser sichtlich berührten, was ich aus den positiven Kommentaren erkennen konnte, die ich dazu erhielt. Dadurch bestärkt, machte ich weiter mit dieser Form des Schreibens – intuitiv, in tiefer Verbindung mit mir selbst, mit dem Leben.

Mein Schreibstil – doppelt hält besser

Ich schreibe intuitiv, schöpfe aus einem inneren Wissensfundus, dessen Herkunft ich oftmals nicht erklären kann. Das hatte mir als Kind große Probleme verursacht. Ich machte so die Erfahrung, dass ich nicht verstanden wurde. So bemühte ich mich über viele Jahre das, was ich sagen wollte, klarer und präziser zu formulieren. Hatte ich jemanden etwas erzählt, fragte ich am Schluss: „Weißt du, was ich meine?, um sicher zu gehen, dass ich verstanden wurde.

Heute nach vielen Lehrjahren kann ich auf das Frage-Anhängsel verzichten. Ich wähle meine Worte meist sehr genau, drehe und wende sie in mir, bis mir ein stimmiges Gefühl grünes Licht gibt. Dann schreibe ich das Wort, oder auch den Satz, nieder, banne ihn auf´s Papier und setze im Nachhinein eine etwas abgewandelte Formulierung dazu, die das gleiche zum Ausdruck bringt. Die Lektorin, die das Manuskript meines Erstlingswerks „Die Zeit ist reif …!“ vor einigen Jahren bearbeitet hatte, erkannte dies als meinen unverkennbaren Schreibstil und seither bin ich damit auch im Frieden.

Sich erlauben Autorin zu sein

In diesem Sommer habe ich beschlossen aus den besten Kurzbeiträgen, die damals entstanden sind, ein interaktives Buch zu gestalten. Die Idee war: Es sollte ein Buch werden, dass den Leser, anstößt und zum Innehalten und Nachdenken einlädt. Zu jedem Kurztext sollten drei essentielle Fragen dazu führen, sich tiefer auf das Gelesene einzulassen und zugleich eine Verbindung zum eigenen Leben herzustellen. Zudem sollte es ausreichen Platz für Notizen geben. Ein weiterer Teil sollte Inspiration und Tipps vermitteln, um die Erkenntnisse auch in die Erfahrung zu bringen, so dass aus Wissen Gewissheit und später einmal Weisheit werden konnte. Auch hier sollte wieder Platz für eigene Notizen des Lesers sein. Am Ende dann ein Mandala, das beim Ausmalen in einen Zustand innerer Ruhe führt, wo das Gelesene und die daraus resultierenden Erkenntnisse und Erfahrungen nochmals verinnerlicht werden können. 

So habe ich die besten 33 Texte ausgewählt. Zu jedem Text habe ich drei Fragen gestellt, sowie Inspiration und Tipps dazu entwickelt und ein individuelles Mandala dazu kreiert. Zeitgleich besprach ich meine Idee mit meiner Grafikerin und machte mich auf die Suche nach Unterstützung für die Korrektur und das Lektorat des Buches. 

Anfangs Juli hatte ich mir einen straffen Zeitrahmen gesetzt, den ich auch nach außen Kund tat. So verhieß ich meinen Newsletter-Lesern, dass ich im Herbst mein zweites Buch herausbringen würde. Mit dieser Taktik verpflichtete ich mich selbst mein gesetztes Ziel auch zu erreichen. Schließlich hatte ich es ja angekündigt. Die Taktik hat ihren Zweck erfüllt.

Am 12. Oktober 2018 war es soweit . Mein neues Buch „Einfach sein – 33 Impulse für Geist und Seele“ wurde von der Druckerei geliefert und seit dem 13.10.2018 steht es gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher und hat sich bereits einige Male verkauft. Welch ein wundervoller Moment, wenn das Geschöpfte das Licht der Welt erblickt. Es ist wie die Geburt eines Babys. 

Allmählich beginne ich mich als Autorin zu sehen. Ich habe aufgehört mich an den großen Schriftstellern zu orientieren und mich in deren Schatten winzig und unbedeutend zu fühlen. Stattdessen erlebe ich tagtäglich, dass meine Worte berühren, Menschen bewegen und damit Wirkung zeigen und Wirklichkeit schaffen. 

Darum schreibe ich weiter, jeden Tag mehr. Ich teile meine Ideen, mein Wissen und meine Gedankenwelt mit anderen Menschen dort, wo sich eine Schnittmenge ergibt. Ich bin angreifbar in dieser Sichtbarkeit, doch ich bin bereit diesen Preis zu bezahlen. Denn Schreiben und Lesen verändert unser Denken, erweitert unseren Horizont, verbindet unsere Welten und tief im Urgrund erahnen wir die Einheit hinter allem. 

Jenseits der Worte – das Sein

Im stillen Kämmerlein sitze ich und versuche die Dinge auf den Punkt zu bringen. Zugleich spüre ich zwischen den Zeilen und zwischen meinen Atemzügen einen unbegrenzten Raum. Hier wird nicht geschrieben und nicht gedacht. Hier gibt es keine Worte, sondern nur das Sein. Für eine Weile tauche ich dort ein und verweile ohne Absicht. Einfach sein.

Mit Sinn ist zumeist der Zweck gemeint, wozu etwas dienen soll und wodurch es wertvoll wird. Wenn wir uns nach dem Sinn des Lebens fragen, so fragen wir damit danach wozu das Leben dient und wodurch es wertvoll wird. Es ist ein ganz großes Thema und eine essentielle Frage, die ganz viele unterschiedliche Antworten hervorbringt, so viele, wie es Menschen gibt. 

Solange der Mensch sich tagtäglich um sein Überleben kümmern muss, stellt sich ihm die Sinnfrage nicht. Ich bin viel gereist und war unter anderem auch  in der Dominikanischen Republik. Dort habe ich enorme Armut gesehen und zugleich auch in viele lachende Gesichter geschaut. Dies war vor über zwanzig Jahren und damals hat mich das sehr erstaunt und dazu gebracht, das ich mich gefragt habe, warum das wohl so ist. Erst viele Jahre später habe ich  während eines Schweige-Retreats in Indien darauf Antworten gefunden.

Das Leid beträgt immer 100%

Das Leid unterteilt sich in drei große Kategorien – physisch, psychisch und geistig-seelisch. Es beträgt immer 100 %. Das heißt, Menschen die 80% Leid im physichen Bereich wie Armut und Krankheit erfahren, leiden weniger an psychischen Problemen oder gar am Weltschmerz.

In unseren Breitengraden hingegen leben die meisten Menschen im Wohlstand. Sie plagen überwiegend psychische Probleme, wie Ängste, Schuld- und Schamgefühle. Dabei wird die ursprüngliche Lebensfreude überlagert. Sie verlieren ihr Lachen und damit auch den Zugang zu ihrem Herz. Diese Form von Leid ist weitaus schwieriger zu bewältigen, weil bereits komplexer. Zu dieser Gruppe gehören auch die „Satten“ in unserer Gesellschaft. Ihre grundlegenden materiellen Bedürfnisse sind mehr als befriedigt. Sie haben ein gesichertes Einkommen und definieren sich zumeist über ihren Status. 

Dabei wissen Sie nicht, dass sie sich einen goldenen Käfig gebaut haben, indem sie lediglich die Verwalter ihres Hab und Guts sind. Damit sie sich auf den Weg in ihre Weiterentwicklung machen, muss ihnen das Leben manchmal schon einen gehörigen Schubs geben und oftmals braucht es auch die Schläge des Schicksals. Denn ein schockartiges Erlebnis erschüttert die äußere Schale, sodass hier Risse entsteht und das, was noch tief innen schlummert, Licht und Luft bekommt und sich über das Materielle hinaus zu entfalten beginnt. 

Vera F. Birkenbihl, die ich sehr schätze, wenngleich sie seit 2011 nicht mehr unter uns weilt, schrieb dazu: „Ein Mensch, der sich hauptsächlich um die Befriedigung seiner Statusbedürfnisse kümmern muss, hat noch nicht genügend Kraft sich selbst zu verwirklichen. Er „verwirklicht“ lediglich seine äußere Schale, gewissermaßen seine Verpackung.“

 

Die dritte Gruppe der Leidenden sind diejenigen, die mit dem Weltschmerz nicht fertig werden. Sie haben ihren Fokus zum einen so sehr auf die Ungerechtigkeiten und negativen Seiten des Lebens gerichtet, dass sie dadurch ständig andere und damit auch sich selbst richten und ohne es zu bemerken immer tiefer in die Resignation gleiten. Andererseits gehören auch jene zu dieser Gruppe, die vom Überfluss in den Überdruss gerutscht sind, weil ihnen alles selbstverständlich ist.

Ihre Identität ist stark begrenzt auf Ihr Denken und somit sind sie getrennt von ihrem Herzen und seinen Qualitäten wie Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe. Diese Gruppe stellt sich vermehrt die Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Zweifel hat sie stark im Griff und sitzt anfangs oftmals zusammen mit dem Sarkasmus im Gedankenkarussell, das sich schneller und schneller dreht. Einige springen dabei ab und verlassen vorzeitig den Rummelplatz Leben. Andere drehen am Rad und in ihrem Aktionismus verlieren sich darin, bis sie eines Tages kraftlos und ausgebrannt ab Abgrund stehen und in die Leere ihres unerfüllten und sinnlosen Lebens blicken. 

Ein paar wenige finden die Kraft und den Mut für eine radikale Veränderung ihres Lebensstils und finden dadurch wieder zu sich selbst und zum Wesentlichen.

Antwort geben liegt in unserer Ver-Antwort-ung.

Den Sinn des Lebens für sich selbst zu erkennen, liegt in der Verantwortung und Aufgabe eines jeden einzelnen. Es gilt Antworten zu finden auf diese große essentielle Frage. Zugleich gilt es auch die individuellen Talente und Gaben zu entdecken und damit die Lebensauf-Gabe zu erfüllen. 

Diese Zeit der großen Umbrüche und des Wandels auf allen Ebenen unseres Lebens, dient hier in der westlichen Welt der Individuation des Menschen. Das heißt, dass sich die Menschen ihrer Individualität verbunden mit ihren einzigartigen Talenten und Gaben bewusster werden. Das geht einher damit, dass oftmals das alte Heimats- oder auch Zugehörigkeitsgefühl aufgegeben werden muss. Die Zuflucht und Geborgenheit, die vorher in der Identifikation mit der Masse gefunden wurde, muss jetzt vermehrt in sich selbst gefunden werden. In Zeiten, wo die äußeren Sicherheiten weg brechen, führt und das Leben vermehrt zu uns selbst.

Das wird am Beginn dieses langen Prozesses nicht erkannt. Zu groß ist die Angst vor Veränderung, die Angst die Kontrolle zu verlieren, die Angst Verluste zu erfahren und Niederlagen zu erleben. Dennoch dient jede Krise der Stärkung des Individuums, egal, welche schmerzvollen Erfahrungen auf diesem Weg gemacht werden. Rückblickend, wenn der Mensch nicht auf der Strecke liegen geblieben ist, wird das in aller Klarheit erkannt.

Das augenscheinlich Ungerechte verursacht der Verstand

Für den Verstand ergibt all das oftmals keinen Sinn. Und so denken viele, dass das Leben ungerecht und sinnlos ist. Dabei liegt es daran, dass der Durchmesser des Strohhalms, mit dem der Mensch auf das Leben schaut, viel zu klein ist, um die Größe und Großartigkeit der Schöpfung und des schöpferischen Werks zu erkennen.

Es braucht eine Erweiterung unseres Horizonts und einen umfassenderen Blick auf uns selbst und das Leben und das geschieht, wenn wir uns in den Moment hinein entspannen und im Hier und Jetzt ankommen. Indem wir weniger verstandesbezogen sind und stattdessen mehr Gewahrsein aus dem Herzen heraus praktizieren, erweitert sich unser Bewusstsein. In der bewussten Verbundenheit mit der Weisheit unseres Herzens gilt es die Sinnfrage zu stellen und zu unserer inneren Wahrheit zu finden.

Wir haben es in der Hand unserem Leben einen Sinn zu geben und uns danach auf – und auszurichten.
Fragen wir uns daher: 

  • Wobei geht mir das Herz auf? 
  • Was erfreut mich in meinem Leben?
  • Wofür bin ich dankbar? 
  • Welche Talente und Begabungen bringe ich mit, die mir nur allzu selbstverständlich sind?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich Raum und Zeit?
  • Was macht mir soviel Freude, dass ich dafür bezahlen würde, um es tun zu dürfen? 
  • Mit welcher Gabe kann ich dem Leben und anderen Menschen dienen?

Warum ich schreibe

Was ist der Sinn meines Schreibens? Was ist mein Beweggrund? Nun, Schreiben ist eine Möglichkeit andere Menschen sehend und fühlend zu machen. Zugleich begegne ich mir selbst auf einer tieferen Ebene.

Durch mich, meine Seele, wirkt die Kraft der Erneuerung. Diese evolutionäre Kraft bringt mich dazu zu Kommunizieren und mittels meines Schreibens, Sprechens und auch Lehrens Impulse zu setzen und damit Menschen anzustoßen, sie zu berühren und zu bewegen.

Starre Ansichten und Einstellungen sind wie große Felsbrocken im Flussbett des individuellen Lebens und oftmals staut sich hier Treibholz und Unrat. Mit meinen Impulsen stoße ich an, sodass sich Grenzen weiten und das Leben im individuellen Erleben wieder fließt, von Augenblick zu Augenblick von Entwicklungsebene zu Entwicklungsebene – und all das in der unendlichen, ewigen Gegenwart.

 

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu im Kommentarfeld.

Bianka Maria

 

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Mein Weg zum Schreiben – zur Autorin

 

Geschenktipp:

                                                                                                                                                                                                                                                 Soeben ist mein zweites Buch
„Einfach sein – 33 Impulse für Geist und Seele“
erschienen.

Es ist ein interaktives Mitmach-Buch für Menschen, die dem Sinn des Lebens näher kommen und dabei  Körper, Geist und Seele in die Balance bringen wollen.

Eingeteilt in eine der 4 große Kategorien
FREIHEIT – FREUDE – FÜLLE – FRIEDEN
beinhaltet jeder Impuls einen Frageteil, dazu Inspiration, Tipps und Übungen, viel Platz für eigene Notizen und ein Mandala zum Ausmalen.

Deshalb ist es ein sehr schönes Geschenk für sich selbst und auch für Menschen, die sich für Spiritualität, Achtsamkeit und Meditation interessieren und denen ihre Gesundheit, Entspannung und eine gute Balance im Leben wichtig sind.

Hier findest du all weiteren Informationen und einen Blick ins Buch.