Veränderung und warum wir uns so schwer damit tun

Das Leben bedeutet Wandel. Das ist einfach so. Denn alles und wirklich alles verändert sich ständig. Nicht immer nehmen wir die Veränderung wahr. Manchmal geschieht sie schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Manchmal geschieht sie unverhofft und blitzartig. Wir Menschen lieben Veränderungen nur bedingt in dem Maße, dass wir sie mitbestimmten können. Alles was sich unserer Kontrolle entzieht verursacht eher Stress und manche versetzt es regelrecht in Angst und Schrecken. Wie gehst du mit Veränderung um? Wie ist deine Einstellung dazu? 

In meinem letzten Beitrag habe ich aus meinem Nähkästchen geplaudert und dir verraten, womit ich eine Veränderung hin zum Guten verhindert hatte und dir mein wichtigstes Geheimnis verraten, wie ich mein altes Ich überwunden habe, nachdem ich die Ursache erkannt hatte. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kannst du es hier nachhholen. 

 

Im heutigen Beitrag möchte ich dir aufzuzeigen, warum es oftmals nicht gelingt eine Veränderung herbei zuführen, obwohl wir schon soviel versucht haben. Und darüber hinaus zeige ich dir die drei wichtigsten Faktoren auf, wie Veränderung wirklich gelingt. 

Wie im letzten Beitrag beschrieben, ging mir mit Hilfe meines Lehrers damals das Licht auf, dass ich mir die Fülle „zerdenke“. Ich führte übermäßig viele und noch dazu negative Selbstgespräche. Diese Erkenntnis hat bei mir damals einen großen Motivationsschub bewirkt, so dass ich entschlossen war, dieses behindernde Verhalten zu ändern. 

Wie ich es gemacht habe, ist im Beitrag ausführlich beschrieben. Was ich nicht erwähnt habe, weil der Artikel sonst zu lang geworden wäre ist, dass diese Vorgehensweise natürlich eine längere Zeit gedauert hat, bis ich die neuen, positiven Selbstgespräche so verinnerlicht hatte, dass sie mir in Fleisch und Blut übergegangen waren. 

Und damit sind wir im heutigen Beitrag beim ersten Faktor, den wir berücksichtigen müssen, wenn wir wollen, dass Veränderung gelingt. 

Faktor 1 – Veränderung braucht Zeit und Energie

Ja, Veränderung braucht Zeit. Das Leben lässt sich nun mal nicht überholen. Diese Erfahrung habe ich immer wieder gemacht. Sobald ich mit den Siebenmeilenstiefeln unterwegs war in Richtung eines Ziels und meine innere Befindlichkeit nicht gut mit berücksichtigt hatte, hat mich das Leben zurück gepfiffen, indem irgend etwas geschehen ist, das mich zum Entschleunigen gebracht hat. 

Neben der Zeit braucht Veränderung unsere Aufmerksamkeit. Du kennst vielleicht die Aussage „Dort wo deine Aufmerksamkeit ist, ist deine Energie“? Ja, das ist so. Wir haben die wundervolle Fähigkeit mit unserer Aufmerksamkeit die Lebensenergie zu lenken. Wenn ich nun behaupte, dass Veränderung Energie braucht, dann ist damit gemeint, dass du deinem Wunsch nach Veränderung deine Aufmerksamkeit schenken darfst, damit ausreichend Energie zur Verfügung steht. 

Jetzt aber kommt das Dilemma. Sowohl Zeit als auch Energie beziehungsweise Aufmerksamkeit haben die wenigsten Menschen. Zumindest behaupten sie das. Das stimmt natürlich nicht. Denn Zeit ist für uns alle gleich da. Es gilt sie uns zu nehmen. Ich habe darüber ein ganzes Kapitel in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ geschrieben. 

Die Menschen haben für alles, was nicht so wichtig ist Zeit und verwenden auch ihre Lebenskraft dafür. Für das, was wirklich wichtig ist, finden sie weder Zeit noch Energie. Warum ist das so? Nun zum einen, weil sie oft das Unwichtige vom Wichtigen nicht unterscheiden. Sie machen sich die Mühe nicht nachzudenken und sich dabei zu fragen: 

  • Was ist mir wirklich wichtig? 
  • Was erfüllt mich? 
  • Wobei erfahre ich Freude? 
  • Womit kann ich einen Beitrag leisten? 
  • Was kostet lediglich Energie, ohne dass es mich wirklich erfüllt?
  • Welche Gewohnheiten lähmen mich, halten mich im Alten? 
  • Und warum wiederhole ich sie dennoch? 

Faktor 2 – Der Wunsch nach Veränderung muss klar priorisiert und konkret sein

Ja, wir wissen, was wir verändern wollen, doch dieser Wunsch nach Veränderung geht oftmals in unserem Alltag unter, weil er keine Priorisierung erhalten hat. Und so kreist der Wunsch oftmals im Kopf umher zwischen all den Ich sollte- , Ich müsste jetzt- und ach jetzt hab ich keine Lust mehr-Gedanken. Auf diese Weise findet er keinen Nährboden, auf dem er keimen könnte. Ganz zu schweigen von den erforderlichen Emotionen, die wie Wasser das Wachstum des Wunsches fördern und mithelfen könnten, dass auch Taten folgen.

Ein weiteres Kriterium ist, dass unser Wunsch nach Veränderung nicht konkret genug ist. Vielmehr ist es ein difuses Etwas in unserem Kopf, das vielleicht wie folgt daher kommt: „Ich will endlich glücklich sein!“, oder „Ich will mehr Geld verdienen!“. Nun, das reicht nicht aus. Wenn du heute in einem Versandhaus ein Kleid bestellst, dann schreibst du auf den Bestellschein auch nicht nur: Ich will ein Kleid. Vielmehr wirst du Größe, Farbe, Material und auch den Schnitt mit angeben, indem du dir ein für dich passendes Kleid aussuchst und die entsprechende Artikelnummer mit angibst.  Ja so geht das auch mit dem Wunsch konkretisieren. 

Nimm dir dafür Zeit und frage dich:

  • Wie soll mein Leben nach der Veränderung sein?
  • Was ist dadurch anders und wie ist es?  
  • Wie will und werde ich mich fühlen?
  • Was habe ich dann und was nicht mehr? 
  • Wer bist ich dann und wer nicht mehr? 

Je konkreter du das für dich innerlich klar machst, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass du das durch die Veränderung auch bewirkst. 

Mein Tipp: Mach deine Überlegungen schriftlich, damit wird dir alles noch klarer und konkreter.

 

Fakt 3 – Veränderung braucht ein Ja auf allen Bewusstseinsebenen

Dies ist jetzt derjenige Faktor, der die größte Rolle bei der Veränderung spielt. Fangen wir mit der Bedeutung von ganzheitlich an. Was heißt das jetzt? Nun, es heißt, dass es ein JA auf allen Ebenen braucht.

Hier ein Beispiel. Kürzlich hatte ich ein Anamnese-Gespräch mit einer neuen Klientin. Bei diesem einstündigen Gespräch wurde sehr schnell klar, dass hinter ihren vielen Bemühungen eine Veränderung herbei zu führen, eine Verhinderungsmechanismus lag. Dieser kam sehr schnell im Gespräch ans Licht. Bislang war meiner Klientin diese Ursache nicht bewusst. Und gemäß dem Spruch: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, konnte sie bislang auch nicht gelöst werden. All die vielen und teuren Ausbildungen und auch Methoden liefen deshalb ins Leere.

Ein paar Tage nach unserem ersten Gespräch schreibt sie mir wie folgt: „Ja, langsam sickert es durch, dass ich ein Thema mit Veränderung und mit Lernen habe. Es war interessant, als ich mit meinem Anwalt telefonieren musste und ich es von diesem Aspekt her gesehen habe.Interessanterweise wird mir auch bewusst, dass ich tief in meinem Inneren Zweifel daran habe, dieses Mal die Veränderung zu schaffen, da ich es bis jetzt auch nicht geschafft habe.“

 

Das, was uns hindert, muss ans Licht – ins Bewusstsein

Soweit ihre Worte. Ich antwortete ihr, dass dies wunderbar sei, dass ihr das jetzt bewusst wird. Dies ist ein erster wichtiger Schritt, wenn die tiefsitzenden Zweifel langsam ans Licht kommen. Nur so können wir lernen damit bewusst und konstruktiv umzugehen, so dass sie uns nicht mehr behindern. 

Bislang haben diese Zweifel unbewusst bei meiner Klientin immer wieder dazu geführt, dass sie die beabsichtigen Veränderung nicht herbeiführen konnte. Dabei hat sie bereits enorm viel ausprobiert und vor allem auch viel Geld ausgegeben. Doch so lange diese tief im Unterbewusstsein sitzenden Verhinderungsmuster nicht aufgedeckt werden, gelingt eine Veränderung hin zum Positiven nicht. 

Du musst wissen, dass das Unterbewusstsein zu ungefähr 95% auf unsere alltäglichen Handlungen und Gewohnheiten einwirkt. Dazu zählen auch unsere unbewussten Gedanken und Gefühle. Und mit nur 5% sind wir mit unserem Tagesbewusstsein beteiligt. Wenn wir daher versuchen mit unserem auf 5% begrenzten Tagesbewusstsein eine Veränderung herbei zuführen, dann stehen uns 95% unsichtbare Wirkung unseres Unterbewusstseins entgegen.

Das ist der Grund, warum wir scheitern, wenn wir lediglich auf der äußeren Ebene versuchen eine Veränderung herbeizuführen. Denke jetzt für einen kurzen Moment an all die vielen Male, wo du in einer Silvesternacht voller Euphorie und guter Vorsätze für das neue Jahr warst. Jetzt weißt du, warum es nicht geklappt hat. Solange wir das Pferd von der falschen Seite her aufzäumen, gelingen unsere Veränderungswünsche nicht.

Vielmehr gilt es die wahren Ursachen, die unbewussten Muster im Unterbewusstsein aufzudecken und diese ans Licht zu holen. Dann können wir bewusst damit umgehen und die Veränderung Schritt für Schritt in der gewünschten Form herbei führen. 

Wie kommst du nun dem auf die Spur, was dich in deinem Unterbewusstsein von der Veränderung abhält? Erforsche deine Motive. Ergründe was hinter deinen Widerständen liegt. Frage dich in die Freiheit. Das heißt ganz konkret, dass du hinterfragst, warum dein Veränderungswunsch bislang nicht geklappt hat, obwohl du schon soviel ausprobiert hast. 

Frage dich in die Freiheit

Frage, was ist der Grund, dass es nicht gelingt? Im Fall meiner Klientin habe ich sie solange nach dem Grund gefragt bis klar war, dass sich dahinter die Weigerung Neues zu lernen verbirgt. Und auch da habe ich weitergefragt. Was verbirgt sich hinter der Weigerung zu lernen? Und dann war klar, dass damit Wachstum verhindert wird. An dem Punkt haben wir bei unserem Anamnese-Gespräch aufgehört. Denn diese Erkenntnis muss sich erstmal im Verstand meiner Klientin breit machen. Das gilt es erstmal so stehen zu lassen. Und mit ihrer Mail zeigte sie mir, dass sie dabei war diese Erkenntnis in ihrem Alltag zu berücksichtigen und so neue Erkenntnisse zu gewinnen, hinsichtlich der Art wie es sich im Alltag zeigt. In ihrem Fall beim Telefonat mit dem Anwalt. 

Die Tatsache, dass auch der tiefsitzende Zweifel ans Licht kommt, zeigt mir, dass der Veränderungsprozess gut angestoßen ist. Aus meiner Erfahrung heraus weiß, ich dass dies die ersten Schritte weg vom alten und hin zum neuen Ich meiner Klientin sind. Ich begleite sie dabei mit großer Freude und Zuversicht. Erleben zu können, wie es ihr auf diesem Weg gelingt mit jedem Tag mehr in eine größere Selbstsicherheit  und in ein erstarkendes Selbstbewusstsein hinein zu finden, erfüllt mich zutiefst. Das ist das nächste Geheimnis. Das Geheimnis vom Teilen, das ich dir in einem der nächsten Beiträge anvertraue. 

Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung der 3 wichtigsten Faktoren, damit Veränderung gelingt:

Faktor 1 – Veränderung braucht Zeit und deine Aufmerksamkeit (Energie)

Faktor 2 – Dein Wunsch nach Veränderung muss konkret und priorisiert sein. 

Faktor 3 – Veränderung braucht ein JA auf allen Bewusstseinsebenen

Soweit für heute. Ich hoffe ich konnte dich mit meinem Beitrag inspirieren. Wenn dich der Artikel angestupst hat                                    und du spürst, dass auch du deinen Veränderungsprozess anstoßen willst,

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Das wichtigste Geheimnis einer glücklichen, erfolgreichen Gewinnerin

 

Als ich mich vor vielen Jahren auf den Weg machte, um mich selbst zu finden, war ich unglücklich, fühlte mich nirgends zugehörig und hatte ein Gefühl der Zerrissenheit und auch der inneren Leere in mir. 

Es fehlte mir an innerer Stärke. Meine Frustrationsgrenze war niedrig, was soviel hieß wie, dass ich schnell aufgab, wenn etwas nicht beim ersten Mal klappte. Ich musste viele Verluste hinnehmen, sowohl in Partnerschaften als auch im Bereich der Finanzen. Tief in meinem Unterbewusstsein hatte ich das Programm nicht wertvoll zu sein. Somit verdiente ich es nicht glücklich und wohlhabend zu sein. 

All das liegt jetzt viele Jahre zurück. Auf meinem Weg raus aus der Misere habe ich gelernt immer wieder aufzustehen und dabei habe ich innere Stärke entwickelt. Oft stand ich auch mit dem Rücken an der Wand, so dass mir nichts anderes übrig blieb, als einfach vorwärts zu gehen. 

Auf meinem Weg zu der starken und selbstbewussten Frau, die ich heute bin, habe ich sehr viel gelernt. Heute teile ich mit dir das Geheimnis schlechthin, wie ich zu einer glücklichen und erfolgreichen Gewinnerin wurde. 

Die eigene Fülle zerdenken

Ich habe gut überlegt, was das Grundlegendste war, das mir bewusst wurde und das ich dann verändert habe, so dass es einen positiven Entwicklungsprozess in Gang gesetzt hat. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es die Einsicht war, dass ich mir meine Fülle zerdenke. 

Ja, bitte lies den Satz nochmal. „Ich zerdenke mir meine Fülle.“ Wow, welch eine Erkenntnis! 

Hier ein wenig ausführlicher, damit du es besser nachvollziehen kannst. Es war zu Beginn meiner Familienzeit. Ich ertappte mich sehr oft dabei, dass ich viel im Kopf und oft mit negativen Gedanken beschäftigt war. Dabei habe ich über Vergangenes nachgedacht, es immer wieder durchgekaut, ähnlich einer Kuh, die wiederkäut. Und diese Gedanken waren zu 70% negativer Art. So hielt ich innere Monologe, urteilte über mich, über andere und … kam dabei in eine schlechte Stimmung, bis ich das auch körperlich spürte, mich müde und erschöpft fühlte. Vielleicht kommt dir das bekannt vor. 

Nun, irgendwann erkannte ich diesen Vorgang in mir und merkte, dass ich darin gefangen war. Zugleich gab es einen Teil in mir, der wollte endlich frei davon sein, endlich Frieden in sich fühlen. Und diesem Teil gab ich dann nach und suchte mir Unterstützung bei einem Coach. Er war sehr unbequem und genau daran bin ich gewachsen und heute bin ich ihm zutiefst dankbar dafür. 

Er machte mir bewusst, dass ich durch mein übermässiges, negatives Denken die Fülle, die mich umgab, nicht wahrnahm, sie somit auch nicht wertschätzte und daher gab es auch keine Wertschöpfung in meinem Leben. So war ich gefangen in einem Mangelbewusstsein, dachte negativ und schuf mir entsprechende Verhältnisse.

Die Einsicht, dass ich mir meine Fülle „zerdenke“ kam eines morgens als ich auf der Terrasse stand. Plötzlich ging diese Erkenntnis wie ein Kronleuchter in mir auf und ich beschloss dies ab jetzt zu ändern. 

Und so verrate ich dir in diesem heutigen Beitrag, was und wie ich es von da an geändert bzw. unterlassen habe. 

Hier kommt:

Das wichtigste Geheimnis: Ändere die Art, wie du mit dir selbst sprichst

Was erzählst du dir den ganzen Tag lang? Mit dem, was du dir immer wieder erzählst, egal ob über dich, andere oder auch Situationen und Begegnugen – du kreierst dir damit deine Lebenssituation. Diese wiederkehrenden Gedankenschleifen dringen in dein Unterbewusstsein und es hat die Aufgabe, das was du dir vorsagst in die Verwirklichung zu bringen. 

Diese negativen Gedanken sind aus früheren, schmerzhaften Erfahrungen, die du in deiner Kindheit gemacht hast, entstanden. Und ja, wenn es schwerwiegende Verletzungen waren, dann ist es enorm wichtig, diese Traumatas aufzudecken und zu heilen. Oftmals gelingt das nicht alleine. Das Geschehene musste verdrängt werden, um überleben zu können. Es war einfach zu schmerzhaft. Dann ist es umso wichtiger sich dafür Hilfe und Unterstützung zu holen. 

Mein Geheimnis, das ich dir hier verrate ist dann sehr hilfreich, wenn es um weniger schwierige Kindheitserfahrungen geht und du trotzdem negative Selbstgespräche führst. 

Hör ab jetzt auf mit dir negativ zu sprechen. Du denkst dir jetzt, dass das leichter gesagt als getan ist, oder? Ja, aber es gibt einen Weg, der damit beginnt, dass du es wirklich ändern willst. 

Ein einfacher, wenngleich nicht leichter Weg, um eine glückliche, erfolgreiche Gewinnerin zu sein

Sprich gleich jetzt positiv mit dir selbst hinsichtlich dieser Veränderung und sage dir: Ich will das! Ich entscheide mich dafür, ab jetzt mit mir liebevoll und positiv zu sprechen und ich werde mich gut dabei fühlen. 

Dann setze dich hin, nimm ein A4-Blatt und ziehe in der Mitte eine Linie, so dass 2 Spalten entstehen. Dann schreibe dir untereinander in die linke Spalte jene negativen Sätze auf, die du dir immer wieder vorsagst. Vielleicht wie: das kann ich nicht, dafür bin ich zu …, dafür habe ich nicht genug …, dafür bin ich nicht genug …, etc., etc.. Füge in die Fehlbereiche ein was auf dich individuell zutrifft.
Lass diese Liste liegen und vervollständige sie immer dann, wenn du einen weiteren negativen Monolog in dir wahrnimmst. 

Anfangs scheint das aufwendig zu sein, doch auch darüber sprich mit dir positiv: „Ich habe mich dafür entschieden. Ich liebe es diese negativen Selbstgespräche aufzudecken, die bislang verhindert haben, dass ich ein besseres Leben, das ich längst verdient habe, lebe. Ich höre ab jetzt auf mich weiterhin negativ zu beeinflussen. Stattdessen beeinflusse ich mich positiv und das gelingt mir mit jedem Tag mehr.“

Du kannst es noch genauer machen, indem du dir klar darüber wirst, in welchem Lebensbereich du nicht glücklich bist. Dann schau wie du darüber denkst, was du dir dazu immer wieder erzählst und ändere es ab jetzt. Dazu nimm dir jeden Abend 10 Minuten Zeit und reflektiere deinen Tag. Was war positiv? Was hat dich erfreut? Wofür bist du dankbar? Im besten Fall notierst du dir zu jeder dieser Fragen mindestens 5 Dinge oder auch Ereignisse.
Anschließend nimmst du deine Liste. Schreib dir in die linke Spalte die negativen Selbstgespräche, an die du dich erinnerst und dann wandle sie in positive Sätze um.

Hier ein paar Beispiele: Wenn in der linken Spalte zum Beispiel steht: Ich habe nicht genug Energie, um etwas Neues zu beginnen“, dann wandle diesen Satz um in: „Ich habe ausreichend Energie, um etwas Neues zu starten. Ich liebe es Neues zu beginnen, es macht mich lebendig.“

Gleicher Aufwand aber großer Unterschied in der Wirkung

Anstatt Energie könnte da auch Zeit, Geld, Liebe etc. stehen. Sei kreativ. Wichtig ist, dass du dir ab jetzt die positiven Sätze innerlich vorsagst und dich auf positive Weise beeinflusst.
Mal ehrlich, es ist nicht mehr Aufwand als negative Selbstgespräch zu führen.  

Doch der Unterschied in den Auswirkungen auf dein Leben ist enorm. Denn deinem Unterbewusstsein ist es egal, was du ihm erzählst. Es kennt keinen Unterschied zwischen dem Positiven und dem Negativen. Es kennt auch keine Zeit. Aber es hat den Auftrag das in die Realisierung zu bringen, was du im wiederkehrend erzählst. 

Ich habe es natürlich auch nicht von einem zum anderen Tag geschafft, meine Selbstgespräche komplett ins Positive zu drehen. Doch ich bin dran geblieben und in Kombination mit Coaching und einer tiefen Sehnsucht nach einem befreiten sich selbst sein können, gelang es mir im Laufe der Zeit immer besser. 

Gib dir die Chance auf ein Leben, das du längst verdienst

Gib auch du dem Teil in dir diese Chance, der spürt und auch weiß, dass du ein besseres Leben verdient hast. Beginne damit, dir eine gute, neue Gewohnheit anzueignen und sprich ab jetzt mit dir positiv. Du wirst sehen, dass sich dadurch deine Ausstrahlung verändert und wenn du es kontinuierlich anwendest, so dass dir deine positiven Selbstgespräche in Fleisch und Blut übergehen, dann verändert sich auch dein Verhältnis zu deiner Mitwelt, zu deinem Partner, zu Geld und Wohlstand, zu deiner Gesundheit etc.. 

Letztendlich hast du dann dein altes Ich besiegt und bist eine glückliche, erfolgreiche Gewinnerin, die von da an auf dem Weg ist sich das Träumen wieder zu erlauben und die ihre Träume auch verwirklicht. 

Daher entscheide dich jetzt für wohlwollende, liebevolle und positive Selbstgespräche und du wirst dir das Leben kreieren, von dem dein Herz und deine Seele schon so lange träumen. 

Schnapp dir jetzt gleich Stift und Papier und fang an, deinen negativen Selbstgesprächen auf die Spur zu kommen und sie ins Positive zu wandeln.

Du wirst siegen über dein altes Ich und deine Mitwelt wird staunen :-).

Jetzt wünsche dir gutes Gelingen beim Wandeln deiner inneren Gespräche. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir gerne ins Kommentarfeld.

 

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                  Inspiration – Videogruß aus Teneriffa

                        für FRAUEN 45+, die nach den Sternen greifen wollen

            

Grüß` Dich,
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☀️ Wovon träumst du?

☀️ Wovon träumst du schon lange?

☀️ Und wann erlaubst du dir deinen Traum zu leben?

☀️ Was hält dich zurück?

☀️ Warauf wartest du noch?

☀️ Was erzählst du dir selbst immer wieder und glaubst es mittlerweile auch?
Vielleicht, dass ein freieres, authentisches und erfüllteres Leben für dich nicht möglich ist? Für andere schon, aber für dich halt nicht?

☀️ Warum denkst du so? Seit wann geht das schon? Und wann hörst du damit auf?

Hast du dich schon einmal gefragt wer da in dir spricht und dich ständig am Gängelband hält, dich begrenzt, klein macht, dir einredet du wärst nicht genug?

Die Stimme die dir sagt du hättest nicht genügend Ressourcen wie Zeit, Geld und Energie? Und es würde dir an Fähigkeiten und Kompetenzen mangeln?

Mal ehrlich, warum glaubst du diesen negativen Selbstgesprächen, hältst dich damit im Status einer Zauderin und verhinderst dass du ein glückliches und erfülltes Leben führst?

☀️ Du hast es allmählich satt dich mit diesen begrenzenden Gedanken und Gefühlen im Kreis zu drehen?

Ja? Gut so!!!

Dann mach den nächsten Schritt – einen Schritt in die Befreiung von all dem.
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Von der Zauderin zur Zauberin – MO 26.04.2021 – 18 -20 h

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Ich freue mich auf dich, als veränderungsbereite Teilnehmerin, die das Geschenk Leben endlich ganz auspackt und entdeckt, was da noch alles in ihr schlummert.

 

Herzensgrüße zu Dir aus dem sonnigenTeneriffa.

In Freiheit im Herzen verbunden
Deine

 ☀️☀️☀️☀️☀️☀️☀️

 

Endlich sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse

 

Hier kannst du dir den Beitrag auf youTube anhören – Klicke dazu auf das Foto!

Sich selbst sein - Die 3 größten HIndernisse für FRAUEN 45+

 

Sich selbst sein, authentisch sein, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Online-Seminaren und Webinaren trifft den Nerv der Zeit und lockt vor allem uns FRAUEN 45+ an, die wir diese Sehnsucht nach mehr sich selbst sein in der Lebensmitte deutlich verspüren.

Auch mir ging es so. Ich hatte 22 Jahre lang meine beiden Söhne alleine großgezogen und nebenbei auch meine Selbständigkeit aufgebaut. Da blieb wenig bis keine Zeit für mich. So war es auch nicht verwunderlich, dass mich das Leben, als meine Kinder aus dem Haus waren, in ein Kloster geführt hat. Hier konnte ich erstmal zu mir kommen, mich wieder spüren, meine wirklichen Bedürfnisse wahrnehmen und vieles mehr.
Heute weiß ich, wer ich tief in meinem Kern bin. Jetzt fühle ich mich so frei, dass ich das Leben seit ein paar Jahren lebe, das mir zutiefst von innen her entspricht und vor allem, dass ich auch verdient habe. Denn in der ersten Lebenshälfte habe ich vieles von mir nach hinten gestellt und das war auch richtig und wichtig. Doch umsowichtiger ist es jetzt für mich nochmals nach den Sternen zu greifen und das zu verwirklichen, wovon meine Seele und auch mein Herz schon lange träumen.

 

Sich selbst sein – Was bedeudeutet das?

Zurück zum sich selbst sein. Was bedeutet es nun sich selbst zu sein? Es ist das Gegenteil von immer funktionieren müssen, davon in einem Hamsterrad zu leben, das Gegenteil von „Ich-sollte-jetzt-, Ich-muss-jetzt- und dem Zuerst-muss-ich,-dann-darf-ich-Programmen.“ Es hat sehr viel mit einem inneren entspannt sein zu tun, im Vertrauen zu sein, mit dem Leben fließen. Da unsere Generation keine weiblichen Vorbilder für dieses „Sich-selbst-sein“ hatte, haben wir keine Verhaltensparameter dafür. Wir wissen schlichtweg nicht, wie es sich anfühlt, sich selbst zu sein.

Als ich vor vielen Jahren in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ schrieb, dass mich das Glück erst jetzt treffen könne, da ich langsamer geworden bin, wollte ich damit ausdrücken, dass ich aus dem ständigen Ich-muss noch das tun, Ich-sollte jetzt noch jenes erledigen, etc., ausgestiegen war. Mithilfe eines Coaches gelang es mir mich zu  entschleunigen. So war ich viel entspannter, war präsenter, mehr da und hatte plötzlich wieder ein Dasein. Vorher war ich gedanklich ständig in der Vergangenheit oder auch in der Zukunft und das oftmals angstgetrieben. Dabei kreierte ich unbewusst meine Vergangenheit in die Zukunft fort und machte wiederkehrend die gleichen Erfahrungen. Vielleicht kennst du das auch?

 

Hier ein paar Fragen, die dich zum Nachdenken und Nachspüren anregen können.

Stelle dir die nachfolgenden Fragen in einem ruhigen Moment. 

  • Wie kann ich ich selbst sein, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? 
  • Wie kann ich ich selbst sein,
    – wenn ich mir selbst nicht vertraue?
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
    – wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück    zurückziehe, aus Angst davor verletzt zu werden?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht – mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle, als für mich selbst?

 

Um ehrliche Antworten auf diese Fragen geben zu können, gilt es nackt im Licht der Wahrheit zu stehen. Nur so wird sie dich befreien und das Tor öffnen, durch das du auf deine nächste Entwicklungsebene gelangst.

 

Nachfolgend beschreibe ich in dieser 3-teiligen Artikelserie „Sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse für FRAUEN 45+“ hier das 1. Hindernis.

Sich selbst sein und das 1. Hindernis – Deine Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt, stellen wir uns und unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf wie: Das glaubst du doch selbst nicht. Das klappt sowieso nicht. Das war ein Fehler. Was werden die anderen sagen? Ich bin doch viel zu alt, habe zu wenig … etc., etc..
Und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden unangenehmen Gefühle ein, die unsere Stimmung nach unten ziehen. So hängen wir dann im negativen Gedanken- und Gefühlskreisläufen und verlieren kostbare Lebensenergie und auch -zeit.  

Entscheidungen setzen eine Ursache und erzeugen eine Wirkung

Jede Entscheidung, die wir treffen, setzt eine Ursache, die wiederum Wirkung erzeugt und damit Wirklichkeit erschaffen kann, wenn wir diesem geistigen Prozess ausreichend Zeit einräumen. Selbstzweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt aufgrund der bisherigen Erfahrungen.

Die Persönlichkeit ist konditioniert. Sie lebt in der Dualität. Innerhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd hin und her. Daraus entsteht auch der Wankelmut. Erheben sich Zweifel, dreht sich unser Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet. 

Um endlich sich selbst zu sein gilt es alles, was wir ausgelagert, verdrängt und auch vergessen haben im Laufe unseres Lebens, wieder zu uns zurück zu holen. Es gilt mit all den Facetten unserer Persönlichkeit einverstanden zu sein und uns dem hinzugeben, das uns mit jedem Atemzug nährt und trägt. Es sind dies die höheren Ebenen unseres Seins, die unsere irdische Existenz speisen. 

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und hält uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses SELBST? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann meine Persönlichkeit sich vielleicht sogar immer mehr in diesen SELBST-Seins-Hintergrund hinein entspannen und hier Heimat und Geborgenheit finden? Schließlich hält mich dieser Urgrund im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

Selbstzweifel entstehen durch das Denken

Es ist der Verstand, der die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unseren Gedanken und Gefühlen erzeugen, ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

 

Einverstanden sein mit sich selbst ist die (Er-)Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seins-Hintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen dürfen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen. Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seins-Qualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze Zeit erfahren und dann doch wieder enttäuscht sein, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

 

Empfehlung Meditation

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Hingabe ist der Schlüssel zum Sich-selbst-sein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen, in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann. Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seins-Urgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben hält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich etwas dafür tun müssten, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel der Persönlichkeit lösen sich im Moment der Hingabe auf, oder besser ausgedrückt: Das kleine Ich fällt ins Herz und ruht in einer allumfassenden, tiefen Stille, die auch als lebendige Leere empfunden wird. Diese Leere macht der Persönlichkeit Angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr finden wir hier zu uns selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne.  Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahren wir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

Selbstzweifel wandeln in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise. Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, in unser Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Entwicklungsreise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

 

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Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

 

📍Vielleicht auch interessant und lesenswert

Der weibliche Weg – der nächste evolutionäre Schritt

Sich selbst sein – Hingabe an das Sein

„Wir alle wollen wissen, wer wir sind und woher wir kommen.

Ganz gleich, was wir im Leben erreichen,

ohne diese Klarheit bleibt eine Leere in uns,

ein Gefühl der Wurzellosigkeit.“

Alex Haley 

Sich neu erfinden – Schritt 3

 

Wenn wir FRAUEN 45+ uns neu erfinden wollen, gilt es zuerst Platz zu schaffen für das Neue. Das habe ich im ersten Teil  dieser Reihe bereits ausführlich beschrieben.
Falls du Teil 1 noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.
Im 2. Schritt habe ich dir nahe gebracht, dass du dein Fundament in Ordnung bringen musst, damit du deine noch schlummernden Potenziale entfalten und in deine ganze Kraft
und wahre Größe gelangen kannst. Diesen Teil kannst du hier nachlesen.
Im heutigen Beitrag zeige ich dir den 3.  Schritt, und das ist, wenn du willst, der Türöffner, der dir, wenn du es einmal richtig verstanden hast, zahlreiche Türen zu einem erfüllten und glücklichen Leben öffnet. Welcher Schlüssel das ist und wie du ihn richtig anwendest, das erfährst du in diesem Beitrag.

 

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Verlasse das Opfer-Täter-Spiel

Von Kindesbeinen an haben uns die Erwachsenen vorgelebt, dass, wenn einem etwas zustößt, ein anderer dafür schuld sein muss. So haben wir als Kind eine Welt erlebt und imitiert, in der es immer einen bösen, schuldigen Täter und ein verletztes, armes Opfer gegeben hat. Der Täter bekommt eine Strafe und das Opfer Mitleid und vor allem viel Aufmerksamkeit.
Wir haben dieses alte Rollenspiel sehr stark in uns verinnerlicht und es auch oft gespielt. Und wir haben auch bemerkt, dass auch wir oftmals die Rollen getauscht haben und vom Opfer zum Täter und umgekehrt wurden. Das uralte Opfer-Täter-Spiel hält uns auf der jetzigen Entwicklungsebene. Wenn wir dieses Spiel weiter spielen, stecken wir fest.
Dieses uralte Spiel zwischen den Menschen braucht es nicht mehr, wenn du dich weiterentwickeln und vor allem neu erfinden willst.

 

Wie steigen wir aus diesem uralten Szenario aus, das uns so tief im System steckt? 
Nun, um diese Frage zu beantworten, hole ich jetzt ein wenig aus. Unsere Identität besteht aus  unserer Persönlichkeit und unserem Wesenskern. Die Persönlichkeit verschleiert diesen Kern, solange sie noch relativ unbewusst ist.
Unsere Persönlichkeit, mit der wir uns überwiegend identifizieren, wurde zweifach konditioniert, zum einen durch das epigentische Erbe unserer Ahnen und zudem durch Erziehung und Bildung in einem einseitig orientierten, patriarchalen Gesellschaftssystem.
In diesem Beitrag schreibe ich über Letztere.
Damit wir aus diesem jahrtausendalte Opfer-Täterspiel herauskommen und du deine Essenz, den Kern deines Wesens entfalten kannst, braucht es einen Schlüssel – einen Schlüssel, der dir hilft deine Energie auf das nächste Level zu bringen. Und wenn wir es ganz genau nehmen, dann ist es ein Frequenzschüssel.

Tata … und dieser Schlüssel heißt:

Eigenverantwortung übernehmen

Sicherlich hast du als Kind einiges schmerzhaftes erlebt und auch so manches entbehrt. Du wurdest vielleicht  nicht gesehen, verlassen und vielleicht sogar verletzt.
Diese negativen Erahrungen haben deine Einstellungen geprägt. Die Einstellung zu dir selbst, zu anderen Menschen, zu Geld, zur Arbeit, bis hin zum Leben selbst.
Du bist sozusagen das Produkt deiner Konditionierung, doch du bist kein Opfer. Du bist jetzt erwachsen und kannst ab sofort die  Verantwortung für deine Einstellungen übernehmen und sie
auch ändern, sobald sie dir bewusst sind. Du fragst dich jetzt vielleicht wie das geht. Das zeige ich dir jetzt.
Schau, wichtig zu verstehen ist erstmal der Vorgang. Was passiert, wenn im Außen etwas geschieht, das mich irritiert, vor den Köpf stößt, vielleicht sogar verrückt macht, bzw. mich verletzt? Nun mein Verstand wird es bewerten und in schlecht einteilen. Mit diesem Urteil wird unbewusst bei den meisten Menschen eine ganze Reihe von Reaktionen ausgelöst. Die Bewertung schlecht ruft ebensolche Gefühle auf den Plan. Wir fühlen uns schlecht bis hin zu verletzt. Dann sucht unser Verstand nach dem Verursacher im Außen und schiebt im die Täterrolle zu. Das mag dich sich im ersten Moment erleichternd anfühlen,  doch es hält nicht an.
Im nächsten Schritt willst du ihn zur Rechenschaft ziehen und greifst ihn an, oder aber du grollst heimlich, ziehst dich zurück, flüchtest aus der Situation und leckst im Stillen deine Wunde. Dein Herz hast du dabei verschlossen, du grollst, trägst ihm die Tat nach, beschwerst dich über ihn bei einer Freundin und damit beschwerst du dich selbst und fühlst dich beladen und unzufrieden.
Dein ganzes System schwingt auf einer niederen Frequenz und du fühlst dich als Opfer, tust dir selbst leid, bist arm dran und erzählst anderen davon, die im schlimmsten Fall mit dir mitleiden.
All das hilft dir wenig für deine Weiterentwicklung. Auf diese Weise ist der Weg zu deinem Kern  versperrt.

 

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Die Wiedergeburt der weiblichen Kraft

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Die Lösung: Annehmen was ist

Wie sieht hier die Lösung aus? Nun es gilt immer: Annehmen, was im Außen geschieht, egal, um was es sich handelt, außer dein Leben ist gerade in Gefahr.
Annehmen ohne Bewerten, ohne zu interpretieren. Erst die interpretation und Bewertung führen in die Opferrolle. Und in dieser Rolle sind wir hilflos, ohnmächtig und machtlos, weit entfernt von Selbstbestimmung.
Statt der üblichen Schuldzuweisungen, die in der Regel dann folgen, frage dich lieber:
  • Was zeigt mir diese Situation?
  • Wo ist dieser Anteil in mir zu finden?
  • Wodurch wurde er verursacht und wann war das?
Es gilt den Schatten annehmen – statt ihn im Außen zu bekämpfen. Dort kann er nicht geändert werden. Lediglich das Licht deiner Bewusstheit und deine Akzeptanz entmachten ihn. In der bewussten Erkenntnis und Akeptanz nimmst du ihm die Macht über dich und zugleich integrierst du ihn. Er kann im Licht deiner Bewusstheit nicht weiter bestehen und somit auch nicht mehr nach außen projiziert werden.

 

Voll und ganz JA-Sagen zu dir und dem Leben

Wozu hast du noch nicht JA gesagt

  • zu deinem Schmerz?
  • zu dir selbst?
  • zu deinem Körper, deinem Aussehen?
  • zu deiner Liebesbeziehung?
  • zu deinen wahren Bedürfnissen?
  • zur Unwägbarkeit des Lebens?
  • zu deiner Wut?
  • zu deiner Trauer, deinem Schmerzv
  • zu deiner gesunden, egoistischen Seite?
  • dazu, etwas einfordern zu dürfen?
  • dazu, dass du das beste verdient hast?
  • dazu deine Bedürfnisse an oberste Stele zu stellen?
  • dich mit meinen Schwächen und Stärken zu zeigen?
Alles, was ich verneine, wozu ich in den Widerrstand gehe, verdränge ich ins Unbewusste und somit liegt es im Schatten.
Hinter dem ausgegrenzten Anteilen liegt ein Schatz – es ist gebundene Lebensenergie, Lebenskraft, die dir, wenn sie weider frei fließen darf, Leichtigkeit, Lebensfreude und Lebendigkeit schenkt.
Daher braucht es ein Ganzkörper-JA zu 
    • dir selbst mit Licht und Schatten – mit all deinen Kanten
    • deiner Herkunft
    • deiner Vergangenheit
    • deinen Herzenswünschen und Träumen
    • und es braucht Vergebung – Dazu mehr in einem anderen Beitrag

 

Lass mich das nochmals in Kürze zusammen fassen

Wenn du dich als FRAU 45+ neu erfinden willst, dann gilt es die volle Verantwortung für
dich und dein Leben zu übernehmen und das beginnt mit deinen Einstellungen.
Denn deine Einstelllungen bewirken deine Lebenssituation.
Akzeptiere ab jetzt erstmal alles, was sich im Außen in deinem Leben zeigt.
Dann frage dich, welche meiner Einstellungen liegt diesem Ereignis zugrunde?
Wenn es in dir auftaucht, nimm es an. Gib diesemTeil das, was er braucht – deine wertfreie Aufmerksamkeit.
Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie du es gerne in Zukunft hättest
und im letzten Schritt fragst du dich welche Einstellung hierfür nützlich wäre, um das zu erreichen.
Soweit für heute zu diesem 3. Schritt.
Danke für deine Aufmerksamkeit. und deine Zeit.
Bis dahin eine gute Zeit.
Deine Bianka Maria
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Sich neu erfinden – Schritt 2

 

Bring das Fundament in deinem Leben in Ordnung

 

In diesem 2. Teil meines Beitrags erfährst du wie du Ordnung in das Fundament deines Lebens bringst. Im ersten Teil, den du hier nachlesen kannst, falls du ihn noch nicht gelesen hast, ging es darum Platz zu schaffen für das Neue in deinem Leben. Dabei habe ich dir empfohlen auf der räumlichen Ebene anzufangen, da das leichter ist als in der Innenwelt. Hast du meine Impulse aufgegriffen und bereits begonnen loszulassen und Platz zu schaffen? 

Wenn ja, dann ist das wundervoll und und sicherlich fühlst du wie befreiend und erleichternd das wirkt. Ich empfehle dir am Ball zu bleiben und wirklich deinen gesamten Lebensraum zu entschlacken. Falls du noch nicht damit begonnen hast, kannst du das immer noch tun und dich zugleich von meinen heutigen Impulsen berühren und bewegen lassen. 

Wenden wir uns nun dem Fundament in deinem Leben zu. Vielleicht fragst du dich, was das Fundament in deinem Leben ist. Die meisten Menschen verbinden damit die Familie, die Familie aus der sie abstammen und das ist auch richtig, aber eben nicht vollständig. Denn zu unserem Fundament gehören auch unsere Vorfahren, unsere Ahnen.In diesem 2. Teil schauen wir uns die Verbindung zu unserer Herkunftsfamilie an. 

 

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Verwirrung und Verwicklungen wenn der eigene Platz nicht eingenommen wurde

Durch die Systemische Familienaufstellung, die Bert Hellinger begründet hat, ist uns bewusst, dass es Ordnungen der Liebe gibt. Jeder hat seinen Platz innerhalb der Familie. Verwirrung, Verstrickungen und Probleme entstehen, wenn ein Familienmitglied die Position eines anderen Mitglieds einnimmt.

In Familien, wo der Vater abwesend ist, übernimmt oftmals eines der Kinder die Rolle des Vaters. Das kann auch ein Mädchen sein. Auf diese Weise lebt das Kind sein eigenes Leben nicht.  Seine Identität ist dadurch geschwächt und es bleibt  innerlich unerfüllt. Auch wenn ein Kind ein Elternteil als sehr schwach erlebt, wird dieses Kind versuchen stark zu sein, um die fehlende Stärke beim Elternteil auszugleichen. Auch in diesem Fall wird das Kind sein Kindsein entsprechend seines Alters nicht leben. Es wird eine eigenen Bedürfnisse hintan stellen und früher oder später ganz aus den Augen verlieren. 

In beiden Fällen wird das Kind, das nicht Kind sein konnte, später im Erwachsenenalter Probleme haben, wenn es darum geht zu wissen, was es wirklich will, da es seine Bedürfnisse hintangestellt hatte und sie daher zu wenig kennt. Die eigene Identität konnte sich nicht so formen, wie es ursprünglich, gemäß der Ordnung der Liebe vorgesehen ist. Und so fühlen sich solche Erwachse später in der Mitte ihres Lebens angekommen oftmals orientierungslos, kennen ihre Bedürfnisse zu wenig und wissen daher nicht genau was sie wollen. Dieses Gefühl nicht am richtigen Platz zu sein kann sich in verschiedenen Lebensbereichen zeigen, wie zum Beispiel im Beruf, in der Partnerschaft oder auch in Freundschaften. 

 

In der Mitte des Lebens die ursprüngliche Ordnung wieder herstellen

Diese ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen ist eine ganz wichtige Aufgabe in der Mitte des Lebens um letztendlich freier und auch selbstverständlicher seinen ureigensten Weg in Richtung Erfüllung zu gehen. Es kann sein, dass du als Frau mittleren Alters feststellst, dass du gewisse Seiten in dir nicht gelebt hast und du dadurch eine gewisse Unzufriedenheit in dir verspürst. Vielleicht erzeugt es auch Wehmut und führt dazu, dass du das augenscheinlich „Versäumte“ bedauerst, ja vielleicht sogar betrauerst. 

Jener Teil der uns Lebenslust, Spontaneität und Freude aus sich selbst heraus ermöglicht, sitzt bei vielen Menschen einsam und verlassen in den vergessenen Räumen in ihrer Innenwelt. Und so können diese Erkenntnisse schmerzvoll sein. Zugleich eröffnet sich dadurch auch die Möglichkeit, das, was bislang zu kurz kam endlich in den Fokus zu stellen, es zu erforschen und sich dann auf den Weg zu machen diesen Anteil in sich mit all seinen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Herzenswünschen nachzugehen und diese zu erfüllen. 

Denn: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, für ein glückliches Leben.

 

Im Grunde genommen geht es darum, dieses Kind in uns endlich wahrzunehmen, es zu fühlen und es in unser Herz nach Hause zu holen. Dies ist ein so großer, wichtiger Schritt, wenn wir unser Fundament neu ordnen wollen, um letztendlich darauf ein Leben aufbauen zu können, das uns wahrlich entspricht, weil wir uns neu er- und gefunden haben.

Frage dich jetzt

  • Welche Rollen habe ich in der Kindheit übernommen? 
  • Was ist dadurch zu kurz gekommen? 
  • Wo, in welchem Lebensbereich spiele ich diese Rollen noch heute? 
  • Wo lebe ich mich nicht, weil ich eine andere Rolle übernommen habe? 
  • Kenne ich meine wahren Bedürfnisse und erfülle ich sie? 
  • Wenn nicht, welche Ersatzprogramme fahre ich stattdessen?
  • Wann höre ich damit auf?

Nimm dir für diese Fragen Zeit. Stelle sie dir mehrmals. Lass sie auf dich wirken und sei so ehrlich wie möglich zu dir selbst. 

Wenn du erkannt hast, dass du eine Rolle spielst, die längst überlebt ist, dann entscheide dich ab jetzt, dass du damit aufhörst
und dass du dich stattdessen fragst:

  • Was brauche ich wirklich?
  • Was will ich wirklich? 

Indem du diesen Fragen nachspürst, dir diese Fragen ehrlich beantwortest und entsprechend handelst, beginnst du dich selbst vermehrt zu achten und zugleich trittst du in Kontakt mit deinem inneren Kindanteil. Die Beziehung zu deiner kindlichen, spielerischen Seite hat die Kraft dich zu wandeln und dein Herz wieder weit und weich und dein Leben glücklich und erfüllt werden zu lassen. 

Hier kannst du dir einen kleinen Selbsttest zum Inneren Kind downloaden.

 

Erlauben wir uns wieder vermehrt zu träumen und beziehen wir dabei unsere spielerische Seite mit ein. Erlauben wir uns weiterhin wieder spontaner aus uns selbst heraus zu leben, zu fühlen und zu sein, was wir sind – ein Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Im nächsten Beitrag in 14 Tagen geht es weiter mit Teil 3.

 

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Sich neu erfinden – 3 wichtige erste Schritte

Teil 1

Sich neu erfinden – Ja, das hört sich gut an. Gerade in einer Zeit wie dieser, die uns gerade völlig aus dem Trott wirft, besteht die Möglichkeit uns neu zu erfinden. Denn vieles ist überlebt und Gewohntes erfüllt nicht mehr. Was braucht es, dass wir uns neu erfinden? Wie immer können wir uns an der Natur orientieren. Wenn, so wie jetzt,  das Licht im Außen wieder zurückkehrt, kündet sich in der Natur langsam eine Erneuerung an. Die Kräfte, die sich im Winter tief in der Erde gesammelt haben, kehren langsam an die Oberfläche zurück.

Auch wir spüren diese Kräfte in uns und so können und sollten wir sie nutzen um aufzuräumen, um Altes und  Überlebtes loszulassen. Es gilt  Platz zu schaffen für das Neue, das durch uns in die Welt gelangen will. Jetzt ist es Zeit sich neu zu erfinden. Gerade zum Jahresanfang nehmen sich viele Menschen etwas vor. Sie wollen mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören und weniger arbeiten. Im Spiegel online lese ich einen Artikel von Dr. h Aaron Brückner. Er schreibt darin: „Die meisten Menschen, die sich schon einmal mit der Entwicklung ihrer Persönlichkeit beschäftigt haben, kennen das. Der neue Ratgeber-Bestseller inspiriert uns und die viral gegangene Motivationsrede auf Facebook berührt uns – wir liken irgendetwas von Steve Jobs: „Stay hungry, stay foolish“ steht da. Schließlich lassen wir uns auf einem Event mit begabten Rednern von der Atmosphäre anstecken und jubeln uns die Überdosierung Motivation von der Seele. Aber nach zwei Wochen Alltag ist alles wieder beim Alten: Der Bestseller versteckt sich im Regal, hungrig sind wir, wenn die Pommes im Imbiss nicht gereicht haben und der Wecker am frühen Morgen zieht unserer Motivation endgültig den Stecker.

Warum passiert das immer wieder so? Wer nicht in die Umsetzung kommt, weiß zwar WAS er machen soll, aber eben nicht WIE. Außerdem können wir das WAS auch langsam nicht mehr hören: Wir sollen unsere Leidenschaft finden, eine Vision für unser Leben entwickeln und unseren Träumen folgen – aber wer erklärt uns endlich, WIE das konkret geht?“

.Ja, tief in uns wissen wir WAS es zur Veränderung braucht. Doch das allein reicht nicht. Was fehlt ist die Motivation, die uns die Energie für unsere Vorhaben zur Verfügung stellt. So gilt es eine weitere Frage zu stellen. Es ist die Frage nach dem WARUM! Sobald wir unser WARUM für ein Ziel glasklar geklärt haben, verfügen wir über ein Motiv, das unser inneres Feuer, unsere Leidenschaft zündet. Ohne dieses WARUM sind unsere Vorhaben immer nur begleitet von kleinen Strohfeuern, die als Antriebskraft für eine Zielerreichung nicht ausreichen. Und dann bleibt außer einem schlechten Gewissen alles beim Alten. Das WARUM ist auf dem Weg sich neu zu erfinden jedoch erst der dritte wichtige Schritt. Diesen schauen wir uns später genauer an. 

Lass uns jetzt mit dem ersten Schritt beginnen.

 Sich neu erfinden – Schritt 1 

Altes loslassen und Platz schaffen für das Neue

Starten wir mit dem Platzschaffen. Das ist in meinen Augen der wichtigste Schritt. Viele vergessen diesen Schritt zu machen. Doch mit vollen Händen können wir nicht schöpfen. Daher geht es zuerst um´s Loslassen. Erst wenn wir Altes loslassen, entsteht Raum für das Neue. Machen wir daher Inventur und schauen mit Liebe auf all das, was wir in unseren Häusern und in unser Innenwelt beherbergen. Dann fragen wir unser Herz, inwieweit uns dies noch dienlich ist für unsere weitere Entwicklung. So lade ich dich ein: Lass los von all dem Tand, der dich immer noch mit so vielen vergangenen Momenten in deinem Leben verbindet, an dem deine Lebenskraft gebunden ist, ohne dass es dein Herz noch erfreut. Wisse, dass alles, was du bei dir in deinem unmittelbaren Umfeld bei dir beherbergst strahlt und in dein Energiefeld einwirkt. Manches. ist dir nicht mehr förderlich. Es ist überlebt. Du hast dich verändert und darum soll sich mit dir auch dein Umfeld ändern. 

Nachfolgend eine kurze Anleitung zum Loslassen

Beginnen wir auf der räumlichen Ebene. Das ist am einfachsten. Geh durch deinen Lebensraum, deine Wohnung, dein Haus. Achte darauf, dass du innerlich ruhig bist. Schau dich in jedem Raum um. Schaue mit deinem Herzen und frage dich:

  • Was schenkt mir noch Energie?
  • Was gibt mir nichts mehr?
  • Was habe ich bislang vielleicht zu wenig beachtet und wertgeschätzt und so steht es verstaubt in einer Ecke, obwohl es ein Schatz ist? 

Wenn dem so ist, entstaube es, betrachte es neu mit den Augen deines Herzens und erkenne seinen Wert. Sodann gib ihm einen Platz, der seinem Wert angemessen ist und mach das Beste daraus in liebevoller Wertschätzung dafür, dass es als Schatz in deinem Leben ist. 

Sich neu erfinden – Überlebtes loslassen

All jene Dinge, die dir keine Freude und Energie mehr schenken, lasse los. Trenne dich in Dankbarkeit davon. Nimm dir einen großen Korb oder Karton und lege alles dort hinein. Überlege dir dann, wie du es sinnvoll entsorgst. All jene Dingen, bei denen du dir nicht sicher bist, bewahre sie im Keller oder Abstellraum noch für ein paar Monate auf.  Wenn du bemerkst, dass du davon nichts vermisst und gebraucht hast, erleichtere dich und trenne dich guten Gewissens davon. Ich spreche ich hier von Kleidung, Büchern, Dekorationsgegenständen. Sie alle sind mit Geschichten verbunden. Je intensiver die Geschichte, desto schwerer fällt es uns manchmal uns davon zu trennen. Doch sei dir bewusst, dass all diese Dinge, die du immer noch bei dir behältst, obwohl sie schon längst überlebt sind, Platzhalter sind für all das, was du dir noch nicht erlaubst zu leben. 

Vielleicht sammelst du Zeitschriften, weil du irgendwann damit etwas anfangen willst, vielleicht auch hortest du Dinge, die du irgendwann verschönern, restaurieren oder sonst irgendwie bearbeiten willst, ohne dass dies je geschehen wird. Lass los! Schaffe Platz! Erleichtere dich und lass frisches, neues Leben zu dir kommen in Form von neuen Gelegenheiten, neuen Begegnungen, neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. 

Vielleicht stellst du dir gerade vor, dass das viel Aufwand ist und du nicht weißt, wie du das schaffen sollst. Nun, teile es dir in kleine Einheiten ein. Nimm dir jedes Wochenende einen Raum vor. Wenn du das kontinuierlich machst, dann hast du in ein paar Wochen deinen gesamten Lebensraum und damit auch dein Leben entschlackt. 

Du wirst sehen, dass du damit viel Energie für 2021 freisetzt und neuen, frischen Schwung in dein Leben und auch Business bringst. Denn auch mit deinem Büro kannst du so vorgehen. Energie kennt keine Grenzen, die der Verstand so gerne errichtet. Energie fließt einfach, wenn sie nicht an etwas gebunden ist. Und wenn du diese überlebten Anhaftungen löst, dich trennst, von dem, was dich nicht mehr nährt, dann setzt du damit diese gebundene Energie frei und sie steht dir für das Neue zur Verfügung. 

Sich neu erfinden – Woran hängt dein Herz?

Oftmals hängen wir unser Herz auch an Menschen, Erlebnisse und Erfahrungen, obwohl sie längst überlebt sind. Hermann Hesse hat dazu in seinem Gedicht Stufen geschrieben: „Es muss das Herz bei jedem Lebensruf bereit zum Abschied sein, um sich in andere, neue Bindungen zu geben. Wohlan denn Herz nimm Abschied und gesunde.“ Wie ist das bei dir? Halte kurz inne und spür in dir nach. Frage dich: Woran habe ich mein Herz gehängt, obwohl es längst überlebt ist?

Vertraue dem, was spontan als Antwort auftaucht. Und dann wende dich an dein Herz, befrage es dazu und lausche. Dein Herz weiß, ob etwas überlebt ist oder ob es noch eine Weile bei dir bleiben soll. Vielleicht braucht es einfach noch Zeit, bis gewisse Dinge eine Abschluss finden.

Es gibt viele Dinge in unseren äußeren und inneren Räumen, die längst überlebt sind und die unser Herz nicht mehr haben. Wir halten daran fest, weil sie uns ein Gefühl der Identität vermitteln, wenngleich diese längst überholt ist. Viele Menschen leben mit einem Selbstbild, das der Vergangenheit angehört. Spätestens ab der Lebensmitte werden sie zu den Verwaltern ihres Lebens. Hängen am alten Status, der einst erarbeitet und erworben wurde und tauschen sich jahrein und jahraus in gleicher Weise darüber aus – im Kreise ihrer Lieben, ihrer Freunde und Bekannten. Dabei wandeln sie auf ausgetretenen, statischen Pfaden, verlieren ihre Lebendigkeit  ihre Lebenslust und altern daher auch viel schneller. Sie werden krank, weil das eben zum Älterwerden dazu gehört. Ist das wirklich so? Ich widerspreche dem vehement. Da bin ich gänzlich anderer Ansicht und Meinung.

Sei es dir wert und schaffe Platz für die Erneuerung deiner Lebenssituation, deiner physischen, geistigen und seelischen Kräfte. Mache dir einen kleinen Plan für ein 7-Wochenenden-Programm. Schreibe auf, mit welchem Raum du anfängst und welche Räume dann an den Wochenenden darauf folgen. Lege den Plan dorthin, wo du ihn immer siehst, damit du dich daran erinnerst. Und am besten du trägst dir diese Aktionen gleich in deinen Terminkalender ein. 

 

Weiter geht es mit Teil 2 „Bring das Fundament in deinem Leben in Ordnung“  in 14 Tagen 

Klarheits- und Orientierungs-Session – Sich neu erfinden!

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Ich freue mich auf dich!

In Freiheit im Herzen Verbunden
Bianka Maria

 

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Spirituelle Intelligenz entwickeln statt in alte Verhaltensweisen zurückfallen

Wir befinden uns inmitten starker Energien und großer Umwälzungen. Enorme Herausforderungen, wie die C-Krise, die Finanzkrise und auch die globale Erwärmung und die Umweltbelastungen schütteln die Menschen. Wir brauchen eine Erweiterung unserer bisherigen Sicht auf die Welt und auf uns selbst als Menschheit. Es braucht ein neues Bewusstsein.
Die Krisen, die wir augenscheinlich erfahren bergen eine enorme Chance für unsere menschliche Entwicklung. Doch gerade dann, wenn die Stürme des Lebens toben und gewohnte Sicherheiten Wegbrechen, verlieren die meisten Menschen ihre Mitte, werden unachtsam und fallen zurück in alte Muster und Verhaltensweisen.

Gehirnforscher haben festgestellt, dass wir in Ausnahmezuständen, in bedrohlichen Situationen und immer dann, wenn große Angst vorherrscht, aus unserem Reptiliengehirn heraus entscheiden und handeln. Dieser älteste Teil unseres Gehirns reguliert die primitiven Funktionen unseres Körpers, wie Selbstverteidigungs- und Angriffsmechanismen. Seine „Philosophie“ ist 100% Wettbewerb und die reptilische Reaktion heißt Flucht oder Kampf. Hier gilt das Gesetz des Stärkeren. Die Angst beherrscht uns unbewusst schon lange und oftmals ist sie das Erbe unserer Vorfahren, das uns tief in den Knochen steckt. Obwohl wir doch im Überfluss leben, kämpfen viele tagein und tagaus um unser Überleben. Oft auf destruktive Weise gegeneinander in einem Wettkampf um Geld, Besitz, Ressoursen und Macht.
Es ist die Zeit der Schattenkämpfe. Alles was im Kollektiv bislang sorgfältig zurückgehalten und unterdrückt wurde über viele Jahrzehnte, ja Jahrhunderte hinweg, kehrt in einer Krise zurück. Machtvoll schwingt die Angst dann ihre Schwerter zur Abwehr gegen eine vermeintlich feindliche Umwelt. All das kennen wir gut. Es ist Teil unseres Erbes, unseres Kulturgutes. Was in der Krise nach oben in unser Bewusstsein gespült wird, kann uns, wenn wir nicht wach sind, mitreissen in einen immer stärker werdenden Angstsog. Hier liegt das größte Risiko, die Gefahr, der wir wach und bewusst ins Auge blicken sollten – sowohl jene, die sich in der Krise den strengen Reglementieren anpassen, als auch jene, die dagegen protestieren. Beiden gemeinsam ist die Angst als Triebfeder.

Schritt 1
Die Wurzel des Übels erkennen

Schon Albert Einstein wusste, dass wir die Probleme dieser Welt nicht mit den Kompetenzen und Mitteln lösen können, durch die sie verursacht wurden. Vielmehr ist es notwendig die Wurzeln des Übels zu erkennen, sie zu befrieden und zu heilen. Geschieht dies, wendet sich das Blatt und die Chance die jeder Krise innewohnt ist erkannt und so kann die Krise auch gemeistert werden.
Wie kann das nun konkret in der Praxis aussehen?

Fragen wir uns was in die Krise geführt hat und schauen wir genau hin, so können wir erkennen, dass es unsere unbewusste, kollektive Gier war, die ein Wirtschafts- und Geldsystem geschaffen hat, das ein fortdauerndes Wachstum beabsichtigt und dies entgegen den Naturgesetzen. Jetzt dafür die Schuld bei den Bankern und Investoren suchen zu wollen ist zwar menschlich, jedoch falsch. Wir alle haben mitgewirkt an diesem System. Wir alle haben mitgewirkt bei einem übermäßigen Konsum und damit auch an einer übermäßigen Belastung der Umwelt.

Schauen wir der Gier noch tiefer ins Auge, dann sehen wir, dass sich dahinter ihr eigentlicher Antreiber verbirgt – die Angst. Es ist die Angst davor nicht genug zu haben, beziehungsweise alles wieder zu verlieren, die viele in ein maßloses Raffen und Anhäufen von Besitztümern getrieben hat. Freiheit kann auf diese Weise nicht erlangt und erfahren werden. Ob wir weiterhin Sklaven der Gier, des Größenwahns und der Angst sein werden, liegt jetzt in seiner Freiheit zu Wahl, zur eigenen Entscheidung. Wir alle zusammen bilden das Kollektiv, die kollektive Kraft, das kollektive Bewusstsein, aus dem heraus wir unsere Realität schaffen. Jede und jeder spielt dabei eine bedeutende Rolle, den wir alle gestalten dieses Kollektiv mit durch unsere Einstellungen und Gedanken, durch unsere Gefühle, unsere Worte und Taten. Dabei sind viele noch unbewusst, aber es ist die Zeit des Erwachens und mehr und mehr Menschen werden sich dessen auch bewusst und beginnen die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Schritt 2
Mut zur Selbstbegegnung – sich stellen – sich bekennen zu dem, was ist

Was braucht es letztendlich, um sich dieser Entscheidung stellen zu können? Es braucht vor allem Mut. Es braucht den Mut herauszufinden, was uns wirklich von innen her antreibt und uns ständig reagieren lässt. Statt weiterhin Leidensmanagement zu betreiben, gilt es sich ehrlich und aufrichtig zu dem zu bekennen, was in uns schaltet und waltet. In der Tiefe des kollektiven Bewusstseins, mit dem wir alle verbunden sind, führen die Ängste ihr Schattendasein und regieren aus diesem unbewussten Geist heraus das Geschehen auf unserem Planeten. Die Angst hat schon lange ihre Wächter aufgestellt und ihnen verschiedene Gesichter gegeben. In unserer Psyche zeigen sie sich als Gier und Geiz, als Eifersucht und Neid, als Macht und Ohnmacht und letztendlich auch als Schuld und Scham.

Um all das nicht fühlen zu müssen, wurde es verdrängt. Wir haben uns abgelenkt, zerstreut, und die Flucht in irgendwelche Ersatzprogramm ergriffen, immer dann, wenn es unangenehm wurde. Unsere wahren Bedürfnisse nach Liebe, Freude, Freiheit und Frieden haben wir versucht mittels Ersatzbefriedigungen zu erfüllen, ohne dass es uns wirklich anhaltend gelungen wäre.

Mit einem Übermaß an Arbeiten, Essen, Alkoholkonsum, Sex, Sport und Konsum im Allgemeinen versuchen sich viele zu betäuben in der Hoffnung das Unangenehme damit loszuwerden, oder sie stecken es einfach weg. Die Frage ist, wohin denn? Ins Unterbewusstsein natürlich und von dort kommt es auch wieder und das jedesmal ein Stückchen stärker und heftiger, solange bis es eines Tages angeschaut und erhört wird.

Jetzt in dieser Zeit, wo sich die Krisen die Hand reichen und die äußere Freiheit durch die äußeren Maßnahmen so beschränkt werden, sind die Menschen vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen. Plötzlich ist keine Instant Bedürfnisbefriedigung mehr möglich. Die Möglichkeiten sich abzulenken sind stark reduziert und es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich mit selbst mehr auseinanderzusetzen. Und das ist der Segen in dieser Krise.
Denn erst wenn wir uns dem stellen und unseren inneren Regungen, Gefühlen und wiederkehrenden Gedankenmustern unsere Aufmerksamkeit schenken, sie annehmen, als das was sie sind, erst dann gehen wir in die uns stärkende und befreiende Eigenverantwortung. Wir werden uns unserer freien Wahl bewusst und können fortan eine neue, eine förderlichere Wahl treffen als bisher statt immer wieder nur aus Angst heraus zu reagieren.

Dieses Aufrichtigsein mit uns selbst, das bedingungslose Annehmen unserer verwaisten und verdrängten Anteile, eröffnet uns einen Weg, der herausführt aus den Jahrtausende alten, ausgetretenen Pfaden und der uns auf einen neuen Kurs bringt. Angetrieben vom kreativen, evolutionären Impuls, den wir mittels unserer Intuition empfangen, gelangen wir auf die nächste Entwicklungsebene und werden zur verantwortungsvollen und bewussten MitschöpferIn des Lebens.

Schritt 3
Eine spirituelle Intelligenz entwickeln und unsere innere Anbindung stärken

Was wir brauchen ist eine Kultur der Selbsthinwendung und der Anbindung an die Schöpfung. Dabei ist es erforderlich, dass wir unsere Werte und höchsten Prioritäten in unserem Leben erkunden, sie gegebenenfalls neu definieren und uns entsprechend danach ausrichten und diese Werte leben. Durch eine tägliche spirituelle Praxis im Alltag, wie zum Beispiel durch Yoga, Meditation, Gebet und auch die Hinwendung zu unseren Ahnen, unseren Wurzeln, stärken wir unsere innere Anbindung an unsere innerste Steuerungsinstanz – an unsere Seele.

Dann treffen wir unsere Entscheidungen nicht mehr wie bisher aus Angst, sondern aus der Verbindung mit dem Teil in uns, der weiser und größer ist als unsere Persönlichkeit. So bleiben wir in unserer Mitte, in Verbindung mit unseren inneren Ressourcen, unseren Ahnen, auch wenn der Lärm in der äußeren Welt immer lauter und schriller wird.

In dieser Zeit braucht es Menschen, die sich nicht in den kollektiven Angstsog ziehen lassen, die stattdessen wach, besonnen und in Verbindung mit ihrer inneren Autorität entscheiden und handeln. Sobald genügend Menschen aus solch einem Bewusstsein heraus leben, trägt dies zur Wandlung des kollektiven Bewusstseins bei. Und wir alle können unseren Beitrag dazu leisten.

Schritt 4
Ein neues Wir-Bewusstsein entwickeln

Sobald wir beginnen nach Liebe, Freiheit, Frieden und Fülle nicht mehr im Außen zu suchen, sondern sie in uns selbst zu entdecken, vermögen wir eine neue Kultur und Gesellschaft zu formen.
Auf diese Weise entsteht ein neues Wir-Gefühl, das getragen ist von Mitgefühl, Verbundenheit und kreativem Miteinander. Wir stehen jetzt an einem alles entscheidenden Punkt in unserer menschlichen Entwicklung. Noch nie waren die Möglichkeiten für Heilung und Transformation so groß. Entscheiden wir uns dafür können wir den evolutionären Entwicklungsimpuls folgen und auf die nächste Entwicklungsebene gelangen – jeder einzelne für sich und letztendlich auch als Menschheit. Neue, auf Authentizität und Mitgefühl basierende Geschäfte und Institutionen werden entstehen, in deren Interesse der Mensch im Mittelpunkt steht und deren Aufgabe es sein wird, den Menschen zu dienen und sie in ihr wahres Potenzial und in ihre Kraft zu bringen. Aus dieser Gesinnung heraus und im Bewusstsein der Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung kreieren wir eine neue Form der Wirtschaft – eine Wirtschaft, die Fülle und Reichtum für alle schafft, so wie es uns die Natur seit ewigen Zeiten vormacht.

Auch du bist ein wichtig bei diesem evolutionären Entwicklungsschritt der Menschheit. Darum beginne heute bei dir selbst und mach dich auf den Weg zu deinem wahren Wesen, das du in deinem innersten bereits bist. Damit schenkst du der Welt dein bestes und größtes Geschenk.

 

P.S. Du sehnst dich nach Unterstützung in einer Krise, oder in einer herausfordernden Lebensphase?

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Wenn die Bedürfnisse des Kindes, das du einst warst, nicht erfüllt wurden, lebt es in einem Mangel traurig und verletzt in dir fort und verhindert dass du richtig glücklich und erfolgreich in deinem Leben bist.

 

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich eintreten.“

 

GRUND 1  

Du holst du dir deine Lebendigkeit wieder zurück

Spontan und offen, aus der Freude am Sein heraus glücklich sein, welch ein lebendiger Zustand! Wann waren wir so zum letzten Mal? Wo ist all das geblieben? Die meisten Menschen folgen tagein und tagaus einem Programm, das sie im Laufe ihres Lebens so stark verinnerlicht haben, dass sie es für das Leben selbst halten. 

Aufstehen, frühstücken, den Lebensunterhalt verdienen und sich abends unterhalten lassen vor dem Laptop, dem Fernseher. Immer ist es das Leben aus der Konserve. Wen wundert es da, dass der Alltag immer grauer und die Kicks immer extremer werden, damit noch ein Quentchen Lebendigkeit und Leben gespürt wird. 

Wo ist sie hin, diese Lebensenergie, die uns einst durchströmte und uns morgens voller Elan in den Tag starteten ließ? In welche dunklen Löcher ist sie verschwunden und warum? Wie können wir uns diese Energie und damit verbunden auch das Lebensgefühl der Lebendigkeit wieder zurückholen? 

Nun, das Leben ist in jeder Minute gut und wenn wir uns ehrlich diese Fragen stellen, dann werden wir auch klare und wahre Antworten finden. Wir werden herausfinden, dass ein Großteil dieser Lebensenergie und mit ihr verbunden auch die Lebenslust und die Lebensfreude bereits in den frühen Jahren unserer Kindheit und Jugend abhanden gekommen ist. Einschlägige Erlebnisse von Verlust, Ausgrenzung, Kritik und das nicht akzeptiert oder wahrgenommen werden in unserem So-sein, haben tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Dabei hat sich allmählich ein dunkler, unsichtbarer Schleier über unser Gemüt gelegt und fortan den lebendigen Impuls des Lebens zurück gehalten. So wuchsen wir heran und die einst gemachten Erfahrungen, die sich uns tief ins Unterbewusstsein eingeprägt hatten, drängten auf Wiederholung. Die damit einher gehenden Gefühle von Schuld und Scham, Wertlosigkeit, Minderwert, Nicht-gut-genug-sein verfestigten sich weiter und hielten uns fortan in einem negativen Kreislauf, begleitet von Ängsten, Selbstzweifeln, Misstrauen und  Mangel. Ein Mangel an Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Wertschätzung und Anerkennung. 

 

GRUND 2

Ein glückliches inneres Kind kennt keinen Mangel

Das traurige, verletzte innere Kind lebt in einem großen Mangel und weil wir als Erwachsene diese unschönen Gefühle nicht fühlen wollten, haben wir fortan im Außen nach Erfüllung gesucht. Wir haben uns dabei hart angetrieben, gekämpft, um etwas zu erreichen, jemand zu sein. Es galt seinen Platz in der Welt da draußen zu finden und dafür entsprechend entlohnt zu werden. Wir haben es im Laufe der Zeit auch erreicht und dennoch verspüren wir, dass etwas fehlt.

Der Mangel an Wertschätzung und Liebe in unserer Kindheit ließ uns danach im Außen suchen, ohne dass es uns erfüllte, auch, wenn wir es im Außen bekamen. Wir konnten es nicht annehmen, weil uns der Wert und die Wertschätzung für uns selbst und unseren Beitrag gefehlt hat.

Kaum hatten wir ein Ziel erreicht, ging es bereits weiter zum nächsten Ziel. Der äußere Erfolg konnte die wahren Bedürfnisse unseres inneren Kindes, nicht stillen.

Warum ist das so? Nun, das Kind in uns ist hungrig, weil es immer noch im Mangel in unserem Unterbewusstsein lebt. Niemand, außer wir selbst, können diesem Kind in uns das geben, was es wirklich braucht. Aufmerksamkeit, Liebe, Geborgenheit und Wertschätzung für seine ganz besonderen Talente und Gaben. 

Wie können wir uns unserem Inneren Kind wieder annähern, in Kontakt mit ihm treten und seine wahren Bedürfnisse erspüren? Der Frühling und die damit verbundene Energie sind hierfür sehr hilfreich.  Frühlingsenergie ist der Kindenergie gleichgesetzt. Deshalb haben wir im Frühjahr die gute Chance unser Inneres Kind und seine Bedürfnisse  leichter wahrzunehmen und diese Bedürfnisse auch zu erfüllen. Denn unser inneres Kind ist die Quelle von Lebenslust, Kreativität und Lebensfreude. Haben wir es hingegen vergessen und bleibt es mit seinen Bedürfnissen in uns unerhört, ist unser Alltag beschwerlich und ein Kampf, statt ein freudigvolles und kreatives Spiel auf der Bühne des Lebens.

Hier 3 Fragen, um herauszufinden, ob in dir ein trauriges, vielleicht sogar verletztes Kind haust.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, spüre in dich hinein und stelle dir nachfolgende Fragen. Achte dabei darauf, wie du dich fühlst und was auftaucht. 

  1. Befinde ich mich öfters in negativen Gefühls- und Gedankenschleifen? 
  2. Fühle ich mich liebenswürdig und gut genug, oder kritisiere ich mich und andere oft und fühle mich im Beisein anderer unterlegen?
  3. Bin ich dem Leben gegenüber offen und vertrauensvoll, oder schütze ich mich oft vor neuen Herausforderungen, Situationen und anderen Menschen?  

GRUND 3

Ein glückliches inneres Kind gibt seine Schätze frei

Wenn deine Grundstimmung und grundlegenden Gedanken eher positiv sind, dann geht es deinem inneren Kind gut. Hingegen zeugen negative Gedanken und Gefühle oftmals von einem traurigen, verletzten inneren Kind und dann ist es enorm wichtig den Kontakt zu diesem Kind aufzunehmen.  Denn: Solange dein inneres Kind traurig und verletzt in dir schaltet und waltet, ist der Weg zu deinem Lebensglück – und auch -erfolg blockiert. Beginne daher damit, dir erstmal bewusst zu machen, wie es deinem inneren Kind geht und wende dich ab jetzt diesem wichtigen inneren Teil in dir zu.

Wenn wir zu liebevollen Erwachsenen für unser inneres Kind werden und seine wahren Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen, wird es seine Schätze freigeben und seine Gaben offenbaren. Hieraus entstehen dann sinnvolle Auf-Gaben, die uns, wenn wir ihnen nachkommen, zutiefst erfüllen.  

Darum lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse des vergessenen Kindes in uns. Holen wir es aus dem dunklen Verlies in unserem Unterbewusstsein. Schenken wir ihm einen Platz in unserem Herzen und Spontaneität, Lebensfreude und Lebenslust kehren in unser Leben zurück und fegen damit auch den Staub des grauen Alltags von unserer Seele. 

 

Falls du dich tiefer mit dem Thema und vor allem der Heilung deines inneren Kindes beschäftigen willst, biete ich hierzu einen 5-teiligen Video-Online-Kurs an.

Dein inneres Kind heilen

Alle wichtigen Informationen zum Kurs dazu findest du hier.