Diesen kleinen Artikel habe ich vor einiger Zeit bereits geschrieben. Damals befand ich mich noch mitten im Schleifprozess. Ja, das Leben hat mich in der Tat zu seinem Werkzeug geschmiedet. Jetzt, wo ich diesen Artikel, lese bemerke ich, wie sehr ich mich mittlerweile verändert habe, wieviel alten Ballast ich abgeworfen und um wie viel leichter, freier und zugleich erfüllter ich mich heute fühle.
Nachfolgend mag ich dir von einem magischen Ereignis erzählen, von denen ich so einige in meinem bisherigen Leben hatte.

 

Wahre Selbstverwirklichung –  Der Weg zum Kern braucht Entwicklungszeit

Es war vor vielen Jahren während einer Südamerikareise. Ich war in einer kleinen Gruppe zusammen mit einem peruanischen Schamanen auf dem Machu Picchu. Dort erfuhr ich eine Initiation in mein magisches Bewusstsein. 

Ich erinnere mich sehr genau daran. Ich sehe mich vor einem uralten Stein-Wasserbecken stehen. Die Oberfläche des Wassers spiegelt mein Gesicht. Ich betrachte es und plötzlich fühle ich eine sanfte Energie, die mir viel Raum schenkt, so dass ich darin entspanne. Ein Lächeln macht sich auf meinem Gesicht breit und eine Stimme flüstert mir zu: „A smile is a bridge over the old abys“. 

Ich verstehe das Wort  Abys nicht, doch ich verstehe, dass ein Lächeln eine Brücke schafft, um über etwas Altes hinweg zu kommen. Zugleich spüre ich, dass beim Lächeln mein Herz beteiligt ist. Ich fühle es körperlich, fühle meinen Herzensraum sich weiten. 

Selbstentwicklung – Schäl- und Schleifabfälle sind der Humus für das spätere Glück

Wie schön, dass ich mich jetzt wieder daran erinnere. Auf  unserem spiralförmig verlaufenden Entwicklungsweg kommen wir immer wieder mit unseren alten Narben und Verletzungen in Berührung, bis sie irgendwann vollständig verheilt sind. Dies geschieht viele Male und der Heilungsprozess verfeinert sich dabei immer mehr. Es ist wie ein Glattschleifen der Narben, bis sie sich irgendwann ganz auflösen, weil das Licht von innen her schon so stark geworden ist. Denn jeder Schleifprozess führt dazu, dass unsere Persönlichkeit durchlässiger wird. Durchlässiger für das, was größer ist, für das Universelle.

Ja, genau in diesem Prozess befinde ich mich schon seit Jahren. Es sind Schleif- und Schälphasen, die dazu angetan sind den Zugang zum innersten Kern freizulegen.

Abys ist der Abgrund. Wenn wir auf unserem Weg wieder in Berührung kommen mit dem, was längst überwunden geglaubt war, dann gilt es eine Brücke zu bauen, indem wir lächeln, statt sich erneut in den gähnenden Abgrund und in den Schmerz ziehen zu lassen.

Auch wenn dieser in all den Jahren  durch die Schleifprozesse nicht mehr so tief empfunden wird. Es ist, als hätten die Schleifabfälle den Abgrund allmählich aufgefüllt. 

Letztendlich brauchen wir gar nicht mehr in den Abgrund zu fallen, sondern einfach über die Brücke zu gehen, die unser Lächeln mit jedem Schritt vor uns aufbaut. 

Vertrauen und Sicherheit im Selbst finden ist die Voraussetzung für wahre Selbstverwirklichung

In Phasen der Veränderung und großer Unsicherheit gilt es sich seiner inneren Instanz anzuvertrauen und darin die Sicherheit zu finden. Es gilt zu vertrauen, dass  wir so zu unserem Bestmöglichen geführt werden. Sind die Wege auch noch so verschlungen und die Umwege noch so groß, hinter all diesen augenscheinlichen Nebeln und Irrungen leuchtet unser Leitstern, unsere Seele. 

Dieses Vertrauen in die Seele und ihre Entwicklung gilt es während dieses Übergangs immer wieder neu zu wählen, denn die Kräfte, die nach unten ziehen, sind stark. 

Selbstüberwindung, Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung sind diejenigen Qualitäten die helfen das Vertrauen aufrechtzuerhalten und unseren Weg mutig, entschlossen und voller Tapferkeit fortzusetzen. Irgendwann auf diesem Weg wird uns dann bewusst, dass es letztendlich ganz einfach ist – wenngleich nicht leicht. Das einzige was es von uns braucht und was am wirkungsvollsten ist, ist das Gewahrsein unserer Selbst und das ist nur möglich, wenn wir wirklich ganz bei uns sind, in unserer Mitte zentriert.

In Phasen des Übergangs befinden wir uns derzeit alle, sowohl individuell als auch als Kollektiv. Daher tun wir gut daran täglich mehrmals inne zu halten und uns zu fragen: Wo bin ich gerade? Wie geht es mir? Was fühle ich? Was würde mir jetzt gut tun?

Und dann erspüre, fühle und nimm dich selbst wahr. Dann wähle neu! Wähle das, was du wirklich sein willst. Wähle Vertrauen, wenn du misstrauisch bist, wähle Loslassen und Freiheit, wenn du festhältst. Und wähle Liebe wenn du Angst hast. Und dann lächle, baue mit deinem Lächeln eine Brücke und geh über die alten Abgründe hinweg.

 

 

Über die Autorin

Ich bin Bianka Maria Seidl – I love to inspire you!
Als spirituelle Mentorin mit schamanischen Wurzeln
bringe ich die Kraft der Erneuerung überall dorthin, wo die Energie und damit das Leben stagniert.
Ich begleitet FRAUEN 45+ auf einem weiblichen, spirituellen Weg inneren Wachstums in ihre ganze Kraft. Dabei folgen sie ihrem inneren Ruf, leben ihre Werte, erreichen ihre erhabenen Ziele und kreieren bei Bedarf aus ihren Herzenswünschen ein erfolgreiches und blühendes Herzens-Business.
Kennst du schon meine kostenfreie 5-teilige E-Mail-Serie?

5 Gründe, warum du als FRAU 45+ nicht das Leben lebst,                                                                                    das du schon längst verdienst und wie du es änderst

Hier kannst du dich gleich kostenfrei für diese neue e-mail-Serie anmelden.
Du erhältst 5 Tage lang täglich eine Mail und erfährst so im Laufe von 5 Tagen
5 Gründe, die dir helfen dich und deine Situation besser zu verstehen und zugleich schenken
dir die wertvollen Tipps neue Perspektiven, so dass du auch erkennst, dass du dir das Leben so kreieren
kannst, wie du es schon längst verdienst.

Endlich sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse

Hindernis 3 – Deine Opfer-Täter-Rolle

 

Hier kannst du dir den Beitrag auf youTube als Video ansehen. Dabei sind einige spontane Einwürfe und Ergänzungen, die hier im Artikel nicht enthalten sind.   Klicke dazu auf das Foto!

Sich selbst sein - Die 3 größten HIndernisse für FRAUEN 45+

 

Der heutige letzte Beitrag ist der 3. Teil der Artikelserie „Sich selbst sein – die 3 größten Hindernisse für FRAUEN 45+“ – Im ersten Beitrag ging es um die Selbstzweifel. Falls du diesen Beitrag noch nicht gehört hast, kann du das Video Teil 1 hier  ansehen oder hier lesen. Teil 2 behandelt das 2. Hindernis: Das Mangelbewusstsein, das du hier anschauen oder hier lesen kannst.

Im heutigen Beitrag geht es um das 3. Hindernis – die Opfer-Täter-Rolle, die uns vorgelebt wurde, sodass wir dachten es wäre normal.

„Alles kann einem Menschen genommen werden, 
außer einer Sache: Die letzte der menschlichen Freiheiten 
besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen!“

Victor Frankl

 

Raus aus den alten Opfer- und Täter-Rollen

Wie oft lehnen wir Ereignisse, Umstände und Situationen ab, weil sie in uns an wunde Punkte rühren und ungute und unschöne Gefühle hervorrufen? Die landläufige Art und Weise darauf zu reagieren ist die, dass wir in den Widerstand gehen. Wir lehnen ab, was sich uns zeigt und schlüpfen dabei in verschiedenste Vermeidungsrollen. Dabei geben wir unsere Selbstverantwortung ab. Wir antworten nicht auf die Situation, die wir uns selbst geschaffen haben. 

Stattdessen spielen wir das alte Opfer-Täter-Spiel. Als passives Opfer ergreifen wir die Flucht, ziehen uns zurück in unseren Elfenbeinturm. Beleidigt und verletzt errichten wir Mauern.  Als Täter starten wir einen Angriff und bekämpfen das, was sich uns zeigt, ohne zu erkennen, dass wir uns damit selbst verletzen. Angriff und Flucht sind Reaktionen aus unserem Reptiliengehirn, das der älteste Teil unseres Gehirns ist. Somit reagieren wir eher aus unserer tierischen, statt aus unserer menschlichen Natur heraus. 

Im menschlichen Miteinander spielten wir bislang das unerquickliche Opfer-Täter-Spiel, weil wir uns unserer angeborenen Schöpferkraft nicht bewusst sind und sie daher unbewusst angewandt haben. Wenn wir das langsam erkennen, können wir uns unserer Schöpferkraft bedienen, eine neue Wahl treffen und für uns ein Leben schaffen, wonach wir uns tief innen schon lange sehnen, wovon unser Herz und unsere Seele schon lange träumen. 

Der Schlüssel zur Schöpferkraft liegt somit darin die Verantwortung für das zu übernehmen, was wir in unserem Leben vorfinden und dann eine neue, bewusste Wahl zu treffen. Übernehmen wir auch die Verantwortung für unsere schöpferischen Fähigkeiten wie Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln, dann gelangen wir auf unsere nächste Entwicklungsebene.

Sich des eigenen schöpferischen Potenzials bewusst werden

Als Mensch sind wir mit einem individuellen Bewusstsein und mit einer Schöpferkraft ausgestattet, die wir bisher meist unbewusst eingesetzt haben.  In der jetzigen Zeit gilt es, dass wir uns unserer schöpferischen Werkzeuge und Fähigkeiten immer bewusster werden, um sie heilbringend anzuwenden – für uns selbst und die Welt.

Wir erwachen derzeit langsam aus einem langen seelischen Winter. Es ist Schneeglöckchenzeit sozusagen. Wir spüren das Licht der Sonne, das unsere Gemüter erhellt und zugleich liegt da noch soviel Altes und Überlebtes in uns, das es zu entsorgen gilt. Das wichtigste, das wir jetzt vollbringen können ist, dass wir das, was wir in unserem Leben vorfinden erstmal annehmen ohne Bewertung, statt in den Widerstand, in den Kampf, zu gehen. Wir haben bisher unbewusst kreiert, weil wir zu wenig Bewusstheit hatten für unsere schöpferischen Werkzeuge und Fähigkeiten. In Momenten der Rekreation, des Ausruhens, können wir das, was wir verursacht haben, überdenken und die Situation neu formen, so, wie sie uns auch entspricht.

Bei diesem Schritt auf die nächste Ebene unserer Entwicklung gilt es die volle Verantwortung für den Einsatz unserer Schöpferwerkzeuge zu übernehmen – für das Denken, das Fühlen, das Sprechen und für das Handeln.

 

Unbewusst Geschaffenes überdenken, neu fühlen und formen

Alles, was sich uns im Jetzt zeigt, haben wir in der Vergangenheit durch viele unbewusste Gedanken, Gefühle und Entscheidungen erwirkt. Im Jetzt gilt es alles erst einmal eigenverantwortlich anzunehmen, völlig ungeachtet ob es uns gefällt, oder nicht. Die Fragen, die wir uns in ruhigen Momenten stellen sollten sind:

  • Wozu habe ich mir diese Situation geschaffen?
  • Was kann ich daraus lernen und somit daran wachsen?
  • Wie entspricht es mir mehr?
  • Was braucht es da von mir?
  • Was gilt es diesbezüglich loszulassen?

Diese Fragen sind aus dem Herzen heraus zu stellen mit dem Verlangen nach Wahrheit. Es gilt die Antworten im Inneren zu erlauschen und sie intuitiv zu empfangen. Manchmal braucht es dafür Zeit und wir dürfen geduldig in die Antworten hineinwachsen. So wie es Rilke in seinem Gedicht beschrieben hat:

 

„Hab Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche,

die Fragen selbst lieb zuhaben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die Dir nicht gegeben werden können,

weil du sie nicht leben kannst. Und es handelt sich darum, alles zu leben.

Lebe jetzt die Fragen. Vielleicht lebst Du dann allmählich, eines fernen Tages,

in die Antwort hinein.“ 

Rainer Maria Rilke

Die Macht der freien Wahl erkennen und nutzen

In dieser Zeit, die viele als sehr schwierig erleben, weil die Dunkelheit des seelischen  Winters noch in den Zellen gespeichert ist, haben wir die Chance ins Reine mit uns selbst zu gelangen und uns unserer Schöpferkraft bewusst zu werden. Wenn wir aufhören die alten Opfer-Täter Spiele zu spielen und den Widerstand und Kampf gegen uns selbst und das Leben beenden, werden wir frei für die neue Qualität des seelische Frühlings, der bereits begonnen hat.

Im Bewusstsein unserer freien Wahl erkennen wir, dass wir uns in jedem Moment neu entscheiden können. In der bewussten Wahrnehmung und Akzeptanz unserer Gedanken und Gefühle und in hingebungsvoller Selbstannahme, gelangen wir in eine tiefere Verbindung mit unserem Selbst, dessen Verwirklichung weitaus umfassender ist, als bisher bekannt.

Diese Zeit stellt eine Übergangsphase dar, in der wir die Opfer- und Täterschaft hinter uns lassen und eintreten in unser Mitschöpfertum als erwachter Mensch, der dafür geschaffen wurde es IHM gleich zu tun. Wir alle sind von den neuen Energien dieser Zeit dazu aufgerufen. Befreien wir uns aus den alten, dunklen Tentakeln der vergangenen Jahrtausende. Weiten wir unser Herz, damit alles darin seinen angemessenen Platz findet und heben wir unser Haupt dem Licht entgegen.

Der wahre Mensch steht jetzt direkt vor seinem Schöpfer.

Zusammenfassung

Ich fasse nochmals kurz die 3 größten Hindernisse auf dem Weg endlich sich selbst zu sein zusammen. 

Hindernis 1 – ist der Selbstzweifel der wiederum durch das Denken entsteht.
Der goldene Schlüssel ist hier: weniger denken und mehr fühlen und dich immer wieder an das erinnern, was du schon alles geschafft hast. 

Hindernis 2 – ist das Mangelbewusstsein, das seinen Ursprung zumeist in der familiären und auch der genetischen Kontitionierung hat.
Der goldene Schlüssel ist hier: Besinnung, Reflexion und den Fokus auf das Gute, das bereits Vorhandene, die Fülle. + Dankbarkeit

Hindernis 3 – ist die Opfer- oder Täterrolle solange wir keine Verantwortung für das übernehmen was uns in        unserem Leben geschieht, was wir erfahren.
Der goldene Schlüssel ist hier: Selbstverantwortung übernehmen – sie führt uns auf die nächste Ebene zu unserem bewussten Schöpferinnen sein. 

 

 

Kennenlern-Aktion im Juni 2021

Wenn du mich und meine Arbeitsweise noch besser kennenlernen möchtest, dann hast die Möglichkeit ab dem 08.06.2021
kostenfrei an meinem Webinar „Von der Zauderin zur Zauberin – Wie du das Leben manifestierst, das du schon längst verdienst“ teilzunehmen.

Trage dich dafür hier in die Interessenten-Liste ein und ab dem 08. Juni 2021 erhältst du deinen kostenfreien Zugangslink und kannst  dir das Webinar anschauen, wann es am besten für dich passt.

Diese Aktion geht bis 30.06.2021

Woher komme ich? – Wohin gehe ich?

 

In der Lebensmitte schiebt das Leben einen inneren Entwicklungsprozess an: den Prozess der Individuation. Laut Carl Gustav Jung, dem bekannten Schweizer Psychologen, ist das der Weg zum Selbst. Ging es in der ersten Lebenshälfte darum, seinen Platz außen in der Welt zu finden, gilt es nun das Selbst im Inneren zu entdecken. Fragen wie: Woher komme ich und wohin gehe ich?, werden wichtiger. Jung beschreibt diesen Vorgang als das Sich-Selbst-Bewusstwerden der Seele. Er erläutert, dass das menschliche Wesen dual ist. Jeder Mensch trägt sowohl das Weibliche als auch das Männliche in sich. Die Anima, im Lateinischen Seele, ist das weibliche Element im männlichen Unbewussten – die innere Frau im Mann. 

Animus, im lateinischen Geist, ist der männliche Faktor im weiblichen Unbewussten – der innere Mann in der Frau. Je nachdem, was ein Mensch erlebt hat, sind diese beiden Anteile jeweils individuell eingefärbt. Harmonie  und Ausstrahlungskraft entstehen, wenn beide in einer Person zum Ausdruck kommen. Kurz gesagt: es geht darum, das wahre Selbst zum Ausdruck zu bringen, das sich zeigt, wenn ein Mensch seine weiblichen und männlichen Kräfte in sich harmonisch vereint hat.

 

Licht auf den Schatten werfen

Auf dem Weg der Individuation gilt es die eigene Einzigartigkeit mit Licht und Schatten zu entdecken. Vor allem die Schattenseiten wollen ans Licht geholt und erlöst werden. Jung, relativierte zu Lebzeiten das Böse, das bis dahin in der klassischen Seelsorge als Schuld und Sünde galt. Unter seinem Einfluss löste es sich zum „Schatten“ auf. Der Schatten ist Jung zufolge die unbewusste Seite unserer Persönlichkeit, die wir selbst ablehnen. Ignorieren wir unseren Schatten, entwickelt er eine kraftvolle Eigendynamik. Das, worauf Jungs Therapie abzielte: Ja zum eigenen Schatten zu sagen und ihn in die bewusste Persönlichkeit zu integrieren, ist mittlerweile auf einer breiteren Ebene in der Gesellschaft, vor allem in der Psychologie und auch in spirituellen Kreisen angekommen. Doch das Thema ist in seiner Gänze noch lange nicht ganz erfasst. Denn der Schatten umfasst mehr als nur die ungeliebten Seiten der Persönlichkeit. 

Auch unsere Ahnen liegen verdrängt im Schatten. Bringen wir Licht in unsere Verbindung mit ihnen, indem wir sie uns bewusst machen, kann die Resonanz zu ihren belastenden Erfahrungen uns unsere eigenen Schattenthemen näher bringen und helfen sie zu integrieren. 

 

 

Wenn du mehr zu den Ahnen und dem Potenzial aus deiner Herkunft erfahren möchtest,
dann hol dir hier mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“,
das es derzeit zum Aktionspreis gibt

 

 

Die Goldader der eigenen Existenz entdecken

Wer sich auf dem Weg der Individuation befindet, ist dabei die Goldader der eigenen Existenz zu entdecken und die mitgebrachten Talente und Gaben als Auf-Gaben zu erkennen, sie zu entfalten und sie bei seiner  Rückkehr mannigfaltig in den Dienst für die Menschen zu stellen. So kann diese Zeit auch als Reifezeit verstanden werden, ähnlich einer Frucht, die am Baum reift, bis sie gepflückt und genossen werden kann. An dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, dass ich sicher bin, dass dies so ganz und gar nicht der landläufigen Vorstellung des Älterwerdens entspricht. Die Ausrichtung auf Krankheit und Pflegebedürftigkeit sitzt fest in den meisten Köpfen und so denkt kaum jemand daran, dass es auch möglich ist gesund zu sterben. Doch auch diese Sicht wird sich in den kommenden Jahrzehnten ändern. Frauen werden in der Lebensmitte immer mehr erkennen, dass sie in den Wechseljahren von einer körperlichen in eine geistig-seelische Fruchtbarkeitsphase wechseln, in der noch soviel möglich ist. 

Während des Übergangs von der ersten in die zweite Lebenshälfte fühlen wir uns anfangs oftmals allein. So manche Beziehungen zu Freunden aber auch zum Partner haben sich überlebt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass vor allem in der Lebensmitte, wo dieser Prozess so deutlich wird, unsere Herkunft vermehrt in unser Bewusstsein drängt. Die Fragen nach dem „Wo komme ich her?“, „Was bringe ich mit?“, „Wie bin ich geworden, wie ich bin?“, brauchen Klärung. So gilt es den Lebensrucksack abzustellen, ihn zu öffnen und eine Inventur zu machen. 

Fragen wie

  • Was dient mir und meiner Entwicklung noch? 
  • Was ist überlebt und nicht mehr förderlich?
  • Was braucht Vergebung?

Das, was wir bislang erfahren haben, wie wir geprägt und erzogen wurden, was man uns vorgelebt hat, kann uns dabei helfen ein größeres Verständnis für uns selbst zu entwickeln. Doch das reicht nicht aus, um Orientierung zu erlangen in dieser Zeit der großen Veränderungen. Es braucht tiefer führende Fragen und ehrliche Antworten. 

  • Wer bin ich und was macht mich aus? 
  • Was macht mich wirklich glücklich?
  • Was schlummert noch in mir und will gelebt werden, damit ich Erfüllung erfahre?
  • Wie will ich leben? 
  • Wie will ich sein? 
  • Auf welche Ressourcen, äußerlich und innerlich, kann ich zurückgreifen? 

 

Das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen

Um Antworten auf diese essentiellen Fragen zu finden gilt es die Spreu vom Weizen und damit das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Wir dürfen all das loszulassen und entsorgen, wovon wir genau spüren, dass es uns nicht mehr entspricht, dass es uns lediglich in einer Scheinsicherheit gefangen hält und wir uns somit nicht weiterentwickeln, weil wir lediglich die VerwalterInnen unseres Besitzes und des bislang Erreichten sind.

Damit das mitgebrachte, individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien. Dabei spielt es keine Rolle wie alt wir sind. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden. Alte Einstellungen wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ sind der Entfaltung des individuellen Potenzials zu opfern. Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

 

Vielleicht hast du schon eine Ahnung von der Verbindung zu deinen Ahnen und möchtest das in Form eines kleinen Selbsttests noch mehr herausfinden, dann lade ich dich ein, dir kostenfrei meinen kleinen Selbsttest „AHNENERBE“ zu holen.
Klicke dazu hier und melde dich an!  Anschließend bekommst du sofort den Downloadlink.

 

Erfüllende Aufgaben finden

Der Prozess der Individuation hilft uns unsere Einzigartigkeit zu erkennen – das echte, das wahre Selbst. Die Gaben unserer Ahnen aus den sieben Generationen sind wegweisende Attribute für ihre Erfüllung als Aufgaben. Durch die bewusste Verbindung mit unseren Ahnen wird es möglich, dass sie ihre, in schwierigen Zeiten entwickelten Stärken mit uns teilen, uns damit unterstützen und darüber hinaus uns auch an ihrer Sehnsucht und an ihrem Traum teilhaben lassen. Indem wir unsere Ahnen bewusst in unser Leben integrieren und sie friedvoll in unserer Seele wirken, strömen uns aus diesem Reich sowohl ihre Stärken und Talente, als auch ihr Wohlwollen und ihr Segen zu.      

Nimm bewusst Verbindung auf mit dem Fundament in deinem Leben, mit deinen Ahnen, und bringe es in eine neue, förderliche Ordnung zum deinem und zum Wohle deiner Nachkommen.

 

Aktueller Hinweis:

Wenn du mehr zum Thema Ahnen und ihr Einfluss auf dein Leben erfahren willst, dann komm in meinen Online-Vortrag „Kläre deine Wurzeln und du bist frei! – Befreiung von ererbten Lasten“,
Er findet regelmäßig alle zwei Monate statt.

Klicke dazu hier für weitere Informationen und zur Anmeldung!

 

Endlich sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse

Hindernis 2 – Mangelbewusstsein

 

Hier kannst du dir den Beitrag auf youTube anhören. Diesmal bin ich zu hören + zu sehen :).   Klicke dazu auf das Foto!

Sich selbst sein - Die 3 größten HIndernisse für FRAUEN 45+

 

Der heutige Beitrag ist der 2. Teil der Artikelserie „Sich selbst sein – die 3 größten Hindernisse“ – Im ersten Beitrag ging es um die Selbstzweifel. Falls du diesen Beitrag noch nicht gehört hast, kann du das Video Teil 1 hier  ansehen oder hier lesen.
Im heutigen Beitrag geht es um das zweite Hindernis – das Mangelbewusstsein, das weit verbreitet ist und von dem ich viele Jahre geplagt war.

 

5 wichtige Tipps, um vom Mangel in die Fülle zu gelangen

Wir sind ständig umgeben von Fülle und dennoch leben viele von uns im Mangel. Es mangelt am Geld, an Zeit, an Energie, an Anerkennung, an Lebensfreude und Leichtigkeit. Ohne dass uns dies bewusst ist, befinden wir uns dabei in einem lebensabbauenden Entwicklungsspirale, die oftmals in Depression und Krankheit mündet. Viele erkennen das erst dann, wenn Körper und Psyche leiden. Aus der Not heraus wird dann eine Wende eingeleitet. Es ist notwendig geworden. Auf diese Weise kommt sowohl die Lebenskraft und auch das eigene Leben wieder in eine sich aufwärtsbewegende lebensfördernde Entwicklungsspirale. Nachfolgend die 5 wichtigsten Tipps, um vom Mangel in die Fülle zu gelangen.

 

Tipp 1 –  Erkenne deine freie Wahl und nutze sie

Wer im Mangel lebt, hat in erster Linie ein Bewusstsein des Mangels. Er hat seinen Fokus auf das gerichtet, was er nicht ist und was er nicht hat, was er oder sie nicht kann. 

Dieser Tunnelblick lässt uns die Fülle, die uns ständig umgibt, nicht wahrnehmen. Innerhalb dieses Tunnels turnt der Verstand in den ewig gleichen Gedankenschleifen. Wir erschöpfen uns dabei, weil wir unser schöpferisches Potenzial nicht nutzt, stattdessen lassen wir uns von unserem Mangeldenken und den damit erzeugten Gefühlen leiten.

All das halten wir für normal. Wir sind uns nicht bewusst, dass wir in jedem Moment die freie Wahl haben aus diesem Mangelbewusstsein auszusteigen. Und daher ist das Bewusstsein für die freie Wahl, das uns so sehr von anderen Spezies unterscheidet, der erste wichtigste Schritt aus selbstbegrenzenden Bewusstseinszuständen heraus zu kommen.

 

Tipp 2 – Nimm die vorhandene Fülle wahr und wertschätze sie

Im Bewusstsein der freien Wahl kann ich mich neu entscheiden und meinen Fokus auf das richten, was ich mir zutiefst wünsche – auf Fülle. Ich entscheide mich für Fülle und lenke meine Aufmerksamkeit auf die Fülle, die mich bereits ausmacht und umgibt.

Ich mache mir bewusst, was ich bisher bereits alles erreicht und geschafft habe. Welche Hindernisse und Schwierigkeiten ich gemeistert und welche Fähigkeiten und Stärken ich dadurch entwickelt habe. Am besten schreibe ich das auf, so dass ich in Momenten, wo ich wieder der Illusion des Mangels verfalle, darauf zurück greifen kann.

Des weiteren mache ich mir das Schöne, das mich umgibt, bewusst und wertschätze es. Das muss nicht groß sein. Wichtig ist, dass es mein Herz erfreut. Ich geh in die Natur und lasse das Denken zuhause. Vielmehr erfreue ich mich an der Schönheit und an der Fülle der Natur, an der ich immerzu teilhaben und sie genießen kann und das kostenfrei.

 

Tipp 3 – Sei oft und für vieles dankbar!

Abends reflektiere ich schreibend über den Tag und bedanke mich für all die vielen Geschenke, die ich erhalten habe. Sei es, dass mich ein Fremder in der Bahn angelächelt hat, sei es das Wolkenspiel am Himmel in der Mittagspause, oder ein Kinderlachen, das für einen kurzen Moment mein Herz berührt hat.

Ich bin auch dankbar, wenn mir etwas gelungen ist, das bisher für mich eher schwierig war. Ich bin dankbar, dass ich jetzt meinen Fokus auf die Fülle des Lebens richte. Ich bin dankbar, dass mich das Leben ruft und mir Herausforderungen schickt, damit ich heraustrete aus meiner alten Komfortzonen und mich weiter wachse und meine Potenziale entfalte.

 

pastedGraphic.png

In meine 7-teiligen Online-Kurs „Mehr Freude und Erfüllung im Leben und bei deinen Unternehmungen“ 

geht es genau darum. Über 800 Teilnehmer haben diesen Kurs absolviert und  wertvolle Impulse, Tipps und Werkzeuge für ein freudigeres und erfüllteres Leben erhalten. Bei Interesse klicke auf das Foto oder den Link.

 

Tipp 4 –  Teile die Fülle mit anderen

Es ist ein geistiges Gesetz, dass wir das, was wir wollen, erstmal selbst geben müssen. Daher ist es auch wichtig die Fülle, die bereits im Leben vorhanden ist zu teilen, so wie es uns die Natur vormacht. Das, was in Hülle und Fülle bereits in unserem Leben ist, das gilt es zu teilen. 

Teilen wir unser Glück, unsere Freude, unser Lachen und unsere Wertschätzung und all das wird sich mehren und auf vielfältigste Art und Weise zu uns zurück kehren.

Das Leben kann nicht anders als sich zu verströmen. Je mehr wir im Einklang mit uns selbst und dem Leben sind, desto mehr Fülle empfangen und kreieren wir in den Bereichen, in denen wir es uns wünschen. Reichtum, Gesundheit, Kreativität und Lebensfreude  sind natürlich und wir haben ein Geburtsrecht darauf.

 

Tipp 5 – Mach ein 21- besser noch ein 90-Tage-Experiment

Entscheiden wir uns für Fülle und verpflichten wir uns für 21 oder noch besser 90 Tage den Fokus auf das zu richten, was in Hülle und Fülle bereits in unserem Leben vorhanden ist und tun wir zugleich mehr von dem, uns Erfüllung verschafft.

Erfüllung erlangen wir, wenn wir das, was wir tun, lieben. Daher ist es wichtig, dass wir unserem Herzen und unserer Freude folgen und immer mehr das tun, was uns erfreut.. Es gilt sich konsequent auf das auszurichten, was uns innerlich erfüllt und diesen Dingen nach zu gehen – privat und auch beruflich.

Das bewusste Ausrichten auf die äußere, bereits vorhandene Fülle und die innere Erfüllung, verändert das Bewusstsein und damit auch unsere Lebenssituation. Wir werden wacher, lebendiger und zuversichtlicher. Und mit jedem Tag kreieren wir mehr Fülle und Erfüllung – für uns und andere.

„Gib das auf, was Du zu sein scheinst, um ganz das zu sein,
was du deiner wahren Natur gemäß bereits bist“

 

P.S. Kennst du schon meine neue 5-teilige e-mail-Serie 

5 Gründe, warum du als Frau 45+ nicht das Leben lebst, das du längst verdienst

Hier kannst du dich dafür anmelden und du erhältst 5 Tage lang eine Email mit Inspiration und hilfreichen Tipps.

 

 

Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit und Zeit. Im nächsten und letzten Beitrag dieser Serie beschreibe ich das 3. große Hindernis – Das Opfer-Täter-Spiel

 

📍Vielleicht auch interessant und lesenswert

Achtsamkeit und Dankbarkeit – 2 Schlüssel zu Fülle und Glück

Selbstliebe und Herzensbeziehungen

Veränderung und warum wir uns so schwer damit tun

Das Leben bedeutet Wandel. Das ist einfach so. Denn alles und wirklich alles verändert sich ständig. Nicht immer nehmen wir die Veränderung wahr. Manchmal geschieht sie schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Manchmal geschieht sie unverhofft und blitzartig. Wir Menschen lieben Veränderungen nur bedingt in dem Maße, dass wir sie mitbestimmten können. Alles was sich unserer Kontrolle entzieht verursacht eher Stress und manche versetzt es regelrecht in Angst und Schrecken. Wie gehst du mit Veränderung um? Wie ist deine Einstellung dazu? 

In meinem letzten Beitrag habe ich aus meinem Nähkästchen geplaudert und dir verraten, womit ich eine Veränderung hin zum Guten verhindert hatte und dir mein wichtigstes Geheimnis verraten, wie ich mein altes Ich überwunden habe, nachdem ich die Ursache erkannt hatte. Falls du diesen Beitrag noch nicht gelesen hast, kannst du es hier nachhholen. 

 

Im heutigen Beitrag möchte ich dir aufzuzeigen, warum es oftmals nicht gelingt eine Veränderung herbei zuführen, obwohl wir schon soviel versucht haben. Und darüber hinaus zeige ich dir die drei wichtigsten Faktoren auf, wie Veränderung wirklich gelingt. 

Wie im letzten Beitrag beschrieben, ging mir mit Hilfe meines Lehrers damals das Licht auf, dass ich mir die Fülle „zerdenke“. Ich führte übermäßig viele und noch dazu negative Selbstgespräche. Diese Erkenntnis hat bei mir damals einen großen Motivationsschub bewirkt, so dass ich entschlossen war, dieses behindernde Verhalten zu ändern. 

Wie ich es gemacht habe, ist im Beitrag ausführlich beschrieben. Was ich nicht erwähnt habe, weil der Artikel sonst zu lang geworden wäre ist, dass diese Vorgehensweise natürlich eine längere Zeit gedauert hat, bis ich die neuen, positiven Selbstgespräche so verinnerlicht hatte, dass sie mir in Fleisch und Blut übergegangen waren. 

Und damit sind wir im heutigen Beitrag beim ersten Faktor, den wir berücksichtigen müssen, wenn wir wollen, dass Veränderung gelingt. 

Faktor 1 – Veränderung braucht Zeit und Energie

Ja, Veränderung braucht Zeit. Das Leben lässt sich nun mal nicht überholen. Diese Erfahrung habe ich immer wieder gemacht. Sobald ich mit den Siebenmeilenstiefeln unterwegs war in Richtung eines Ziels und meine innere Befindlichkeit nicht gut mit berücksichtigt hatte, hat mich das Leben zurück gepfiffen, indem irgend etwas geschehen ist, das mich zum Entschleunigen gebracht hat. 

Neben der Zeit braucht Veränderung unsere Aufmerksamkeit. Du kennst vielleicht die Aussage „Dort wo deine Aufmerksamkeit ist, ist deine Energie“? Ja, das ist so. Wir haben die wundervolle Fähigkeit mit unserer Aufmerksamkeit die Lebensenergie zu lenken. Wenn ich nun behaupte, dass Veränderung Energie braucht, dann ist damit gemeint, dass du deinem Wunsch nach Veränderung deine Aufmerksamkeit schenken darfst, damit ausreichend Energie zur Verfügung steht. 

Jetzt aber kommt das Dilemma. Sowohl Zeit als auch Energie beziehungsweise Aufmerksamkeit haben die wenigsten Menschen. Zumindest behaupten sie das. Das stimmt natürlich nicht. Denn Zeit ist für uns alle gleich da. Es gilt sie uns zu nehmen. Ich habe darüber ein ganzes Kapitel in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ geschrieben. 

Die Menschen haben für alles, was nicht so wichtig ist Zeit und verwenden auch ihre Lebenskraft dafür. Für das, was wirklich wichtig ist, finden sie weder Zeit noch Energie. Warum ist das so? Nun zum einen, weil sie oft das Unwichtige vom Wichtigen nicht unterscheiden. Sie machen sich die Mühe nicht nachzudenken und sich dabei zu fragen: 

  • Was ist mir wirklich wichtig? 
  • Was erfüllt mich? 
  • Wobei erfahre ich Freude? 
  • Womit kann ich einen Beitrag leisten? 
  • Was kostet lediglich Energie, ohne dass es mich wirklich erfüllt?
  • Welche Gewohnheiten lähmen mich, halten mich im Alten? 
  • Und warum wiederhole ich sie dennoch? 

Faktor 2 – Der Wunsch nach Veränderung muss klar priorisiert und konkret sein

Ja, wir wissen, was wir verändern wollen, doch dieser Wunsch nach Veränderung geht oftmals in unserem Alltag unter, weil er keine Priorisierung erhalten hat. Und so kreist der Wunsch oftmals im Kopf umher zwischen all den Ich sollte- , Ich müsste jetzt- und ach jetzt hab ich keine Lust mehr-Gedanken. Auf diese Weise findet er keinen Nährboden, auf dem er keimen könnte. Ganz zu schweigen von den erforderlichen Emotionen, die wie Wasser das Wachstum des Wunsches fördern und mithelfen könnten, dass auch Taten folgen.

Ein weiteres Kriterium ist, dass unser Wunsch nach Veränderung nicht konkret genug ist. Vielmehr ist es ein difuses Etwas in unserem Kopf, das vielleicht wie folgt daher kommt: „Ich will endlich glücklich sein!“, oder „Ich will mehr Geld verdienen!“. Nun, das reicht nicht aus. Wenn du heute in einem Versandhaus ein Kleid bestellst, dann schreibst du auf den Bestellschein auch nicht nur: Ich will ein Kleid. Vielmehr wirst du Größe, Farbe, Material und auch den Schnitt mit angeben, indem du dir ein für dich passendes Kleid aussuchst und die entsprechende Artikelnummer mit angibst.  Ja so geht das auch mit dem Wunsch konkretisieren. 

Nimm dir dafür Zeit und frage dich:

  • Wie soll mein Leben nach der Veränderung sein?
  • Was ist dadurch anders und wie ist es?  
  • Wie will und werde ich mich fühlen?
  • Was habe ich dann und was nicht mehr? 
  • Wer bist ich dann und wer nicht mehr? 

Je konkreter du das für dich innerlich klar machst, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass du das durch die Veränderung auch bewirkst. 

Mein Tipp: Mach deine Überlegungen schriftlich, damit wird dir alles noch klarer und konkreter.

 

Fakt 3 – Veränderung braucht ein Ja auf allen Bewusstseinsebenen

Dies ist jetzt derjenige Faktor, der die größte Rolle bei der Veränderung spielt. Fangen wir mit der Bedeutung von ganzheitlich an. Was heißt das jetzt? Nun, es heißt, dass es ein JA auf allen Ebenen braucht.

Hier ein Beispiel. Kürzlich hatte ich ein Anamnese-Gespräch mit einer neuen Klientin. Bei diesem einstündigen Gespräch wurde sehr schnell klar, dass hinter ihren vielen Bemühungen eine Veränderung herbei zu führen, eine Verhinderungsmechanismus lag. Dieser kam sehr schnell im Gespräch ans Licht. Bislang war meiner Klientin diese Ursache nicht bewusst. Und gemäß dem Spruch: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, konnte sie bislang auch nicht gelöst werden. All die vielen und teuren Ausbildungen und auch Methoden liefen deshalb ins Leere.

Ein paar Tage nach unserem ersten Gespräch schreibt sie mir wie folgt: „Ja, langsam sickert es durch, dass ich ein Thema mit Veränderung und mit Lernen habe. Es war interessant, als ich mit meinem Anwalt telefonieren musste und ich es von diesem Aspekt her gesehen habe.Interessanterweise wird mir auch bewusst, dass ich tief in meinem Inneren Zweifel daran habe, dieses Mal die Veränderung zu schaffen, da ich es bis jetzt auch nicht geschafft habe.“

 

Das, was uns hindert, muss ans Licht – ins Bewusstsein

Soweit ihre Worte. Ich antwortete ihr, dass dies wunderbar sei, dass ihr das jetzt bewusst wird. Dies ist ein erster wichtiger Schritt, wenn die tiefsitzenden Zweifel langsam ans Licht kommen. Nur so können wir lernen damit bewusst und konstruktiv umzugehen, so dass sie uns nicht mehr behindern. 

Bislang haben diese Zweifel unbewusst bei meiner Klientin immer wieder dazu geführt, dass sie die beabsichtigen Veränderung nicht herbeiführen konnte. Dabei hat sie bereits enorm viel ausprobiert und vor allem auch viel Geld ausgegeben. Doch so lange diese tief im Unterbewusstsein sitzenden Verhinderungsmuster nicht aufgedeckt werden, gelingt eine Veränderung hin zum Positiven nicht. 

Du musst wissen, dass das Unterbewusstsein zu ungefähr 95% auf unsere alltäglichen Handlungen und Gewohnheiten einwirkt. Dazu zählen auch unsere unbewussten Gedanken und Gefühle. Und mit nur 5% sind wir mit unserem Tagesbewusstsein beteiligt. Wenn wir daher versuchen mit unserem auf 5% begrenzten Tagesbewusstsein eine Veränderung herbei zuführen, dann stehen uns 95% unsichtbare Wirkung unseres Unterbewusstseins entgegen.

Das ist der Grund, warum wir scheitern, wenn wir lediglich auf der äußeren Ebene versuchen eine Veränderung herbeizuführen. Denke jetzt für einen kurzen Moment an all die vielen Male, wo du in einer Silvesternacht voller Euphorie und guter Vorsätze für das neue Jahr warst. Jetzt weißt du, warum es nicht geklappt hat. Solange wir das Pferd von der falschen Seite her aufzäumen, gelingen unsere Veränderungswünsche nicht.

Vielmehr gilt es die wahren Ursachen, die unbewussten Muster im Unterbewusstsein aufzudecken und diese ans Licht zu holen. Dann können wir bewusst damit umgehen und die Veränderung Schritt für Schritt in der gewünschten Form herbei führen. 

Wie kommst du nun dem auf die Spur, was dich in deinem Unterbewusstsein von der Veränderung abhält? Erforsche deine Motive. Ergründe was hinter deinen Widerständen liegt. Frage dich in die Freiheit. Das heißt ganz konkret, dass du hinterfragst, warum dein Veränderungswunsch bislang nicht geklappt hat, obwohl du schon soviel ausprobiert hast. 

Frage dich in die Freiheit

Frage, was ist der Grund, dass es nicht gelingt? Im Fall meiner Klientin habe ich sie solange nach dem Grund gefragt bis klar war, dass sich dahinter die Weigerung Neues zu lernen verbirgt. Und auch da habe ich weitergefragt. Was verbirgt sich hinter der Weigerung zu lernen? Und dann war klar, dass damit Wachstum verhindert wird. An dem Punkt haben wir bei unserem Anamnese-Gespräch aufgehört. Denn diese Erkenntnis muss sich erstmal im Verstand meiner Klientin breit machen. Das gilt es erstmal so stehen zu lassen. Und mit ihrer Mail zeigte sie mir, dass sie dabei war diese Erkenntnis in ihrem Alltag zu berücksichtigen und so neue Erkenntnisse zu gewinnen, hinsichtlich der Art wie es sich im Alltag zeigt. In ihrem Fall beim Telefonat mit dem Anwalt. 

Die Tatsache, dass auch der tiefsitzende Zweifel ans Licht kommt, zeigt mir, dass der Veränderungsprozess gut angestoßen ist. Aus meiner Erfahrung heraus weiß, ich dass dies die ersten Schritte weg vom alten und hin zum neuen Ich meiner Klientin sind. Ich begleite sie dabei mit großer Freude und Zuversicht. Erleben zu können, wie es ihr auf diesem Weg gelingt mit jedem Tag mehr in eine größere Selbstsicherheit  und in ein erstarkendes Selbstbewusstsein hinein zu finden, erfüllt mich zutiefst. Das ist das nächste Geheimnis. Das Geheimnis vom Teilen, das ich dir in einem der nächsten Beiträge anvertraue. 

Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung der 3 wichtigsten Faktoren, damit Veränderung gelingt:

Faktor 1 – Veränderung braucht Zeit und deine Aufmerksamkeit (Energie)

Faktor 2 – Dein Wunsch nach Veränderung muss konkret und priorisiert sein. 

Faktor 3 – Veränderung braucht ein JA auf allen Bewusstseinsebenen

Soweit für heute. Ich hoffe ich konnte dich mit meinem Beitrag inspirieren. Wenn dich der Artikel angestupst hat                                    und du spürst, dass auch du deinen Veränderungsprozess anstoßen willst,

dann nimm mein Angebot zu einem kostenfreien Klarheitsgespäch an. Dabei klärst du mit meiner Unterstützung deinen Veränderungswunsch und definierst, was noch im Weg steht. So machst du den ersten Schritte in dein neues Leben – zu deinem neuen Ich.

Klicke dazu hier und buche kostenfrei den Termin mit mir.

Zur Info: Die Gespräche finden derzeit auf Zoom statt, d.h. du hast keinerlei Telefonkosten oder ähliches.

 

Das wichtigste Geheimnis einer glücklichen, erfolgreichen Gewinnerin

 

Als ich mich vor vielen Jahren auf den Weg machte, um mich selbst zu finden, war ich unglücklich, fühlte mich nirgends zugehörig und hatte ein Gefühl der Zerrissenheit und auch der inneren Leere in mir. 

Es fehlte mir an innerer Stärke. Meine Frustrationsgrenze war niedrig, was soviel hieß wie, dass ich schnell aufgab, wenn etwas nicht beim ersten Mal klappte. Ich musste viele Verluste hinnehmen, sowohl in Partnerschaften als auch im Bereich der Finanzen. Tief in meinem Unterbewusstsein hatte ich das Programm nicht wertvoll zu sein. Somit verdiente ich es nicht glücklich und wohlhabend zu sein. 

All das liegt jetzt viele Jahre zurück. Auf meinem Weg raus aus der Misere habe ich gelernt immer wieder aufzustehen und dabei habe ich innere Stärke entwickelt. Oft stand ich auch mit dem Rücken an der Wand, so dass mir nichts anderes übrig blieb, als einfach vorwärts zu gehen. 

Auf meinem Weg zu der starken und selbstbewussten Frau, die ich heute bin, habe ich sehr viel gelernt. Heute teile ich mit dir das Geheimnis schlechthin, wie ich zu einer glücklichen und erfolgreichen Gewinnerin wurde. 

Die eigene Fülle zerdenken

Ich habe gut überlegt, was das Grundlegendste war, das mir bewusst wurde und das ich dann verändert habe, so dass es einen positiven Entwicklungsprozess in Gang gesetzt hat. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es die Einsicht war, dass ich mir meine Fülle zerdenke. 

Ja, bitte lies den Satz nochmal. „Ich zerdenke mir meine Fülle.“ Wow, welch eine Erkenntnis! 

Hier ein wenig ausführlicher, damit du es besser nachvollziehen kannst. Es war zu Beginn meiner Familienzeit. Ich ertappte mich sehr oft dabei, dass ich viel im Kopf und oft mit negativen Gedanken beschäftigt war. Dabei habe ich über Vergangenes nachgedacht, es immer wieder durchgekaut, ähnlich einer Kuh, die wiederkäut. Und diese Gedanken waren zu 70% negativer Art. So hielt ich innere Monologe, urteilte über mich, über andere und … kam dabei in eine schlechte Stimmung, bis ich das auch körperlich spürte, mich müde und erschöpft fühlte. Vielleicht kommt dir das bekannt vor. 

Nun, irgendwann erkannte ich diesen Vorgang in mir und merkte, dass ich darin gefangen war. Zugleich gab es einen Teil in mir, der wollte endlich frei davon sein, endlich Frieden in sich fühlen. Und diesem Teil gab ich dann nach und suchte mir Unterstützung bei einem Coach. Er war sehr unbequem und genau daran bin ich gewachsen und heute bin ich ihm zutiefst dankbar dafür. 

Er machte mir bewusst, dass ich durch mein übermässiges, negatives Denken die Fülle, die mich umgab, nicht wahrnahm, sie somit auch nicht wertschätzte und daher gab es auch keine Wertschöpfung in meinem Leben. So war ich gefangen in einem Mangelbewusstsein, dachte negativ und schuf mir entsprechende Verhältnisse.

Die Einsicht, dass ich mir meine Fülle „zerdenke“ kam eines morgens als ich auf der Terrasse stand. Plötzlich ging diese Erkenntnis wie ein Kronleuchter in mir auf und ich beschloss dies ab jetzt zu ändern. 

Und so verrate ich dir in diesem heutigen Beitrag, was und wie ich es von da an geändert bzw. unterlassen habe. 

Hier kommt:

Das wichtigste Geheimnis: Ändere die Art, wie du mit dir selbst sprichst

Was erzählst du dir den ganzen Tag lang? Mit dem, was du dir immer wieder erzählst, egal ob über dich, andere oder auch Situationen und Begegnugen – du kreierst dir damit deine Lebenssituation. Diese wiederkehrenden Gedankenschleifen dringen in dein Unterbewusstsein und es hat die Aufgabe, das was du dir vorsagst in die Verwirklichung zu bringen. 

Diese negativen Gedanken sind aus früheren, schmerzhaften Erfahrungen, die du in deiner Kindheit gemacht hast, entstanden. Und ja, wenn es schwerwiegende Verletzungen waren, dann ist es enorm wichtig, diese Traumatas aufzudecken und zu heilen. Oftmals gelingt das nicht alleine. Das Geschehene musste verdrängt werden, um überleben zu können. Es war einfach zu schmerzhaft. Dann ist es umso wichtiger sich dafür Hilfe und Unterstützung zu holen. 

Mein Geheimnis, das ich dir hier verrate ist dann sehr hilfreich, wenn es um weniger schwierige Kindheitserfahrungen geht und du trotzdem negative Selbstgespräche führst. 

Hör ab jetzt auf mit dir negativ zu sprechen. Du denkst dir jetzt, dass das leichter gesagt als getan ist, oder? Ja, aber es gibt einen Weg, der damit beginnt, dass du es wirklich ändern willst. 

Ein einfacher, wenngleich nicht leichter Weg, um eine glückliche, erfolgreiche Gewinnerin zu sein

Sprich gleich jetzt positiv mit dir selbst hinsichtlich dieser Veränderung und sage dir: Ich will das! Ich entscheide mich dafür, ab jetzt mit mir liebevoll und positiv zu sprechen und ich werde mich gut dabei fühlen. 

Dann setze dich hin, nimm ein A4-Blatt und ziehe in der Mitte eine Linie, so dass 2 Spalten entstehen. Dann schreibe dir untereinander in die linke Spalte jene negativen Sätze auf, die du dir immer wieder vorsagst. Vielleicht wie: das kann ich nicht, dafür bin ich zu …, dafür habe ich nicht genug …, dafür bin ich nicht genug …, etc., etc.. Füge in die Fehlbereiche ein was auf dich individuell zutrifft.
Lass diese Liste liegen und vervollständige sie immer dann, wenn du einen weiteren negativen Monolog in dir wahrnimmst. 

Anfangs scheint das aufwendig zu sein, doch auch darüber sprich mit dir positiv: „Ich habe mich dafür entschieden. Ich liebe es diese negativen Selbstgespräche aufzudecken, die bislang verhindert haben, dass ich ein besseres Leben, das ich längst verdient habe, lebe. Ich höre ab jetzt auf mich weiterhin negativ zu beeinflussen. Stattdessen beeinflusse ich mich positiv und das gelingt mir mit jedem Tag mehr.“

Du kannst es noch genauer machen, indem du dir klar darüber wirst, in welchem Lebensbereich du nicht glücklich bist. Dann schau wie du darüber denkst, was du dir dazu immer wieder erzählst und ändere es ab jetzt. Dazu nimm dir jeden Abend 10 Minuten Zeit und reflektiere deinen Tag. Was war positiv? Was hat dich erfreut? Wofür bist du dankbar? Im besten Fall notierst du dir zu jeder dieser Fragen mindestens 5 Dinge oder auch Ereignisse.
Anschließend nimmst du deine Liste. Schreib dir in die linke Spalte die negativen Selbstgespräche, an die du dich erinnerst und dann wandle sie in positive Sätze um.

Hier ein paar Beispiele: Wenn in der linken Spalte zum Beispiel steht: Ich habe nicht genug Energie, um etwas Neues zu beginnen“, dann wandle diesen Satz um in: „Ich habe ausreichend Energie, um etwas Neues zu starten. Ich liebe es Neues zu beginnen, es macht mich lebendig.“

Gleicher Aufwand aber großer Unterschied in der Wirkung

Anstatt Energie könnte da auch Zeit, Geld, Liebe etc. stehen. Sei kreativ. Wichtig ist, dass du dir ab jetzt die positiven Sätze innerlich vorsagst und dich auf positive Weise beeinflusst.
Mal ehrlich, es ist nicht mehr Aufwand als negative Selbstgespräch zu führen.  

Doch der Unterschied in den Auswirkungen auf dein Leben ist enorm. Denn deinem Unterbewusstsein ist es egal, was du ihm erzählst. Es kennt keinen Unterschied zwischen dem Positiven und dem Negativen. Es kennt auch keine Zeit. Aber es hat den Auftrag das in die Realisierung zu bringen, was du im wiederkehrend erzählst. 

Ich habe es natürlich auch nicht von einem zum anderen Tag geschafft, meine Selbstgespräche komplett ins Positive zu drehen. Doch ich bin dran geblieben und in Kombination mit Coaching und einer tiefen Sehnsucht nach einem befreiten sich selbst sein können, gelang es mir im Laufe der Zeit immer besser. 

Gib dir die Chance auf ein Leben, das du längst verdienst

Gib auch du dem Teil in dir diese Chance, der spürt und auch weiß, dass du ein besseres Leben verdient hast. Beginne damit, dir eine gute, neue Gewohnheit anzueignen und sprich ab jetzt mit dir positiv. Du wirst sehen, dass sich dadurch deine Ausstrahlung verändert und wenn du es kontinuierlich anwendest, so dass dir deine positiven Selbstgespräche in Fleisch und Blut übergehen, dann verändert sich auch dein Verhältnis zu deiner Mitwelt, zu deinem Partner, zu Geld und Wohlstand, zu deiner Gesundheit etc.. 

Letztendlich hast du dann dein altes Ich besiegt und bist eine glückliche, erfolgreiche Gewinnerin, die von da an auf dem Weg ist sich das Träumen wieder zu erlauben und die ihre Träume auch verwirklicht. 

Daher entscheide dich jetzt für wohlwollende, liebevolle und positive Selbstgespräche und du wirst dir das Leben kreieren, von dem dein Herz und deine Seele schon so lange träumen. 

Schnapp dir jetzt gleich Stift und Papier und fang an, deinen negativen Selbstgesprächen auf die Spur zu kommen und sie ins Positive zu wandeln.

Du wirst siegen über dein altes Ich und deine Mitwelt wird staunen :-).

Jetzt wünsche dir gutes Gelingen beim Wandeln deiner inneren Gespräche. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir gerne ins Kommentarfeld.

 

P.S. Kennst du schon meine kostenfreie 5-teilige E-mail-Serie? 


5 GRÜNDE, warum du als FRAU 45+ nicht das Leben lebst, das du schon längst verdienst

Du erhältst 5 Tage lang täglich eine Mail und erfährst die
5 Gründe, die dir helfen dich und deine Situation besser zu verstehen. Zugleich schenken
dir die wertvollen Tipps neue Perspektiven, so dass du auch erkennst, dass auch du dir das Leben so kreieren
kannst, wie du es schon längst verdienst.
Hier kannst du dich  kostenfrei für diese neue e-mail-Serie anmelden.

 

                  Inspiration – Videogruß aus Teneriffa

                        für FRAUEN 45+, die nach den Sternen greifen wollen

            

Grüß` Dich,
Du wundervolle Frau!
Heute sende ich dir einen Videogruß aus Teneriffa.
Klicke dazu einfach  hier.

☀️ Wovon träumst du?

☀️ Wovon träumst du schon lange?

☀️ Und wann erlaubst du dir deinen Traum zu leben?

☀️ Was hält dich zurück?

☀️ Warauf wartest du noch?

☀️ Was erzählst du dir selbst immer wieder und glaubst es mittlerweile auch?
Vielleicht, dass ein freieres, authentisches und erfüllteres Leben für dich nicht möglich ist? Für andere schon, aber für dich halt nicht?

☀️ Warum denkst du so? Seit wann geht das schon? Und wann hörst du damit auf?

Hast du dich schon einmal gefragt wer da in dir spricht und dich ständig am Gängelband hält, dich begrenzt, klein macht, dir einredet du wärst nicht genug?

Die Stimme die dir sagt du hättest nicht genügend Ressourcen wie Zeit, Geld und Energie? Und es würde dir an Fähigkeiten und Kompetenzen mangeln?

Mal ehrlich, warum glaubst du diesen negativen Selbstgesprächen, hältst dich damit im Status einer Zauderin und verhinderst dass du ein glückliches und erfülltes Leben führst?

☀️ Du hast es allmählich satt dich mit diesen begrenzenden Gedanken und Gefühlen im Kreis zu drehen?

Ja? Gut so!!!

Dann mach den nächsten Schritt – einen Schritt in die Befreiung von all dem.
Komm dazu in mein Live-Webinar

Von der Zauderin zur Zauberin – MO 26.04.2021 – 18 -20 h

Wie du du dir mühelos das Leben kreierst, das du schon längst verdienst

Sei es dir wert! Investiere 27 Euro in deine Selbstentfaltung – in dein zukünftiges, erfülltes Leben.Klicke dazu jetzt hier und melde dich gleich an.

Ich freue mich auf dich, als veränderungsbereite Teilnehmerin, die das Geschenk Leben endlich ganz auspackt und entdeckt, was da noch alles in ihr schlummert.

 

Herzensgrüße zu Dir aus dem sonnigenTeneriffa.

In Freiheit im Herzen verbunden
Deine

 ☀️☀️☀️☀️☀️☀️☀️

 

Endlich sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse

 

Hier kannst du dir den Beitrag auf youTube anhören – Klicke dazu auf das Foto!

Sich selbst sein - Die 3 größten HIndernisse für FRAUEN 45+

 

Sich selbst sein, authentisch sein, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung sind Worte, die uns in der modernen Bewegung des Bewusstseinswandels auf Schritt und Tritt begegnen. Das Nutzenversprechen bei vielen Online-Seminaren und Webinaren trifft den Nerv der Zeit und lockt vor allem uns FRAUEN 45+ an, die wir diese Sehnsucht nach mehr sich selbst sein in der Lebensmitte deutlich verspüren.

Auch mir ging es so. Ich hatte 22 Jahre lang meine beiden Söhne alleine großgezogen und nebenbei auch meine Selbständigkeit aufgebaut. Da blieb wenig bis keine Zeit für mich. So war es auch nicht verwunderlich, dass mich das Leben, als meine Kinder aus dem Haus waren, in ein Kloster geführt hat. Hier konnte ich erstmal zu mir kommen, mich wieder spüren, meine wirklichen Bedürfnisse wahrnehmen und vieles mehr.
Heute weiß ich, wer ich tief in meinem Kern bin. Jetzt fühle ich mich so frei, dass ich das Leben seit ein paar Jahren lebe, das mir zutiefst von innen her entspricht und vor allem, dass ich auch verdient habe. Denn in der ersten Lebenshälfte habe ich vieles von mir nach hinten gestellt und das war auch richtig und wichtig. Doch umsowichtiger ist es jetzt für mich nochmals nach den Sternen zu greifen und das zu verwirklichen, wovon meine Seele und auch mein Herz schon lange träumen.

 

Sich selbst sein – Was bedeudeutet das?

Zurück zum sich selbst sein. Was bedeutet es nun sich selbst zu sein? Es ist das Gegenteil von immer funktionieren müssen, davon in einem Hamsterrad zu leben, das Gegenteil von „Ich-sollte-jetzt-, Ich-muss-jetzt- und dem Zuerst-muss-ich,-dann-darf-ich-Programmen.“ Es hat sehr viel mit einem inneren entspannt sein zu tun, im Vertrauen zu sein, mit dem Leben fließen. Da unsere Generation keine weiblichen Vorbilder für dieses „Sich-selbst-sein“ hatte, haben wir keine Verhaltensparameter dafür. Wir wissen schlichtweg nicht, wie es sich anfühlt, sich selbst zu sein.

Als ich vor vielen Jahren in meinem Erstlingswerk „Die Zeit ist reif …!“ schrieb, dass mich das Glück erst jetzt treffen könne, da ich langsamer geworden bin, wollte ich damit ausdrücken, dass ich aus dem ständigen Ich-muss noch das tun, Ich-sollte jetzt noch jenes erledigen, etc., ausgestiegen war. Mithilfe eines Coaches gelang es mir mich zu  entschleunigen. So war ich viel entspannter, war präsenter, mehr da und hatte plötzlich wieder ein Dasein. Vorher war ich gedanklich ständig in der Vergangenheit oder auch in der Zukunft und das oftmals angstgetrieben. Dabei kreierte ich unbewusst meine Vergangenheit in die Zukunft fort und machte wiederkehrend die gleichen Erfahrungen. Vielleicht kennst du das auch?

 

Hier ein paar Fragen, die dich zum Nachdenken und Nachspüren anregen können.

Stelle dir die nachfolgenden Fragen in einem ruhigen Moment. 

  • Wie kann ich ich selbst sein, wenn ich mir zu wenig Zeit und Raum nehme? 
  • Wie kann ich ich selbst sein,
    – wenn ich mir selbst nicht vertraue?
    – wenn ich mich selbst verleugne?
    – wenn ich mich selbst sabotiere?
    – wenn ich mich selbst verurteile, bestrafe und manchmal sogar hasse – bewusst oder unbewusst?
    – wenn ich mich in einen Elfenbeinturm zurück    zurückziehe, aus Angst davor verletzt zu werden?
  • Wie kann ich authentisch ich selbst sein, wenn ich mich selbst nicht angenommen habe mit all dem, was mich ausmacht – mit meinen Licht- und Schattenseiten, mit meinen Schwächen und Stärken?
  • Und wie kann ich mein Potenzial aus mir selbst heraus entfalten und leben, wenn ich mich für andere mehr verantwortlich fühle, als für mich selbst?

 

Um ehrliche Antworten auf diese Fragen geben zu können, gilt es nackt im Licht der Wahrheit zu stehen. Nur so wird sie dich befreien und das Tor öffnen, durch das du auf deine nächste Entwicklungsebene gelangst.

 

Nachfolgend beschreibe ich in dieser 3-teiligen Artikelserie „Sich selbst sein – Die 3 größten Hindernisse für FRAUEN 45+“ hier das 1. Hindernis.

Sich selbst sein und das 1. Hindernis – Deine Selbstzweifel

Wenn der Selbstzweifel in uns nagt, stellen wir uns und unser Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln  immer wieder in Frage. Kaum haben wir eine Entscheidung getroffen, tauchen die Zweifel in Form von Gedanken auf wie: Das glaubst du doch selbst nicht. Das klappt sowieso nicht. Das war ein Fehler. Was werden die anderen sagen? Ich bin doch viel zu alt, habe zu wenig … etc., etc..
Und ziemlich schnell stellen sich dazu die entsprechenden unangenehmen Gefühle ein, die unsere Stimmung nach unten ziehen. So hängen wir dann im negativen Gedanken- und Gefühlskreisläufen und verlieren kostbare Lebensenergie und auch -zeit.  

Entscheidungen setzen eine Ursache und erzeugen eine Wirkung

Jede Entscheidung, die wir treffen, setzt eine Ursache, die wiederum Wirkung erzeugt und damit Wirklichkeit erschaffen kann, wenn wir diesem geistigen Prozess ausreichend Zeit einräumen. Selbstzweifel stören diesen Prozess. Der vorher klar ausgerichtete Fokus verliert an Kraft. Fragen wir uns woher der Zweifel kommt, so gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es unsere Persönlichkeit in Verbindung mit dem Verstand ist, die zweifelt aufgrund der bisherigen Erfahrungen.

Die Persönlichkeit ist konditioniert. Sie lebt in der Dualität. Innerhalb dieser Dualität tanzen die Facetten unserer Persönlichkeit abwechselnd hin und her. Daraus entsteht auch der Wankelmut. Erheben sich Zweifel, dreht sich unser Verstand gerne im Kreis und stiftet nicht selten Verwirrung und Desorientierung, was wiederum in Niedergeschlagenheit und Erschöpfung mündet. 

Um endlich sich selbst zu sein gilt es alles, was wir ausgelagert, verdrängt und auch vergessen haben im Laufe unseres Lebens, wieder zu uns zurück zu holen. Es gilt mit all den Facetten unserer Persönlichkeit einverstanden zu sein und uns dem hinzugeben, das uns mit jedem Atemzug nährt und trägt. Es sind dies die höheren Ebenen unseres Seins, die unsere irdische Existenz speisen. 

Unbewusst haben wir uns diesem Teil bereits anvertraut. Wir werden geatmet und müssen darüber nicht nachdenken. Es geschieht einfach und hält uns am Leben. Doch wer oder was  ist dieses SELBST? Kann es gesehen werden? Hat es eine Form? Kann es begriffen werden? Kommt es sporadisch? Oder ist es immer da? Und was heißt das dann?

Kann meine Persönlichkeit sich vielleicht sogar immer mehr in diesen SELBST-Seins-Hintergrund hinein entspannen und hier Heimat und Geborgenheit finden? Schließlich hält mich dieser Urgrund im Körper, in der physischen Form meines Wesens, meiner Seele.

Selbstzweifel entstehen durch das Denken

Es ist der Verstand, der die Einheit teilt in eine duale Welt. Zweifel ist das Gegenteil von Einsicht. Doch Einsicht geschieht im Inneren. Schauen meine zwei physischen Augen nach außen in die Welt, so sehen sie mal die rechte und dann wieder die linke Seite. Jedoch, um zur Einsicht zu gelangen, braucht es das dritte Auge, in dem sich die duale Sicht zu einer Einheit vereint und somit das Ganze wahrgenommen werden kann. Das dritte Auge erkennt die Einheit hinter den verschiedenen Erscheinungen in der äußeren Welt.

Solange wir uns überwiegend mit unserer konditionierten Persönlichkeit und mit unserer physischen Erscheinung, unserem Körper, identifizieren, sind wir dem ständigen Wechselspiel in der phänomenalen Welt, die wir mit unseren Gedanken und Gefühlen erzeugen, ausgesetzt. Je unbewusster wir sind, desto mehr lassen wir uns hineinreissen in einen Strudel von Verwirrung und Verzweiflung – letztendlich ins Leid.

 

Einverstanden sein mit sich selbst ist die (Er-)Lösung

Dafür braucht es keine Anstrengung, kein Tun, sondern ein sich Einlassen auf das eigene Sein. Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt die Hingabe an den Seins-Hintergrund. Sie ist die Brücke, über die wir gehen dürfen, um ins wahre Selbstvertrauen zu finden.

Wir alle sehnen uns zutiefst nach Frieden und Freiheit, nach Freude und Fülle. Diese Sehnsucht ist in jedem Menschen angelegt. Es ist der große Traum, den wir insgeheim alle tief in unserem Herzen tragen. Solange wir jedoch glauben, diesen Traum, diese Seins-Qualitäten im Außen über die Erfahrung der Persönlichkeit verwirklichen zu können, werden wir sie immer nur für kurze Zeit erfahren und dann doch wieder enttäuscht sein, ob ihrer Vergänglichkeit. Es ist ein vorübergehendes Glück, das nicht anhält, weil es nicht aus unserem Kern heraus gelebt wird, vielmehr aus den Vorstellungen der Persönlichkeit.

 

Empfehlung Meditation

pastedGraphic.png

📍EINFACH SEIN – IM EINKLANG MIT DIR SELBST

Diese Meditation ist ein SEELENBAD. Sie unterstützt dich darin

in dir selbst anzukommen
in eine tiefe Ruhe und Entspannung zu gelangen
dich zu öffnen für die Kräfte deiner Seele
dich im Einklang zu fühlen und es zu genießen

Inkl. kleinem Leitfaden zur Vorbereitung

Weitere Infos klicke hier

Hingabe ist der Schlüssel zum Sich-selbst-sein

Solange wir aus der Welt der Phänomene unser Glück beziehen wollen, werden wir immer wieder enttäuscht, weil das, wonach wir uns sehnen, in der vergänglichen Welt der Phänomene nicht anhaltend gefunden werden kann. Geben wir uns in stillen Moment hingegen unserem Seins-Urgrund hin, entsteht langsam ein bewusstes und tiefes Vertrauen in unser Selbst, in den Nährboden, der uns am Leben hält. Dieses Selbst, das alle lebenswichtigen Vorgänge im Körper steuert, ohne dass wir persönlich etwas dafür tun müssten, ist der wahre Chauffeur, der uns durch´s Leben führt.

Die Zweifel der Persönlichkeit lösen sich im Moment der Hingabe auf, oder besser ausgedrückt: Das kleine Ich fällt ins Herz und ruht in einer allumfassenden, tiefen Stille, die auch als lebendige Leere empfunden wird. Diese Leere macht der Persönlichkeit Angst. Die Persönlichkeit fürchtet hier ihre Bedeutung zu verlieren und in ein Niemand-sein, ein Nichts-sein zu gleiten. Sie fürchtet den Boden zu verlieren auf dem ihre Standpunkte, Einstellungen und Ansichten gründen. Doch all das ist unbegründet. Vielmehr finden wir hier zu uns selbst, in die Leichtigkeit des Seins. In dieser Durchlässigkeit erfahren wir das Wahre, Gute und Schöne.  Je tiefer wir uns unserem Selbst hingeben, desto mehr erfahren wir Freude und Fülle aus unserem Selbst heraus.

Selbstzweifel wandeln in Selbstvertrauen

Bei dieser Wandlung des Bewusstseinszustand der Persönlichkeit hin zum Sich-selbst-sein finden Einsicht und Erkenntnisse statt, die helfen, den anstehenden Herausforderungen im Leben entsprechend begegnen zu können. So fällt es uns leichter aus unseren alten Identifizierungen und Gewohnheiten heraus zu treten. Stattdessen erweitern wir unsere Lebenskreise, werden gelassener den äußeren Erscheinung der phänomenalen Welt gegenüber und genießen heiter und vergnügt uns selbst und unsere irdische Lebensreise. Die einstigen Zweifeln der Persönlichkeit haben sich gewandelt und münden in ein tiefes Vertrauen in die Existenz, in das Leben, in unser Selbst.

Wagen wir es daher diesen Weg der Hingabe, der ein weiblicher Weg ist, zu beschreiten. Die Zeit ist reif dafür und dieser Weg ist der nächste bedeutende Schritt auf unserer evolutionären Entwicklungsreise. Dieser Weg führt uns hinein in unser umfassenderes Selbst, in unsere wahre Größe.

 

Inspiration findest du auch in meinem E-Book 

pastedGraphic_1.png

📍Die Wiedergeburt der weiblichen Kraft

Für die Heilung des Weiblichen bei Mann und Frau. – Verlag Edition yoYA

Weitere Infos klicke hier

 

Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Danke für deine Aufmerksamkeit. Im nächsten Beitrag beschreibe ich das 2. große Hindernis – Das Mangelbewusstsein.

 

📍Vielleicht auch interessant und lesenswert

Der weibliche Weg – der nächste evolutionäre Schritt

Sich selbst sein – Hingabe an das Sein

„Wir alle wollen wissen, wer wir sind und woher wir kommen.

Ganz gleich, was wir im Leben erreichen,

ohne diese Klarheit bleibt eine Leere in uns,

ein Gefühl der Wurzellosigkeit.“

Alex Haley 

Sich neu erfinden – Schritt 3

 

Wenn wir FRAUEN 45+ uns neu erfinden wollen, gilt es zuerst Platz zu schaffen für das Neue. Das habe ich im ersten Teil  dieser Reihe bereits ausführlich beschrieben.
Falls du Teil 1 noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.
Im 2. Schritt habe ich dir nahe gebracht, dass du dein Fundament in Ordnung bringen musst, damit du deine noch schlummernden Potenziale entfalten und in deine ganze Kraft
und wahre Größe gelangen kannst. Diesen Teil kannst du hier nachlesen.
Im heutigen Beitrag zeige ich dir den 3.  Schritt, und das ist, wenn du willst, der Türöffner, der dir, wenn du es einmal richtig verstanden hast, zahlreiche Türen zu einem erfüllten und glücklichen Leben öffnet. Welcher Schlüssel das ist und wie du ihn richtig anwendest, das erfährst du in diesem Beitrag.

 

Wenn du mehr zu den Ahnen und dem Potenzial aus deiner Herkunft erfahren möchtest,
dann hol dir hier mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“,
das es derzeit zum Aktionspreis gibt

 

 

Verlasse das Opfer-Täter-Spiel

Von Kindesbeinen an haben uns die Erwachsenen vorgelebt, dass, wenn einem etwas zustößt, ein anderer dafür schuld sein muss. So haben wir als Kind eine Welt erlebt und imitiert, in der es immer einen bösen, schuldigen Täter und ein verletztes, armes Opfer gegeben hat. Der Täter bekommt eine Strafe und das Opfer Mitleid und vor allem viel Aufmerksamkeit.
Wir haben dieses alte Rollenspiel sehr stark in uns verinnerlicht und es auch oft gespielt. Und wir haben auch bemerkt, dass auch wir oftmals die Rollen getauscht haben und vom Opfer zum Täter und umgekehrt wurden. Das uralte Opfer-Täter-Spiel hält uns auf der jetzigen Entwicklungsebene. Wenn wir dieses Spiel weiter spielen, stecken wir fest.
Dieses uralte Spiel zwischen den Menschen braucht es nicht mehr, wenn du dich weiterentwickeln und vor allem neu erfinden willst.

 

Wie steigen wir aus diesem uralten Szenario aus, das uns so tief im System steckt? 
Nun, um diese Frage zu beantworten, hole ich jetzt ein wenig aus. Unsere Identität besteht aus  unserer Persönlichkeit und unserem Wesenskern. Die Persönlichkeit verschleiert diesen Kern, solange sie noch relativ unbewusst ist.
Unsere Persönlichkeit, mit der wir uns überwiegend identifizieren, wurde zweifach konditioniert, zum einen durch das epigentische Erbe unserer Ahnen und zudem durch Erziehung und Bildung in einem einseitig orientierten, patriarchalen Gesellschaftssystem.
In diesem Beitrag schreibe ich über Letztere.
Damit wir aus diesem jahrtausendalte Opfer-Täterspiel herauskommen und du deine Essenz, den Kern deines Wesens entfalten kannst, braucht es einen Schlüssel – einen Schlüssel, der dir hilft deine Energie auf das nächste Level zu bringen. Und wenn wir es ganz genau nehmen, dann ist es ein Frequenzschüssel.

Tata … und dieser Schlüssel heißt:

Eigenverantwortung übernehmen

Sicherlich hast du als Kind einiges schmerzhaftes erlebt und auch so manches entbehrt. Du wurdest vielleicht  nicht gesehen, verlassen und vielleicht sogar verletzt.
Diese negativen Erahrungen haben deine Einstellungen geprägt. Die Einstellung zu dir selbst, zu anderen Menschen, zu Geld, zur Arbeit, bis hin zum Leben selbst.
Du bist sozusagen das Produkt deiner Konditionierung, doch du bist kein Opfer. Du bist jetzt erwachsen und kannst ab sofort die  Verantwortung für deine Einstellungen übernehmen und sie
auch ändern, sobald sie dir bewusst sind. Du fragst dich jetzt vielleicht wie das geht. Das zeige ich dir jetzt.
Schau, wichtig zu verstehen ist erstmal der Vorgang. Was passiert, wenn im Außen etwas geschieht, das mich irritiert, vor den Köpf stößt, vielleicht sogar verrückt macht, bzw. mich verletzt? Nun mein Verstand wird es bewerten und in schlecht einteilen. Mit diesem Urteil wird unbewusst bei den meisten Menschen eine ganze Reihe von Reaktionen ausgelöst. Die Bewertung schlecht ruft ebensolche Gefühle auf den Plan. Wir fühlen uns schlecht bis hin zu verletzt. Dann sucht unser Verstand nach dem Verursacher im Außen und schiebt im die Täterrolle zu. Das mag dich sich im ersten Moment erleichternd anfühlen,  doch es hält nicht an.
Im nächsten Schritt willst du ihn zur Rechenschaft ziehen und greifst ihn an, oder aber du grollst heimlich, ziehst dich zurück, flüchtest aus der Situation und leckst im Stillen deine Wunde. Dein Herz hast du dabei verschlossen, du grollst, trägst ihm die Tat nach, beschwerst dich über ihn bei einer Freundin und damit beschwerst du dich selbst und fühlst dich beladen und unzufrieden.
Dein ganzes System schwingt auf einer niederen Frequenz und du fühlst dich als Opfer, tust dir selbst leid, bist arm dran und erzählst anderen davon, die im schlimmsten Fall mit dir mitleiden.
All das hilft dir wenig für deine Weiterentwicklung. Auf diese Weise ist der Weg zu deinem Kern  versperrt.

 

E-Book-Empfehlung

 

Die Wiedergeburt der weiblichen Kraft

Für die Heilung des Weiblichen bei Mann und Frau – Verlag Edition yoYA, das es derzeit zum Aktionspreis gibt.                                                                                        Klicke dazu einfach hier.

 

 

 

 

Die Lösung: Annehmen was ist

Wie sieht hier die Lösung aus? Nun es gilt immer: Annehmen, was im Außen geschieht, egal, um was es sich handelt, außer dein Leben ist gerade in Gefahr.
Annehmen ohne Bewerten, ohne zu interpretieren. Erst die interpretation und Bewertung führen in die Opferrolle. Und in dieser Rolle sind wir hilflos, ohnmächtig und machtlos, weit entfernt von Selbstbestimmung.
Statt der üblichen Schuldzuweisungen, die in der Regel dann folgen, frage dich lieber:
  • Was zeigt mir diese Situation?
  • Wo ist dieser Anteil in mir zu finden?
  • Wodurch wurde er verursacht und wann war das?
Es gilt den Schatten annehmen – statt ihn im Außen zu bekämpfen. Dort kann er nicht geändert werden. Lediglich das Licht deiner Bewusstheit und deine Akzeptanz entmachten ihn. In der bewussten Erkenntnis und Akeptanz nimmst du ihm die Macht über dich und zugleich integrierst du ihn. Er kann im Licht deiner Bewusstheit nicht weiter bestehen und somit auch nicht mehr nach außen projiziert werden.

 

Voll und ganz JA-Sagen zu dir und dem Leben

Wozu hast du noch nicht JA gesagt

  • zu deinem Schmerz?
  • zu dir selbst?
  • zu deinem Körper, deinem Aussehen?
  • zu deiner Liebesbeziehung?
  • zu deinen wahren Bedürfnissen?
  • zur Unwägbarkeit des Lebens?
  • zu deiner Wut?
  • zu deiner Trauer, deinem Schmerzv
  • zu deiner gesunden, egoistischen Seite?
  • dazu, etwas einfordern zu dürfen?
  • dazu, dass du das beste verdient hast?
  • dazu deine Bedürfnisse an oberste Stele zu stellen?
  • dich mit meinen Schwächen und Stärken zu zeigen?
Alles, was ich verneine, wozu ich in den Widerrstand gehe, verdränge ich ins Unbewusste und somit liegt es im Schatten.
Hinter dem ausgegrenzten Anteilen liegt ein Schatz – es ist gebundene Lebensenergie, Lebenskraft, die dir, wenn sie weider frei fließen darf, Leichtigkeit, Lebensfreude und Lebendigkeit schenkt.
Daher braucht es ein Ganzkörper-JA zu 
    • dir selbst mit Licht und Schatten – mit all deinen Kanten
    • deiner Herkunft
    • deiner Vergangenheit
    • deinen Herzenswünschen und Träumen
    • und es braucht Vergebung – Dazu mehr in einem anderen Beitrag

 

Lass mich das nochmals in Kürze zusammen fassen

Wenn du dich als FRAU 45+ neu erfinden willst, dann gilt es die volle Verantwortung für
dich und dein Leben zu übernehmen und das beginnt mit deinen Einstellungen.
Denn deine Einstelllungen bewirken deine Lebenssituation.
Akzeptiere ab jetzt erstmal alles, was sich im Außen in deinem Leben zeigt.
Dann frage dich, welche meiner Einstellungen liegt diesem Ereignis zugrunde?
Wenn es in dir auftaucht, nimm es an. Gib diesemTeil das, was er braucht – deine wertfreie Aufmerksamkeit.
Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie du es gerne in Zukunft hättest
und im letzten Schritt fragst du dich welche Einstellung hierfür nützlich wäre, um das zu erreichen.
Soweit für heute zu diesem 3. Schritt.
Danke für deine Aufmerksamkeit. und deine Zeit.
Bis dahin eine gute Zeit.
Deine Bianka Maria
In dieser 5-teilige e-Mail-Serie erfährst du, warum du als
FRAU 45+ nicht das Leben lebst, das du längst verdienst und
erhältst wertvolle Tipps, wie du das änderst.
Klicke hier und melde dich kostenfrei dafür an!

 

Vielleicht interessieren dich auch diese Artikel zum Thema

Wechseljahre – Chance zur Erneuerung 

Konflikte lösen – Frieden stiften

Von der Magie der Lebensübergänge