Raus aus der Schnelllebigkeit

 

Ja, ich weiß. Du denkst dir jetzt … und das jetzt vor Weihnachten. Doch gerade jetzt komme ich mit meinem Appell, denn jetzt unterstützt uns die Zeitqualität dabei zu entschleunigen. Darum von mir heute in diesem Beitrag ein paar Impulse  und Gedanken dazu.

Nachfolgend ein Auszug aus meinem Buch „Die Zeit ist reif …!“, in dem ich beschreibe, dass wir derzeit einen falschen Umgang mit der Zeit haben und welche Auswirkungen dies hat.

“Unser Zeitempfinden hängt von unserem Bewusstseinsstand ab. Noch im Kindesalter vergeht die Zeit wie im Flug, wird der Moment im Spiel zur Ewigkeit. Die Zeitwahrnehmung, das Empfinden für Zeit, fehlt gänzlich. Mit den Jahren lernen wir mehr und mehr die Zeit kennen. Chronos, der griechische Gott der Zeit, hat sich in den Chronometern, den Uhren, verewigt und brachte die gemessene Zeit ins Bewusstsein der Menschen.

Das Empfinden für die Qualität der Zeit, das dem Gott Kairon unterstellt war, ist aus dem Alltag des modernen Menschen verschwunden. Nicht, dass es ihn nicht mehr gäbe, den richtigen Zeitpunkt. Allerdings nehmen wir ihn aus unserem verengten Blickfeld heraus nicht mehr wahr. Was wir nicht wahrnehmen, scheint es nicht zu geben, oder unterliegen wir da einem weiteren großen, modernen Irrtum?

Jesus sprach: „Wahrlich ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen.” Kinder vergessen im Spiel die Zeit. Das kindliche Spiel wird getragen von der Lust und Freude und dabei weiten sich Zeiträume zur Ewigkeit. Ähnlich wie im Erwachsenenalter die sexuelle Lust das Zeit- und Raumempfinden aufzulösen vermag.

Das starke Sich-Einbinden in die lineare Zeit versklavt uns Menschen. Wir sind getrieben, laufen der Zeit hinterher. Dabei verengen sich die Zeitraumgrenzen und es entsteht als Folge davon Hektik, Stress und die Schnelllebigkeit. Hinter dieser Entwicklung, die vordergründig mit der Industrialisierung und dem technischen Fortschritt erklärt werden kann, stehen die Ängste. Sie führen, weil unbewusst, ein mächtiges Schattendasein. Existenzangst, Lebensangst, Angst vor Kontrollverlust, Macht und Ohnmacht sind die wahren Regenten auf unserem Planeten.

Aus bisheriger Sicht hat das, was wir bis jetzt getan haben, immer gut geklappt. Natürlich gab es viele Krisen, doch irgendwie ging es doch weiter. Die Frage ist, haben wir aus unseren Fehlern, die in die Krise geführt haben, wirklich etwas gelernt oder fallen wir da sowohl unserer eigenen Unehrlichkeit, als auch unserer begrenzten Sichtweise zum Opfer? Haben wir es lange genug versäumt, genau hinzusehen und unser Leben so wahrzunehmen, wie es wirklich ist?

Unsere Persönlichkeit – eine Maske, die unser Wesen verbirgt

Wir haben uns nach außen eine heile Welt geschaffen, die es zu kontrollieren gilt. Wir versuchen uns so gut wie nur möglich vor Eventualitäten in unserem Leben abzusichern. Auf diese Weise überdecken wir unsere unbewusste Ohnmacht und die mangelnde Selbstkontrolle. Wir haben vieles aus unserem menschlichen Leben verdrängt, ohne uns bewusst zu sein, dass wir es uns selbst geschaffen haben. Es ist unsere Persönlichkeit, die Persona, die Maske, die sich mächtig macht, um sich nicht ohnmächtig fühlen zu müssen. Ja, unsere Persönlichkeit ist unsere Maske, die uns anerzogen wurde. Im Laufe der Zeit haben wir uns immer mehr damit identifiziert, sodass wir uns für das halten, was wir nach außen darstellen. Wir halten uns für die Rollen, die wir spielen. Doch wer steckt dahinter?

Die Zeit ist reif, hinter die Maske zu sehen und dem Wesen in uns auf die Spur zu kommen. Das Leben unterstützt uns dabei, denn in diesen Zeiten funktioniert nichts mehr so wie bisher. Da ist Sand ins mechanistische Weltgetriebe gekommen. Oder hat es einen Frequenzwechsel gegeben und wir haben es noch nicht bemerkt? Was bisher Erfolg versprechend war, läuft nicht mehr, erfüllt nicht mehr in der bisherigen Weise. Das Dasein erscheint vielen sinnentleert. Das selbstzerstörerische Leistungsbewusstsein und die Wahrnehmung der Zeit als rein quantitative Größe hat uns in die beschleunigte Zeit hineingetrieben.

In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verschlingt die abwärts drehende Verfallspirale Menschenleben, Existenzen, Unternehmen und Abermillionen von Euros. Wertverfall statt Wertschöpfung, wohin das Auge blickt. Wer keine Zeit mehr hat, sich und sein Dasein wahrzunehmen, verliert beides. Zeit ist Geld, ist Lebensenergie. Doch es handelt sich hier um ein großes Missverständnis, denn es geht darum, sich Zeit zu nehmen, um Zeit zu haben. Nur so kann Wertschöpfung entstehen und ein erfülltes Dasein möglich werden. Denke für eine Weile darüber nach – nimm dir diese Zeit!”

Die Leichtigkeit des Seins  wieder entdecken

Der Strom des Lebens vollzieht sich unaufhörlich. Er ist ohne Anfang und ohne Ende. Wir sind eingebettet in diesen Strom. Lassen wir uns von ihm tragen, sind wir sicher geborgen. Wir fließen mit ihm, mit dem Leben, das sich uns in mannigfaltigen Arten und Formen zeigt. Wir können staunend und bewundernd die Schönheit der Schöpfung erfahren und uns darin immer mehr erkennen. Das ist das Ideal, doch die Realität sieht derzeit anders aus.

Wir haben uns isoliert vom großen Strom des Lebens und uns ein  eigenes Leben geschaffen, eine eigene kleine Insel. Manchen Menschen gelingt es, sich auf ihrer Insel wohl zu fühlen. Sie haben nur wenige Mauern errichtet und Gäste sind ihnen willkommen. Andere wiederum leben auf ihrer Insel hinter hohen, dicken Mauern und fühlen sich isoliert und einsam. Zu bedrohlich haben sie das empfunden, was der große Strom zu ihnen gebracht hat und so haben sie versucht sich vor den Unwägbarkeiten zu schützen, sich abzusichern.

So haben wir unsere Persönlichkeit stark gemacht wie eine Trutzburg. Unsere übermäßige Identifizierung mit unserem physichen Ausdruck, unserem Körper und mit unseren Gedanken und Gefühlen, hat uns diesen Schutz aufbauen lassen. Jetzt trennt uns dieser übermächtige Schutz augenscheinlich von dem, was uns trägt und uns Existenz verleiht.

Die Persönlichkeit – Schutzschild und Gefängnis

Wir haben uns mit unserer Persönlichkeit ein Schutzschild geschaffen und zugleich auch ein Gefängnis. Je dichter das Gewebe gestrickt ist aus Gedanken und Gefühlen, desto weniger erfahren wir die Leichtigkeit des Seins, den Urgrund des Lebens.

Die Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Ideen und Vorstellungen der Persönlichkeit verändern sich fortwährend. Ein großes Netz, innerhalb dessen der Eindruck von Bewegung, Fortschritt und Wachstum entsteht, weil sich vieles erfahrbar über die Sinne verwirklicht. Doch all das ist vergänglich und unbeständig.

Es kostet viel Energie eine Persönlichkeit zu sein, seine Ansichten und Standpunkte zu vertreten, zu verteidigen und ggf. sogar dafür zu kämppfen. Hingegen ist es leicht einfach zu sein. Es ist mühelos und nährend zugleich. Doch es braucht Vertrauen in diesen Urgrund des Lebens. Es braucht ein Urvertrauen.

Die Leichtigkeit des Seins erfahren

Wollen wir uns wahrlich weiterentwickeln hinein in unsere wahre Natur, gilt es sich wieder zu öffnen für den Strom des Lebens und die Mauern abzubauen. Das Übermaß an materiellem Ballast, an emotionalen Gepäck, an mentalen Konzepten und Konstrukten darf reduziert werden, um die Leichtigkeit des Seins als essenzielle Natur unseres Wesens wieder zu erfahren, so wie einst als Kind, jedoch jetzt mit der Weisheit unseres Herzens.

Das Sein, als Pol der Ergänzung zum Werden, ist essenziell wichtig auf unserem Weg der Ganzwerdung. Die Persönlichkeit tritt auf diesem Weg immer mehr zurück, entspannt sich in den Urgrund des Seins hinein, wird zum Gefäß für Wahrheit und Inspiration aus der Schöpfungsebene unseres wahren Selbst. Wir werden zum lebendigen, spontanen Ausdruck des Lebens selbst im gegenwärtigen Augenblick – ohne Anfang und ohne Ende.

Fragen wir uns daher:

  • Wie könnte das Leben aussehen, wenn wir uns wieder diesem unviversellen Urgrund anvertrauen würden?
  • Wie könnte ich damit im Kleinen beginnen?
  • Wie würde sich unser Zusammenleben als Menschheit verändern?
  • Wie wäre es, würden wir uns im DU erkennen mit Licht und Schatten?
  • Wie würden wir uns fühlen getragen zu sein vom großen Strom des Lebens hinauf auf die nächste Oktave unserer Entwicklung?

Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags, oder schreib mir eine Mail. Ich antworte dir gerne.

 

Falls du dich für mein Buch “Die Zeit ist reif …! interessierst, findest du hier alle Informationen.

Es gibt das Buch auch als Hörbuch mit 4 CD´s in einer Jewelbox.

 und auch mit einem eigens dazu kreierten Kartenset..

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Über deine Wurzeln zur Krone©

in deine ganze Kraft und wahre Größe

Meine Botschaft: 

Kläre deine Wurzeln, werde frei für die Entfaltung deiner Potenziale und gelange in deine ganze Kraft und wahre Größe. … für ein authentisches, freies und schöpferisches Leben

 

Meine Geschichte

 

Im Alter von eineinhalb Jahren verlor ich meinen Vater. Er hatte den Freitod gewählt. Für meine Mutter war das so überwältigend, dass sie nach Norddeutschland floh und mich für einige Jahre bei einer Cousine unterbrachte. Ich wuchs ohne männliche Bezugsperson auf. Drei Jahrzehnte lief ich mit einer offenen Nabelschnur herum und versuchte Anschluss zu finden. In dieser Zeit wurde ich von verschiedensten Krankheiten heimgesucht. Ich war anfällig für Süchte jeglicher Art und der leiseste Windhauch drohte mich umzuwerfen. Als ich mich auf den Weg zu mir selbst machte, führte dieser mich zurück zu meinen Wurzeln, zu meiner Herkunft. Hier galt es aufzuräumen, alte Wut und Trauer aufzudecken, den alten Schmerz loszulassen, mir selbst und anderen zu vergeben, die Vergangenheit zu befrieden.

Ich hatte mich schon immer zu Schamanen hingezogen gefühlt. In mehreren Etappen klärte ich mit ihrer Hilfe meine Wurzeln und damit meine Herkunft. Wir lösten die Verstrickungen mit den Ahnen und ich konnte ihre Gaben empfangen. Auf diesem Weg entdeckte ich meine eigenen schamanischen Wurzeln und damit verbunden auch einen Teil meiner Bestimmung.

Mein Weg zur Berufung

 

Mein Intiationsweg begann, als ich 18 Jahre alt war, mit einer als unheilbar diagnostizierten Krankheit. Das Unverdaute aus meiner frühen Kindheit hatte meine Verdauung völlig lahm gelegt. Trotz vieler Therapien und Kuren war ich am Ende austherapiert und sollte einen künstlichen Ausgang erhalten. Doch das kam für mich als junge Frau nicht in Frage. Ich machte mich auf den Weg und suchte nach Alternativen. Fündig wurde ich in der Chinesischen Medizin, genauer gesagt bei der Ohrakupunktur. Nach vier Jahren war ich geheilt, ohne Operation. Diese Heilserfahrung öffnet mir den Zugang zur feinstofflichen Welt, zur Welt der Energien, zur Welt des Unsichtbaren. Heute bin ich eine erfahrene Chitektin und spirituelle Mentorin, die einen großen Erfahrungsschatz hat und seit zwanzig Jahren ihrem inneren Ruf immer wieder auf´s Neue folgt.        Was dieser Weg von mir gefordert hat, das liest du nachfolgend.

 

Als junge Erwachsene war ich eine Getriebene, die vor ihrer inneren Leere und ihren Ängsten auf der Flucht war. Wie es dazu kam erzähle ich in einem Interview, das auf Horizonte TV ausgestrahlt wurde. Falls es dich interessiert hier der Link zum Video.

Außerdem habe ich meine Selbstwerdung in 5 Etappen in einem Artikel beschrieben, der im Magazin Pure & Positiv zu Beginn dieses Jahres erschienen ist. Diesen Artikel findet du hier. Darin beschreibe ich auch, wie es dazu kam, dass ich den Atlantik in einem Segelschiff überquerte und das ohne Segelkenntnisse. All das musste geschehen, damit ich bereit war meinen Platz in der Welt einzunehmen.

Als diese Entscheidung in mir herangereift war, war meine Ausgangslage gerade sehr schwierig. Ich hatte mich unfreiwillig von einer Beziehung getrennt, war im 7. Monat schwanger und wusste, dass ich das Kind alleine aufziehen würde. Da ich weder über finanzielle Mittel, noch über einen familiären Background verfügte, musste Vater Staat einspringen. So lebte ich die erste Zeit mit meinem kleinen Sohn in einer Sozial-Wohnung und bezog monatlich finanzielle Unterstützung, die gerade für das aller-, allernötigste reichte.

Nachts, wenn mein Kleiner schlief, malte ich meine Träume auf Seide. Ich wusste, dass diese Situation für mich nicht lange dauern durfte. So kam ich auf die Idee meine Seidenkreationen auf Kunsthandwerker-Märkten zu verkaufen und alsbald setzte ich diese Idee auch um. Die Sachen verkauften sich gut und so beschloss ich mich  als Kunsthandwerkerin selbständig zu machen. Das war ein sehr mutiger Schritt und für meinen Mut belohnte mich das Leben. Kurze Zeit darauf verstarb meine Großmutter. Sie hinterließ mir ein kleines Erbe und so kam ich aus der Sozialhilfe heraus und konnte mir ein kleines Business aufbauen. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ich musste mutig sein – mir selbst und meinem Herzen folgen
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Ich muss zuerst geben, um das, was ich will, zu bekommen. 

 

Modedesign Mirod-Artwear entsteht

Meine Träume wuchsen mit meiner Entfaltung und so auch mein Business. Mittlerweile hatte ich längst das Tücherformat hinter mir gelassen. Ich bildete mich fort, machte Näh-und Schnittkurse, lernte Modezeichnen und entwarf und nähte individuelle Kleidungstücke für Frauen: Blusen, Kleider und Mäntel und sogar ein Hochzeitskleid. Um meine Träume vorzuführen, schrieb ich zusammen mit einer Freundin ein Märchen und ließ es von Schauspielern des Stadttheaters Regensburg in einer Kapelle aufführen. Später entwarf ich eine eigene Kollektion und präsentierte sie 1994 auf der internationalen Sportmesse in München. Die Schnelllebigkeit, die in der Modebranche auf dieser Ebene herrschte, stand entgegen meiner seelischen Entwicklung war so entschied ich mich für einen anderen Weg. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Groß Träumen ist wichtig. Es schenkt der Seele Flügel, wenn es stimmig mit ihrem Entwicklungsziel ist.
Was habe ich dabei gelernt: Nicht jeder große Traum führt in die Erfüllung. Ein Fehler ist eine Erfahrung und diese bereichert mich und vergrößert meinen Erfahrungsschatz.

 

Erste Erfahrungen als Dozentin

Ich hatte zwischendurch immer wieder Anfragen erhalten, ob ich denn mein Wissen und meine Fähigkeit mit Farben und Formen umzugehen nicht weitervermitteln wollte. Daher begann ich auf diese Anfragen einzugehen und unterrichtete über mehrere Jahre hinweg als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen. 

 

Kurz zusammengefasst: 
Meine Herausforderung in dieser Zeit:
 Mein Selbstwertgefühl war immer noch schwach und mich dozierend vor Menschen zu stellen war eine riesige Herausforderung.
Was habe ich dabei gelernt: Ich wachse mit den Aufgaben, wenn ich mich der Herausforderung stelle. 

 

Im nächsten Schritt – ein eigenes Studio

Dann wollte mein zweiter Sohn auf die Erde. Jetzt war es an der Zeit einen größeren Schritt zu tun. Ich gründete ein kleines Studio für Farb- und Stil-Beratung in Regensburg in der Fußgängerzone. Das hatte ich die ganze Zeit über mit den Frauen ja bereits gemacht und daher fiel es mir sehr leicht. Ich richtete das Studio ein und konnte auch die Aufmerksamkeit des regionalen Fernsehens gewinnen, die in einer Reportage über mich und meine Arbeit berichteten. Ich machte die eine oder andere Ausbildung und organisierte mich so gut, dass ich es prima mit meinem Muttersein vereinbaren konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Ein nächster, größerer Schritt, der mit einer größeren finanziellen Investition und damit auch Risiko verbunden war.
Was habe ich dabei gelernt: Mut wird belohnt. Wenn ich mich zeige, werde ich gesehen und wahrgenommen, das vergrößert meinen Wirkkreis.

Erneut Trennung und Verlust – ein starker Antrieb

Doch dann schlug erneut das Verlust-Muster zu, dass sich beim Verlust meines Vaters im Babyalter gebildet hatte. Der Vater meines zweiten Sohnes trennte sich von mir und ich war mit den beiden Kindern und meinem Business völlig auf mich gestellt. 

Wie schon des öfteren in meinem Leben stand ich wieder mit dem Rücken an der Wand. Ich wusste, dass ich etwas ändern musste, um mehr Geld zu verdienen, so dass ich mit den beiden Kindern gut leben konnte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Mich dem alten Schmerz erneut stellen.
Was habe ich dabei gelernt: Never give up!

 

Eine weitere Ausbildung

Ich entschied mich erneut zu einem größeren Schritt, der abermals viel Mut erforderte. Nach meiner Atlantiküberquerung war ich für ein Jahr in Amerika unterwegs gewesen. Dort war ich mit Feng Shui in Berührung gekommen und hatte ein Buch von Sarah Rossbach mitgebracht. Diese ganze Lehre sprach mich sehr an. Ich entschied mich für eine Weile den Gürtel enger zu schnallen und Ausbildungen in diesem Bereich zu machen. 

Über 5 Jahre hinweg saugte ich all das Wissen über diese Lehre wie ein trockener Schwamm in mich auf und hatte dabei das Gefühl, dass ich mich lediglich wieder erinnerte. Ich tat mich sehr leicht bei den Ausbildungen und so begann ich parallel dazu bereits zu unterrichten. Auf diese Weise festigte und vertiefte sich mein Wissen und es ging mir in Fleisch und Blut über. Bei einer Veranstaltung wurde eine Frau auf mich aufmerksam. Sie leitete die Niederlassung einer TÜV-Akademie und sie fragte an, ob ich dort dozieren und mein Wissen an Architekten und Bauingenieure weitergeben würde. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine richtige Entscheidung zu treffen. Ich musste mutig sein und meiner Intuition und meinem Herzen erneut folgen.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig Chancen zu erkennen und zu ergreifen und …  Mut wird belohnt – immer wieder aufs Neue.

 

Eine große Chance – Wieder galt es die nächste Angst-Hürde zu überwinden

Das war eine Herausforderung für mich, zumal ich mich Akademikern gegenüber damals immer noch unterlegen fühlte, hatte ich doch die Schule kurz vor meinem Abitur beendet. Dennoch packte ich den Stier bei den Hörnern und ergriff diese Chance. Fortan dozierte ich an der TÜV-Akademie und später auch an der HWK und der IHK bis kurz vor der Jahrtausendwende. 

Mittlerweile war ich eine gefragte Dozentin und die Teilnehmer engagierten mich auch als Beraterin. Aufgrund meines starken Engagements, sowohl als alleinerziehende Mutter, als auch als erfolgreiche Selbständige, war mir der Trubel in der Stadt zu groß. Ich wollte für meine beiden Buben ein anderes Umfeld, wollte dass sie ihren Bewegungstrieb draußen in der freien Natur ausleben konnten und entschied mich daher für einen Umzug auf´s Land. 

Über die Jahre dort mit meiner kleinen Familie, mit meinen Ängsten und Sorgen, habe ich ein Buch geschrieben. Mein Erstlingswerk: Die Zeit ist reif…!, habe ich 2004 im Eigenverlag herausgebracht. Damals war von Selfpuplishing noch keine Rede. Hier kannst du dich darüber informieren, wenn es dich interessiert.

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Eine Entscheidung treffen zugunsten meiner Kinder und mehr Lebensqualität.
Was habe ich dabei gelernt: Es ist wichtig dem Herzen zu folgen und das Beste aus dem zu machen, was gerade möglich ist. Die Rhythmen des Lebens beachten und sich davon tragen lassen. 

 

 

Jahre des inneren Aufräumens 

Wenn es dich interessiert kannst du im Artikel über meine Selbstwerdung oder auch auf dem Video von Neue Horizonte TV einiges über diese Zeit in Erfahrung bringen.

Während dieser Zeit, abseits vom Getriebe der Stadt, habe ich vermehrt zu mir selbst gefunden, auch mit Hilfe eines Coach, den ich mir geleistet habe, obwohl die finanziellen Mittel dafür „eigentlich” nicht vorhanden waren. Ich habe innerhalb einiger Jahre eine Metamorphose vollzogen und dabei meinen inneren Himmel geklärt, mich vom Ballast der schwierigen Kindheitserfahrungen befreit und so meine bis dahin noch brachliegenden Potenziale ans Licht gebracht. 

Auch mein Business kam damit auf ein neues Level. Mittlerweile hatte ich das Dozieren beendet und stattdessen wagte ich mich in die freie Wirtschaft. Ich bot meine Dienste Unternehmern an. Ich erstellte vital-energetische Raumkonzepte und schuf Wohn- und Arbeitsumgebungen, in denen sich die Menschen wohl fühlten, produktiver waren und die zugleich auch ein hohes Maß an Erfolg bewirkten. 

Und ich begann aus all meinen eigens gemachten Erfahrungen und meinem Wissen zum Thema Bewusstsein Workshops zu konzipieren. Ich veranstaltete sie im Haus, das genügend Platz dafür bot. So machte ich erste Erfahrungen in der Bewusstseinsarbeit und im Coaching, das von da an kontinuierlich weiter wachsen sollte. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Zu entschleunigen, die innere Unruhe wahrnehmen, zu erkennen, dass ein einfach sein gar nicht mehr möglich war.
Was habe ich dabei gelernt: Das wahre Leben beginnt im Inneren, damit sich im äußeren Leben etwas grundlegend verändert, muss es sich erst in mir verändern.

 

Loslassen und frei werden

Dann kam die Zeit, wo mein erstgeborener Sohn das Haus verließ und zum Vater zog. Fünf Jahre später folgte dann auch der Jüngere. Ich ließ beide mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Mir war bewusst, dass ich jetzt wieder Zeit und auch Freiräume für meine Selbstverwirklichung und für meine Berufung haben würde. 

Ich verabschiedete mich vom Familienhaus und fand meinen neuen Wohnort in einem Privathaus in einer Klosteranlage, oben auf einem Berg an einem Kraftplatz.  Ich trat verschiedenen Netzwerken bei, knüpfte Kontakte und weitete meinen Bekanntheitsgrad aus. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Loslassen und die beiden Seelen-Menschen, meine Söhne, die mir am nächsten sind, freigeben.
Was habe ich dabei gelernt: Erst wenn ich loslasse, meine Hand öffne, kann ich Neues schöpfen, kann Neues in mein Leben kommen

 

Ernten – Der Lohn für die großen Anstrengungen 

Mittlerweile hatte ich eine treffende Bezeichnung für mich gefunden. Ich nannte mich fortan Chitektin, die Architektin ohne Ar. Die Projekte, zu denen ich als Expertin hinzugezogen wurde, wurden größer und damit auch die Verantwortung. Neben Praxen und Gesundheitszentren, war ich auch beim Bau eines Motels und zuletzt beim Um- und Neubau des Landratsamtes Regensburg tätig. Eine wundervolle Krönung meiner Arbeit in diesem Bereich, wie ich finde, nach all dem Mühen und der Anstrengung über all die Jahre hinweg als Pionierin in diesem Bereich. 

Parallel dazu baute ich den Bereich Bewusstsein aus, den ich mittlerweile vom Bereich der Chitektur (energetische Architektur) getrennt hatte. Architekten sind überwiegend naturwissenschaftlich orientiert und somit den spirituellen Dingen nicht so aufgeschlossen. Da wollte ich mir ihren Argwohn nicht unbedingt erschwerend zuziehen und daher die Trennung in zwei Bereiche und damit auch 2 Internetseiten. 

Kurz zusammengefasst:
Meine Herausforderung in dieser Zeit: Meinen Erfolg als Ernte zu sehen und zu genießen.
Was habe ich dabei gelernt: Dass das Leben auch gefeiert werden will und dass es darum geht dankbar auf all das zu schauen, was bereits in meinem Leben ist und wer ich bereits geworden bin.

 

It´s only the beginning
Alte Träume wieder entdecken und neu träumen 

Nach meiner intensiven Familienzeit als Alleinerziehende und zugleich Selbständige, zog ich mich von der äußeren Welt etwas mehr zurück. Das Leben wies mir einen neuen Lebenraum innerhalb eines Klosters zu. Ich hatte über Anzeige nach einem neuen Lebensraum gesucht und ich bekam diesen Rückzugsort auf einem Berg am Rande des Bayerischen Waldes. Hier in diesem spirituellen Kraftzentrum, so verspüre ich es, ging meine spirituelle Entwicklung erst richtig los. Erneut kam ich in Kontakt mit einem Schamanen und dieser half mir den Generationenstrom mit den weiter zurück liegenden Generationen zu klären. Ich habe darüber erst kürzlich in einem Artikel detaillierter geschrieben. Wenn es dich interessiert, kannst du ihn hier lesen.

Durch die Heilung meiner Ahnenreihe mithilfe der Schamanen bin ich zu meinen spirituellen, schamanischen Wurzeln gelangt. Seit nunmehr sieben Jahren mache ich diese Arbeit und habe sie im Laufe der Zeit auch soweit weiterentwickelt, dass ich jetzt bereit bin sie einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei geht es mir vor allem darum Menschen dafür zu sensibilisieren, dass sie nicht alleine sind. Denn das Sich-getrennt-fühlen vom Rest der Schöpfung, von der Welt, von den Menschen, die wir lieben, führt uns in Isolation, Depression und Resignation und das ist in meinen Augen das wirkliche Problem auf dieser Welt.

Das Klären der eigenen Wurzeln und die Arbeit mit den Ahnen macht meine Arbeit erst richtig rund. Denn ich konnte von nun an Menschen dabei helfen den Ballast der Vergangenheit hinter sich zu lassen und stattdessen frei zu werden für die Entfaltung ihrer Potenziale, für  ihren ureigensten Weg und so in ihre ganze Kraft und Größe zu gelangen.

Ich bin zutiefst erfüllt von der Arbeit, die ich mit Menschen machen darf und das bereichert mich auf allen Ebenen.

 

Danke für Deine Aufmerksamkeit und dein Interesse, wenn du bisher meine Geschichte  und die Entwicklung hin zu meiner Berufung gelesen hast. Ich bin mir sicher, dass du dir daraus etwas mitnimmst, sei es Inspiration, sei es Bestärkung und Ermutigung.

Go for it! Mach dich auf den Weg und folge deinem Herzen und damit dem Ruf deiner Seele.

Ich kann dich darin nur bestärken. Es lohnt sich und das ist es letztendlich, was du mitnimmst, wenn du eines Tages von dieser Erde gehst – eine Seele, die sich weiterentwickelt hat.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Im Dienste der Liebe säe ich den Samen der Freiheit

Freiheit ist die Voraussetzung für die bedingungslose Liebe und dafür sind wir letztendlich hier. Es geht darum, dass wir uns ent-wickeln – d.h. all das ablegen, was wir nicht sind und den Kern in uns freizulegen und im Einklang mit unserer Seele unser Selbst verwirklichen.

Meine Berufung zu leben bedeutet für mich andere Menschen mit meinen einzigartigen Fähigkeiten und Be-Gabungen zu unterstützen ein freieres, authentisches und erfülltes Leben zu führen. Dabei säe ich den Samen der Freiheit.

Wie ich meine Berufung entdeckt habe

Ich bin eine Wanderin zwischen den Welten  – mit dem Kopf im Himmel und mit beiden Füßen fest auf dieser wundervollen Erde. Ich bin auf meinem Weg in mancher Sackgasse gelandet, vor manchen Abgründen gestanden und mehrmals gestrauchelt. Doch immer wieder bin ich aufgestanden, habe die Erfahrungen eingesammelt und bin damit unbeirrt weitergezogen.

Ich habe gelernt, dass alle Widrigkeiten und schmerzvollen Erlebnisse der Humus waren für mein jetziges Glück. Durch sie bin ich zu dem gereiften Menschen, der wundervollen Frau und Seele geworden, die ich heute bin.

Zurück zu meinen Wurzeln

Der goldene Faden, der sich durch mein Leben zieht, hat mich zurück geführt zu den schmerzvollen Erfahrungen in meiner frühen Kindheit und später noch weiter zurück zu meinen Wurzeln, zu meinen Ahnen. Hier und nur hier konnten die traumatischen Erfahrungen, die entstandenen Verstrickungen, sowie die Versprechen und auch der damit verbundene Ballast gelöst und losgelassen werden.

Im Laufe der Zeit habe mich von meinen konditionierten Masken und auch Rollen verabschiedet, übernommene Werte und Ziele, sowie Einstellungen und Glaubenssätze hinterfragt und damit all das aus dem Weg geräumt, das mein wahres Wesen und auch meine Potenziale überdeckt hatte. So wurde ich frei meinen ureigensten Weg selbstbestimmt in Freiheit und Freude zu gehen.

Meine, auf diesem Weg entdeckten und entfalteten Potenziale sind vielfältig. Mit großer Begeisterung und Leidenschaft stelle ich sie in den Dienst für die Menschen. Ich teile sie, wie es die Natur vormacht, in Hülle und  Fülle.

Der Initiationsweg zu meiner Berufung begann bereits in sehr frühen Kinderalter und setzte sich dann in mehreren Etappen über mehrere Jahrzehnte hinweg fort. Wenn du interessiert bis, kannst du hier die einzelnen Stationen meiner Geschichte nachlesen.

5 Tools, ohne die ich heute nicht mehr arbeiten will 

Meine Arbeit bedeutet, mich tief in Menschen und ihre Seele einzufühlen und daher will ich ohne Empathie nicht arbeiten. Mir ist es außerdem sehr wichtig Menschen das Unsichtbare begreifbar zu machen, sodass sie die Dinge verstehen, die im Unsichtbaren vor sich gehen. Das schafft ein größeres Vertrauen und die Menschen öffnen sich leichter. Eine weitere Sache, ohne die ich nicht arbeiten will sind die Aufnahmen meiner Sessions. Ich erlebe es als sehr sehr nützlich für meine Klientinnen, wenn sie sich im Nachhinein eine Sitzung nochmals anhören und ansehen, und so das Erkannte und Gelernte vertiefen können. Bei der Aufstellung der 7 Generationen arbeite ich mit meiner Trommel, bespannt mit einer weißen Ziegenhaut, die einen wundervollen, tiefen, warmen Ton erzeugt und die Menschen auf ihren Reisen ins Unterbewusstsein begleitet – ein wahrlich unverzichtbares Instrument. Und last, but not least gibt es da noch die bewusste Anbindung an das höhere Bewusstsein vor jedem Beginn einer Sitzung. 

Ich säe den Samen der Freiheit und ich habe gelernt, dass wir im innersten Wesen immer frei sind. Freiheit beginnt für mich daher im Innersten. Frei zu sein, vom Ballast aus der Vergangeneheit, im Frieden zu sein mit seiner Herkunft und auch frei zu sein von dem übermäßigen äußeren Wünschen der Persönlichkeit. Doch Freiheit bedeutet auch zeitlich und örtlich  frei zu sein. Arbeiten zu können wann und wo ich will und dabei auch finanzielle Freiheit im Fokus zu haben.

Meine 3 Gewohnheiten, die mich wachsen lassen

Mir ist bewusst, dass meine Arbeit nur so gut ist, wie es mir gut geht achte ich sehr auf meine Energie. Um meinen Geist zu klären meditiere ich seit über zwanzig Jahren täglich. Das gehört für mich dazu, wie das tägliche Zähneputzen. Ich sorge gut für meinen Körper, mittels ausreichend Bewegung, gesunde, frische Ernährung und meine Seele nähre ich, indem ich mit allen Sinnen wach in Die Natur gehe, meine Seele über das Malen und Schreiben Ausdrucksmöglichkeiten schenke.

Was mir auf meinem Berufungsweg am meisten zu schaffen gemacht hat

Mein bisheriger Berufungsweg besteht aus mehreren Initiationen, wie ich es in meiner Geschichte ausführlich beschrieben habe. Das was mir am meisten früher zu schaffen gemacht hat, waren die zahlreichen Ängste, die ich von meinen weiblichen Ahninnen unbewusst übernommen hatte. Lange Zeit dachte ich, dass die Ängste von mir kamen und so versuchte ich alles Mögliche um davon loszukommen. Doch das war ohne Erfolg, denn die wahre Ursache lag ja woanders. Erst als ich immer tiefer zu meinen Wurzeln fand, kam ans Licht, dass diese Ängste in meiner Sippe von den weiblichen Vorfahrinnen weitergegeben wurden.

Das Wichtigste, das ich auf meinem Weg gelernt habe

Auf meinem Weg der vergangenen vierzig Jahre habe ich gelernt Mut zu generieren und die Erfahrung gemacht, dass Mut immer belohnt wird. So gehe ich heute dorthin, wo andere nicht hingehen und mache Erfahrungen, die andere nie machen. Auf diese Weise dehnen sich meine Lebenskreise stetig weiter aus und Mut ist das wichtigste, wenn wir uns wirklich weiterentwickeln wollen. Ich habe außerdem erfahren, dass alle Schwierigkeiten, Schmerzen und leidvolle Situationen, die wir bislang durchlebt haben, immer den Humus bilden für ein späteres Glück, für mehr Freiheit, mehr Frieden und für die bedingungslose Liebe.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich bereits mehrmals innerlich gerufen wurde, so wie auch jetzt gerade wieder. Das hat mit dem enormen Evolutionsdruck meiner Seele zu tun. Erneut ertönt es derzeit von tief innen: Aufbruch – It´s only the beginning. Und so gilt es wieder aufzubrechen, neuen Küsten meiner Selbst entgegen und immer ist es erst der Anfang :-).

Welchen Einfluss das Internet und die neuen Medien auf mein Business haben

 In den vergangenen fünf Jahren habe ich mich intensiv mit den neuen Medien auseinander gesetzt. Angetrieben von dem Wunsch auch ortsunabhängig zu arbeiten habe ich mein Wissen in Online-Kurse aufbereitet und biete meine Aufstellungsarbeit mittelrweile auch via Zoom durch. All das klappt prima mit Menschen, die demgegenüber offen sind. Diejenigen, die hier weniger flexibel und vertrauensvoll sind, unterstütze und begleite ich gerne im Präsenz-Coaching hier in meiner Praxis in Windberg.

Mein Bekanntheitsgrad hat sich durch die SocialMedias in den vergangenen drei Jahren stark vergrößert. Dafür ist es hervorragend. Ich bevorzuge jedoch die Einzelarbeit und/oder auch die Arbeit in kleinen Online-Gruppen. Da merke ich, dass ich die Menschen am besten in ihrer Tiefe erreiche und somit am dienlichsten bin. 

Wie ich mich selbst motiviere und Mut generiere für meine Ideen und Projekte

Um wieder Mut und Inspriration zu schöpfen für meine Ideen und Visionen, brauche ich ausreichend Zeiten des Rückzugs. In meiner Innenwelt und auch in der Natur, vor allem am Meer und in den Bergen,  finde ich alles, was ich brauche um weitere Schritte zu tun. 

2020 werde ich einen klaren, starken Fokus auf mein neues Mentoring-Programm „Über deine Wurzeln zur Krone©“ richten und dazu auch Vorträge halten, die Presse dafür gewinnen und eventuell sogar ein Buch schreiben. Weg- bzw. loslassen werde ich dafür ein Zuviel an Social-Media, ein zu viel an kleinen Nebensächlichkeiten.  Weniger ist mehr.

Und auf die Frage: “Was wäre, wenn du von Heute auf Morgen irgendwann mal alles verlieren würdest?”, antworte ich in aller Ruhe, dass ich es wüsste, wenn der Moment da ist. Denn mir ist es wichtig im Hier und Jetzt zu leben und darauf zu vertrauen, dass ich in jedem Moment geführt bin von der Kraft, die mich atmet und mein Herz schlagen lässt. 

Kleiner Ausblick auf meine Aktivitäten im Herbst 2019

Hier noch einen kleinen Ausblick auf mein Mentoring-Pilot-Programm “Deine Berufung in einem Herzensbusiness erfolgreich leben”das am 23.10.2019 startet. Falls es dich interessiert hier der Link zur Website.

Und außerdem noch ein Workshop-Termin für die Aufstellung der 7 Generationen
– Der Ahnenfrieden am 16./17. 11.2019. 
Hier der Link zu den Infos.

Meine 3 Tipps, für eine erfolgreiche Berufung mit einem blühenden Herzensbusiness

Und hier nun meine 3 Tipps, sodass du mit deiner Berufung auch erfolgreich bist und dein Business zum Blühen bringst. 

  1. Beziehe deine Seele immer in all deine Aktivitäten, Projekte und Produkte mit ein.
  2. Sei dir deines Selbstwertes und des Wertes deines Angebots bewusst und lass dich entsprechend entlohnen.  
  3. Träume groß und handle so, als könntest du nicht scheitern und stärke täglich dein Reichtums- und Füllebewusstsein in Dankbarkeit.

Das war´s. Diesen Beitrag schreibe ich im Kontext der Berufungsparade #bestofberufung2019 die Markus Geißler initiiert hat. In diesem Sinne bedanke ich mich auch ganz herzlich bei Markus für die Einladung dazu. Ich freue mich, wenn ich mit meinem Beitrag Mut mache und Inspiration schenke, so dass sich auch viele andere Menschen auf ihren Weg zu ihrer Berufung machen.

Es lohnt sich – It´s only the beginning.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wie mich die Schamanen vom Gefühl der Bodenlosigkeit erlöst haben

In meiner Kindheit war ich eine Halbwaise. Mein Vater hatte den Freitod gewählt und meine damals 21-jährige Mutter, die noch vom Missbrauch ihres Vaters traumatisiert war, war damit völlig überfordert. Ich war damals eineinhalb Jahre alt. In ihrer Not gab mich meine Mutter zu einer Cousine, wo ich für mehrere Jahre mit 6 anderen Kindern aufwuchs, während sie nach Nordddeutschland floh.

Verwaist zu sein, ist viel mehr als nur ein Familienstatus. Es ist ein Lebensgefühl. Es hinterlässt Emotionen einer tiefen Leere und Sinnlosigkeit. Und auch der Selbstwert, und damit die Liebe zu sich selbst wird von dem Gefühl des verwaist seins lebendig begraben.
So lief ich fast über zwei Jahrzehnte mit einer offenen Nabelschnur im Leben umher und suchte nach Zugehörigkeit, ohne sie in der Außenwelt zu finden. Erst eine als unheilbar diagnostizierte Krankheit brachte mich dazu, mich auf den Weg zu machen, auf den Weg zu mir selbst.

Heilung auf verschiedenen Ebenen

Ich fand zur Chinesischen Medizin, genauer gesagt zur Akupunktur. Innerhalb einiger Jahre erfuhr ich vollständige Heilung, ohne Medikamente, ohne Operationen. Auf diesem Weg öffnete sich für mich das Tor in die feinstoffliche Welt, die unsichtbare Welt der Lebenskraft, des Chi´s wie die Chinesen diese Kraft nennen. Das war damals auch der Grundstein für meinen späteren Werdegang als Chitektin. Falls dich das interessiert lies hier mehr darüber.

Parallel zu meiner körperlichen Heilung galt es meine Verwirrtheit und die innere Leere zu heilen. Ich besuchte viele Selbsterfahrungs-Seminare und machte verschiedenste Familienaufstellungen. Bei all diesen Unternehmungen erfuhr ich Stück für Stück Heilung. Dennoch gab es ein grundlegendes Gefühl, das sich nicht veränderte, das Gefühl der Bodenlosigkeit. Ich hatte das Gefühl, zwischen zwei Felswänden zu stecken und ich kämpfte mich langsam nach oben ans Licht. Doch unterhalb ging es in eine bodenlose, gähnende, schwarze Tiefe. Aufgrund dieses inneren Gefühls hatte ich im beruflichen mit einer großen Angst zu kämpfen, der Angst vor der Niederlage, vor dem Scheitern. Denn instinktiv spürte ich, dass ich mich nicht niederlegen konnte, denn da war kein Boden.

So war mein Leben geprägt von einer enormen inneren Anspannung und Anstrengung zugleich. Denn ich durfte mir keinen Fehler erlauben, ich musste stark sein und weiterkämpfen. Dieses Gefühl der Bodenlosigkeit und die damit zusammenhängenden Verhaltensweisen begleiteten mich bis ins Jahr 2005. Damals begab ich mich bewusst auf den schamansichen Weg, hatte ich doch immer diese Verbindung zum Schamanischen in mir verspürt, es jedoch nie gewagt.

Das ist erst der Anfang

Ich reiste nach Peru und war dort mehrere Wochen mit einem Schamanen in einer ganz kleinen Gruppe in den Anden unterwegs. Mit Hilfe des Schamanen konnte ich mich von den Verwicklungen und Belastungen durch meine Eltern und Großeltern befreien und die in mir angelegte Fülle kam langsam zum Vorschein. Der Lichtkegel über mir wurde größer, die Enge zwischen den beiden Felswänden war nicht mehr so deutlich spürbar. Dennoch spürte ich, dass ich noch keinen festen Boden unter den Füßen hatte. Der Schamane sagte mir am Ende vor der Abreise: „It´s only the beginning.“, und er sollte recht haben.

Vor sieben Jahren zog ich mich, nach meiner intensiven Familienzeit als Alleinerziehende und zugleich Selbständige, aus der äußeren Welt etwas mehr zurück. Das Leben wies mir einen neuen Lebenraum innerhalb eines Klosters zu. Ich hatte über Anzeige nach einem neuen Lebensraum gesucht und ich bekam diesen Rückzugsort auf einem Berg am Rande des Bayerischen Waldes. Hier in diesem spirituellen Kraftzentrum, so verspüre ich es, ging meine spirituelle Entwicklung erst richtig los. Erneut kam ich in Kontakt mit einem Schamanen und dieser half mir den Generationenstrom mit den weiter zurück liegenden Generationen zu klären.

In der 5. Generation, bei meinen Urururgroßeltern, verstärkte sich das Gefühl der Bodenlosigkeit. Wie unter einem Vergrößerungsglas nahm ich ganz deutlich wahr, dass hier der Generationenstrom unterbrochen war. Meine Vorfahren in dieser Generation hatten Haus, Hof und ihr Leben in einer Feuersbrunst verloren. Ich habe dies in inneren Bildern wahrgenommen. Die beiden Seelen konnten damals nicht übergehen, sich somit nicht weiterentwickeln und ihre Kraft an nachfolgende Generationen auch nicht weitergeben.

Der Schamane leitete mich an, mich innerhalb der nächsten Tage um die Heilung und Überführung dieser Seelen anzunehmen. Ich war sehr erstaun und ein Teil in mir hatte das Gefühl überfordert zu sein. Doch seine ruhige und bestimmte Art ließ in mir auch die Zuversicht keimen, dass er vielleicht mehr wahrnehmen würde, als mir bewusst war. Vielleicht schlummert hier ja sogar ein Potenzial, dessen ich mir bislang noch gar nicht bewusst war.

So folgte ich seinen Anweisungen, wenngleich erst zu einem späteren Zeitpunkt. Über diesen Heilungsvorgang habe ich bereits vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben. Wenn du interessiert bist, kannst du ihn hier lesen.

 

Über die Heilung der Ahnenreihe zu meinen schamanischen Wurzeln

Durch die Heilung meiner Ahnenreihe mithilfe der Schamanen bin ich zu meinen schamanischen Wurzeln gelangt. Und seit nunmehr sieben Jahren mache ich diese Arbeit und habe sie im Laufe der Zeit auch soweit weiterentwickelt, dass ich jetzt bereit bin sie einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Dabei geht es mir vor allem darum Menschen dafür zu sensibilisieren, dass sie nicht alleine sind. Denn das Sich-getrennt-fühlen vom Rest der Schöpfung, von der Welt, von den Menschen, die wir lieben, führt uns in Isolation, Depression und Resignation und das ist in meinen Augen das wirkliche Problem auf dieser Welt. In dieser Dunkelheit entstehen daraus entstehen Verzweiflung, Habgier, Betrug und Verrat und was es sonst noch gibt, wenn Menschen vom rechten Weg abkommen.

Dabei sind wir in jeder Minute über ein Feld mit den geistig-seelischen Kräften unserer Vorfahren verbunden. Ihre Stärken, ihre Talente, ihre Visionen und ihre Weisheit beziehen wir dann aus diesen Verbindungen, wenn wir sie geklärt und in ihre ursprüngliche Ordnung gebracht haben.

Von meiner persönlichen Geschichte motiviert, möchte ich Menschen und vielleicht auch dich durch die Aufstellungsarbeit „Der Ahnenfrieden“ den Schlüssel in eine größere innere Freiheit geben und zugleich das starke Gefühl der Verbundenheit ermöglichen, das eine tiefe Lebendigkeit und Sinnhaftigkeit in dein Leben bringt.

Wenn du dich davon angesprochen fühlst, freue ich mich, dich auf der Reise zu deinen Ahnen begleiten zu dürfen.

Hier findest du meine Herbst-Angebote dafür.

 

In Freiheit im Herzen verbunden
Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Der evolutionäre Ruf an dich: Entdecke deine Einzigartigkeit

 

Viele sprechen derzeit von Einzigartigkeit, davon ihrem inneren Ruf, ihrer Berufung zu folgen. Ja, in dieser überaus spannenden und zugleich herausfordernden Zeit gilt es nicht nur die Sicherheit mehr und mehr in uns selbst zu finden, sondern auch unsere Schätze, die wir in dieses Leben mitgebracht haben. 

Die meisten von uns wurden in Elternhaus und Schule nicht darauf vorbereitet ihre einzigartigen Potenziale in die Entfaltung zu bringen. Stattdessen hat man uns behandelt wie leere Körbe und uns vollgestopft mit Wissen, von dem das Meiste längst überholt ist. 

Auf diese Weise wurden unsere Gaben und Talente überdeckt und sind in Vergessenheit geraten. Das übertriebene Sicherheitsdenken hat dazu auch noch das seinige getan. So haben wir uns erst gar nicht auf die Suche danach begeben, weil wir das Risiko scheuten. Außerdem hätte dies bedeutet, dass wir aus der Reihe getanzt wären und was hätten da die anderen dazu gesagt?

Einzigartigkeit ist gefragt

Die Evolution läutet derzeit das Zeitalter der Individuation ein. Dabei geht es darum, dass wir unsere als einzigartige Individuuen erkennen, dass wir die Herde verlassen und uns nicht mehr an dem orientieren, was „man“ macht. Jetzt gilt es unsere Einzigartigkeit zu entdecken, was soviel heißt wie, dass wir unsere einzigartigen Gaben und Talente und somit auch unsere Berufung entdecken.

Doch wo fangen wir da jetzt an? Wie gelingt es, uns auf die Spur unserer Talente zu begeben? Werden wir sie finden, wenn wir weiterhin das tun, was alle tun, oder das tun, was wir schon immer getan haben? Schon Albert Einstein hatte diese Schwäche bei den Menschen erkannt und es so formuliert: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Raus aus der Komfortzone

Im Klartext heißt das: Bewege dich raus aus deiner Komfortzone. Verlasse deine traute Burg. Während du diese Zeilen liest, weißt du sofort sehr genau, in welchem Lebensbereich du dich bewegen solltest. Darum, lupf dich selbst raus aus dem Alltags-Trott.  Es gilt Neues auszuprobieren und dich dabei neu kennen zu lernen. Dabei gelangen neue Facetten deiner selbst ans Licht, die bislang in dir geschlummert haben. Das Neue ist anregend, ja aufregend. Denn hier gibt es noch keinen Automatismus. Wenn wir Neues ausprobieren sind wir hellwach. Alle Sinne arbeiten und liefern unserem Gehirn wichtige Informationen, womit es arbeiten kann und dabei werden neue Verknüpfungen hergestellt, und die Schaltstellen erweitert. Das ist ein Refreshing für Körper, Geist und Seele. 

Für den Fall, dass in dir jetzt noch keine Ahnung vorhanden ist, welcher Lebensbereich einer Erneuerung bedarf, dann fordere eine Antwort heraus, indem du dir selbst eine konkrete Frage stellst. Diese könnte zum Beispiel lauten: Welcher Bereich meines Leben braucht eine Erneuerung? Am besten du schreibst deine Frage auch. Ich bin ein großer Fan vom Schreiben, denn Schreiben ist der erste Schritt in die Verwirklichung, in die Manifestation. Manus bedeutet im Lateinischen Hand, so wie in Manuskript. Ja, indem wir es schreiben bringen wir es vom Kopf über die Hand in Form von Schrift in die Realität. Und dieser Weg führt über das Herz, denn die Hände sind die Verlängerung des Herzens. 

Jetzt zurück zu meinem Tipp. Nachdem du deine Frage formuliert und aufgeschrieben hast, lege sie dir auf deinen Nachtisch und beschäftige dich damit für einige Tage abends vor dem Einschlafen und morgens vor dem Aufstehen. Du wirst staunen, dein Unterbewusstsein wird für dich arbeiten und plötzlich wirst du sehr klar wissen, welcher Lebensbereich derzeit eine Veränderung braucht und vielleicht sogar wie das auszusehen hat. 

Die Einzigartigkeit verbirgt sich hinter den Rollen

Für den Fall, dass es um deine ganz individuelle und persönliche Weiterentwicklung geht, liegt das Thema Individualität deutlich auf der Hand. Die Aufgabe ist herauszufinden wer du bist, wenn du gedanklich mal alle Rollen, die du in deinem Leben spielst für eine Weile ablegst, wie zum Beispiel die Rolle der Ehepartnerin, der Mutter, der Chefin, der Vorsitzenden, etc.. Überlege dir welche Rollen du bekleidest und lege sie gedanklich einmal ab. Was bleibt übrig? Wer bist du, wenn du diese Rollen nicht bist. Was macht dich aus? Woran erfreust du dich noch? Was erfüllt dich sonst noch?

Es mag sein, dass diese Selbstinventur gar nicht so einfach und angenehm ist. Vielleicht tauchen auch Ängste und Befürchtungen auf. Du kannst bei diesem Experiment sehr viel über dich lernen. Und … du kannst dir selbst dabei auch sehr nahe kommen. Du kannst dabei vielleicht entdecken, dass da eine gewisse Leere in dir ist, die sich unangenehm anfühlt und die du nicht haben willst.

Es kann außerdem sein, dass du es nicht weißt, was dir dann noch Freude bereiten und wie du dich dann definieren solltest. Es kann aber genauso gut sein, dass dir bewusst wirst, dass du vieles von dem, was dir einmal Freude bereitet hat, aus den Augen verloren hast und du dabei eine gewisse Traurigkeit empfindest. Heisse all diese Empfindungen und Erkenntnisse willkommen. Lasse sie in dir entstehen und nimm sie einfach wahr und an. Akzeptiere, dass sie da sind. Das ist enorm wichtig. Denn alles, was wir nicht angenommen haben, können wir auch nicht loslassen und sind nicht frei davon. 

Lass einige Zeit vergehen und richte dann deinen Fokus erneut auf das Thema Erneuerung. Sicherlich hat sich mittlerweile etwas in dir verändert. Dein Blick darauf ist anders, du hast mehr Abstand zu den ungeliebten Gefühlen und vielleicht sogar schon eine gewisse Klarheit darüber gewonnen, in welchem Bereich deines Lebens du die Komfortzone verlässt. 

Übrigens werden davon alle anderen Lebensbereiche profitieren, denn nichts ist voneinander getrennt. Diese künstliche Trennung erzeugt lediglich unser Verstand. Und so beeinflusst eine Erneuerung in deiner persönlichen Entwicklung auch deine Partnerschaft, deine Finanzen und auch deine Freundschaften auf positive Weise. Das mag anfangs nicht so aussehen, denn mit deiner Veränderung veränderst du zugleich auch die bisherigen Strukturen und Verbindungen und das geht einher mit mehr oder weniger Unordnung, Disharmonie und manchmal sogar Chaos. Doch das ist die Voraussetzung für eine neue Ordnung auf einer neuen Ebene, die deiner Weiterentwicklung wesentlich besser dient. 

Entdecke und entfalte dein einzigartiges Potenzial

Lass mich jetzt zurück kehren zum ursprünglichen Thema, dem Entdecken und Entfalten unseres einzigartigen Potenzials. Auch wenn es in unserer Kindheit nicht gefördert wurde, so haben wir jetzt als Erwachsene in jeder Sekunde die freie Wahl, uns selbst auf diese Entdeckungsreise zu begeben. 

Niemand hält uns davon ab, außer die Grenzen, die wir uns selbst setzen und gesetzt haben. Auf dieser Entdeckungsreise ist es manchmal gut eine erfahrene Reiseleiterin zu haben, die sich auskennt mit der Materie und die die Tücken und Schwierigkeiten kennt, die auf diesem Weg auftauchen können. Zudem kann es auch sinnvoll sein, sich mit anderen Weggefährten, die das gleiche Ziel verfolgen, auf diese Entdeckungsreise zum begeben. Auch wenn das, was entdeckt wird, für jeden einzigartig ist, ist der Weg dennoch der gleiche und in Gesellschaft kann es leichter sein. Doch es gibt auch jene unter uns, die solche Entdeckungen lieber alleine unternehmen, so wie ich zum Beispiel. Auch das ist völlig in Ordnung. Die Hauptsache ist, sich auf den Weg zu begeben in aller Offenheit für das, was es da zu entdecken gibt. 

Die Entdeckung deiner Einzigartikeit ist eine Reise

Aus meiner eigenen Erfahrung und auch aus der Erfahrung mit meinen Klientinnen heraus, bringt uns das, was wir entdecken ins Staunen und niemals hätte unser Verstand sich das ausdenken können. Denn diese Reise ist zugleich eine Reise zu deiner Seele. Sie ist es, die dich innerlich ruft, sodass du ihrem Ruf folgst. Die Verwirklichung deiner Berufung ist für deine Seele von großer Bedeutung für ihre Weiterentwicklung auf dem langen Weg ihrer vielen Inkarnationen. Als Belohnung erfährst du eine tiefe Erfüllung in dir. Diese Erfüllung ist mit nichts anderem zu erlangen und kann auch nicht mit Geld gekauft werden. 

 

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine Berufung zu entdecken und dich neu kennen zu lernen, dann mach mit bei meiner

                                   5-Schritte-Challenge DEINE BERUFUNG ENTDECKEN                                                                     In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung 

Wir starten am 16. September 2019 

Für jeden Schritt nehmen wir uns 2 Tage Zeit, so dass du diese Challenge mit den Inhalten und Aufgaben leicht in deinen Alltag integrieren und alle 5 Schritte gehen kannst. Die Challenge endet am 27. September 2019 

Nach dieser Challenge wirst du mehr Klarheit und Orientierung über deine einzigartigen Gaben und Talente und ggf. sogar über deinen weiteren Weg haben. 

 

Du fühlst dich angesprochen? 

Prima! 

Dann sei dabei und melde dich jetzt gleich zur Challenge an!

Klicke dazu das rote Herz!

 

Ich freue mich, wenn du mit an Board bist bei dieser Entdeckungsreise. 

In herzlicher Verbundenheit 

Deine Reiseleiterin 

Bianka Maria

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Rückwärts gerichtet leben – Am Steuer sitzt die Angst

Warum du rückwärtsgerichtet kaum vorwärts kommst

 

Führst auch du dein Leben mit dem Blick überwiegend in den Rückspiegel? Viele Menschen haben eine schädliche Angewohnheit. Sie verbringen ihre Gegenwart damit, sich geistig in der Vergangenheit aufzuhalten, ja manche suhlen sie sich buchstäblich darin.

Ein altes Sprichwort besagt: „Lasst die Toten die Toten begraben!“ Das bedeutet, dass  du dir über das, was geschehen ist, und du sowieso nicht mehr ändern kannst, keine Gedanken mehr machen sollst. Denn solch eine geistige Aktivität wird niemals etwas Neues hervorbringen.

Aber vielleicht willst du das ja auch gar nicht und dein Verweilen in der Vergangenheit kommt einer Haltebucht gleich, die dich vor dem Neuen und damit auch vor dem Leben schützen soll. Beim Alten weißt du jedenfalls, woran du bist. Hier kennst du dich aus, alles ist vertraut. 

Wenn du genau hinschaust, dann sitzen hier die Angst am Steuer, am Ruder deines Lebensschiffes. Zumeist liegt es im sicheren, bekannten Hafen. Doch mal ehrlich, dafür sind Schiffe doch nicht gebaut und Menschen auch nicht, oder?

Du musst auch nicht bedauern, wenn du deine vollständige Kraft in der Vergangenheit bisher nicht angewandt hast. Denn die Wahrheit ist, dass es nur ein winzig kleiner Teil der Menschen ist, der die wahre Natur ihrer eigenen verborgenen Ressourcen kennt und sie auch nutzt. Das ist der Grund warum so wenige Menschen ein dynamisches und aufregendes Leben führen und die meisten eher in diffusen Vorstellungen, unproduktiven Gedankenschleifen und lähmenden Gewohnheiten ihr Leben verschlafen.

Die meisten Menschen verbringt ihr Leben in der Vergangenheit. Sie halten an alten Bildern und Erinnerungen fest, erwecken diese in unzähligen Gesprächen immer wieder zum Leben und beschränken sich dadurch auf ein „halbes“ Leben. Es ist, als hätten sie eine innere Handbremse angezogen. 

Sie bewegen sich in einem engen Kreis ihrer potenziellen Möglichkeiten – ob physisch, intellektuell oder moralisch. Diejenigen hingegen, die ihr naturgemäßes Potenzial entdeckt haben und es leben, vertrauen auf ihre innere Führung, treffen ihre Entscheidungen klar und schnell und wagen sich immer wieder hinaus auf offene Meer mit gehissten Segeln, im Vertrauen auf ihre und die übergeordnete Kraft, die ihnen beisteht.

Wir nutzen nur 5% unseres Potenzials

Auch du nutzt wahrscheinlich bislang nur einen kleinen Teil ca. 5 % deines möglichen Bewusstseins und der Fähigkeiten deiner Seele. Es ist so, als ob du die Angewohnheit hat von all deinen körperlichen Fähigkeiten nur dein rechtes Auge zu benutzen :-). Das scheint dir abstrus? Ja, aber so in etwa ist das. 

Warum das so ist, liegt daran, wie du geprägt wurdest in den Anfängen deines Lebens. Du bist bewertet worden – deine Leistungen fein einsortiert in Noten von 1 bis 6 und damit ist bei dir ein Grundtenor hinsichtlich Gewinnen oder Verlieren entstanden. Du hast die schlechten Noten nicht nur intellektuell akzeptiert sondern auch noch emotional tief verinnerlicht. Millionenfach wurden so Potenziale auf dem Altar des Scheiterns geopfert.

 

Befreie dich aus der Tyrannei der Ängste und richte dich nach vorne aus

Doch jetzt ist die Zeit reif, dass sich die Menschen und auch du, sich von den Fesseln der Vergangenheit mit den Programmen der Unzulänglichkeit und des Scheiterns befreien. Der Heilungsprozess des Geistes kann beginnen, indem du dich bewusst von der Tyrannei der Ängste verabschiedest und deinem inneren Ruf, dem Ruf deiner Seele folgst. 

Wechsle das Ufer von der Schatten- auf die Sonnenseite des Lebens und nutze deine angeborene geistige Kraft des Bildformens. Nutze sie ab jetzt im positiven Sinn, denn im negativen Sinn hast du es bereits die vergangenen Jahrzehnte erfolgreich gemacht.

Forme ab jetzt im Einklang mit deiner Seele erhabene große Bilder deiner Zukunft mit denen du Fülle statt Mangel erzeugst. Entdecke die noch schlummernden Potenziale in dir und werde dir deiner schöpferischen Fähigkeiten bewusst. Setze sie achtsam und verantwortungsvoll ein.

Denn alles, was wir uns mit unserem inneren Auge vorstellen können, können wir auch erreichen – im Negativen, wie auch im Positiven.

Ein altes Sprichwort besagt: „Was du siehst, wirst du auch bekommen!“ – und damit ist das innere Sehen gemeint. Deshalb: Lausche deinem inneren Ruf und vertraue dir und vor allem deiner Seele und dann schau ab jetzt mittels entsprechender innerer Bilder in deine strahlende Zukunft, die vor dir liegt!

Ankündigung

5-Schritte-Challenge – Berufung entdecken

16. – 27. September 2019

Wenn

• du schon lange den Wunsch nach deiner Berufung hegst
• du endlich deinem inneren Ruf vernehmen und folgen willst
• du spürst, dass die Zeit für dich reif ist etwas Neues zu beginnen
• in deinem Leben oder auch Business ein wichtiges Puzzleteil fehlt
• du dich, dein Leben und ggf. auch dein Business zum Blühen bringen willst,
dann bist du in meiner 5 Schritte-Challenge Berufung entdecken – In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung vom 16.-27. September 2019 genau das Richtige für dich 🗝💜.

Auf meiner Website findest du alle Infos und kannst dich gleich in die Gäste-liste eintragen und dir deinen Platz sichern. Klicke dazu hier.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Innere Energieräuber

Bereits in den vergangenen zwei Beiträgen habe ich in dieser dreiteiligen Artikelserie über Energieräuber geschrieben. Im ersten Beitrag über die Energieräuber im räumlichen Umfeld und im 2. Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld. Teil 1 kannst du hier und Teil 2 hier nachlesen. 

Im Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld habe ich ganz vergessen von meiner eigenen Geschichte zu schreiben. Das möchte ich hier kurz nachholen. Nachdem ich mir als alleinerziehende Selbstständige mit zwei Kindern ein Chart über die drei größten Energieräuber erstellt und auf der räumlichen Ebene begonnen hatte, diese abzustellen, haben sich meine Energieräuber im menschlichen Umfeld fast von alleine aus dem Weg geräumt. Wie kam das? Nun, nach meinem Umzug von der Stadt auf´s Land war so manchen „Freunden“ der Weg zu mir zu weit. Fünfzig Kilometer außerhalb der Stadt, das liegt jetzt nicht um die Ecke. Dennoch sollte das einer Freundschaft nicht abträglich sein. Und so trennte sich die Spreu vom Weizen auf natürliche Weise. Ich erkannte, wer meine wahren Freunde waren und denjenigen, denen es zu weit zu mir war, weinte ich nicht nach. Oftmals zeigt es sich in solch besonderen Situationen, ob eine Freundschaft wirklich eine Freundschaft ist. Ich lebe seither nach dem Motto lieber ein paar wenige echte Freunde, als viele unechte :-). 

Jetzt aber zur Nummer 1 auf meiner Chartliste der Energieräuber

Innere Energieräuber 

So wie Viren und Bakterien unsichtbar sind und dennoch schwächend wirken, so ist es auch mit den unsichtbaren Energien in unserem Energiefeld. Die meisten Menschen wissen nicht viel darüber und daher ist es ihnen auch nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen. 

Dabei wird es in Zukunft darum gehen, dass wir von innen heraus lernen die Frequenz unserer Energie zu erhöhen und sie gezielt dafür zu nutzen, sodass wir die beste Version unserer selbst verwirklichen. 

Das Umfeld, in dem wir als Kind groß geworden sind, hat maßgeblich unsere Entwicklung geprägt. Als Kind lernten wir durch Imitation. D.h., dass wir nachahmten, was uns unsere Bezugspersonen vorgemacht haben. Und so lebt in uns oftmals der Zeigefinger von Vater und Mutter weiter. Wir kritisieren uns innerlich, weil wir kritisiert wurden. Wir fühlen uns nicht wertvoll und lieben uns daher auch nicht, weil wir vielleicht zu wenig Beachtung und Aufmerksamkeit (Liebe) bekommen haben. Wir haben Angst Fehler zu machen, wurden wir doch immer dafür bestraft und darum unternehmen wir lieber nichts.

Negative Konditionierungen aus der Kindheit halten uns klein

Wir begrenzen uns selbst, aus Angst davor, wieder kritisiert, verlacht, bestraft oder ausgegrenzt zu werden. So kochen wir mit unserem Lebensfeuer auf kleiner Flamme und beim leisesten Windhauch, mit dem uns das Leben zu erfrischen sucht, erschrecken wir und statt unser Feuer wieder zum Lodern zu bringen, entsteht nur Rauch und Qualm und die Desorientierung wird noch größer. 

So entstehen Probleme in der Außenwelt in den verschiedensten Lebensbereichen – allen voran im zwischenmenschlichen Bereich, in der Familie, in Partnerschaften, in der Ehe, im Beruf unter Kollegen, mit dem Chef, der Chefin, im Freundeskreis und mit den Nachbarn. 

Opfer-Täterspiele kosten viel Energie

Gemäß der alten Manier, wenn Probleme entstehen, wird im Außen nach einem Schuldigen gesucht und damit auch ein Opfer geboren. Dann wird versucht das Problem im Außen zu beheben, ohne dass es möglich wäre. Hier entsteht ein großer Energieverlust. Wer ist jetzt der Energieräuber? Nun, letztendlich bin ich es selbst, weil ich mir dessen, was da wirklich vorgeht, nicht bewusst bin und weil ich die Verantwortung für das, was ich in einer Situation denke und fühle nicht übernehme. 

Wie gesagt, das Opfer-Täter-Spiel ist uralt. Es wird seit Jahrtausenden von uns Menschen gespielt und wir haben das imitiert von unseren Eltern und diese wiederum von ihren Eltern und sofort.

Unsere inneren Schwellbrände haben ihre Ursache immer in der Herkunft, in unserer Kindheit und teilweise auch in der Verbindung mit unseren Ahnen, unserer Sippe. Ob uns das bewusst ist, oder nicht. Ob uns das passt oder nicht. 

Die Vergangenheit bereinigen und loslassen

Durch den sehr frühen Verlust meines Vaters im Babyalter erlitt ich ein Traumata, das sich fünfzehn Jahren später in Form einer chronischen Darmerkrankung zeigte. Ich hatte einiges nicht verdaut. Um zu überleben hatte ich es verdrängt. Damit hielt ich unbewusst daran fest.  Das Loslassen fiel mir unendlich schwer. So schwer, dass ich wöchentlich zur Darmentleerung zum Internisten fahren musste. Um einer Operation für einen künstlichen Ausgang zu entgehen, stellte ich mich auf die Hinterbeine und suchte nach einer Alternative, die ich dann in der Ohr-Akupunktur fand. Drei Jahre später war ich geheilt und meine Verdauung funktionierte wieder. Damals fand ich den Zugang zur feinstofflichen Welt, zu den Energiekörpern, den Meridianen und letztendlich auch zum Chi, zur Lebensenergie. 

Es folgten viele Jahre des Aufräumens und des Klärens meiner Herkunft und dem Verarbeiten der frühen traumatischen Erfahrungen. Schicht für Schicht, ähnlich einer Zwiebel, wurde abgetragen. Indem ich das verletzte und traurige Kind in mir annahm und es liebevoll integrierte, lösten sich meine Schutzpanzer immer mehr auf. Ich wurde zugänglicher, fand in meine ursprüngliche Lebensfreude und vor allem auch in mein kreatives Potenzial. So löste sich die Starre des Traumatas und  mein ganzes System, meine Energie kam langsam wieder in Fluss. Ich war wieder bereit zu fühlen und mein Kopfkino mit den 10.000 Affen wurde ruhiger. 

Mehr fühlen statt denken

Du fragst dich sicherlich, wie ich das geschafft habe. Nun der erste Schlüssel war das Fühlen und der zweite Schlüssel war die Meditation. Ich hatte tief in mir das Verlangen, dass Ruhe in meinem Kopf sein möge und kam ich zur Meditation. Anfangs war es schwierig, doch dann lernte ich bei einer ayurvedische Panchakarma-Kur auf Sri Lanka einen Mönch kennen, der mir das Meditieren beibrachte und seither ist sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Anfangs habe ich täglich 10 Minuten damit verbracht. Heute nach 20 Jahren verbringe ich gut und gerne täglich eine Stunde in Meditation. Das ist meine Energietankstelle. Hier hole ich mir, neben der Natur, die Kraft für meine vielfältigen Unternehmungen. 

Unsichtbare Verbindungen sind nicht immer nährend

Einen bedeutenden Einfluss auf dein Energiefeld haben deine Herkunftsfamilie und deine Vorfahren, deine Sippe, wie ich es bereits in meinem letzten Artikel „Deine Ahnen und dein Erfolg im Leben“ beschrieben habe. Wir sind über die Zellinformation mit den letzten 7 Generationen verbunden. Alle Erfahrungen, die deine Ahnen gemacht haben, sind in einem energetischen Feld gespeichert. Du bist mit diesem Feld über deine DNA verbunden und stehst in einem ständigen unbewussten Energie- und Informationsaustausch. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann hole dir mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“. 

Der Generationenstrom ist so unsichtbar, wie der elektrische Strom und in gewisser Weise ebenso, wenngleich anders, wirkungsvoll. Die Verbindungen zu den Ahnen zu klären, bedeutet zugleich die eigenen Wurzeln zu stärken. Denn nur ein Baum mit starken Wurzeln kann den Stürmen des Lebens trotzen, ist weniger anfällig für Parasiten und wird sich daher gut entfalten und eine große Krone ausbilden, wenn die sonstigen Umgebungsbedingungen gut sind. 

Bei uns Menschen ist das sehr ähnlich. Wir brauchen ähnlich dem Baum, um unsere Potenziale entfalten zu können, ein dafür günstiges Umfeld, sowohl räumlich als auch im menschlichen Kontext und darüber hinaus auch dort, wo die Verbindungen nicht sichtbar und dennoch wirksam sind.

Wenn es dich interessiert, wie ich zu meinen schamanischen Wurzeln gefunden haben, kannst du das hier nachlesen. 

 

„Wer nach außen schaut träumt – wer nach innen schaut erwacht“ C.G. Jung

 

Tägliche spirituelle Praxis – ein Rendez-Vous mit deinem Selbst

Damit wir uns selbst wieder mehr wahrnehmen können, gilt es dies wieder zu erlernen. Hierzu gibt es viele verschiedene Ansätze wie z.B. Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Achtsamkeitsübungen. Allen gemeinsam ist, dass dabei der Verstand ruhig wird. Erst wenn unser Verstand ruhiger wird, können wir in die Beobachterrolle wechseln und zum Zuschauer werden. Wir können wahrnehmen, was in unserer Innenwelt vor sich geht. 

Wichtig ist, dass dabei eine 180°-Drehung passieren muss – eine Notwende sozusagen. Während bislang unsere Aufmerksamkeit zumeist im Außen war (und damit sind auch alle viereckigen Geräte, wie TV, Handy, PC etc.,gemeint) gilt es nun die Aufmerksamkeit vermehrt nach innen zu lenken und die inneren Vorgänge wahrzunehmen. Das sind unsere Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen, im Zusammentreffen mit anderen Menschen, aber auch wenn wir mit uns alleine sind. 

Erst jetzt bin ich in der Lage Verantwortung für all das zu übernehmen und darüber hinaus, statt wie gewohnt einfach zu reagieren, erstmal nicht zu reagieren, das innere Geschehen wahrzunehmen und wertfrei zu akzeptieren bis es, ähnlich einer Gewitterwolke, wieder vorüber gezogen ist.

In meinen Mentoring-Programmen begleite ich meine Klientinnen über einen längeren Zeitraum von 3 – 6 Monaten und manchmal auch länger. In dieser Zeit lernen sie, wie sie sich eine förderliche, neue Gewohnheit zulegen – eine tägliche, spirituelle Praxis. Das kann zum Beispiel Meditation und/oder Yoga sein. In jedem Fall geht es darum in die Stille zu gehen, sich selbst zu begegnen, in eine Selbstnähe zu kommen. Dabei ist es hilfreich, wenn der Verstand – die 10.000 Affen im Kopf – zur Ruhe kommt.  Auch längere Spaziergänge in der freien Natur, im Wald, oder in den Bergen, unterstützen dabei mehr ins Sein zu kommen und dadurch etwas in die Gegenwaagschale zu werfen, damit eine neue, gesunde Balance in unserem Leben entsteht. Die smarten Helfer (Handy, etc.) bleiben zuhause oder im Auto. Auszeiten ohne erreichbar zu sein, sind in der Zukunft von größter Bedeutung. 

Gefangen im Netz – im Worldwideweb

Wir dürfen die Verantwortung für den Umgang mit all diesen technischen Errungenschaften übernehmen und bewusst und sinnvoll damit umgehen lernen, so dass sie uns dienen, statt dass wir uns von ihnen versklaven lassen. 

Auch ist es wichtig, dass wir uns unserer Vorbildfunktion für Kinder bewusst sind. Denn Kinder lernen durch Imitation und wenn die Erwachsenen ihre ganze Aufmerksamkeit von der wundervollen Umgebung und auch von ihren Kindern abziehen, dann wird das in der nächsten Generation zum Standart. In welcher Welt leben wir dann? 

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle. Manchmal fahre ich mit der U-Bahn, wenn ich in München unterwegs bin. Die Mehrzahl der Menschen im Abteil starren in ihre winzigen Bildschirme, die gerade mal 10×5 cm groß sind. Dorthin richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit und blenden dabei ihre Umgebung völlig aus. Für mich ist das eine enorme Eingrenzung. Wenn ich mir vorstelle, dass ich tagtäglich meine Aufmerksamkeit und damit auch Energie in solch ein kleines Kästchen fließen lassen würde, dann empfinde ich das als enorme Beeinträchtigung meiner Lebensqualität. 

So vieles von dem, was mir als Mensch mitgegeben, liegt in dem Moment brach und mein Seele, die über die fünf Sinne genährt wird, bleibt unbeachtet. Das führt früher oder später zu Erkrankungen, die psychosomatischer Ursprungs sind. Und genau das ist da draußen in der Welt bereits der Fall. Die psychosomatischen Erkrankungen sind in einem rasanten Tempo auf dem Vormarsch. 

Eine gesunde, neue Gewohnheit pflanzen

Zusammenfassend lege ich dir ans Herz, dass du dir deiner inneren Energieräuber bewusst wirst und dann Wege findest, sie zu eliminieren. Damit dies gelingt braucht es eine Entschleunigung deines Lebenstempos, so dass du den 10.000 Affen in deinem Kopf Herr wirst und vermehrt Ruhe und Sorgenfreiheit in dir erfährst. Hierfür pflanze eine gute neue Gewohnheit – eine tägliche spirituelle Praxis. Trete täglich auf dieser Übungsmatte an und gebe dich dir selbst hin in der Stille. Es braucht dafür nichts weiter, als den Atem zu beobachten und ihn in dir spüren, ganz Wach und aufmerksam. Zehn Minuten reichen anfangs aus. Wichtig dabei ist – immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der Körper und auch der Geist sind Gewohnheitstiere :-). Mach dir das zunutze. Damit erleichterst du dir das Ganze. 

Sobald diese inneren Energiefresser entlarvt sind und du Mittel und Wege gefunden hast, sie zu eliminieren, zu transformieren, wirst du merken, dass das, was uns allen natürlich angeboren ist, wieder erfahrbar wird – eine  ursprüngliche Lebensfreude und die Leichtigkeit des Seins.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Welche Gedanken hast du, während du meinen Beitrag liest. Schreib sie mir, gerne lese ich sie und beantworte auch deine Fragen, wenn du sie mir mitteilst.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Das kleine ICH – ein Vampir

Neugeboren auf dieser Erde ist das Wesen noch im Einklang mit dem Kosmos – in einer universellen Harmonie, verbunden mit dem Leben, mit der Schöpfung. Je nach Kulturkreis entfernt sich das Kind von dieser Verbindung im Laufe der Zeit, erfährt es in seiner Familie Lob und Tadel, Bewertung und Urteil und damit die augenscheinliche Trennung von der Quelle.

Das Gefühl des Getrenntseins erzeugt im Bewusstsein das kleine ICH, das hilflose, das ohnmächtige ICH, das kämpft und sich verteidigt, um zu überleben. Der Strom des Lebens, von dem es einstmals in die Existenz getragen wurde, verebbt mit jedem Nein, mit jedem Widerstand gegen das Leben. Das Leben wird, zusammen mit der Gegenwart, an den Rand der Existenz gedrängt. Das bedürftige, kleine ICH rückt in den Mittelpunkt. Hier, in dieser Position, entsteht die Egozentrik. Alles dreht sich um das bedürftige, kleine ICH.

Zuerst erlebt es sich als bedauernswertes Opfer und holt sich, einem Vampir gleich, die Energie zum Leben von der Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen. Die Yin- oder passive Variante des kleinen ICHs sucht das Bedauern, das Mitleid. Die Yang-Variante, die Aktive hingegen verbarrikatiert sich hinter gestählter Härte, greift an und dominiert, sobald es sich bedroht fühlt. Dieses kleine ICH mutiert zum Agressor, zum Täter. Beide Varianten fühlen sich einsam, sind getrennt vom Strom des Lebens und holen sich daher die Energie von ihren Mitmenschen in den vielen kleinen und groß inszenierten Dramen.

Anbindung an das Leben statt Vampirismus

Wie würde unser Leben aussehen, wenn unsere kleinen ICHs sich dessen bewusst werden? Wenn sie anfangen würden die Energie mittels Anbindung an das Leben zu erhalten. Wenn sie sich bewusst werden, dass sie Teil der Schöpfung und somit des Strom des Lebens sind. Ja, der Kraftstrom des Lebens könnte  in unsere kleinen, abgekapselten Lebensburgen einziehen. Die Verbindung mit der Schöpfung und das Leben in Harmonie mit allen Geschöpfen beinhaltet ein Leben in Freude, Stärke, Glück und Frieden. Denn das Leben in seiner Urkraft sendet ständig Ströme und Wellen von Stärke und Herrlichkeit durch den Kosmos. Doch solange die Portale des kleinen ICHs verschlossen sind, fließt das Leben daran vorbei. Das kleine ICH vereinsamt, verbittert, hadern mit seinem “Schicksal”, das es glaubt nicht ändern zu können, Es sieht sich gefangen in Sachzwängen, in fremdbestimmten Tagesabläufen, in emotionalen Verstrickungen und in Abhängigkeiten, sowohl materieller, als auch emotionaler und mentaler Natur.

Ausdehnen, in größere Lebenskreise hineinwachsen

Wie wäre es einmal innezuhalten und das vermeintlich “prall gefüllte Leben” zu hinterfragen?, die Schotten der eigenen kleinen Trutzburg etwas zu öffnen, damit das Licht der Bewusstheit sie durchleuchten könnte?  Wie wäre es zu erkennen, dass das Leben von dem das kleine ICH dachte, dass es das Leben sei, nichts anderes ist als das Ergebnis der eigenen, unbewusst genutzten Schöpferkräfte? Das kleine ICH könnte damit erkennen, dass es die Chance hat sein kleines Leben innerhalb des großen Lebens zu gestalten und zwar in Harmonie mit den Gesetzen und  Kräften der Schöpfung.

Welch eine Zufuhr an Kraft und Schönheit, an Lebendigkeit und Fülle würde das eigene kleine ICH-Leben erfahren? Es würde sich ausdehnen, wachsen und gedeihen, wie alles im kosmischen Leben, so wie der Kosmos sich weiterhin ausdehnt ins unendlich Ewige. Das kleine Ich würde sich bei dieser Entwicklungsreise auflösen im großen ICH, sowie auch das große ICH  eines Tages eintaucht und sich auflöst im großen Strom des unendlich, ewigen Lebens, im AllEinen.

 

 

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