Sich neu erfinden – Schritt 3

 

Wenn wir FRAUEN 45+ uns neu erfinden wollen, gilt es zuerst Platz zu schaffen für das Neue. Das habe ich im ersten Teil  dieser Reihe bereits ausführlich beschrieben.
Falls du Teil 1 noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.
Im 2. Schritt habe ich dir nahe gebracht, dass du dein Fundament in Ordnung bringen musst, damit du deine noch schlummernden Potenziale entfalten und in deine ganze Kraft
und wahre Größe gelangen kannst. Diesen Teil kannst du hier nachlesen.
Im heutigen Beitrag zeige ich dir den 3.  Schritt, und das ist, wenn du willst, der Türöffner, der dir, wenn du es einmal richtig verstanden hast, zahlreiche Türen zu einem erfüllten und glücklichen Leben öffnet. Welcher Schlüssel das ist und wie du ihn richtig anwendest, das erfährst du in diesem Beitrag.

 

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Verlasse das Opfer-Täter-Spiel

Von Kindesbeinen an haben uns die Erwachsenen vorgelebt, dass, wenn einem etwas zustößt, ein anderer dafür schuld sein muss. So haben wir als Kind eine Welt erlebt und imitiert, in der es immer einen bösen, schuldigen Täter und ein verletztes, armes Opfer gegeben hat. Der Täter bekommt eine Strafe und das Opfer Mitleid und vor allem viel Aufmerksamkeit.
Wir haben dieses alte Rollenspiel sehr stark in uns verinnerlicht und es auch oft gespielt. Und wir haben auch bemerkt, dass auch wir oftmals die Rollen getauscht haben und vom Opfer zum Täter und umgekehrt wurden. Das uralte Opfer-Täter-Spiel hält uns auf der jetzigen Entwicklungsebene. Wenn wir dieses Spiel weiter spielen, stecken wir fest.
Dieses uralte Spiel zwischen den Menschen braucht es nicht mehr, wenn du dich weiterentwickeln und vor allem neu erfinden willst.

 

Wie steigen wir aus diesem uralten Szenario aus, das uns so tief im System steckt? 
Nun, um diese Frage zu beantworten, hole ich jetzt ein wenig aus. Unsere Identität besteht aus  unserer Persönlichkeit und unserem Wesenskern. Die Persönlichkeit verschleiert diesen Kern, solange sie noch relativ unbewusst ist.
Unsere Persönlichkeit, mit der wir uns überwiegend identifizieren, wurde zweifach konditioniert, zum einen durch das epigentische Erbe unserer Ahnen und zudem durch Erziehung und Bildung in einem einseitig orientierten, patriarchalen Gesellschaftssystem.
In diesem Beitrag schreibe ich über Letztere.
Damit wir aus diesem jahrtausendalte Opfer-Täterspiel herauskommen und du deine Essenz, den Kern deines Wesens entfalten kannst, braucht es einen Schlüssel – einen Schlüssel, der dir hilft deine Energie auf das nächste Level zu bringen. Und wenn wir es ganz genau nehmen, dann ist es ein Frequenzschüssel.

Tata … und dieser Schlüssel heißt:

Eigenverantwortung übernehmen

Sicherlich hast du als Kind einiges schmerzhaftes erlebt und auch so manches entbehrt. Du wurdest vielleicht  nicht gesehen, verlassen und vielleicht sogar verletzt.
Diese negativen Erahrungen haben deine Einstellungen geprägt. Die Einstellung zu dir selbst, zu anderen Menschen, zu Geld, zur Arbeit, bis hin zum Leben selbst.
Du bist sozusagen das Produkt deiner Konditionierung, doch du bist kein Opfer. Du bist jetzt erwachsen und kannst ab sofort die  Verantwortung für deine Einstellungen übernehmen und sie
auch ändern, sobald sie dir bewusst sind. Du fragst dich jetzt vielleicht wie das geht. Das zeige ich dir jetzt.
Schau, wichtig zu verstehen ist erstmal der Vorgang. Was passiert, wenn im Außen etwas geschieht, das mich irritiert, vor den Köpf stößt, vielleicht sogar verrückt macht, bzw. mich verletzt? Nun mein Verstand wird es bewerten und in schlecht einteilen. Mit diesem Urteil wird unbewusst bei den meisten Menschen eine ganze Reihe von Reaktionen ausgelöst. Die Bewertung schlecht ruft ebensolche Gefühle auf den Plan. Wir fühlen uns schlecht bis hin zu verletzt. Dann sucht unser Verstand nach dem Verursacher im Außen und schiebt im die Täterrolle zu. Das mag dich sich im ersten Moment erleichternd anfühlen,  doch es hält nicht an.
Im nächsten Schritt willst du ihn zur Rechenschaft ziehen und greifst ihn an, oder aber du grollst heimlich, ziehst dich zurück, flüchtest aus der Situation und leckst im Stillen deine Wunde. Dein Herz hast du dabei verschlossen, du grollst, trägst ihm die Tat nach, beschwerst dich über ihn bei einer Freundin und damit beschwerst du dich selbst und fühlst dich beladen und unzufrieden.
Dein ganzes System schwingt auf einer niederen Frequenz und du fühlst dich als Opfer, tust dir selbst leid, bist arm dran und erzählst anderen davon, die im schlimmsten Fall mit dir mitleiden.
All das hilft dir wenig für deine Weiterentwicklung. Auf diese Weise ist der Weg zu deinem Kern  versperrt.

 

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Die Wiedergeburt der weiblichen Kraft

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Die Lösung: Annehmen was ist

Wie sieht hier die Lösung aus? Nun es gilt immer: Annehmen, was im Außen geschieht, egal, um was es sich handelt, außer dein Leben ist gerade in Gefahr.
Annehmen ohne Bewerten, ohne zu interpretieren. Erst die interpretation und Bewertung führen in die Opferrolle. Und in dieser Rolle sind wir hilflos, ohnmächtig und machtlos, weit entfernt von Selbstbestimmung.
Statt der üblichen Schuldzuweisungen, die in der Regel dann folgen, frage dich lieber:
  • Was zeigt mir diese Situation?
  • Wo ist dieser Anteil in mir zu finden?
  • Wodurch wurde er verursacht und wann war das?
Es gilt den Schatten annehmen – statt ihn im Außen zu bekämpfen. Dort kann er nicht geändert werden. Lediglich das Licht deiner Bewusstheit und deine Akzeptanz entmachten ihn. In der bewussten Erkenntnis und Akeptanz nimmst du ihm die Macht über dich und zugleich integrierst du ihn. Er kann im Licht deiner Bewusstheit nicht weiter bestehen und somit auch nicht mehr nach außen projiziert werden.

 

Voll und ganz JA-Sagen zu dir und dem Leben

Wozu hast du noch nicht JA gesagt

  • zu deinem Schmerz?
  • zu dir selbst?
  • zu deinem Körper, deinem Aussehen?
  • zu deiner Liebesbeziehung?
  • zu deinen wahren Bedürfnissen?
  • zur Unwägbarkeit des Lebens?
  • zu deiner Wut?
  • zu deiner Trauer, deinem Schmerzv
  • zu deiner gesunden, egoistischen Seite?
  • dazu, etwas einfordern zu dürfen?
  • dazu, dass du das beste verdient hast?
  • dazu deine Bedürfnisse an oberste Stele zu stellen?
  • dich mit meinen Schwächen und Stärken zu zeigen?
Alles, was ich verneine, wozu ich in den Widerrstand gehe, verdränge ich ins Unbewusste und somit liegt es im Schatten.
Hinter dem ausgegrenzten Anteilen liegt ein Schatz – es ist gebundene Lebensenergie, Lebenskraft, die dir, wenn sie weider frei fließen darf, Leichtigkeit, Lebensfreude und Lebendigkeit schenkt.
Daher braucht es ein Ganzkörper-JA zu 
    • dir selbst mit Licht und Schatten – mit all deinen Kanten
    • deiner Herkunft
    • deiner Vergangenheit
    • deinen Herzenswünschen und Träumen
    • und es braucht Vergebung – Dazu mehr in einem anderen Beitrag

 

Lass mich das nochmals in Kürze zusammen fassen

Wenn du dich als FRAU 45+ neu erfinden willst, dann gilt es die volle Verantwortung für
dich und dein Leben zu übernehmen und das beginnt mit deinen Einstellungen.
Denn deine Einstelllungen bewirken deine Lebenssituation.
Akzeptiere ab jetzt erstmal alles, was sich im Außen in deinem Leben zeigt.
Dann frage dich, welche meiner Einstellungen liegt diesem Ereignis zugrunde?
Wenn es in dir auftaucht, nimm es an. Gib diesemTeil das, was er braucht – deine wertfreie Aufmerksamkeit.
Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie du es gerne in Zukunft hättest
und im letzten Schritt fragst du dich welche Einstellung hierfür nützlich wäre, um das zu erreichen.
Soweit für heute zu diesem 3. Schritt.
Danke für deine Aufmerksamkeit. und deine Zeit.
Bis dahin eine gute Zeit.
Deine Bianka Maria

 

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Sich neu erfinden – Schritt 2

 

Bring das Fundament in deinem Leben in Ordnung

 

In diesem 2. Teil meines Beitrags erfährst du wie du Ordnung in das Fundament deines Lebens bringst. Im ersten Teil, den du hier nachlesen kannst, falls du ihn noch nicht gelesen hast, ging es darum Platz zu schaffen für das Neue in deinem Leben. Dabei habe ich dir empfohlen auf der räumlichen Ebene anzufangen, da das leichter ist als in der Innenwelt. Hast du meine Impulse aufgegriffen und bereits begonnen loszulassen und Platz zu schaffen? 

Wenn ja, dann ist das wundervoll und und sicherlich fühlst du wie befreiend und erleichternd das wirkt. Ich empfehle dir am Ball zu bleiben und wirklich deinen gesamten Lebensraum zu entschlacken. Falls du noch nicht damit begonnen hast, kannst du das immer noch tun und dich zugleich von meinen heutigen Impulsen berühren und bewegen lassen. 

Wenden wir uns nun dem Fundament in deinem Leben zu. Vielleicht fragst du dich, was das Fundament in deinem Leben ist. Die meisten Menschen verbinden damit die Familie, die Familie aus der sie abstammen und das ist auch richtig, aber eben nicht vollständig. Denn zu unserem Fundament gehören auch unsere Vorfahren, unsere Ahnen.In diesem 2. Teil schauen wir uns die Verbindung zu unserer Herkunftsfamilie an. 

 

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Verwirrung und Verwicklungen wenn der eigene Platz nicht eingenommen wurde

Durch die Systemische Familienaufstellung, die Bert Hellinger begründet hat, ist uns bewusst, dass es Ordnungen der Liebe gibt. Jeder hat seinen Platz innerhalb der Familie. Verwirrung, Verstrickungen und Probleme entstehen, wenn ein Familienmitglied die Position eines anderen Mitglieds einnimmt.

In Familien, wo der Vater abwesend ist, übernimmt oftmals eines der Kinder die Rolle des Vaters. Das kann auch ein Mädchen sein. Auf diese Weise lebt das Kind sein eigenes Leben nicht.  Seine Identität ist dadurch geschwächt und es bleibt  innerlich unerfüllt. Auch wenn ein Kind ein Elternteil als sehr schwach erlebt, wird dieses Kind versuchen stark zu sein, um die fehlende Stärke beim Elternteil auszugleichen. Auch in diesem Fall wird das Kind sein Kindsein entsprechend seines Alters nicht leben. Es wird eine eigenen Bedürfnisse hintan stellen und früher oder später ganz aus den Augen verlieren. 

In beiden Fällen wird das Kind, das nicht Kind sein konnte, später im Erwachsenenalter Probleme haben, wenn es darum geht zu wissen, was es wirklich will, da es seine Bedürfnisse hintangestellt hatte und sie daher zu wenig kennt. Die eigene Identität konnte sich nicht so formen, wie es ursprünglich, gemäß der Ordnung der Liebe vorgesehen ist. Und so fühlen sich solche Erwachse später in der Mitte ihres Lebens angekommen oftmals orientierungslos, kennen ihre Bedürfnisse zu wenig und wissen daher nicht genau was sie wollen. Dieses Gefühl nicht am richtigen Platz zu sein kann sich in verschiedenen Lebensbereichen zeigen, wie zum Beispiel im Beruf, in der Partnerschaft oder auch in Freundschaften. 

 

In der Mitte des Lebens die ursprüngliche Ordnung wieder herstellen

Diese ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen ist eine ganz wichtige Aufgabe in der Mitte des Lebens um letztendlich freier und auch selbstverständlicher seinen ureigensten Weg in Richtung Erfüllung zu gehen. Es kann sein, dass du als Frau mittleren Alters feststellst, dass du gewisse Seiten in dir nicht gelebt hast und du dadurch eine gewisse Unzufriedenheit in dir verspürst. Vielleicht erzeugt es auch Wehmut und führt dazu, dass du das augenscheinlich „Versäumte“ bedauerst, ja vielleicht sogar betrauerst. 

Jener Teil der uns Lebenslust, Spontaneität und Freude aus sich selbst heraus ermöglicht, sitzt bei vielen Menschen einsam und verlassen in den vergessenen Räumen in ihrer Innenwelt. Und so können diese Erkenntnisse schmerzvoll sein. Zugleich eröffnet sich dadurch auch die Möglichkeit, das, was bislang zu kurz kam endlich in den Fokus zu stellen, es zu erforschen und sich dann auf den Weg zu machen diesen Anteil in sich mit all seinen Bedürfnissen, Sehnsüchten und Herzenswünschen nachzugehen und diese zu erfüllen. 

Denn: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, für ein glückliches Leben.

 

Im Grunde genommen geht es darum, dieses Kind in uns endlich wahrzunehmen, es zu fühlen und es in unser Herz nach Hause zu holen. Dies ist ein so großer, wichtiger Schritt, wenn wir unser Fundament neu ordnen wollen, um letztendlich darauf ein Leben aufbauen zu können, das uns wahrlich entspricht, weil wir uns neu er- und gefunden haben.

Frage dich jetzt

  • Welche Rollen habe ich in der Kindheit übernommen? 
  • Was ist dadurch zu kurz gekommen? 
  • Wo, in welchem Lebensbereich spiele ich diese Rollen noch heute? 
  • Wo lebe ich mich nicht, weil ich eine andere Rolle übernommen habe? 
  • Kenne ich meine wahren Bedürfnisse und erfülle ich sie? 
  • Wenn nicht, welche Ersatzprogramme fahre ich stattdessen?
  • Wann höre ich damit auf?

Nimm dir für diese Fragen Zeit. Stelle sie dir mehrmals. Lass sie auf dich wirken und sei so ehrlich wie möglich zu dir selbst. 

Wenn du erkannt hast, dass du eine Rolle spielst, die längst überlebt ist, dann entscheide dich ab jetzt, dass du damit aufhörst
und dass du dich stattdessen fragst:

  • Was brauche ich wirklich?
  • Was will ich wirklich? 

Indem du diesen Fragen nachspürst, dir diese Fragen ehrlich beantwortest und entsprechend handelst, beginnst du dich selbst vermehrt zu achten und zugleich trittst du in Kontakt mit deinem inneren Kindanteil. Die Beziehung zu deiner kindlichen, spielerischen Seite hat die Kraft dich zu wandeln und dein Herz wieder weit und weich und dein Leben glücklich und erfüllt werden zu lassen. 

Hier kannst du dir einen kleinen Selbsttest zum Inneren Kind downloaden.

 

Erlauben wir uns wieder vermehrt zu träumen und beziehen wir dabei unsere spielerische Seite mit ein. Erlauben wir uns weiterhin wieder spontaner aus uns selbst heraus zu leben, zu fühlen und zu sein, was wir sind – ein Ausdruck der Liebe des Lebens zu sich selbst.

Im nächsten Beitrag in 14 Tagen geht es weiter mit Teil 3.

 

 

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Sich neu erfinden – 3 wichtige erste Schritte

Teil 1

Sich neu erfinden – Ja, das hört sich gut an. Gerade in einer Zeit wie dieser, die uns gerade völlig aus dem Trott wirft, besteht die Möglichkeit uns neu zu erfinden. Denn vieles ist überlebt und Gewohntes erfüllt nicht mehr. Was braucht es, dass wir uns neu erfinden? Wie immer können wir uns an der Natur orientieren. Wenn, so wie jetzt,  das Licht im Außen wieder zurückkehrt, kündet sich in der Natur langsam eine Erneuerung an. Die Kräfte, die sich im Winter tief in der Erde gesammelt haben, kehren langsam an die Oberfläche zurück.

Auch wir spüren diese Kräfte in uns und so können und sollten wir sie nutzen um aufzuräumen, um Altes und  Überlebtes loszulassen. Es gilt  Platz zu schaffen für das Neue, das durch uns in die Welt gelangen will. Jetzt ist es Zeit sich neu zu erfinden. Gerade zum Jahresanfang nehmen sich viele Menschen etwas vor. Sie wollen mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören und weniger arbeiten. Im Spiegel online lese ich einen Artikel von Dr. h Aaron Brückner. Er schreibt darin: „Die meisten Menschen, die sich schon einmal mit der Entwicklung ihrer Persönlichkeit beschäftigt haben, kennen das. Der neue Ratgeber-Bestseller inspiriert uns und die viral gegangene Motivationsrede auf Facebook berührt uns – wir liken irgendetwas von Steve Jobs: „Stay hungry, stay foolish“ steht da. Schließlich lassen wir uns auf einem Event mit begabten Rednern von der Atmosphäre anstecken und jubeln uns die Überdosierung Motivation von der Seele. Aber nach zwei Wochen Alltag ist alles wieder beim Alten: Der Bestseller versteckt sich im Regal, hungrig sind wir, wenn die Pommes im Imbiss nicht gereicht haben und der Wecker am frühen Morgen zieht unserer Motivation endgültig den Stecker.

Warum passiert das immer wieder so? Wer nicht in die Umsetzung kommt, weiß zwar WAS er machen soll, aber eben nicht WIE. Außerdem können wir das WAS auch langsam nicht mehr hören: Wir sollen unsere Leidenschaft finden, eine Vision für unser Leben entwickeln und unseren Träumen folgen – aber wer erklärt uns endlich, WIE das konkret geht?“

.Ja, tief in uns wissen wir WAS es zur Veränderung braucht. Doch das allein reicht nicht. Was fehlt ist die Motivation, die uns die Energie für unsere Vorhaben zur Verfügung stellt. So gilt es eine weitere Frage zu stellen. Es ist die Frage nach dem WARUM! Sobald wir unser WARUM für ein Ziel glasklar geklärt haben, verfügen wir über ein Motiv, das unser inneres Feuer, unsere Leidenschaft zündet. Ohne dieses WARUM sind unsere Vorhaben immer nur begleitet von kleinen Strohfeuern, die als Antriebskraft für eine Zielerreichung nicht ausreichen. Und dann bleibt außer einem schlechten Gewissen alles beim Alten. Das WARUM ist auf dem Weg sich neu zu erfinden jedoch erst der dritte wichtige Schritt. Diesen schauen wir uns später genauer an. 

Lass uns jetzt mit dem ersten Schritt beginnen.

 Sich neu erfinden – Schritt 1 

Altes loslassen und Platz schaffen für das Neue

Starten wir mit dem Platzschaffen. Das ist in meinen Augen der wichtigste Schritt. Viele vergessen diesen Schritt zu machen. Doch mit vollen Händen können wir nicht schöpfen. Daher geht es zuerst um´s Loslassen. Erst wenn wir Altes loslassen, entsteht Raum für das Neue. Machen wir daher Inventur und schauen mit Liebe auf all das, was wir in unseren Häusern und in unser Innenwelt beherbergen. Dann fragen wir unser Herz, inwieweit uns dies noch dienlich ist für unsere weitere Entwicklung. So lade ich dich ein: Lass los von all dem Tand, der dich immer noch mit so vielen vergangenen Momenten in deinem Leben verbindet, an dem deine Lebenskraft gebunden ist, ohne dass es dein Herz noch erfreut. Wisse, dass alles, was du bei dir in deinem unmittelbaren Umfeld bei dir beherbergst strahlt und in dein Energiefeld einwirkt. Manches. ist dir nicht mehr förderlich. Es ist überlebt. Du hast dich verändert und darum soll sich mit dir auch dein Umfeld ändern. 

Nachfolgend eine kurze Anleitung zum Loslassen

Beginnen wir auf der räumlichen Ebene. Das ist am einfachsten. Geh durch deinen Lebensraum, deine Wohnung, dein Haus. Achte darauf, dass du innerlich ruhig bist. Schau dich in jedem Raum um. Schaue mit deinem Herzen und frage dich:

  • Was schenkt mir noch Energie?
  • Was gibt mir nichts mehr?
  • Was habe ich bislang vielleicht zu wenig beachtet und wertgeschätzt und so steht es verstaubt in einer Ecke, obwohl es ein Schatz ist? 

Wenn dem so ist, entstaube es, betrachte es neu mit den Augen deines Herzens und erkenne seinen Wert. Sodann gib ihm einen Platz, der seinem Wert angemessen ist und mach das Beste daraus in liebevoller Wertschätzung dafür, dass es als Schatz in deinem Leben ist. 

Sich neu erfinden – Überlebtes loslassen

All jene Dinge, die dir keine Freude und Energie mehr schenken, lasse los. Trenne dich in Dankbarkeit davon. Nimm dir einen großen Korb oder Karton und lege alles dort hinein. Überlege dir dann, wie du es sinnvoll entsorgst. All jene Dingen, bei denen du dir nicht sicher bist, bewahre sie im Keller oder Abstellraum noch für ein paar Monate auf.  Wenn du bemerkst, dass du davon nichts vermisst und gebraucht hast, erleichtere dich und trenne dich guten Gewissens davon. Ich spreche ich hier von Kleidung, Büchern, Dekorationsgegenständen. Sie alle sind mit Geschichten verbunden. Je intensiver die Geschichte, desto schwerer fällt es uns manchmal uns davon zu trennen. Doch sei dir bewusst, dass all diese Dinge, die du immer noch bei dir behältst, obwohl sie schon längst überlebt sind, Platzhalter sind für all das, was du dir noch nicht erlaubst zu leben. 

Vielleicht sammelst du Zeitschriften, weil du irgendwann damit etwas anfangen willst, vielleicht auch hortest du Dinge, die du irgendwann verschönern, restaurieren oder sonst irgendwie bearbeiten willst, ohne dass dies je geschehen wird. Lass los! Schaffe Platz! Erleichtere dich und lass frisches, neues Leben zu dir kommen in Form von neuen Gelegenheiten, neuen Begegnungen, neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. 

Vielleicht stellst du dir gerade vor, dass das viel Aufwand ist und du nicht weißt, wie du das schaffen sollst. Nun, teile es dir in kleine Einheiten ein. Nimm dir jedes Wochenende einen Raum vor. Wenn du das kontinuierlich machst, dann hast du in ein paar Wochen deinen gesamten Lebensraum und damit auch dein Leben entschlackt. 

Du wirst sehen, dass du damit viel Energie für 2021 freisetzt und neuen, frischen Schwung in dein Leben und auch Business bringst. Denn auch mit deinem Büro kannst du so vorgehen. Energie kennt keine Grenzen, die der Verstand so gerne errichtet. Energie fließt einfach, wenn sie nicht an etwas gebunden ist. Und wenn du diese überlebten Anhaftungen löst, dich trennst, von dem, was dich nicht mehr nährt, dann setzt du damit diese gebundene Energie frei und sie steht dir für das Neue zur Verfügung. 

Sich neu erfinden – Woran hängt dein Herz?

Oftmals hängen wir unser Herz auch an Menschen, Erlebnisse und Erfahrungen, obwohl sie längst überlebt sind. Hermann Hesse hat dazu in seinem Gedicht Stufen geschrieben: „Es muss das Herz bei jedem Lebensruf bereit zum Abschied sein, um sich in andere, neue Bindungen zu geben. Wohlan denn Herz nimm Abschied und gesunde.“ Wie ist das bei dir? Halte kurz inne und spür in dir nach. Frage dich: Woran habe ich mein Herz gehängt, obwohl es längst überlebt ist?

Vertraue dem, was spontan als Antwort auftaucht. Und dann wende dich an dein Herz, befrage es dazu und lausche. Dein Herz weiß, ob etwas überlebt ist oder ob es noch eine Weile bei dir bleiben soll. Vielleicht braucht es einfach noch Zeit, bis gewisse Dinge eine Abschluss finden.

Es gibt viele Dinge in unseren äußeren und inneren Räumen, die längst überlebt sind und die unser Herz nicht mehr haben. Wir halten daran fest, weil sie uns ein Gefühl der Identität vermitteln, wenngleich diese längst überholt ist. Viele Menschen leben mit einem Selbstbild, das der Vergangenheit angehört. Spätestens ab der Lebensmitte werden sie zu den Verwaltern ihres Lebens. Hängen am alten Status, der einst erarbeitet und erworben wurde und tauschen sich jahrein und jahraus in gleicher Weise darüber aus – im Kreise ihrer Lieben, ihrer Freunde und Bekannten. Dabei wandeln sie auf ausgetretenen, statischen Pfaden, verlieren ihre Lebendigkeit  ihre Lebenslust und altern daher auch viel schneller. Sie werden krank, weil das eben zum Älterwerden dazu gehört. Ist das wirklich so? Ich widerspreche dem vehement. Da bin ich gänzlich anderer Ansicht und Meinung.

Sei es dir wert und schaffe Platz für die Erneuerung deiner Lebenssituation, deiner physischen, geistigen und seelischen Kräfte. Mache dir einen kleinen Plan für ein 7-Wochenenden-Programm. Schreibe auf, mit welchem Raum du anfängst und welche Räume dann an den Wochenenden darauf folgen. Lege den Plan dorthin, wo du ihn immer siehst, damit du dich daran erinnerst. Und am besten du trägst dir diese Aktionen gleich in deinen Terminkalender ein. 

 

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Bianka Maria

 

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Spirituelle Intelligenz entwickeln statt in alte Verhaltensweisen zurückfallen

Wir befinden uns inmitten starker Energien und großer Umwälzungen. Enorme Herausforderungen, wie die C-Krise, die Finanzkrise und auch die globale Erwärmung und die Umweltbelastungen schütteln die Menschen. Wir brauchen eine Erweiterung unserer bisherigen Sicht auf die Welt und auf uns selbst als Menschheit. Es braucht ein neues Bewusstsein.
Die Krisen, die wir augenscheinlich erfahren bergen eine enorme Chance für unsere menschliche Entwicklung. Doch gerade dann, wenn die Stürme des Lebens toben und gewohnte Sicherheiten Wegbrechen, verlieren die meisten Menschen ihre Mitte, werden unachtsam und fallen zurück in alte Muster und Verhaltensweisen.

Gehirnforscher haben festgestellt, dass wir in Ausnahmezuständen, in bedrohlichen Situationen und immer dann, wenn große Angst vorherrscht, aus unserem Reptiliengehirn heraus entscheiden und handeln. Dieser älteste Teil unseres Gehirns reguliert die primitiven Funktionen unseres Körpers, wie Selbstverteidigungs- und Angriffsmechanismen. Seine „Philosophie“ ist 100% Wettbewerb und die reptilische Reaktion heißt Flucht oder Kampf. Hier gilt das Gesetz des Stärkeren. Die Angst beherrscht uns unbewusst schon lange und oftmals ist sie das Erbe unserer Vorfahren, das uns tief in den Knochen steckt. Obwohl wir doch im Überfluss leben, kämpfen viele tagein und tagaus um unser Überleben. Oft auf destruktive Weise gegeneinander in einem Wettkampf um Geld, Besitz, Ressoursen und Macht.
Es ist die Zeit der Schattenkämpfe. Alles was im Kollektiv bislang sorgfältig zurückgehalten und unterdrückt wurde über viele Jahrzehnte, ja Jahrhunderte hinweg, kehrt in einer Krise zurück. Machtvoll schwingt die Angst dann ihre Schwerter zur Abwehr gegen eine vermeintlich feindliche Umwelt. All das kennen wir gut. Es ist Teil unseres Erbes, unseres Kulturgutes. Was in der Krise nach oben in unser Bewusstsein gespült wird, kann uns, wenn wir nicht wach sind, mitreissen in einen immer stärker werdenden Angstsog. Hier liegt das größte Risiko, die Gefahr, der wir wach und bewusst ins Auge blicken sollten – sowohl jene, die sich in der Krise den strengen Reglementieren anpassen, als auch jene, die dagegen protestieren. Beiden gemeinsam ist die Angst als Triebfeder.

Schritt 1
Die Wurzel des Übels erkennen

Schon Albert Einstein wusste, dass wir die Probleme dieser Welt nicht mit den Kompetenzen und Mitteln lösen können, durch die sie verursacht wurden. Vielmehr ist es notwendig die Wurzeln des Übels zu erkennen, sie zu befrieden und zu heilen. Geschieht dies, wendet sich das Blatt und die Chance die jeder Krise innewohnt ist erkannt und so kann die Krise auch gemeistert werden.
Wie kann das nun konkret in der Praxis aussehen?

Fragen wir uns was in die Krise geführt hat und schauen wir genau hin, so können wir erkennen, dass es unsere unbewusste, kollektive Gier war, die ein Wirtschafts- und Geldsystem geschaffen hat, das ein fortdauerndes Wachstum beabsichtigt und dies entgegen den Naturgesetzen. Jetzt dafür die Schuld bei den Bankern und Investoren suchen zu wollen ist zwar menschlich, jedoch falsch. Wir alle haben mitgewirkt an diesem System. Wir alle haben mitgewirkt bei einem übermäßigen Konsum und damit auch an einer übermäßigen Belastung der Umwelt.

Schauen wir der Gier noch tiefer ins Auge, dann sehen wir, dass sich dahinter ihr eigentlicher Antreiber verbirgt – die Angst. Es ist die Angst davor nicht genug zu haben, beziehungsweise alles wieder zu verlieren, die viele in ein maßloses Raffen und Anhäufen von Besitztümern getrieben hat. Freiheit kann auf diese Weise nicht erlangt und erfahren werden. Ob wir weiterhin Sklaven der Gier, des Größenwahns und der Angst sein werden, liegt jetzt in seiner Freiheit zu Wahl, zur eigenen Entscheidung. Wir alle zusammen bilden das Kollektiv, die kollektive Kraft, das kollektive Bewusstsein, aus dem heraus wir unsere Realität schaffen. Jede und jeder spielt dabei eine bedeutende Rolle, den wir alle gestalten dieses Kollektiv mit durch unsere Einstellungen und Gedanken, durch unsere Gefühle, unsere Worte und Taten. Dabei sind viele noch unbewusst, aber es ist die Zeit des Erwachens und mehr und mehr Menschen werden sich dessen auch bewusst und beginnen die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Schritt 2
Mut zur Selbstbegegnung – sich stellen – sich bekennen zu dem, was ist

Was braucht es letztendlich, um sich dieser Entscheidung stellen zu können? Es braucht vor allem Mut. Es braucht den Mut herauszufinden, was uns wirklich von innen her antreibt und uns ständig reagieren lässt. Statt weiterhin Leidensmanagement zu betreiben, gilt es sich ehrlich und aufrichtig zu dem zu bekennen, was in uns schaltet und waltet. In der Tiefe des kollektiven Bewusstseins, mit dem wir alle verbunden sind, führen die Ängste ihr Schattendasein und regieren aus diesem unbewussten Geist heraus das Geschehen auf unserem Planeten. Die Angst hat schon lange ihre Wächter aufgestellt und ihnen verschiedene Gesichter gegeben. In unserer Psyche zeigen sie sich als Gier und Geiz, als Eifersucht und Neid, als Macht und Ohnmacht und letztendlich auch als Schuld und Scham.

Um all das nicht fühlen zu müssen, wurde es verdrängt. Wir haben uns abgelenkt, zerstreut, und die Flucht in irgendwelche Ersatzprogramm ergriffen, immer dann, wenn es unangenehm wurde. Unsere wahren Bedürfnisse nach Liebe, Freude, Freiheit und Frieden haben wir versucht mittels Ersatzbefriedigungen zu erfüllen, ohne dass es uns wirklich anhaltend gelungen wäre.

Mit einem Übermaß an Arbeiten, Essen, Alkoholkonsum, Sex, Sport und Konsum im Allgemeinen versuchen sich viele zu betäuben in der Hoffnung das Unangenehme damit loszuwerden, oder sie stecken es einfach weg. Die Frage ist, wohin denn? Ins Unterbewusstsein natürlich und von dort kommt es auch wieder und das jedesmal ein Stückchen stärker und heftiger, solange bis es eines Tages angeschaut und erhört wird.

Jetzt in dieser Zeit, wo sich die Krisen die Hand reichen und die äußere Freiheit durch die äußeren Maßnahmen so beschränkt werden, sind die Menschen vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen. Plötzlich ist keine Instant Bedürfnisbefriedigung mehr möglich. Die Möglichkeiten sich abzulenken sind stark reduziert und es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich mit selbst mehr auseinanderzusetzen. Und das ist der Segen in dieser Krise.
Denn erst wenn wir uns dem stellen und unseren inneren Regungen, Gefühlen und wiederkehrenden Gedankenmustern unsere Aufmerksamkeit schenken, sie annehmen, als das was sie sind, erst dann gehen wir in die uns stärkende und befreiende Eigenverantwortung. Wir werden uns unserer freien Wahl bewusst und können fortan eine neue, eine förderlichere Wahl treffen als bisher statt immer wieder nur aus Angst heraus zu reagieren.

Dieses Aufrichtigsein mit uns selbst, das bedingungslose Annehmen unserer verwaisten und verdrängten Anteile, eröffnet uns einen Weg, der herausführt aus den Jahrtausende alten, ausgetretenen Pfaden und der uns auf einen neuen Kurs bringt. Angetrieben vom kreativen, evolutionären Impuls, den wir mittels unserer Intuition empfangen, gelangen wir auf die nächste Entwicklungsebene und werden zur verantwortungsvollen und bewussten MitschöpferIn des Lebens.

Schritt 3
Eine spirituelle Intelligenz entwickeln und unsere innere Anbindung stärken

Was wir brauchen ist eine Kultur der Selbsthinwendung und der Anbindung an die Schöpfung. Dabei ist es erforderlich, dass wir unsere Werte und höchsten Prioritäten in unserem Leben erkunden, sie gegebenenfalls neu definieren und uns entsprechend danach ausrichten und diese Werte leben. Durch eine tägliche spirituelle Praxis im Alltag, wie zum Beispiel durch Yoga, Meditation, Gebet und auch die Hinwendung zu unseren Ahnen, unseren Wurzeln, stärken wir unsere innere Anbindung an unsere innerste Steuerungsinstanz – an unsere Seele.

Dann treffen wir unsere Entscheidungen nicht mehr wie bisher aus Angst, sondern aus der Verbindung mit dem Teil in uns, der weiser und größer ist als unsere Persönlichkeit. So bleiben wir in unserer Mitte, in Verbindung mit unseren inneren Ressourcen, unseren Ahnen, auch wenn der Lärm in der äußeren Welt immer lauter und schriller wird.

In dieser Zeit braucht es Menschen, die sich nicht in den kollektiven Angstsog ziehen lassen, die stattdessen wach, besonnen und in Verbindung mit ihrer inneren Autorität entscheiden und handeln. Sobald genügend Menschen aus solch einem Bewusstsein heraus leben, trägt dies zur Wandlung des kollektiven Bewusstseins bei. Und wir alle können unseren Beitrag dazu leisten.

Schritt 4
Ein neues Wir-Bewusstsein entwickeln

Sobald wir beginnen nach Liebe, Freiheit, Frieden und Fülle nicht mehr im Außen zu suchen, sondern sie in uns selbst zu entdecken, vermögen wir eine neue Kultur und Gesellschaft zu formen.
Auf diese Weise entsteht ein neues Wir-Gefühl, das getragen ist von Mitgefühl, Verbundenheit und kreativem Miteinander. Wir stehen jetzt an einem alles entscheidenden Punkt in unserer menschlichen Entwicklung. Noch nie waren die Möglichkeiten für Heilung und Transformation so groß. Entscheiden wir uns dafür können wir den evolutionären Entwicklungsimpuls folgen und auf die nächste Entwicklungsebene gelangen – jeder einzelne für sich und letztendlich auch als Menschheit. Neue, auf Authentizität und Mitgefühl basierende Geschäfte und Institutionen werden entstehen, in deren Interesse der Mensch im Mittelpunkt steht und deren Aufgabe es sein wird, den Menschen zu dienen und sie in ihr wahres Potenzial und in ihre Kraft zu bringen. Aus dieser Gesinnung heraus und im Bewusstsein der Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung kreieren wir eine neue Form der Wirtschaft – eine Wirtschaft, die Fülle und Reichtum für alle schafft, so wie es uns die Natur seit ewigen Zeiten vormacht.

Auch du bist ein wichtig bei diesem evolutionären Entwicklungsschritt der Menschheit. Darum beginne heute bei dir selbst und mach dich auf den Weg zu deinem wahren Wesen, das du in deinem innersten bereits bist. Damit schenkst du der Welt dein bestes und größtes Geschenk.

 

P.S. Du sehnst dich nach Unterstützung in einer Krise, oder in einer herausfordernden Lebensphase?

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Wenn die Bedürfnisse des Kindes, das du einst warst, nicht erfüllt wurden, lebt es in einem Mangel traurig und verletzt in dir fort und verhindert dass du richtig glücklich und erfolgreich in deinem Leben bist.

 

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich eintreten.“

 

GRUND 1  

Du holst du dir deine Lebendigkeit wieder zurück

Spontan und offen, aus der Freude am Sein heraus glücklich sein, welch ein lebendiger Zustand! Wann waren wir so zum letzten Mal? Wo ist all das geblieben? Die meisten Menschen folgen tagein und tagaus einem Programm, das sie im Laufe ihres Lebens so stark verinnerlicht haben, dass sie es für das Leben selbst halten. 

Aufstehen, frühstücken, den Lebensunterhalt verdienen und sich abends unterhalten lassen vor dem Laptop, dem Fernseher. Immer ist es das Leben aus der Konserve. Wen wundert es da, dass der Alltag immer grauer und die Kicks immer extremer werden, damit noch ein Quentchen Lebendigkeit und Leben gespürt wird. 

Wo ist sie hin, diese Lebensenergie, die uns einst durchströmte und uns morgens voller Elan in den Tag starteten ließ? In welche dunklen Löcher ist sie verschwunden und warum? Wie können wir uns diese Energie und damit verbunden auch das Lebensgefühl der Lebendigkeit wieder zurückholen? 

Nun, das Leben ist in jeder Minute gut und wenn wir uns ehrlich diese Fragen stellen, dann werden wir auch klare und wahre Antworten finden. Wir werden herausfinden, dass ein Großteil dieser Lebensenergie und mit ihr verbunden auch die Lebenslust und die Lebensfreude bereits in den frühen Jahren unserer Kindheit und Jugend abhanden gekommen ist. Einschlägige Erlebnisse von Verlust, Ausgrenzung, Kritik und das nicht akzeptiert oder wahrgenommen werden in unserem So-sein, haben tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Dabei hat sich allmählich ein dunkler, unsichtbarer Schleier über unser Gemüt gelegt und fortan den lebendigen Impuls des Lebens zurück gehalten. So wuchsen wir heran und die einst gemachten Erfahrungen, die sich uns tief ins Unterbewusstsein eingeprägt hatten, drängten auf Wiederholung. Die damit einher gehenden Gefühle von Schuld und Scham, Wertlosigkeit, Minderwert, Nicht-gut-genug-sein verfestigten sich weiter und hielten uns fortan in einem negativen Kreislauf, begleitet von Ängsten, Selbstzweifeln, Misstrauen und  Mangel. Ein Mangel an Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Wertschätzung und Anerkennung. 

 

GRUND 2

Ein glückliches inneres Kind kennt keinen Mangel

Das traurige, verletzte innere Kind lebt in einem großen Mangel und weil wir als Erwachsene diese unschönen Gefühle nicht fühlen wollten, haben wir fortan im Außen nach Erfüllung gesucht. Wir haben uns dabei hart angetrieben, gekämpft, um etwas zu erreichen, jemand zu sein. Es galt seinen Platz in der Welt da draußen zu finden und dafür entsprechend entlohnt zu werden. Wir haben es im Laufe der Zeit auch erreicht und dennoch verspüren wir, dass etwas fehlt.

Der Mangel an Wertschätzung und Liebe in unserer Kindheit ließ uns danach im Außen suchen, ohne dass es uns erfüllte, auch, wenn wir es im Außen bekamen. Wir konnten es nicht annehmen, weil uns der Wert und die Wertschätzung für uns selbst und unseren Beitrag gefehlt hat.

Kaum hatten wir ein Ziel erreicht, ging es bereits weiter zum nächsten Ziel. Der äußere Erfolg konnte die wahren Bedürfnisse unseres inneren Kindes, nicht stillen.

Warum ist das so? Nun, das Kind in uns ist hungrig, weil es immer noch im Mangel in unserem Unterbewusstsein lebt. Niemand, außer wir selbst, können diesem Kind in uns das geben, was es wirklich braucht. Aufmerksamkeit, Liebe, Geborgenheit und Wertschätzung für seine ganz besonderen Talente und Gaben. 

Wie können wir uns unserem Inneren Kind wieder annähern, in Kontakt mit ihm treten und seine wahren Bedürfnisse erspüren? Der Frühling und die damit verbundene Energie sind hierfür sehr hilfreich.  Frühlingsenergie ist der Kindenergie gleichgesetzt. Deshalb haben wir im Frühjahr die gute Chance unser Inneres Kind und seine Bedürfnisse  leichter wahrzunehmen und diese Bedürfnisse auch zu erfüllen. Denn unser inneres Kind ist die Quelle von Lebenslust, Kreativität und Lebensfreude. Haben wir es hingegen vergessen und bleibt es mit seinen Bedürfnissen in uns unerhört, ist unser Alltag beschwerlich und ein Kampf, statt ein freudigvolles und kreatives Spiel auf der Bühne des Lebens.

Hier 3 Fragen, um herauszufinden, ob in dir ein trauriges, vielleicht sogar verletztes Kind haust.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit, spüre in dich hinein und stelle dir nachfolgende Fragen. Achte dabei darauf, wie du dich fühlst und was auftaucht. 

  1. Befinde ich mich öfters in negativen Gefühls- und Gedankenschleifen? 
  2. Fühle ich mich liebenswürdig und gut genug, oder kritisiere ich mich und andere oft und fühle mich im Beisein anderer unterlegen?
  3. Bin ich dem Leben gegenüber offen und vertrauensvoll, oder schütze ich mich oft vor neuen Herausforderungen, Situationen und anderen Menschen?  

GRUND 3

Ein glückliches inneres Kind gibt seine Schätze frei

Wenn deine Grundstimmung und grundlegenden Gedanken eher positiv sind, dann geht es deinem inneren Kind gut. Hingegen zeugen negative Gedanken und Gefühle oftmals von einem traurigen, verletzten inneren Kind und dann ist es enorm wichtig den Kontakt zu diesem Kind aufzunehmen.  Denn: Solange dein inneres Kind traurig und verletzt in dir schaltet und waltet, ist der Weg zu deinem Lebensglück – und auch -erfolg blockiert. Beginne daher damit, dir erstmal bewusst zu machen, wie es deinem inneren Kind geht und wende dich ab jetzt diesem wichtigen inneren Teil in dir zu.

Wenn wir zu liebevollen Erwachsenen für unser inneres Kind werden und seine wahren Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen, wird es seine Schätze freigeben und seine Gaben offenbaren. Hieraus entstehen dann sinnvolle Auf-Gaben, die uns, wenn wir ihnen nachkommen, zutiefst erfüllen.  

Darum lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse des vergessenen Kindes in uns. Holen wir es aus dem dunklen Verlies in unserem Unterbewusstsein. Schenken wir ihm einen Platz in unserem Herzen und Spontaneität, Lebensfreude und Lebenslust kehren in unser Leben zurück und fegen damit auch den Staub des grauen Alltags von unserer Seele. 

 

Falls du dich tiefer mit dem Thema und vor allem der Heilung deines inneren Kindes beschäftigen willst, biete ich hierzu einen 5-teiligen Video-Online-Kurs an.

Dein inneres Kind heilen

Alle wichtigen Informationen zum Kurs dazu findest du hier.

 

 

 

 

Mit einer Vision im Leben haben wir einen Leitstern vor uns, der uns zieht und unseren Weg erhellt. Plötzlich werden Dinge unwichtig, die vorher wichtig waren und anderes wird wichtiger, was vorher unscheinbar war. Außerdem wachsen wir, wenn wir uns nach diesem größeren Bild richten. Es richtet uns auf, lässt uns über vieles hinwegsehen, wo wir uns ohne Vision noch darüber aufgeregt und unsere Energie verschwendet hätten.

Sich neu erfinden

5 hilfreiche Schritte für eine freiere, leichtere und freudvollere  zweite Lebenshälfte

 

“Ich bin nicht das, was mir passiert ist.
Ich bin das, was ich entscheide zu werden.”
~ C.G. Jung

 

Wir alle wollen wissen wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Und egal, was wir in unserem Leben bereits erreicht haben, wenn diese Klarheit fehlt, gibt es in uns eine gewissen Leere, ein Gefühl der Wurzellosigkeit und … der Unerfülltheit. 

Vor allem in der Lebensmitte stehen wir an einer Weggabelung und wir spüren, dass sich etwas in uns verändert. Eine gewisse Unzufriedenheit wird immer deutlicher spürbar. Das was einst wichtig war und Erfüllung schenkte, verliert an Glanz und Bedeutung.

Fragen tauchen auf, wie: War das jetzt alles? Was ist da noch in mir, das gelebt werden will? Was fang ich mit dem Rest meines Lebens an? Die Antworten darauf brauchen Zeit und sie setzen voraus, dass wir unseren Lebensrucksack erleichtern und all das auspacken, was uns belastet, was wir nicht mehr sind und was uns nicht mehr dient. Es ist Zeit sich neu zu erfinden.

 

Unsere Identität besteht aus unseren Wesenskern und unserer Persönlichkeit, die diesen verschleiert. Wir wurde konditioniert durch Erziehung und Bildung in einem patriarchalen Gesellschaftssystem. Bei unserer Entwicklung haben auch das Erbe unserer Ahnen, ihre positiven wie auch schmerzlichen Erfahrungen,  sowie unsere eigenen mitgewirkt.

Ohne es zu ahnen, sitzt uns das Erbe unserer Ahnen weitaus mehr in den Knochen, als uns das bislang bewusst war. Und so kann es sein, dass 

  • du dich oft als Opfer gefühlt hast, ohne so richtig zu wissen warum 
  • du an dir oft gezweifelt und dich selbst verurteilt hast, weil du den schwachen Selbstwert, der in deiner Sippe herrschte, übernommen hast
  • dir der wirkliche Erfolg im Leben bislang verwehrt blieb, weil die Versagens- und Verlusterfahrungen deiner Vorfahren in dir wirken und dich an unsichtbaren Banden innerlich zurückhalten

 

Frei werden von den Lasten der Vorfahren und der Vergangenheit 

Die freie Journalistin Sabine Bode schreibt in ihrem lesenswerten Buch „Kriegsenkel – die Erben der vergessenen Generation“. Als Friedenskinder sind sie in Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 geborenen hat mehr Fragen als Antworten. Warum wissen so viele nicht wer sie sind und was sie wirklich wollen? Woher kommt diese difuse Angst vor der Zukunft?“

Tatsächlich berichten viele der heute 40- bis 50-Jähringen von einem Gefühl der inneren Leere, von Abkapselung, von Heimatlosigkeit, von Beziehungsproblemen und der Unfähigkeit sich von ihren Eltern abzunabeln. Dabei wissen sie nicht, dass sie das Erbe der letzten beiden Kriegsgenerationen mit im Gepäck haben.  

Doch jetzt, in dieser Zeit des großen Umbruchs, wo sich das unterste nach oben dreht, ist es möglich, uns von den vererbten Belastungen unserer Vorfahren zu befreien und damit auch unsere wahre Identität, den Kern unseres Wesens, frei zu legen und … zu leben.

 

Nachfolgend findest du die 5 wichtigen Schritte:

  1. Finde heraus, ob du vererbte Lasten deiner Vorfahren trägst

    Finde heraus, ob du vererbte Lasten aus deiner Herkunft trägst. Setze dich dazu in einem ruhigen Moment hin und spüre nach innen. Frage dich, welche Verbindung du zu deiner Herkunft hast? Lass diese Frage in dir nachwirken und nimm einfach wahr, was du dabei empfindest, was du spürst und wie du dich dabei fühlst. Fühlst du dich schwer? Spürst du Verspannungen in deinem Körper, oder eine Schwere, die vorher nicht wahrnehmbar war? Wenn dem so ist, kannst du davon ausgehen, dass du solche vererbte Lasten deiner Ahnen im Gepäck hast. Je nach Grad der    Belastung suche dir professionelle Hilfe für die Befreiung von dieser Last. Denn solange du dich davon nicht befreit hast, wird dein Lebensrucksack nicht leichter und … du kannst dein volles Potenzial nicht entfalten.

  2. Hinterfrage deine Einstellungen und Glaubenssätze 

    Sie haben sich aus deinen Erfahrungen gebildet und zumeist ist dies bereits in jungen Jahren unbewusst geschehen. So kann es sein, dass du denkst, dass es für dich besser ist, dich nicht zu zeigen und den Mund zu halten, weil du ausgelacht oder abgelehnt werden könntest. Frage dich in dem Fall: Wann ist dieser Glaubenssatz entstanden? Welcher Teil in mir glaubt das? Ist das wahr? Kann ich da 100%ig sicher sein?
    Du wirst, wenn du ehrlich zu dir bist, herausfinden, dass dieser Teil das Kind in dir ist, das irgendwann einmal diese Erfahrung gemacht hat – vielleicht in der Schule. Und immer noch richtest du dich als Erwachsene nach diesem Muster, obwohl du dich mittlerweile sicherlich nicht mehr so hilflos fühlst, wie damals. Sobald du das erkannt und diese Gefühle aus deiner Kindheit in dir angenommen hast, bist du frei und kannst anders entscheiden und handeln. Dadurch erweitern sich deine Lebenskreise, du machst neue Erfahrungen und du entwickelst dich weiter.

     

  3. Hör auf, dir immer die gleichen Geschichten über dich zu erzählen!   

    Ja, es mag sein, dass dir Unrecht getan worden ist, dass du verletzt, ausgelacht oder sogar betrogen wurdest. Indem du dir innerlich immer wieder die gleichen Geschichten aus deiner Vergangenheit über dich erzählst, schreibst du die Vergangenheit in die Zukunft fort.                                                                           Lass deine Vergangenheit los! Im besten Fall hast du aus den schwierigen, schmerzhaften Erfahrungen gelernt und wertvolle Erkenntnisse erlangt, die dich letztendlich wachsen haben lassen. Indem du allen Menschen, die dir irgendwann einmal Unrecht getan und dich vielleicht sogar verletzt haben, verzeihst – allen voran dir selbst, wirst du frei für das, was das Leben noch für dich bereit hält. Verzeih vor allem auch dir selbst und schreibe anschließend eine neue Geschichte über dich. Schreib sie so, wie du wirklich leben und sein willst und erzähle dir diese Geschichte fortan. Du wirst staunen, wie wunder-voll sich dein Leben wandelt.

  4. Geh mit dem Fluss des Lebens! 

    Was heißt das? Nun, oftmals spielt das Leben nicht so, wie wir es gerne hätten. Dann sind wir gegen das, was sich gerade zeigt. Wir sind im Widerstand. Es entsteht Reibung und machmal gibt es auch Konflikte, die uns viel Lebenskraft kosten und in unserem Körper große Verspannungen erzeugen. Unsere Gedanken drehen sich im Kreis, wir sind müde, erschöpft und fühlen uns unglücklich. Doch das muss nicht sein. Lediglich unsere Bewertung der Situation und wie wir damit umgehen, erzeugt unser Leid, unser Unglücklich sein.
    Stattdessen können wir die Situation, wie sie sich zeigt, erst einmal so annehmen. Das heißt ja nicht, dass sie so bleiben muss. Doch was nützt es im Widerstand mit einer Situation zu sein, die schon da ist, dabei Energie zu verlieren und in eine Opferrolle zu fallen? Viel besser ist es in solch einem Moment zu sagen: „Ich weiß gerade nicht, was das bedeutet. Aber vielleicht zeigt sich der Sinn dahinter zu einem späteren Zeitpunkt.“ Auf diese Weise bleibst du in deiner Kraft und kannst dich dem zuwenden, was gerade gut läuft in deinem Leben und dir Freude bereitet.

  5. Pflanze ein Friedensgewächs!    

    Ja, das hört sich gut an, oder? Du willst natürlich wissen wie das geht und woher du solch eine Pflanze bekommst? Nun das ist ganz einfach. Nimm dir täglich Zeit für eine Begegnung mit dir selbst in deiner Innenwelt. Schalte dabei vom Modus Denken in den Modus SPÜREN, EMPFINDEN, FÜHLEN UND WAHRNEHMEN. Dabei tritt dein Verstand automatisch mehr in den Hintergrund. Natürlich braucht es regelmäßiges Üben, oder besser gesagt eine regelmäßige Hingabe an deine Innenwelt, an dein Selbst. Es ist wie mit dem Erlernen eines Instruments. Dabei geht es um das kostbarste Instrument, das es gibt: dich selbst. Anfangs reicht es, wenn du 10-15 Minuten darauf verwendest. Später wird es dir von innen heraus ein Bedürfnis sein, den Zeitraum zu vergrößern, weil du spürst, wie nährend und stärkend diese Hingabe an dich selbst ist.

Wenn du mehr darüber erfahren und tiefer in das Thema einsteigen möchtest, dann lade ich dich zu meinem 7-teiligen Online-Live-Kurs „Ins Reine kommen mit dir selbst“ ein, der am 27.September 2020 beginnt.
Alle Infos dazu findest du auf meiner Website. Klicke hier und informiere dich! Bei Interesse trage dich für das kostenfreie Info-Webinar am 14.09.2002 ein, oder buche sofort deinen Platz im 7-teiligen Online-Live-Training.

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Wenn wir das Wesen in uns hervorzurufen wollen, dürfen wir den Ballast und die Masken, die sich unsere Persönlichkeit im Laufe des Lebens zugelegt hat, fallenlassen.  Das enge Korsett der Selbstbegrenzung, das wir uns in langen Jahren erschaffen haben, darf jetzt geöffnet werden. Darunter zeigt sich der nackte Wesenskern in seiner verletzlichen und zugleich strahlenden Essenz.

In der Mitte deines Lebens angekommen, befindest du dich in einer Umbruchphase. Die grüne Kraft, von der schon Hildegard von Bingen spricht, schiebt dich von innen an zu einem Aufbruch, zu einem Neubeginn. Es ist die gleiche Kraft, die im Frühjahr die Bäume zum Ausschlagen und die Knospen zum Aufplatzen bringt. Ob du sie nutzt, oder weiter unterdrückst, liegt ganz bei dir.

Die innere Freiheit ist jene Freiheit, die uns niemand nehmen kann. Doch es braucht Reifezeit, bis uns das bewusst wird. Zuvor irren wir umher, suchen in den Dingen, die glänzen, unsere Erfüllung und finden sie  immer nur kurz. Die Freude über den Besitz vergeht, sobald er Teil unseres Alltags geworden ist. Die Quelle der Wünsche in uns sprudelt und wir jagen ein Leben lang danach, unsere Wünsche zu erfüllen, ohne uns viele Gedanken zu machen, was uns tief in unserem Inneren dazu antreibt. Doch irgendwann bringt uns das Leben an einen Punkt, wo wir unsere Unfreiheit sehr deutlich spüren und dann beginnen wir uns zu fragen: Was erfüllt mich wirklich? Was ist wirklich wesentlich?  Wie werde ich frei von all diesen unzähligen Wünschen? Und wie erlange ich innere Freiheit?“

Innere Freiheit und was hinter den Dingen wirklich liegt

Hinter jedem Wunsch liegt  ein Wert, eine Qualität, ein Seinszustand, die wir damit verbinden. Der Wunsch ist die Brücke oder auch die Krücke, um diesen Zustand zu erlangen, die Qualität dieses Seins zu erfahren.

Nehmen wir als Beispiel ein schickes Auto. Viele verbinden damit die Freiheit sich zumindest auf der Erde überall hinbewegen zu können und das noch dazu in größerem Tempo. Das ist letztendlich die Bestimmung des Autos. Dafür wurde es gebaut. Seine äußere Form, seine Ausstattung, sowie die Motorstärke spiegeln Attribute oder auch Wünsche des Besitzers. Das schnelle Caprio beispielsweise ermöglicht eine gewisse Freiheit, die der Fahrer sonst in seinem Alltag vermisst. Dass diese vermisste Freiheit im Fahrer selbst liegt, das ist im nicht bewusst. So versucht er über die Erfüllung des Wunsches sich frei zu fühlen, zumindest für eine Weile.

Innere Freiheit und innerer Frieden gehen Hand in Hand

Doch nicht jeder hat die finanziellen Mittel, um seine Wünsche nach Freiheit in der Form zu erfüllen und das ist auch gar nicht erforderlich. Denn, um Freiheit zu erfahren, die anhält und währt, braucht es kein dickes Portemonnaie. Wir alle tragen die erforderlichen Mittel in uns, um diese Freiheit zu erwirken. Um in einen anhaltenden Zustand der inneren Freiheit und des inneren Friedens zu gelangen, gibt s einen direkten Weg. Vorausgesetzt, es gelingt loszulassen von den Ansprüchen, die letztendlich durch die Konsumgesellschaft erst geweckt wurden und davon, sich mit anderen ständig zu vergleichen.

Wenn du fähig bist die Begrenztheit deiner Mittel, seien sie materieller oder auch finanzieller Art, als Chance zu sehen, wirst du darin Freiheit, Freude und Frieden finden. Du wirst dir bewusst, dass du dir weniger Gedanken um die Sicherung deines Geldes und Besitzes machen muss, als diejenigen, deren Verstand ständig darum kreist und darin gefangen ist. Du wirst dir auch bewusst, dass du in dieser Freiheit mehr Zeit für das Wesentliche hat, für das, was deinem Herzen und deiner Seele wahrlich wichtig ist. Seien dies die Menschen, die du liebst, Kinder, Partner, Freunde, oder auch Tiere, die Natur und Hobbys, durch die sich deine Seele ausdrücken kann.

Du wirst im Kontakt mit dem Wesentlichen dein eigenes Wesen immer deutlicher fühlen und dich an der Lebendigkeit des Augenblick und an dir selbst erfreuen. Vorausgesetzt es gelingt dir, das Erbe des sich Sorgens um die Zukunft abzulegen und davon Abstand zu nehmen. Stattdessen wirst du dir der Fülle des Lebens bewusster, die dich ständig umgibt, an der du Teil hast und zugleich ein Teil davon bist. Du wirst dich vom Leben überraschen lassen und dich freuen an dem, was dir das Leben tagtäglich bringt und schenkt – in guten, wie in herausfordernden Zeiten. Dienen letztere doch dem Wachstum und der Weiterentwicklung, statt wie viele befürchten als Strafe einer höheren Macht.

Ich bin genug – ich habe genug

Das Gefühl genug zu sein und genug zu haben schenkt eine nie gekannte Freiheit. Ein Gefühl der Weite lässt uns horizontal ausrichten in die Freude und Fülle des Lebens.  Das Gefühl richtig zu sein und alles zur richtigen Zeit an seinem richtigen Platz zu wissen, richtet uns vertikal aus. Dabei erfahren wir unsere Anbindung an Himmel und Erde, die einher geht mit einem Urvertrauen und einem tiefen Frieden. Auf diese Weise erfahren wir unser wahres Wesen und Sein.

In jedem Augenblick haben wir die Wahl uns hierfür zu entscheiden: „Ich bin genug, ich habe genug. Ich bin richtig, so wie ich bin. Ich vertraue und bin mir gewiss, dass alles zur rechten Zeit am rechten Ort für mich bereit steht.“

Mag sein, dass diese Zustände anfangs nur in gewissen, entspannten Momenten erfahrbar sind und dann wieder vergehen. Doch wer einmal gekostet hat vom Nektar des inneren Friedens und der inneren Freiheit, der kennt seine tiefste Sehnsucht und die wird ihn nie mehr loslassen, sondern nach Hause, ganz zu sich selbst führen.

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Die ersten 7 wichtigsten Schritte in die innere Freiheit

Der Kurs dauert insgesamt 21 Tage. Du erhältst im Abstand von 3 Tagen jeweils den nächsten Schritt.
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Ich freue mich auf unser Gespräch.

In Freiheit im Herzen verbunden

Bianka Maria Seidl