Der evolutionäre Ruf an dich: Entdecke deine Einzigartigkeit

 

Viele sprechen derzeit von Einzigartigkeit, davon ihrem inneren Ruf, ihrer Berufung zu folgen. Ja, in dieser überaus spannenden und zugleich herausfordernden Zeit gilt es nicht nur die Sicherheit mehr und mehr in uns selbst zu finden, sondern auch unsere Schätze, die wir in dieses Leben mitgebracht haben. 

Die meisten von uns wurden in Elternhaus und Schule nicht darauf vorbereitet ihre einzigartigen Potenziale in die Entfaltung zu bringen. Stattdessen hat man uns behandelt wie leere Körbe und uns vollgestopft mit Wissen, von dem das Meiste längst überholt ist. 

Auf diese Weise wurden unsere Gaben und Talente überdeckt und sind in Vergessenheit geraten. Das übertriebene Sicherheitsdenken hat dazu auch noch das seinige getan. So haben wir uns erst gar nicht auf die Suche danach begeben, weil wir das Risiko scheuten. Außerdem hätte dies bedeutet, dass wir aus der Reihe getanzt wären und was hätten da die anderen dazu gesagt?

Einzigartigkeit ist gefragt

Die Evolution läutet derzeit das Zeitalter der Individuation ein. Dabei geht es darum, dass wir unsere als einzigartige Individuuen erkennen, dass wir die Herde verlassen und uns nicht mehr an dem orientieren, was „man“ macht. Jetzt gilt es unsere Einzigartigkeit zu entdecken, was soviel heißt wie, dass wir unsere einzigartigen Gaben und Talente und somit auch unsere Berufung entdecken.

Doch wo fangen wir da jetzt an? Wie gelingt es, uns auf die Spur unserer Talente zu begeben? Werden wir sie finden, wenn wir weiterhin das tun, was alle tun, oder das tun, was wir schon immer getan haben? Schon Albert Einstein hatte diese Schwäche bei den Menschen erkannt und es so formuliert: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Raus aus der Komfortzone

Im Klartext heißt das: Bewege dich raus aus deiner Komfortzone. Verlasse deine traute Burg. Während du diese Zeilen liest, weißt du sofort sehr genau, in welchem Lebensbereich du dich bewegen solltest. Darum, lupf dich selbst raus aus dem Alltags-Trott.  Es gilt Neues auszuprobieren und dich dabei neu kennen zu lernen. Dabei gelangen neue Facetten deiner selbst ans Licht, die bislang in dir geschlummert haben. Das Neue ist anregend, ja aufregend. Denn hier gibt es noch keinen Automatismus. Wenn wir Neues ausprobieren sind wir hellwach. Alle Sinne arbeiten und liefern unserem Gehirn wichtige Informationen, womit es arbeiten kann und dabei werden neue Verknüpfungen hergestellt, und die Schaltstellen erweitert. Das ist ein Refreshing für Körper, Geist und Seele. 

Für den Fall, dass in dir jetzt noch keine Ahnung vorhanden ist, welcher Lebensbereich einer Erneuerung bedarf, dann fordere eine Antwort heraus, indem du dir selbst eine konkrete Frage stellst. Diese könnte zum Beispiel lauten: Welcher Bereich meines Leben braucht eine Erneuerung? Am besten du schreibst deine Frage auch. Ich bin ein großer Fan vom Schreiben, denn Schreiben ist der erste Schritt in die Verwirklichung, in die Manifestation. Manus bedeutet im Lateinischen Hand, so wie in Manuskript. Ja, indem wir es schreiben bringen wir es vom Kopf über die Hand in Form von Schrift in die Realität. Und dieser Weg führt über das Herz, denn die Hände sind die Verlängerung des Herzens. 

Jetzt zurück zu meinem Tipp. Nachdem du deine Frage formuliert und aufgeschrieben hast, lege sie dir auf deinen Nachtisch und beschäftige dich damit für einige Tage abends vor dem Einschlafen und morgens vor dem Aufstehen. Du wirst staunen, dein Unterbewusstsein wird für dich arbeiten und plötzlich wirst du sehr klar wissen, welcher Lebensbereich derzeit eine Veränderung braucht und vielleicht sogar wie das auszusehen hat. 

Die Einzigartigkeit verbirgt sich hinter den Rollen

Für den Fall, dass es um deine ganz individuelle und persönliche Weiterentwicklung geht, liegt das Thema Individualität deutlich auf der Hand. Die Aufgabe ist herauszufinden wer du bist, wenn du gedanklich mal alle Rollen, die du in deinem Leben spielst für eine Weile ablegst, wie zum Beispiel die Rolle der Ehepartnerin, der Mutter, der Chefin, der Vorsitzenden, etc.. Überlege dir welche Rollen du bekleidest und lege sie gedanklich einmal ab. Was bleibt übrig? Wer bist du, wenn du diese Rollen nicht bist. Was macht dich aus? Woran erfreust du dich noch? Was erfüllt dich sonst noch?

Es mag sein, dass diese Selbstinventur gar nicht so einfach und angenehm ist. Vielleicht tauchen auch Ängste und Befürchtungen auf. Du kannst bei diesem Experiment sehr viel über dich lernen. Und … du kannst dir selbst dabei auch sehr nahe kommen. Du kannst dabei vielleicht entdecken, dass da eine gewisse Leere in dir ist, die sich unangenehm anfühlt und die du nicht haben willst.

Es kann außerdem sein, dass du es nicht weißt, was dir dann noch Freude bereiten und wie du dich dann definieren solltest. Es kann aber genauso gut sein, dass dir bewusst wirst, dass du vieles von dem, was dir einmal Freude bereitet hat, aus den Augen verloren hast und du dabei eine gewisse Traurigkeit empfindest. Heisse all diese Empfindungen und Erkenntnisse willkommen. Lasse sie in dir entstehen und nimm sie einfach wahr und an. Akzeptiere, dass sie da sind. Das ist enorm wichtig. Denn alles, was wir nicht angenommen haben, können wir auch nicht loslassen und sind nicht frei davon. 

Lass einige Zeit vergehen und richte dann deinen Fokus erneut auf das Thema Erneuerung. Sicherlich hat sich mittlerweile etwas in dir verändert. Dein Blick darauf ist anders, du hast mehr Abstand zu den ungeliebten Gefühlen und vielleicht sogar schon eine gewisse Klarheit darüber gewonnen, in welchem Bereich deines Lebens du die Komfortzone verlässt. 

Übrigens werden davon alle anderen Lebensbereiche profitieren, denn nichts ist voneinander getrennt. Diese künstliche Trennung erzeugt lediglich unser Verstand. Und so beeinflusst eine Erneuerung in deiner persönlichen Entwicklung auch deine Partnerschaft, deine Finanzen und auch deine Freundschaften auf positive Weise. Das mag anfangs nicht so aussehen, denn mit deiner Veränderung veränderst du zugleich auch die bisherigen Strukturen und Verbindungen und das geht einher mit mehr oder weniger Unordnung, Disharmonie und manchmal sogar Chaos. Doch das ist die Voraussetzung für eine neue Ordnung auf einer neuen Ebene, die deiner Weiterentwicklung wesentlich besser dient. 

Entdecke und entfalte dein einzigartiges Potenzial

Lass mich jetzt zurück kehren zum ursprünglichen Thema, dem Entdecken und Entfalten unseres einzigartigen Potenzials. Auch wenn es in unserer Kindheit nicht gefördert wurde, so haben wir jetzt als Erwachsene in jeder Sekunde die freie Wahl, uns selbst auf diese Entdeckungsreise zu begeben. 

Niemand hält uns davon ab, außer die Grenzen, die wir uns selbst setzen und gesetzt haben. Auf dieser Entdeckungsreise ist es manchmal gut eine erfahrene Reiseleiterin zu haben, die sich auskennt mit der Materie und die die Tücken und Schwierigkeiten kennt, die auf diesem Weg auftauchen können. Zudem kann es auch sinnvoll sein, sich mit anderen Weggefährten, die das gleiche Ziel verfolgen, auf diese Entdeckungsreise zum begeben. Auch wenn das, was entdeckt wird, für jeden einzigartig ist, ist der Weg dennoch der gleiche und in Gesellschaft kann es leichter sein. Doch es gibt auch jene unter uns, die solche Entdeckungen lieber alleine unternehmen, so wie ich zum Beispiel. Auch das ist völlig in Ordnung. Die Hauptsache ist, sich auf den Weg zu begeben in aller Offenheit für das, was es da zu entdecken gibt. 

Die Entdeckung deiner Einzigartikeit ist eine Reise

Aus meiner eigenen Erfahrung und auch aus der Erfahrung mit meinen Klientinnen heraus, bringt uns das, was wir entdecken ins Staunen und niemals hätte unser Verstand sich das ausdenken können. Denn diese Reise ist zugleich eine Reise zu deiner Seele. Sie ist es, die dich innerlich ruft, sodass du ihrem Ruf folgst. Die Verwirklichung deiner Berufung ist für deine Seele von großer Bedeutung für ihre Weiterentwicklung auf dem langen Weg ihrer vielen Inkarnationen. Als Belohnung erfährst du eine tiefe Erfüllung in dir. Diese Erfüllung ist mit nichts anderem zu erlangen und kann auch nicht mit Geld gekauft werden. 

 

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, deine Berufung zu entdecken und dich neu kennen zu lernen, dann mach mit bei meiner

                                   5-Schritte-Challenge DEINE BERUFUNG ENTDECKEN                                                                     In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung 

Wir starten am 16. September 2019 

Für jeden Schritt nehmen wir uns 2 Tage Zeit, so dass du diese Challenge mit den Inhalten und Aufgaben leicht in deinen Alltag integrieren und alle 5 Schritte gehen kannst. Die Challenge endet am 27. September 2019 

Nach dieser Challenge wirst du mehr Klarheit und Orientierung über deine einzigartigen Gaben und Talente und ggf. sogar über deinen weiteren Weg haben. 

 

Du fühlst dich angesprochen? 

Prima! 

Dann sei dabei und melde dich jetzt gleich zur Challenge an!

Klicke dazu das rote Herz!

 

Ich freue mich, wenn du mit an Board bist bei dieser Entdeckungsreise. 

In herzlicher Verbundenheit 

Deine Reiseleiterin 

Bianka Maria

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Rückwärts gerichtet leben – Am Steuer sitzt die Angst

Warum du rückwärtsgerichtet kaum vorwärts kommst

 

Führst auch du dein Leben mit dem Blick überwiegend in den Rückspiegel? Viele Menschen haben eine schädliche Angewohnheit. Sie verbringen ihre Gegenwart damit, sich geistig in der Vergangenheit aufzuhalten, ja manche suhlen sie sich buchstäblich darin.

Ein altes Sprichwort besagt: „Lasst die Toten die Toten begraben!“ Das bedeutet, dass  du dir über das, was geschehen ist, und du sowieso nicht mehr ändern kannst, keine Gedanken mehr machen sollst. Denn solch eine geistige Aktivität wird niemals etwas Neues hervorbringen.

Aber vielleicht willst du das ja auch gar nicht und dein Verweilen in der Vergangenheit kommt einer Haltebucht gleich, die dich vor dem Neuen und damit auch vor dem Leben schützen soll. Beim Alten weißt du jedenfalls, woran du bist. Hier kennst du dich aus, alles ist vertraut. 

Wenn du genau hinschaust, dann sitzen hier die Angst am Steuer, am Ruder deines Lebensschiffes. Zumeist liegt es im sicheren, bekannten Hafen. Doch mal ehrlich, dafür sind Schiffe doch nicht gebaut und Menschen auch nicht, oder?

Du musst auch nicht bedauern, wenn du deine vollständige Kraft in der Vergangenheit bisher nicht angewandt hast. Denn die Wahrheit ist, dass es nur ein winzig kleiner Teil der Menschen ist, der die wahre Natur ihrer eigenen verborgenen Ressourcen kennt und sie auch nutzt. Das ist der Grund warum so wenige Menschen ein dynamisches und aufregendes Leben führen und die meisten eher in diffusen Vorstellungen, unproduktiven Gedankenschleifen und lähmenden Gewohnheiten ihr Leben verschlafen.

Die meisten Menschen verbringt ihr Leben in der Vergangenheit. Sie halten an alten Bildern und Erinnerungen fest, erwecken diese in unzähligen Gesprächen immer wieder zum Leben und beschränken sich dadurch auf ein „halbes“ Leben. Es ist, als hätten sie eine innere Handbremse angezogen. 

Sie bewegen sich in einem engen Kreis ihrer potenziellen Möglichkeiten – ob physisch, intellektuell oder moralisch. Diejenigen hingegen, die ihr naturgemäßes Potenzial entdeckt haben und es leben, vertrauen auf ihre innere Führung, treffen ihre Entscheidungen klar und schnell und wagen sich immer wieder hinaus auf offene Meer mit gehissten Segeln, im Vertrauen auf ihre und die übergeordnete Kraft, die ihnen beisteht.

Wir nutzen nur 5% unseres Potenzials

Auch du nutzt wahrscheinlich bislang nur einen kleinen Teil ca. 5 % deines möglichen Bewusstseins und der Fähigkeiten deiner Seele. Es ist so, als ob du die Angewohnheit hat von all deinen körperlichen Fähigkeiten nur dein rechtes Auge zu benutzen :-). Das scheint dir abstrus? Ja, aber so in etwa ist das. 

Warum das so ist, liegt daran, wie du geprägt wurdest in den Anfängen deines Lebens. Du bist bewertet worden – deine Leistungen fein einsortiert in Noten von 1 bis 6 und damit ist bei dir ein Grundtenor hinsichtlich Gewinnen oder Verlieren entstanden. Du hast die schlechten Noten nicht nur intellektuell akzeptiert sondern auch noch emotional tief verinnerlicht. Millionenfach wurden so Potenziale auf dem Altar des Scheiterns geopfert.

 

Befreie dich aus der Tyrannei der Ängste und richte dich nach vorne aus

Doch jetzt ist die Zeit reif, dass sich die Menschen und auch du, sich von den Fesseln der Vergangenheit mit den Programmen der Unzulänglichkeit und des Scheiterns befreien. Der Heilungsprozess des Geistes kann beginnen, indem du dich bewusst von der Tyrannei der Ängste verabschiedest und deinem inneren Ruf, dem Ruf deiner Seele folgst. 

Wechsle das Ufer von der Schatten- auf die Sonnenseite des Lebens und nutze deine angeborene geistige Kraft des Bildformens. Nutze sie ab jetzt im positiven Sinn, denn im negativen Sinn hast du es bereits die vergangenen Jahrzehnte erfolgreich gemacht.

Forme ab jetzt im Einklang mit deiner Seele erhabene große Bilder deiner Zukunft mit denen du Fülle statt Mangel erzeugst. Entdecke die noch schlummernden Potenziale in dir und werde dir deiner schöpferischen Fähigkeiten bewusst. Setze sie achtsam und verantwortungsvoll ein.

Denn alles, was wir uns mit unserem inneren Auge vorstellen können, können wir auch erreichen – im Negativen, wie auch im Positiven.

Ein altes Sprichwort besagt: „Was du siehst, wirst du auch bekommen!“ – und damit ist das innere Sehen gemeint. Deshalb: Lausche deinem inneren Ruf und vertraue dir und vor allem deiner Seele und dann schau ab jetzt mittels entsprechender innerer Bilder in deine strahlende Zukunft, die vor dir liegt!

Ankündigung

5-Schritte-Challenge – Berufung entdecken

16. – 27. September 2019

Wenn

• du schon lange den Wunsch nach deiner Berufung hegst
• du endlich deinem inneren Ruf vernehmen und folgen willst
• du spürst, dass die Zeit für dich reif ist etwas Neues zu beginnen
• in deinem Leben oder auch Business ein wichtiges Puzzleteil fehlt
• du dich, dein Leben und ggf. auch dein Business zum Blühen bringen willst,
dann bist du in meiner 5 Schritte-Challenge Berufung entdecken – In 5 Schritten zu mehr Klarheit und Orientierung vom 16.-27. September 2019 genau das Richtige für dich 🗝💜.

Auf meiner Website findest du alle Infos und kannst dich gleich in die Gäste-liste eintragen und dir deinen Platz sichern. Klicke dazu hier.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Innere Energieräuber

Bereits in den vergangenen zwei Beiträgen habe ich in dieser dreiteiligen Artikelserie über Energieräuber geschrieben. Im ersten Beitrag über die Energieräuber im räumlichen Umfeld und im 2. Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld. Teil 1 kannst du hier und Teil 2 hier nachlesen. 

Im Beitrag über die Energieräuber im menschlichen Umfeld habe ich ganz vergessen von meiner eigenen Geschichte zu schreiben. Das möchte ich hier kurz nachholen. Nachdem ich mir als alleinerziehende Selbstständige mit zwei Kindern ein Chart über die drei größten Energieräuber erstellt und auf der räumlichen Ebene begonnen hatte, diese abzustellen, haben sich meine Energieräuber im menschlichen Umfeld fast von alleine aus dem Weg geräumt. Wie kam das? Nun, nach meinem Umzug von der Stadt auf´s Land war so manchen „Freunden“ der Weg zu mir zu weit. Fünfzig Kilometer außerhalb der Stadt, das liegt jetzt nicht um die Ecke. Dennoch sollte das einer Freundschaft nicht abträglich sein. Und so trennte sich die Spreu vom Weizen auf natürliche Weise. Ich erkannte, wer meine wahren Freunde waren und denjenigen, denen es zu weit zu mir war, weinte ich nicht nach. Oftmals zeigt es sich in solch besonderen Situationen, ob eine Freundschaft wirklich eine Freundschaft ist. Ich lebe seither nach dem Motto lieber ein paar wenige echte Freunde, als viele unechte :-). 

Jetzt aber zur Nummer 1 auf meiner Chartliste der Energieräuber

Innere Energieräuber 

So wie Viren und Bakterien unsichtbar sind und dennoch schwächend wirken, so ist es auch mit den unsichtbaren Energien in unserem Energiefeld. Die meisten Menschen wissen nicht viel darüber und daher ist es ihnen auch nicht möglich darauf Einfluss zu nehmen. 

Dabei wird es in Zukunft darum gehen, dass wir von innen heraus lernen die Frequenz unserer Energie zu erhöhen und sie gezielt dafür zu nutzen, sodass wir die beste Version unserer selbst verwirklichen. 

Das Umfeld, in dem wir als Kind groß geworden sind, hat maßgeblich unsere Entwicklung geprägt. Als Kind lernten wir durch Imitation. D.h., dass wir nachahmten, was uns unsere Bezugspersonen vorgemacht haben. Und so lebt in uns oftmals der Zeigefinger von Vater und Mutter weiter. Wir kritisieren uns innerlich, weil wir kritisiert wurden. Wir fühlen uns nicht wertvoll und lieben uns daher auch nicht, weil wir vielleicht zu wenig Beachtung und Aufmerksamkeit (Liebe) bekommen haben. Wir haben Angst Fehler zu machen, wurden wir doch immer dafür bestraft und darum unternehmen wir lieber nichts.

Negative Konditionierungen aus der Kindheit halten uns klein

Wir begrenzen uns selbst, aus Angst davor, wieder kritisiert, verlacht, bestraft oder ausgegrenzt zu werden. So kochen wir mit unserem Lebensfeuer auf kleiner Flamme und beim leisesten Windhauch, mit dem uns das Leben zu erfrischen sucht, erschrecken wir und statt unser Feuer wieder zum Lodern zu bringen, entsteht nur Rauch und Qualm und die Desorientierung wird noch größer. 

So entstehen Probleme in der Außenwelt in den verschiedensten Lebensbereichen – allen voran im zwischenmenschlichen Bereich, in der Familie, in Partnerschaften, in der Ehe, im Beruf unter Kollegen, mit dem Chef, der Chefin, im Freundeskreis und mit den Nachbarn. 

Opfer-Täterspiele kosten viel Energie

Gemäß der alten Manier, wenn Probleme entstehen, wird im Außen nach einem Schuldigen gesucht und damit auch ein Opfer geboren. Dann wird versucht das Problem im Außen zu beheben, ohne dass es möglich wäre. Hier entsteht ein großer Energieverlust. Wer ist jetzt der Energieräuber? Nun, letztendlich bin ich es selbst, weil ich mir dessen, was da wirklich vorgeht, nicht bewusst bin und weil ich die Verantwortung für das, was ich in einer Situation denke und fühle nicht übernehme. 

Wie gesagt, das Opfer-Täter-Spiel ist uralt. Es wird seit Jahrtausenden von uns Menschen gespielt und wir haben das imitiert von unseren Eltern und diese wiederum von ihren Eltern und sofort.

Unsere inneren Schwellbrände haben ihre Ursache immer in der Herkunft, in unserer Kindheit und teilweise auch in der Verbindung mit unseren Ahnen, unserer Sippe. Ob uns das bewusst ist, oder nicht. Ob uns das passt oder nicht. 

Die Vergangenheit bereinigen und loslassen

Durch den sehr frühen Verlust meines Vaters im Babyalter erlitt ich ein Traumata, das sich fünfzehn Jahren später in Form einer chronischen Darmerkrankung zeigte. Ich hatte einiges nicht verdaut. Um zu überleben hatte ich es verdrängt. Damit hielt ich unbewusst daran fest.  Das Loslassen fiel mir unendlich schwer. So schwer, dass ich wöchentlich zur Darmentleerung zum Internisten fahren musste. Um einer Operation für einen künstlichen Ausgang zu entgehen, stellte ich mich auf die Hinterbeine und suchte nach einer Alternative, die ich dann in der Ohr-Akupunktur fand. Drei Jahre später war ich geheilt und meine Verdauung funktionierte wieder. Damals fand ich den Zugang zur feinstofflichen Welt, zu den Energiekörpern, den Meridianen und letztendlich auch zum Chi, zur Lebensenergie. 

Es folgten viele Jahre des Aufräumens und des Klärens meiner Herkunft und dem Verarbeiten der frühen traumatischen Erfahrungen. Schicht für Schicht, ähnlich einer Zwiebel, wurde abgetragen. Indem ich das verletzte und traurige Kind in mir annahm und es liebevoll integrierte, lösten sich meine Schutzpanzer immer mehr auf. Ich wurde zugänglicher, fand in meine ursprüngliche Lebensfreude und vor allem auch in mein kreatives Potenzial. So löste sich die Starre des Traumatas und  mein ganzes System, meine Energie kam langsam wieder in Fluss. Ich war wieder bereit zu fühlen und mein Kopfkino mit den 10.000 Affen wurde ruhiger. 

Mehr fühlen statt denken

Du fragst dich sicherlich, wie ich das geschafft habe. Nun der erste Schlüssel war das Fühlen und der zweite Schlüssel war die Meditation. Ich hatte tief in mir das Verlangen, dass Ruhe in meinem Kopf sein möge und kam ich zur Meditation. Anfangs war es schwierig, doch dann lernte ich bei einer ayurvedische Panchakarma-Kur auf Sri Lanka einen Mönch kennen, der mir das Meditieren beibrachte und seither ist sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Anfangs habe ich täglich 10 Minuten damit verbracht. Heute nach 20 Jahren verbringe ich gut und gerne täglich eine Stunde in Meditation. Das ist meine Energietankstelle. Hier hole ich mir, neben der Natur, die Kraft für meine vielfältigen Unternehmungen. 

Unsichtbare Verbindungen sind nicht immer nährend

Einen bedeutenden Einfluss auf dein Energiefeld haben deine Herkunftsfamilie und deine Vorfahren, deine Sippe, wie ich es bereits in meinem letzten Artikel „Deine Ahnen und dein Erfolg im Leben“ beschrieben habe. Wir sind über die Zellinformation mit den letzten 7 Generationen verbunden. Alle Erfahrungen, die deine Ahnen gemacht haben, sind in einem energetischen Feld gespeichert. Du bist mit diesem Feld über deine DNA verbunden und stehst in einem ständigen unbewussten Energie- und Informationsaustausch. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann hole dir mein e-Book „Das Potenzial aus deiner Herkunft“. 

Der Generationenstrom ist so unsichtbar, wie der elektrische Strom und in gewisser Weise ebenso, wenngleich anders, wirkungsvoll. Die Verbindungen zu den Ahnen zu klären, bedeutet zugleich die eigenen Wurzeln zu stärken. Denn nur ein Baum mit starken Wurzeln kann den Stürmen des Lebens trotzen, ist weniger anfällig für Parasiten und wird sich daher gut entfalten und eine große Krone ausbilden, wenn die sonstigen Umgebungsbedingungen gut sind. 

Bei uns Menschen ist das sehr ähnlich. Wir brauchen ähnlich dem Baum, um unsere Potenziale entfalten zu können, ein dafür günstiges Umfeld, sowohl räumlich als auch im menschlichen Kontext und darüber hinaus auch dort, wo die Verbindungen nicht sichtbar und dennoch wirksam sind.

Wenn es dich interessiert, wie ich zu meinen schamanischen Wurzeln gefunden haben, kannst du das hier nachlesen. 

 

„Wer nach außen schaut träumt – wer nach innen schaut erwacht“ C.G. Jung

 

Tägliche spirituelle Praxis – ein Rendez-Vous mit deinem Selbst

Damit wir uns selbst wieder mehr wahrnehmen können, gilt es dies wieder zu erlernen. Hierzu gibt es viele verschiedene Ansätze wie z.B. Entspannungstechniken, Meditation, Yoga und Achtsamkeitsübungen. Allen gemeinsam ist, dass dabei der Verstand ruhig wird. Erst wenn unser Verstand ruhiger wird, können wir in die Beobachterrolle wechseln und zum Zuschauer werden. Wir können wahrnehmen, was in unserer Innenwelt vor sich geht. 

Wichtig ist, dass dabei eine 180°-Drehung passieren muss – eine Notwende sozusagen. Während bislang unsere Aufmerksamkeit zumeist im Außen war (und damit sind auch alle viereckigen Geräte, wie TV, Handy, PC etc.,gemeint) gilt es nun die Aufmerksamkeit vermehrt nach innen zu lenken und die inneren Vorgänge wahrzunehmen. Das sind unsere Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen, im Zusammentreffen mit anderen Menschen, aber auch wenn wir mit uns alleine sind. 

Erst jetzt bin ich in der Lage Verantwortung für all das zu übernehmen und darüber hinaus, statt wie gewohnt einfach zu reagieren, erstmal nicht zu reagieren, das innere Geschehen wahrzunehmen und wertfrei zu akzeptieren bis es, ähnlich einer Gewitterwolke, wieder vorüber gezogen ist.

In meinen Mentoring-Programmen begleite ich meine Klientinnen über einen längeren Zeitraum von 3 – 6 Monaten und manchmal auch länger. In dieser Zeit lernen sie, wie sie sich eine förderliche, neue Gewohnheit zulegen – eine tägliche, spirituelle Praxis. Das kann zum Beispiel Meditation und/oder Yoga sein. In jedem Fall geht es darum in die Stille zu gehen, sich selbst zu begegnen, in eine Selbstnähe zu kommen. Dabei ist es hilfreich, wenn der Verstand – die 10.000 Affen im Kopf – zur Ruhe kommt.  Auch längere Spaziergänge in der freien Natur, im Wald, oder in den Bergen, unterstützen dabei mehr ins Sein zu kommen und dadurch etwas in die Gegenwaagschale zu werfen, damit eine neue, gesunde Balance in unserem Leben entsteht. Die smarten Helfer (Handy, etc.) bleiben zuhause oder im Auto. Auszeiten ohne erreichbar zu sein, sind in der Zukunft von größter Bedeutung. 

Gefangen im Netz – im Worldwideweb

Wir dürfen die Verantwortung für den Umgang mit all diesen technischen Errungenschaften übernehmen und bewusst und sinnvoll damit umgehen lernen, so dass sie uns dienen, statt dass wir uns von ihnen versklaven lassen. 

Auch ist es wichtig, dass wir uns unserer Vorbildfunktion für Kinder bewusst sind. Denn Kinder lernen durch Imitation und wenn die Erwachsenen ihre ganze Aufmerksamkeit von der wundervollen Umgebung und auch von ihren Kindern abziehen, dann wird das in der nächsten Generation zum Standart. In welcher Welt leben wir dann? 

Eine kleine Anmerkung an dieser Stelle. Manchmal fahre ich mit der U-Bahn, wenn ich in München unterwegs bin. Die Mehrzahl der Menschen im Abteil starren in ihre winzigen Bildschirme, die gerade mal 10×5 cm groß sind. Dorthin richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit und blenden dabei ihre Umgebung völlig aus. Für mich ist das eine enorme Eingrenzung. Wenn ich mir vorstelle, dass ich tagtäglich meine Aufmerksamkeit und damit auch Energie in solch ein kleines Kästchen fließen lassen würde, dann empfinde ich das als enorme Beeinträchtigung meiner Lebensqualität. 

So vieles von dem, was mir als Mensch mitgegeben, liegt in dem Moment brach und mein Seele, die über die fünf Sinne genährt wird, bleibt unbeachtet. Das führt früher oder später zu Erkrankungen, die psychosomatischer Ursprungs sind. Und genau das ist da draußen in der Welt bereits der Fall. Die psychosomatischen Erkrankungen sind in einem rasanten Tempo auf dem Vormarsch. 

Eine gesunde, neue Gewohnheit pflanzen

Zusammenfassend lege ich dir ans Herz, dass du dir deiner inneren Energieräuber bewusst wirst und dann Wege findest, sie zu eliminieren. Damit dies gelingt braucht es eine Entschleunigung deines Lebenstempos, so dass du den 10.000 Affen in deinem Kopf Herr wirst und vermehrt Ruhe und Sorgenfreiheit in dir erfährst. Hierfür pflanze eine gute neue Gewohnheit – eine tägliche spirituelle Praxis. Trete täglich auf dieser Übungsmatte an und gebe dich dir selbst hin in der Stille. Es braucht dafür nichts weiter, als den Atem zu beobachten und ihn in dir spüren, ganz Wach und aufmerksam. Zehn Minuten reichen anfangs aus. Wichtig dabei ist – immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der Körper und auch der Geist sind Gewohnheitstiere :-). Mach dir das zunutze. Damit erleichterst du dir das Ganze. 

Sobald diese inneren Energiefresser entlarvt sind und du Mittel und Wege gefunden hast, sie zu eliminieren, zu transformieren, wirst du merken, dass das, was uns allen natürlich angeboren ist, wieder erfahrbar wird – eine  ursprüngliche Lebensfreude und die Leichtigkeit des Seins.

 

Danke für deine Aufmerksamkeit und deine Zeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Welche Gedanken hast du, während du meinen Beitrag liest. Schreib sie mir, gerne lese ich sie und beantworte auch deine Fragen, wenn du sie mir mitteilst.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Das kleine ICH – ein Vampir

Neugeboren auf dieser Erde ist das Wesen noch im Einklang mit dem Kosmos – in einer universellen Harmonie, verbunden mit dem Leben, mit der Schöpfung. Je nach Kulturkreis entfernt sich das Kind von dieser Verbindung im Laufe der Zeit, erfährt es in seiner Familie Lob und Tadel, Bewertung und Urteil und damit die augenscheinliche Trennung von der Quelle.

Das Gefühl des Getrenntseins erzeugt im Bewusstsein das kleine ICH, das hilflose, das ohnmächtige ICH, das kämpft und sich verteidigt, um zu überleben. Der Strom des Lebens, von dem es einstmals in die Existenz getragen wurde, verebbt mit jedem Nein, mit jedem Widerstand gegen das Leben. Das Leben wird, zusammen mit der Gegenwart, an den Rand der Existenz gedrängt. Das bedürftige, kleine ICH rückt in den Mittelpunkt. Hier, in dieser Position, entsteht die Egozentrik. Alles dreht sich um das bedürftige, kleine ICH.

Zuerst erlebt es sich als bedauernswertes Opfer und holt sich, einem Vampir gleich, die Energie zum Leben von der Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen. Die Yin- oder passive Variante des kleinen ICHs sucht das Bedauern, das Mitleid. Die Yang-Variante, die Aktive hingegen verbarrikatiert sich hinter gestählter Härte, greift an und dominiert, sobald es sich bedroht fühlt. Dieses kleine ICH mutiert zum Agressor, zum Täter. Beide Varianten fühlen sich einsam, sind getrennt vom Strom des Lebens und holen sich daher die Energie von ihren Mitmenschen in den vielen kleinen und groß inszenierten Dramen.

Anbindung an das Leben statt Vampirismus

Wie würde unser Leben aussehen, wenn unsere kleinen ICHs sich dessen bewusst werden? Wenn sie anfangen würden die Energie mittels Anbindung an das Leben zu erhalten. Wenn sie sich bewusst werden, dass sie Teil der Schöpfung und somit des Strom des Lebens sind. Ja, der Kraftstrom des Lebens könnte  in unsere kleinen, abgekapselten Lebensburgen einziehen. Die Verbindung mit der Schöpfung und das Leben in Harmonie mit allen Geschöpfen beinhaltet ein Leben in Freude, Stärke, Glück und Frieden. Denn das Leben in seiner Urkraft sendet ständig Ströme und Wellen von Stärke und Herrlichkeit durch den Kosmos. Doch solange die Portale des kleinen ICHs verschlossen sind, fließt das Leben daran vorbei. Das kleine ICH vereinsamt, verbittert, hadern mit seinem “Schicksal”, das es glaubt nicht ändern zu können, Es sieht sich gefangen in Sachzwängen, in fremdbestimmten Tagesabläufen, in emotionalen Verstrickungen und in Abhängigkeiten, sowohl materieller, als auch emotionaler und mentaler Natur.

Ausdehnen, in größere Lebenskreise hineinwachsen

Wie wäre es einmal innezuhalten und das vermeintlich “prall gefüllte Leben” zu hinterfragen?, die Schotten der eigenen kleinen Trutzburg etwas zu öffnen, damit das Licht der Bewusstheit sie durchleuchten könnte?  Wie wäre es zu erkennen, dass das Leben von dem das kleine ICH dachte, dass es das Leben sei, nichts anderes ist als das Ergebnis der eigenen, unbewusst genutzten Schöpferkräfte? Das kleine ICH könnte damit erkennen, dass es die Chance hat sein kleines Leben innerhalb des großen Lebens zu gestalten und zwar in Harmonie mit den Gesetzen und  Kräften der Schöpfung.

Welch eine Zufuhr an Kraft und Schönheit, an Lebendigkeit und Fülle würde das eigene kleine ICH-Leben erfahren? Es würde sich ausdehnen, wachsen und gedeihen, wie alles im kosmischen Leben, so wie der Kosmos sich weiterhin ausdehnt ins unendlich Ewige. Das kleine Ich würde sich bei dieser Entwicklungsreise auflösen im großen ICH, sowie auch das große ICH  eines Tages eintaucht und sich auflöst im großen Strom des unendlich, ewigen Lebens, im AllEinen.

 

 

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