Diesen kleinen Artikel habe ich vor einiger Zeit bereits geschrieben. Damals befand ich mich noch mitten im Schleifprozess. Ja, das Leben hat mich in der Tat zu seinem Werkzeug geschmiedet. Jetzt, wo ich diesen Artikel, lese bemerke ich, wie sehr ich mich mittlerweile verändert habe, wieviel alten Ballast ich abgeworfen und um wie viel leichter, freier und zugleich erfüllter ich mich heute fühle.
Nachfolgend mag ich dir von einem magischen Ereignis erzählen, von denen ich so einige in meinem bisherigen Leben hatte.

 

Wahre Selbstverwirklichung –  Der Weg zum Kern braucht Entwicklungszeit

Es war vor vielen Jahren während einer Südamerikareise. Ich war in einer kleinen Gruppe zusammen mit einem peruanischen Schamanen auf dem Machu Picchu. Dort erfuhr ich eine Initiation in mein magisches Bewusstsein. 

Ich erinnere mich sehr genau daran. Ich sehe mich vor einem uralten Stein-Wasserbecken stehen. Die Oberfläche des Wassers spiegelt mein Gesicht. Ich betrachte es und plötzlich fühle ich eine sanfte Energie, die mir viel Raum schenkt, so dass ich darin entspanne. Ein Lächeln macht sich auf meinem Gesicht breit und eine Stimme flüstert mir zu: „A smile is a bridge over the old abys“. 

Ich verstehe das Wort  Abys nicht, doch ich verstehe, dass ein Lächeln eine Brücke schafft, um über etwas Altes hinweg zu kommen. Zugleich spüre ich, dass beim Lächeln mein Herz beteiligt ist. Ich fühle es körperlich, fühle meinen Herzensraum sich weiten. 

Selbstentwicklung – Schäl- und Schleifabfälle sind der Humus für das spätere Glück

Wie schön, dass ich mich jetzt wieder daran erinnere. Auf  unserem spiralförmig verlaufenden Entwicklungsweg kommen wir immer wieder mit unseren alten Narben und Verletzungen in Berührung, bis sie irgendwann vollständig verheilt sind. Dies geschieht viele Male und der Heilungsprozess verfeinert sich dabei immer mehr. Es ist wie ein Glattschleifen der Narben, bis sie sich irgendwann ganz auflösen, weil das Licht von innen her schon so stark geworden ist. Denn jeder Schleifprozess führt dazu, dass unsere Persönlichkeit durchlässiger wird. Durchlässiger für das, was größer ist, für das Universelle.

Ja, genau in diesem Prozess befinde ich mich schon seit Jahren. Es sind Schleif- und Schälphasen, die dazu angetan sind den Zugang zum innersten Kern freizulegen.

Abys ist der Abgrund. Wenn wir auf unserem Weg wieder in Berührung kommen mit dem, was längst überwunden geglaubt war, dann gilt es eine Brücke zu bauen, indem wir lächeln, statt sich erneut in den gähnenden Abgrund und in den Schmerz ziehen zu lassen.

Auch wenn dieser in all den Jahren  durch die Schleifprozesse nicht mehr so tief empfunden wird. Es ist, als hätten die Schleifabfälle den Abgrund allmählich aufgefüllt. 

Letztendlich brauchen wir gar nicht mehr in den Abgrund zu fallen, sondern einfach über die Brücke zu gehen, die unser Lächeln mit jedem Schritt vor uns aufbaut. 

Vertrauen und Sicherheit im Selbst finden ist die Voraussetzung für wahre Selbstverwirklichung

In Phasen der Veränderung und großer Unsicherheit gilt es sich seiner inneren Instanz anzuvertrauen und darin die Sicherheit zu finden. Es gilt zu vertrauen, dass  wir so zu unserem Bestmöglichen geführt werden. Sind die Wege auch noch so verschlungen und die Umwege noch so groß, hinter all diesen augenscheinlichen Nebeln und Irrungen leuchtet unser Leitstern, unsere Seele. 

Dieses Vertrauen in die Seele und ihre Entwicklung gilt es während dieses Übergangs immer wieder neu zu wählen, denn die Kräfte, die nach unten ziehen, sind stark. 

Selbstüberwindung, Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung sind diejenigen Qualitäten die helfen das Vertrauen aufrechtzuerhalten und unseren Weg mutig, entschlossen und voller Tapferkeit fortzusetzen. Irgendwann auf diesem Weg wird uns dann bewusst, dass es letztendlich ganz einfach ist – wenngleich nicht leicht. Das einzige was es von uns braucht und was am wirkungsvollsten ist, ist das Gewahrsein unserer Selbst und das ist nur möglich, wenn wir wirklich ganz bei uns sind, in unserer Mitte zentriert.

In Phasen des Übergangs befinden wir uns derzeit alle, sowohl individuell als auch als Kollektiv. Daher tun wir gut daran täglich mehrmals inne zu halten und uns zu fragen: Wo bin ich gerade? Wie geht es mir? Was fühle ich? Was würde mir jetzt gut tun?

Und dann erspüre, fühle und nimm dich selbst wahr. Dann wähle neu! Wähle das, was du wirklich sein willst. Wähle Vertrauen, wenn du misstrauisch bist, wähle Loslassen und Freiheit, wenn du festhältst. Und wähle Liebe wenn du Angst hast. Und dann lächle, baue mit deinem Lächeln eine Brücke und geh über die alten Abgründe hinweg.

 

 

Über die Autorin

Ich bin Bianka Maria Seidl – I love to inspire you!
Als spirituelle Mentorin mit schamanischen Wurzeln
bringe ich die Kraft der Erneuerung überall dorthin, wo die Energie und damit das Leben stagniert.
Ich begleitet FRAUEN 45+ auf einem weiblichen, spirituellen Weg inneren Wachstums in ihre ganze Kraft. Dabei folgen sie ihrem inneren Ruf, leben ihre Werte, erreichen ihre erhabenen Ziele und kreieren bei Bedarf aus ihren Herzenswünschen ein erfolgreiches und blühendes Herzens-Business.
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