Spirituelle Intelligenz entwickeln statt in alte Verhaltensweisen zurückfallen

Wir befinden uns inmitten starker Energien und großer Umwälzungen. Enorme Herausforderungen, wie die C-Krise, die Finanzkrise und auch die globale Erwärmung und die Umweltbelastungen schütteln die Menschen. Wir brauchen eine Erweiterung unserer bisherigen Sicht auf die Welt und auf uns selbst als Menschheit. Es braucht ein neues Bewusstsein.
Die Krisen, die wir augenscheinlich erfahren bergen eine enorme Chance für unsere menschliche Entwicklung. Doch gerade dann, wenn die Stürme des Lebens toben und gewohnte Sicherheiten Wegbrechen, verlieren die meisten Menschen ihre Mitte, werden unachtsam und fallen zurück in alte Muster und Verhaltensweisen.

Gehirnforscher haben festgestellt, dass wir in Ausnahmezuständen, in bedrohlichen Situationen und immer dann, wenn große Angst vorherrscht, aus unserem Reptiliengehirn heraus entscheiden und handeln. Dieser älteste Teil unseres Gehirns reguliert die primitiven Funktionen unseres Körpers, wie Selbstverteidigungs- und Angriffsmechanismen. Seine „Philosophie“ ist 100% Wettbewerb und die reptilische Reaktion heißt Flucht oder Kampf. Hier gilt das Gesetz des Stärkeren. Die Angst beherrscht uns unbewusst schon lange und oftmals ist sie das Erbe unserer Vorfahren, das uns tief in den Knochen steckt. Obwohl wir doch im Überfluss leben, kämpfen viele tagein und tagaus um unser Überleben. Oft auf destruktive Weise gegeneinander in einem Wettkampf um Geld, Besitz, Ressoursen und Macht.
Es ist die Zeit der Schattenkämpfe. Alles was im Kollektiv bislang sorgfältig zurückgehalten und unterdrückt wurde über viele Jahrzehnte, ja Jahrhunderte hinweg, kehrt in einer Krise zurück. Machtvoll schwingt die Angst dann ihre Schwerter zur Abwehr gegen eine vermeintlich feindliche Umwelt. All das kennen wir gut. Es ist Teil unseres Erbes, unseres Kulturgutes. Was in der Krise nach oben in unser Bewusstsein gespült wird, kann uns, wenn wir nicht wach sind, mitreissen in einen immer stärker werdenden Angstsog. Hier liegt das größte Risiko, die Gefahr, der wir wach und bewusst ins Auge blicken sollten – sowohl jene, die sich in der Krise den strengen Reglementieren anpassen, als auch jene, die dagegen protestieren. Beiden gemeinsam ist die Angst als Triebfeder.

Schritt 1
Die Wurzel des Übels erkennen

Schon Albert Einstein wusste, dass wir die Probleme dieser Welt nicht mit den Kompetenzen und Mitteln lösen können, durch die sie verursacht wurden. Vielmehr ist es notwendig die Wurzeln des Übels zu erkennen, sie zu befrieden und zu heilen. Geschieht dies, wendet sich das Blatt und die Chance die jeder Krise innewohnt ist erkannt und so kann die Krise auch gemeistert werden.
Wie kann das nun konkret in der Praxis aussehen?

Fragen wir uns was in die Krise geführt hat und schauen wir genau hin, so können wir erkennen, dass es unsere unbewusste, kollektive Gier war, die ein Wirtschafts- und Geldsystem geschaffen hat, das ein fortdauerndes Wachstum beabsichtigt und dies entgegen den Naturgesetzen. Jetzt dafür die Schuld bei den Bankern und Investoren suchen zu wollen ist zwar menschlich, jedoch falsch. Wir alle haben mitgewirkt an diesem System. Wir alle haben mitgewirkt bei einem übermäßigen Konsum und damit auch an einer übermäßigen Belastung der Umwelt.

Schauen wir der Gier noch tiefer ins Auge, dann sehen wir, dass sich dahinter ihr eigentlicher Antreiber verbirgt – die Angst. Es ist die Angst davor nicht genug zu haben, beziehungsweise alles wieder zu verlieren, die viele in ein maßloses Raffen und Anhäufen von Besitztümern getrieben hat. Freiheit kann auf diese Weise nicht erlangt und erfahren werden. Ob wir weiterhin Sklaven der Gier, des Größenwahns und der Angst sein werden, liegt jetzt in seiner Freiheit zu Wahl, zur eigenen Entscheidung. Wir alle zusammen bilden das Kollektiv, die kollektive Kraft, das kollektive Bewusstsein, aus dem heraus wir unsere Realität schaffen. Jede und jeder spielt dabei eine bedeutende Rolle, den wir alle gestalten dieses Kollektiv mit durch unsere Einstellungen und Gedanken, durch unsere Gefühle, unsere Worte und Taten. Dabei sind viele noch unbewusst, aber es ist die Zeit des Erwachens und mehr und mehr Menschen werden sich dessen auch bewusst und beginnen die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Schritt 2
Mut zur Selbstbegegnung – sich stellen – sich bekennen zu dem, was ist

Was braucht es letztendlich, um sich dieser Entscheidung stellen zu können? Es braucht vor allem Mut. Es braucht den Mut herauszufinden, was uns wirklich von innen her antreibt und uns ständig reagieren lässt. Statt weiterhin Leidensmanagement zu betreiben, gilt es sich ehrlich und aufrichtig zu dem zu bekennen, was in uns schaltet und waltet. In der Tiefe des kollektiven Bewusstseins, mit dem wir alle verbunden sind, führen die Ängste ihr Schattendasein und regieren aus diesem unbewussten Geist heraus das Geschehen auf unserem Planeten. Die Angst hat schon lange ihre Wächter aufgestellt und ihnen verschiedene Gesichter gegeben. In unserer Psyche zeigen sie sich als Gier und Geiz, als Eifersucht und Neid, als Macht und Ohnmacht und letztendlich auch als Schuld und Scham.

Um all das nicht fühlen zu müssen, wurde es verdrängt. Wir haben uns abgelenkt, zerstreut, und die Flucht in irgendwelche Ersatzprogramm ergriffen, immer dann, wenn es unangenehm wurde. Unsere wahren Bedürfnisse nach Liebe, Freude, Freiheit und Frieden haben wir versucht mittels Ersatzbefriedigungen zu erfüllen, ohne dass es uns wirklich anhaltend gelungen wäre.

Mit einem Übermaß an Arbeiten, Essen, Alkoholkonsum, Sex, Sport und Konsum im Allgemeinen versuchen sich viele zu betäuben in der Hoffnung das Unangenehme damit loszuwerden, oder sie stecken es einfach weg. Die Frage ist, wohin denn? Ins Unterbewusstsein natürlich und von dort kommt es auch wieder und das jedesmal ein Stückchen stärker und heftiger, solange bis es eines Tages angeschaut und erhört wird.

Jetzt in dieser Zeit, wo sich die Krisen die Hand reichen und die äußere Freiheit durch die äußeren Maßnahmen so beschränkt werden, sind die Menschen vollkommen auf sich selbst zurückgeworfen. Plötzlich ist keine Instant Bedürfnisbefriedigung mehr möglich. Die Möglichkeiten sich abzulenken sind stark reduziert und es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich mit selbst mehr auseinanderzusetzen. Und das ist der Segen in dieser Krise.
Denn erst wenn wir uns dem stellen und unseren inneren Regungen, Gefühlen und wiederkehrenden Gedankenmustern unsere Aufmerksamkeit schenken, sie annehmen, als das was sie sind, erst dann gehen wir in die uns stärkende und befreiende Eigenverantwortung. Wir werden uns unserer freien Wahl bewusst und können fortan eine neue, eine förderlichere Wahl treffen als bisher statt immer wieder nur aus Angst heraus zu reagieren.

Dieses Aufrichtigsein mit uns selbst, das bedingungslose Annehmen unserer verwaisten und verdrängten Anteile, eröffnet uns einen Weg, der herausführt aus den Jahrtausende alten, ausgetretenen Pfaden und der uns auf einen neuen Kurs bringt. Angetrieben vom kreativen, evolutionären Impuls, den wir mittels unserer Intuition empfangen, gelangen wir auf die nächste Entwicklungsebene und werden zur verantwortungsvollen und bewussten MitschöpferIn des Lebens.

Schritt 3
Eine spirituelle Intelligenz entwickeln und unsere innere Anbindung stärken

Was wir brauchen ist eine Kultur der Selbsthinwendung und der Anbindung an die Schöpfung. Dabei ist es erforderlich, dass wir unsere Werte und höchsten Prioritäten in unserem Leben erkunden, sie gegebenenfalls neu definieren und uns entsprechend danach ausrichten und diese Werte leben. Durch eine tägliche spirituelle Praxis im Alltag, wie zum Beispiel durch Yoga, Meditation, Gebet und auch die Hinwendung zu unseren Ahnen, unseren Wurzeln, stärken wir unsere innere Anbindung an unsere innerste Steuerungsinstanz – an unsere Seele.

Dann treffen wir unsere Entscheidungen nicht mehr wie bisher aus Angst, sondern aus der Verbindung mit dem Teil in uns, der weiser und größer ist als unsere Persönlichkeit. So bleiben wir in unserer Mitte, in Verbindung mit unseren inneren Ressourcen, unseren Ahnen, auch wenn der Lärm in der äußeren Welt immer lauter und schriller wird.

In dieser Zeit braucht es Menschen, die sich nicht in den kollektiven Angstsog ziehen lassen, die stattdessen wach, besonnen und in Verbindung mit ihrer inneren Autorität entscheiden und handeln. Sobald genügend Menschen aus solch einem Bewusstsein heraus leben, trägt dies zur Wandlung des kollektiven Bewusstseins bei. Und wir alle können unseren Beitrag dazu leisten.

Schritt 4
Ein neues Wir-Bewusstsein entwickeln

Sobald wir beginnen nach Liebe, Freiheit, Frieden und Fülle nicht mehr im Außen zu suchen, sondern sie in uns selbst zu entdecken, vermögen wir eine neue Kultur und Gesellschaft zu formen.
Auf diese Weise entsteht ein neues Wir-Gefühl, das getragen ist von Mitgefühl, Verbundenheit und kreativem Miteinander. Wir stehen jetzt an einem alles entscheidenden Punkt in unserer menschlichen Entwicklung. Noch nie waren die Möglichkeiten für Heilung und Transformation so groß. Entscheiden wir uns dafür können wir den evolutionären Entwicklungsimpuls folgen und auf die nächste Entwicklungsebene gelangen – jeder einzelne für sich und letztendlich auch als Menschheit. Neue, auf Authentizität und Mitgefühl basierende Geschäfte und Institutionen werden entstehen, in deren Interesse der Mensch im Mittelpunkt steht und deren Aufgabe es sein wird, den Menschen zu dienen und sie in ihr wahres Potenzial und in ihre Kraft zu bringen. Aus dieser Gesinnung heraus und im Bewusstsein der Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung kreieren wir eine neue Form der Wirtschaft – eine Wirtschaft, die Fülle und Reichtum für alle schafft, so wie es uns die Natur seit ewigen Zeiten vormacht.

Auch du bist ein wichtig bei diesem evolutionären Entwicklungsschritt der Menschheit. Darum beginne heute bei dir selbst und mach dich auf den Weg zu deinem wahren Wesen, das du in deinem innersten bereits bist. Damit schenkst du der Welt dein bestes und größtes Geschenk.

 

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