Warum es für uns so wichtig ist die Energiefresser zu entlarven und abzustellen

Vor knapp zwanzig Jahren lebte ich mit meinen beiden Buben mitten in der Stadt. Damals schwappte die Feng Shui-Welle nach Deutschland und ich ergriff die Chance und begann auf ihr zu reiten. In Berührung mit dem Thema war ich bereits bei meinem einjährigen Amerikaaufenthalt gekommen. Anschließend hatte ich bei verschiedenen Lehrern die Ausbildung gemacht und daher war ich bereit, als diese Welle hier in Deutschland ankam. Ich unterrichtete damals das Thema an neun bayerischen Volkshochschulen. Später wechselte ich dann zur TÜV-Akademie Süddeutschland, sowie zur Industrie- und Handelskammer und auch zur Handwerkskammer. Dort hielt ich zuerst Vorträge und dann unterrichtete ich Architekten, Planer, Handwerker und sonstige Interessierte in dieser asiatischen Kunst und Wissenschaft. Mein Terminkalender war voll. Ich war alleinerziehend mit meinen beiden Buben, damals 3 und 11 Jahre alt. So kam die Zeit, wo ich bemerkte, dass meine Akkus leer wurden und sich nicht mehr gut füllten. Mir war klar, dass ich Raubbau mit meiner Energie und vor allem mit meiner Gesundheit treibe und dass eine Veränderung anstand. 

 

Entschleunigen – für mehr Lebenskraft und Lebensfreude

So entschied ich mich von der Stadt aufs Land zu ziehen um mein Leben zu entschleunigen. Das war eine große Entscheidung, denn damit entschleunigte ich auch mein Business. Die Institutionen wollten die zusätzlichen Fahrtkosten nicht bezahlen und so verlor ich als Dozentin meine Aufträge. Nun gut, dachte ich mir, das ist eben der Preis. Lieber weniger Einkommen und dafür mehr Zeit und Ruhe für das Wesentliche. Das Ausmaß und die Tragweite meiner Entscheidung wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst. In den darauffolgenden zehn Jahren organisierte ich mich so, dass ich genügend Zeit für die Kinder, sowie auch für meine Selbständigkeit aufbrachte. In der Zeit waren finanziell keine großen Sprünge möglich. Doch das musste auch nicht sein. Den Lohn dafür, dass ich mir damals diese gesunde Grenze gesetzt hatte, bekomme ich heute immer wieder, wenn ich meine Söhne erlebe, wie sie ihr Leben führen, sehr selbständig und dennoch mit einer hohen sozialen Kompetenz. Mich erfreut das sehr und zugleich bestätigt es die Richtigkeit meiner damaligen Entscheidung.  

 

Ich hatte mich gefragt, was es braucht, dass ich als alleinerziehende Selbstständige in meiner Energie und Kraft bleibe. So kam ich zu der Erkenntnis, dass ich mir von irgendwoher Energie holen muss. Ich zäumte das Pferd erstmal von hinten auf und begann mir anzusehen, was mich Energie kostet, bzw. sie mir raubt. Ich machte mich also dran die Energieräuber aufzudecken. 

Hier ist meine Chart-Liste, die ich damals erstellt hatte. 

  1. Innere Energieräuber Widerstände, Blockaden, Selbstzweifel, Ungeduld, Gedanken- und  Gefühlskarussell,
  2. Energie-Vampire im menschlichen Umfeld  
  3. Energie-Vampire im räumlichen Umfeld

 

Anschließend begann ich mit dem, was am einfachsten war, mit dem räumlichen Umfeld. Das menschliche Umfeld kam anschließend unter die Lupe und schließlich das, was am schwierigsten war, die inneren Energieräuber. 

 

In diesem ersten Teil meines Beitrags mag ich dir heute aus einem akutellen Anlass heraus von der Wichtigkeit eines guten, gesunden Platzes berichten. Mehr zum aktuellen Anlass an einer anderen Stelle. Als ausgebildete Radiästhetin, früher nannte man sie Rutengänger, weiß ich sehr viel über das, was uns im räumlichen Umfeld die Energie raubt. Wenn ich in diesem Artikel auch nicht bis ins kleinste Detail gehen kann, weil es sonst den Rahmen sprengen würde, so ist es mir doch ein Anliegen, hier über die wichtigsten Dinge, die man/frau darüber wissen sollte aufzuklären. Zudem findest du zahlreiche Links für weiterführende Informationen, falls du dich näher damit beschäftigen willst.

 

Energieräuber im räumlichen Umfeld entlarven

Wir stehen ständig in Wechselwirkung mit unserer räumlichen Umgebung. Vor allem Orte und Plätze, wo wir uns lange und viel aufhalten, beeinflussen maßgeblich unsere Gesundheit, unsere psychische Verfassung, unsere Schaffenskraft und unseren Antrieb und damit letztendlich auch unseren Erfolg. 

Ein ungesunder Arbeits- oder auch Schlafplatz zeichnet sich dadurch aus, dass er belastet ist von verschiedenen unsichtbaren Wirkfaktoren. Das können zum einen geopathogene Erdstrahlen sein, d.h. Erdstrahlen, die dem menschlichen Organismus nicht gut tun, weil sie disharmonisch strahlen. Das ist zum Beispiel bei Wasseradern, vor allem den linksdrehenden und auch bei Erdverwerfungen der Fall. Beide sind unterirdisch, somit nicht sichtbar, wenngleich sie spürbar und wirksam sind. Der Grad der Belastung hängt wiederum von der Intensität der negativen Erdstrahlung ab und zugleich auch von der Konstitution des Menschen, der sich auf diesem Platz aufhält. Männer sind in ihrer Konstitution kräftiger und daher nehmen viele Männer diese Reizstrahlung zuerst nicht wahr, dennoch kostet es sie Energie. Doch das führen sie zumeist auf andere Faktoren zurück. Frauen hingegen sind sensibler und daher machen sich diese Belastungen im weiblichen System viel schneller bemerkbar. 

Darüber hinaus gibt es noch weitere Störfelder wie zum Beispiel das Hartmann- und das Currygitternetz, die nach ihren Entdeckern benannt sind. Diese Gitternetze umspannen die ganze Erde. Der Abstand zwischen den Energielinien, die bis zu einem Meter breit sein können, variiert von Gitternetz zu Gitternetz und die Energielinien wandern mit der Mondkraft und sind somit nicht immer am gleichen Platz. So kann es vorkommen, dass das Schlafen manchmal sehr gut geht. Wenn dann zum Beispiel der Mond zunimmt, wandert die Energielinie plötzlich und verläuft über das Bett oder den Arbeitsplatz und es kommt zu Irritationen bis hin zu Unwohlsein oder sogar Schlaflosigkeit und Erschöpfung.

 

Rechtsdrehende und linksdrehende Energien

Interessant zu wissen ist auch, dass die Energielinien sich in ihrer Polarität abwechseln, d.h. eine Energie-Linie dreht links und die nächste dreht rechts herum. So gibt es Kreuzungspunkte von Plus- und Minuslinien, Plus- und Pluslinien, sowie von Minus- und Minuslinien. 

Während sich erstere in ihrer Wirkung neutralisieren, wirken die Plus-kreuzungen in ihrer Energie verdoppelt und somit stark aufbauen. Ein Entspannen und Schlafen über solch einer Pluskreuzung fällt sehr schwer, bzw. wird Teilweise gar verhindert. Die Minuskreuzung wirkt stark abbauend. Ein längerer Aufenthalt auf solch einem Platz kostet Lebenskraft. Wenn ein Schlafplatz auf solch einer Minuskreuzung liegt, dann kommen die Betroffenen morgens nicht aus dem Bett. Sie fühlen sich gerädert und brauchen mehrere Tassen Kaffee bis ihr Motor ins Laufen kommt und auch tagsüber finden sie nicht in ihre Kraft. 

Wenn ein Arbeitsplatz über solch einer Minuskreuzung liegt, dann fällt es schwer sich zu konzentrieren, auch die Kreativität leidet darunter und man ermüdet sehr schnell, fühlt sich lust- und antriebslos und manchmal stellen sich sehr seltsame Körpersymptome ein, der Nacken verspannt sich, die Schultern schmerzen, vielleicht aber auch der Magen, oder der Bauch. Je nachdem, wo der oder die Betroffene ihre körperlichen Schwachstellen hat. Auch die psychische Verfassung wird dadurch geschwächt und es stellen sich leichter negative Gedanken und Gefühle ein, was wiederum zusätzlich Energie kostet und auf die Stimmung drückt. 

Durch und durch bestrahlt?

Weitere unsichtbare Energieräuber im Raum sind die künstlichen elektromagnetischen Strahlungen. Zum einen die Niederfrequenzen der technischen Geräte, bekannt als Elektro-Smog. Hier kannst du dir einen kleinen Überblick verschaffen. Und zum anderen die zunehmenden Hochfrequenzen der neuen Kommunikations-Technologien – davon ganz aktuell die neue 5G-Technologie – hier einige Infos dazu. Darüber sollten wir alle informiert sein.Tatsache ist jedoch, dass wir derzeit noch viel zu wenig wissen über die Auswirkungen dieser Technologie, weil sie nicht ausreichend erforscht ist. Dennoch kommt sie in Kürze in breitem Maßstab in die Anwendung und Vertreitung.

Das wirkliche Problem an der Sache ist, dass sich die Menschen zu wenig Zeit nehmen, um sich selbst zu spüren und ihre Befindlichkeit in einer Umgebung wahrzunehmen. Stattdessen lassen sie sich Energie rauben und zusätzlich verlieren viele ihre Lebensenergie tagtäglich im Worldwideweb, in den Socialmedias und in Spielkonsolen, etc. Denn: Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. 

Das führt dazu, dass die Menschen ihr gutes Gespür, ihren Instinkt  für das, was gut tut, das Natürliche, immer mehr verlieren. Doch klar ist, dass das Natürliche über Heilkräfte verfügt, die künstliche Welt jedoch nicht. 

Hier ein paar Merkmale, wie du erkennst, ob dein Schlaf- bzw. Arbeitsplatz belastet ist

Dein Arbeitsplatz

  • Du kannst dich schlecht konzentrieren
  • Du ermüdest schnell 
  • Du bist lustlos, antriebslos
  • Es mangelt dir an frischen Ideen
  • Deine körperliche Verfassung ist an diesem Platz geschwächt
  • Du fühlst dich kraft- und saftloser
  • Du bist auch geistig nicht so fit
  • Du findest es anstrengend zu arbeiten

 

Dein Schlafplatz

  • Du kommst morgens schlecht aus dem Bett
  • Du kannst abends lange nicht einschlafen
  • Du wirst nachts oft wach, wälzt dich im Bett hin und her
  • Du fühlst dich morgens wie gerädert, bist nicht erholt und ausgeruht
  • Wenn du krank bist, zieht sich der Genesungsprozess immer sehr lange hin

 

Der Körper ist das empfindsamste Messgerät

Wenn du dich in obigen Punkten teilweise wiedergefunden hast, sind das Hinweise, dass du in deinem räumlichen Umfeld Energieräuber hast. In dem Fall rate ich dir zuerst einmal deinen Schlafplatz bzw. Arbeitsplatz zu verändern. Manchmal reicht es schon aus, wenn das Bett oder den Schreibtisch einen halben Meter verschoben wird, doch nicht immer. Manchmal muss auch das Zimmer gewechselt werden, um an einem guten, gesunden Platz schlafen oder arbeiten zu können. 

Experimentiere. Setze dich an andere Plätze und achte darauf, wie du dich fühlst. Schon J.W. von Goethe sagte einst: „Der Mensch selbst ist der größte und genaueste physikalische Apparat. Er darf sich nicht vom Experiment absondern. Der Mensch soll sich als Schauplatz sehen, auf dem die Natur ihr Innerstes offenbaren will.“

Darum verrraue deinem Gespür, deinem Körpergefühl. Mit der Zeit wirst du merken, dass du immer schneller erkennst, ob dir ein Platz gut tut oder nicht und dann kannst du es ändern und dafür sorgen, dass du in deiner Energie bleibst und deine Schaffenskraft hoch ist. 

Es ist für uns im 21. Jahrhundert enorm wichtig, dass wir auf unsere Lebensenergie achten und sie neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft, auch durch ein gesundes, vitales Wohn- und Arbeitsumfeld stärken.

 

 

Soweit für heute. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, wenn du bis hierher gelesen hast. Gerne lese ich deine Gedanken dazu. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld.

 

Im nächsten Teil meines Beitrags berichte ich von den Energie-Vampiren im menschlichen Umfeld und was du tun kannst, um auch hier die Energieräuber schneller zu erkennen und sie abzustellen. 

 

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About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

In den vorangegangenen beiden Teilen meiner Artikelserie habe ich über die Lebenskraft an sich geschrieben, um sie wieder vermehrt als die Kraft des Lebens ins Bewusstsein zu bringen und dabei bin ich auch etwas ausführlicher auf die Elemente Erde, Wasser und Luft eingegangen. Falls du die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hast, kannst du Teil 1 hier und Teil 2 hier nachlesen.

Im heutigen letzten und kurzen Teil dieser Artikelserie schreibe ich ein paar Worte über das Element Feuer und das 5. Element – den Äther.

Element Feuer 

Wenn wir uns dem Feuer in uns zuwenden, gilt es zuerst im eigenen Feuer zu stehen. Herrschen ungeklärte, innere Konflikte in uns gilt es diese zu befrieden. Sie wirken  wie Schwellbrände, verqualmen unsere klare Sicht und lasten auf unserer Stimmung.

Feuer ist dasjenige Element, dass einen Stoff völlig umwandeln kann. So verbrennt Holz und wird zu einem neuen Element,  zu Asche und damit zu Erde. 

Wenn dieses innere unnütze Zeug verbrannt ist, entsteht Klarheit. Plötzlich wissen wir wieder, was uns wirklich wichtig ist. Unsere Begeisterung weckt unsere Leidenschaft. Wir brennen wieder für etwas und noch dazu für unsere ureigenste Sache. Das, was in uns lange Zeit versteckt oder vergraben war, kommt ans Licht, bringt den Glanz  in unsere Augen zurück und lässt unser Licht in die Welt hinaus strahlen – eine Welt, die nach einem langen Winterschlaf allmählich erwacht. 

Das Feuer braucht etwas, an was es anhaften kann, damit es brennt. In der Natur ist es das Holz. In uns ist es wichtig, dass es etwas ist, das größer ist als wir selbst. Die Bewegung des Feuers geht immer nach oben. Ein Mensch, der sein inneres Feuer wieder entfacht hat, brennt für eine Sache und mit seiner Begeisterung vermag er das Licht in anderen anzuzünden. 

Haftet das innere Feuer jedoch an Ideologien dann vermag das Feuer sich zu einem flammenden Inferno zu entwickeln. Dazu brauchen wir in der Geschichte nur etwas zurück gehen. Haftet das Feuer an falschen, wenig erfüllenden Zielen, dann leeren sich die Akkus und der Mensch brennt buchstäblich von innen her aus. 

Und schließlich der Äther – das 5. Element

Im antiken Griechenland sagte man bereits, alle materiellen Dinge sind eine Mischung aus den vier Elementen – Erde, Feuer, Wasser und Luft. Es wurde auch über ein subtiles 5. Element gesprochen. Dieses nannte man „die Quintessenz“ (wörtlich: „fünfte Element“), was bedeutet, es sei ein heikler oder raffinierter Zustand der Existenz.

Dieses 5. Element ist das feinstoffliche Gewebe des Lebens, es ist das sogenannte Chi, oder auch Prana, Orgon, oder eben auch Äther genannt. Es ist eine treibende Kraft, welche den Kosmos und alles Lebendige durchpulst und mit Energie erfüllt. Es verbindet die Einzelteile zu einem Ganzen, zu einem Universum. Es kann Materie stark beeinflussen. Es kann u.a. Information tragen, welche dann die Materie in–formiert und so in Form bringt.

Hier können nicht nur Radiowellen übertragen werden. Auch unsere Gedanken- und Gefühlsenergien prägen wir dem Äther auf auf und so gestalten wir unsere Lebenssituationen und auch die Atmosphären in unseren Lebens- und Arbeitsräumen.

 

Abschließend ein kleiner Appell: 

Wir sind derzeit alle aufgefordert inmitten des Wandels bewusster zu werden. Die künstliche Beschleunigung der Welt bringt uns an den Rand dessen, was wir zu leisten vermögen und gerade dadurch entsteht das Gegengewicht, das das herrschende Ungleichgewicht in eine neue Balance bringt. 

Jeder von uns kann dazu beitragen; für sein eigenes größeres Wohlergehen und auch für dasjenige der Gesellschaft. Springen wir aus dem kollektiven Hamsterrad! Laufen wir morgens wieder barfuss im Gras! Nehmen wir täglich bewusst viele tiefe und erfüllende Atemzüge. Schenken wir der Sonne unsere Aufmerksamkeit und genießen wir ihre wärmenden Strahlen in einem gesunden Maß. Gehen wir in diesem Sommer in einem natürlichen Fluss baden und lassen wir uns von der fließenden Kraft des Wassers ein Stück mitnehmen und tragen. 

Und schenken wir der Erde, der Natur, unsere stille Bewunderung bei unseren Spaziergängen und empfinden wir tiefe Dankbarkeit für die Kraft, die uns und alles Lebendige zu jeder Zeit durchströmt und uns ein Leben und Dasein beschert. 

 

Du kannst Teil 1 hier und Teil 2 hier nachlesen.

Zum Schluss eine Einladung

Aufgrund meiner Affinität zum Elementaren und zur Natur wähle ich für mein jährliches Retreat seit 5 Jahren die Insel Lanzarote. Dort sind die elementaren Kräfte so deutlich und kraftvoll zu erleben. Durch den wüstenähnlichen Charakter der Vulkanlandschaft fällt es leicht, wieder mit dem Ursprünglichen und dem Wesentliche in Berührung zu kommen.

 

Wenn du dich für das Lanzarote-Retreat 2019 interessierst, klicke einfach auf das Foto.

Anmeldeschluss ist der 15.07.2019

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

In Teil 1 dieses Artikelserie habe ich über die Lebenskraft an sich geschrieben, um sie wieder vermehrt als die Kraft des Lebens ins Bewusstsein zu bringen. Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.

Auf dem Weg in die Moderne hat der Mensch seinen natürlichen Ursprung aus den Augen verloren und damit auch sein Urvertrauen (Element Erde), seine Selbstempfindung (Element Wasser), seine Leichtigkeit (Element Luft) und seine Leidenschaft, sein inneres Feuer und Strahlen (Element Feuer).
Und da hätten wir ja noch das fünfte Element – den Äther, das Ätherische – das Geistig-seelische. Doch davon will nun wirklich viele nichts wissen, wenngleich es wie selbstverständlich genutzt wird, wenn das Fußballspiele oder die Charts der Woche über dieses Element – den Äther – übertragen werden.

Konsum – Füllstoff für die Leere

Ohne natürlichen Bezug zu den Elementen in uns und auch in unserem natürlichen Umfeld, verkünsteln wir unser Leben. Diese Isolation von der Natur schwächt uns, und führt uns auf Dauer in einen unerfüllten Zustand.

Die Natur hat Selbstheilungskräfte, das Künstliche nicht. In einer überwiegend technisierten und künstlichen Umgebung wird der Mensch und vor allem die Seele nicht genährt. Satt dessen entsteht eine innere Leere, ein Mangel. Um die innere Leere nicht fühlen zu müssen greifen viele Menschen zum beliebtesten Betäubungsmittel – dem Konsum, gefolgt von Arbeit, Sport, Alkohol und Drogen.

Die ganze Konsumwelt ist darauf ausgerichtet diesen Mangel kurzweilig zu befriedigen. Doch der Erneuerung-Tournus geht immer schneller, vor allem im technischen Bereich. Was heute noch modern ist, kann morgen bereits veraltet sein und dann schreit es nach einem Up-date. Wir sind Sklaven, gefangen in einer künstlichen Welt und der neue Gott heißt Technik. 

Es ist ein großer Irrtum, eine Illusion, dass sich durch Konsum die innere Leere füllen lässt. Ein noch größerer Konsum erzeugt nach kurzer Zeit ein noch größeres Gefühl von Leere und daher wird das Tempo des Beschaffungsrads immer schneller und schneller angekurbelt. Von wem? Ja, von denen, die tagein und tagaus im kollektiven Hamsterrad laufen und vor allem vom künstlichen Tempo des exponentiellen Wachstums.

Ein produktives, schöpferisches Leben hingegen ist erfüllend. Das ist ein Paradox. Je schöpferischer wir sind, je mehr wir aus uns herausschöpfen, desto mehr Wert und Fülle und damit auch Erfüllung schaffen wir. Konsum hingegen macht uns leer und ist auf Dauer sinnlos, wenngleich wir uns haben erzählen lassen, dass Konsum die Wirtschaft ankurbelt und damit die Arbeitsplätze sichert. Letztendlich profitieren davon wirklich nur ein paar wenige, während die Konsumenten gefangen sind im Rad der vielen Kosten und Verbindlichkeiten. 

Und weil die Welt da draußen ständig fordert und bedient werden will, kommen viele von uns nicht dazu sich auf sich selbst und ihre elementaren Bedürfnisse zu besinnen. 

Achtsamer Umgang mit den Elementen um uns und in uns

Hier ein paar Gedanken dazu, wie wir wieder vermehrt in Verbindung mit den elementaren Kräften kommen und mit ihnen achtsam umgehen und dabei unsere eigene Lebenskraft stärken.

 

Element Erde

Der achtsame Umgang mit den Ressourcen der Erde und eine bewusste Wiederverbindung mit ihren Kräften stärkt zugleich auch unser eigenes Erdelement, das uns mehr Ruhe und Gelassenheit aber auch das Vertrauen des Genährt- und Getragenwerdens schenkt. Lassen wir uns bewusst darauf ein, empfinden wir vielleicht zum ersten Mal so etwas wie ein Urvertrauen.

Das Erdelement in uns ist wie ein Acker, der einfach da liegt und darauf wartet, dass er einen Samen empfängt, ihn nährt und so zum Wachsen und Gedeihen bringt. Gelassenheit und Ruhe sind die Merkmale für ein gesundes Erdelement in uns und auch in der Gesellschaft. Schließlich kommt aus dieser Ruhe auch die Kraft. Schenken wir uns daher ausreichend Ruhe und Entspannung, Auszeiten, in denen wir nichts tun, stattdessen uns dem Einfach-sein hingeben.

Kleine Übung um die Erdenergie deutlicher zu spüren
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Füsse, deine Fußsohlen und spüre den Kontakt zum Erdboden. Halte deinen Fokus für eine Weile und spüre dabei was passiert. Wie fühlt es sich nach einer Weile an? Welche Empfindungen hast du ?

 

Element Luft

Wenn wir uns dem Element Luft in liebevoller und achtsamer Weise wieder zuwenden und uns fragen, was wir tun können, um dieses Element rein und sauber zu halten, pflegen wir zugleich auch das Luftige in uns, das uns Leichtigkeit und Beweglichkeit im Geist schenkt. Statt weiterhin festzuhalten an unseren zementierten Einstellungen und Ansichten, unserem Rechthaben-wollen und unseren Abertausenden Begründungen und Rechtfertigungen, dürfen wir all das einfach loslassen, als das was es ist: „unnützes Zeug“, das uns nicht weiterbringt in unserer persönlichen, als auch in unserer geistig-seelischen Entwicklung.
Bewusstes Atmen ist eine wunderbare Möglichkeit um das Element Luft zu wertschätzen und uns von dem darin enthaltenen Sauerstoff und dem Chi, der Lebensenergie, erfrischen und erfüllen zu lassen. Einen erfüllenden Atemzug nehmen  ist zugleich auch das Leben bewusst anzunehmen und es dann wieder in Dankbarkeit mit dem Ausatmen zu entlassen. Welch ein nährender, kraftspendender Vorgang.

 

Element Wasser

Wenn wir uns dem Wasserelement wieder mit Achtung und Liebe zuwenden und es ihm gleichtun, indem wir das Leben einfach fließen lassen, dann trägt es uns sanft auf dem Strom des Lebens hinein in die größeren Lebenskreise. Wir empfinden uns selbst, erspüren unsere wahren Bedürfnisse und die unserer Seele. Wir geben uns ausreichend Raum für die seelischen Belange, ergründen unsere Tiefen und entdecken die Geheimnisse des Lebens in uns. Wasser sucht in seiner Bewegung immer den tiefsten Punkt und so unterstützt uns das Wasserelement in die Tiefe zu gehen, das eigene Gemüt zu erforschen, Empathie zu zeigen und uns mit unseren Mitmenschen und auch mit allem Lebendigen verbunden zu fühlen. 

Außerdem hat Wasser die Eigenschaft der Selbstreinigung. Ist dieses Element in uns wieder lebendig, fällt es uns leicht loszulassen von dem, was überlebt ist, uns anzupassen und mit dem zu fließen, was gerade ist, vorbei an den Hindernissen, die augenscheinlich den Weg versperren. Wasser schleift den härtesten Stein, formt ihn und findet immer einen Weg. 

Wenn das Wasserelement in uns stagniert, weil unsere Gefühle nicht fließen dürfen, fühlen wir uns wie abgestandenes Wasser in einer Pfütze, während wir auch die Kraft eines sprudelnden Baches und machmal sogar eines mächtigen Wasserfalls in uns tragen. 

 

Kleine Übung, um die Wasserenergie in uns deutlicher zu spüren

Setze dich in einen bequemen Sessel und schließe deine Augen. Atme ein paarmal tief ein und aus. Hole dabei deine Atemenergie tief in deinen Bauchraum. Dann lass vor deinem inneren Auge allmählich einen Wasserlauf, einen Bach, entstehen. Nimm ihn wahr. Wie tief ist das Wasser?  Wie schnell fließt das es? Gibt es Steine im Bach? Fließt das Wasser frei, oder staut es sich? Welche Farbe hat es? Welchen Geruch? Wie sieht das Ufer aus? Wie ist der Gesamteindruck? 

Nach einer Weile komme mit deiner Aufmerksamkeit wieder in die Außenwelt zurück. Die Art, wie sich dir das Wasser und der Bach bezeigt haben, sagt sehr viel über deine Wasserenergie und zugleich auch über den Fluss in deinem Leben aus. Reflektiere darüber, das kann allemal sehr erhellend sein.

Soweit für heute. Teil 3 mit dem Element Feuer und … dem 5. Element folgt nächste Woche.
Gerne lese ich deine Gedanken zu meinem Beitrag und freue mich auf einen bereichernden Austausch. Danke!

 

In herzlicher Verbundenheit
Bianka Maria

 

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