Dunkelheit – der kosmische Nährboden

Wir alle lieben das Licht und haben unsere Welt im Außen entsprechend erhellt, so dass es oft nachts in Konkurrenz zum Licht der Sterne geht und diese für uns nicht mehr so gut erkennbar sind – vor allem in den Großstädten.

Die Dunkelheit hingegen ist negativ besetzt in unserem Kulturkreis und daher unerwünscht. Sie macht Angst, denn meist wird das Böse und die dunklen Kräfte damit verbunden. Dabei handelt es sich bei Licht und Dunkelheit um zwei gegensätzliche Pole, die ein Ganzes ergeben. Für den Schöpfungsvorgang braucht es immer das Weibliche und das Männliche als Kraftpole, so wie + und – bei einer Batterie. Diese gegensätzlichen Pole sind nicht zu bewerten, denn es braucht beide. So ist die Schöpfung eben angelegt. Wenn jedoch ein Pol auf Kosten des anderen gelebt wird, verkümmern letztendlich beide, da sie sich brauchen und bedingen.

 

In den vergangenen Jahrtausenden wurde des weibliche Prinzip weitest gehend unterdrückt und mit negativen Etiketten versehen. Auf diese Weise ist diese Kraft, dieser Pol, sowohl in den Männern als auch bei den Frauen mehr oder weniger nur auf Sparflamme gelebt worden. Dieses Ungleichgewicht ist auch in alles Geschaffene eingeflossen und so haben wir die Welt kreiert, in der wir derzeit leben.

In den letzten Jahren ist jedoch ein Bewusstseinswandel spürbar. Ein Wandel, bei dem das weibliche Prinzip und die damit verbundenen Qualitäten wieder ins Bewusstsein drängen. Ich habe zu Beginn dieses Jahres zwei Artikel    darüber geschrieben.

Wir verspüren plötzlich unser tiefes Bedürfnis nach Verbundenheit mit der Natur, aber Verbundenheit mit dem, was Größer ist als wir, auch wird der Intuition und den Gefühlen wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt, ja sie werden als Kompetenz des Menschen anerkannt. Auch Empathie mit Menschen außerhalb unserer Familien und Nationen ist spürbar und letztendlich spüren wir das tiefe Bedürfnis in Einklang zu kommen mit uns selbst, so dass wir in uns einen Frieden finden als Basis für ein freudvolles und erfülltes Leben.

 

Die Dunkelheit wird dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Hier keimt die Saat aus der das Neue entsteht. Wenn wir uns diesem Teil in uns wieder zuwenden und lernen die Stille und das Dunkel zu genießen – sowohl im Außen als auch in unserem Innersten, erfahren wir die dunkle, weibliche Kraft, als heilsamen Gegenpol zur schnelllebigen, hellgrellen männlichen Welt im Außen. So gelangen wir in eine neue Balance und Ausgewogenheit in uns selbst und auch in der Welt, in unserer Gesellschaft.

Denn: Alles ist mit allem verbunden und beeinflusst sich fortwährend. Und daher hat jede noch so kleine Aktion eine Wirkung auf das Ganze.

 

Lasst uns daher die vorherrschende Zeit der Wintersonnwende dafür nutzen und uns der Dunkelheit hingeben, so dass das Licht in uns – das wahre Feuer – sich neu entzünden kann. Vielleicht entdecken wir auf diese Weise das Feuer wieder neu, wie es einst Teilhard de Chardin mit seinen Worten ausdrückte:

 

„Eines Tages, nachdem wir die Winde, die Wellen, Ebbe und Flut und die Gravitation gemeistert haben, werden wir uns auch die Energien der Liebe nutzbar machen und dann, zum zweiten Mal in der Geschichte unseres Planeten, wird der Mensch das Feuer entdecken.“

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen dieser Zeilen, sowie auch allen Menschen mit denen wir verbunden sind ein Frohes Fest – ein Fest der Liebe!

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Blick in die Tiefe

In einem großen Ozean, weit, weit weg, lagen viele Inseln. Sie waren sehr unterschiedlich: eine Insel war sehr groß, auf ihr wuchsen viele bunte Blumen und Palmen, eine andere Insel war sehr klein und hatte einen langen weißen Strand. Eine weitere Insel war sehr schroff und rau mit Steinen und Geröll, eine andere war sehr öde und leer und bestand nur aus Steppe und Sand.
Manche Inseln waren miteinander befreundet, tauschten sich aus, ließen Pflanzen und Tiere gedeihen und freuten sich über ihr schönes Leben.


Andere Inseln waren zornig und neidisch, gönnten den anderen Inseln ihren Reichtum und ihre Schönheit nicht und waren sehr darauf bedacht, das wenige, das sie besaßen, für sich selbst zu behalten.

Und es gab unsere kleine Insel: Fröhlich, neugierig und unbedarft, zu allen freundlich und immer noch im Wachstum. Ja, das wusstet ihr sicher noch nicht: Auch Inseln können wachsen. Unsere kleine Insel sah schon lange, wie die anderen Inseln sich stritten oder prahlten und sich immer mehr voneinander abgrenzten. Das machte sie sehr traurig. Und weil sie so traurig war, beugte sie ihren Kopf und schaute hinunter ins Meer. Das hatte vor ihr noch nie jemand getan.


Als sie eine Weile so geschaut hatte, bemerkte sie etwas Eigenartiges: Je weiter sie auf dem Meeresgrund entlang schaute, desto mehr sah sie, dass all die verschiedenen Inseln ja eigentlich miteinander verbunden waren. Sie hatten alle den gleichen Grund und Boden. Nur weil das Meer zwischen ihnen lag und darum nur ein kleiner Teil von ihnen an der Oberfläche sichtbar war, glaubten sie, dass sie voneinander getrennt waren. Aber in Wirklichkeit stimmte das ja gar nicht!


Die kleine Insel hob freudig ihren Kopf und wollte diese wunderbare Neuigkeit allen anderen Inseln mitteilen. Aber viele reagierten abweisend und sagten, dass das ja wohl nicht sein kann und die kleine Insel sei wohl verrückt geworden.


Nur ein paar bescheidene und stille Inseln dachten darüber nach und plötzlich fing die eine oder andere Insel an, selbst auf den Grund zu schauen. Und ja – die kleine Insel hatte recht! Sie waren tatsächlich in der Tiefe alle miteinander verbunden!


Von nun an erzählten alle Inseln, die den Blick in die Tiefe gewagt hatten und es selbst erlebt hatten, von der neuen Wahrheit. Sie begannen mehr und mehr, alles miteinander zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Denn nun wussten sie ja: Was sie für den einen tun, tun sie im Grunde zum Wohle aller.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Die dunkle Nacht der Seele und ihr Schatz


Es gibt Zeiten im evolutionären Rad des Lebens wo die Menschheit an eine größere Schwelle gelangt. Je nach Alter und Entwicklungsgrad des Individuums fordert diese Schwelle dazu heraus, das Gewohnte und Vertraute grundlegend zu hinterfragen und dann auch zu verlassen – dies sowohl als Individuum, als auch als Kollektiv. Das Leben selbst erhebt sich auf die nächste Stufe seiner Entwicklung. Wir, als ein Teil davon, tun gut daran vermehrt innezuhalten, uns zu besinnen und zu fühlen, was wir bisher unterdrückt und verweigert haben.

 

 

Alte Rollen und die verschlissenen Kleider

Wir haben uns in verschiedenste Rollen begeben und uns damit identifiziert. Doch in dieser Zeit spüren immer mehr von uns, dass diese alten Rollenund Kleider nicht mehr passen. Zu eng sind sie geworden und veschlissen. Durch die Risse an verschiedenen Stellen berührt uns bereits das Leben auf der nackten Haut und wir fürchten um unser kleines, isoliertes Leben, bangen um unseren Untergang. Wir empfinden endlich die Angst, vor der wir uns ein Leben lang schützen wollten. Manche haben sich regelrechte Rüstungen zugelegt zum vermeintlichen Schutz. Doch jetzt werden diese dicken Panzer zu Gefängnismauern, die deutlich als solche gefühlt werden.
Wir haben in unseren Rollen und Kostümen Schutz gesucht vor dem, was wir nicht fühlen wollten.Vielmehr haben wir uns von unserer besten Seite gezeigt, uns in die besten Kleider geworfen, um dazu zugehören und letztendlich geliebt zu werden. Wir haben uns angestrengt so zu sein, wie uns die Welt da draußen haben wollte, damit sie funktioniert, damit alles seine augenscheinliche Ordnung hat, ohne eine Ahnung von den Gesetzen und der Ordnung des Lebens zu haben. Doch der Preis war hoch. Statt uns in unserer Seele und in ihrem Licht und Glanz zuhause zu wissen, haben wir versucht im äußeren Licht gut dazustehen.

 

Alles Verdrängte gelangt jetzt ans Tageslicht

Wir haben versucht unseren inneren Hunger und Mangel damit zu stillen, dass wir uns in einem Übermaß von der Erde genommen haben, ohne ihr auch wieder etwas zurück zu geben und einen gesunden Ausgleich damit zu schaffen. Wir haben unsere Ängste vor Unzulänglichkeit, vor Minderwert, vor der Unwägbarkeit des Lebens, vor Mangel, vor Verletzung, vor Versäumnis, und vor der Lebendigkeit verdrängt und zu ihrer Vermeidung sind wir in verschiedene Rollen und Kostüme geschlüpft. Denn sich mit seiner Angst zu zeigen, das gehörte nicht zum herrschenden Verhaltensrepertoir der Außenwelt und war somit nicht gewünscht. So haben wir diese dunklen Seiten von uns unterdrückt, weggesteckt und kompensiert. Doch all das geht jetzt nicht mehr. Das Dunkle zeigt sich jetzt im Außen, drängt mit einer großen Macht an die Oberfläche und wird für uns alle sicht-, fühl- und erlebbar.

 

Gesetzmäßigkeit leben – Gegensätze in sich bewusst vereinen

Die Zeiten ändern sich gerade drastisch und ein evolutionärer Wandel fordert die Wirksamkeit der Gesetzmäßigkeit des Lebens ein. Die Polarität des Lebens will gelebt werden von uns als Mensch und Menschheit. Es ist unsere Verantwortung die Gegensätze in uns zu vereinen. Um in eine neue Balance zu gelangen werden wir für eine Weile das Dunkle und Chaotische, das wir in uns tragen und verdrängt haben im Außen erfahren, so dass wir es erkennen, annehmen und integrieren können, als Teil des Lebens, als Teil von uns selbst.

 

Heilen und dabei ganz werden

Zugleich haben wir dadurch die große Chance zu wachsen, vollständiger zu werden. Der Schein wird dem echtem Sein weichen und wir werden unsere Zuflucht und unser Glück dort finden, wo es wahrlich zuhause ist – in uns selbst, in unserer Seele. Dieses stetig keimende Licht in uns wird uns Trost sein, uns wahre Geborgenheit schenken und uns den neuen Weg als Mensch und Menschheit weisen.
Wagen wir es und vertrauen wir uns dem großen Strom des Leben an, der uns einem neuen Morgen entgegenträgt!

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Das Leben erträumen und verwirklichen

 

Ging es mir im ersten Teil dieses Artikels darum aufzuzeigen, warum viele Menschen ihr Leben nicht erträumen und wagen, schreibe ich im zweiten Teil darüber, wie wir unsere wahren Träume ausfindig machen und dann auch verwirklichen können.

 

Der Zugang zum Träumen liegt in uns

Was ist also zu tun, um das innere Feuer wieder zum Brennen zu bringen? Was braucht es dazu? Es braucht die Hinwendung nach Innen. Es braucht Schlüsselfragen, die das Tor zu den Träumen wieder öffnen und es braucht Zeit und Raum für diese Selbstreflexion und -erforschung.

Nehmen Sie sich daher Zeit dafür und nutzen Sie die Gunst dieser besonderen Zeitqualität jetzt im November/Dezember und fragen Sie sich in stillen Momenten

  • Welche Bedürfnisse habe ich im Hinblick auf ein gelungenes Leben?
  • Was habe ich auf später verschoben und wird es dieses Später jemals geben?
  • Was tue ich gerne?
  • Wobei geht mir das Herz auf und ich vergesse dabei die Zeit?
  • Wovon träume ich – welche Herzenswünsche möchte ich mir gerne noch erfüllen?
  • Wer oder was hält mich davon ab?
  • Welche inneren Gegenstimmen gibt es da?
  • Welche äußeren Umstände stehen dagegen?
  • Was braucht es von mir, um dies zu ändern?

Geben Sie sich vor dem Einschlafen diesen Fragen hin, lassen Sie sie tief in Ihr Unterbewusstsein sinken und erbitten Sie klare Antworten auf Ihre Fragen.

Notieren Sie sich Ihre Erkenntnisse, schreiben Sie alles auf, was hochkommt, jede Eingebung, ohne es zu bewerten. Dann legen Sie es beiseite. Nach einigen Tagen lesen Sie das Geschriebene nochmals durch und fügen Sie weitere Erkenntnisse hinzu. Beschäftigen Sie sich jetzt in dieser eher stilleren Zeit des Jahres mit  diesem so wichtigen Thema und schenken Sie ihm Ihre Aufmerksamkeit. Es geht um Sie und um die Erfüllung dessen, wozu Sie hier sind.

 

Das innere Schattentheater beobachten

Wenn Sie meinem Rat folgen, werden sich sehr schnell in Ihrem Inneren Stimmen melden, die eine Erweiterung Ihres Lebens zu verhindern suchen. Ich nenne es liebevoll unsere inneres Schattentheater. Bei vielen Menschen sitzen diese schwarzen Gesellen unerkannt im Unterbewusstsein auf ihrem inneren Lebensfeuer und halten es klein. Das erzeugt natürlich Rauch und Qualm und schlechte Stimmung. Diese Teile Ihrer Persönlichkeit bekommen Sie sonst nie zu Gesicht, solange Sie in Ihrer vertrauten Komfortzone bleiben. Denn dann ist alles in Ordnung und unter Kontrolle und es droht keine Gefahr.

Fangen Sie jedoch an, sich mit Ihren Träumen und Herzenswünschen zu beschäftigen, zieht das sofort eine ganze Meute von Schweinehunden auf den Plan. Die einen raten ab, weil es ja gefährlich und mit Risiko verbunden ist. Andere richten Sie und schimpfen Sie egoistisch und undankbar, schließlich können Sie zufrieden sein. Und da gibt es auch jene, die sofort mit einem Schreckensszenario aufwarten, um Sie davon abzuhalten Ihre Lebenskreise zu erweitern. In der Tat haben diese verschiedenen Stimmen und  Gedanken in Ihnen ihre Wirkung, wenn Sie sich Ihrer nicht gewahr werden. Sie vermögen es dann Sie innerhalb Ihrer alten Lebensgrenzen zu halten. Sie wirken aus dem Unterbewusstsein heraus und erzeugen Stimmung und wenn Sie nicht achtsam sind, lassen Sie Ihre Wünsche und Träume wieder sein, ergeben sich Ihren Bedenken.

Daher ist Wahrnehmung und Achtsamkeit für die inneren Vorgänge ein absolutes Muss – denn nur so können Sie diese inneren Verhinderer und Meuterer entmachten und Ihren Weg hin zur Verwirklichung Ihres Traum fortsetzen. Anfangs scheint es schwer, weil ungeübt, doch nach einer Weile merken Sie, dass es dazu gehört und die Überwindung dieser Widerständler und Saboteure Sie wachsen lässt.

 

Leinen los und die Segel hissen

Hinterfragen Sie die Norm in Ihrem Leben und verlassen Sie die ausgetretenen Pfade. Erforschen Sie Ihre tiefsten Herzenswünsche und Träume und entscheide Sie sich beherzt für ihre Verwirklichung. Setzen Sie eigene Maßstäbe für ein Leben, das Ihrem innersten Wesen entspricht. Dann setzen Sie die Segel und nehmen Sie Kurs darauf. Während dieser Reise werden Sie Talente entdecken und Potenziale freisetzen, von denen Sie anfangs nicht einmal geahnt haben, dass Sie in Ihnen sind. Auf diesem Weg werden Sie Ihr Licht zum Leuchten und Strahlen bringen und damit ansteckend auf andere Menschen wirken. In dem Moment leben Sie im Einklang mit ihrer Quelle und schaffen Fülle aus Ihrer Erfüllung heraus.

 

Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit und vielleicht wollen Sie mir Ihre Gedanken zu diesem Thema mitteilen. Schreiben Sie mir im Kommentarfeld und ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

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Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wie wir durch das Klären unserer Herkunft unsere Vergangenheit befrieden und uns auf die Entfaltung unserer Potenziale ausrichten

 

Das Reich unserer Ahnen bildet die Wurzeln unseres Lebensbaumes, der sich im Physischen als unsere Wirbelsäule ausdrückt. Die Nahrung, die uns hier aus unserer Sippe zufließt, kann uns ungehindert erreichen, wenn wir unsere Wurzeln geklärt haben.

Durch schwerwiegende Ereignisse, wie zum Beispiel durch unnatürlichen Tod bei Verbrennen, Todschlag, Freitod usw. in einer Generation wird die Weitergabe der Ahnenkräfte unterbrochen. In dem Fall fehlt den darauffolgenden Generationen diese Lebenskraft und ihre entsprechenden Qualitäten wie z.B. Stärke, Mut, Durchhaltevermögen, aber auch Leichtigkeit und Freude.

Stattdessen gehen Empfindungen wie „in sich gefangen sein“, „ an einem Gummiseil festgebunden sein“, Unfähigkeit sich auszudrücken, zu sagen, was wichtig ist und der inneren Wahrheit entspricht“, aber auch Trauer, Ohnmacht, bis hin zu körperlichen Leiden unterschiedlichster Art einher. Eine Last, die sich aus der Herkunft zeigt, drückt sich überwiegend als Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbelbereich aus. Oftmals werden hierfür jedoch rationale Begründungen als Ursache abgegeben.

 

Den Kraftstrom der Herkunft in Bewegung bringen

Die Arbeit mit den Ahnen löst solche Blockaden auf den verschiedenen Ebenen und bringt den Kraftstrom wieder in Bewegung, so dass er frei fließen und unseren Alltag bereichern kann. Beim Aussöhnen mit unserer Herkunft erkennen wir auch, dass all die Schwierigkeiten, die wir auf unserem bisherigen Weg erfahren haben, dazu gedient haben, uns wachsen zu lassen. Unser unter Leid und Schmerz angesammeltes Erfahrungswissen ist der Humus für unser späteres Glück.

In der bereitwiligen Hinwendung an unsere Herkunft und dem Lösen der Verstrickungen befrieden wir unsere Vergangenheit und damit auch die derzeitigen Schwierigkeiten in unserem Alltag, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Diese haben sich meist aus den Mustern der Verwicklungen gebildet. Sind diese Verstrickungen gelöst, können uns jetzt die Gaben unserer Vorfahren, ihre Stärken, die sie entwickelt hatten, als segensreiche Kraft zufließen und unseren Alltag bereichern.

Eine befriedete Vergangenheit lässt uns eintreten in eine größere innere Freiheit, in der wir uns so erfahren, wie wir in unserer einzigartigen Anlage, in unserem Wesen sind. Dann ist der Weg frei in die Entfaltung, in die Auf- und Ausrichtung auf unser innewohnendes, einzigartiges Potenzial. Auf diese Weise gelangen wir zu unserer Krone und wir öffnen uns dem Wollen unserer Seele und unserer größeren Verbundenheit.

 

Aufrichtiges und ausgerichtetes Sein

In diesem aufrichtigen und ausgerichteten Sein fließen uns die Kräfte unserer geistig-seelischen Heimat, unserer Seelenfamilie, in Form von Inspiration und Botschaften zu. Mit den Gabenqualitäten unserer Ahnen sind wir gestärkt für unseren Lebensweg hinein in die Entfaltung unserer größt- und bestmöglichen Version unserer Selbst. Dabei erfahren wir Führung und Fügung in unserem Leben und oftmals eine Entwicklung, von der wir vormals nicht mal zu träumen gewagt hätten. Wenn wir den Baum unseres Lebens in die volle Entfaltung bringen sind wir auf diesem Weg zu diesem Baum geworden, der mit seinen reichen Früchten als segensreiche Nahrung seinen  einzigartigen Beitrag für diese Welt einbringt.

 

Im Workshop und auch in der Einzel-Aufstellung „DER AHNENDFRIEDEN – die Kraft der Herkunft“ geschieht dies mittels eines schamanischen Rituals, bei dem ich Sie tief in Ihr Unterbewusstsein führe und sich die Lasten der jeweiligen Generationen energetisch in Ihrem Körper zeigen, so dass Sie erkannt und auch gelöst werden können.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu .

Seit Herbst 2017 gibt es die Aufstellung auch als 7-teiligen Online-Kurs.

Alle Infos hierzu findest du hier.

 

In herzlicher Verbundenheit

Bianka Maria Seidl

 

About Bianka Maria Seidl

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Warum Selbstverwirklichung einen großen Traum braucht

 

Träume: Du siehst Dinge und du sagst: Warum?
Aber ich träume 
von Dingen, die es nie gegeben hat,
und ich sage: Warum nicht?“
Bernhard Shaw

 

Manche Menschen folgen einfach ihren Träumen und verwirklichen sie mit einer brennenden Leidenschaft und mit großer Willenskraft. Dabei gehen sie oftmals weit über die Normen des Mittelmaßes hinaus, verlassen ihre Komfortzone, riskieren zu scheitern und dabei belächelt zu werden. Dennoch brennt in ihnen ein Feuer, das sie alle Hindernisse überwinden lässt, bis sie schließlich ihren Traum verwirklicht haben und dabei auch enorm gewachsen sind. Sie sind auf diesem Weg zu Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein und mit großem Selbstvertrauen geworden, die wissen, dass sie alles in ihrem Leben erreichen können, wovon sie zu träumen vermögen. Diesen Menschen ist ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten und daher haben sie ihren tiefsten innersten Wünschen Rechnung getragen. Als Lohn dafür empfangen sie Erfüllung im höchsten Maß.

 

[bctt tweet=“Selbstverwirklichung braucht einen großen Traum“ username=“Biankamaria“]

 

Erschöpfung statt Erfüllung

Wer tagtäglich im Hamsterrad sein Leben fristet, hat wenig Zeit sich über seine wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte Gedanken zu machen, geschweige denn, dass er sie jemals entdecken könnte. Bereits in der Schule werden die Menschen dazu geformt dem herrschenden System zu dienen, das sich überwiegend über Leistung und Wirtschaftswachstum definiert. Der ausgleichende Pol über Muse, Regeneration und Kreativität kommt dabei zu kurz. Daher laufen viele Menschen in der Gesellschaft ständig auf Hochtouren, wie Motoren. Die Kinder der Nachkriegsgeneration konnten sich das Ausruhen und Entspannen von ihren Eltern nicht abschauen und so fehlen für diese so wichtigen ausgleichenden Qualitäten letztendlich die Vorbilder. Wen wundert es da, dass sich das Rad der Anstrengungen in den westlichen Industrienationen weiter und immer schneller dreht. Menschen verausgaben sich, übernehmen mehrere Jobs und dennoch bleibt die Erfüllung auf der Strecke. Stattdessen brennen sie aus, weil sie ihr Lebensfeuer für überzogene und einseitigen Ziele des herrschenden Systems eingesetzt haben.

 

Verantwortungswütige und Verantwortungslose

Manche Menschen übernehmen viel Verantwortung und viele Pflichten und schnüren sich damit buchstäblich ein Korsett, das ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Es bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum mehr für die eigene Entfaltung – für einen Traum. Zu stark liegt der Fokus im Außen bei den anderen und bei deren Leben. Oftmals erhoffen und erwarten sich diejenigen damit Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit. Doch selten wird dies gelingen und so sind diese Menschen irgendwann enttäuscht, machen andere dafür verantwortlich und sind letztendlich unzufrieden. Diese Menschen übersehen dabei, dass sie die größte Verantwortung für sich selbst haben, für ihr Denken, ihr Fühlen und Handeln – für die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale, für ihr Wohlergehen, für ihr Glück.

Andere wiederum wagen es nicht Verantwortung zu übernehmen. Wenn möglich umgehen sie sie, schieben Entscheidungen lieber hinaus oder überlassen sie anderen. Sie nutzen ihre Chancen nicht, die sich ihnen immer wieder bieten und lassen im Großen und Ganzen das Leben an sich vorüberziehen.
Wenn sie für etwas zur Verantwortung gezogen werden, weichen sie aus, flüchten sich in Ausreden oder entziehen sich der Situation. Zu groß ist die Gefahr des Scheiterns, zu groß die Gefahr einer Niederlage. Lieber halten sie sich in den Haltebuchten des Lebens auf, resignieren ob der großen Risiken, die ein kreatives, erfülltes Leben mit sich bringt. Lieber schauen sie zu, wie andere das Leben wagen, manche mit prophetischer Vorausschau. Solche Menschen beharren gerne auf ihr Recht, indem sie den negativen Ausgang einer Unternehmung bereits voraussagen und es dann mit einer gewissen Schadenfreude wahrnehmen, wenn es dann so passiert. Schließlich haben sie ja von Anfang an gesagt, dass es nicht klappen würde. Sollten sie doch mal eine Idee zu einer Unternehmung haben, die außerhalb ihrer kleinen, engen Komfortzone liegt, dann lassen sie es zu, dass ihr Verstand ihnen beschwichtigend einredet, dass sie zu alt, zu jung, zu unerfahren, zu mittellos seien. Damit ist dann das Feuer der Inspiration sofort auch wieder gelöscht und die alte Sicherheit und Ordnung wieder hergestellt. Alles bleibt beim Alten. Was sie nicht bemerken ist, dass das Maß der Unzufriedenheit in ihnen proportional dazu wächst.

In beiden Fällen ist der gemeinsame Nenner, dass sowohl die Verantwortungswütigen als auch die Verantwortungslosen zuwenig oder keine Verantwortung für sich selbst übernehmen. Auf diese Weise ist der Weg heraus aus den alten Rollenspielen, wie zum Beispiel Opfer-Täter, versperrt. Die Menschen bleiben gefangen im Rad der wiederkehrenden Ereignisse und auch Ergebnisse. Alles bleibt beim Alten.

 

[bctt tweet=“Die Verantwortung für die Entfaltung unseres individuellen Potenzials liegt bei uns selbst“ username=“Biankamaria“]

Das Maß der Verantwortung neu definieren

Obwohl im Außen sich alles so schnell weiter entwickelt und der Fortschritt so immens groß ist, trügt dieser Schein. Die wahre Entwicklung geschieht im Inneren des Menschen – in jedem Einzelnen. Erst wenn der Einzelne die Verantwortung für sich übernimmt, für sein Denken, Fühlen und Handeln, dann verändert er damit sich selbst und auch die Gesellschaft. Das Maß der Verantwortung muss vor allem in der jetzigen Zeit von jedem neu definiert und dann an erste Stelle gesetzt werden. Erst in der Eigenverantwortung wird der Wunsch nach dem Ureigensten deutlicher spürbar, sodass sich der Mensch nach einer Erweiterung und Ausdehnung sehnt, nach einem größeren Handlungsspielraum mit mehr Selbstbestimmung. Hat er diesen evolutionären Impuls erst einmal in sich verspürt, braucht es Zeiten des Innehaltens, des Rückzugs und der Einkehr, um zu erspüren und zu erahnen, was sein Herz und seine Seele von ihm wollen.

 

Zeit und Raum für die Selbsterforschung

Der Mensch tut gut daran sich Zeit und Raum für die Selbsterforschung zu nehmen. Das beginnt damit, sich im eigenen Lebensraum einen Ort des Rückzugs zu schaffen und sich regelmäßig Zeit für Reflexion und Innenschau zu nehmen. Diese schöpferischen Auszeiten erweisen sich bald allemal gewinnbringender als jede Spareinlage. Schließlich liegt der Zugang zu den verborgenen, tieferliegenden Wünschen und Bedürfnissen im eigenen Inneren und  Träume öffnen dieses Tor. Dabei gibt es verschiedenste Wege des Träumens. Doch um seinen ureigensten Traum zu entdecken ist es am wichtigsten sich das Träumen wieder zu erlauben.

So kann es beim Spaziergang in der freien Natur geschehen, dass ein plötzlicher Geistesblitz Einsicht verleiht in eine weitaus größere Schau auf das eigene Leben. Plötzlich entsteht ein größeres Bild und es können verschiedenste Bereiche sinnvoll zusammenhängend erkannt werden.. Es kann sein, dass dieses größere Bild plötzlich unter der Dusche als große Inspiration aufkeimt und einen grandiosen Impuls setzt. In jedem Fall entstehen solche Träume oder auch Visionen in völlig entspannten Zuständen, wenn der Ratio ruhig ist und Raum  für Eingebungen und Inspiration dadurch entsteht.

 

[bctt tweet=“Im entspannten Zustand sich öffnen für die Inspiration zum großen Traum“ username=“Biankamaria“]

 

Platzschaffen für die neue Realität

Ist der eigene Traum klar im Fokus, gilt es im nächsten Schritt Platz zu schaffen für die neue Realität. Dabei müssen alte, überlebte Gewohnheiten durchbrochen und durch neue, förderliche Verhaltensweisen ersetzt werden. Verhaltensweisen, die die Verwirklichung des Traumes unterstützen. Ebenso gilt es Prioritäten gemäß seinen tieferen Bedürfnissen wie  z.B. Freiheit, Fülle, Liebe etc. zu setzen und diese auch entsprechend zu leben.

Auf diesem neuen Weg ist es wichtig auf Eingebungen zu achten und der Intuition mehr zu vertrauen. Denn Intuition ist die Fähigkeit, die Wahrheit ohne Erklärungen spüren zu können. Sie ist die Sprache der höheren Intelligenz und verbindet uns mit der höchsten Ebene unserer Seele und ihrem Entwicklungsplan.

 

Den ureigensten Traum entdecken und verwirklichen

Der Weg der Selbstverwirklichung beinhaltet den ureigensten Traum zu entdecken und zu leben. Selbstverantwortung ist die Voraussetzung für ein schöpferisches Leben. Zeit und Raum für die Selbsterforschung sind der neue Luxus, die sich der Mensch nehmen muss, wenn er den Wunsch nach dem Ureigensten verspürt. Dabei geht es vermehrt darum den inneren Impulsen und Regungen die Aufmerksamkeit zu schenken und den Fokus vermehrt nach Innen zu lenken.

Hier wird der Mensch zum Zuschauer im eigenen Lebenstheater und schließlich erkennt er, dass er auch der Regisseur und Darsteller ist. Im Licht seiner Bewusstheit kann sich das bisherige Lebensdrama in ein Lustspiel wandeln. Er kann sein Lebensschauspiel neu erträumen, das Drehbuch schreiben, es gestalten und bewusst spielen.

 

Sich erlauben zu träumen – groß zu träumen

Erlauben wir uns das Träumen wieder. Träumen wir große Träume und machen wir sie zu unserer neuen Realität. Übernehmen wir die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln und nutzen wir die Macht unseres Unterbewusstseins und unseres Geistes. Denn  alles was sich unser Geist vorzustellen vermag, können wir auch verwirklichen. Verlassen wir unsere Komfortzone und wagen wir uns hinaus ins Leben. Die Kraft, die uns mit jedem Schritt zuwächst, unterstützt uns dabei, das Große, das scheinbar Unerreichbare, zu verwirklichen. Gemäß dem Spruch: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, lasst uns unsere größten Träume und Visionen schöpfen und damit auch eine neue Gesellschaft formen.

 

Und jetzt sind Sie dran:

  • Welche Träume tragen Sie mit sich herum, ohne dass Sie ihnen Ihre Aufmerksamkeit schenken?
  • Wann sind Sie soweit, dass Sie dem Ruf Ihres Herzens und Ihrer Seele folgen und Ihre Träume verwirklichen werden?
  • Was bracht es, dass Sie sich dafür entscheiden?
  • Wenn Sie absolut keine Angst vor dem Scheitern hätten, wenn Sie sich sicher sein könnten, dass Sie niemanden enttäuschen oder verlieren, wenn Sie sich für die Verwirklichung Ihrer Träume entscheiden, was wäre Ihr größter Traum?

 

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum darüber Nachdenken und  schnappen Sie sich dann ein Schreibheft und notieren Sie Ihren Traum so ausführlich wie möglich! Dann legen Sie Ihr Geschriebenes für einige Zeit beiseite und lesen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Wahrscheinlich werden Sie staunen über das
was Sie da geschrieben haben.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und erhellende Momente dabei. Wenn Sie Interesse und Lust verspüren tiefer in Ihre Schatzkammer einzusteigen, dann haben Sie dazu die Chance beim Online-Coaching-Jahres-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben – Authentisch erfolgreich!“
der am 09. Januar 2017 beginnt und dazu angetan ist 2017 zum Startjahr für Ihr Traumleben zu machen.

Seien Sie dabei und machen Sie mit.
Alle weiteren Infos finden Sie hier.

 

Wenn Sie vorher herausfinden möchten, ob dieser Kurs wirklich zu Ihnen passt und Sie weiterbringt, dann melden Sie sich zum kostenfreien INFO-WEBINAR an, das an folgenden Terminen stattfindet:
MI 26.10. – 13 h
MI 09.11. – 19 h
MI 16.11. – 13 h
MI 23.11. – 19 h
MI 30.11. – 13 h

Hier können Sie sich jetzt kostenfrei anmelden.

Das war´s für heute.  Haben Sie Fragen, Anregungen oder auch Ideen, dann freue ich mich über einen Kommentar. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Die Sippe als weitere Quelle der Kraft und Weisheit

 

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und, sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“  (Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie)

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es mir darum aufzuzeigen, dass wir über unsere Herkunft eine starke Anbindung an das Lebendige erfahren. Insbesondere sind es Vater und Mutter, die den Kraftfluss unserer Seele nähren. Ihre Kraftlinien verbinden sich in uns, leben in uns und werden auch durch uns weitergegeben an unsere Kinder. Sollten Sie den ersten Teil „Das Lebendige zwischen den Polen Männlich und Weiblich – Vater und Mutter“ verpasst haben, können Sie ihn hier nachlesen.

Im zweiten Teil möchte ich nun aufzeigen, dass auch die größere Familie unserer Herkunft, unsere Sippe, zum einen eine Quelle der Kraft und Weisheit ist und zum anderen jedoch auch Last und Bürde mit sich bringt, die oftmals von Generation zu Generation weitergegeben werden. Da sich die Menschen im Westen gerade auf dem Weg der Individuation befinden, bedeutet dies, dass wir uns von den Ahnenverstrickungen lösen müssen, um in unser Potenzial zu gelangen und unseren ganz individuellen Weg gehen zu können.

 

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum, den der nächste Sturm umweht. Wenn Teile der Wurzeln fehlen fühlt der Mensch eine innere Leere. Dabei ist eine liebevolle Verbindung zur Herkunft, zu den Eltern und Ahnen eine wesentliche Quelle für Kraft und Weisheit im Alltag. Damit gewinnt der Mensch an innerer Sicherheit, an Schaffenskraft und auch an Mut den Herausforderungen in seinem Leben zu begegnen. Ganz aktuell zeigt sich ein Trend auf breiter Masse – die Individualisierung. Auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei uns mit unseren Wurzeln und unserer Herkunft zu beschäftigen und uns von dem zu lösen, das uns hindert unsere Individualität und unser Potenzial zu leben.

Wenn wir uns in der Natur umsehen und einen Baum betrachten, so erkennen wir, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen.

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden.

 

Traumatische Erfahrungen werden über Generationen weiter gegeben

Die DNA als Träger der Erbinformation liefert mit den Genen den Bauplan für alle Zellen des Körpers. In der Epigenetik, ein neues Forschungsgebiet der Biologie, wird untersucht, wie die Aktivität eines Gens gesteuert und seine Funktion eingestellt werden kann und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat. Bisherige Erkenntnisse zeigen: Wie wir leben und was wir erleben, wirkt sich auf unsere Gene aus – und sogar auf die unserer Kinder und Enkel.

Dabei sind Ernährung und Umwelt oft entscheidende Faktoren. Aber auch Stress kann epigenetische Spuren hinterlassen. So zeigte eine Studie von Forschern der Universität Konstanz, dass die Babys von Frauen, die in der Schwangerschaft misshandelt wurden, noch in ihren Teenagerjahren epigenetische Veränderungen zeigten. Durchlittene Entbehrungen, Misshandlungen, aber auch Zeiten des Überflusses prägen nicht nur einen Menschen. Solche Erfahrungen können auch über Generationen weitergegeben werden.

Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: „Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?“

Die tiefen Gefühle der Entwurzelung enden nicht mit der nachfolgenden Generation. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sie sich auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl, gespeichert auf der Zellebene, in sich.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in uns durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Wir sind mit unserer Ahnenreihe, unsere Sippe nicht nur genetisch, sondern auch energetisch verbunden, ob uns das passt oder nicht. So wie ein Baum seine Wurzeln hat um damit Halt zu finden in der Erde, so erben wir von unseren Vorfahren sowohl deren Schmerz, als auch ihre Kräfte und Potenziale in Form der Ahnengaben. 

 

Fehlende Verbindung zwischen den Generationen

Unsere sozialen Gefüge haben sich in den letzten zwei Jahrhunderten drastisch verändert. Sippe und Großfamilien schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Jetzt fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen.

Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

In vielen Familie gibt es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr, da ist es mehr als verständlich, dass die Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant sind. Vielmehr werden sie oft einfach ignoriert, weil die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus nicht gerade dazu animieren, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

 

[bctt tweet=“Wer seine Herkunft nicht ehrt verliert seine Zukunft“ username=“Biankamaria“]

 

Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und somit von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene.

 

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit er daraus Kraft und Weisheit für sein Leben beziehen kann.

 

[bctt tweet=“Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln“ username=“Biankamaria“]

 

Klärung und Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar, den Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist und mithilfe dessen den Seelen der Toten auch Opfergaben angeboten werden. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Ahnenaltar hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Hier finden wir eine sehr effektive Möglichkeit der Wiederanbindung an die Ahnen. Der Hilfesuchende kommt auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln, zurück bis zur siebten Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und meist ist dann ein Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft spürbar.

 

[bctt tweet=“Wenn wir nicht wissen wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen wohin wir gehen“ username=“Biankamaria“]

Eine Klientin, die an einem Aufstellungsritual teilgenommen hat, schreibt später darüber wie folgt: „Seit der Aufstellung kann ich sagen, dass ich mich mit der Kraft und Lebensfreude meiner nicht gekannten Großmutter immer wieder verbinden kann und hieraus enorme Kraft und ein inneres Lächeln spüren kann. Das tut soooo gut! Mit meinen Eltern fühle ich mich von Tag zu Tag noch mehr im Frieden und spüre die Liebe, die endlich frei geworden ist und hier fließen kann. All das was in diesem Kontakt zu meinen Eltern immer so schwer für mich, war hat sich einfach aufgelöst, wie wenn es niemals existiert hätte. Ein Geschenk, dass meine Eltern noch am Leben sind und ich dieses noch mit ihnen zusammen erleben kann.“

Für Menschen, die ihre Wurzeln geklärt haben, öffnen sich oftmals neue Türen im Berufsleben, auch geschehen Heilungen, wenn die Krankheit von einem Sippenmitglied übernommen war. Und bei einem Großteil harmonisierten sich die Familienverhältnisse. Letztendlich tritt ein Frieden ein, der einher geht mit mehr Ruhe und mehr Kraft für den Alltag. Weitere Erfahrungen aus den Workshops und auch den Einzelaufstellungen lesen Sie hier.

 

Individuation – ein evolutionärer Impuls auf breiter Ebene

In der jetzigen Zeit des Bewusstseinswandels, in der ein evolutionärer Impuls die Individuation des Menschen auf breiter Ebene anstößt, ist es von großer Wichtigkeit die eigenen Wurzeln zu klären und sich von der Last und dem Leid aus der Ahnenreihe zu befreien, damit das eigene individuelle Potenzial entfaltet und gelebt werden kann.

Dabei spielt es keine Rolle, wie alt ein Mensch ist. Vielmehr gilt es die überholten Klischees zu überwinden, die einher gehen mit den Wörtern wie „man sollte“, „man müsste“, „man kann doch nicht“ etc.. Stattdessen ist  das individuelle Potenzial zu entfalten, wenn es an die Oberfläche des Bewusstseins drängt, weil vom Kraftfluss der Seele jetzt begünstigt.

Mögen die anderen denken, was sie wollen. Unsere Verantwortung liegt einzig und allein darin uns selbst treu zu sein, unser Potenzial und uns selbst zu verwirklichen, ohne die Grenzen der anderen zu beschneiden.

Meine eigens gemachten intensiven Erfahrungen auf diesem Gebiet sind ein wichtiger Grund, dafür, dass es mir ein großes Bedürfnis ist andere Menschen dabei zu unterstützen ganz in ihre Kraft zu gelangen. Als erfahrene Seelenmentorin lade ich Menschen in meinem Aufstellungsritual Der Ahnenfrieden dazu ein, sich von der Last ihrer Sippe zu befreien und stattdessen ihre Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit zu entdecken – auf ihrem Weg der Individuation hinein die Entfaltung ihres geistig-seelischen Potenzials.

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wie das Befrieden innerer Konflikte äußere Konflikte löst

Konflikte entstehen seit Anbeginn der Menschheit und immer treffen dabei unterschiedliche Interessen, Zielsetzungen und Wertvorstellungen von Personen, Organisationen oder auch Staaten aufeinander, die augenscheinlich nicht zu vereinen sind. Bei diesem Interessengegensatz  geht es um Sachen, um Gefühle, oder um Macht.  Die Beteiligten sind nicht immer auch die Betroffenen. Beispielsweise ist in einem Konflikt zwischen zwei Regierungen das Volk betroffen. Bei einem Konflikt zwischen den Eltern sind es die Kinder.

 

Innere Konflikte gehen den äußeren Konflikten voraus

Wenn in einem Menschen starke Ambivalenzen, Selbstkritik, Gewissensbisse oder auch Schuldgefühle vorherrschen entstehen innere Konflikte. Bei einem innerseelischen Konflikt stellt der Mensch an sich Anforderungen, unter deren Erfüllung er auf Dauer leidet.

Dabei stehen oft drei Anteile in Konflikt miteinander

  • der Antreiber, Kritiker oder Richter
  • das angepasste Kind
  • ein Teil, der sich entwickeln möchte, der Freiheit und Lebensfreude sucht

Werden diese Anteile in sich selbst nicht erkannt und angenommen und stattdessen ins Unbewusste verdrängt suchen sie sich ihren Weg über Projektionen nach außen. In dem Fall kommen dem Betreffenden die oben genannten Anteile als Personen im Außen entgegen und es entsteht das Opfer-Täter-Spiel.

Wenn ein Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt, liegt häufig ein schleichender Prozess vor, der in einen Konflikt mündet. Es beginnt mit kleineren Unstimmigkeiten über die anfangs keiner spricht, die im Laufe der Zeit immer mehr an Gewicht gewinnen. Bis schließlich die kleinste Kleinigkeit zum Monster und als persönlicher Affront empfunden wird. Ein schwellender Konflikt ist eine Zeitbombe, die irgendwann einmal hochgeht. Bis dahin ist die Kommunikation gestört, man/frau unterstützt sich nicht mehr. Stattdessen findet ein Ausgrenzen und oftmals auch ein Behindern statt. Es wird sich verweigert und das Gegenüber auf Aufmerksamkeits- und somit Liebesentzug gesetzt. Im schlimmsten Fall geschieht Verachtung. All das soll einer Strafe gleichkommen. Schließlich will das Opfer Recht haben und damit hat das Gegenüber unrecht.

 

2 Wege der Kommunikation um Konflikte zu befrieden

Um einen Konflikt zu verhindern oder auch zu befrieden ist Kommunikation das Wichtigste. Dabei gibt es die Möglichkeit der Kommunikation im Außen und der Kommunikation im eigenen Inneren.

Bei der Kommunikation im Außen ist das frühzeitige Ansprechen von Unstimmigkeiten daher eine gute Möglichkeit, um einen Konflikt erst gar nicht entstehen zu lassen. Folgende Fragen können helfen, der Ursache auf den Grund zu gehen, das Konfliktpotenzial zu entschärfen und die Angelegenheit zu befrieden.

  • Worum geht es im Grunde eigentlich?
  • Wer will recht haben?
  • Falls ich es bin, warum will ich unbedingt recht haben?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich nicht recht habe?
  • Welche Gefühle herrschen vor?
    Wut
    Neid
    Angst
    Ohnmacht
    Minderwert
    Geiz

Bei der Kommunikation im Inneren frage ich mich selbst

  • Warum rege ich mich über diese Sache so auf?
  • Was klingt da in mir an?
  • Welche Gefühle herrschen vor?
    Wut
    Neid
    Angst
    Ohnmacht
    Minderwert
    Geiz
  • Welchen vielleicht unbewusst Anteil meiner selbst spiegelt mir mein Gegenüber?
  • Warum bekämpfe ich diesen Anteil?

 

Eine althergebrachte hawaiianisch-schamanische Heilungsmethode, das Hooponopono, ist ein komplexer Kommunikationprozess zur Auflösung von Konflikten und Fehlverhalten in Familien und auch Gruppen.

Ho’oponopono bedeutet, „etwas richtig zu stellen“, „etwas in Ordnung zu bringen“, „Fehler wieder gutmachen“.

Die Philosophie von Ho’oponopono sieht die Welt als verbundene Ganzheit. Infolge dieser Verbundenheit geschieht nichts in der Welt, das nicht auch in Resonanz zum Selbst des Betrachters steht. Probleme im Außen lassen sich ändern, wenn man seine innere Resonanz dazu auflöst.

 

Der hawaiianische Therapeut Dr. phil. Ihaleakala Hew Len, der geisteskranke Menschen heilt, ohne sie je persönlich empfangen zu haben, ist für mich der Inbegriff eines Friedenstifters. In seinem Büro studierte er die Akten der Insassen der psychiatrischen Klink, deren Leitung er innehatte. Dabei arbeitete er an sich selbst, mit dem Effekt, dass die Patienten zu gesunden begannen.
Auf die Frage „Wie er an sich gearbeitet hat, dass solch‘ eine Veränderung in diesen Menschen ausgelöst wurde“, antwortete er, dass er einfach den Teil in sich geheilt hat, der sie geschaffen hat.

Nach Dr. Len bedeutet vollständige Verantwortung für alles Verantwortung zu übernehmen, was im Leben eines Menschen auftaucht. Die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, ist im wahrsten Sinne des Wortes unsere Schöpfung.

 

Wir sind verantwortlich für alles, was sich in unserem Leben zeigt

Genau genommen heißt das, dass wir verantwortlich sind, für das, was wir fühlen, denken, sprechen und tun und darüber hinaus auch für das, was andere in meinem Leben sagen und tun – weil sie eben in meinem Leben sind. Natürlich ist es viel einfacher einem anderen die Schuld zuzuweisen, als voll und ganz die Verantwortung zu übernehmen für das, was gerade ist.

Im Grunde existiert im Außen nichts, außer als Projektionen aus dem eigenen Inneren. Probleme sind nicht im Außen, sie sind Themen, die uns bewegen und uns herausfordern aus unserer Komfortzone. Um diese Herausforderungen zu meistern, kommen wir nicht umhin uns selbst zu meistern und unsere unbewussten Projektionen im Außen zurück zunehmen und sie in unserem Inneren zu heilen.

 

Will ich recht haben oder glücklich sein?

Zum Schluss möchte ich auch noch auf eine höchst einfache Methode hinweien, um einen Konflikt zu entschärfen. Ich stelle mir die Frage „Will ich recht haben oder glücklich sein? Bei dieser Frage ist es wichtig, dass ich mir bewusst mache, wie wichtig das Streitthema mir wirklich ist. Geht es um etwas Grundlegendes oder eher um eine Bagatelle? Bei einer Bagatelle wäre mir mein Glücklichsein wichtiger als mein Rechthabenwollen.

Es geht in dem Moment darum eine gesunde Form von Gelassenheit zu entwickeln und manche Dinge gar nicht erst so wichtig zu nehmen.

 

Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung

Jeder Konflikt im Außen hat seine Ursache in unserem Inneren. Diese Konflikte wirbeln viel Staub auf, so dass der innerer Himmel grau verhangen ist. Die Folge davon ist Unklarheit, Desorientierung und größere Unbewusstheit. Bei Streitereien sind wir oftmals außer uns, sie kosten uns viel Anstrengung, Lebenskraft, Lebenszeit und Geld.
Daher ist es in Konfliktsituationen ratsam sich erstmal Raum und Zeit zu nehmen und tief durch zu atmen. Dann gilt es den Fokus nach innen zu wenden und hier die Ursachen zu erforschen, sodass das Verdrängte erhört, erkannt und erlöst werden kann. Auf diese Weise wird der äußere Konflikt im eigenen Inneren befriedet und die Projektion zurück genommen. Wenn wir diesen Frieden in uns selbst schaffen verändert dies unsere Umgebung und auch die Welt. Es ist ein kleiner Beitrag mit ganz großer Wirkung – der Weg vom Streithahn zum Friedensstifter.

 

Diesen Beitrag schreibe ich im Rahmen der Blogparade von Christina Wenz – Mediation. Gerne habe ich diese Offerte angenommen und bedanke mich hiermit auch nochmals herzlich für diese Möglichkeit.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, oder Sie Fragen und Anliegen haben, freue ich mich über Ihren Kommentar im Kommentarfeld. Vielen Dank.

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Das Lebendige zwischen den Polen – männlich und weiblich

 

Bereits in der vergangenen Artikelserie „Die Renaissance der weiblichen Kraft“ habe ich die Störung im Energiekreislauf zwischen Mann und Frau beschrieben und auch Lösungswege aufgezeigt, um den weiblichen Pol wieder zu stärken und seine Qualitäten in Form von Werten vermehrt in unser individuelles und auch gesellschaftliches Leben zu integrieren und zu leben. Hierbei habe ich sowohl die augenscheinlichen als auch die energetischen Vorgänge angesprochen.

Mit dieser neuen Artikelserie nehme ich Sie mit auf eine viel tiefer gelegene Ebene, die sich den meisten Menschen im normalen Tagesbewusstsein entzieht. Begleiten Sie mich in einer offenen Haltung und lassen Sie sich berühren. Sicherlich nicht von allem. Nehmen Sie das mit, was bei Ihnen anklingt. Den Rest lassen Sie einfach liegen, so wie in einem Ladengeschäft. Sie haben immer die freie Wahl.

 

Im heutigen ersten Teil dieser Artikelserie möchte ich Ihnen nahebringen, inwieweit das Lebendige in uns beeinflusst wird durch Faktoren, die zwar äußerst simpel klingen, dennoch nicht so leicht zum Erfassen sind, da wir uns dazu in die innere Welt, die Welt unserer Seele, begeben müssen. Zugegeben wir haben viele Messgeräte, um die äußere, die materielle Welt zu erfassen, doch wir haben kein einziges Instrument für die innere Welt, die Welt der Seele. Um die Lebenskraft, die Lebensenergie, die uns täglich durchströmt und auch nährt, (stark oder schwach) hat sich die Wissenschaft bisher kaum bemüht.

Das Wissen und die Weisheit um die Existenz und Wirkweise einer Lebensenergie, die die ganze Schöpfung durchpulst und bewegt, war jedoch in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet. Die Menschen haben damals im Einklang mit der Kraft und ihrer Funktion gelebt.

Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, vielmehr wurde es durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geraten war. Die über Jahrhunderte andauernden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug. Doch jetzt in Zeiten der Vernetzung der Welt gelangt immer mehr Wissen aus anderen Kulturkreisen, wo es weiterhin gehütet wurde, zu uns.

Wie einige Leser vielleicht wissen, bin ich seit mehr als zwanzig Jahren mit der Lebensenergie beschäftigt. Ich experimentiere und forsche damit im Auftrag meiner eigenen Befreiung von all den Konditionierungen, die meine Lebenskraft gebremst, gehemmt, ja sogar blockiert haben. Das Wissen darum fand ich in Asien im Taoismus, in den Lehren der Akupunktur der chinesischen Medizin und im Feng Shui. In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich auf diesem Gebiet viele Ausbildungen gemacht und das Wissen für meine Kunden nutzbringend in ihrer äußeren Welt für ihr inneres Wohlbefinden eingesetzt. Dabei habe wurden deren Räume so gestaltet, dass mehr Vitalität und ein größeres Wohlbefinden entstanden ist.

Aufgrund meiner eigenen Entwicklung habe ich mich im Laufe der Jahre immer mehr der inneren Welt, der Welt der Seele, zugewandt. Dabei fand ich heraus, dass ich hierfür eine große Gabe mitbringe, die ich früher nur unbewusst genutzt hatte – die Fähigkeit tief ins Unterbewusstsein zu reisen und dort die Ursache für ganz viele Probleme in der Außenwelt aufdecken und auch lösen zu können.  Das hat im Laufe der Jahre dazu geführt, dass ich mich immer mehr befreien konnte von den Fesseln der karmischen und auch der familiären Verstrickungen innerhalb meiner Sippe. Heute lebe ich mich selbst und es steht soviel mehr Energie zur Verfügung steht.

Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Reichtum meiner eigenen Erfahrungen heraus und möchte Sie, werte Leserin, werter Leser, daran teilhaben lassen.

 

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben

Unsere Familie und unsere Sippe sind, ob uns das passt oder nicht, eine Quelle der Kraft. Unsere Geschwister, unsere Eltern und Großeltern und unsere Ahnen sind jene Kraftlinien, die sich in uns verbinden, die in uns leben und die durch uns auch weiter gegeben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind auf diese Weise durch eine innere Kraftquelle miteinander verwoben. Fließt diese Quelle, fallen viele Probleme, mitunter auch Krankheiten, einfach von uns ab.

Doch bei vielen Menschen ist diese Quelle nicht mehr frei zugänglich. Statt sich auf die eigene Quelle der Kraft in ihrem Inneren zu besinnen und die Schwellen, die den Kraftfluss behindern zu beseitigen, suchen viele im Außen danach. Dies hat vielfältige Erscheinungsformen. Die einen reisen auf andere Kontinente, um dort Kraftplätze aufzusuchen, wieder andere  überqueren, so wie ich auch, den Atlantik, unbewusst auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Andere wandern von Partnerschaft zu Partnerschaft ohne sich bewusst zu sein, dass sie in jedem Partner die Verbindung zu ihrer Kraftquelle suchen und folglich immer wieder enttäuscht werden. Wieder andere betreiben intensiv Ahnenforschung und versuchen auf der intellektuellen Ebene die Annäherung.

 

Den Kraftfluss der Seele speisen

Unseren Körper nähren wir mittels Nahrung, Bewegung und Schlaf sowie dem Wechsel zwischen Aktion und Ruhe. Auf der geistig-seelischen Ebene braucht es andere Energieeinheiten, um wieder aufzutanken. Nehmen wir hierfür das Bild einer Batterie. Sie wird aufgeladen, indem sie an zwei Pole, einen Plus- und einen Minus-Pol, angeschlossen wird. Dazwischen existiert ein hohes Spannungsgefälle. Aus diesem Gefälle heraus erwächst die Kraft. Gemäß dem Gesetz der Entsprechung – wie im Kleinen, so auch im Großen – ist es auch bei unserer Seele so, nur dass hier der Pluspol männlich und der Minus-Pol weiblich ist. Schließlich hat auch unser Körper eine Polarität – rechte und linke Körperhälfte.

Bei der Batterie fließen im Ladevorgang elektrisch geladene Teilchen (Ionen) von der einen zur anderen Seite. Ebenso verhält es sich im menschlichen Körper und auch auf der Ebene der Seele. Als der Psychoanalytiker Sigmund Freud sich diesem seelischen Energiefluss näherte, nannte er ihn „Libido“. Nehmen wir also mal an die Libido ist dieser seelische Energiefluss, dann gibt es darin kleine Teilchen, wie die Ionen, die hier fließen. Nennen wir sie der Einfachheit halber „Seelionen – ein Arbeitstitel.

Jetzt stellen wir uns folgende Fragen:

  • Gibt es bei den Seelen unterschiedliche Energiegefälle und -potenziale?
  • Kann die Energie der Seele sich erschöpfen, wie auch beim Körper?
  • Wenn ja, wie geschieht das ? Welche Ereignisse führen dazu?
  • Gibt es Lademöglichkeiten, die sie wieder auffüllen?

 

Die Kraft, die auf der Packung steht, leben

Ab der Geburt hat jeder Mensch ein gewisses Grundreservoir an Energie zur Verfügung. Dies ist das Energieniveau seiner Seele, welches nicht erhöht werden kann. Aber der Mensch kann sehr wohl unter seinem Energieniveau leben. Vergleichen wir dies wieder mit einer Batterie. Eine 3-Volt-Batterie wird keine 6 Volt liefern, vielmehr sind die 3 Volt die 100% der Energie. Jedoch ist es möglich mit einer 3 Volt-Batterie lediglich eine 1,5 Volt Spannung zu erzeugen. Ebenso verhält es sich beim Menschen. Die meisten von uns leben nicht die Kraft, die auf ihrer Packung steht. Ihr Ladezustand ist meist wesentlich niedriger. Kehren wir zu den “Seelionen“ zurück dann haben ein Großteil davon ihr Ziel verfehlt und die Seele konnte nicht richtig geladen werden. Damit läuft sie auf Reserve im Zustand der Erschöpfung.

Jetzt tauchen natürlich weitere Fragen auf:
• Wer oder was ist das Ladegerät für unsere Seele?
• Woher kommt der Fluss der „Seelionen“?

Nun, es sind Vater und Mutter – die Repräsentanten des Männlichen und Weiblichen – die als  Energiewesen mit dieser Ladung das Fundament für die Lebenskraft eines jeden Menschen schaffen und das auch über ihren Tod hinaus.

 

[bctt tweet=“Vater und Mutter speisen als Plus- und Minus-Pol den Kraftfluss der Seele“ username=“Biankamaria“]

 

Eltern sind als Energiegeber in der Lage die Lebensbatterie ihrer Kinder mit genügend Lebenskraft zu versehen, jedoch liegt es auch am Energienehmer, ob er bereit ist die Verbindung zur Ladestation aufrecht zuhalten und ob er die Energie, die er bekommt auch willkommen heißt.

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich Interessantes in puncto  seelische Ladestation „Eltern“ erfahren. In den Vedischen Schriften steht, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Widrigkeiten in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert. Es herrschen Selbstzweifel und Missmut und es fehlt an Vitalkraft. Diese Störung in der Beziehung kann auf vielfältige Art und Weise entstanden sein. Fest steht jedoch, dass der Austausch gestört ist – das kann zum einen das Geben oder auch das Nehmen betreffen.

 

[bctt tweet=“Wenn die Vaterbeziehung gestört ist bleibt der Erfolg im Leben aus“ username=“Biankamaria“]

 

Doch wir müssen noch weiter ausholen, denn auch Vater und Mutter waren einmal Energienehmer und auch die Großeltern und hier ergeben sich bereits Verwicklungen und Schwachstellen im Kraftfluss der Seele. Es kann also sein, dass eine heutige Störung ihre Ursache bereits durch die Generationen hindurch innerhalb der Sippe vorgezeichnet ist. Hier finden wir das Phänomen des „Generationen-Symptoms“.

 

Der Generationenstrom

 

Die seelischen Energien werden ununterbrochen durch die Generationen hindurch weitergegeben und damit auch die Verwicklungen und Verknotungen, die auftreten, wenn entweder das Geben oder auch das Nehmen nicht auf natürliche Weise geschieht und stattdessen Widerstände den natürlichen Energiefluss verzerren, hemmen und ihn sogar blockieren.

Diese Energieprobleme zeigen sich in Form eines lebensverneinenden Geistes, als dunkle Flecken in Energiefeld des Menschen. Und immer dort, wo sich ein Nein in der Seele befindet ist das ein Widerstand gegen etwas und jemanden, der den Energiefluss bremst und dabei einen Großteil der Lebenskraft aufzerrt. Diese negativen, geistigen Elementale innerhalb einer Sippe suchen sich bei nachfolgenden Generationen einen Träger, eine Trägerin, die von solch einem Ausgangsproblem nicht die leiseste Ahnung hat, geschweige denn, dass sie davon weiß. Denn die Ursache liegt einige Stockwerke tiefer. Zum Glück geht nie etwas verloren und im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier kann der Zugang zur Ursache gefunden und auch gelöst werden.

 

[bctt tweet=“Eine gestörte Mutterbeziehung bedingt oftmals Krankheit und Widrigkeiten im Leben“ username=“Biankamaria“]

 

Anselm Grün, der deutsche Benediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: „Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“.

Doch das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und des Unerfülltseins. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein.

 

[bctt tweet=“Ohne Wurzeln keine Flügeln – chines. Sprichwort“ username=“Biankamaria“]

 

Jetzt am Ende dieses Beitrag halten Sie kurz inne und fragen Sie sich

  • Wie ist das bei mir?
  • Wie empfinde ich die Verbindung zu meinem Vater, meiner Mutter.
  • Wieviel meiner potenziell vorhandenen Lebenskraft lebe ich?
  • Welche Schwellen verhindern, dass ich mein volles Kraftpotenzial lebe?
  • Was kann ich tun, um diese Schwellen zu beseitigen?

Gehen Sie mit diesen Fragen ein paar Tage schwanger und vertrauen Sie darauf, dass diese Fragen Ihr Inneres anzustoßen vermögen, so dass in Ihnen die Antworten aufsteigen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag war für Sie interessant. Gerne lese ich dazu Ihre Gedanken und Fragen im Kommentarfeld. Ich freue mich auf den Austausch.

In herzlicher Verbundenheit
Ihre Bianka Maria Seidl

 

Lesen Sie im zweiten Teil

Die Sippe – unsere Vorfahren als weitere Quelle von Kraft und Weisheit

  • Das Generationensyndrom – Wie traumatische Erfahrungen über Generationen weiter gegeben werden
  • Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln
  • Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
  • Ahnenverehrung in anderen Kulturen
  • Wie eine Klärung und Wiederanbindung an die Ahnen gelingt

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Online-Kongress „Bewusstsein – sich selbst sein“

05.08- -14.08.2016 – Jetzt anmelden!

Ich bin als Expertin mit dabei und empfehle diesen Online-Kongress daher sehr gerne.

In 30 Interviews u.a. auch mit mir, Clemens Kuby, Uwe Albrecht und André Pasteur  wirst du über die verschiedenen Wege, Lehren, Techniken, Übungen, Möglichkeiten informiert. Jede einzelne Persönlichkeit erzählt über den individuellen Weg hin zu sich selbst. Du erhältst viele Antworten und Anregungen, deinen Alltag zu verändern um authentischer, friedlicher, freudvoller und klarer mit dir selbst und deiner Umwelt zu sein.

Dieser Online-Kongress erweitert deinen Fokus,

  • so dass du auf deine Fragen verschiedenste Antworten bekommst.
  • und Möglichkeiten findest dein Leben nach deinem Wille zu gestalten
  • er spricht dich auch an wenn dir Frieden und Harmonie wichtig sind
  • du gerne einen Einblick in unterschiedliche Sichtweisen zum Leben im Alltag erhalten möchtest
  •   du dich selbst besser kennen lernen willst und noch den einen oder anderen spannenden Ansatz dazu erhalten kannst
  • damit du neue Wege beschreiten kannst

Interesse geweckt? Melde Dich gleich kostenlos an unter:

www.sichselbstsein.com    mit allen Informationen über die InterviewpartnerInnen und zur Kongressanmeldung.

Nimm dir die Zeit dafür ihnen zuzuhören, es lohnt sich.
Alle Interviews sind sowohl in deutsch, als auch in englisch aufgeschaltet.

Wir, Vanessa Gabor und Alban Mahrer laden dich herzlich ein und freuen uns, wenn du am Kongress teilnimmst und diesen Link in deinem Netzwerk weiterleitest (auch auf Facebook, Twitter etc. erwünscht).

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.