yoYA Rückblick 2015 + Vorausschau 2016

 

Diesen Blogbeitrag verfasse ich im Rahmen von zwei Blogparaden – zum einen die Blogparade von Marit Alke “2016 – Was bringt es Neues?”  und zum anderen die Blogparade von Petra von Schenck “Frische Aussichten für 2016”, die noch bis zum 24.01.2016 läuft.
Bereits im Vorjahr hatte ich mich an der Blogparade von Marit mit Freude beteiligt, zumal ich es ihr verdanke, dass ich mir in den vergangenen zwei Jahren ein Online-Business aufbauen konnte.
Danke an dieser Stelle an beide Veranstalterinnen der Blogparaden für die Offerte.

Da ich seit vielen Jahren die Tradition des dankbaren Rückblicks und der erwartungsfrohen Vorschau pflege, fällt es mir leicht, wenngleich ich gestehe, dass sich dieses Jahr etwas verändert hat. Meine innere Entwicklung stand bereits 2015 im Fokus meiner Seele, mir ist das erst im Laufe des Jahres bewusst geworden, nachdem ich Stück für Stück Teile meines alten Selbstbildes und damit verbunden auch die zugehörigen Träume zu Grabe getragen habe. 2016 richte ich daher ganz bewusst den Fokus auf meine innere Entwicklung und lasse das Außen folgerichtig entstehen.

Es kann also durchaus sein, dass das, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, nochmals eine Kursänderung während des Jahres erfährt. Ich bin bereit, mich auf dieses heilige Wagnis einzulassen und freue mich auf das Selbst zu dem ich mich entwickle, weil ich spüre, dass ICH ES BIN, worauf ich immer gewartet habe.

 

yoYA Rückblick auf 2015

Im Frühjahr 2015 habe ich in einem Kurs bei Monika Birkner für meine Arbeit im Bereich yoYA Bewusstsein ein Signature System entwickelt, indem ich meine Vorgehensweise im Coaching, als auch bei meinen Seminaren, schrittweise aufzeige und auch beim Namen nenne. „Über die Wurzeln zur Krone©” ist das Ergebnis davon. Mittlerweile ist das System sichtbar auf meiner Website integriert und ich habe ein paar neue Produkte daraus entwickelt, die sehr gut angenommen wurden, sodass ich zum Jahresende hin ausgebucht war.

Mein Signature System ist jetzt der rote Faden durch meine Arbeit. Sämtlichen neuen Produkten, wie Blogbeiträgen, Vorträgen, Seminaren, e-Books oder auch Video-Präsentationen liegt dieses System zugrunde.
Eine weitere Folge davon war, dass ich meine Wunschkunden genauer definiert und dementsprechend meine Ansprache, meinen Newsletter und auch meine Blogartikel angepasst habe. Mittlerweile ist meine Internetseite komplett überarbeitet und ganz zum Schluss hat sich sogar noch mein Logo gewandelt. Es war eine große Arbeit das ganz Jahr über – eine Transformation, die noch anhält. Mehr dazu am Ende meines Beitrags.

Im Sommer habe ich während meines längeren Aufenthalts auf Lanzarote einen neuen 21-Tage-Gratis-Kurs geschrieben „Die Formel für Ihren authentischen Erfolg“, den ich im Oktober erfolgreich mit zahlreichen Teilnehmern der erarbeiteten Wunschkunden-Zielgruppe durchgeführt habe.

Ein großes Danke an Monika Birkner an dieser Stelle. Mit meinem Signature System und den daraus resultierenden Anpassungen, habe ich die Grundstruktur für die nächst größere Version meines Business gelegt. Danke auch an die Weggefährtinnen während des Kurses. Wir haben uns gegenseitig bereichert.

Im Herbst 2015 habe ich einen weiteren Kurs  bei Monika Birkner belegt. Dieses Mal für den Bereich yoYA Chitektur – Ganzheitliche Lebensraumentwicklung und -gestaltung.
Die Premium Positionierung ist fast fertig und geht Hand in Hand mit einem Relaunch der Website und einer eigens dafür erstellten Landingpage, auf der das Signature System klar und deutlich nachvollziehbar sein wird.

yoYA Vorausschau auf 2016

Der angekündigte Relaunch der yoYA-chitektur.com Seite geht Ende Januar 2016 an den Start und damit verbunden auch interessante neue Angebote für Solo-Unternehmer/innen im Bereich Büro- und Arbeitsplatzgestaltung. Soviel sei schon verraten, es geht um das gesunde, erfolgreiche Büro.

In 2016 werde ich ein Mittelmaß herstellen zwischen Präsenz- und Webauftritt. In beiden Bereichen meiner Arbeit, sowohl bei yoYA Chitektur (Außenraum und Innenwelt), als auch im Bereich yoYA Bewusstsein – (Innenwelt und Außenraum), führt mich mein Weg im kommenden Jahr hinaus in die Öffentlichkeit mit Vorträgen und einem Einführungsseminar-Seminar im jeweiligen Bereich, sodass die Menschen mich und meine Arbeit noch besser kennenlernen können. Die Titel entstehen derzeit. Termine stehen in Kürze auf der Startseite meiner Websites.

 

yoYA Online-Kurse 2016

2014 habe ich bei Marit Alke für meine Online-Kurse einen guten Grundstein gelegt. Mittlerweile gibt es den erwähnten 21-Tage-Gratis-Kurs, einen 7-teiligen Selbstlernkurs Mehr Freude und Erfüllung, und den betreuten 14-wöchigen Online-Coaching-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben – authentisch erfolgreich!“

Dieser findet einmal jährlich zu Beginn eines Jahres statt. Solounternehmer/innen und Menschen, die sich und ihr Business verändern wollen und dabei nach Klarheit, Orientierung suchen, können für ihre zukünftige Ausrichtung gleich ihre Seele mit an Bord holen, sodass der Erfolg authentisch und ganzheitlich, also in allen Lebensbereichen, erfolgt.
Wer bisher noch gezögert hat, kann jetzt für 2016 diese Chance ergreifen und sich zum Kurs, der am 08.01.2015 startet, hier anmelden.

Mein Gratis-Angebot, der 21-Tage-Kurs „Die Formel für Ihren authentischen Erfolg!“ startet erneut am 29.02.2016 und wird im Herbst 2016 wiederholt. Hier können Sie sich anmelden.

 

yoYA Präsenzveranstaltungen 2016

Die Seminartrilogie Wochen der Transformation auf Lanzarote finden auch dieses Jahr wieder statt. Die Teilnehmer verbinden hier Urlaub und nachhaltige persönliche Weiterentwicklung für sich selbst und ihr Business, getragen von der Kraft der vulkanischen Landschaft. Noch sind ein paar Plätze frei und der Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 15.01.2016. Wer wirklich eine Veränderung herbeiführen will, der ist hier goldrichtig.

Die Arbeit mit den Wurzeln, den Ahnen und der Herkunft hat in diesem Jahr zugenommen. Ich habe viele Einzelaufstellungen und sogar eine Aufstellung über Scype sehr erfolgreich durchgeführt. Ich war selbst erstaunt, wie gut es geklappt hat. Daher biete ich diese Arbeit jetzt zusätzlich zum 2-Tage-Workshop “Der Ahnenfrieden – die Kraft aus unserer Herkunft” und der Einzelaufstellung auch als Aufstellung via Scype an.

 

Wie werde ich meinen Blog weiterentwickeln?

Ich habe vor zu einem kleineren Format überzugehen. Statt lange Artikel zu schreiben möchte ich mich mit kürzeren Beiträgen zeigen. Mal sehen, ob es mir gelingt :-). Das Schreiben wird in den kommenden Jahren mehr an Bedeutung gewinnen.

 

Meine eigene Weiterentwicklung

Der Transformationsprozess in dem ich mich befinde geht weiter. Das Spiel der planetaren Kräfte wirkt auch 2016 stark in meinem Leben. Die Kraft Plutos wälzt im Zeichen Steinbock alte Machtstrukturen um. Davon ist in erster Linie das Kollektiv, die Gesellschaft, betroffen. Wir sehen dies derzeit im Außen in den vielen Unruhen. Diejenigen, die wie ich, im Zeichen Steinbock geboren sind, trifft es auch auf der persönlichen Ebene, je nachdem in welchem Haus/Lebensbereich die Steinbocksonne steht.

Wenn, wie in meinem Fall, auch noch der Aszendent (die Anlage eines Menschen) betroffen ist, bleibt nichts mehr so, wie es vorher war. Alles Alte wird aus größten Tiefen nach oben gebaggert, bis der reine Kern zum Vorschein kommt. Das ist nicht immer angenehm und geht einher damit, dass das als Selbstbild weichen muss zugunsten einer größeren Wahrheit und Weisheit.

Ich bin froh, dass ich bereits mehrere Transformationsprozesse in meinem Leben hinter mich gebracht habe und ich daher weiß, dass es letztendlich immer zum Besten geschieht und sich dadurch die Lebenskreise weiten. Im Verlauf dieses Jahres habe ich mich ganz zu meiner Seele bekannt und ihr die höchste Priorität in meinem Leben eingeräumt. Sie lehrt mich derzeit, mich noch tiefer auf mich selbst und mein Seelenwissen einzulassen und noch mehr aus dem Moment heraus zu leben, mit offenem Herzen – so dass das Wesentliche geschehen kann – vor allem in der Begegnung mit Menschen.

Dieses Vertrauen, dass etwas Größeres mein Wollen und Sein lenkt und immer alles zur richtigen Zeit vorhanden ist, so dass ich mich entsprechend meines Seelenkerns entwickeln kann, nennt man wohl Urvertrauen :-).

Das Mantra, das mich begleitet lautet: Mehr fühlen statt denken – Ich fühle mein Sein, mein Seelenwissen, das Leben.

Dabei mache ich die wundervolle Erfahrung, dass ich die Menschen auf einer noch tieferen Ebene berühre und meine Arbeit dadurch noch wirkungsvoller und effektiver ist, im Hinblick auf Transformation und Lösung.

Als ich vor einigen Jahren ein Zitat von Pablo Picasso zur Einstimmung an den Anfang meines Buches „Die Zeit ist reif …!“ gestellt habe, konnte ich den Umfang und die Tiefe seinser Aussage noch gar nicht erfassen. Erst jetzt eröffnet sich mir das Ausmaß seiner Worte.

 

Suchen ist das Ausgehen von alten Beständen
und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen
und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.
Die Ungewissheit solcher Wagnisse
können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen fühlen,
die in der Ungewissheit,
der Führerlosigkeit geführt werden,
die sich vom Ziel ziehen lassen
und nicht selbst das Ziel bestimmen.
Pablo Picasso

 

Das Leben nimmt mich beim Wort und jetzt gilt es zu spüren, zu erleben und zu erfahren, was es heißt mich bedingungslos einverstanden zu zeigen, mit mir selbst, meiner Seele und dem wahren Leben.

In diesem Sinn wünsche ich meinen Kunden, Kooperationspartnern, Lesern und Zuhörern ein Jahr des Friedens und der Lösung alter Konflikte und Blockierungen, letztendlich ein Jahr der Heilung.

Mögen wir Frieden finden mit uns selbst und der Welt.
Mögen wir zum Licht unserer wahren Natur erwachen.
Mögen wir geheilt sein.
Mögen wir eine Quelle der Heilung für alle Wesen sein.
Mögen wir und alle Wesen glücklich sein.

In Verbundenheit,

Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wie ich mich selbst und meine Aufgaben so organisiere, dass auch meine Seele mit an Board ist

 

Auf diese Blogparade bin ich über Monika Birkner aufmerksam geworden. Vielen Dank an dieser Stelle. Ehrlich gesagt habe ich mir noch nie so richtig viele Gedanken um meine Selbstorganisation gemacht. Ich mache es einfach. Meine Mitmenschen bestätigen mir, dass ich dafür augenscheinlich ein Talent habe. Ja, wer zwei Kinder alleine groß zieht und zudem auch noch seine Selbstständigkeit aufbaut, muss wohl ein Organisationstalent haben. Rückblickend wundere ich mich selbst über mich. Aber jetzt zum gewünschten Thema. Da ich derzeit gerade an anderen wichtigen Projekten arbeite, mache ich es mir hier ganz einfach und füge meine Antworten den zehn gestellten Fragen dazu.

Logo-icon-klein

 

1. Wie organisiere ich mich und meine täglichen, wöchentlichen und monatlichen Aufgaben? 

Meine Selbstorganisation beginne ich mit einem täglichen morgendlichen Ritual, mit einem kontemplativen Eintauchen in mein Sein. Während ich mich genieße öffnen sich die Kanäle zu meinen höheren und unteren Selbstanteilen für Intuition und Inspiration. Auf diese Weise entstehen später Ideen, Projekte und dem entsprechend die erforderlichen Aufgaben.

Diese morgendliche Seinsstärkung schafft einen guten Ausgleich zum aktiven Pol – zum Tun und Werden. Darüber hinaus bringe ich so meine Ziele in Einklang mit den Wünschen meiner Seele.

Im Anschluss daran sorge ich für das Wohlergehen meines Körpers, mittels Reinigung aber auch Bewegung. Mit kleineren Yogaübungen öffne ich die Energiebahnen für einen guten Fluss der Lebenskraft in meinem Körper. So stärke ich meine Vitalität während des Tages. Ich trinke vormittags einen Liter grünen Tee und esse frisches Obst. In der Rgel sitze ich gegen 9.30 h am Schreibtisch.

Meine kurzfristigen Aufgaben organisiere ich in einem Kalenderprogramm, das auf meinem Mac installiert ist. Um einen Überblick über meine längerfristigen Ziele zu haben, hängt an der Wand seitlich meines Schreibtisches ein Jahresplaner. Hier trage ich meine Veranstaltungen wie Seminare, Workshops und Vorträge mit farbig unterschiedlichen Post-its ein – ebenso meine privaten Auszeiten.

Diese Termine stehen auch im Kalenderprogramm, doch der Jahresplaner ermöglicht mir das kinestetische Vergnügen der Gestaltung. Daneben hängen zwei weitere kleinere Jahrespläne – der Redaktionsplan für meinen Blog und der Aquiseplan für meine Veranstaltungen. Diese Pläne teile ich in Form von Exeltabellen über die Dropbox mit meiner Virtuellen Assistenz. Auch die Textbausteine und Fotos für die einzelnen Veranstaltungen finden sich dort.

Soeben bin ich übergegangen meine Notizen, Ideen, Inspirationen im Programm „Evernote“ in verschiedenen Notizbüchern festzuhalten. Darüber kann ich noch nicht wirklich was sagen – außer dass es übersichtlicher ist. Ich hatte zuvor meine Notizen lediglich im Notizzettel-Programm, das der Mac bereits installiert hatte, festgehalten.

Für meine größeren Projekte habe ich jeweils ein eigenes Projektbuch. Ich liebe es, meine Ideen auch mittels kleiner Zeichnungen, verschiedener Farben etc. festzuhalten und auch zuzuordnen. Das Handschriftliche kommt mir bei allen kreativen Prozessen sehr entgegen.

Logo-icon-klein

 

2. Welches Programm verwende ich und was sind aus meiner Sicht die drei wichtigsten Beweggründe weshalb das System in meinem Anwendungsfall am besten funktioniert?

Die Organisation meiner kurzfristigen Aufgaben bewerkstellige ich über das Programm „BusyCall“ das auf meinem MAC installiert ist. Ich arbeite überwiegend in der Wochenübersicht. Hier habe ich alles im Überblick. Hier vermerke ich sämtliche Aufgaben, Kunden- und Privattermine und auch die Termine mit mir selbst. Kommt ein Anruf und resultiert daraus eine Aufgabe, ein Termin, trage ich ihn sofort hier in das Programm ein. Wenn es sehr wichtig ist, gibt es die Möglichkeit der Erinnerung mittels Signal. Ich kann bestimmen in welchem Zeitrahmen ob 5 Minuten vorher oder 2 Tage – je nach Wunsch. Auch wiederkehrende Aufgaben können sehr leicht organisiert werden.

Die Aufgaben werden mittels Farben angezeigt, die ich selbst festgelegt habe. So sind meine Privat- und Selbst-Termine Blau – meine Kundentermine Orange und meine wichtigen Aufgaben Rot – meine Netzwerktätigkeiten, wie Posting, Foren, Gruppen etc. sind Grün und kreative Prozesse, wie Ideenfindung, Arbeit am Unternehmen etc. sind in der Farbe Magenta. Coaching-Termine sind Violett, etc.. Ich mag es einfach und vor allem mag ich es, wenn ich mit Farben arbeiten kann.

Neben diesem Kalenderprogramm habe ich noch einen Schreibblock am Schreibtisch liegen, dort halte ich handschriftlich Dinge fest, die mir spontan einfallen und die ich dann später bestimmten Projekten, oder Bereichen, zuordne, bevor ich abends meinen Schreibtisch verlasse.

Logo-icon-klein

 

3. Welchen organisatorischen Fallen können aus meiner Sicht bei der Planung und Priorisierung so mancher Aufgaben auflauern auf die mann/frau unbedingt achten sollte?

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Aufgaben, die nicht erfüllt werden konnten, oder gewollt nicht erfüllt wurden, in die kommenden Tage verschoben werden.

Das Problem dabei ist, das sich zu viele Aufgaben dann in manchen Tagen befinden, daher schau ich mir am Morgen vor Beginn meiner Arbeit meinen Aufgabenplan an und sortiere meist einiges aus, das nicht eilt. Auf diese Weise sorge ich dafür, dass kleinere Freiräume entstehen, die ich oftmals für Muse nutze, indem ich mich frage, was würde mich jetzt im Moment so richtig glücklich machen? Wenn dann z.B. die Antwort Natur lautet, dann mach ich einen kleinen Spaziergang, hole mir frische Energie und einen freien Kopf – im Sommer geh ich dann schon mal Schwimmen oder setz mich mit einer Tasse Kaffee an den Blasiusbrunnen, der sich im mittleren Klosterkreis befindet. Ja, ich wohne in einem Kloster 🙂 – an einem Kraftplatz sozusagen.

Logo-icon-klein

 

4. Welche Routine wende ich täglich an, um den Tag produktiv planen zu können?

Wie oben bereits erwähnt öffne ich mich für Intuition und Inspiration und daher bleibe ich offen für das, was sich tagsüber einstellt. Es gibt also die Planung, die meine Persönlichkeit macht, oft überwiegend aus dem Verstand heraus – und dann gibt es da noch den Plan meiner Seele für mich. Dieser geht nicht immer konform mit dem, was mein Verstand entschieden hat. So habe ich oftmals die Erfahrung gemacht, dass das, was ich zutiefst im Inneren verspüre mehr Kraft hat zur Verwirklichung, als das, was „man macht“; was so die gängigen Strategien und Methoden sind.

Logo-icon-klein

 

5. Wieviel Zeit wende ich täglich an, um mich und meine Aufgaben zu organisieren?

Das kann ich nur überschlagsmäßig sagen. Morgens verwende ich eine bis eineinhalb Stunden für meine innere Selbstorganisation – für die Organisation meiner Aufgaben, Termine etc. insgesamt eine halbe Stunde täglich.

Logo-icon-klein

 

6. Welche drei Tipps würde ich jungen Startups, Gründern und Internet Marketer geben, um so manche Aufgaben wirklich produktiv von A nach B zu kommen?

  1. Klarheit darüber zu haben, was sie wirklich, wirklich wollen unter Einbezug des Bauchgefühls (Intuition) und der Inspiration (Seele). Sich das Endergebnis klar und deutlich vorstellen – mit der Kraft des Bildschaffens arbeiten.
  2. Experimentierfreudig sein bei der Umsetzung – der Weg ist das Ziel – mit Freude, Spiel und Leichtigkeit.
  3. Vom toten Pferd absteigen, wenn eine Methode nicht greift, statt weiter die Sporren zu verschärfen und stattdessen eine Alternative finden, die greift.

Logo-icon-klein

 

7. Gibt es aus meiner Sicht organisatorische Störquellen die mann/frau bewusst umgehen sollte in der Planung und im Handling mancher Aufgaben und Projekte?

Unbedingt: Abstellen aller Störquellen – wie Mail aus, Scype aus, Internet aus, soweit möglich; Telefon AB anschalten bei wichtigen Arbeitsphasen an einem Projekt. Besonders im Homeoffice ist es wichtig, sich abzugrenzen und klar zu machen, dass mann/frau jetzt nicht gestört werden möchte für die nächsten 2 Stunden etc. Ich kenne das noch von meiner Familienzeit. Außerdem meinen manche, weil mann/frau zu Hause arbeitet, dass es deshalb bei Terminen nicht so wichtig ist, sie rechtzeitig abzusagen, gemäß dem Motto:  Sie sind doch eh zu Hause. Für mich war das damals ein hartes Stück Erziehungsarbeit neben meiner Familie.

Logo-icon-klein

 

8. Was halte ich von der Priorisierungsmethode A1, A2, A3, A4; B1, B2, B3, B4; …? 

Ich habe mir eine eigene Priorisierungsmethode zugelegt. Meine A-Ziele sind die wichtigsten, die sind inspiriert von meiner Seele. Die stehen immer auf Platz 1 und ich tue jeden Tag etwas dafür, um mich diesen Zielen zu nähern und sie in die Verwirklichung zu bringen. Dann folgen die B-Ziele, die langfristigen Ziele. Ich vergegenwärtige sie mir täglich und somit habe ich auch im Kopf, was für die Realisierung ansteht. Als letztes gibt es da die kurzfristigen Ziele – die C-Ziele.

Logo-icon-klein

 

9. Organisiere und plane ich meine Aufgaben täglich in der früh, einen Abend davor, oder wie gehe ich mit meinem „perfekten Zeitpunkt“ um?

Der perfekte Zeitpunkt der Planung ist für mich unmittelbar dann, wenn es sich aus einem Gespräch, einer Eingebung, einem Telefonat, oder einer Inspiration heraus ergibt. Allerdings überprüfe ich am Abend nochmals und schau mir die Aufgaben für den kommenden Tag an und zwar im Hinblick, ob es nicht zuviele Aufgaben geworden sind.

Wenn ich einen Kundenbesuch habe, dann überlege ich bereits zu dem Zeitpunkt, wo ich den Termin eintrage, was ich damit noch verbinden könnte, weil ich ja schon unterwegs bin – wie zum Beispiel Einkaufen, einen weiteren Kundenbesuch machen, die Schuhe zum Schuster bringen, Büroartikel besorgen etc.. Das klappt in der Regel sehr gut und es gelingt mir oft meine Zeit effektiv zu nutzen.

Logo-icon-klein

 

10. Zur letzen Frage: Wie organisiere ich mein Team und durch welche Prozesse achte ich darauf, dass auch in meinem Team keine Aufgaben liegen bleiben oder gar vergessen werden?

Hier fühle ich mich aufgerufen zu antworten und zwar in puncto „inneres Team“. Ich habe seit einiger Zeit Verbündete, mit denen ich in meiner morgentlichen Innenschau in Dialog trete. Vor allem dann, wenn ich spezielle Fragen zu einem Thema, oder Projekt habe. Diese Verbündeten sind geistiger Natur. Bereits der alte Goethe hatte es sich zur Angewohnheit gemacht mit seinen inneren Verbündeten nachts oftmals lange Diskussionen zu führen, um in einer Sache mehr Klarheit zu finden.

Für die Leser dieses Artikels möchte ich nur soviel sagen, dass es sich dabei sowohl um fiktive Figuren handeln kann – z. B. Captain Kirk – von der Enterprise, wenn es um die Navigation in großen Zukunftszeiträumen geht,  aber auch um eine reale Person, die ich bewundere, weil Sie über bestimmte Talente verfügt und bestimmte Werte verkörpert, die latent auch in mir bereits vorhanden sind, sonst würde mich dieser Mensch ja gar nicht so ansprechen. Dabei stelle ich mir die betreffende Person vor und frage sie, wie sie diese bestimmte Sache sieht, wie sie vorgehen würde und was ihrer Meinung nach die intelligenteste Entscheidung wäre. Diese Methoden und noch viele weitere, die alle von mir erprobt sind biete ich in meinen Online-Kursen und Seminarwochen auf Lanzarote an.

Ach, und noch etwas wichtiges: Ich arbeite mit meinem Unterbewusstsein zusammen. Wenn etwas sehr wichtig ist, dann bitte ich darum, dass es mich an diese Sache erinnert, oder auch, dass ich bestimmte Informationen oder Begegnungen wünsche. Das klappt prima – ist eine Übungssache. Mittlerweile kann ich mittags ein kleines Schläfchen machen und werde auf die Minute genau von meinem Unterbewusstsein geweckt und auch für die größeren Anliegen klappt es ziemlich gut. Ich wünsche allen, die es ausprobieren wollen, viel Freude und Erfolg damit.

Im Team mit meinen realen Kooperationspartnern bei einem Projekt, bin meist ich diejenige, die die Zeitfäden gut in der Hand hält. Es fällt mir eben leicht und vieles mache ich aus der Intuition heraus – meine beste Assistentin. Erst kürzlich bei einem Projekt, hatte der Planer vergessen, mir vor der Eingabe den Plan nochmals zur Durchsicht zu mailen. Ich hatte mich allerdings intuitiv am Vortag der Einreichung gemeldet und nachgefragt – und in der Tat, der Gebäudekörper musste um 90° gedreht werden. Nach der Planeingabe wäre dies nur mit weiteren, größeren Kosten möglich gewesen. Diejenigen, die sich jetzt wundern, warum da jetzt plötzlich die Architektur mit ins Spiel kommt, können sich hier einen weiteren Einblick zu meiner Arbeit im Bereich CHITEKTUR machen.

Logo-icon-klein

 

Soweit zu meiner Selbstorganisation. Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade von ITHELPS von Sebastian und Florian Prohaska. teil.

Wie gehen Sie bei Ihrer Selbstorganisation vor? Gerne lese ich Ihren Kommentar oder Bericht. Vielleicht wollen Sie sogar selbst an der Blogparade teilnehmen, dann nur zu. Sie läuft noch bis zum 01.Dezember 2015. Übrigens Sie müssen dazu keinen eigenen Blog betreiben.

 

Herzlichst,

Ihre Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Als moderner Mensch im Informationszeitalter werden wir über das Außen von Informationen bestimmt, ob wir es wahrhaben wollen, oder nicht. In dieser Fremdbestimmung sind wir wie Treibholz in einer Informationsflut,  die uns tagtäglich bewegt mit ihren Bildern und Worten. Über Radio und Fernsehen hämmern in 30 minütigem Abstand die Nachrichten über das Weltgeschehen in unser Gehirn und vor allem in unser Unterbewusstsein. Ohne die Ursache zu bemerken, haben wir schlechte Laune, fühlen uns bedrückt und ängstigen uns um unsere Zukunft.  Plötzlich erscheint vieles aussichtslos und wir fühlen uns hilflos, ob der Dinge die da geschehen. Wir fühlen uns als Opfer der Umstände, und so manche reagieren darauf aus ihrer Angst heraus mit Wut und Hass gegen das, was sich im Außen verändert.

Morgens beim Frühstück werden zum Marmeladenbrötchen schon die beunruhigenden Nachrichten über das Weltgeschehen mit aufgenommen. Diese schwere geistige Kost sorgt tagsüber für eine Grundstimmung, in der das Leben nicht mehr als Geschenk, stattdessen als große Last, behaftet mit vielen Problemen, wahrgenommen wird.

Smartphone, Tabletts und PC´s übernehmen dann tagsüber mittels Spielen und unterhaltsamen Apps die Ablenkung. Ja, wovon eigentlich? Von dem, was nicht zu ertragen ist und zugleich auch vom Kostbarsten, das der Mensch hat – von seinem Selbst. Auf diese Weise verlieren viele den Bezug zu sich selbst. Verschanzen sich in virtuellen Spielewelten und sind gefangen in einem unsichtbaren Netz – im World-wide-web.

 

Verlust des Selbstbezugs

Ohne Selbstbezug geht uns die Fähigkeit, uns selbst und unsere Bedürfnisse klar wahrzunehmen, verloren. Die Sinne stumpfen dabei immer mehr ab und eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber uns selbst und auch der Umwelt macht sich breit. Durch die Überfütterung mit Informationen, Nachrichten, Kommentaren und  Meinungen anderer, die wenig mit uns zu tun haben, wo wir weder hilfreich noch nützlich in einer Sache sein können, belasten wir uns Stunde für Stunde, Tag für Tag und verlieren dabei Lebenskraft. Viele bemerken diesen Raubbau mit sich selbst nicht. Die innere Stimme wird nicht mehr wahrgenommen und so bleiben die Botschaften der Seele unerhört, bis die Impulse stärker werden und uns mittels Krankheit erreichen. Das Leben hat uns von der Überholspur runtergeholt und den aktiven Lebenspol –  Bewegung – eingeschränkt.

In dieser auferlegten Ruhe und in der entstehenden Distanz zu unserem Alltag, beginnen wir langsam zu erkennen, dass wir uns selbst aus den Augen verloren haben und dass wir in uns erstmals nur eine große Leere vorfinden. Doch genau hier liegt der Nullpunkt, der Punkt der Notwende und die Chance zur Umkehr.

Wer sich treiben lässt in der Flut der Informationen wird zum Spielball der manipulierenden Kräfte im Außen. Dort wird derzeit in verschiedenen Krisen – allen voran in der Flüchtlingskrise – ein Spiel gespielt, das es zu durchschauen, statt mitzuspielen gilt.

 

Die Chancen in der Krise wahrnehmen

Schauen wir auf das Gute, das diese Krise mit sich bringt, so können wir dadurch lernen, sowohl flexibler in unseren Ansichten und Einstellung, als auch selbstbestimmter zu werden. Das setzt natürlich voraus, dass wird dieses Selbst, das bestimmen soll, auch kennen, dass wir wissen, wer wir sind, welche Bedürfnisse wir haben und wovon unsere Seele träumt.

So können wir entscheiden, wie wir mit einer Situation umgehen, wenn wir unmittelbar davon betroffen bzw. in Kontakt damit gekommen sind. Ohne das Geschehen im Außen zu bewerten, ohne uns mittels unseres Ur-teilens vom Geschehen zu trennen oder übermäßig anzuhaften, bleiben wir in der Selbstnähe, in damit auch in unserer Kraft. Im 21-Tage-GRATIS-Kurs, der im Frühjahr 2016 wieder starten wird, erfahren die Teilnehmer mehr über das Selbst, die unterschiedlichen Ebenen des Wirkens und seine Kommunikationsformen.

 

Get in touch with yourself

Präsenz und Wahlfreiheit

Damit wir uns unserer Wahlfreiheit in jeder Sekunde bewusst sind, braucht es Präsenz. Wir müssen mit uns in Kontakt sein, uns spüren, um aus dem Moment heraus entscheiden zu können, was jetzt für uns richtig ist und zwar immer wieder aufs Neue, weil jeder Moment einzigartig ist. In solch einem lebendigen inneren Dialog mit uns selbst, zwischen Gedanken und Emotionen, werden wir die, für den Moment beste Wahl und damit Entscheidung treffen. Diese Selbstpräsenz lässt auch unsere schöpferischen Fähigkeiten immer mehr zu Tage treten. So lassen wir uns vermehrt von unserer Intuition aber auch von Inspirationen leiten, die uns erreichen. In diesem Präsent-Sein sammeln wir Lebenskraft, statt sie in sinnlosem Ärger über die Umstände zu vergeuden. Mit der Strahlkraft unserer Präsenz  nähren und stärken wir unser Umfeld und damit tragen wir erheblich zu einer Verbesserung der Umstände bei.

 

Hier die 5 wichtigsten Vorteile der Selbstbestimmung

  • Wir verlassen das uralte Opfer-Täterspiel und übernehmen die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln
  • Wir erkennen immer öfters und schneller unsere Wahlfreiheit  – wie wir mit einer Situation umgehen
  • Wir sind nicht mehr manipulierbar
  • Wir bewahren unsere Lebenskraft und nähren damit unser unmittelbares Umfeld – unsere Familien und Freunde, Netzwerke
  • Wir gelangen in eine Selbstpräsenz, die unsere Selbstwirksamkeit fördert und stetig wachsen lässt, so dass wir uns unserer schöpferischen Fähigkeiten immer bewusster werden und diese im Einklang mit unserer Seele zum Wohle aller einbringen.

 

[bctt tweet=”Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht. Carl Gustav Jung”]

 

Hier meine Tipps für mehr Selbstnähe und stärkeren Selbstbezug

  1. Vereinbaren Sie täglich einen Termin mit Ihnen selbst und freuen Sie sich auf das Rendezvous mit Ihnen. Entspannen Sie sich dabei und
  2. Kommen Sie in sich zur Ruhe. Schauen Sie sich alles an, was Ihre Ruhe und den tieferliegenden Frieden in Ihnen zu verhindern sucht. Zumeist sind es Sorgen und Ängste, für die wir tagsüber keine Zeit haben.
  3. Wenden Sie sich den inneren Unruhestiftern zu. Oftmals geht eine äußere Informationen in Resonanz mit etwas in unserem Inneren, das wir schon lange vor uns selbst verborgen halten. Es bewegt uns und wir regen uns auf. Wenn wir länger als 15 Minuten mit solch einer Information, einem Ereignis, negativ beschäftigt sind, dann ist es unser Thema. Und immer liegen Ängste zugrunde. Dies können Existenzängste, Verlustängste und auch Angst vor dem Fremden sein. Solange wir uns unseren Ängsten nicht stellen, sind und bleiben wir manipulierbare, fremdbestimmte Marionetten.
    Folgende Fragen können bei der Ermittlung der Unruhestifter hilfreich sein:
    Was verhindert meine Ruhe und tieferliegend den Frieden in mir?
    – Welche Konflikte schwellen noch und rauben mir die Ruhe und damit auch die Kraft?
    – Was verlangt nach Vergebung?
    – Worüber rege ich mich länger als 15 Minuten auf und was hat das mit mir zu tun?
  4. Pflegen Sie eine liebevolle Beziehung mit sich selbst. Statt mit Tunnelblick das Leben kontrollieren zu wollen, beginnen Sie damit sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen und dabei in eine tiefe Entspannung zu gehen. Genießen Sie Ihr Leben und feiern Sie auch Ihre kleinen Erfolge. Gewöhnen Sie sich an, dass Sie sich die wichtigsten Fragen in Ihrem Leben selbst stellen und dann vertrauensvoll auf die Antworten in Ihrem Inneren lauschen. Auf diese Weise kommen Sie sich immer näher und das Vertrauen in Ihre höhere Weisheit wächst mit jedem Tag. Sie sind mehr als Ihr Körper und Ihr Gehirn.
  5. Entfalten Sie die schöpferischen Fähigkeiten Ihres Geistes und lauschen Sie Ihrer Seele und Ihrem Traum für Sie. Damit erschaffen Sie eine Welt, die soviel größer, vielfältiger und vor allem lebenswerter ist, als Ihnen das bisher bewusst ist. Denn:

[bctt tweet=”Wir sind die, auf die wir gewartet haben. “]

 

Wer mehr über sein Selbst und das, wovon er zutiefst ins einem Inneren träumt, erfahren und damit auch authentisch erfolgreich sein möchte, hat im 14-wöchigen Online-Coaching-Kurs, der am 08. Januar 2016 startet, die Chance dazu.

Diejenigen, die es intensiver lieben, verbunden mit einem Orts- und Tempowechsel,  können dies in einer Seminarwoche auf Lanzarote im Juni 2016 erfahren.

 

Lassen Sie mich Ihre Meinung zu diesem Beitrag wissen. Gerne im Kommentarfeld unten. Danke.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Spätherbst-Zeit. Genießen Sie sie und lassen Sie es sich so richtig gut gehen.

Ihre
Bianka Maria Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Wie die Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft mehr Weisheit und Kraft für den Alltag bringt 

 

Der Ahnenfrieden

„Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt,
der froh von ihren Taten, ihrer Größe den Hörer unterhält und,
sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.“
(Johann Wolfgang von Goethe, Iphigenie)

 

Viele Menschen in der modernen Zeit sind von ihren Wurzeln abgeschnitten. Manche haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und ihr Leben nicht zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum mit schwachen Wurzeln, den der nächst stärkere Sturm umwehen könnte. Manchmal spüren sie sogar, dass Teile ihrer Wurzeln fehlen und sie fühlen eine innere Leere.

Dabei ist eine der wesentlichen Quellen für Kraft und Weisheit im Alltag eine liebevolle Verbindung zu unserer Herkunft, zu unseren Eltern und Ahnen. Wenn wir unsere Wurzeln ehren und achten mit all dem, was sie ausmacht, gewinnen wir an innerer Sicherheit, an Lebenskraft und auch an Mut für unsere Unternehmungen. 

Wenn wir uns in der Natur umsehen, und einen Baum betrachten, so können wir leicht nachvollziehen, wie wichtig die Verbindung zu den Wurzeln ist. Der Baum bezieht darüber seine Nahrung und die Wurzeln geben ihm Halt, so dass er sich in seiner ganzen Pracht und Größe entfalten kann. Fehlt es ihm hingegen an starkem Wurzelwerk, weil der Untergrund zu felsig ist, bleibt sein Wachstum begrenzt. Ebenso verhält es sich beim Menschen. 

 

Ohne Wurzeln keine Flügeln

Als ich vor einigen Jahren in Indien bei einem Schweigeretreat war, habe ich dort sehr Interessantes diesbezüglich erfahren. In den Vedischen Schriften, in denen es überwiegend um die Selbstwerdung geht, steht geschrieben, dass wenn die Mutterbeziehung eines Menschen gestört ist, er oftmals Krankheiten und viele andere Probleme in seinem Leben vorfindet. Ist hingegen die Vaterbeziehung gestört, bedeutet dies oft, dass der Erfolg im Leben ausbleibt. Die schöpferische, männliche Energiezufuhr ist blockiert, vielmehr herrschen Selbstzweifel und Mißmut und es fehlt an Vitalkraft.

Anselm Grün, der deutsche Bedediktinerpater und Schriftsteller sagt zum Beispiel: “Seinen Platz im Leben zu finden, sich geborgen zu fühlen und seiner Selbst bewusst sein. Wer seine Wurzeln kennt, der weiß, was sein Lebensbaum braucht, um in seine ganz eigene Gestalt hinein zu wachsen. Für unser Leben kann das Bild der Wurzeln zum vielfältigen Symbol werden.” Weiterhin schreibt er in seinem kleinen Buch Lebensträume: „Wer jedoch ziel- und planlos umherirrt, kann in sich auch nichts entwickeln. Er wird überall etwas anfangen, jedoch nichts zu Ende bringen. Er wird überall nippen, aber nicht wirklich trinken“. Das tut der Psyche nicht gut und früher oder später meldet sich von tief innen ein Gefühl der Unzufriedenheit und Unerfülltheit. Menschen, die von ihren Wurzeln abgeschnitten sind, fehlt etwas im Leben und sie finden nicht in die Kraft, die erforderlich ist, um ihre Träume zu verwirklichen und damit erfolgreich im Leben zu sein. Ein chinesisches Sprichwort besagt:„Ohne Wurzeln keine Flügeln“.

 

[bctt tweet=”Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter kann man vorausschauen. (Winston Churchill)”]

Es fehlt die enge Verbindung zwischen den Generationen

Die Entwicklung in den letzten drei Jahrhunderten hat zahlreiche politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt, die unsere sozialen Gefüge drastisch verändert haben. Sippe und Großfamilien verloren an Bedeutung und schrumpften auf die Kleinfamilien zusammen. Plötzlich fehlte die bisherige enge Verbindung zwischen den Generationen, wie zwischen den Großeltern und den Enkeln. In früheren Zeiten war die Sippe eine Gemeinschaft der Lebenden und der Toten. Zur Sippe gehörten auch die Ahnen. Die moderne westliche Gesellschaft hat diesbezüglich keinerlei Kultur mehr. Obwohl in den ländlichen Regionen der sonntägliche Besuch am Friedhof noch Brauch ist, hört die Verbindung zu den Ahnen doch spätestens bei den Großeltern auf. Auch der Herrgottswinkel ist aus den Häusern verschwunden. Dort standen nach dem Ableben immer noch die Fotos oder sonstige Andenken an die Verstorbenen und somit wurde eine gewisse Verbindung mit ihnen aufrechterhalten.

 

Ahnenverehrung in anderen Kulturen

Ganz anders ist es da in Asien, wo die Ahnenverehrung der letzten sieben Generationen ein fester Bestandteil der Kultur ist. In China zum Beispiel wird der Tod als Schlaf angesehen, aus dem der Verstorbene wieder erwachen kann. Aus diesem Grund besitzt jedes gläubige Haus in China einen Hausaltar, den Ahnenaltar, der mit den Namen der verstorbenen Verwandten versehen ist und mithilfe dessen den Seelen der Toten auch Opfergaben angeboten werden. Auch nach der Bestattung ist es die Aufgabe der Hinterbliebenen, die Ehre der Ahnen aufrechtzuerhalten. Mit Opfergaben und Gebeten wird die Nähe zu den Ahnen bewahrt. Immer noch als Teil der Familie angesehen, sollen die Ahnen einen günstigen Einfluss auf bevorstehende Ereignisse ausüben, weshalb bei wichtigen Entscheidungen auch der Ahnenaltar hinzugezogen wird.

Auch in allen traditionellen schamanischen Kulturen sind die Ahnen wesentliche und nicht selten die wichtigsten Verbündeten des Schamanen. Im heutigen Schamanentum, das in Europa praktiziert wird, fällt auf, dass die Ahnen wenig Beachtung finden. Die übermäßige Gewichtung der Tiergeister im Gegensatz zur kaum vorhandenen Beachtung, die den Ahnen geschenkt wird, lässt Rückschlüsse auf die entwurzelte Situation vieler Menschen zu, die sich der Spiritualität und dem Schamanismus zuwenden. In einer Familie, in der es keinerlei familiären Zusammenhalt mehr gibt, sind Ahnen auch nicht mehr bewusst relevant. Sie werden oft einfach ignoriert, weil die eigenen, schwierigen Erfahrungen im Elternhaus nicht gerade dazu animieren, sich mit den eigenen Ahnen näher zu beschäftigen. Die Situation ist alarmierend und erschreckend zugleich. Die Verdrängung der eigenen Ahnenreihe und Geschichte ist allerdings kein besonders brauchbarer und gangbarer Weg. Denn wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen, werden wir auch nicht wissen, wo wir hingehen.

[bctt tweet=”Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft, wer seine Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen. (Friedrich Hundertwasser)”]

 

Weitere Gründe dafür, dass Menschen sich von ihren Wurzeln abgeschnitten fühlen

Zum einen, wie  schon erwähnt, haben sich die sozialen Gefüge sehr stark verändert. Der fehlende Halt in der Familie bringt junge Leute dazu, sich in Gruppen zusammenzuschließen. Hier verbinden die gemeinsamen Ideale und schaffen so oftmals eine neue geistige Heimat, die Halt gibt, wenn die Gesinnung der Gruppe lebensförderlich ist. Nicht immer gelingt dies.

Zum anderen entsteht ein tiefes Gefühl von Entwurzelung zum Beispiel bei den sogenannten Findel- oder Klappenbabies. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die von ihrer Mutter verlassen, bzw. in einer Babyklappe abgegeben und somit von anderen Menschen adoptiert wurden. Diese Menschen können später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Auch eine territoriale Vertreibung oder Flucht, die zum Beispiel aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg resultieren, können eine Entwurzelung beim Menschen bewirken. Wichtig zu wissen ist, dass diese tiefen Empfindungen nicht mit der nachfolgenden Generation enden. Vielmehr dauert es teilweise bis zu vier Generationen, bis sich diese Gefühle wieder auflösen. Bis dahin trägt einer aus der aktuellen Familie dieses Gefühl der Entwurzelung in sich, gespeichert auf der Zellebene. Die freie Journalistin Sabine Bode, beschreibt dies sehr gut in ihrem lesenswertem Buch „Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation“. Sie schreibt: “Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt, oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben so viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist, und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft?”

Weitere Ursachen für das Fehlen gesunder Wurzeln

  • der frühe Verlust eines oder beider Elternteile, vor allem in sehr jungen Jahren (Prägephasen)
  • der Verlust von Geschwistern bei Abgang, Abtreibung oder Todgeburt
  • wenn das Kind unerwünscht war
  • wenn das Kind abgetrieben werden sollte
  • wenn das Kind ein Kuckuckskind war – wissentlich oder unwissentlich nicht das leibliche Kind des vermeintlichen Vaters
  • Tod der Mutter im Kindbett bis in die 7. Ahnenreihe zurück
  • Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 7. Ahnenreihe
  • Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut…)
  • ein Kind oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen

 

Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen

Menschen, die eine schwache bis keine Verwurzelung verspüren, fühlen sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen. Selbst in einer Partnerschaft fühlen sie sich mehr oder weniger alleine und leer. Sie erleben ihre Kinder als Fremde, obwohl sie sie lieben.

Sie haben das Gefühl, ihr Leben von außen zu betrachten. So als würden sie neben ihrer Lebenspur laufen. Sie fühlen sich nirgends richtig zu Hause und haben womöglich schon viele Umzüge hinter sich. Menschen ohne Wurzeln drehen sich wie ein Fähnchen im Wind, lassen sich sehr schnell von außen beeinflussen und zweifeln oft an sich selbst. Sie begeben sich gerne in Abhängigkeit, brauchen sie doch jemanden der ihnen sagt, wo es lang geht. Im Extremfall haben sie eine gewisse Tendenz sich zu unterwerfen.

Wenn Menschen sich entwurzelt fühlen, fehlt ihnen die Kraft für eine klare Aus- und Aufrichtung im Leben. Bevor ein Mensch seine Träume verwirklichen kann, muss er sich wieder mit seinen Wurzeln verbinden. Es geht um die Wiederanbindung an den Kraftstrom der Generationen, damit er daraus Kraft und Weisheit für sein Leben beziehen kann.

 

[bctt tweet=”Wer sich von seinen Wurzeln getrennt hat, treibt wie ein Segelschiff ohne Segeln auf hoher See – ohne Orientierung und Ziel. “]

 

Die Wiederanbindung an die Kraft unserer Herkunft

Wie kann eine Wiederanbindung an den Kraftstrom der Ahnen stattfinden? Eine sehr effektive Möglichkeit finden wir bei den alten, schamanischen Traditionen. Hier kommt der Hilfesuchende mittels einer rituellen, systemischen Aufstellungsarbeit auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln zurück bis zur 7. Generation. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und bewirkt meist sofort das Gefühl von größerer Ruhe und mehr Lebenskraft.

Vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben, kommt der Mensch mit sich in Einklang und bekommt ein Gefühl von in sich zu ruhen. Manche beschreiben dieses Gefühl wie ein Neu-geboren-sein. Nicht selten richtet sich solch ein Mensch danach in seinem Leben ‘richtig’ ein, er kann endlich ankommen.  Andere wiederum krempeln ihr Leben um, entdecken ihren Traum und starten endlich in ihr eigens Leben. Schnell wächst das Selbstwertgefühl und damit auch das Selbstbewusstsein.

Als eine erfahrende Seelenreisende, lade ich Menschen dazu ein, die Ahnen als große Quelle der Kraft und der Weisheit wieder zu entdecken. Als ich eineinhalb Jahre alt war verstarb mein Vater. Er wählte den Freitod. Durch diesen Verlust hatte ich einen Teil meiner Wurzeln verloren. Viele Jahre lang habe ich mich durch eigenes Erleben bzw. Erleiden motiviert, mit der Thematik lösungsorientiert auseinander gesetzt. Ich habe zahlreiche Selbstfindungs-Seminare besucht und diverse Aufstellungen gemacht. Bei einem Schamanen erfuhr ich die Wiederanbindung an die Kraft meiner Herkunft.

Seit dieser Zeit entfaltet sich die Weisheit und Kraft meiner Ahnen in meinem täglichen Leben. Meine eigens gemachten Erfahrungen auf diesem Gebiet sind auch der Grund, wieso ich für diese Thematik so motiviert und interessiert bin und daher war es mir ein großes Bedürfnis diese schamanische Aufstellungsarbeit zu erlernen, um anderen Menschen dabei zu helfen ganz in ihre Kraft zu gelangen.

Anders als jemand, der das Ganze eher intellektuell studiert hat, fülle ich von innen heraus die Aufstellungsarbeit mit Leben und erreiche hierdurch Menschen in einer Tiefe, wie es viele gar nicht für möglich halten. Hierdurch sind durch- und tiefgreifende Veränderungen möglich, die sich nicht selten wochen- und monatelang fortpflanzen und die ein intensivstes Persönlichkeitswachstum bewirken können. Manchmal fühlen sich Menschen danach wie neu geboren – im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Mein Angebot für die Wiederanbindung an die Herkunft ist derzeit ein 7-teiliger Online-Kurs.
„Der Ahnenfrieden – die Kraft aus unserer Herkunft“

Alle weiteren Infos dazu gibt es hier.

 

Während des Jahres sind auch Einzelsitzungen möglich.

Termine, Informationen und einen Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin gibt es hier.

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, dürfen Sie ihn gerne in ihrem Netzwerk teilen. Über Ihre Gedanken zum Beitrag in Form eines Kommentars freue ich mich und antworte Ihnen gerne.

In herzlicher Verbundenheit,
Ihre Bianka Maria Seidl

 

 

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

5 triftige Gründe, warum ein längerer Tempo- und Ortswechsel in Übergangsphasen so wertvoll sein kann

 

Im Teil 1 dieses Artikels habe ich darüber geschrieben, dass wir als Solounternehmer auch Übergangsphasen durchleben, für die wir oftmals nicht ausreichend Zeit finden, um uns der Potenziale in vollem Umfang bewusst zu werden, die in der nächsten Lebensetappe ausgeschöpft werden können. Welche Rollen, überlebten Einstellungen und Verhaltensweisen wir hinter uns lassen dürfen, um die nächste Lebensetappe, sowohl privat, als auch im Business freier, leichter und vielleicht sogar spielerischer zu gestalten und zu erleben. Hier können Sie den ersten Teil nachlesen, falls er Ihnen entgangen ist.

In diesem 2. Teil des Beitrags gehe ich näher auf die 5 triftigen Gründe, die für einen längeren Tempo- und Ortswechsel sprechen, ein.

Nach nochmaligem Überdenken habe ich sie etwas abgeändert, im Vergleich zur Auflistung im 1. Teil des Artikels.

  1. Entspannen und Entschleunigen – Eine neue Balance finden
  2. In die Kraft des Seins gelangen – Ins Reine kommen mit sich selbst und der Welt – Energie freisetzen
  3. Empfänglich werden für Inspiration und Vision aus den höheren Seinsebenen
  4. Hinspüren und Vorausdenken  – Was will werden?
  5. Sich selbst und sein Business neu definieren

 

Schnecke

1. Entspannen und Entschleunigen 

Die Entspannungskompetenz bei Menschen in Führungspositionen und auch bei uns Solounternehmern wird immer wichtiger in dieser beschleunigten Zeit. Für viele ist dies jedoch leichter gesagt als getan.

Auch im Urlaub fällt es vielen schwer gedanklich vom der Arbeit loszulassen. Daher bleibt die körperliche Anspannung auch erhalten, wenngleich auf einem niedrigeren Niveau. Für viele reichen 2 Wochen Urlaub nicht aus, um in eine tiefe Entspannung zu gelangen, in der sowohl der Körper als auch Geist und Seele sich referieren und neue Kraft schöpfen.

Eine längere Auszeit bringt uns zu uns selbst. Wir gelangen vom Zustand des besinnungslosen Tun zum besinnlichen Sein. Wir schalten den Autopiloten aus. Der Kopf wird frei und wir nehmen uns selbst und unsere Bedürfnisse vielleicht nach langer Zeit wieder besser wahr.

Nach ca. 3 Wochen tritt ein Zustand ein, den sonst sehr stark Beschäftige oftmals gar nicht aushalten können. Es entsteht ein Nichts, eine gewisse Leere, die ungewohnt und daher auch als unangenehm empfunden werden kann.

 

2. Mit sich selbst ins Reine kommen

In der Kraft des Seins werden wir uns der inneren Vorgänge bewusster. Jetzt entsteht der Raum für all die Dinge, die sonst im Alltag eher weggeschoben und weggesteckt werden, weil es der Produktivität und dem Lifestyle abträglich wäre. Ich spreche hier von den ungeliebten Seiten in uns, die im Unterbewusstsein schalten und walten und oftmals Stimmung erzeugen, ohne dass es in unseren Business-Alltag passen würde. Daher übergehen wir diese inneren Signale und verwehren ihnen den Raum, sich zu zeigen.

Bei einer längeren Auszeit jedoch entsteht dieser Raum und jetzt gilt es diese Chance zu erkennen und zu nutzen und all das anzunehmen, was sich zeigt, um es integrieren zu können. Vielleicht wird plötzlich klar, warum bestimmte Probleme in Beziehungen entstanden sind. Vielleicht erkennen wir auch, dass wir zu einseitig gelebt haben und können jetzt für die Zukunft eine bessere Einstellung und vor allem Verhaltensweisen und Gewohnheiten formen.

Ist diese Hürde erstmal genommen und und wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen, wird Erleichterung spürbar. Wir kommen mit uns ins Reine und dabei setzen wir Kraft frei und schaffen Platz für das Neue in uns.

Hier ein paar Fragen, die helfen tiefer einzutauchen

  • Was kam zu kurz in der Vergangenheit?
  • Was braucht mehr Aufmerksamkeit, mehr Raum und mehr Zeit?
  • Womit bin ich im Unfrieden?
  • Wobei habe ich Fehler gemacht?
  • Habe ich die Verantwortung dafür übernommen?
  • Habe ich es mir bereits verziehen?
  • Was lastet auf mir?
  • Wem trage ich noch etwas nach und wie schwer wiegt das?
  •  Wie lange geht das schon?
  • Wie würde ich mich fühlen, wenn ich davon loslassen, es vergeben könnte?
  • Wann bin ich bereit dazu?

 

3. Raum für Inspiration und Vision

Wenn diese Phase der Integration des Ausgeblendeten vorüber ist, entsteht eine noch tiefere Entspannung und ein noch größerer Raum – mehr innere Weite, die sich oftmals auch in der größeren Weite im Außen zum Beispiel am Meer oder in den Bergen spiegelt. In dieser Phase sind wir wach und präsent und öffnen uns mehr und mehr für den Augenblick und für Inspiration.

Diese kommt aus den höheren Ebenen unseres Seins, wo auch das Wissen um unseren Lebensplan und unsere Lebensbestimmung gespeichert ist. Aus diesem Bereich hat Beethoven die Eingebungen für seine Symphonien erhalten, so wie jeder Künstler, der sich diesen höheren Bewusstseinsebenen hingibt und daraus schöpft.

Auch eine Vision kommt aus diesem Bereich. Sie nichts mit einem mentalen Konstrukt zu tun, das so weit verbreitet ist in unserem Wirtschaftssystem. Eine Vision, geschöpft aus den höheren Ebenen des Seins ist voller emotionaler Kraft und inspiriert von einem größeren Geist. Steve Jobs hatte solch eine Vision, mit der sich das Leben von Millionen von Menschen verändert hat. Es lohnt sich also in solch entspannte Zustände zu gelangen und sich zu öffnen für diese Kraft des Seins und aus ihr das Neue, das werden will, zu schöpfen – für sich selbst und für die Welt.

 

4. Hinspüren und Vorausdenken – Was will werden?

Unser Alltag als Solounternehmer ist meist prall gefüllt mit Aufgaben und Zuständigkeiten und daher kommt bei vielen das Arbeiten an ihrem Unternehmen zu kurz. Statt sich Gedanken um die Weiterentwicklung ihres Business zu machen, arbeiten sie meist im Unternehmen. Sie hetzen von Termin zu Termin, schreiben Angebote und Rechnungen, machen die Buchhaltung, sortieren die Ablage und räumen von Zeit zu Zeit das Büro und den Schreibtisch auf.

Es bleibt kaum Zeit für entspanntes Vorausdenken, dafür, die Fühler in die Zukunft hinein auszustrecken und dort das bestmögliche Zukunftsselbst und Zukunftsbusiness zu erspüren. In den wenigen Tagen der Urlaubszeit, wenn man/frau es sich dann mal erlaubt, fordert der Körper sein Tribut, möchte die Seele baumeln und der Geist Abstand gewinnen.

Bei einer längeren Auszeit hingegen findet der erwähnte Tempowechsel statt und nach den oben beschriebenen Phasen der Selbstklärung und -regeneration keimen im entspannten Wachzustand Gedanken um die Entfaltung in die Zukunft hinein – persönlich und beruflich. Je nachdem, an welchem Ort dies stattfindet, unterstützt im besten Fall die Kraft der Landschaft diesen Prozess. Und anders all im alltäglichen Umfeld, können hier gänzlich neue, innovative Gedanken und innere Bilder entstehen, und auch Wurzeln schlagen, da genügend Zeit vorhanden ist, diese festzuhalten, zu notieren und daraus ein neues Konzept für das eigene Business zu gestalten. Und für die neu entdeckten Facetten der Persönlichkeit kann in der zukünftigen Lebensgestaltung mehr Raum geschenkt werden.

 

5. Sich selbst und sein Business neu definieren

Inspiriert und beschenkt mit einigen Eingebungen, frischen, innovativen Gedanken und klaren inneren Bildern,  können wir uns jetzt neue definieren und damit auch unser Business. Um Klarheit über die weitere Ausrichtung und Vorgehensweise, zu erlangen ist es jetzt hilfreich sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wer will ich in 5, in 10, in 20 Jahren sein?
  • Welche immer währende Urmotivation treibt mich an?
  • Welche Werte bilden die Basis meines Lebens
  • Was will ich jeweils erreicht haben – sowohl in meinem Privatleben, als auch im Business?
  • Was ist der Preis, den ich dafür zahle?
  • Was darf dafür aus meinem Leben gehen?

Mit der Beantwortung dieser Fragen werfen wir einen Anker in die nächst größere Version unserer selbst und können daraus ein neues größeres Gesamtbild und auch -konzept formen.

Dieser Same, der auf unserem geistig-seelsichen Nährboden wächst, kann sich mit Hinwendung und Aufmerksamkeit über die kommenden Wochen, Monate und Jahre in unserem Leben entfalten. Wir können entsprechende Veränderungen in unserem Umfeld vornehmen und eine Umgebung gestalten, die bereits sowohl vom Zukunftsselbst als auch vom Zukunftsbusiness zeugt. Auf diese Weise unterstützt uns unsere Lebens- und Arbeitsumgebung dabei dass es es in die Verwirklichung gelangt.

 

Raum mit grauer Wand

 

Eine längere Auszeit, die wir uns als Solounternehmer in Zeiten größerer Veränderungsphasen nehmen, kann eine Transformation bewirkt und damit uns selbst und unser Business grundlegend verändern.

Bei meiner Rückkehr nach zwei Monaten, habe ich sofort gespürt, was in meiner Lebens- und Arbeitsumgebung nicht mehr zu mir passte und was sich verändern musste, damit ich mich wieder wohl fühlen konnte. So habe ich damit begonnen meine erfahrene Transformation im Innenraum auch im Außenraum sichtbar zu machen. Mittels der vorgenommenen räumlichen Veränderungen habe ich das energetische Gewebe meines Lebens- und Arbeitsraumes und sein Lebenskraftniveau angepasst an mein gestärktes Vitalfeld und das entstandene größere Bild meiner Selbst und meines Business. Jetzt stärkt und unterstützt mich mein Umfeld bei der Erweiterung und Entfaltung hinein in die nächste Lebensphase.

 

Auszeit richtig vorbereiten und ausgestalten

Eine Auszeit richtig vorzubereiten und auszugestalten ist meiner Meinung nach gar nicht so schwer, ist die Entscheidung dafür erstmal gefallen. Ich habe bemerkt, dass dieser Punkt, wenn ich ihn ausführlich beschreiben will, den Umfang dieses Artikels sprengt. Daher werde ich in einem eigenen Blogbeitrag, zu einem späteren Zeitpunkt, darüber schreiben.

Für heute hier in aller Kürze die wichtigsten Punkte:

  1. Auszeit ankündigen (in der Familie und bei Kunden und Kooperationspartner,)
  2. Vorarbeiten, wenn möglich
  3. Vertretung organisieren
  4. Arbeitszeit während der Auszeit auf ein Minimum reduzieren (max. 2-3 Stunden)
  5. Kunden, Auftraggeber und Kooperationspartner mit einem netten Gruß über die Rückkehr informieren.

 

[bctt tweet=”Zu allem ist die Imagination imstande. Paracelsus”]

 

Sollten Sie sich gerade in solch einer Übergangsphase befinden, dann erlauben Sie sich einmal darüber nachzudenken, dass Sie einen Orts- und Tempowechsel für einige Wochen vornehmen. Wie könnte das aussehen? Dabei geht es erstmal nicht darum, wie Sie dies verwirklichen könnten, sondern erlauben Sie sich zuerst einmal davon zu träumen. Wie sähe ein Orts- und Tempowechsel, der für Sie maßgeschneidert, entsprechend ihrer individuellen Lebenssituation wäre, aus?

Schreiben Sie es einfach mal auf, wie eine Art Drehbuch. Erlauben Sie es sich und haben Sie Spaß an dieser Übung. In meinem Online-Coaching-Kurs „Den ureigensten Traum entdecken und leben“ erfreuen sich diese Übungen großer Beliebtheit bei den Teilnehmern.

Für interessierte Solounternehmer/innen möchte ich auf den neuen 21-Tage-Gratis-Kurs “Die Formel für authentischen Erfolg”
hinweisen, der am 05.10.2015 startet. Informationen und Anmeldung hier.

Hat Ihnen mein Beitrag gefallen? Dann ermutige ich Sie dazu mit mir in Dialog zu  treten. Hinterlassen Sie mir Ihren Kommentar bzw. Ihre Fragen. Ich antworte Ihnen gerne. Den Artikel dürfen Sie auch gerne in Ihrem Netzwerk teilen. Vielen Dank.

Ich wünsche Ihnen eine gute und erfüllte Zeit.

Ihre Bianka Maria Seidl

 

Bildnachweis:

Foto Schnecke – #89795585 | © pit24 – fotolia.com
Foto Raum – #51499885 | © virtua73 – fotolia.com
Titelfoto – Lanzarote Bianka Maria Seidl

Schlagworte:

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

5 triftige Gründe, warum ein längerer Tempo- und Ortswechsel in Übergangsphasen sehr wertvoll sein kann

Teil 1

Entschleunigung, Offline sein, längere Pausen machen – das sind aktuelle Themen in Magazinen und Fachzeitschriften. Reichen ein paar Wochen Urlaub, um aus der Tretmühle des Alltags auszutreten und eine gänzliche andere Gangart einzulegen? Zumeist nicht. Nach dem Urlaub gehts bei vielen im gleichen Takt weiter. Warum ist das so?  In modernen Gesellschaften haben die Menschen die Rhythmen der Natur aus den Augen verloren. Im vorherrschende Weltbild, das sich gerade wandelt, ist der Menschen getrennt von der Natur.

Beim vorherrschenden Lebensstil vieler Solounternehmer, steht das männliche Prinzip das Werdens, das Aktiv-sein im Vordergrund. Schließlich tun wir ständig selbst, rund um die Uhr, an 6 Tagen in der Woche. Das geschieht auf Kosten des weiblichen Prinzips, des Seins. Je ausgeglichener wir diese Pole leben, desto mehr Harmonie, Kraft und Zufriedenheit herrscht in unserem Leben und auch in unserem Business. Die beiden Pole oder Kräfte Yin und Yang bilden die Basis der chinesischen Philosophie – des Taoismus. Die Grundlagen dazu legten die Schamanen und die Meister des CHI´s, der Lebenskraft.

 

Yin & yang symbol

 

Da sich die patriarchalen Strukturen, die lange Zeit unser gesellschaftliches System geprägt und zu einer einseitigen Lebensweise geführt haben, immer noch in unseren Einstellungen, Denkstrukturen und Gewohnheiten finden, sind lange Arbeitszeiten und kurze Ruhephase die Regel im Alltag vieler Solounternehmer. Ist dieser natürliche Rhythmus über Jahre hinweg gestört, verlieren viele Ihre Kraft, Ihre Begeisterung und Ihren Elan.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Zeitgeist neue Wege des Ausgleichs, von Yoga bis hin zu Sabbathjahren, hervorbringt. Für Angestellte in modernen Unternehmen sind diese langen Auszeiten eine attraktive Möglichkeit. Wie sieht das allerdings bei uns, den Solounternehmern aus?

 

[bctt tweet=”Können wir es uns erlauben für längere Zeit von der Bildfläche unseres Business zu verschwinden?”]

 

Der Alltag vieler Einzelunternehmer und Freiberufler besteht aus einer 60- 80 Stundenwoche. Im Einzelkämpfertum ist das Alltagskorsett eng geschnürt. Wir sind immer online, immer erreichbar, und daher immer unter Strom. Das Lebenstempo ist hoch; der daraus resultierende Lebensstil einseitig.

Vorherrschend ist die Meinung, dass jede längere Auszeit einen Verlust an Umsatz und Gewinn bedeutet und letztendlich das Einkommen schmälert. Daher werden im Jahr maximal ein bis zwei kleinere Urlaube gemacht. Doch die meisten nehmen ihren Job mit an den Strand, das zeigt ein Bericht über eine Studie zum Reiseverhalten im Magazin Stern „Im Urlaub reist der Job mit an den Strand“.

Und mal ehrlich, wie lange dauert es bei Ihnen, bis Sie Ihren Alltag hinter sich gelassen haben und ganz am Urlaubsort angekommen sind? Und zwar so, dass Sie nicht mehr an Ihr Business denken? Können Sie in den 8 Tagen Ihres Urlaubs wirklich so richtig abschalten? Ein Bericht im Magazin Fokus verrät, dass nur ein längerer Urlaub Erholung bringt.

 

Schuhe am Strand

 

Ein zwei- bis dreiwöchiger Urlaub ist jedenfalls schon mal förderlich für die Erholung, doch die wirklich wichtigen und wesentlichen Vorteile einer längeren Auszeit kann er nicht erbringen. Denn dazu braucht es einen länger anhaltenden Tempowechsel.

Wir müssen entschleunigen, wieder langsamer werden und in die Kraft des Seins gelangen. Erfolgreiche Solounternehmer nehmen sich ausreichend Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, damit sie wissen, wohin sie wollen: mit sich selbst und mit ihrem Business. Letztendlich, damit sie zufrieden und glücklich sind.

 

Die Schwellen in der Lebensbiographie bewusst überschreiten

Der Übergangs von einer Lebensphase in die nächste wurde in alten Kulturen meist rituell unterstützt und damit bewusster vollzogen. Zumeist war damit auch ein längerer Ortswechsel und ein Mit-sich-selbst-Sein, also ein Getrenntsein von der Sippe, verbunden. Heutzutage werden diese Schwellen in der Lebensbiographie nicht mehr so deutlich wahrgenommen. So wie es auch in modernen Lebensräumen keine Schwellen mehr gibt. Ein interessanter Aspekt, über den es sich lohnt einmal länger nachzudenken, wie ich meine.

Auch als Solounternehmer/in durchleben wir Übergangsphasen. Daher wäre es so bereichernd, würden wir uns für diese Zeiten einen längeren Tempo- und Ortswechsel erlauben und ermöglichen. Eine Zeit, die wir mit uns selbst verbringen und daraus den größten Nutzen für unsere weitere Zukunft ziehen.

Ungleichgewichte in der Lebensführung können auf diese Weise erkannt und entsprechend in eine förderlichere Lebens- und Arbeitsweise umgestaltet werden.

 

[bctt tweet=”Je extremer das Ungleichgewicht in der Lebensführung, desto extremer die Maßnahmen der Korrektur. “]

 

Der Zeitraum, bis eine neue Balance im Leben erwirkt werden kann ist entsprechend groß. Ein neues Gleichgewicht in der Lebensführung wirkt sich auf alle Lebensbereiche positiv aus und das Leben läuft wieder rund – privat und beruflich. Während bei einem einseitigen Lebensstil Missverständnisse und Missverhältnisse, sowie Unklarheit und Unsicherheit den Alltag prägen, ermöglicht uns ein Leben in Balance mehr Klarheit, sichere Entscheidungskraft, Verständnis und Geduld für uns selbst und für die anderen – seien es Kunden, Klienten, Kooperationspartner und Wettbewerber.

 

A person walk into the misty foggy road in a dramatic mystic sunrise scene with abstract colors

 

[bctt tweet=”Eine längere Auszeit ist eine Hingabe an das Leben, ans eigene Sein.”]

 

Endlich einmal völlig ausspannen und weit und offen werden für das, was wirklich werden will – wovon unsere Seele träumt. Fred Alan Wolf – ein amerikanischen Physiker und Publizist spricht in seinem Buch „Die Physik der Träume – Von den Traumpfaden der Aborigines bis ins Herz der Materie“ davon, dass wir uns in großen Schritten dem Weltbild der Aborigines nähern, die davon ausgehen, dass uns etwas träumt.

Die Traumzeit ist unsere seelisch-spirituelle Entwicklung und unser eigentliches Leben. Mit der Erforschung des Hologramms und der Entwicklung der Virtuellen Reality stecken wir noch in den Kinderschuhen, doch auf diesen Wegen wird das Ganze vorstellbar.

Zu allen Zeiten sind Menschen in die Wüste gegangen, haben sich in Höhlen zurück gezogen, um letztendlich Zugang zu den höheren Aspekten ihrer selbst und zu ihrer Traumzeit zu erlangen. Erst im Zustand völliger Entspannung in Verbindung mit der eigenen Mitte können die Impulse der höheren Selbstebene als Inspiration und Vision empfangen werden. In meinem neuen 21-Tage-Gratis-Kurs
“Die Formel für Ihren authentischen Erfolg” erfahren die Teilnehmer mehr über die verschiedenen Selbst-Ebenen. Hier finden Sie die entsprechenden Informationen. Der Kurs startet am 05.Oktober 2015.

 

Sich selbst Raum geben und den Raum halten

Sich selbst diesen Raum zu geben ist wohl das schönste und wertvollste Geschenk, das wir uns selbst machen können. Wenn wir diesen Raum für eine längere Zeit halten können, geben wir uns die Chance zur Geburt von etwas Neuem. Diesen Raum zu halten ist die weiblich  Herangehensweise an Gestaltung und Schöpfung. Das Yin-Prinzip ermöglicht es, dass sich Realitäten und Phänomene in aller Tiefe und Komplexität offenbaren, ausdrücken und wandeln.

In meinem Fall hatte ich mir bereits während meiner Familienzeit täglich eine morgendliche Auszeit genommen. Ich habe darüber in der letzten Artikelserie „Freiräume schaffen für das Wesentliche“ hier im Blog berichtet.

Und so bin ich in den Genuss der Vorteile einer bewusst gelebten Selbstzeit gekommen und weiß um ihren großen Nutzen. In der Übergangsphase von aktiver Familienzeit hin zur Vollblut-Unternehmerin habe ich mich dazu entschieden mir jährlich längere Auszeiten, verbunden mit Tempo- und Ortswechsel zu genehmigen.

So habe ich diesen Sommer, nachdem ich die Seminarwoche „Frei werden für das Leben“ auf Lanzarote beendet hatte, erneut mehrere Wochen auf dieser wundervollen Vulkaninsel verbrachte. Ich habe mir ein kleines “Sommerbüro” eingerichtet, das in erster Linie aus einem Tisch, einem Stuhl, meinem Laptop und der Verbindung zum WWW und mit Blick auf´s Meer, bestand. Mehr brauchte es nicht, um 2-3 Stunden pro Tag inspiriert zu arbeiten. Der Rest der Zeit gehörte ganz mir und war schöpferischen Aus- und Mußezeiten vorbehalten. Ich habe während meines Aufenthalts viel Kraft, Klarheit und Inspiration gewonnen. Auf diese Weise halte ich meine Selbstmotivation und meine Begeisterung für meine vielfältigen Aufgabenbereiche und diverse Projekte in den kommenden Monaten auf einem hohen Niveau.

Der Abstand zu meinem Business- und Lebensalltag hat mir einen größeren Überblick für mein Wirken und Sein verschafft. Es war eine intensive Zeit der Selbstbegegnung, der Reflexion und der Transformation. Die Kraft der vulkanischen Landschaft hat diesen Prozess besonders unterstützt.

 

Bianka M

 

 

Ich nenne Ihnen hier

5 triftige Gründe für einen längeren Tempo- und Ortswechsel

  1. Eine neue Balance in der Lebensführung finden – Lebenskraft schöpfen – entspannen und entschleunigen
  2. In die Kraft des Seins gelangen – empfänglich werden für Inspiration und Vision aus den höheren Seineebenen
  3. Energie freisetzen – Ins Reine kommen mit sich selbst und der Welt
  4. Vorausdenken und Hinspüren – Was will werden?
  5. Sich selbst und sein Business neu definieren – Neue, innovative Ideen generieren

In Teil 2 im September lesen Sie die Ausführungen zu den einzelnen Gründen und auch, wie Sie als Solounternehmer/in und Freiberufler/in solch eine längere Auszeit realisieren können.

 

 

Hat Ihnen mein Beitrag gefallen? Dann ermutige ich Sie dazu mit mir in Dialog zu  treten. Hinterlassen Sie mir Ihren Kommentar bzw. Ihre Fragen. Ich antworte Ihnen gerne. Den Artikel dürfen Sie auch in Ihrem Netzwerk teilen. Vielen Dank.

Ich wünsche Ihnen eine genussvolle Sommerzeit.

Herzlichst,

Ihre Bianka Maria Seidl

 

 

 

Bildnachweis:

Titelbild Mann am Meer – Fotolia #29523334 | Urheber: ArtmannWitte
Bild Yin&Yang Symbol – Fotolia #82053089 | Urheber: Donets
Bild “Schuhe am Strand” – Fotolia #45924901 | Urheber: sablin
Bild “Mann im Nebel der Sonne entgegen” – Fotolia #58456380 | Urheber: artush
Bild “Sommerbüro” – Bianka M. Seidl

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

 

Seminarwoche 1    

Wurzeln stärken
– Beziehungen klären und heilen

 

Termin:  auf Anfrage

 

Sie sind  selbstständig oder in einer leitenden Position und haben die Absicht sich zu verändern. Doch immer wenn Sie in diese Richtung Schritte unternehmen,halten Sie unsichtbare, innere Bande zurück. Das Erbe Ihrer Herkunft empfinden Sie meist als Last. Das Korsett Ihrer vielen Verpflichtungen ist eng und Sie sehnen sich nach einem Leben, das Ihnen mehr entspricht – Ihnen mehr Leichtigkeit und Lebensfreude beschert. 

Immer öfter fragen Sie sich:

  • Wie kann ich mich aus diesem engen Korsett meiner vielen Verpflichtungen befreien?
  • Wie kann ich mich von den einschränkenden und begrenzenden Mustern und Programme meiner Erziehung lösen?
  • Wie kann ich endlich eigene Fußabdrücke hinterlassen und aus den Fußstapfen meiner Vorfahren treten?
  • Wie kann ich meine eigenen Ideen und Werte verwirklichen?
  • Wie kann ich mich von der Last der übernommenen traditionellen Werte befreien, die ich für mein Leben als hinderlich erkenne?
  • Wie kann ich wiederkehrende Muster innerhalb meiner Beziehungen zu Partnern und Geschäftspartnern auflösen?
  • Wie kann ich für meine Selbstverwirklichung mehr Zeit und Raum in meinem Alltag finden?

 

Ausführlichere Informationen finden Sie  hier

 

Vielleicht interessiert Sie auch eine der folgenden Seminarwochen

Seminarwoche  2 “Frei werden für das Leben – Kraftvoll aus der Mitte heraus”
Seminarwoche 3 “Den ureigensten Traum entdecken und Leben – authentisch erfolgreich!”

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

In Teil 1 dieser Artikelserie ging es darum Freiräume im Kopf zu schaffen – Hier können Sie den ersten Teil nochmals nachlesenTeil 2 handelte dann von den Freiräumen in Ihrem Terminkalender und auch davon, wie wichtig es ist Termine mit Ihnen selbst zu vereinbaren – diesen Teil können Sie hier nochmals nachlesen.

Heute, im 3. und letzten Teil dieser Artikelserie geht es mit den Schritten 6 und 7 darum, diese gewonnene freie Zeit sinnvoll zu nutzen und Freiräume auch in Ihrem Büro zu schaffen.

 

Hier kommt Schritt 6.

6. Schritt – die Selbstzeit sinnvoll nutzen

Notieren Sie sich, wozu Sie ihre Keimzeit/Selbstzeit nutzen wollen und begründen Sie jeweils Ihre Punkte. Zu einem späteren Zeitpunkt, dann wenn Ihr Verstand versucht, Ihnen Ihre neue Gewohnheit, Ihre Begegnung mit sich selbst, madig zu machen, können Sie sofort Gegenargumente liefern und ihn so im Laufe der Zeit, mit Geduld entmächtigen.

Hier ein Beispiel, wie Steven Spielberg, der amerikanische Filmemacher,  seine Selbstzeit nutzt. In einem Interview hatte er einmal erzählt, dass er morgens, meist gegen 4 h, seine Morgenseiten schreibt. Er nennt es „den Speicher leeren“. Dabei schreibt er alles auf, was ihm gerade in den Sinn kommt. So manche der Inhalte seiner Filme kamen auf diese Weise zustande. Ich habe es vor einigen Jahren auch ausprobiert und es war sehr erstaunlich, welche Perlen es da aus der Tiefe meines Unterbewusstseins an die Oberfläche gespült hatte. Das Gedicht “Einem neuen Morgen entgegen”, das am Ende meines Buches „Die Zeit ist reif ..!“ steht, ist auf diese Weise in einem einzigen Fluss entstanden.

 

[bctt tweet=”Den Speicher von Zeit zu Zeit leeren, denn ein volles Gefäß kann nichts schöpfen”]

 

Hier noch ein paar weitere Beispiele für eine sinnvolle Gestaltung der Selbstzeit. 

  • Reflektieren über die vielen Geschenke des Lebens
  • Wertschätzen dieser Geschenke – damit öffnen Sie das Tor zur Fülle und es werden mit jedem Tag mehr
  • Nach innen lauschen und hinspüren: Was will werden? Wofür ist die Zeit reif? Wovon soll ich Abschied nehmen und es loslassen? Wo will ich hin – persönlich und mit meinem Business? – Was würde mich sehr glücklich machen? Welche tieferen Bedürfnisse habe ich noch?
  • Ihrer Gesundheit zuliebe – z.B. Spaziergang in der Natur
  • für die Balance – z.B. Yoga und/oder Meditation
  • Tagebuchschreiben
  • einfach Sein und Gedanken frei schweifen lassen – ohne ich müsste, ich sollte, etc.

 

Hier noch ein Tipp:
Sollten sie bemerken, dass Ihr Verstand Ihnen immer wieder dazwischen plappert mit Kommentaren wie: „Das bringt doch nicht´s – du vergeudest deine Zeit – du hast soviel zu erledigen, stattdessen sitzt du hier rum“, etc., dann nehmen Sie diese Gedanken wahr und „entsorgen“ Sie sie in einem „Gedankentransformations-Gefäß“.

Dazu stellen Sie sich auf Ihrem geistigen inneren Bildschirm ein Desktop, einen PC-Schreibtisch, vor. Installieren Sie jetzt ein „Gedankentransformations-Gefäß“ in der linken unteren Ecke. Das ist Ihr Mülleimer für geistigenUnrat. Immer dann, wenn Ihnen Ihr Verstand mit einem Kommentar kommt, der Sie bei Ihrer Selbstzeit stört, entsorgen Sie ihn in diesem Gefäß. Achten Sie darauf, dass es einen Deckel gibt, und Sie diesen Deckel jedes mal bewusst schließen.

Es wird vielleicht eine Weile dauern, bis Sie Ruhe geschaffen haben, doch Übung macht bekanntlich den Meister, die Meisterin. Irgendwann ist es Ihnen dann möglich zu denken, was Sie denken wollen und vor allem auch wann Sie denken wollen, statt fortwährend gedacht zu werden und das von ca. 60.000 Gedanken täglich.

 

7. Schritt – Ihr Büro entschlacken

Nachdem Sie nun hochmotiviert begonnen haben, Freiräume in ihrem Kopf und in ihrem Terminkalender zu schaffen, geht´s jetzt weiter im Außenraum – mit Ihrem Büro.

Setzen Sie sich dazu ganz entspannt in Ihren Schreibtischstuhl und schauen Sie sich einmal bewusst um in dem Raum, in dem Sie viele Stunden Ihres Lebens verbringen.

Stellen Sie sich jetzt folgende Fragen:

  • Spiegelt dieser Raum meine Einzigartigkeit – meine Werte – meine Vision?
  • Sieht mein Büro nach Erfolg aus?
  • Wie viel „Unwesentliches“ beherbergt mein Büro?
  • Unterstützt die Symbolik der Bilder im Raum meinen Erfolg, meine Werte, meine Vision?
  • Fühle ich mich hier richtig, richtig wohl?
  • Wenn nein, was fehlt? – Was ist zuviel? – Was ist unpassend?

Welche Erkenntnisse gewinnen Sie? Machen Sie sich Notizen dazu. Anschließend terminieren Sie den Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Büro entschlacken, vielleicht sogar entrümpeln, falls erforderlich.

Besorgen Sie sich dazu 2 große blaue Müllsäcke oder auch 2 große Kartons. In den einen Karton legen Sie alles, wovon Sie sich sofort trennen können. In den anderen Karton oder Müllsack stecken Sie diejenigen Sachen, von denen Sie sich noch nicht sofort trennen können, es aber für möglich halten, dass diese Sachen überfällig sind. Diesen Karton stellen Sie in die Garage oder in den Keller oder auf den Dachboden. Jetzt machen Sie sich einen Vermerk zur Wiedervorlage in 6 Monaten in Ihrem Kalender. Wenn Sie die Dinge, die Sie noch aufgehoben haben, in den folgenden 6 Monaten nicht brauchen, entsorgen Sie auch diesen Karton ruhigen Gewissens.

 

[bctt tweet=”Machen Sie den Dr. im Loslassen und befreien Sie sich von allem, was Ihnen nicht mehr entspricht”]

 

Nach dieser Loslass-Aktion fühlen Sie sich bestimmt leichter und …. Sie haben ein Vakuum geschaffen, das danach trachtet sich wieder zu füllen. Achten Sie daher darauf, was Sie zu sich in Ihr Büro nehmen und stellen Sie sich dabei immer die Frage:

Spiegelt dieses Objekt meinen individuellen Lebensstil, meine Werte, meinen Erfolg, das, was ich anstrebe? 

Im nächsten Schritt fragen Sie sich:
Wie kann ich mein Büro verändern, so dass ich mich richtig wohl fühle, es mir zu 100% entspricht und es mich und mein Business stärkt?

Vielleicht müssen Sie Bilder abnehmen, die Ihnen längst nicht mehr entsprechen. Vielleicht einige Regale verschließen, damit weniger Unruhe und mehr Ruhe erzeugt wird. Vielleicht auch ein paar Gegenstände entfernen, die schon längst nicht mehr Ihr Herz haben. Stattdessen umgeben Sie sich mit solchen Dingen, die Ihren Werten entsprechen. Weniger ist hier mehr. Und vielleicht braucht es schon längst eine neue Farbe an einer einzelnen Wand oder auch als gestalterisches Element, das belebenden, frischen Schwung in Ihr Büro bringt.

[bctt tweet=”Zeit und Raum sind der neue Luxus – leisten wir ihn uns!”]

 

Wenn Sie erstmal auf den Geschmack gekommen sind und die positiven Auswirkungen der geschaffenen Freiräume im Kleinen für sich erfahren, werden Sie von sich aus mehr und mehr Zeitoasen und Freiräume für sich selbst und für das Wesentliche schaffen. Das geschieht auf natürliche Weise, denn Sie haben es geschafft, die Spirale umzudrehen – weg von schneller und immer weniger Zeit, hin zu langsamer und effizienter und mehr Zeit. Es geht aufwärts und Sie befinden sich in einer aufbauenden Wachstumsspirale. Sie haben eine förderliche, neue Gewohnheit geschaffen, die Sie im Laufe der Zeit für weitere Veränderungsprozesse wunderbar nutzen können, so wie ich es in den vergangenen Jahren gemacht habe.

Mittlerweile verbringe ich den zweiten Sommer auf Lanzarote, wo ich jedes Jahr die Wochen der Transformation veranstalte und zugleich für einige Wochen ein kleines Sommerbüro betreibe. Dass ich heute so frei bin und das tue, was mir entspricht, war nur möglich, weil ich mir diese Selbstzeit vor über 15 Jahren eingerichtet habe und sie auch heute noch regelmäßig nutze. Dabei habe ich mein Wesen, meine Bedürfnisse und auch meine Träume auf einer tiefen Ebene in mir sehr gut wahrgenommen und gestalte jetzt mein Leben dem entsprechend.

Ich wünsche Ihnen jetzt viel Freude beim Schaffen neuer Freiräume für Sie selbst und für das Wesentliche. Ich freue mich, wenn Sie wieder mitlesen und ermuntere Sie jetzt dazu, mir Ihre Gedanken und Fragen zu diesem Thema im Kommentarfeld mitzuteilen.

 

Herzlichst,

Bianka Maria Seidl

 

P.S. Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, dann empfehlen Sie ihn doch gerne weiter in Ihrem Netzwerk. Die Share-Buttons finden Sie rechts.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

Seminarwoche 3

Den ureigensten Traum entdecken
und leben – authentisch erfolgreich!

 

Termin  Herbst 2017

Weitere ausführlichere Informationen lesen Sie hier.
Hier finden Sie in Kürze ausführliche Informationen als pdf.Datei.

Sie sind  selbstständig oder in einer leitenden Position, haben alles, was man/frau braucht? Sie haben Ihr Soll erfüllt, zumindest dasjenige, das Ihnen vom Elternhaus und der Gesellschaft her vermittelt wurde? Letztendlich könnten Sie doch zufrieden sein mit allem, so wie es ist. Doch dem ist nicht so. Immer wieder überkommt Sie ein Gefühl der Unzufriedenheit, das Sie mehr und mehr beunruhigt. 

Immer öfter fragen Sie sich:

  • Wie finde ich mehr Sinnhaftigkeit in meinem Leben und bei meinen Unternehmungen?
  • Wie entdecke ich, was noch in mir gelebt werden möchte?
  • Wie erfahre ich mehr Erfüllung und Zufriedenheit sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich?
  • Wie unterscheide ich, ob mein Traum der Traum meiner Seele ist oder ein übernommener Traum, dessen Verwirklichung mich leer ausgehen lässt?
  • Wie schaffe ich es, die Komfortzone zu verlassen, um das zu verwirklichen, was da noch in mir schlummert und gelebt werden möchte?

 

Weitere ausführlichere Informationen lesen Sie hier.

 

Hier finden Sie in Kürze alle ausführliche Informationen als pdf.Datei.

Vielleicht interessiert Sie auch eins der folgenden Seminar auf Lanzarote

Seminar 1  “Wurzeln stärken – Beziehungen klären und heilen”
Seminar 2 “Frei werden für das Leben – Kraftvoll aus der Mitte heraus”

 

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.

von Monika Birkner

Diese Werkstattberichte dienen dazu, anhand konkreter Beispiele zu zeigen, wie Premium-Positionierung mit einem Signature-System in der Praxis aussehen kann und wie man dorthin kommt. Außerdem gibt Monika Birkner noch einen Gesamtüberblick über Ihre Arbeitsweise und Informationen, wie Sie mehr dazu erfahren können.

Ich bin in diesem E-Book mit einem Werkstattbericht über mein Signature System vertreten.
Schauen Sie selbst.

Hier können Sie das E-Book kostenlos downloaden.

About Bianka Maria Seidl

Spirituelle Mentorin, Integraler Coach, Autorin Als eine Verehrerin der Schöpfung begleite ich Menschen auf einem spirituellen Weg des inneren Wachstum. Dieser führt in eine größere innere Freiheit, wo sie ihr Leben in mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und auch Fülle erfahren. Über die Klärung und Stärkung der Wurzeln und der Heilung des inneren Kindes finden sie in eine starke Zentrierung in der eigenen Mitte. Von hier aus gelangen sie in die Entfaltung ihrer schöpferischen Potenziale im Einklang mit dem Entwicklungsziel ihrer Seele, bis hin zur Verwirklichung eines großen Traums bzw. einer Lebensvision. Meine Blogbeiträge und Podcasts entstehen in der Absicht den Samen der Freiheit zu säen für ein neues Selbstbild und eine erweiterte Sicht der Welt.